
Der Studiengang Biomedizinische Analytik entwickelte sich aus der Akademie für den medizinisch-technischen Laboratoriumsdienst der Salzburger Landeskliniken. Durch eine Gesetzesänderung 2005 wurde es möglich, die Ausbildung für Biomedizinische AnalytikerInnen (vorher: medizinisch-technische AnalytikerInnen) als Fachhochschulstudium zu führen.
Großer Wert wird auf das Erkennen der Komplexität des Laboranalyseprozesses gelegt und auf das damit verbundene Prozess- und Qualitätsmanagement und Technologiewissen. Information und Kommunikation – sowohl menschlich als auch technisch – verbinden gleich einer Brücke Theorie- und Methodenwissen und professionelle Handlungsfähigkeit in einem Laboratorium.
In einer praxisorientierten Ausbildung erhalten die Studierenden das Basiswissen, die Verknüpfungen und die praktischen Umsetzungen zur Anwendung von Analysemethoden und Funktionsmessungen im medizinischen Laboratorium und in Laboratorien verwandter Branchen. Die Komplexität des Laboranalyseprozesses und damit verbunden Prozess- und Qualitätsmanagement, Technologiewissen und Informations- und Kommunikationskompetenz sind wesentliche Bestandteile des Studiums.
Im Zentrum steht eine fundierte berufspraktische Ausbildung. Diese findet großteils in den unterschiedlichen Laboratorien der SALK - Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken - statt. Ziel ist eine hohe Berufskompetenz für die AbsolventInnen, um einerseits einen Beitrag zur optimalen Gesundheitsversorgung zu gewährleisten und andererseits an Forschung und Entwicklung teilzuhaben. Es gilt, den künftigen Ansprüchen eines hoch entwickelten Gesundheitssystems und den anverwandten Bereichen mit all seinen qualitativen und ökonomischen Aspekten zu entsprechen.
Die Ausbildung zur Biomedizinischen AnalytikerIn ermöglicht den Kompetenzerwerb zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Durchführung des biomedizinischen Analyseprozesses gemäß § 2 Abs. 2 MTD-Gesetz.



