Beitrag der Wissenschaft zu mehr Gerechtigkeit

25.11.2015
Die Preisträgerinnen und Preisträger mit den anwesenden Jury-Mitgliedern, AK-Präsident Siegfried Pichler und AK-Vizedirektor Dr. Martin Neureiter. (c) AK/Lindenbauer
Die Preisträgerinnen und Preisträger mit den anwesenden Jury-Mitgliedern, AK-Präsident Siegfried Pichler und AK-Vizedirektor Dr. Martin Neureiter. (c) AK/Lindenbauer

Bereits zum dritten Mal vergab die AK Salzburg den Wissenschafts- und zum zweiten Mal den Förderpreis für Abschlussarbeiten. Eingereicht werden konnte jedes Themenfeld, das für die Tätigkeit der AK wichtig ist. Aus über 64 Einreichungen wählte die Jury die besten 19 Arbeiten in vier Kategorien aus. Auch 2015 finden sich unter den Preisträgerinnen und Preisträgern wieder AbsolventInnen sowie Mitarbeiter der FH Salzburg. Am 23. November 2015 konnten sie die Auszeichnung im Brunauer Zentrum entgegen nehmen.

Ausgezeichnete Arbeiten

Drei PreisträgerInnen in den Kategorien "Gesellschaftsrelevantes Thema" und "Zukunftsthema bzw. technisch-naturwissenschaftliches Thema" sind von der FH Salzburg:

Marlene Fuchs, MA, Absolventin des Studiengangs "Innovationsentwicklung im Social-Profit-Sektor" setzte sich in ihrer Master-Arbeit mit Aneignungsmotiven und -prozessen Jugendlicher in Shoppingcentern auseinander.

DI Joris Lückenga, Absolvent des Studiengangs Informationstechnik & System-Management, erhielt den Preis für seine Arbeit, die sich zum Ziel gesetzt hatte, Hacker-Angriffe in Smart-Grid Kommunikationen in Zukunft zuverlässiger zu identifizieren und IT Sicherheitssysteme zu stabilisieren.

Dr. Andreas Unterweger (Lehrender und Forscher am Studiengang Informationstechnik & System-Management) erhielt einen Wissenschaftspreis für seine Dissertation, die sich unter anderem mit dem Schutz der Privatsphäre von auf Überwachungskameraaufnahmen abgebildeten Personen befasste.

AK Förderpreis

Einen Förderpreis erhielten die Absolventinnen Judith Hinterholzer, BA, (Studiengang Soziale Arbeit) und Bettina Eder, BSc. (Studiengang Biomedizinische Analytik) für ihre hervorragenden Arbeiten.

Judith Hinterholzer hatte sich in ihrer Bachelor-Arbeit mit dem Thema "Hast du was, dann bist du was!" - dem Einfluss von Exklusion auf das Konsumverhalten Jugendlicher beschäftigt und kam zu dem Schluss, dass sozialräumliche Jugendarbeit Inklusion bewirken kann, wie beispielsweise durch Förderung von Partizipation und sozialräumlicher Aneignung sowie durch Bildungsarbeit und Ressourcenorientierung.

Bettina Eder untersuchte in ihrer Abschlussarbeit die Kurz- und Langzeiteffekte künstlerischer Aktivitäten und entspannungsfördernden Musikhörens auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen.

Ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit

„Ein Ziel von Wissen ist Erkenntnis. Und Erkenntnis ermöglicht Veränderung, wo sie nötig ist. Deshalb können Wissenschafterinnen und Wissenschafter einen wichtigen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Fairness leisten. Sie sind für die Entwicklung einer Gesellschaft und damit die Zukunftsfähigkeit eines Landes von enormer Bedeutung", sagt AK-Präsident Siegfried Pichler.

Zum AK Wissenschaftspreis einreichen konnte, wer 2014 oder 2015 eine Abschlussarbeit eines Master-, Diplom- oder Doktorratsstudiums an der Fachhochschule oder an der Universität Salzburg fertiggestellt hat, die die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern behandelt. Der Förderpreis wird für Bachelorarbeiten aus den Bereichen Gesundheitswissenschaft und pädagogischen Berufsfeldern vergeben.

 
Weitere Infos: http://sbg.arbeiterkammer.at/beratung/bildungundjugend/bildungsfoerderungen/AK_vergab_Wissenschafts-_und_Foerderpreis_2015.html