Abgeschlossene Projekte


The impact of tyrosine nitration on the allergenicity of airborne allergens

Previous research has shown that nitration of allergens can occur following exposure to ozone, nitric oxide and water in polluted environments. Moreover, allergens might be nitrated in inflamed lung tissues. The nitration of proteins mainly affects the tyrosine residues, resulting in the formation of nitrotyrosine. The specificity of this modification can be related to a multitude of factors, such as the position of the tyrosine residue, the secondary structure of the protein and the nitration agent. However, the exact mechanism behind nitration events under natural conditions is still unknown.
Our main goal in this study will be to determine the effects of allergen nitration on the protein itself and on immune reactions induced by these modified proteins.
The results of this study will not only enhance our knowledge with respect to the effects of protein nitration on allergic responses, but will also provide information on protein nitration in general. Moreover, the study will initiate the unravelling of the most likely pathways for protein nitration and the effects of such a nitration on protein structure, folding and interactions.

Projektbeschreibung: http://www.fwf.ac.at/asp/projekt_res.asp
Laufzeit: Mai 2010 - Mai 2014
Fördergeber: FWF, Einzelprojekt
Projektleitung: Priv. Doz., Dr.in G.J. Oostingh, FH Salzburg Biomedizinische Analytik
Praktische Projektdurchführung: Universität Salzburg, Fachbereich Molekulare Biologie
Team: Chloé Ackaert, Sergey Guzenkow, Hanno Stütz (all University of Salzburg) and G.J. Oostingh (FH-Salzburg)

Flash ist Pflicht!
Video zum Wirtschaftskammerpreis des Projekts "Der Einfluss von Proteinnitrierung auf Allergien"

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Qualitätssicherung in der Strahlentherapie

Qualitätssicherung in einer Strahlentherapie stellt sich aufgrund der rasanten technischen Entwicklung als eine enorme Herausforderung dar. Die Entwicklung eines, den Anforderungen einer Abteilung entsprechenden ROKIS (Radioonkologie Krankenhaus Informationssystem) trägt ganz wesentlich zur Qualitätssicherung bei und verbessert somit auch die Patientensicherheit. Mit Einführung der computergestützten Bestrahlungsplanung, basierend auf CT und MR-Daten, der Entwicklung von Multi Leaf Kollimatoren (MLC) etc. sind die Vorbereitungsarbeiten für eine Bestrahlung wesentlich exakter, aber auch aufwändiger geworden. Dies hat auch dazu geführt, dass kleine spezielle Teams gelegentlich auch gleichzeitig an denselben Pati-entendaten arbeiten. Somit wird ein Computernetzwerk mit einer durchgängigen Datenbasis unumgänglich und ist ein wertvolles Kommunikationsmittel für eine Strahlentherapie. Im Forschungsprojekt wurden Modelle der Qualitätssicherung in der Strahlentherapie bzgl. deren Anforderungsprofile und Umsetzbarkeit untersucht. Das Forschungsdesign beinhaltete sowohl eine umfassende Literaturrechereche als auch Vor-Ort-Besuche mit Experteninterviews in verschiedenen Radio-Onkologischen Kliniken. Durch die Kooperation mit der Universitätsklinik für Radiotherapie und Radio-Onkologie der PMU Salzburg konnte in jeder Phase des Projekts der Theorie-Praxis-Transfer der Thematik sichergestellt werden. Folgende Fragestellungen wurden näher behandelt:

  • Welche Anforderungen an ein QM-System im Bereich der Strahlentherapie sind durch Gesetze, Normen und Verordnungen vordefiniert?
  • Wie lassen sich diese sinnvoll und ressourcenschonend in den klinischen Alltag, bzw. innerhalb eines Forschungsinstituts integrieren?
  • Welche Hilfsmittel/Ressourcen oder Softwaresysteme, sind zur Errichtung und zum Betrieb von QM- und Risikomanagementsystemen einer Strahlentherapie notwendig

