




Für die Studierenden des Studiengangs Orthoptik war es ein berufsbezogenes Projekt, in dem sie Strategien entwickelten, mit denen Eltern für die Problematik der Augenprävention sensibilisiert werden sollten. Valentina, Elias, Marie und die anderen Kinder im Kindergarten Puch konnten beim Besuch der „Brillenhexe Cordula“ und ihrer Begleiterinnen, den Brillenschlangen, erfahren wie es ist, wenn man Dinge doppelt sieht, mit beiden Augen schaut oder nur mit einem und dass Farben nicht für alle gleich aussehen.
„Schlecht sehen tut nicht weh“, sagt Projektleiterin Ruth Resch, Lehrende am Studiengang Orthoptik. „Umso wichtiger ist die Früherkennung. Hier hat man die besten Chancen, therapeutisch einzugreifen.“ Orthoptische Untersuchungen sollten bereits im Babyalter erfolgen, rät die Expertin. Schon bei Neugeborenen könne man Störungen des ein- oder beidäugigen Sehens wie Schielen und Augenbewegungsstörungen feststellen.
Mit Geschichten, witzigen Kostümen und fantasievollen Brillen haben Ruth Resch und ihr Team im November 2007 die Pucher Kinder spielerisch in die Welt des Sehens eingeführt und ihnen so die Angst vor Augenuntersuchungen genommen. Resch: „Über die Kinder wollen wir die Erwachsenen erreichen und sie auf die Wichtigkeit der Früherkennung von Sehstörungen und deren Folgen hinweisen.“ Für Eltern gab es am Campus Urstein einen Informationsabend.