Zusammenarbeit mit Georgien fix

26.07.2012
Zum zweiten Mal in diesem Jahr besuchte eine Delegation aus Georgien die Fachhochschule Salzburg. Levan Varshalomidze, Regierungschef der Autonomen Republik Adscharien, und Natia Surguladze, Vize-Bürgermeisterin der Hauptstadt Batumi, bekräftigten ihre Absicht, speziell im Bereich der Tourismusausbildung eng mit der FH Salzburg zusammenzuarbeiten, berichtet FH-Geschäftsführerin Doris Walter.
Politprominenz aus Georgien an der FH Salzburg. Levan Varshalomidze (Bildmitte), Regierungschef der Autonomen Republik Adscharien, und Natia Surguladze (Dritte von rechts), Vize-Bürgermeisterin der Hauptstadt Batumi, wollen von den Profis lernen. Mitglieder der Delegation mit ITH-Direktorin Gabriele Tischler (Vierte von links), FH-Geschäftsführerin Doris Walter (Sechste von links) und Studiengangsleiterin Eva Brucker (Fünfte von rechts).

Zum zweiten Mal in diesem Jahr besuchte eine Delegation aus Georgien die Fachhochschule Salzburg. Levan Varshalomidze, Regierungschef der Autonomen Republik Adscharien, und Natia Surguladze, Vize-Bürgermeisterin der Hauptstadt Batumi, bekräftigten ihre Absicht, speziell im Bereich der Tourismusausbildung eng mit der FH Salzburg zusammenzuarbeiten, berichtet FH-Geschäftsführerin Doris Walter.

Mit im Team sind auch die Tourismusschulen Salzburg, die gemeinsam mit der FH Salzburg die ARGE Tourismus Salzburg bilden und zuletzt das Projekt Tourismusschule Bhutan verwirklicht haben.

Im August werden Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation & Management im Tourismus, und Gabriele Tischler, Direktorin des ITH Klessheim, zu einem Arbeitstreffen nach Batumi reisen. Dort sollen die Details der Kooperation festgelegt werden. "Primär geht es um Qualitätskontrolle bei der Ausbildung, Unterstützung bei der Ausarbeitung der Curricula - zunächst für den Bachelor, in späterer Folge auch für einen Master", verrät Doris Walter. Geplant sei auch ein intensiver Lehrenden- und Studierendenaustausch.

Almhütten im Kaukasus

Laut FH-Geschäftsführerin Walter planen Politiker und Touristiker der Kaukasusrepublik umfassende Innovationen, um eine touristische Infrastruktur aufzubauen: "Immer wieder sind von den Besuchern die Ähnlichkeiten zwischen dem Land Salzburg und Adscharien hervorgehoben worden: Berge, Wälder. Derzeit werden moderne Skigebiete aufgebaut, es gibt sogar Almhütten. Was wir nicht haben ist ein Zugang zum Meer."
An der touristischen Infrastruktur werde bereits heftig gearbeitet. In Batumi, soll es ab kommenden Jahr vier internationale 5 Sterne Hotels geben, private Investoren beginnen den Tourismus für sich zu entdecken. „Der größte Mangel ist die ungenügende Servicequalität und die unzureichende Ausbildung im Tourismus“, weiß Eva Brucker. Georgien habe eine lange Tradition im Tourismus und möchte, nach dem Niedergang des Kommunismus, wieder daran anschließen.

In Batumi gibt es derzeit an der Rustaveli Universität einen Bachelor im Tourismus, demnächst soll ein Masterprogramm folgen. In Kobuleti, 15 Minuten von Batumi entfernt, gibt es eine Tourismusschule. Beide Institutionen seien so, Brucker, Kandidaten für eine Zusammenarbeit.


Im Bild: (c) FH Salzburg / Veress
Politprominenz aus Georgien an der FH Salzburg. Levan Varshalomidze  (Bildmitte), Regierungschef der Autonomen Republik Adscharien, und Natia Surguladze (Dritte von rechts), Vize-Bürgermeisterin der Hauptstadt Batumi, wollen von den Profis lernen. Mitglieder der Delegation mit ITH-Direktorin Gabriele Tischler  (Vierte von links), FH-Geschäftsführerin Doris Walter (Sechste von links) und Studiengangsleiterin Eva Brucker (Fünfte von rechts).
 

Author: Manuela Kliemstein