Vorsorge bei Schwangerendiabetes

Diabetes in der Schwangerschaft

Bei rund zehn Prozent der werdenden Mütter wird Schwangerschaftsdiabetes festgestellt. Christine Keuschnigg hat untersucht, wie sich die Betreuung der erkrankten Frauen in einem österreichischen Krankenhaus auf Neugeborene auswirkt. Um Folgeschäden für Mutter und Kind zu vermeiden, werden betroffene Schwangere in dieser Klinik bereits seit mehr als zehn Jahren intensiv begleitet und bekommen beispielsweise Ernährungsberatung und Bewegungsempfehlungen.

„Die statistische Auswertung der Daten zeigt, dass kein signifikanter Unterschied bei Neugeborenen mit erkrankten Müttern und Kindern von stoffwechselgesunden Müttern vorliegt“, erzählt Keuschnigg. Mit Rücksicht auf die Frauengesundheit empfiehlt die Autorin das Programm nicht nur für die Schwangerschaftsbetreuung, sondern auch für eine flächendeckende Nachsorge.

Schaden Augentropfen nach der Geburt?

Babyaugen nicht unnötig reizen

Ist das Eintropfen der Augen bei Neugeborenen mit Polyvidon-Jod zur Prophylaxe gegen Bindehautentzündung nach der Geburt gerechtfertigt? Dieser Frage ging Katja Pemwieser in ihrer Abschlussarbeit nach. Zwar würden bei der vaginalen Geburt verschiedene mütterliche Keime eine Entzündung verursachen können, „diese ist aber leicht an der Rötung und dem eitrigen Sekret zu erkennen und bei rechtzeitiger Erkennung gut behandelbar“, erklärt Pemwieser. Sie verglich außerdem die Anzahl der aufgetretenen Bindehautentzündungen bei den Neugeborenen in einer großen Klinik in Deutschland, in der keine Augenprophylaxe gegeben wird, mit einer großen Klinik in Österreich, die an alle Säuglinge Polyvidon-Jod verabreicht.

Während von den 1.451 Neugeborenen, die 2011 in der deutschen Klinik auf die Welt kamen, fünf erkrankten, wurde im österreichischen Krankenhaus bei 19 von 2.340 Babys eine Erkrankung festgestellt. Pemwiesers Schlussfolgerung: „Die Gabe von Augentropfen unmittelbar nach der Geburt ist eine physikalische und chemische Irritation für das empfindliche Auge. Zudem können die Tropfen durch eine nicht sorgfältige Handhabung Keime enthalten.“

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