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass gesetzliche Anforderungen, Normen und  Verordnungen in allen Strahlentherapien Österreichs einheitlich umzusetzen sind. Hervorzuheben ist an dieser Stelle die DIN EN ISO 13485. Diese internationale Norm legt Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest, wenn eine Organisation ihre Fähigkeit zur Bereitstellung von Medizinprodukten und zugehörigen Dienstleistungen darzulegen hat.  Erwähnenswert scheint auch die Medizinische Strahlenschutzverordnung, sowie das Medizinproduktegesetz und das MTD-Gesetz. So ist zB definiert, dass auch Softwareapplikationen im Bereich der Strahlentherapie unter die Regelungen des Medizinproduktegesetzes fallen.
QM wird in unterschiedlichen Strahlentherapie-Einrichtungen sehr heterogen umgesetzt. Die unterschiedlichen Anforderungen  lassen sich allein durch die Tatsache erklären, dass Einrichtungen existieren, wo Lehre und Forschung eine große Rolle spielen, wohingegen andere Strahlentherapien ihren alleinigen Auftrag in der strahlentherapeutischen Versorgung von TumorpatientenInnen sehen.
Ressourcenschonend kann aufgrund der Komplexität des QM-Prozesses einer Strahlentherapie-Einrichtung kaum gearbeitet werden. Der Aufwand ein gut funktionierendes QM-System zu implementieren und zu warten ist beträchtlich, der Nutzen evident. Allgemein lässt sich festhalten, dass sich die Implementierung einer umfassenden EDV-Lösung, die alle Anforderungen an ein QM-System abdeckt, empfiehlt. Es sollten spezifische Lösungen entsprechend der Anforderungsprofile der einzelnen Kliniken angestrebt werden.
Das in Salzburg (Universitätsklinik für Radiotherapie und Radioonkologie der PMU) entwickelte und eingesetzte Softwaresystem open ratART, welches ein für das Institut zugeschnittenes ROKIS (Radio Onkologie Krankenhaus Informationssystem) darstellt, kann als best-practice Instru-ment zur nachhaltigen Qualitätsverbesserung gesehen werden. Ein wesentliches Element einer derartigen Umsetzung stellen UFRS (user feed back reports) dar.
UFRS dienen nicht nur dazu mögliche Fehlerquellen aufzuzeigen, sondern bieten auch die Möglichkeit Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu dokumentieren.  Die Meldungen werden einer Risikobewertung unterzogen und systematisch aufgearbeitet.

Laufzeit: Mai 2011 - Mai 2012
Projektleitung:
Karin Rieder, MAS
Team: Christine Mitterdorfer, Prof. (FH) Reinhard Bauer, BSc
Kooperationspartner: Universitätsklinik für Radiotherapie und Radio-Onkologie der PMU Salzburg
Studiengang: Radiologietechnologie

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Being an Austrian mother with rheumatoid arthritis: An institutional ethnography about the social organization of everyday life

This institutional ethnography research explored how women with rheumatoid arthritis, who are mothers, and of employable age, go about their daily lives given their social context. The social context for this research was Austria, which is characterized by social policies based on familialism and an emphasis on employment. This context may open up various resources and possibilities about what women can do and actually do in their daily lives, and thus, directs attention to the situated nature of human occupation.
In institutional ethnography particular attention is given to the social, which suggests that daily life becomes accomplished through coordinated activities of various individuals who are active across places and time. These social relations often remain invisible. Institutional ethnography aims to explicate these social relations by exploring the work, that is, anything that requires time, effort, and has intent, of individuals in their daily lives. An understanding of the work of the seven women in going about their lives was collected by means of interviews and participant observations. Texts were analyzed to understand how the actual, local doings of the women are coordinated to trans-local relations. Texts have a mediating character and coordinate the women’s consciousness into relations ruling organizational processes.
The findings contain a thick description of the women’s actual work in their daily lives; an explication of how their doings are coordinated to the relations ruling arthritis-related health care; and relations organizing processes related to employment and invalidity. What the women do, how they do it, and with whom, depends on how they are situated within social relations. Once they enter arthritis-related health care, their experiences become coordinated to medical concepts ruling these particular relations; once the women enter relations at the labor market, the concept of employability rules the processes there. Within these respective ruling relations, the complexity of the women’s daily lives is not accounted for.
This research illustrates the necessity for attending to the situated nature of how individuals go about their daily lives to comprehensively understand the social organization and work that goes into accomplishing the ordinary activities of everyday life.

Projektwebsite: http://ir.lib.uwo.ca/etd/596/
Projektleitung:
Birgit Prodinger, MSc, PhD
Studiengang: Ergotherapie

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Untersuchung des Einflusses von Hypoakkommodation auf die Augenbewegungen beim kurz- und langfristigen Lesen von Worten und Konsonantenstrings.

