Realitätsnah üben mit dem Röntgenphantom

21.01.2013
Der Studiengang Radiologietechnologie verfügt seit Kurzem über ein Ganzkörper-Röntgenphantom - eine lebensgroße Puppe, in die ein echtes menschliches Skelett eingearbeitet ist. Damit lassen sich reale Röntgenaufnahmen von Körperteilen beliebig oft wiederholen. Für den Studiengang ergeben sich dadurch völlig neue Möglichkeiten in der praktischen Ausbildung.
Das neue Röntgenphantom bietet die einmalige Möglichkeit, reale Röntgenaufnahmen von Körperteilen beliebig oft zu wiederholen.

"Neben echten Knochen ist es vor allem die Beweglichkeit der Gelenke, die dieses Phantom so wertvoll machen", erklärt Studiengangsleiter Reinhard Bauer. Im Bereich der Radiologie sind praktische Übungen aufgrund der Strahlenschutzzwänge kaum möglich. Zum eigenen Schutz dürfen Probanden unter keinen Umständen echter Strahlung ausgesetzt werden.

Für die praktischen Übungen bedeutet die Puppe nun einen großen Fortschritt. Die Studierenden können am Phantom realitätsnahe Übungen mit echter Strahlenanwendung durchführen. Bauer: "Nicht nur klassische Röntgenaufnahmen, sondern auch CT-Untersuchungen können geübt und anhand der Ergebnisse besprochen werden."

Voraussetzung für eine Ausbildung entsprechend dem letzten Stand der Technik ist auch, dass die Studierenden Zutritt zu Großgeräten haben: "Dank der guten Zusammenarbeit mit den Salzburger Landeskliniken können wir dies garantieren" betont Reinhard Bauer.

Author: Manu Kliemstein