Abgeschlossene Projekte


PELS - Pervasive Entertainment Lab Salzburg

Das PELS - Pervasive Entertainment Lab Salzburg entwickelt  innovative interaktive Unterhaltungsformate und Spiele, um Stadt und Land als digitale Bühne erlebbar zu machen. Weiters versteht sich PELS als Katalysator für innovative und zukunftsfähige regionale, nationale und internationale Projekte in den Bereichen Tourismus, Werbung, Mobile Marketing, Ausbildung, Gesundheitswesen sowie Kunst und Kultur. Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Mixed/ Augmented Reality, Location-based Communites und Pervasive Social Networks.

Projektwebsite: www.pels.at
Laufzeit:
Oktober 2010 - September 2014
Fördergeber: Land Salzburg
Projektleitung: DI Dr. Hilmar Linder
Team: Mag. Thomas Wagner


basics Festival für Medien | Kunst | Gesellschaft

Das basics festival wurde als Kooperation von vier Salzburger Kultur- und Bildungsstätten – der ARGEkultur, der galerie5020 und dem Verein subnet in Zusammenarbeit mit dem Studiengang MultiMediaArt der Fachhochschule Salzburg – 2003 gegründet und thematisierte von der ersten Festivalausgabe 2004 an unterschiedliche Anwendungskontexte neuer Medientechnologien und ihre Wirkungen in Kunst und Gesellschaft. Ein Festival zu Medien | Kunst | Gesellschaft verbindet einerseits durchaus abzugrenzende Einzelfelder und andererseits Partnerinstitutionen mit je eigenen Ausrichtungen und Schwerpunkten. Von Beginn an als “Mehr-Sparten-Programm” konzipiert, beabsichtigt basics mit den sozialen, künstlerischen und technischen Perspektiven, unter denen jeweils ein thematischer Schwerpunkt beleuchtet wird, einem weiten RezipientInnenkreis Bedingungen und Wirkungen neuer Technologien zu vermitteln. Das Festival versteht sich als Forum für Kunst, Technologie und Gesellschaft, das eine kritische Diskussion anregen soll; unsere Aufmerksamkeit gilt der intensiven Wechselwirkung diskursiver und künstlerischer Arbeiten. Durch das Festival soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Auswirkungen von Technologie auf unser tägliches Leben nicht nur von den Möglichkeiten, sondern vorwiegend von den Anwendungen neuester Technologien abhängig sind. Diese Anwendungen sind nicht zwingend in diese Technologien eingeschrieben, sie werden in vielfältigen und komplexen Interaktionen von gesellschaftlichen, künstlerischen und politischen Strukturen mit produziert. Das Profil dieses Festivals ist somit geprägt vom Zusammenspiel wissenschaftlich-theoretischer Auseinandersetzungen, Performance und Klangkunst, Video- und Medienkunst und anderen medienkulturellen Sphären.


Projektwebsite: www.basics-festival.net
Laufzeit: 2004 – 2014
Fördergeber: Ursprünglich Teil des FHplus-geförderten Kompetenznetzwerkes Mediengestaltung
Projektleitung: Manfé, Michael; Stiletto, Gianni
Kooperationspartner: ARGEkultur, galerie5020, subnet


Kompetenznetzwerk Mediengestaltung

Projekt Alpenkulinarik

Das Kompetenznetzwerk Mediengestaltung war der erste Versuch einer forschungsorientierten Zusammenarbeit mehrerer Fachhochschulen mit klein- und mittelständischen Unternehmen mit dem Ziel, die Weiterentwicklung des Faches Mediengestaltung voranzutreiben. Forschungsschwerpunkt des Studiengangs MultiMediaArt waren die Grundlagen der Visuellen Kommunikation. Ein ExpertInnenteam aus Praxis, Forschung und Lehre beschäftigte sich mit der Frage, welche Anforderungen, Inhalte und Zielsetzungen eine künstlerisch-kreative Grundlagenausbildung im Multimedia-Bereich, erfüllen muss. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit wurden 2007 unter dem Buchtitel "Reduktion, Interaktion, Bewegtbild: Aspekte gestalterischer Grundlagen im Kontext von Multimedialität" veröffentlicht. Folgende didaktische und inhaltliche Bereiche wurden in der Publikation fokussiert behandelt: Historische und aktuelle Konzepte der gestalterischen Grundlagenausbildung, Reduktion als wesentliche Problemstellung im Entwurfs- und Gestaltungsprozess, Grundlagen interaktiver Visueller Kommunikation und Grundlagen der Bewegtbildgrafik.

