Laufende Projekte


PRACTICIES Partnership against violent radicalization in the cities

PRACTICIES ist ein von der EU gefördertes Projekt, in dem sich über 20 Projektpartner für Prävention und De-Radikalisierung in europäischen Städten engagieren. Es setzt sich zum Ziel, Radikalisierungsprozesse von Einzelpersonen und gesellschaftliche Bedingungen von anti-demokratischem Extremismus besser zu verstehen und Maßnahmen dagegen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Der enge Austausch zwischen den Projektpartnern aus über 10 Ländern soll zudem die internationale Zusammenarbeit verbessern und gute Praxisbeispiele auf ihre Anwendbarkeit in verschiedenen Städten hin prüfen. Das aus WissenschaftlerInnen, SozialarbeiterInnen, StadtentwicklerInnen, IT-SpezialistInnen, Sicherheits-ExpertInnen u.a. bestehende Konsortium bietet eine starke Partnerschaft, die eng mit politischen EntscheidungsträgerInnen kooperiert.

Als österreichische Projektpartner sind die Fachhochschule Salzburg, STG Soziale Arbeit/Soziale Innovation sowie die Jugendbeauftragte der Stadt Salzburg involviert. In beratender Funktion ist außerdem die Leiterin der Beratungsstelle Extremismus des Familienministeriums vertreten. Für die Fachhochschule Salzburg sind Markus Pausch und Heiko Berner u.a. als Co-Leiter eines Arbeitspakets aktiv, in dem es um die Entwicklung, Durchführung und Evaluation von präventiven, sozial inklusiven Maßnahmen sowie um Demokratiebildung geht. In weiteren Arbeitspaketen werden Einstellungen zu Extremismus und Demokratie in Europa abgefragt, Radikalisierungsprozesse und Hate Speech analysiert, Früherkennungstools und ein Serious Game entwickelt sowie Maßnahmen gegen Radikalisierung in Gefängnissen evaluiert. Das Projekt erstreckt sich über drei Jahre.

Für dieses Projekt wurden im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 740072 Fördermittel aus dem Programm der Europäischen Union für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ bereitgestellt.

Laufzeit: Mai 2017 bis April 2020
Fördergeber: Europäische Union, Horizon 2020
Projektleitung: Markus Pausch


DEMBILSBG – Demokratiebildung/Politische Partizipation im Bundesland Salzburg

Im Projekt wird ein Überblick über die Angebote, Akteure, Zielgruppen, NutzerInnen, Inhalte und Defizite der Politischen Bildung im Bundesland Salzburg erarbeitet, um daraus Handlungsoptionen abzuleiten. Die FH Salzburg wurde von der Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen beauftragt, an der Erhebung und Analyse mitzuwirken.

Auftraggeber: Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen
Laufzeit: März 2017 – Dezember 2019
Team: Markus Pausch

Nach oben


PAGES - Partizipation und Gesundheitskompetenz von AsylwerberInnen und anerkannten Flüchtlingen in Salzburg

Forschungsprojekt PAGES - Partizipation und Gesundheitskompetenz von AsylwerberInnen und anerkannten Flüchtlingen in Salzburg

Partizipation macht gesund! Unter diesem Motto ermöglicht das Action Research Projekt PAGES die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen, die in Salzburg angekommen sind. Erforscht wird, wie Partizipation und subjektives Wohlbefinden zusammenhängen.   

Praxis-PartnerInnen, ForscherInnen und Geflüchtete arbeiten zusammen für ein gesundes Miteinander. Gemeinsam werden Vorhaben bei politischen und sozialen Institutionen, in den Medien und in Nachbarschaften geplant und realisiert. Die TeilnehmerInnen werden als Co-ForscherInnen und MultiplikatorInnen aktiv in das Projekt und seine Vermittlung einbezogen.

Nach dem Kick-off am 1. März 2017 geht das Projekt nun in seine erste Phase: „Zurzeit bauen wir Kontakte mit Praxis-PartnerInen in der Flüchtlings(nach-)betreuung auf, um interessierte Angekommene kennen zu lernen. Wir freuen uns über Ideen und konkrete Vorschläge, die wir gemeinsam in den nächsten zwei Jahren verwirklichen werden“, erkärt Projektleiterin Doris Rosenlechner-Urbanek.

Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. „Was brauche ich für meine ganzheitliche Gesundheit?“ Unter dieser Frage können Angekommene ihre Anliegen äußern: sei es politisch aktiv zu werden und PolitikerInnen zu beraten, sei es gemeinsam mit KünstlerInnen an einer Ausstellung mitzuwirken, sei es eine interkulturelle Spielgruppe für Mütter und Kinder ins Leben zu rufen. Aber auch Kooperationen mit anerkannten Print-Medien, z.B. regelmäßige Kolumnen zu verfassen, sind möglich. Ziel des Projekts ist es, Räume zu öffnen und nachhaltig bessere Teilhabechancen für Geflüchtete zu schaffen.

Wir freuen uns über die Mitwirkung von Institutionen!

Ein Projekt der Studiengangsforschung Soziale Arbeit
Laufzeit: März 2017 – Februar 2019
Fördergeber: Land Salzburg
Team: Doris Rosenlechner-Urbanek, Heiko Berner, Ulrike Garstenauer, Markus Pausch, Heike Rainer
Kontakt: Doris Rosenlechner-Urbanek und Heiko Berner; pagesfh-salzburg.ac.at; Tel: +43 (0)50 2211-1852 oder -1853

Nach oben


Lebensqualität und Innovationen im Bundesland Salzburg

Das Projekt Lebensqualität und Innovation im Bundesland Salzburg systematisiert wichtige Dimensionen von Lebensqualität und Innovation auf wissenschaftlicher Basis und bereitet sie für die regionale Ebene im Bundesland Salzburg auf. Dabei wird von einer engen Verbindung zwischen wirtschaftlicher Prosperität, Innovation, Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt ausgegangen. Unter Bezugnahme auf den internationalen Forschungsstand werden grundlegende Indikatoren aus Sicht der Sozialforschung sowie der betrieblichen und touristischen Innovationsforschung erarbeitet.

Laufzeit: 2014 – 2016
Fördergeber:
Land Salzburg
Team:
Markus Pausch (Projektleitung), Reinhard Hofbauer, Monika Bretbacher, Michael Schwingsmehl, Mario Jooss, Roald Steiner, Eva Brucker, Martin Kolbinger, Gabriele Freischlager, Hermann Rauchenschwandtner, Johanna Röck (stud. MA).

Nach oben


AGENT-3D_Basis – Rahmenbedingungen für die additiv generative Fertigung

Die additiv-generative Fertigung (AGF) wird nach Expertenmeinung die Fertigungstechnik der Zukunft revolutionieren. Mit der Herstellung von Bauteilen und Werkzeugen durch einen schichtweisen, 3-dimensionalen Auftrag von Werkstoffen werden bisherige Grenzen des Machbaren überwunden. Im Auftrag des deutschen BMBF arbeitet das AGENT3D-Konsortium in den kommenden Jahren daran, die additiv-generative Fertigung zur Schlüsseltechnologie weiterzuentwickeln, damit echte Wettbewerbsvorteile im industriellen Maßstab umgesetzt werden können. Die Forschungsgruppe ist als Auftragnehmer des Fraunhofer IMW an der Analyse der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die weitgehend technischen Innovationen beteiligt. Zudem wird die Forschungsgruppe gemeinsam mit dem Frauhofer IMW und den Unternehmen aus dem Konsortium Szenario-Prozesse zu zukünftigen Geschäftsmodellen im Kontext des industriellen Einsatzes von AGF realisieren

Laufzeit: 2015 – 2017
Fördergeber: Fraunhofer IMW, Leipzig
Kooperationspartner: Fraunhofer IMW, Leipzig
Team: Elmar Schüll
Projektwebsite: www.agent3d.de

Nach oben


Nach oben

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung von "GAAS – Gesundheitskompetenzen von Jugendlichen, die sich nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung befinden"

„GAAS“ (Gesundheitskompetenzen von Jugendlichen, die sich nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung befinden) ist ein Gesundheitsförderungsprojekt des Studiengangs Diätologie der Fachhochschule St. Pölten in Zusammenarbeit mit der Universität Wien und den Jugendeinrichtungen spacelab Wien und Nordrand St. Pölten, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Health Literacy von Jugendlichen im NEET-Status zu stärken. Der Fokus von „GAAS“ liegt insbesondere in der Erreichung von gesundheitlicher Chancengerechtigkeit.

Das ZfZ ist für die externe Evaluation des Projekts verantwortlich. Diese erfolgt im Sinne einer prozessorientierten formativen sowie einer ergebnisorientierten summativen Evaluation und zielt auf die Ebenen Struktur, Prozess und Ergebnisse ab. Unter Berücksichtigung der Qualitätskriterien von Gesundheitsförderung (gemäß des FGÖ) und einer multiperspektivischen sowie multimethodischen Herangehensweise soll die Evaluation unterstützend und korrigierend im Hinblick auf die Zielerreichung im Projekt wirken.

