Laufende Projekte


ILBitZ

Innovative Lösungen durch Bionik im transnationalen Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft (AB87)

Bionik ist eine Disziplin, die großes Potenzial für technische Ansätze und innovative Lösungen hat. Sie befasst sich mit der Abstraktion und Übertragung natürlicher Prinzipien in die Technik, lässt sich aber auch als kreativer und systematischer Prozess in nahezu allen Branchen als neue Denkweise einführen. Häufig geht es dabei um die Optimierung von Bauteilen hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften bzw. Oberflächenstrukturen sowie um die innovative Entwicklung neuartiger Produkte und die Optimierung bzw. Neu-Organisation von Prozessen.

Demnach ist Ziel dieses Projektes, die Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen voranzutreiben und die KMUs mit Bionik als Innovationsstrategie für den globalen Wettbewerb zu stärken. Hierzu wird eine grenzüberschreitende Kooperationsplattform aufgebaut, um die Bionik-Kompetenzen der beteiligten Regionen zusammenzuführen. Diese Plattform fungiert dabei als ein Instrument des Technologietransfers und der Vernetzung und unterstützt Unternehmen des Grenzraumes dabei, innovative Lösungen mit Hilfe neuester wissenschaftlicher Forschungsergebnisse zu finden.

Im Vordergrund steht somit der Austausch und Transfer dieser Erkenntnisse aus den F&E-Einrichtungen in die Unternehmen. Durch die Vermittlung von Expertinnen und Experten wird der grenzübergreifende Kontakt zwischen Unternehmen und F& E-Einrichtungen gestärkt und längerfristig aufgebaut. Technologietransfermaßnahmen und Workshops befähigen Unternehmen, Forschende und Studierende zukünftig, das Bionikpotenzial von Fragestellungen abzuschätzen und neue Lösungen für technische und organisatorische Aufgaben zu finden. Das Zusammenspiel der innovativen Wissenschaft Bionik mit der verstärkten grenzübergreifenden Zusammenarbeit ermöglichen die Erschließung neuer Märkte und die Internationalisierung der Unternehmen. Langfristig sollen durch den intensiven Kontakt in weiterer Folge darüber hinaus neue F&E Projekte initiiert werden.

Laufzeit: 15. September 2016 – 14. September 2019
Förderprogramm: INTERREG Österreich - Bayern 2014-2020
Projektcode: AB87
Lead Partner: Technische Hochschule Deggendorf (Technologie Campus Freyung)
Projektpartner: Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH (Kunststoff-Cluster Mechatronik-Cluster), Innovations- und Technologietransfer Salzburg GmbH, Fachhochschule Salzburg (Holztechnologie & Holzbau)
Projektleitung FHS: Dr. Thomas Schnabel

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TFP Hy-Mat

Technologie- und Forschungsplattform „Hybrid Materials“

Hybride Materialien sind vielversprechende, neuartige Verbundwerkstoffe und Materialverbünde, welche aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften und durch Kopplung mit neuen Verarbeitungstechnologien neue Potenziale eröffnen. Eine wesentliche Barriere zur Verbreitung der neuen Technologien sind miteinander gekoppelte Fragestellungen betreffend Materialherstellung, neuartige Materialverarbeitung bis hin zu anwendungsspezifischen Designanforderungen.

Ziel des Projekts ist der Aufbau einer grenzüberschreitenden Technologie- und Forschungsplattform für die Herstellung und Verarbeitung hybrider Materialien. TFP-HyMat stellt eine interregionale Innovationskapazität dar, welche in der Lage ist, die komplexen und interdisziplinären Fragestellungen im Bereich der Herstellung und Verarbeitung hybrider Materialien in koordinierter Form zu bearbeiten. Durch diesen Kooperationsansatz soll es künftig möglich sein, den regionalen Unternehmen für konkrete Produktinnovationen eine Wissensbasis für hocheffiziente Produktionsverfahren basierend auf neuartigen Hochleistungsmaterialien zur Verfügung zu stellen.

Das gegenständliche Projektkonsortium stellt dabei einen erweiterbaren Kompetenz-Nucleus dar, der notwendige wissenschaftliche Disziplinen zum kooperativen Kompetenzaufbau beinhaltet. Durch ein integriertes Pilotprojekt werden die gewählten Kooperationsansätze zum abgestimmten Kompetenz- und Forschungsinfrastrukturaufbau am Beispiel „Biogene Filamente für den 3D-Druck “ implementiert und evaluiert. Die Ergebnisse der Aufbauarbeiten (Anschaffung der notwendigen Ausrüstung ist Gegenstand des Projekts) und der technologischen Arbeiten werden über geeignete Transfermaßnahmen kommuniziert, sind mit einer laufenden Bedarfserhebung bei Unternehmen gekoppelt und fließen in die Weiterentwicklung der Technologie- und Forschungsplattform ein.

