Unser Angebot - das Forschungsportfolio

Die folgenden Themenkomplexe interessieren uns und – so hoffen wir – auch Sie! Denn wir suchen nach Partnern, die unsere Forschungsvorhaben unterstützen. Wenn eines der folgenden Themen Ihr Interesse findet, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem genannten Ansprechpartner auf. Wenn Sie andere Forschungsbedarfe haben und nach Partnern suchen, sprechen Sie bitte unseren Forschungsleiter FH-Prof. Dr. Roald Steiner an.


Corporate Governance und Controlling in Familienunternehmen

Familienunternehmen nehmen eine wesentliche Rolle in Österreichs Volkswirtschaft ein. Je nach Definition stellen Familienunternehmen einen Großteil oder sogar die Mehrheit der österreichischen Unternehmen dar, beschäftigen eine Vielzahl an Arbeitnehmern und leisten einen bedeutenden Beitrag zum BIP. Dennoch wurden Familienunternehmen, insbesondere die Ausgestaltung des Controllings, bisher noch kaum erforscht. Vor diesem Hintergrund ergeben sich folgende Fragestellungen:

  • Unterscheiden sich die Corporate Governance und das Controlling von Familienunternehmen von Nichtfamilienunternehmen und wo bestehen Differenzen?
  • Inwiefern bestehen auch zwischen den verschiedenen Kategorien von Familienunternehmen Unterschiede?
  • Welche Auswirkung besitzt die Einbeziehung familienfremder Personen ins Management auf die Ausgestaltung der Corporate-Governance-Strukturen und des Controllings?
  • Spielt die Generation, in der das Familienunternehmen geführt wird, eine Rolle?
  • Inwieweit beeinflussen Aufsichtsgremien wie Aufsichtsrat, Beirat oder Family Council und deren Zusammensetzung die Ausgestaltung des Controlling?

Ansprechpartnerin: Christine Mitter

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Krisen- und Sanierungsmanagement

Unternehmensinsolvenzen befinden sich in Österreich im internationalen Vergleich auf hohem Niveau. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise führt zudem zu schwierigeren Umfeld- und Wettbewerbsbedingungen der Unternehmen und damit einer Zunahme der Krisen- und Insolvenzgefahr. Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich die Frage, wie Unternehmen Krisen begegnen können, welche Möglichkeiten der außergerichtlichen und gerichtlichen Sanierung zur Verfügung stehen und welche Auswirkungen damit verbunden sind. Im Juli 2010 trat die neue Insolvenzordnung in Kraft, die eine Verbesserung der Sanierungschancen von Unternehmen zum Ziel hat. Ob dies tatsächlich der Fall ist, und welche Vorteile die aktuelle Insolvenzrechtsreform bringt, gilt es zu untersuchen. Zudem sollten im Sinne eines proaktiven Krisenmanagements Methoden und Instrumente der Krisenfrüherkennung und Insolvenzprävention aufgezeigt werden.

Ansprechpartnerin: Christine Mitter

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Finanzielles Risikomanagement

Jede Form des Wirtschaftens ist Risiken ausgesetzt. Durch Änderungen der gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen sowie des Unternehmensumfeldes sind Unternehmen einerseits gezwungen, ihre Risikomanagementaktivitäten zu intensivieren. Andererseits ist auch die Notwendigkeit gestiegen, Risiken, insbesondere finanzielle Risiken stärker zu überwachen und zu steuern. Im Fokus stehen daher folgende Fragen:

  • Welche Anforderungen müssen Risikomanagementsysteme erfüllen?
  • Wie soll die Identifikation, Beurteilung, Steuerung und Überwachung von finanziellen Risiken ablaufen? Welche Instrumente können diese Prozesse unterstützen?
  • Wie kann in mittelständischen Unternehmen ein effizientes Management finanzieller Risiken implementiert werden?
  • Welche Aspekte sind beim Reporting von Risiken, insbesondere finanziellen Risiken zu beachten?

Ansprechpartner: Christine Mitter, Klaus Zojer

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Beschaffungsrisiken

In vielen Unternehmungen ist der Zugang zu den Ressourcen (Material und Personal) durch die globale Vernetzung wesentlich einfacher geworden. Die Risiken aber speziell im Beschaffungsbereich, entstehend durch Preisänderungen, Währungsänderung, Zugang zum Markt, um einige zu nennen, haben gewaltig zugenommen und lassen die Ergebnisplanung und Zielerreichung im Unternehmen zu einem Glücksspiel werden. Der dominierende Finanzmarkt und das Spekulationsvolumen geben gewaltige Ausschläge auf die Rohstoffpreise und Rohstoffverfügbarkeit. Große und weltweit verstreut agierende Unternehmen haben durch die globale Unternehmenstätigkeit Abfederungsinstrumente und Kompensationsmöglichkeiten in der Hand, die mittlere und auf lokalen Märkten agierende Unternehmen nicht zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang ergeben sich folgende zentrale Fragestellungen:

  • Welche Handlungsempfehlungen und welche Instrumente können den mittelständischen Unternehmen in die Hand gegeben werden, um gesicherte Planungshorizonte gestalten zu können? und
  • Welche organisatorischen und vertraglichen Konstrukte wären den mittelständischen Unternehmen zu empfehlen?

