Zunehmendes Interesse am eTourism-Lab

November 30, 2016

Die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg freut sich über das rege Interesse am eTourism-Lab. Vergangene Woche besuchten gleich zwei Gruppen, SchülerInnen des Herz-Jesu-Missionare Privatgymnasiums Salzburg sowie eine Delegation der University of Latvia, Riga, das 2015 eröffnete Forschungslabor.

Durch eine Kooperation mit dem Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare Salzburg hatten SchülerInnen der X. Schulstufe nun die Möglichkeit, das eTourism Lab der Fachhochschule Salzburg kennenzulernen und modernste Technologien wie Virtual Reality, eyetracking sowie Digital Photography vor Ort auszuprobieren.

Diese Gelegenheit nutzte auch eine Delegation aus StudentInnen und ProfessorInnen der University of Flatvia aus Riga, die aufgrund einer Kooperation mit dem Studiengang BWI in dieser Woche an der FH Salzburg waren. Neben dem Kennenlernen der vorhandenen Hard- und Software konnten die BesucherInnen auch einen Einblick in abgeschlossene sowie akutelle Projekte, an welchen im eTourism Lab gearbeitet wurde, gewinnen. Die Tourismusforschung freut sich, das eTourism Lab damit auch international weiter bekannt machen zu können.


Nur noch wenige freie Plätze für den Zertifizierungslehrgang zum SEO-Experten verfügbar!

November 29, 2016

Ab Februar startet erstmals der zweisemestrige Zertifizierungslehrgang zum SEO Experten an der Fachhochschule Salzburg, der in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Salzburg und dem WIFI Salzburg unter dem Zusammenschluss „Digital Expert“ angeboten wird. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 6. Dezember 2016; aktuell sind noch wenige TeilnehmerInnenplätze verfügbar.

Alle Informationen sowie Anmeldung unter: www.digitalexpert.at



ISCONTOUR 2017 – Call for Papers and Participation

November 17, 2016

The 5th International Student Conference in Tourism Research (ISCONTOUR) will take place from 15-16 May 2017 at the Salzburg University of Applied Sciences, Austria.

ISCONTOUR was founded in 2013 by the two professors Christian Maurer (IMC University of Applied Sciences Krems) and Roman Egger (Salzburg University of Applied Sciences) in order to provide a platform where international students and graduates of Bachelor and Master degree programmes can submit and present to the public their tourism-related research papers based on approved their BA- or MA-theses.

Moreover, the conference, which takes place alternately at the venues of FH Salzburg and IMC FH Krems, aims to establish a platform of knowledge transfer and networking for students, graduates, professors, researchers and people working in the tourism industry.
ISCONTOUR is a non-for-profit conference which is supported by the European Travel Commission, the International Federation for IT in Travel & Tourism (IFITT) and various sponsors.
Seize this opportunity and submit a paper based on your approved Bachelor- or Master-Thesis.  
Topics to be covered at the conference should be applicable in a tourism context and include but are not limited to areas such as:

•         Marketing; Management; Human Resource Mangement; Financing
•         Tourism Product Development & Sustainability
•         Information and Communication Technologies

Paper Submission and Review Process  

Research papers comprising twelve pages, based on their approved Bachelor- and Master-theses or seminar papers can be submitted to ISCONTOUR. All submitted articles are double-blind reviewed by a high-level scientific committee consisting of international professors and researchers. Only papers of authors who adhered to this process are accepted for the conference and included in the conference proceedings. The conference covers a wide variety of topics from the tourism and leisure industry. The authors of the best three research papers and the best three ICT-related papers are honoured with an award at the conference. And: the conference fees are waived for speakers!

Stefanie Bohacek, best-ICT-related paper award winner in 2015, summarises her ISCONTOUR experience: „If you would have asked me half a year ago if I could imagine an academic career I would have most probably answered with ‘I don’t know.’ However, when my research paper got accepted by the ISCONTOUR committee and especially when it received the Best ICT Paper Award I realized that there might be an undiscovered strength and passion in me for research work. Now, that I could present my study – on which I spent a large amount of hours time and energy – I begun to understand how good it feels to talk about something that YOU created.”

Two-day Conference – Learning and Fun included

The first ISCONTOUR day always starts at noon with workshops in which innovative research methods are presented. The submitted research papers are presented on the second conference day. On both days, the official conference programme is followed by attractive socialising and networking events. This year, the 4th International Student Conference in Tourism Research – ISCONTOUR took place at the IMC – University of Applied Sciences Krems, Austria, from 23-24 May 2016. More than 200 students, graduates, professors and practitioners from more than 30 countries participated in the conference.

For more information about the conference, the paper submission process and impressions from previous conferences visit www.tourism-student-conference.com 


Offizieller Kick-Off des SEO-Zertifizierungslehrganges

November 15, 2016

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation lud am 9. November zur Präsentation der neuen Aus- und Weiterbildungsinitiative Digital Expert in die Panzerhalle Salzburg. In den Räumlichkeiten der Agentur Loop erhielten rund 100 Gäste einen ersten Vorgeschmack darauf, was bei den Lehrgängen ab Februar 2017 geboten wird. Die Veranstaltung wurde durch eine Keynote von Google Austria Country Manager Markus Kienberger abgerundet.

Zu Beginn der Veranstaltung ging Michael Mrazek, Obmann der Fachgruppe Werbung und Markkommunikation der Wirtschaftskammer Salzburg und Mit-Initiator der neuen Ausbildungsinitiative, auf die Notwendigkeit einer Ausbildung in Salzburg ein, die den steigenden Anforderungen des digitalen Alltags entspricht: „Digital Expert ist eine Ausbildung am Puls der Zeit: kompakt, flexibel und berufsbegleitend. So können wir in kürzester Zeit Digitalexperten und qualifizierten Nachwuchs ausbilden und Salzburg als Wirtschaftsstandort stärken und konkurrenzfähig halten.“

Im Anschluss daran gaben FH-Professor Mag. Dr. Mario Jooss von der Fachhochschule Salzburg und Günter Gutfertinger, Ausbildungsleiter des WIFI Salzburg, einen detaillierten Einblick, was die Teilnehmer in den jeweiligen Lehrgängen erwartet. Digital Expert kommt dem hohen Anspruch, ausgewählte Top-Referenten nach Salzburg zu holen und aktuelle Inhalte aus der Praxis zu behandeln, konsequent nach.