Laufzeit: 2004 – 2007
Fördergeber: FFG, FHplus Strukturaufbauvorhaben
Team: FH-Prof. Birgit Gurtner, Mag. Cosima von Prittwitz und Gaffron
Kooperationspartner: Fachhochschule Vorarlberg , Fachhochschule St. Pölten und Fachhochschule Joanneum Graz , Team Teichenberg in Wien, das Montevideo Media Art Institute der Niederlande in Amsterdam, CoCo Software in Wien und weitere Wirtschaftsunternehmen.

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DATING.21 Verabreden – Verbinden – Begegnen: Zusammenkommen im 21. Jahrhundert

Projekt Alpenkulinarik

Wie kommen in der Gegenwart Menschen – Begehrende, Einsame, Geschäftemachende, Politischdenkende, Arbeitssuchende – zusammen, wie verabreden sie sich, wie gelingt ein Date? Immer mehr Menschen verfolgen heute bestimmte Strategien des medien-technisch geleiteten Suchens, Findens, Adressierens, Veröffentlichens um andere Menschen zu treffen, sie zu begegnen. Ziel des Projektes DATING.21 war es, diesen neuen, medial gelenkten Verabredungstechniken unserer Zeit nachzuspüren, ihre kulturhistorischen Ursprünge offen zu legen, die über das das Web 2.0 in Dating-Plattformen regulierte Trieb-, Affekt- und Liebesorganisation zu untersuchen, damit die medialen Körperkonstruktionen zu befragen, zugleich den arbeitsmarktorientierten Kompetenzdiskurs mit dem liebesorientierten Eigenschaftendiskurs zu vergleichen und aktuelle politische Datingszenarien zu hinterfragen.

Laufzeit: 2006 – 2007
Fördergeber: FFG, FHplus Strukturaufbauvorhaben
Kooperationspartner: ARGEkultur Salzburg, Galerie 5020 und subnet, Plattform für Netzkultur Salzburg

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Intermediale Künstlerische Bildung

Trotz zunehmender fachdidaktischer und bildungspolitischer Forderungen nach einer verstärkten Vernetzung künstlerischer Fächer unter Einbeziehung medienpädagogischer Perspektiven und trotz der deutlichen Tendenz, dass sich kunstspartenübergreifende Projektarbeit mit Einsatz neuer Medientechnologien zu einem der zentralen Betätigungsfelder von Kunst- und Musik- und MedienpädagogInnen entwickelt, existieren derzeit im deutschsprachigen Raum keine entsprechenden Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten. Die Universität Mozarteum hat deshalb das Forschungsprojekt Intermediale künstlerische Bildung gestartet. Im Forschungsprojekt wurden ein Curriculum für einen medienunterstützten fächerübergreifenden künstlerisch-pädagogischen MA-Universitätslehrgang und entsprechende Lernmaterialien ausgearbeitet. MultiMediaArt hat sich an der Grundlagenforschung für dieses Projekt in Form eines wissenschaftlichen Essays und Vortrags im Rahmen des Symposiums zum Thema Intermediale Künstlerische Bildung beteiligt.

Laufzeit: 2006 – 2007
Fördergeber: FFG, FHplus Strukturaufbauvorhaben
Team: Mag.a Karin Mairitsch
Kooperationspartner: Universität Mozarteum

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Das Leben wie es sein soll

Projekt Alpenkulinarik

Die Veränderung der Wahrnehmung durch omnipräsente Medien lässt konträre Wirklichkeiten verschmelzen und inszeniert "postmoderne Wahrheiten".
Das Projekt "Das Leben wie es sein soll" setzt sich mit aktuellen Darstellungs- und Vereinnahmungsstrategien des Fernsehens auseinander. In einem Echtzeitprozess der Fragmentierung und Umgestaltung von TV wird dem "Leitmedium" seine passive Konsumierbarkeit entzogen. Abstraktion von Ton und Bild versucht antrainierte Rezeptionsmuster aufzulösen. Nicht die Explizierung von Sachverhalten steht im Mittelpunkt, sondern der Versuch einer Sichtbarmachung von Ideologie. Die audiovisuelle Liveperformance betreibt Kulturkritik, manifestiert Protest und Humor, und versteht sich als Erweiterung einer Wissenschaft, die zwar beständig versucht Phänomene und Welt zu erklären, dabei aber aus diversen Gründen oft scheitert.

Projektlink: http://vimeo.com/11103449
Laufzeit:
2006 – 2007
Team: FH-Prof. Gianni Stiletto
Kooperationspartner: Simone Krois, Freie Universität Bozen - Fakultät für Design und Künste

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Aktuell

Virtual Reality Summit an der FH Salzburg

Die VR-Community trifft sich in Salzburg! Am 5. Oktober, ab 14.00 Uhr, findet der erste...

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