FH Salzburg setzt auf Solarenergie

20.09.2012
Ribitsch, Scharfetter und Schitter auf dem Dach der FH Salzburg mit der neuen Photovoltaikanlage

Mit einer 52.000 kWh-Photovoltaikanlage auf dem Dach des Campusgebäudes in Urstein setzt die FH einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung energiebewusste Hochschule.

Sonnenkraftwerk am Campus Urstein
Das Know-how bei der Realisierung der Photovoltaikanlage kommt von der Salzburg AG. Deren Vorstand Leonhard Schitter bringt die Vorzüge dieser Anlage auf den Punkt: „Durch den gleichmäßigen Energieverbrauch kann der selbst produzierte Strom zu 100 Prozent von der Fachhochschule genutzt werden. So ist dieses Sonnenkraftwerk die erste betriebliche Anlage, die ohne Förderungen wirtschaftlich betrieben werden kann.“ Das Engagement des Energiekonzerns für die Sonnenkraft gehe so weit, dass die Fachhochschule pro Jahr rund 50.000 kWh weniger Strom einkaufen muss. Schitter: „Der Strom wird dort produziert, wo er verbraucht wird. Ein Musterbeispiel für Energieeffizienz.“

Schritt für Schritt zur "grünen FH"

Auf knapp 450 m² Dachfläche produzieren die blau glänzenden Panele seit einigen Wochen Strom für die Fachhochschule. Ein wichtiger, bei Weitem nicht letzter Schritt in Richtung energieeffizienter Hochschulbetrieb, wenn es nach den Plänen der FH-Verantwortlichen geht. "Die Welt von morgen braucht ein intelligentes Energiemanagement. Die FH Salzburg bietet in Lehre und Forschung entsprechende Inhalte an. Darüber hinaus setzt sie seit Jahren energiesparende Maßnahmen, die Studierende, Lehrende und Mitarbeiter für einen nachhaltigen Umgang mit den Energieressourcen sensibilisieren sollen", betont AR-Vorsitzender Hans Scharfetter. Mit dem Holzbau in Passivhausbauweise am Campus Kuchl, intelligenten Heiz- und Kühlsystemen oder dem energieoptimierten Rechenzentrum sei man auf dem besten Weg zu einer „grünen FH“.

Ökologische Fußabdrücke verkleinern
Als eine „Energiepolitik der richtigen Schritte“, die sich in Summe rechne, bezeichnet FH-Geschäftsführer Raimund Ribitsch diese Maßnahmen. Die neue Anlage mit einer Leistung von 52 kWp entspreche einem Sechstel der Anschlussleistung. Der erzeugte Strom werde zur Gänze von der hauseigenen Infrastruktur verbraucht. „Pro Jahr sparen wir durch die PV-Anlage und Modernisierung des Rechenzentrums rund 75 Tonnen CO2 ein und leisten damit einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig tragen wir zur Entlastung des Stromnetzes bei, da die Verbrauchsspitzen beim Stromverbrauch abgemildert werden.“ Die Kosten in Höhe von 320.000 Euro finanziert die FH zur Gänze aus eigenem Budget. Der FH-Chef rechnet damit, dass sich die Investition nach maximal 15 Jahren amortisiert haben werden. „Mit diesen Maßnahmen sowie der Unterstützung der Elektromobilität, der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und dem schonenden Umgang mit Ressourcen nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr“, sagt Ribitsch.

Starke Partner in Lehre und Forschung
FH Salzburg und Salzburg AG verbindet seit Jahren ein enges Kooperationsnetz: Neben einer starken Forschungspartnerschaft und der Zusammenarbeit im Ausbildungs-schwerpunkt „Future Energy Systems“ ist der Energiekonzern auch wichtiger Praktikums-anbieter und Arbeitgeber für FH-Absolventen. Jüngster Coup: Im neuen Josef Ressel Zentrum erforschen Wissenschafter der FH Salzburg gemeinsam mit Experten der Salzburg AG intelligente Energiesysteme für die Zukunft.

(c) FH Salzburg / Kolarik

Stellten die neue Photovoltaik-Anlage der Öffentlichkeit vor: FH-Aufsichtsratsvorsitzender Mag. Hans Scharfetter, Salzburg-AG-Vorstand Dr. Leonhard Schitter und FH-Geschäftsführer Mag. Raimund Ribitsch

Medieninformation Zusammenfassung
Medieninformation Daten
Medieninformation Scharfetter
Medieninformation Schitter
Medieninformation Ribitsch

 Fotos zum Download (c) FH Salzburg/A. Kolarik

Author: Manuela Kliemstein