Klinisch entstand im letzten Jahrzehnt beim Eye-care Team (OrthoptistInnen, AugenärztInnen) der Eindruck, dass der Anteil der jungen PatientInnen mit Hypoakkommodation ansteigt. Diskutiert wird diesbezüglich ein ursächlicher Zusammenhang mit zunehmenden Naharbeitszeiten (PC). Eine im Vorfeld des Forschungsprojekts durchgeführte Recherche bei OrthoptistInnen bezüglich der gängigen Messmethoden der Akkommodation und deren Zweckmäßigkeit ergab ein sehr klares Bild. Die meisten KollegInnen nutzen routinemäßig das Near-point-Rule zur Beurteilung der Akkommodation. Über den Zeitpunkt des Einsatzes von aufwändigeren Methoden, wie der Akkommodationsflexibilität, herrscht aber keine Einigkeit.
Unter Hypoakkommodation ist eine Schwäche der Akkommodationsfähigkeit (Fähigkeit für die Nähe scharf zu stellen) im präe-presbyopen Alter zu verstehen. Diese muss trotz optimaler Refraktionskorrektur (Brillenanpassung nach objektiver Messung) und nach entsprechender Gewöhnungszeit an die Korrektur (6-8 Wochen) aufrecht bleiben (Scheiman & Wick, 2002). Diese Brillentragezeit vor dem Stellen der Diagnose Hypoakkommodation ist nötig, da bei asthenopen Beschwerden oder Akkommodationsdefiziten bereits die Verordnung auch geringer Brillenwerte zur Entlastung des visuellen Systems und somit zur Beschwerdefreiheit führen kann (Dwyer & Wick, 1994).
Die in der Literatur beschriebenen Prävalenzen der Hypoakkommodation variieren zwischen 2-3% (Rutstein & Denim, 1998) und 57% (Dwyer, 2002). Die Studien stützen sich dabei allerdings teilweise auf Daten von PatientInnen, bei denen keine objektive Messung des Refraktionsfehlers erfolgte; dies erklärt die teilweise sehr hohen Zahlen.
Der Einfluss von okulären Beschwerden (Hypoakkommodation, Vergenz- bzw. Fusionsschwäche) auf die Lesefähigkeit wurde von vielen AutorInnen beforscht. Dabei gehen manche davon aus, dass Legasthenie ein rein okuläres Problem sein könnte; meist wird aber von einer okulären Symptomatik gesprochen, die eine Legasthenie vortäuschen bzw. die Leseproblematik bei bekannter Legasthenie verstärken kann. Da die Studien teilweise ohne objektive Refraktionsmessung (z.B. Dusek, Pierscionek, & McClelland, 2010; Grisham, Powers, & Riles, 2007), ohne adäquate Brillenverordnung oder ohne Gewöhnungszeiten der PatientInnen an die optimale Korrektur erfolgten, variieren die Ergebnisse stark. Die Vergleichbarkeit der Studien wird des Weiteren durch die unterschiedlichen Kriterien zur „Diagnostik“ einer Legasthenie bzw. "Leseschwäche" eingeschränkt.
Eye-tracking Studien zeigten eindeutig, dass Personen mit Legasthenie veränderte Augen-bewegungen beim Lesen aufweisen. Dabei traten vermehrte und verlängerte Fixationen sowie häufigere Regressionen auf (Hutzler & Wimmer, 2004; Wimmer, Kronbichler, Jacobs, & Wimmer, 2006). Diese Veränderungen fanden sich nur beim Lesen, nicht aber beim Bearbeiten von Konsonantenstrings.
Hypoakkommodation (Abdi, Brautaset, Rydberg, & Pansell, 2007) und binokulare Probleme (Vergenz- bzw. Fusionsstörungen) können ähnliche Lesebeschwerden wie eine Legasthenie verursachen. Abdi et al. (2007) zeigten bei der einzigen Eye-tracking Studie mit hypoakkommodativen Kindern – allerdings nur bei kurzer Lesezeit – uneinheitlich veränderte Lesebewegungen.

Laufzeit: September 2010 - November 2011
Fördergeber:
GWS Forschungstopf, FH Salzburg
Team: Mag.a Ruth Elisabeth Resch, Christine Scharinger MBA (Studiengangsleitung), Claudia Peturnig
Studiengang: Orthoptik

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