„Digital Expert“ als Talentschmiede für Digitalexperten

Im Rahmen der Initiative in Zusammenarbeit mit Google wurden fünf neue Lehrgänge entwickelt. Vier Lehrgänge werden am WIFI Salzburg stattfinden, an der Fachhochschule Salzburg wird es einen Zertifikatslehrgang geben. Alle Lehrgänge werden berufsbegleitend in zwei Semestern abgehalten. Mit „Digital Expert“ erlangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Zusatzqualifikationen, die sie für die Arbeit in Web- und Onlineagenturen ebenso qualifizieren, wie für den Einsatz in Kommunikations- und Marketingabteilungen von Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

Bei der Info-Veranstaltung am 9. November in den Räumlichkeiten der Agentur Loop waren auch Vertreter des US-amerikanischen Unternehmens zu Gast: Google Österreich-Chef Markus Kienberger, Training Specialist Google Austria/Schweiz Evelyn Leu. Digital Expert ist für den Google Österreich-Chef ein wichtiger Eckpfeiler bei der Etablierung einer ganzheitlichen und fundierten Ausbildung in der digitalen Kommunikation: „Digital Expert verspricht eine zukunftsorientierte Ausbildung am Puls der Zeit. Dass das Projekt in Salzburg so schnell auf Schiene gebracht wird, reflektiert die Dringlichkeit und das reale Tempo der Branche.“
 
Weitere Informationen unter: www.digitalexpert.at

Idee und Initiative:

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, Wirtschaftskammer Salzburg

Präsentierten gemeinsam die innovative Ausbildungsinitiative „Digital Expert“ (v. l.):

Markus Kienberger, Country Manager Google Austria, Evelyn Leu, Training Specialist Google Austria, Michael Mrazek, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der WKS, Mario Jooss, Forschungsleiter Fachhochschule Salzburg und Günter Gutfertinger, Ausbildungsleiter WIFI Salzburg.

Zertifikatslehrgang „Suchmaschinenmarketing“ an der FH Salzburg

November 10, 2016

Mit dem Angebot eines Zertifizierungslehrgangs zum SEO Experten weitet die Fachhochschule Salzburg unter der Leitung von Prof. Dr. Mario Jooss, Leiter Tourismusforschung, ihr Angebot weiter aus. Im Frühjahr startet erstmals der zweisemestrige Lehrgang, der in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Salzburg und dem WIFI Salzburg unter dem Zusammenschluss „Digital Expert“ angeboten wird.

Digital Expert ist die erste Aus- und Weiterbildungsinitiative Österreichs mit Google als offiziellem Partner, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine Ausbildung anzubieten, die den steigenden Anforderungen des digitalen Arbeitsalltags entspricht.  Ein integrativer Bestandteil des zweisemestrigen Lehrgangs sind sogenannte Google „Bootcamps“, in welchen offizielle Google Zertifizierungen erworben werden können. Das spezifische Fachwissen soll die Arbeit in Web- und Onlineagenturen, für EDV- und Marketingabteilungen von Unternehmen sowie für die PR-Branche qualifizieren.   

Der Zertifizierungslehrgang an der Fachhochschule Salzburg rollt das breite Feld des Suchmaschinenmarketing systematisch auf und stellt es bis in die Tiefe dar. Unterschiedliche Module beleuchten alle wichtigen Themen. Conversion Optimierung, Content Marketing, Risk Management, technische SEO – auf die zukünftigen TeilnehmerInnen warten neben umfangreichem Wissen auch fachliche und didaktische Spezialisten, die in ihren Unternehmen oder BIldungs- und Forschungseinrichtungen unter Beweis gestellt haben, dass sie in Ihrem Bereich zur Elite gehören.

"Derzeit müssen Salzburger UnternehmerInnen Ihre MitarbeiterInnen selbst ausbilden. Mit der neuen Ausbildungsoffensive Digital Expert von WIFI und FH Salzburg gehört dies der Vergangenheit an", so Mario Jooss, wissenschaftlicher Lehrgangsleiter und Leiter der Tourismusforschung.

Alle Informationen sowie Anmeldung unter: www.digitalexpert.at


28. Fremdenführerkongress in Salzburg

Quelle: https://www.wko.at/Content.Node/Austria_Guides/Programm-Fremdenfuehrerkongress-November-2016.pdf

November 9, 2016

Von 8. bis 11. November 2016 findet der diesjährige Fremdenführerkongress im SalzburgCongress statt. Unter dem Titel „Small is beautiful – Alte Werte, neue Wege“ treffen sich FremdenführerInnen bereits zum 28. Mal in der Mozartstadt, um sich untereinander zu vernetzen, auszutauschen und neueste Trends aufzuspüren.

Der erste Tag des dreitägigen Kongress‘, der führend von den austriaguides organisiert wird, steht ganz im Zeichen von Neuerungen. In den nach einem gemeinsamen Stadtrundgang am Nachmittag abgehaltenen Impulsvorträgen und Workshops werden neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis vermittelt. Dr. Mario Jooss, Leiter der Abteilung Tourismusforschung, hielt dabei einen Impulsvortrag über die Möglichkeiten, die sich zukunftsorientierten FremdenführerInnen mit dem Einsatz von Social Media bieten, welche Zielgruppen dafür relevant sein können, welche Vorteile und neue Ziele sich daraus resultierend ergeben sowie wie diese neue Wege eröffnet, Dialogmöglichkeiten zu den Zielgruppen hergestellt und neue Kundenbeziehungen aufgebaut werden können.

An den beiden folgenden Kongresstagen sind die TeilnehmerInnen dazu eingeladen, interessante Touren in die unterschiedlichen Gaue des Salzburger Landes zu unternehmen sowie sich aus im Vorfeld genannten Themen einzelne Themenführungen auszuwählen.


Veranstaltungstipp: „Film & Tourismus“ im Mozartkino Salzburg

November 7, 2016

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und Location
Austria, die nationale Film Commission in Österreich, setzen gemeinsam regelmäßig
gezielt Aktivitäten zur Förderung der heimischen Filmbranche, um als Wachstumsmotor
und Innovationstreiber für die österreichische Filmwirtschaft zu agieren.
Sound of Music, der Bergdoktor oder der weltweite Serienhit „Game of Thrones”
uvm haben unterschiedliche Produktionsstätten und dennoch eines gemeinsam: eine
erfolgreiche Marketingstrategie mit bedeutendem Wert für die Tourismuswirtschaft.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und Location
Austria freuen sich über Ihr Kommen zur Veranstaltung:

FILM&TOURISMUS
am 10. November 2016 ab 13 Uhr
Römer Saal, Mozartkino
5020 Salzburg, Kaigasse 33

Experten und Expertinnen aus dem In- und Ausland berichten über ihre Vorzeigemodelle
und geben Einblicke in ihre historischen Erfolgsgeschichten.

Das Programm und die Inhalte finden Sie unter: http://www.bmwfw.gv.at/Tourismus/Documents/FilmTourismus_EINLADUNG%20_Salzburg%20Entwurf_final_barrierefrei.pdf


Das war der 12. Brennpunkt eTourism

November 2, 2016

Leadership und Service Excellence, Hotelmarketing 4.0, SEO-Optimierung, Travelblogging und Influencer-Marketing: Der 12. Jahreskongress „Brennpunkt eTourism“ stand ganz im Zeichen der „Digitalisierung der Tourismuswirtschaft“ und begeisterte dabei über 350 teilnehmende VorausdenkerInnen im Tourisms.