Laufzeit: Jänner 2016 – Dezember 2018
Förderprogramm:  INTERREG Österreich - Bayern 2014-2020
Projektcode: AB97
Lead Partner: Kompetenzzentrum Holz GmbH (Forschungsbereich Holzchemie und Biotechnologie, Forschungsbereich Holz Polymer Verbundwerkstoffe)
Projektpartner: Universität Passau (Institut für Softwaresysteme in technischen Anwendungen der Informatik, FORWISS), Universität Salzburg (Fachbereich Materialforschung und Physik), Fachhochschule Salzburg (Holztechnologie & Holzbau)
Projektleitung FHS: Dr. Alexander Petutschnigg

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BioSubTro

Nutzbarmachung bioaktiver Substanzen bei der Trocknung

Die breite Nutzbarmachung von Wertstoffen aus Kondensaten, welche bei der Trocknung von Biomasse frei werden, kann eine entsprechende Antwort auf die zunehmende Ressourcenknappheit sein sowie Entwicklungen von nachhaltigen und natürlichen Erzeugnissen fördern. Der Mehrwert dieses Projektes liegt besonders in der möglichen Verwendung von natürlichen Wert-/Wirkstoffen für „high value added“ Produkte im Kosmetikbereich.

Während Kosmetikproduzenten, speziell im Bereich der Naturkosmetik, bei ihren Produkten auf herkömmliche Konservierungsstoffe (z. B. Benzoesäure) zurückgreifen müssen, verfügt der lebende Baum über natürliche Extraktstoffe, die ihn vor Pilz- und Bakterienbefall schützen.

Im vorliegenden Projekt werden neue Optionen für die Gewinnung und Nutzbarmachung von Wertstoffen aus Biomasse untersucht. Dazu werden Materialien (z. B. forstliche Biomasse, Rinde bzw. Schnittholz) im technisch relevanten Maßstab getrocknet und die dabei entstehenden, leicht flüchtigen und extraktiven Bestandteile in Form von Kondensaten gewonnen.

Im Bereich der Wertstoff-/Wirkstoffgewinnung werden Analysen über verfügbare Inhaltsstoffe aus Trocknungsversuchen durchgeführt. Unterschiedliche Screening-Tests vom Kondensat und dessen Inhaltsstoffen werden im Bereich der anti-mikrobiellen Eigenschaften gemacht.

Ziele des Projektes sind die Gewinnung der wertvollen Inhaltsstoffe aus der Trocknung von Baummaterialen, deren weitere Untersuchung auf anti-mikrobielle Eigenschaften sowie der Weiterentwicklung von Trocknungsprozessen für eine breite Nutzbarmachung dieses Verfahrens. Die anti-mikrobielle Wirkung der Inhaltsstoffe soll nachgewiesen und deren konservierende Wirkung für Kosmetikerzeugnisse getestet werden. Daneben sollen weitere mögliche Einsatzbereiche der Inhaltsstoffe und deren Marktpotenziale lokalisiert werden.

Laufzeit: April 2016 - März 2018
Fördergeber: FFG, Produktion der Zukunft
Kooperationspartner: Dr. Johannes Pöckl, Johann Pöckl Sägewerk; Martin Sanoll, Sanoll Biokosmetik GmbH; DI (FH) Martin Karner, MA, Weitzer Holding GmbH
Projektleitung: Dr. Thomas Schnabel
Team: Dr. Thomas Schnabel, DI Kerstin Wagner

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adTro-Net

Trocknungsnetzwerk Österreich für Güter der Holz- und Lebensmittelindustrie

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Kompetenznetzwerks für Adsorptionstrocknung im
Batchbetrieb. Der Zusammenschluss von führenden Institutionen im Bereich Anlagenbau, der
industriellen Trocknung und der Lebensmitteltechnik soll zu folgenden Ergebnissen führen:

  • Etablierung eines praxistauglichen mathematischen Modells zur Adsorptionstrocknung
  • Aufbau einer Versuchseinrichtung für die Batch Adsorptionstrocknung
  • Ermittlung der praxisrelevanten Parameter für die Holztrocknung
  • Übertragen dieser Technologie in den Bereich der Trocknung von Lebensmitteln, landwirtschaftlichen Gütern, usw.
  • Aufbau und Betrieb eines völlig neu etablierten Netzwerkes mit großem Marktpotential
  • Marktführerschaft in diesem Bereich, gesicherte Auftragsforschung in den Folgejahren
  • Dissemination zum Gemeinwohl, hauptsächlich der KMU
  • Publikation bisher unveröffentlichter, praxisrelevanter Daten
  • Dokumentation des weitreichend vorhandenen "grauen Wissens" der Branche

Laufzeit: Jänner 2013 - März 2017
Fördergeber: FFG, COIN Aufbau
Kooperationspartner: Güssing Energy Technologies GmbH, Lebensmittelversuchsanstalt Wien
Projektleitung: DI (FH) Hermann Huber
Team: DI (FH) Dr. Thomas Schnabel, Thomas Wimmer

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