Erforscht die Möglichkeiten von Metaphern in der physiotherapeutischen Kommunikation: Marie-Luise-Seisenbacher

Mittels Metaphern kommunizieren

„Es fühlt sich an, als würden Ameisen über den Rücken krabbeln.“ Sprachliche Bilder, Metaphern, die in dem Gespräch zwischen Ärztin bzw. Arzt und Patient vorkommen, helfen, die Krankengeschichte besser zu verstehen und so den Behandlungsverlauf optimaler zu steuern. Im FH-Forschungsprojekt „Visuelle und sprachliche Metaphorik als Instrument der Compliance-Förderung“ bearbeitet Marie-Luise Seisenbacher die Anwendungsmöglichkeiten von Metaphern in der physiotherapeutischen Kommunikation.

Seisenbacher: „Ich veranstalte im zweiten Semester auch Projektarbeiten zum Thema: Die Arbeit mit sprachlichen und visuellen Metaphern in der Bewegungsvermittlung und deren Auswirkung auf die Compliance.“ Ziel sei eine klarere Strukturierung der Möglichkeiten und Anwendungsbereiche der Arbeit mit „Bildern“ in der Bewegungsvermittlung.

Projekt über den Einsatz von Tiefenkameras für physiotherapeutische Zwecke

Kinect-Kamera in der Physiotherapie

Mit dem Einsatz von Tiefenkameras für physiotherapeutische Zwecke beschäftigte sich Daniel Trabe in seiner Bachelorarbeit. Er untersuchte, inwieweit sich Kameras mit Tiefensensoren, wie die Kinect-Kamera von Microsoft, eignen um therapeutische Bewegungstherapien zu überwachen. Dazu hat er Messergebnisse über Skelettpositionen, die Kinect liefert, mit denen eines professionellen Motion-Capturing-System verglichen.

Das Ergebnis: Kinect-Kameras agieren unterschiedlich präzise, je nachdem, in welchem Winkel oder auch wie weit weg der Proband zur Kamera steht. Die besten Ergebnisse wurden bei „Kniebeugen von vorne“ erzielt.

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