Spannend, qualitativ hochwertig und informativ: Insgesamt 12 Vorträge von heimischen sowie international anerkannten ReferentInnen stellten das Rahmenprogramm des diesjährig bereits zum 12. Mal stattfindenden Kongress „Brennpunkt eTourism“ dar.  Die Abteilung Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg begrüßte zu dem branchenbekannten Kongress, der am 20. Oktober von 10 bis 17 Uhr an der Fachhochschule Salzburg in Puch/Urstein stattfand, knapp 350 BesucherInnen. Den TouristikerInnen wurden dabei topaktuelle Themen aus dem Bereich eTourism näher gebracht, neuestes und in die Praxis umsetzbares Fachwissen präsentiert und eine interdisziplinäre Plattform zum Wissenstransfer und Austausch geboten.   

Nach den Begrüßungsworten von FH-Prof. Dr. Mario Jooss, dem Leiter der Tourismusforschung und Veranstalter, sowie anerkennenden Worten von Leo Bauernberger, dem Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH und Hans Scharfetter, LAbg und Aufsichtsratvorsitzenden der FH Salzburg, eröffnete Leadership Service-Experte und Keynote-Speaker Carsten K. Rath den Kongress. Im Anschluss daran beleuchtete Katja Hutter die Geschäftsmodelle des Tourismus im Zeitalter der Digitalisierung aus wissenschaftlicher Perspektive. In der Mittagspause besichtigten viele interessierte BesucherInnen das eTourism Lab und ließen sich in die virtuelle Welt des Tourismus entführen. Das Nachmittagsprogramm wartete mit zwei geladenen Sessions zu den Schwerpunkten „Hotellerie“ und „Destination“ auf und beinhaltete ein bunt gemischtes Vortragsprogramm.

Als besonderes Highlight begeisterten vier StartUp-Unternehmen, die im Rahmen der Get-Together-Party, sponsored by Red Bull, direkt im Anschluss an den Kongress kulinarische Köstlichkeiten anboten, die BesucherInnen. Bei Lounge-Musik, frisch gezapftem Bier, Gin-Tonic-Verkostung und Würstel nutzten viele der VorausdenkerInnen im Tourismus die Möglichkeit, sich auch nach dem Kongress noch angeregt miteinander auszutauschen.


REMINDER: Brennpunkt eTourism 2016 am 20.10.2016

October 17, 2016

Nur noch 3 Tage .. dann findet bereits zum 12. Mal das von der Tourismusforschung der FH Salzburg organisierte, jährlich wiederkehrende Veranstaltungs-Highlight unter zukunftsorientierten TouristikerInnen statt: Influencer-Marketing, Digitale Disruption, Neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter, Leadership und Service-Excellence, Hotelmarketing 4.0, SEO-Optimierung und Travelblogging: Der diesjährige "Brennpunkt eTourism 2016" steht ganz im Zeichen der Digitalisierung der Tourismuswirtschaft.

Am 20. Oktober 2016 finden von 10 bis 17 Uhr an der Fachhochschule in Puch/Urstein 12 spannende, informative und hochqualitative Vorträge von international anerkannten ReferentInnen zu u.a. folgenden Themen statt:

  • Marco Riederer, Prodinger Tourismusberatungs GmbH: Hotelmarketing 4.0
  • Markus Kroner, Rechtsanwalt: Pauschalreiserichtlinie im digitalen Zeitalter
  • Inkeri Starry, STARRY Stuff: Lappland als digitale Reisedestination 4.0
  • Walter Dietl, Feratel: Die Zielgruppe verliert an Bedeutung. Es lebe der Gast!

 

Ziel des mit spannenden und aktuellsten Themen beladenen Kongresstages ist es, umsetzbares Wissen zu erwerben, neueste Trends für das eigene Business aufzuspüren und von PraktikerInnen auf den neuesten Stand gebracht zu werden. Außerdem bietet sich für die TeilnehmerInnen die optimale Möglichkeit zum Vernetzen, Kontakte knüpfen und dem Austausch mit ExpertInnen vor Ort.

„Mit dem Brennpunkt eTourism 2016 an der FH Salzburg wollen wir wichtige Impulse für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des eTourismus im Alpenraum setzen und der Tourismuswirtschaft eine wichtige Informations- und Kooperationsplattform bieten“, so Dr. Jooss, Veranstalter und Leiter der Tourismusforschung an der Fachhochschule Salzburg.

NEU in diesem Jahr: Direkt im Anschluss an den Kongress findet eine Come-Together-Networking-Party, sponsored by Red Bull, statt. Bei Lounge-Musik präsentieren sich ausgewählte Start-Up-Unternehmen und laden zur kulinarischen Verköstigung ein.

Programm, Infos und Anmeldung auf www.brennpunkt-etourism.com.


Destinationsentwicklung und strategische Maßnahmenplanung auf Terceira

October 12, 2016

Terceira. Das ist der Schauplatz eines der aktuellsten Projekte der Tourismusforschung der FH Salzburg. Eine der 9 Inseln, inmitten des Atlantiks, auf halber Strecke zwischen Europa und Amerika, die zusammen die Azoren bilden. Touristisch noch weitgehend unerschlossen und auf der Suche nach einem strategischen Maßnahmenplan, um die Insel für die bevorstehende Öffnung des Massenreisetourismus vorzubereiten.

Die Problemstellung der Insel besteht darin, Schwachstellen in Ressourcenverfügbarkeit,  Qualität der Versorgung und Dienstleistungen aufzuweisen, sowie der Problematik, den mit der Öffnung von Charterflügen auf die Insel verbundenen Mangel an Unterkünften und Ressourcen nicht gewappnet zu sein. Die Insel selbst bietet neben unzähligen landschaftlichen Ressourcen eine Natürlichkeit und Unberührtheit, authentische Orte sowie lebendige Gastfreundschaft, viel Natur sowie ein noch nicht ausgeschöpftes Potenzial an möglichem Freizeitangebot für Touristen.

In der Vorbereitungsphase wurden dafür Destinationsanalysen anhand touristischer Kennzahlen, Statistiken, nationale und regionale Tourismusstrategien sowie eine Ausarbeitung von Positionierung und Zielgruppen sowie eine SWOT-Analyse der strategischen Geschäftsfelder durchgeführt. Um die Analysen mit den Auftraggebern des Stadtrates der Hauptstadt Anga do Heroísmo sowie Stakeholdern vor Ort weiterentwickeln zu können, reisten Stefanie Wallinger und Monika Bretbacher Ende September auf die Insel Terceira. In einem Kick-Off-Meeting, einem Strategieworkshop mit den anwesenden Stakeholdern sowie vielen ExpertInneninterviews wurden dabei Strategien ausgearbeitet und Zukunftsoptionen entwickelt.