Ansprechpartnerin: Klaus Zojer

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Finanzmanagement und Controlling im Umbruch

Der Finanzbereich eines Unternehmens ist durch Änderungen im Umfeld ständig neuen Herausforderungen ausgesetzt. Die Auswirkungen veränderter Rahmenbedingungen und/oder spefizischer Situationen auf die Finanzierung eines Unternehmens, seine Kapitalstruktur, seine Akquisitions- und Investitionstätigkeit sowie das Controlling werden hier erforscht.

Ansprechpartner: Christine Mitter, Klaus Zojer

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Interne Unternehmensrechnung

Die interne Unternehmensrechnung bildet das zentrale Informationssystem eines Betriebes, das an unternehmensinterne Adressaten gerichtet ist und diese durch die Bereitstellung von Informationen über die betrieblichen Prozesse und/oder die Konsequenzen betrieblicher Entscheidungsalternativen unterstützt. Es soll untersucht werden, welche Methoden der internen Unternehmensrechnung derzeit in österreichischen Unternehmen zur Anwendung kommen und welche Zielsetzungen damit verfolgt werden. Dabei stehen sowohl Relevanz und Einsatztauglichkeit von traditionellen Methoden der Kostenrechnung (z.B. Ist- oder Plankostenrechnung) als auch von modernen Instrumenten des Kostenmanagements (z.B. Prozesskostenrechnung, Produktlebenszyklusrechnung oder Target Costing) im Mittelpunkt.

Ansprechpartnerin: Christine Mitter

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Werterhalt im mittelständischen Unternehmen

Die nachhaltige und langfristige Sicherstellung der Existenz des Untenehmens ist vielfach das erklärte Ziel von Eigentümern und Eigentümervertretern. Viele Risikoeinflussfaktoren erschweren die Führung, besonders in mittelständischen Unternehmen. Risiken in der Ergebniserzielung bei Umsätzen, Kosten, in der Kapitalausstattung und deren Kostenkomponenten werden durch wertorientierte Werkzeuge und Kennzahlen in vielen börsenotierten Unternehmen erfolgreich angewendet. Für die mittelständischen Unternehmen gilt es, ein anwenderorientiertes Führungskonzept in Anlehnung an die Wertkonzepte zu entwickeln, das für den Praktiker einfach, transparent und leicht umsetzbar ist. Dabei sollen die wertorientierten Werkzeuge speziell für mittelständische Betriebe adaptiert und entwickelt werden. Die zentralen Fragestellungen, die hier im Fokus stehen, sind:

  • Können Führungsinstrumente für die mittelständischen Unternehmen gestaltet werden, die jene im globalen Umfeld bestehenden Risikokomponenten mitberücksichtigen, und dazu einfach, leicht umsetzbar und transparent gestaltet sind?
  • Welche organisatorischen Begleitmaßnahmen wären in der Umsetzung zu treffen?

Ansprechpartner: Klaus Zojer

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Systemische Führung

Mitarbeiterführung weist eine lange Tradition sowohl in der Forschung als auch in der Unternehmenspraxis auf. Dennoch wird optimale Leistung in Unternehmen oft durch inadäquate Strukturen und Abläufe, unklare Ziele, Kommunikations- und Motivationsdefizite systematisch verhindert. Einzelmaßnahmen der Führung für eine bessere Performance bringen oft nicht den erhofften Erfolg, weil sie das Geflecht an relevanten Faktoren und Wirkungszusammenhängen nicht erfassen. Damit vorhandene Mitarbeiterpotenziale in optimierte Arbeitsleistungen umgesetzt werden können, ist eine systemische Betrachtungsperspektive hilfreich. In diesem Zusammenhang können folgende Fragestellungen behandelt werden:

  • Welche Gesamtzusammenhänge spielen für eine Optimierung der Arbeitsleistung eine wesentliche Rolle und wie kann dies belegt werden?
  • Wie können Rahmenbedingungen für ein bestmögliches Zusammenspiel von  Leistungsbereitschaft, -fähigkeit und –möglichkeit gestaltet werden?
  • Wie können die unterschiedliche Generationen im Unternehmen unterschiedlich motiviert werden?

Ansprechpartner: FH-Prof. Dr. Herbert Gölzner

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Managementherausforderungen von Klein- und Mittelunternehmen

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