Laufende Projekte


TFP Hy-Mat

Technologie- und Forschungsplattform „Hybrid Materials“

Hybride Materialien sind vielversprechende, neuartige Verbundwerkstoffe und Materialverbünde, welche aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften und durch Kopplung mit neuen Verarbeitungstechnologien neue Potenziale eröffnen. Eine wesentliche Barriere zur Verbreitung der neuen Technologien sind miteinander gekoppelte Fragestellungen betreffend Materialherstellung, neuartige Materialverarbeitung bis hin zu anwendungsspezifischen Designanforderungen.

Ziel des Projekts ist der Aufbau einer grenzüberschreitenden Technologie- und Forschungsplattform für die Herstellung und Verarbeitung hybrider Materialien. TFP-HyMat stellt eine interregionale Innovationskapazität dar, welche in der Lage ist, die komplexen und interdisziplinären Fragestellungen im Bereich der Herstellung und Verarbeitung hybrider Materialien in koordinierter Form zu bearbeiten. Durch diesen Kooperationsansatz soll es künftig möglich sein, den regionalen Unternehmen für konkrete Produktinnovationen eine Wissensbasis für hocheffiziente Produktionsverfahren basierend auf neuartigen Hochleistungsmaterialien zur Verfügung zu stellen.

Das gegenständliche Projektkonsortium stellt dabei einen erweiterbaren Kompetenz-Nucleus dar, der notwendige wissenschaftliche Disziplinen zum kooperativen Kompetenzaufbau beinhaltet. Durch ein integriertes Pilotprojekt werden die gewählten Kooperationsansätze zum abgestimmten Kompetenz- und Forschungsinfrastrukturaufbau am Beispiel „Biogene Filamente für den 3D-Druck “ implementiert und evaluiert. Die Ergebnisse der Aufbauarbeiten (Anschaffung der notwendigen Ausrüstung ist Gegenstand des Projekts) und der technologischen Arbeiten werden über geeignete Transfermaßnahmen kommuniziert, sind mit einer laufenden Bedarfserhebung bei Unternehmen gekoppelt und fließen in die Weiterentwicklung der Technologie- und Forschungsplattform ein.

Laufzeit: Jänner 2016 – Dezember 2018
Förderprogramm:  INTERREG Österreich - Bayern 2014-2020
Projektcode: AB97
Lead Partner: Kompetenzzentrum Holz GmbH (Forschungsbereich Holzchemie und Biotechnologie, Forschungsbereich Holz Polymer Verbundwerkstoffe)
Projektpartner: Universität Passau (Institut für Softwaresysteme in technischen Anwendungen der Informatik, FORWISS), Universität Salzburg (Fachbereich Materialforschung und Physik), Fachhochschule Salzburg (Holztechnologie & Holzbau)
Projektleitung FHS: Dr. Alexander Petutschnigg

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BioSubTro

Nutzbarmachung bioaktiver Substanzen bei der Trocknung

Die breite Nutzbarmachung von Wertstoffen aus Kondensaten, welche bei der Trocknung von Biomasse frei werden, kann eine entsprechende Antwort auf die zunehmende Ressourcenknappheit sein sowie Entwicklungen von nachhaltigen und natürlichen Erzeugnissen fördern. Der Mehrwert dieses Projektes liegt besonders in der möglichen Verwendung von natürlichen Wert-/Wirkstoffen für „high value added“ Produkte im Kosmetikbereich.

Während Kosmetikproduzenten, speziell im Bereich der Naturkosmetik, bei ihren Produkten auf herkömmliche Konservierungsstoffe (z. B. Benzoesäure) zurückgreifen müssen, verfügt der lebende Baum über natürliche Extraktstoffe, die ihn vor Pilz- und Bakterienbefall schützen.

Im vorliegenden Projekt werden neue Optionen für die Gewinnung und Nutzbarmachung von Wertstoffen aus Biomasse untersucht. Dazu werden Materialien (z. B. forstliche Biomasse, Rinde bzw. Schnittholz) im technisch relevanten Maßstab getrocknet und die dabei entstehenden, leicht flüchtigen und extraktiven Bestandteile in Form von Kondensaten gewonnen.

Im Bereich der Wertstoff-/Wirkstoffgewinnung werden Analysen über verfügbare Inhaltsstoffe aus Trocknungsversuchen durchgeführt. Unterschiedliche Screening-Tests vom Kondensat und dessen Inhaltsstoffen werden im Bereich der anti-mikrobiellen Eigenschaften gemacht.