Als Endergebnis sollen für die Destination definierte strategische Geschäftsfelder, strategische Maßnahmenplanung, Handlungsempfehlungen sowie Empfehlungen für den Changeprozess entstehen. In weiterer Folge können darauf aufbauend touristische Produkte entwickelt werden.


TOP Keynotespeaker am 12. Brennpunkt eTourism 2016 an der Fachhochschule Salzburg

 

September 30, 2016

Tourism 4.0 – Die Digitalisierung der Tourismuswirtschaft: Das ist der Schwerpunkt des diesjährigen Brennpunkt eTourism, der am 20. Oktober 2016 von 10 bis 17 Uhr zum bereits 12. Mal an der Fachhochschule Salzburg in Puch/Urstein stattfinden wird. Der Top-Jahreskongress für TouristikerInnen wartet in diesem Jahr mit einem perfekten Mix aus Vortragenden aus der Praxis auf.

Michael Bartl ist Vorstand der HYVE Unternehmensgruppe für Innovation im Tourismus sowie Sprecher und Host auf internationalen Konferenzen rund um das Thema Innovation. Er wird sich im Vormittagsprogramm mit der Frage auseinandersetzen, was digitale Disruption für Innovationen im Tourismus bedeutet.
Katja Hutter ist Professorin am Fachbereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Paris Lodron Universität Salzburg und spezialisiert im Bereich Marketing und Innovation. Sie wird den TeilnehmerInnen des Brennpunkt eTourism Beispiele für neue Geschäftsmodelle im Zeitalter der Digitalisierung, den Tourismus des 21. Jahrhunderts, vorstellen.
Als Social Media Manager bei skyline Neue Medien GmbH ist Chris Perkles mit Social Media Plattformen vertraut. Als Blogger und „Vlogger“ seines eigenen Foto- und Videoproduktionsblogs und Mitbegründer der Instagram-Community „ournbhd“ nimmt er in seinem Vortrag Bezug zum Thema Digital Influencer Marketing am Beispiel Youtube und bringt hierzu viele Beispiele aus der Praxis.

Im Nachmittagsprogramm dürfen sich die TeilnehmerInnen auf zwei spannungsgeladene Sessions zu den Schwerpunkten „Destination“ und „Hotellerie“ freuen, aus welchen Sie frei wählen und dazwischen zwischen den einzelnen Vorträgen jeweils nach Bedarf wechseln können. Auch hier warten hochkarätige ReferentInnen mit Themen wie Hotelmarketing 4.0, SEO-Optimierung in der Hotellerie, verändernde Vertriebslandschaften für Hotels, den Unterschied zwischen Zielgruppe und Gast, Travelblogging 4.0 sowie Pauschalreiserichtlinien im digitalen Zeitalter auf die TeilnehmerInnen auf.

Im Fokus des Brennpunkt e Tourism steht es, praxisnahes und umsetzbares Wissen zu erwerben, auf den neuesten Stand gebracht zu werden und zusätzlich die Gelegenheit zu nutzen, neue Kontakte für das eigene Business zu knüpfen und sich untereinander sowie mit ExpertInnen auszutauschen.

Alle Infos, Programm, Anmeldung & Tickets unter: www.brennpunkt-etourism.com

Der 12. Brennpunkt eTourism ist eine Veranstaltung der Fachhochschule Salzburg mit den Partnern: SalzburgerLand Tourismus, Wirtschaftskammer Salzburg, Salzburger Nachrichten, Feratel, hogast, Prodinger GFB Tourismusberatung, HotelPartner, NCM.at und Stiegl.



Neues Projekt: "Waldluftbaden im Mühlviertel"

September 28, 2016

"Waldluftbaden", Tourismus- und Gesundheitstrend aus Japan, wird für Europa vom Mühlviertel besetzt. "Waldluftbaden" soll neben Bier zur touristischen Sensation und zum USP für den Mühlviertel Tourismus heranwachsen. Mit „WALDLUFTBADEN – Eintauchen in die heilsame Atmosphäre des Mühlviertler Waldes“ entwickelt die Tourismusregion Freistadt im Mühlviertel ein Angebot des wertvollen Freiraumes der Natur für die Menschen. Seitens des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ist das Projekt als touristischer Leuchtturm gefördert.

Die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg ist mit der touristischen Produktentwicklung beauftragt. In Form eines Coaching-Prozesses werden dazu bestehende Anwendungsfelder sowie Zielgruppen analysiert, touristische Produktmöglichkeiten entwickelt und bestehende Konzepte als Best Practice Beispiele analysiert. Darauf aufbauend ist ein kreativer Ideenfindungsworkshop in zwei Phasen geplant. Ziel der aufeinander aufbauenden Workshops ist es, die Ergebnisse aus der Analyse mit davon unabhängigen Innovationsideen und unternehmensinternem Wissen zu ergänzen, Innovationspotentiale zu kanalisieren und in weiterer Folge neue Ansätze für ein mögliches touristisches Produkt zu entwickeln.


1. Virtual Reality Summit an der Fachhochschule Salzburg!

September 21, 2016

Die VR-Community trifft sich in Salzburg! Am 5. Oktober, ab 14.00 Uhr (pre demo ab 13 Uhr), findet der erste Virtual Reality Summit Salzburg an der Fachhochschule Salzburg statt.

Forscher, Industrie, Early Adopter und Studierende treffen einander, um VR-Themen, Mythen und Anwendungsfelder zu diskutieren und Impulse Lectures zu hören. In Demo und Research Showrooms werden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen diskutiert und präsentiert. Mehrere Panels beleuchten VR-Einsatzfelder wie Entertainment oder Tourism.

Treffen Sie dort:

•    Keynote Speaker Pascal Levensohn, Managing Partner of Levensohn Venture Partners and Managing Director of Dolby Family Ventures
•    Marcus Englert, Associate Partner and CEO, Solon
•    Philipp Nagele, Chief Technology Officer, Wikitude
•    Barbara Lippe, Creative Director & Founder, entreZ
•    Andreas Spechtler, President Dolby International
•    Andrea Rass, Vienna Tourism
•    Elisabeth Harzhauer, Austrian National Tourist Office
•    Gerhard Blechinger, Rector Salzburg University of Applied Sciences
•    Doris Walter, Managing Director Salzburg University of Applied Sciences
•    Josef Schinwald, Head of Degree Program, MultiMediaArt, Salzburg University of Applied Sciences
•    Roman Egger, Head of eTourism, Innovation & Management in Tourism, Salzburg University of Applied Sciences
•    Thomas Stütz, Senior Lecturer, MulitMediaTechnology, Salzburg University of Applied Sciences
•    u.v.a.m.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, auf den neuesten Stand der VR zu kommen. Sehen Sie die neuesten Entwicklungen. Vernetzen Sie sich mit der VR-Community.

