Start-up Coati punktet im Silicon Valley

24.11.2016
Absolventen knüpfen wichtige Geschäftskontakte in San Francisco.
Das Coati-Team (v.l.): Andreas Stallinger, Manuel Dobusch, Malte Langkabel, Eberhard Gräther und Viktoria Pfausler. Foto: (c) Coati

Im Sommer luden die Salzburger Nachrichten und Startup Salzburg junge Unternehmen zum großen „smartup-Pitch“. 14 Salzburger Start-ups durften ihre Ideen vor einer ExpertInnen-Jury präsentieren. Coati, ein Start-up von AbsolventInnen aus dem Masterstudiengang MultiMediaTechnology und MMI, eine Einkaufsgemeinschaft für Ärzte, gingen als Sieger des Wettbewerbs hervor. Der Hauptpreis: Ein Ausflug ins Silicon Valley. Vergangene Woche war es soweit. Eberhard Gräther und Manuel Dobusch von Coati landeten in San Francisco.

Organisiert wurde die Reise von Andreas Spechtler, Präsident von Dolby International. Mit seinem Firmenakzelerator Silicon Castles ist er ein wichtiger Unterstützer der Start-up Szene. Für die Jungunternehmer hat Spechtler während der einwöchigen Reise mehrere Treffen mit Großunternehmen und potenziellen Investoren eingefädelt.

Interesse von Google und Disney
Coati hilft  ProgrammiererInnen sich besser in Programmcodes zurechtzufinden. Welche Vorteile das bringt, durften Gräther und Dobusch unter anderem auch Vertretern von Google und Disney präsentieren.  Die zeigten sich interessiert – eine weitere Kooperation ist durchaus möglich. Neben Treffen mit möglichen Investoren stand unter anderem auch ein Abstecher zu Nokia, zu Adobe und zur Elite-Universität Stanford am Programm.

Eberhard Gräther kennt das Valley schon. Bei Google hat er im Rahmen seines Bachelors ein Praktikum absolviert und dabei die Idee für sein Unternehmen geboren. „EntwicklerInnen verbringen 70 Prozent ihrer Zeit damit, Codes zu lesen, statt selbst welche zu schreiben“, sagt Gräther. Dabei geht viel Zeit verloren. Der 26-jährige Großarler hat deshalb Coati entwickelt (englisch für Nasenbär). Ein Nasenbär spüre durch seinen guten Geruchssinn Käfer auf, Coati hingegen Zusammenhänge in Codes. „Die Software hilft zu verstehen, was andere ProgrammiererInnen geschrieben haben“, sagt Gräther.

Was die beiden Software-Entwickler während ihrer Reise im Silicon Valley erlebt haben, kann man in einer Serie der Salzburger Nachrichten (Autor: Ralf Hillebrand) nachlesen.

Teil 1: Salzburger Start-ups im Silicon Valley: Die "smartup"-Sieger sind gelandet
Teil 2: Salzburger Start-ups im Silicon Valley: Der große Testballon steigt
Teil 3: Salzburger Start-ups im Silicon Valley: Zwischen Stanford und Nokia
Teil 4: Salzburger Start-ups im Silicon Valley: Ein Vorbild aus Itzling
Teil 5: Salzburger Start-ups im Silicon Valley: Das Finale bei Google