Ziele des Projektes sind die Gewinnung der wertvollen Inhaltsstoffe aus der Trocknung von Baummaterialen, deren weitere Untersuchung auf anti-mikrobielle Eigenschaften sowie der Weiterentwicklung von Trocknungsprozessen für eine breite Nutzbarmachung dieses Verfahrens. Die anti-mikrobielle Wirkung der Inhaltsstoffe soll nachgewiesen und deren konservierende Wirkung für Kosmetikerzeugnisse getestet werden. Daneben sollen weitere mögliche Einsatzbereiche der Inhaltsstoffe und deren Marktpotenziale lokalisiert werden.

Laufzeit: April 2016 - März 2018
Fördergeber: FFG, Produktion der Zukunft
Kooperationspartner: Dr. Johannes Pöckl, Johann Pöckl Sägewerk; Martin Sanoll, Sanoll Biokosmetik GmbH; DI (FH) Martin Karner, MA, Weitzer Holding GmbH
Projektleitung: Dr. Thomas Schnabel
Team: Dr. Thomas Schnabel, DI Kerstin Wagner

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adTro-Net

Trocknungsnetzwerk Österreich für Güter der Holz- und Lebensmittelindustrie

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Kompetenznetzwerks für Adsorptionstrocknung im
Batchbetrieb. Der Zusammenschluss von führenden Institutionen im Bereich Anlagenbau, der
industriellen Trocknung und der Lebensmitteltechnik soll zu folgenden Ergebnissen führen:

  • Etablierung eines praxistauglichen mathematischen Modells zur Adsorptionstrocknung
  • Aufbau einer Versuchseinrichtung für die Batch Adsorptionstrocknung
  • Ermittlung der praxisrelevanten Parameter für die Holztrocknung
  • Übertragen dieser Technologie in den Bereich der Trocknung von Lebensmitteln, landwirtschaftlichen Gütern, usw.
  • Aufbau und Betrieb eines völlig neu etablierten Netzwerkes mit großem Marktpotential
  • Marktführerschaft in diesem Bereich, gesicherte Auftragsforschung in den Folgejahren
  • Dissemination zum Gemeinwohl, hauptsächlich der KMU
  • Publikation bisher unveröffentlichter, praxisrelevanter Daten
  • Dokumentation des weitreichend vorhandenen "grauen Wissens" der Branche

Laufzeit: Jänner 2013 - März 2017
Fördergeber: FFG, COIN Aufbau
Kooperationspartner: Güssing Energy Technologies GmbH, Lebensmittelversuchsanstalt Wien
Projektleitung: DI (FH) Hermann Huber
Team: DI (FH) Dr. Thomas Schnabel, Thomas Wimmer

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FLAME

Brandversuche und Aufschäumen einer Platten aus 50% Wet Blue Lederfalzspänen und 50 % Holzfasern (re)

Integrierte (Markt-)Entwicklung von natürlichen, flammhemmenden Werkstoffen aus Lederspänen für erhöhte Brandsicherheit

Ziel des Kooperations- und Netzwerkprojektes FLAME ist die (Markt-) Entwicklung und industrielle Umsetzbarkeit von neuen, feuerhemmenden 2D-Plattenwerkstoffen auf Basis von Lederfalzspänen für erhöhte Brandsicherheit. Hierbei sollen diese Lederfalzspäne, welche in der Lederfertigung anfallen und eine nationale als auch europaweit zur Verfügung stehende Ressource darstellen, verwendet werden, um nachhaltige Alternativen zu knapp werdenden ligno-cellulosen Rohstoffen sowie zu Brandschutzmitteln zu bieten.

Laufzeit: Dezember 2012 - November 2015
Fördergeber: FFG, COIN Kooperation und Netzwerke
Kooperationspartner: Rema Massivholzplattenwerk GmbH, Eben i. Pongau; IBS – Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung GmbH, Linz; Fa. Unternehmensberatung Mag. Gerald Lackinger, Salzburg; MOMI - HAPPY HATS e.U., Salzburg; Fa. Ing. Teubel Umwelttechnik e.U, Altmünster
Projektleitung: DI (FH) Dr. Thomas Schnabel
Team: Prof. Marius C. Barbu, Axel Maximilian Rindler Bsc, Dr. Thomas Schnabel, Ingrid Seidl, Pia Solt BSc, FH-Prof. Dr. Dominik Walcher, Thomas Wimmer

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