Gründung der Salzburger Hochschulkonferenz

18.10.2012
Die neu gegründete Salzburger Hochschulkonferenz (SHK)

Salzburgs Hochschulen werden nun noch enger zusammenarbeiten: Am 17. Oktober 2012 fand im Solitär des Mozarteums Salzburg die Gründungsveranstaltung statt.

Die Salzburger Hochschulkonferenz (SHK) ist eine Initiative von Paris-Lodron-Universität, Universität Mozarteum, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Fachhochschule Salzburg, Pädagogische Hochschule und Privatuniversität Schloss Seeburg. Ziel dieser neuen Kooperation auf Landesebene ist es, Synergien zu nutzen, Parallelitäten zu vermeiden und Impulse zu setzen, um den Bildungsstandort Salzburg zu stärken und gemeinsame Positionen und Forderungen an die politischen Entscheidungsträger zu richten.

Bedeutung für Stadt und Land Salzburg

Immerhin haben die tertiären Bildungseinrichtungen in Stadt und Land Salzburg mit insgesamt 23.000 Studierenden, 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einem jährlichen Budgetvolumen von über 220 Mio. Euro und Partnerinstitutionen in aller Welt, eine enorme Bedeutung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in der Region.

"Die Salzburger Hochschulkonferenz stellt einen wichtigen Schritt für eine engere Zusammenarbeit der Hochschulen auf Landesebene dar. In Zeiten knapper finanzieller Mittel ist eine bessere Nutzung der bestehenden Ressourcen und die verstärkte Entwicklung von intelligenten Synergien sehr zu begrüßen. Als Landeshauptfrau kann ich versichern, dass das Land auch zukünftig ein zuverlässiger und konstruktiver Partner für alle Hochschulen im Land sein wird.", zeigt sich Landeshauptfrau Gabi Burgstaller überzeugt.

Gemeinsam stärker: Zusammen forschen, lehren und studieren

Auch FH-Rektorin Kerstin Fink spricht sich für Zusammenarbeit im tertiären Bildungssektor Salzburs aus: "Kooperationen fordern eine Bereitschaft zur Veränderung: Salzburgs Hochschulen haben längst erkannt, welche Vorteile das Bündeln von Ressourcen und die Nutzung von Synergien mit sich bringen – von der Effizienzsteigerung bei gemeinsamen Forschungsprojekten bis zur Erhöhung der Chancen auf einen Bildungsaufstieg der regionalen Bevölkerung durch ein durchlässigeres Hochschulsystem."

Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das zwischen der Universität Salzburg und der Fachhochschule Salzburg entwickelte Masterprogramm "Applied Image and Signal Processing", welches mit diesem Wintersemester erstmalig startet. Das bundesfinanzierte Masterstudium  schließt gemeinsame Forschungsprojekte ein und nimmt somit eine Vorreiterrolle in Bezug auf Kooperationen zwischen Universitäten und Fachhochschulen ein. Nicht zu vergessen sind auch Veranstaltungen wie die jährlich stattfindende Sommerakademie für Frauen, die "ditact".

Kooperation und Austausch

Der kooperative Austausch soll in Zukunft vor allem in den Bereichen Studium und Lehre, Forschung, Verwaltung, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit erweitert werden: gemeinsame Semestereröffnung, Anrechnung von Lehrveranstaltungen, Ideenwettbewerbe, gemeinsame Aktivitäten im Bereich Life Long Learning, Presseauftritte "Salzburg University Press", Abstimmung und Ergänzung der unterschiedlichen Angebote im Bereich Forschungsförderung sind nur einige Beispiele.

 

Im Bild: (v.l.n.r.) Raimund Ribitsch, Geschäftsführer Fachhochschule Salzburg, Herbert Resch, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Kerstin Fink, Fachhochschule Salzburg, Heinrich Schmidinger, Universität Salzburg, Elfriede Windischbauer, Pädagogische Hochschule Salzburg, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Reinhart von Gutzeit, Universität Mozarteum, Christian Werner, Privatuniversität Schloss Seeburg und Michael Nake, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, (c) Foto Scheinast

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