Domquartier-Ausstellung: Raum.Zeit.Identität

12.06.2016
Eine neue Ausstellung im DomQuartier Salzburg zeigt künstlerische Arbeiten von Studierenden.
Videoinstallation „Vera Lux“ von Viva Alagic
Die digitale Illustration "Flucht" von Julia Zehethuber
Fotoserie WHITE von Katrin Froschauer, Valentin Backhaus und Christian Zwerschina

Studierende der Fachhochschule Salzburg (MultiMediaArt und MultiMediaTechnology) und der Universität Mozarteum haben sich künstlerisch mit dem Themen Raum, Zeit und Identität beschäftigt.
Entstanden ist eine Reihe kreativer Fotoarbeiten, Malereien und multimedialer Installationen, die von 2. Juni bis 3. Juli im DomQuartier Salzburg zu sehen sind.

In der neuen Sonderschau „Raum.Zeit.Identität“ werden brisante Themen, wie etwa Flucht und Vertreibung, mit hochkarätigen Kunstwerken und historischen Raumerlebnissen in Beziehung gebracht, kunsthistorische Inhalte in eine eigene Bildsprache transformiert und neue sinnliche Erlebnisse ermöglicht.

Ungewöhnliche Blicke auf historische Werke und Räume

Die interaktive Wandinstallation „Welcome to Austria“ von Claudia Kolmann lädt dazu ein, Österreich abseits von den gängigen Vorstellungen kennenzulernen.

Der Stop-Motion Film „Unendliche Reise eines Flüchtlings“ von Angelika Hütter und Daniel Hollinetz zeigt basierend auf echten Geschichten die Erlebnisse von Flüchtlingen während einzelner Etappen ihrer Flucht.

In der Fotoserie WHITE erkunden Katrin Froschauer, Valentin Backhaus und Christian Zwerschina die Wirkung von Orientierungs- und Kontrastlosigkeit. Sie greifen dabei auf weißes Licht als zentrales szenisches Element zurück

Ausgangspunkt für die Arbeit „Flucht“ war das Kunstwerk „Flucht nach Ägypten“ von Louis Licherie de Beuron. Julia Zehethuber hat das Bild neu interpretiert und als digitale Illustration umgesetzt.

Die Rauminstallation „IF-dealing with perception“ von Michael Perl und Christian Zwerschina ist begehbar und überhöht mithilfe von Spiegeln sowohl subjektive als auch objektive Raumwahrnehmungen.

Mit der Videoinstallation „Scramble Suit“ begibt sich Nicco Harzig auf die Suche nach dem was die eigene Person ausmacht und sie von anderen unterscheidet.

Die Videoinstallation „Vera Lux“ von Viva Alagic zeigt eine körperlose, feminine Person, die verhüllt mit einer Rettungsdecke mit ihrer Umgebung verschmilzt und so losgelöst von Raum und Zeit zu einer paradiesischen Erscheinung wird.


Bei der Ausarbeitung der Kunstwerke wurden die Studierenden von den FH-ProfessorInnen Michael Manfé, Till Fuhrmeister und Birgit Gurtner begleitet. Unterstützung fanden die Studierenden außerdem bei den Fotografen und Lektoren am Studiengang MultiMediaArt Hermann Seidl und Andrew Phelps sowie Senior Lecturer Julian Stadon.