Zehn Jahre Gesundheitswissenschaften an der FH Salzburg

14.10.2016
Seit zehn Jahren gibt es die gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge an der Fachhochschule Salzburg. Die akademische Ausbildung ist eine Erfolgsgeschichte, waren sich die Teilnehmer des Festakts am Abend des 13. Oktober 2016 einig.
Feierten "10 Jahre gesundheitswissenschaftliche Studiengänge an der FH Salzburg" (von li. nach re.): Student Georg Galler, Studiengangsleiter Ergotherapie Erich Streitwieser, FH-Vizerektor Roald Steiner, stv. WK-Direktor Manfred Pammer, FH AR-Vorsitzender Hans Scharfetter, FH-Vizerektor Günther Grall, FH-Rektor Gerhard Blechinger, Univ.-Doz.in Doris Conci von der SALK; AK-Direktor Gerhard Schmidt, Absolventin Verena Lunzer, Studiengangsleiterin Biomedizinische Analytik Geja Oostingh, Absolventin Beate Maislinger, Studiengangsleiterin Hebammen Margit Felber, Studiengangsleiter Physiotherapie Martin Dürl, FH-GF Doris Walter, Regina Aistleithner von Gesundheit Österreich, Studiengangsleiter Radiologietechnologie Reinhard Bauer, Studiengangsleiterin Orthoptik Christine Scharinger, FH-GF Raimund Ribitsch. © FH Salzburg/Neumayr/Berger
Feierten "10 Jahre gesundheitswissenschaftliche Studiengänge an der FH Salzburg" (von li. nach re.): Student Georg Galler, Studiengangsleiter Ergotherapie Erich Streitwieser, FH-Vizerektor Roald Steiner, stv. WK-Direktor Manfred Pammer, FH AR-Vorsitzender Hans Scharfetter, FH-Vizerektor Günther Grall, FH-Rektor Gerhard Blechinger, Univ.-Doz.in Doris Conci von der SALK; AK-Direktor Gerhard Schmidt, Absolventin Verena Lunzer, Studiengangsleiterin Biomedizinische Analytik Geja Oostingh, Absolventin Beate Maislinger, Studiengangsleiterin Hebammen Margit Felber, Studiengangsleiter Physiotherapie Martin Dürl, FH-GF Doris Walter, Regina Aistleithner von Gesundheit Österreich, Studiengangsleiter Radiologietechnologie Reinhard Bauer, Studiengangsleiterin Orthoptik Christine Scharinger, FH-GF Raimund Ribitsch. © FH Salzburg/Neumayr/Berger
Impulsreferat von Regina Aistleithner, Gesundheit Österreich GmbH. © FH Salzburg/Neumayr/Berger
Impulsreferat von Regina Aistleithner, Gesundheit Österreich GmbH. © FH Salzburg/Neumayr/Berger
Beate Maislinger, Absolventin der Biomedizinischen Analytik; Karl Georg Galler, Student der Physiotherapie und Verena Lunzer, Absolventin der Radiologietechnologie. © FH Salzburg/Neumayr/Berger
Beate Maislinger, Absolventin der Biomedizinischen Analytik; Karl Georg Galler, Student der Physiotherapie und Verena Lunzer, Absolventin der Radiologietechnologie. © FH Salzburg/Neumayr/Berger

Biomedizinische Analytik, Ergotherapie, Hebammen, Orthoptik, Physiotherapie, Radiologietechnologie: Das sind jene sechs Studiengänge, die vor zehn Jahren in die Fachhochschule Salzburg übergeführt wurden. Zuvor waren diese Berufsgruppen in eigenen Akademien an den Salzburger Landeskliniken (SALK) ausgebildet worden. Das Bundesland Salzburg gehörte damit 2006 zu den Vorreitern bei der akademischen Ausbildung dieser Gesundheitsberufe. „Die Gesundheitswissenschaften sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil der FH Salzburg geworden“, sagte Mag. Raimund Ribitsch, einer der beiden Geschäftsführer der Fachhochschule Salzburg GmbH, am Donnerstagabend beim Festakt anlässlich des Jubiläums. In den vergangenen zehn Jahren zählten die Studiengänge 570 AbsolventInnen. Diese seien im In- und Ausland gefragte Fachkräfte im Gesundheitswesen, sagte Ribitsch.