Laufzeit: September 2015 – Februar 2018
Auftraggeberin: Fachhochschule St. Pölten, Studiengang Diätologie
Fördergeber: Fonds Gesundes Österreich
Kooperationspartner: Universität Wien, Department für Ernährungswissenschaften; spacelab - Produktionsschule Wien; Mobile Jugendarbeit Nordrand St. Pölten
Projektleitung: Ulrike Garstenauer
Team: Maria Maislinger-Parzer


Nach oben

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung von „Bleiben Sie gesund – Bewegung zum Mitmachen“

Das Gesundheitsförderungsprojekt „Bleiben Sie gesund – Bewegung zum Mitmachen“ hat sich zum Ziel gesetzt, bewegungsferne Erwachsene zwischen 40 und 65 Jahren aus der Stadt Salzburg über kostenlose Bewegungsberatungen, aktivierende Maßnahmen und die Möglichkeit der Teilnahme an einem Bewegungsprogramm zu einem gesunden Bewegungsverhalten zu sensibilisieren und zu ermächtigen. Mittels Entwicklung von zielgruppengerechten Konzepten sollen nachhaltige Strukturen zur Zielgruppenerreichung initiiert werden. Der Fokus des Projekts auf sozial benachteiligte bewegungsungewohnte Menschen soll besonders der Erreichung von gesundheitlicher Chancengerechtigkeit dienen. Das ZfZ führt die externe Evaluation des Projekts durch.

Laufzeit: November 2015 – November 2017
Fördergeber: Fonds Gesundes Österreich
Auftraggeber: ASKÖ Landesverband Salzburg
Kooperationspartner: SGKK, AVOS Salzburg
Projektleitung: Elisabeth Zechenter
Team: Ulrike Garstenauer


Nach oben

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung von "Salzburger Frauenherzen bewegen sich anders"

Das Projekt „Salzburger Frauenherzen bewegen sich anders“ ist ein praxisorientiertes  Gesundheitsförderungsprojekt im Setting Kommune, in dessen Rahmen in der Stadt Salzburg und in der Gemeinde Bürmoos gesundheitsfördernde Strategien für die Zielgruppe Frauen zwischen 50 und 75 Jahren etabliert und Vernetzungsprozesse zwischen lokalen Vereinen, Einrichtungen und Frauennetzwerken initiiert werden. Das ZfZ führt die externe Evaluation des Projekts durch.

Laufzeit: Jänner 2016 – August 2018
Fördergeber: Fonds Gesundes Österreich
Auftraggeber: ASKÖ Landesverband Salzburg
Projektleitung: Elisabeth Zechenter
Team: Maria Maislinger-Parzer


Nach oben

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung von "SALTO – Salzburg Together against Obesity"

Das Projekt „SALTO“ (Salzburg Together against Obesity) ist ein mehrjähriges Programm zur Prävention von Adipositas im Kleinkindalter, das im Setting Kindergarten umgesetzt wird. SALTO strebt an, ein gesundheitswirksames Verhalten bei Kindern zwischen vier und sechs Jahren zu etablieren, mit dem Ziel der Erreichung eines gesunden Gewichts der Kinder bei Schuleintritt. Es basiert auf der von der WHO anerkannten EPODE-Methode mit dem Fokus auf politische und wissenschaftliche Einbindung von Stakeholdern. Das ZfZ ist für die sozialwissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projekts verantwortlich. Diese erfolgt sowohl im Sinne einer prozessorientierten formativen wie auch einer ergebnisorientierten summativen Evaluation. Sie ist auf den Ebenen Strukturen, Prozesse und Ergebnisse angesiedelt und berücksichtigt eine multiperspektivische und multimethodische Herangehensweise.

Projektwebsite: http://www.salto-salzburg.at/
Laufzeit: November 2015 – März 2016
Auftraggeberin: Universität Salzburg, IFFB Sport- und Bewegungswissenschaft
Projektleitung: Maria Maislinger-Parzer
Team: Ulrike Garstenauer

Nach oben


Nach oben

Aktuell

Workshop: Herausforderungen von KMUs lösen

... das steht im Fokus von zwei unterschiedlichen Forschungsprojekten (FORESDA und...

mehr

Tourismus-Kongress „Brennpunkt eTourism“ im...

Mit dem Thema „Trends im Online-Marketing: Chatbots, künstliche Intelligenz, Instagram &...

mehr

Modelle für die Energiewende

Den Überblick im Smart Grid behalten

mehr