
Die Salzburg AG, Vorreiter bei der Entwicklung von Smart Grids, prämierte Projekte von Studenten des Studiengangs Informationstechnik & System Management zum Thema Smart Grids Anwendungen mit insgesamt 8.000 Euro.
Das Gewinnerteam rund um Renè Blaschke, Markus Lauterbacher und Martin Oichtner entwickelte ein Konzept für ein interaktives TV-Portal mit der Möglichkeit Smart Grids Anwendungen einzubinden. Am 3. März 2011 erfolgte die feierliche Übergabe des Schecks an das Gewinnerteam durch LH-Stv. Wilfried Haslauer, Mitglied des Steering Committees der Smart Grids Modellregion Salzburg und Salzburg AG-Vorstand August Hirschbichler.
Die Salzburg AG nimmt bei der Entwicklung von Smart Grids, den intelligenten Energienetzen der Zukunft, eine Vorreiterrolle ein und ist seit 2009 "1. Smart Grids Modellregion Österreichs". Neben der Entwicklung und Demonstration technischer Lösungen liegen die Forschungsschwerpunkte vor allem in den Bereichen Kundenakzeptanz, Kundenintegration und Benutzerfreundlichkeit möglicher Smart Grids Anwendungen.
Intelligente Stromnetze von morgen
Im Rahmen von Bachelorarbeiten entwickelten vier Gruppen zu je drei Teilnehmern zukünftige Kundenanwendungen rund um das Thema Smart Grids. Dabei sollten aktuelle Techniken und unterschiedliche Medien genutzt werden, wie beispielsweise Home Terminals, Web Portal-Anwendungen, interaktive TV-Anwendungen oder mobile Anwendungen auf Basis von Android Handys, die das Energiedatenmanagement für Stromkunden vereinfachen.
Die Projektarbeiten wurden im Februar in der Salzburg AG einer Fachjury präsentiert. Beurteilt wurden neben der technischen Ausführung und Visualisierung der Mehrwert für den Kunden, der technologische Entwicklungsgrad sowie die Möglichkeit, Smart Grids Anwendungen einzubinden.
Interaktives IPTV-Portal erleichtert Stromsparen
Das Gewinnerteam erarbeitete ein Konzept für ein TV-Portal anhand dessen Kunden in Zukunft mittels Fernbedienung nicht nur ihren Stromverbrauch im Auge behalten und bewusst steuern können, sondern ganz einfach Zusatzdienste wie Nachrichten oder Wetterdienste nutzen können. Im Vergleich zum Teletext ermöglicht die Kombination von Web und Fernsehen, Dienste auf einem Fernsehgerät abzurufen die bisher nur explizit im Internet zur Verfügung standen.
Forschungsleiter Thomas Heistracher: "Die Studenten setzten ihr kreatives Potenzial für die Entwicklung von innovativen Smart Grids Kundenanwendungen ein. Das praxisnahe Projekt und der Wettbewerb zwischen den Projektgruppen motivierte die Studenten zusätzlich, die mit viel Einsatz hochwertige Ergebnisse erzielten".