Infos + Anmeldung: www.vr-summit-salzburg.at


Rockstar der Grand Hotellerie am 12. Brennpunkt eTourism

September 15, 2016

Tourism 4.0 – Die Digitalisierung der Tourismuswirtschaft: Das ist der Schwerpunkt des diesjährigen Brennpunkt eTourism, der am 20. Oktober 2016 von 10 bis 17 Uhr zum bereits 12. Mal an der Fachhochschule Salzburg in Puch/Urstein stattfinden wird.

Spannendes Highlight des Top-Jahreskongress für TouristikerInnen ist in diesem Jahr der international gefragte Vortragsredner und Autor Carsten K. Rath. Der Entrepeneur und Leadership-Experte steht für exzellente Führung mit maximaler Handlungsfreiheit auf jeder Unternehmensebene, woraus auch sein Prinzip kompromissloser Service Excellence entspringt. Seine über 25-jährige Laufbahn in der Touristik und Grand Hotellerie – vom Terrassenkellner zum CEO weltweit agierender Unternehmen – erstreckt sich über 12 Länder und 4 Kontinente und hat ihm den Ruf als „Rockstar der Grand Hotellerie“ eingebracht.

Heute gibt er seine Expertise als Autor und Management-Berater und als Hochschuldozent weiter. Vor allem aber überzeugt der Vortragsredner mit inspirierenden Impulsvorträgen. Als Redner auf Führungskräfte-, Vertriebs- und Unternehmenstagungen ist er weltweit unterwegs. Ob offline oder online: Auch in der digitalen Welt steht das CKR-Prinzip Begegnungsqualität für Service Excellence.

In den elf weiteren Vorträgen, die diesjährig am 12. Brennpunkt eTourism stattfinden, werden den BesucherInnen praxisorientiertes Wissen in einem abwechselnden Rahmenprogramm zu unterschiedlichen Schwerpunkten geboten. Neben weiteren Top-KeynotespeakerInnen wartet das Nachmittagsprogramm mit den zwei Schwerpunkten Destination und Hotellerie auf. Weitere Themen sind Geschäftsmodelle 4.0, Hotelmarketing 4.0, Digitale Disruption, SEO-Optimierung in der Hotellerie, neue Technologien für Seilbahnen und DMOs, Travelblogging 4.0 sowie Pauschalreiserichtlinien im digitalen Zeitalter.

An unterschiedlichen Stationen werden zahlreiche Beispiele veranschaulicht und neue Erkenntnisse und Einsichten vermittelt. Die BesucherInnen haben dabei Gelegenheit, neue Kontakte für das eigene Business zu knüpfen und sich untereinander sowie mit ExpertInnen auszutauschen.

Alle Infos, Programm, Anmeldung & Tickets unter:
www.brennpunkt-etourism.com

Der 12. Brennpunkt eTourism ist eine Veranstaltung der Fachhochschule Salzburg mit den Partnern: SalzburgerLand Tourismus, Wirtschaftskammer Salzburg, Salzburger Nachrichten, Feratel, hogast, Prodinger GFB Tourismusberatung, HotelPartner, NCM.at und Stiegl.


Neue laufende Projekte im eTourism Lab

September 8, 2016

Eye-Tracking im Museum, Gefühlswelten-App in der Region Hochkönig und Salzburg in 360 Grad – das sind die drei neuen Projekte, die aktuell im eTourism Lab der Tourismusforschung an der Fachhochschule Salzburg bearbeitet, ausgewertet und erforscht werden.


1.    Lernerlebnis im Museum

In Kooperation mit dem Salzburg Museum wurden in den Monaten Juli und August 2016 40 BesucherInnen der Sonderausstellung „Bischof. Kaiser. Jedermann – 200 Jahre Salzburg bei Österreich“ mit der neuen Eye Tracking-Brille ausgestattet. Ziel der Studie ist es, mittels Blickverlaufsmessung und generierten Fragebögen Erkenntnisse über das Lernerlebnis im Museum zu gewinnen. Aktuell werden die insgesamt über 50 Stunden Videomaterial im eTourism Lab ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie werden für Ende Oktober erwartet.

2.    Hochkönig Gefühlswelten

In Zusammenarbeit mit der Region Mühlbach am Hochkönig wird ein Konzept für eine App entwickelt, die mittels user-generated content eine Gefühlslandkarte der Region ergeben soll. Die sich in der Region aufhaltenden Gäste sollen hierbei angeben, an welchen Orten/Punkten, sie welches Gefühl erleben. Die Gefühlsdimensionen sind: Abenteuer, Freizeit und Heimatgefühl.

3.    Salzburg 360°

Ziel der Studie ist es, mittels Testen von unterschiedlichen Kamera-Lösungen, die 360-Grad-Aufnahmen möglich machen, die ideale Lösung für die Produktion eines Virtual Reality-Videos zu generieren. Schwerpunkte hierfür sind Stitching, 3D Sound sowie Interaktivität und herauszufinden, was mit welcher Kamera-Lösung möglich ist und was nicht. Als Endergebnis soll für die SalzburgerLand Tourismus GmbH, die Kooperationspartner für dieses Projekt ist, ein Demo-Video in 360° produziert werden.


Virtual Reality im Fokus der Salzburger Nachrichten: Pressebericht

August 29, 2016

Salzburger Nachrichten vom 27. August 2016


Neue Studie: Attraktivität des Tourismus als Arbeitgeber

August 9, 2016

Der Fachkräftemangel macht nach aktuellen Erhebungen auch vor den Tourismusbetrieben nicht Halt. Auf der Arbeitnehmerseite gaben in einer aktuellen Befragung nahezu die Hälfte aller Befragten an, nicht noch einmal in dieser Branche arbeiten zu wollen. Euregio Inntal hat dazu einen Workshop einberufen, der als Basis für ein Projekt dient, das im Frühjahr 2017 starten und Strategien entwickeln soll, mit welchen dieser Problematik entgegengesteuert werden kann.

Am 21. Juni 2016 fand an der Fachhochschule Kufstein eine von der Euregio Inntal einberufener Workshop in Form einer „Ideenwerkstatt“ statt. Zu diesem versammelten sich neben VertreterInnen des AMS Kufstein und mehrerer Tourismusverbände auch Mario Sithum, Leiter des Workshops und Professor für Unternehmensrestukturierung an der FH Kufstein, Stefan Märk, Betriebswissenschafter an der FH Salzburg, Mattia Rainoldi, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Tourismusforschung an der FH Salzburg sowie Michael Schwingsmehl vom Zentrum für Zukunftsstudien an einem Tisch. Ziel war es vorerst, sich über Erfahrungen auszutauschen und Problemfelder zu erkennen.

