Landschaftsgebundenes Bauen in seiner anspruchsvollsten Form: Alm- und Skihütten

Neue Hütten braucht der Berg

„Landschaftsgebundenes Bauen in seiner anspruchsvollsten Form findet bei Alm- und Skihütten inmitten der Gebirgswelt der Alpen statt“, erklärt Architekt Edgar Spraiter, der das Projekt betreute. Architektur mit der Natur heißt, so Spraiter, die Wechselwirkung von Landschaft und Bauwerk reflektieren. „Hier geht es um die Reduzierung der Mittel, den Verzicht auf Illustratives und die Konzentration auf das Wesentliche, die sich unter anderem in der Verwendung natürlicher Materialien widerspiegeln.“

Themen wie ökologisches Bauen, Gesundheit, Nutzerbeteiligung und kulturelle Identität würden wieder stärker an Bedeutung gewinnen. Als entsprechende Baumaterialien eigneten sich Massivholzplatten, Naturstein, Sichtbeton und Glas. Aus den Übungen mittels Modellen in 3D und Zeichnungen in 2D, aus gefalteten und gebogenen Konstruktionen wurde schließlich ein Projekt Realität: Die Skischule in Mühlbach am Hochkönig wird in der Nähe von Dienten eine Skihütte mit Panorama-Aussicht auf das Massiv des Hochkönigs auf der gegenüberliegenden Talseite errichten.


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Prestigeprojekt: Der Messestand für die Holzbau-Innung auf der Bauen & Wohnen 2012

Messestand für Holzbau-Innung

Der Messestand der Holzbau-Innung für die Bauen & Wohnen 2012 basierte auf einen Entwurf von Student Johannes Wesenauer.

Unterstützt von André Haseney stellte Johannes Wesenauer in den Sommermonaten 2011 die Komponenten für den Stand her. Im darauf folgenden Februar wurde der Stand mit zahlreichen Helfern aufgebaut. „Gerade bei einem Messestand muss die handwerkliche Qualität passen. Präzision und Konsequenz bei den Details sind daher besonders wichtig“, betont Wesenauer, der Informations-, Spiel- und Ruhezonen in das Projekt integrierte. Wichtige Vorgabe seitens der Auftraggeberin: Ein einheitlicher Auftritt der Mitglieder der Holzbau-Innung musste gewährleistet sein.


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Tourenski mit neuartigem Kernverbund

Neuer Kern für Tourenski

Der Marktführer im Skitourensektor, Dynafit mit Sitz in Aschheim bei München, entwickelt seine Skier gemeinsam mit Blizzard und lässt sie in Mittersill bauen. Das neue Modell, das Dynafit auf den Markt bringen will, soll zwar leichter sein, die Torsionssteifigkeit gegenüber dem aktuell verwendeten System jedoch verbessert werden. Für seine Masterarbeit entwickelte Bachelor-Absolvent Toni Eder einen neuartigen Kernverbund.

Der dreigeteilte Kern besteht aus extrem leichtem Paulowniaholz, verschiedene Verstärkungsstege aus faserverbundverstärkten Kunststoffen sorgen für die nötige Steifigkeit. Der neue Verbund kombiniert die aktuelle Sandwichbauweise mit der aufwändigen, aber sehr effektiven Torsionskastenbauweise, neuartige Faserflechtmaterialien steigern die Prozessfähigkeit. Toni Eder: „Dynafit setzte die Forschungsergebnisse bereits bei einem Fertigprodukt um, und zwar mit beachtlichem Erfolg: Trotz einer Gewichtseinsparung von 25 Prozent konnten wir die Torsionssteifigkeit im Schaufelbereich um mehr als 30 Prozent steigern.“

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