
Abschluss mit Spezialisierung in drei Jahren: Das mmt-Bachelorstudium dauert sechs Semester. Der Lehrplan bietet viele Wahlmöglichkeiten. Fast 40 % der Fächer können nach eigenen Interessen ausgewählt werden. Nach der Grundlagenausbildung im ersten Studienjahr wählt man den persönlichen Ausbildungsschwerpunkt. Es stehen zwei Haupt- und sechs Nebenvertiefungsmöglichkeiten in Bereichen mit hohem Zukunftspotenzial zur Auswahl.

Web & Communities: Diese Vertiefung beschäftigt sich mit neuesten Entwicklungen im Webbereich. Behandelt werden beispielsweise: Web-Technologien, Web-Frameworks, Rich Internet Applications, Internationalisierung, Skalierbarkeit, Sicherheitsprobleme, Semantic Web, psychologische und soziologische Theorien zu Online-Communities und Social Networks, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte
Augmented Reality & Game: Diese Vertiefung führt in die Entwicklung von Computerspielen und Info- und Edutainment Anwendungen ein. Behandelt werden beispielsweise: Theorien für Games, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte von Games, Modellierung, Asset-Vorbereitung, Game Architekturen, Game Authoring Systeme, Game Engines und Grafikbibliotheken, Game-AI, Multiplayer Games, generative Modellierung, Internationalisierung sowie in Teilbereiche der Computer Vision und der Augmented Reality ein.
AV & Studio
Aufbauend auf den Kenntnisse im Bereich Medienproduktion und – Postproduktion erweitern unsere Studierenden ihr Wissen im Bereich der digitalen Medientechnik und lernen anhand praktischer Übungen die dafür relevanten Technologien und Standards kennen.Sie planen und konfigurieren medientechnischer Systeme, üben die Produktion in einem digitalen TV- oder virtuellen Studio und lernen den Aufbau und die Konfiguration von medientechnischen Systemen wie z. B. Tonstudios.
Media Asset Management
In diesem Fach geht es um Know-how rund um die Speicherung und Verwaltung von digitalen Inhalten und Mediendateien wie Grafiken, Videos, Musikdateien und Texten. Hier lernen die Studierenden die Abläufe und Problemstellungen in der Datenhaltung sowie Methoden der Komprimierung, Transcodierung, Versionierung und des Digital Rights Management. Nach Abschluss können sie Media Asset Management Systeme planen, auswählen, konfigurieren und warten.
Mobile Applications
Die Zukunft der Medien ist mobil. In diesem Nebenfach entwickeln, implementieren und testen unsere Studierenden eigene Anwendungen für Handhelds und Smartphones und lernen die verschiedenen Schnittstellen und Plattformen von iOS® bis Android® kennen. Sie beschäftigen sich mit Themen wie z. B. Location Based Services oder Mobile Video und kennen Benutzungsszenarien und Usability Eigenheiten von mobilen Geräten.
Konzeption & Design Thinking
Think first, design later! Nach diesem Grundsatz erweitern unsere Studierenden in diesem Nebenfach ihre Fertigkeiten im konzeptionellen Denken und Entwickeln von Ideen für Medieninhalte und Anwendungen. Sie recherchieren, analysieren, konzeptionieren, beschäftigen sich mit Methoden der Designtheorie und Designforschung und trainieren die Entwicklung überraschender Konzepte und Problemlösungen.
Mediale Szenographie
Neue Medien machen Räume erlebbar. In diesem Fach beschäftigen sich die Studierenden mit klassischen und aktuellen Konzepten der medien- und interaktionsorientierten Raum- und Umgebungsgestaltung sowie mit Werkzeugen und Methoden echtzeitfähiger Ton-Bild-Gestaltung und Sensorik. Sie entwickeln audiovisuelle und interaktive Installationen und untersuchen die Möglichkeiten der Inszenierung von Objekten und Räumen durch Klang, Licht, Farbe, Bild und Interaktion.
Game Studies & Game Design
Kein Spiel ohne Regeln. In diesem Fach befassen sich die Studierenden mit Spielgeschichte und Spieltheorien, analysieren das Gamedesign von Genre-Klassiker und aktuellen Produktionen und entwickeln Mechanismen, Regelwerke und Designstrukturen für interaktive Unterhaltungsformen, die nicht nur auf klassische Videogames beschränkt sein müssen.
Die berufspraktische Vorbereitung der Studierenden spiegelt sich in der Projektorientierung von mmt: alle von den Studierenden erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden innerhalb von semesterbegleitenden Projekten zur Anwendung gebracht. Die Projekte zielen auf eine kontinuierlich steigende Qualifikation entlang der Berufsrealität.