Neben einem massiven Personalmangel, der Betriebe nötigt, beispielsweise Mittagstische einzustellen oder ganze Betriebe sogar schließen zu müssen, gestaltet sich vorallem auch die Suche nach Fachkräften als sehr schwierig. Zudem wurde kann eine starke Akademisierung in Tourismusbetufen festgestellt werden, die es gleichzeitig erschwert, Stellen für Abwäscher, Zimmermädchen oder Kellner zu besetzen. Für die Angestellten ergeben sich ebenfalls Schwierigkeiten, wie beispielsweise in der Freizeitgestaltung, wenn der Betrieb in einer unattraktiven Lage für Unternehmungen liegt, sodass die MitarbeiterInnen örtlich an den Betrieb gebunden sind. Zudem wurde auch die Loyalität von Saisonkräften zum Betrieb, die unter enormem Preisdruck bei den Gehältern steht, erwähnt.

Ziel des Workshops war es, diese Problemfelder konkret herauszuarbeiten, Trends, Divergenzen und Konvergenzen zu erkennen und im nächsten Schritt Lösungen und Maßnahmen zu finden, die in eine effiziente Strategie verwandelt werden können. Als Beispiel dazu wurde ein „Mitarbeiter-Sharing“ in den Raum gestellt, bei welchem aus zwei Halbtagsstellen eine ganze, aufgeteilt auf zwei Betriebe, entstehen könnte.

Das Ziel der Studie liegt insbesondere darin, mit welchen Maßnahmen die Attraktivität für die (künftigen) MitarbeiterInnen erhöht werden und wie man mehr potentielle ArbeitnehmerInen für eine Stelle im Tourismus gewinnen bzw. begeistern kann. In Kooperation sollen hierbei die Fachhochschulen Kufstein, Rosenheim und Salzburg integrativ in die Studie eingebunden sein, die für Frühjahr 2017 geplant ist.


SAVE THE DATE: 12. Brennpunkt eTourism an der FH Salzburg

 

August 03, 2016

Influencer-Marketing, Digitale Disruption, Neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter, Leadership und Service-Excellence, Hotelmarketing 4.0, SEO-Optimierung und Travelblogging: Der 12. Brennpunkt eTourism 2016 steht ganz im Zeichen der Digitalisierung der Tourismuswirtschaft.

Bereits zum 12. Mal findet das jährlich wiederkehrende Veranstaltungs-Highlight für zukunftsorientierte TouristikerInnen, der Brennpunkt eTourism, statt. Unter dem Titel „Tourism 4.0 – Die Digitalisierung der Tourismuswirtschaft“ lädt die Tourismusforschung der FH Salzburg zu einem spannenden Kongresstag mit Top KeynotespeakerInnen und international anerkannten Vortragenden. Neben Vorträgen zu Kundenbegeisterung und neuen Geschäftsmodellen im digitalen Zeitalter, Digital Influencer Marketing und Disruption in der Tourismuswirtschaft finden Nachmittagssessions zu den Schwerpunkten Hotellerie und Destionation statt, in denen umsetzbares und qualitativ hochwertiges Wissen vermittelt wird.

Neben Carsten Rath, Entrepeneur und Leadership-Experte überzeugen Eduardo Santander, Direktor der European Travel Comission und Kurt Matzler, der zu Europas Top 20 der Strategieprofessoren zählt und dessen Schwerpunkt auf Innovation liegt, und Kim Lianne, Moderatorin und eine der bekanntesten und erfolgreichsten Bloggerinnen Österreichs, und liefern spannenden Input zu den jeweiligen Schwerpunkten.

Der 12. Brennpunkt eTourism findet am 20. Oktober 2016 von 10 bis 17 Uhr an der Fachhochschule Salzburg in Puch/Urstein statt.

EinsteigerInnen wie auch erfahrenen TouristikerInnen bietet sich die ideale Möglichkeit, sich zu vernetzen, über aktuelle Trends informiert zu werden, sowie Wissen zu teilen. Als besonderes Highlight findet heuer erstmalig im Anschluss an den Kongresstag eine Come-Together-Party, sponsored by Red Bull, statt.

Alle Infos, Programm, Anmeldung & Tickets auf unserer brandneuen Website: www.brennpunkt-etourism.com


Bischof. Kaiser. Jedermann. - Neue Studie: Eye-Tracking im Salzburg Museum

July 14, 2016

Seit Anfang Juli arbeitet die Tourismusforschung in Kooperation mit dem Salzburg Museum an einer neuen Eye-Tracking-Studie, die Erkenntnisse im Lernerlebnis eines Museumsbesuchs liefern soll.

Seit Mai 2016 steht das Salzburg Museum mit der Sonderausstellung "Bischof. Kaiser. Jedermann - 200 Jahre Salzburg bei Österreich" ganz im Zeichen der Geschichte Salzburgs nach der Übernahme durch die Habsburger. Neben der "Schatzkammer Salzburg", in der Prunk und Pracht aus über Jahrhunderte hinweg gesammelte Objekte ausgestellt sind, werden in der Säulenhalle Salzburgs bewegte Geschichte von 1797 bis 1816 in Bildern dargestellt. Zudem wird BesucherInnen die spannende Kunst- und Kulturgeschichte Salzburgs in "Erzähl mir Salzburg!", der allgemeinen Ausstellungsfläche, nähergebracht. Die Ausstellung ist seit 30. April und noch bis 30. Oktober 2016 geöffnet.

Ziel der Studie, die aktuell durchgeführt wird, ist es, Erkenntnisse über das Lernerlebnis im Museum aus den Augen der BesucherInnen zu gewinnen. Dazu sind täglich MitarbeiterInnen der Tourismusforschung vor Ort, um BesucherInnen nach Beantworten eines kurzen Fragebogens mit der neuen, mobilen Eye-Tracking-Brille von Tobii auszustatten. Während des Museumsbesuchs, in welchem die BesucherInnen die Ausstellungsräume aufsuchen und ganz natürlich ihren Museumsbesuch gestalten, werden die jeweiligen Blickverläufe aufgezeichnet. Die Auswertung dieser soll Erkenntnisse darüber liefern, wie und wodurch BesucherInnen im Museum lernen und welche Faktoren dafür begünstigend bzw. entscheidend sind.


WKS fördert Eye-Tracking-Labor der FH Salzburg

08 July, 2016

Große finanzielle Unterstützung durch die Wirtschaftskammer Salzburg erfuhr die FH Salzburg für das 2015 gegründete eTourism & BWI Marketing Research Lab. „Tolle Projekte in Forschung und Lehre unterstützen wir gerne“, so WKS Direktor Stellv. Dr. Manfred Pammer.

Dank des WKS-Zuschuss von EUR 24.000 konnte sichergestellt werden, dass man in dem von den beiden Studiengängen Innovation und Management im Tourismus und Betriebswirtschaftslehre betriebene Eye-Tracking-Labor in diesem kompetitiven Forschungsgeschehen auch weiterhin vorne mit dabei ist.