Unverzichtbare ExpertInnen des Gesundheitssystems

Die Einrichtung der gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge an der FH Salzburg ist eine Erfolgsgeschichte, waren sich Mag. Gerhard Schmidt, Direktor der AK Salzburg, und Dr. Manfred Pammer, stv. Direktor der Wirtschaftskammer Salzburg, als Vertreter der Eigentümer einig. Es sei damit gelungen, die Qualität der Gesundheitsversorgung in Salzburg zu steigern, lobte Landesrätin Mag.a Martina Berthold die hohe fachliche und menschliche Qualität der Berufsgruppen. Der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Aufsichtsrats der FH Salzburg, Mag. Hans Scharfetter, betonte den hohen Stellenwert der Forschungsaktivitäten an der FH. Er nannte ein Projekt zum gesunden Lebensstil von Jugendlichen oder zum Strahlenschutz in der Radiologie als Beispiele.

Enge Partnerschaft mit den SALK

Auf die enge Partnerschaft zwischen den SALK und der FH Salzburg verwies Univ.-Doz.in Dr.in Doris Conci, Leiterin des Bereichs Qualitäts- und Klinisches Riskmanagement der SALK-Geschäftsführung. „Die Studiengänge haben sich aus der SALK herausemanzipiert, ohne das gegenseitige Vertrauen aus den Augen zu verlieren“, sagte Conci.

Akademisierung bringt Attraktivität

Durch die akademische Ausbildung hätten sich die Berufe in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt, resümierte Mag.a Regina Aistleithner von der Gesundheit Österreich GmbH in ihrem Festvortrag. Die Berufe seien attraktiver geworden, die Zahl der BewerberInnen übersteige die Zahl der verfügbaren Studienplätze bei weitem, sagte die Expertin. Eine große Herausforderung wäre die Planung des künftigen Bedarfs sowie die Qualitätssicherung. In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der ÄrztInnen deutlich rascher gestiegen, als die Anzahl der MitarbeiterInnen im Bereich der nichtärztlichen Gesundheitsberufe. Dieser Trend hält nach wie vor an, was dazu führt, dass die Schere immer weiter auseinandergeht. Gleichzeitig sollen ärztliche Tätigkeiten in den pflegerischen oder medizinisch-technischen Bereich verlagert werden.  Dafür brauche es eine ausreichende Zahl gut ausgebildeter MitarbeiterInnen.

Fundierte Ausbildung in persönlicher Atmosphäre

„Oxford kocht auch nur mit Wasser, aber wir kochen besser und kennen uns alle“, brachte Verena Lunzer, Absolventin der Biomedizinischen Analytik, die Sicht der AbsolventInnen und Studierenden an der FH Salzburg charmant auf den Punkt. Lunzer hat nach ihrem Studium an der FH eine Ausbildung an der Universität Oxford angeschlossen. Auch ihre KollegInnen Beate Maislinger (Radiologietechnologie) und Georg Galler (Physiotherapie) lobten die fundierte Ausbildung und die persönliche Atmosphäre, die das Studium an der FH Salzburg prägen.

Zu dem Festakt waren viele Freunde und Wegbegleiter der gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge an der FH Salzburg gekommen. Darunter die ehemalige Landeshauptfrau und Gesundheitsreferentin Gabi Burgstaller und der frühere SALK-Geschäftsführer Max Laimböck, die gemeinsam mit den Eigentümern AK Salzburg und WK Salzburg vor zehn Jahren die Weichen für die akademische Ausbildung der Gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge gestellt haben.


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