FH Salzburg ist Partner bei transnationalem und interdisziplinärem EU-Projekt „WinHealth“

08.08.2017
Gesundheitstouristisches Potenzial im alpinen Wintertourismus im Fokus - Erforschung touristischer Querverbindungen von Natur, Kultur und Gesundheit
Freuen sich über den Projektstart des interdisziplinären und transnationalen Forschungsprojekts WinHealth: v.l. Raimund Ribitsch (FH-Geschäftsführer), Mario Jooss (Leiter der Tourismusforschung), Mattia Rainoldi (Projektleiter und Researcher), Roald Steiner (FH-Vizerektor). © FH Salzburg/Hinterstoisser
Freuen sich über den Projektstart des interdisziplinären und transnationalen Forschungsprojekts WinHealth: v.l. Raimund Ribitsch (FH-Geschäftsführer), Mario Jooss (Leiter der Tourismusforschung), Mattia Rainoldi (Projektleiter und Researcher), Roald Steiner (FH-Vizerektor). © FH Salzburg/Hinterstoisser

Im Rahmen des transnationalen von der Europäischen Union geförderten Interreg V-A Italien-Österreich Projekts WinHealth erarbeitet die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg gemeinsam mit 12 Projektpartnern gesundheitstouristische Angebote im alpinen Wintertourismus

Im November 2016 startete das Forschungsprojekt WinHealth, ein grenz- und  disziplinenübergreifendes Forschungsprojekt im Rahmen des Interreg V-A Italien-Österreich Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union. Die Tourismusforschung der FH Salzburg ist einer von insgesamt 13 Projektpartnern und assoziierten Partnern im internationalen Team aus der Provincia di Udine, Salzburg, Südtirol und Tirol, das unter der Leitung der Paracelsus Medizinische Privatuniversität zu diesem Thema forscht. WinHealth beschäftigt sich mit den gesundheitstouristischen Potenzialen des alpinen Wintertourismus.

Potenziale der Region erkunden

Die Tourismusforschung bearbeitet in diesem Kontext die vielschichte Beziehung zwischen Natur, Kultur und Gesundheit. Gesundheitstourismus in einen Kontext mit den regionalen natürlichen Ressourcen und dem vorhandenen kulturellen Wissen zu setzen, bedeutet, über den Wintersport hinausgehende Potenziale der Region zu erkunden. „Insbesondere stehen hier das steigende Interesse an gesundheitstouristischen Angeboten und das Gebot der Nachhaltigkeit im Fokus. Ziel ist es, regionale, authentische, innovative und evidenzbasierte Produkte für den Gesundheitstourismus zu entwickeln“, erklärt Dr. Mario Jooss, Leiter der Tourismusforschung an der FH Salzburg.

Direkter Wissenstransfer

Die Forscherinnen und Forscher arbeiten zu diesem Zweck derzeit an einer Markt- und Zielgruppenanalyse, um das Nachfragepotenzial für den alpinen Gesundheitstourismus im Winter festzustellen. Für die FH Salzburg ist dabei der direkte Wissenstransfer in die Regionen von höchster Bedeutung. Die in der Analyse gewonnenen Erkenntnisse sollen im Rahmen von Veröffentlichungen und zielgerechten Qualifizierungsmaßnahmen direkt in die Regionen hineingetragen werden. „Das soll sicherstellen, dass gesundheitstouristische Potenziale in einem nächsten Schritt in Wert gesetzt werden können“, konstatiert Projektleiter Mag. Mattia Rainoldi. Um die wissenschaftliche und praktische Vernetzung zu gewährleisten, ist 2018 seitens der FH Salzburg ein Gesundheitskongress geplant.

Das Team der Tourismusforschung der FH Salzburg hat sich durch seine langjährige Arbeit in regionalen und überregionalen Strukturen etabliert und ist für nationale und auch internationale Forschungsprojekte ein wichtiger und innovativer Partner. Der interdisziplinäre Zugang im Projekt WinHealth ermöglicht innovative Entwicklungen im gesundheitstouristischen Bereich und den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten auf ganzheitlicher Ebene in den Projektregionen.