Studierende geben Tipps für pflegende Angehörige

11.12.2012
Wertvolle Tipps und Informationen zur Bewältigung des Alltags für pflegende Angehörige vermitteln die Studierenden der "Gesundheits- & Krankenpflege" im Projekt "Gut umsorgt vor Ort". Derzeit werden in der Gemeinde Mattsee mehrere Module zu diesem Themenkreis angeboten. Die Initiative ist Teil des Projekts „Altern in guter Gesellschaft“ der Gemeindeentwicklung Salzburg.

Wertvolle Tipps und Informationen zur Bewältigung des Alltags für pflegende Angehörige vermitteln die Studierenden der "Gesundheits- & Krankenpflege" im Projekt "Gut umsorgt vor Ort". Derzeit werden in der Gemeinde Mattsee mehrere Module zu diesem Themenkreis angeboten. Die Initiative ist Teil des Projekts Altern in guter Gesellschaft der Gemeindeentwicklung Salzburg.

"Erkrankt ein Familienmitglied und steht Betreuung oder Pflege daheim an, sind alle Betroffenen plötzlich und unerwartet mit massiven Veränderungen konfrontiert", weiß Studiengangsleiterin Babette Grabner. Diese würden sich im Familienalltag, in den sozialen Beziehungen und in der Autonomie sowohl der Pflegenden als auch der Gepflegten zum Teil schwerwiegend und nachhaltig auf den Alltag und die Zukunftsperspektiven auswirken.

Frauen übernehmen Pflegeverantwortung 

Grabner: "Überwiegend sind es die Frauen, die die Verantwortung für die Pflege der Angehörigen übernehmen." Oft werde übersehen, dass Pflege- und Betreuungsarbeit Schwerarbeit sei, die sowohl Psyche und Physis belaste. Die Folgen können Stress, Abgeschlagenheit oder sogar eine eigene Erkrankung sein.

Gemeinsam mit den Salzburger Landeskliniken erarbeiten nun die FH-Studierenden während ihres Pflichtpraktikums Tipps und Informationen für die Betreuung zu Hause. Derzeit werden in der Gemeinde Mattsee bereits mehrere Module angeboten: für rückenschonende Arbeitsweisen, prophylaktische Maßnahmen speziell zur Vermeidung von Wundliegen und Lungenentzündungen,  Fragen der Körperpflege, Hygiene und Ernährung.