Ziel des Eye-Tracking-Labors ist es, Synergieeffekte zwischen wissenschaftlicher, studentischer und angewandter Forschung zu nutzen, zu fördern und zusätzlich als technologiebasierte Schnittstelle zwischen den beiden Studiengängen und deren Forschungsbereichen zu fungieren.

„Der finanzielle Beitrag seitens der WKS wurde sofort in eine neue Eye-Tracking-Brille investiert“, freut sich FH-Prof. Dr. Mario Jooss, Leiter der Tourismusforschung, und ergänzt: „Mit der neuen Eye-Tracking Ausstattung sind Studierende, Lehrende und Forschende technologisch nun wieder am absoluten Puls der Zeit. Herzliches Dankschön an dieser Stelle nochmals an Dr. Pammer für diese große Unterstützung!“

„Bisher wurden in diesem Eye-Tracking-Labor unterschiedlichste Projekte mit der gemeinsam erworbenen mobilen Eye-Tracking Brille durchgeführt; z. B. mit Red Bull, dem Salzburg Museum, unterschiedlichen Hotels, uvm.“, so Arno Kinzinger vom BWI-Fachbereich Marketing.

Eye-Tracking ermöglicht die Aufzeichnung des exakten Blickverlaufs der TeilnehmerInnen; wie lange bestimmte Punkte betrachtet werden, wie oft und in welcher Reihenfolge der Blick wandert, erklärt Dr. Jooss, Forschungsleiter der Tourismusforschung. Marketingexperte Kinzinger ergänzt, dass so explizite sowie implizite Vorgänge ersichtlich werden, die für eine konkrete Analyse des Aufmerksamkeits- und Kaufverhaltens in der Werbemittelforschung eingesetzt werden können.

Fotoinfo:
Mag. Raimund Ribitsch und Dr. Doris Walter (GF FH Salzburg), Dr. Manfred Pammer (stell. Direktor WKS), FH-Prof. Dr. Mario Jooss und Mag. Mattia Rainoldi (Tourismusforschung), Mag. Arno Kinzinger (FB Marketing BWI), Fh-Prof. Dr. Roald Steiner (Vizerektor für Forschung)


Erfolgreicher Abschluss des Projekts Zukunftsakademie 2015/16 – 19 fertige eCoaches ausgezeichnet

June 21, 2016

Mit dem erhaltenen Abschlusszertifikat zum qualifizierten „eCoach“ freuten sich zum Ende des insgesamt 2. Semesters 19 TeilnehmerInnen der „eCoach Ausbildung“ über ihren erfolgreichen Abschluss.

Diese Ausbildung wurde im Rahmen des Projektes „Zukunftsakademie für Salzburg 2015/2016“ von der Tourismusforschung der FH Salzburg angeboten. Vom Tourismusförderungsfond des Land Salzburg gefördert und in Kooperation des Salzburger Land Tourismus und der Wirtschaftskammer Salzburg durchgeführt, wurden im Rahmen des Projektes MitarbeiterInnen der Tourismusverbände in einem speziellen Ausbildungsprogramm für TouristikerInnen in Themenbereichen des eTourism fortgebildet.

In den insgesamt 14 Tagen wurden den TVB-MitarbeiterInnen Kenntnisse im Online Marketing, Internetrecht, Tourismusinnovationen, Texten im Web und vielen anderen Schwerpunkten des eTourism vermittelt. Das Ziel dieser Ausbildung ist es, die DestinationsmitarbeiterInnen zu Internet-Marketing-Spezialisten, sogenannten „eCoaches“, auszubilden. Die „eCoaches“ sind fortführend AnsprechpartnerInnen der Betriebe und Leistungsträger und tragen so das erlernte Wissen und Know-How der FH Salzburg in die jeweiligen Tourismusregionen weiter.

Insgesamt haben im Projektjahr 2015/2016 fünf Tourismusverbände aus dem Salzburger Land teilgenommen. Hierzu gehörten Altenmarkt-Zauchensee, Bad Hofgastein, Gästeservice Tennengau, Ferienregion Lungau und der Hochkönig Tourismus. Den TeilnehmerInnen der eCoach Ausbildung wurde dazu Anfang Juni von Dr. Mario Jooss, Leiter der Tourismusforschung, feierlich die Urkunden überreicht. Er bedankte sich bei den TeilnehmerInnen und hob hervor, dass er die Teilnahme an einer Ausbildung in diesem Umfang zum alltäglichen Kerngeschäft sehr bewundere. Jedoch zeigte auch die hohe TeilnehmerInnenzahl, wie essentiell das Internet mit seinen Vertriebs- und Auswahlmöglichkeiten und der Preisgestaltung für die Tourismusregionen geworden ist und weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Auch 2016/2017 wird das Projekt „Zukunftsakademie für Salzburg“ mit neuen auszubildenden eCoaches fortgeführt. Bei Fragen zu dem Projekt wenden Sie sich an isabella.piekarz@fh-salzburg.ac.at.


Eyetracking auf den Architekturtagen in Salzburg

June 14, 2016

Tourismusforschung stellt Eye-Tracking im Rahmen der Salzburger Architekturtage vor

Bereits zum 8. Mal fanden am 3. und 4. Juni 2016 zugleich in ganz Österreich die Architekturtage statt. So vielfältig wie die österreichischen Regionen und ihre spezifischen Architekturlandschaften gestaltete sich auch das Programm, das von den jeweiligen Architekturhäusern der Bundesländer gestaltet wurde. Unter dem Motto „wert/haltung“ stand in diesem Jahr insbesondere die gesellschaftliche Relevanz von Architektur im Mittelpunkt. Architekturbegeisterte konnten sich dabei in einem leerstehenden Backsteingebäude in der ehemaligen Riedenburgkaserne Input zur Fragestellung, was Architektur leistet und inwieweit die Gesellschaft im Hinblick auf lebenswerte Räume zu leisten bereit ist, holen.

Da sich die Tourismusforschung der FH Salzburg auch damit beschäftigt, zu untersuchen, worauf Menschen bei ihren Wegen durch die Stadt wirklich achten, war ein Vortrag über Eye-Tracking ein gut besuchter und auf großes Interesse stoßender Kernpunkt des Freitagnachmittagsprogrammes. Mario Jooss und Mattia Rainoldi stellten dazu Eye-Tracking als System und Methode der Tourismusforschung und als Möglichkeit, den Stadtraum zu untersuchen, vor. In ihrem Vortrag gingen die Referenten insbesondere darauf ein, was unter Eye-Tracking verstanden wird, wie es funktioniert und zeigten darüber hinaus touristische Anwendungsfelder und Best-Practice Beispiele aus bereits durchgeführten Studien im touristischen Kontext.


Nachbericht zur erfolgreichen ISCONTOUR 2016

 

 

 

June 3, 2016

Bereits zum 4. Mal fand vom 23. - 24. Mai 2016 die "International Student Conference in Tourism Research" – kurz ISCONTOUR - statt, dieses Jahr am Campus der IMC FH Krems. Rund 140 Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Lehrende und Praktiker aus über 40 verschiedenen Ländern nahmen an der Konferenz teil.

"Oft verschwinden interessante Forschungsergebnisse aus studentischen Abschlussarbeiten in Bibliotheken oder den Regalen von Betreuern. Mit der ISCONTOUR wollen wir Studierenden und Absolventen eine Plattform geben, wo sie ihre Leistungen präsentieren können", beschreiben die Gründer und Organisatoren Roman Egger (FH Salzburg) und Christian Maurer (IMC FH Krems) Ziel und Ausrichtung der ISCONTOUR.

Zweitägiges Konferenzprogramm

Keynote-Speakerin Melanie Kay Smith von der Budapest Metropolitan University of Applied Sciences in Ungarn eröffnete mit ihrem Vortrag die Veranstaltung. In ihrem Vortrag zu "Over-whelmed by Wellness? Time to put the Health back into Health Tourism" setzte sie sich mit der Frage der inhaltlichen Abgrenzung des Gesundheitstourismus vom allgemeinen Wellnesstrend auseinander. Im Anschluss daran wurden insgesamt 27 Forschungsartikel von über 40 Autoren aus mehr als 20 verschiedenen Nationen präsentiert.

Namhafte Tourismus-ExpertInnen, wie z.B. Stephanie Tischler (IMC FH Krems), Inga Carboni (Mason School of Business, USA), Claus Ebster (Universität Wien) oder Barbara Neuhofer (Bournemouth University, UK), leiteten Workshops, in welchen innovative Forschungsmethoden vorgestellt wurden.

Best Paper Awards verliehen

"Forschungsartikel von besonders hoher Qualität werden mit einem 'Best Paper Award' ausgezeichnet, der in zwei Kategorien verliehen wird: 'Best ISCONTOUR PaperAward' und 'Best ICT-Related ISCONTOUR Paper Award', eine spezielle Kategorie für Forschungsarbeiten, welche den Einsatz von Informationstechnologien zum Inhalt haben", erkärt Roman Egger. Hier konnte die FH Salzburg sowohl den dritten als auch den zweiten Platz belegen.

Über die ISCONTOUR

Die ISCONTOUR wurde von Christian Maurer (IMC FH Krems) und Roman Egger (FH Salzburg) gegründet, um Studierende für touristische Forschung zu begeistern und Forschungsarbeiten von Studierenden, Absolventen und Absolventinnen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Darüber hinaus soll die ISCONTOUR den Wissenstransfer zwischen hochschulischen Bildungseinrichtungen und Praktikern fördern. Die jährliche Konferenz findet abwechselnd an der IMC FH Krems und an der FH Salzburg statt.

Die 5. International Student Conference in Tourism Research wird von 15. - 16. Mai 2017 wieder an der FH Salzburg stattfinden.

Weitere Informationen zur ISCONTOUR auf www.tourism-student-conference.com


Urlaubserlebnisse in der digitalen Welt

 

 

 

 

June 1, 2016

Tourismusforschung der FH Salzburg am „Tag der Tourismuswirtschaft“ der WK Salzburg vertreten

Regionalität und Gastlichkeit sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren des Salzburger Tourismus. Doch wie mache ich diese Qualitäten in der digitalen Welt sichtbar und für den Nutzer begreifbar? Damit beschäftigte sich der „Tag der Tourismuswirtschaft 2016“,  der am  Dienstag, 24. Mai, im WIFI Salzburg stattfand. Mit am Podium auch Mario Jooss, Leiter der Tourismusforschung der FH Salzburg.

Nach den einführenden Worten von Spartenobmann Albert Ebner und Leo Bauernberger, Geschäftsführer der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft, die die Relevanz von digitalen Kanälen wie Google, Facebook und Youtube für den Tourismus betonten, führten hochkarätige ReferentInnen durch unterschiedlichste Themen des eTourism. U.a. zeigten Mario Jooss von der FH Salzburg und Carsten Fischer von der Virtual Travel Lounge, wie man Virtual Reality im Tourismusmarketing integrieren kann und welche Möglichkeiten es bereits heute gibt. Virtual-Reality-Brillen von Oculus oder Samsung werden etwa bereits in Reisebüros in den USA oder von einzelnen Hotelgruppen genutzt. Speziell in der Inspirationsphase der Reise, bieten VR-Videos eine ganze neue Möglichkeit für das Tourismusmarketing, konstantiert Mario Jooss. Darüber hinaus können Hotels und Destinationen ihren Gästen ein emotionales Erlebnis bereits vorab der Reise präsentieren.


Salzburger Erzbischof zur Besuch im eTourism Lab

May 24, 2016

Letzte Woche durften wir im hauseigenen Forschungslabor einen besonderen Ehrengast begrüßen. Seine Exzellenz, der Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM besuchte am 18. Mai 2016 das von den Studiengängen Betriebswirtschaft, KMU-Management & Entrepreneurship und Innovation und Management im Tourismus betriebene Future Lab.

Gemeinsam mit Hochschulseelsorger Mag. Mag. Christian Wallisch-Breitsching und Hochschulpfarrer Dr. Johann Wilhelm Klaushofer führte der Erzbischof Gespräche mit Lehrenden und Forschenden der FH Salzburg. Dabei konnte sich seine Exzellenz über die neuesten Trends im Bereich mobiles sowie stationäres Eye-Tracking, Virtual Reality sowie Augmented Reality informieren. Mario Jooss und Arno Kinzinger führten den Erzbischof dabei durch die verschiedensten Stationen und stellten aktuelle Forschungsergebnisse vor. Den Besuch zeichnete dabei ein großes Interesse seiner Exzellenz aus, die einzelnen neuen Forschungsmethoden auch selber auszuprobieren.



Start der Qualifizierungsoffensive - Salzburger Zukunftsakademie 2016/2017

May 20, 2015

Das von der Tourismusforschung bereits seit mehreren Jahren und im Jahr 2015 in Zusammenarbeit mit dem SLTG unter dem Namen „Zukunftsakademie Salzburg“ etablierte Projekt wird es auch im kommenden Jahr wieder Tourismusverbänden ermöglichen, ihre Betriebe vor Ort zu schulen. Seit dieser Woche ist die Anmeldung für die Projektförderung vom Land Salzburg möglich. Die ersten fünf angemeldeten TVBs (first come, first serve) können mit Förderung teilnehmen – weitere Anmeldungen sind darüber hinaus jederzeit möglich.

Das innovative Kursprogramm der Zukunftsakademie Salzburg beinhaltet sechs Kurse für die Region und deren Betriebe und eine eCoach-Ausbildung für bis zu drei TVB-MitarbeiterInnen. Die Kurse vor Ort werden von ausgewählten ReferentInnen der FH Salzburg abgehalten. Die Kursinhalte können aus über 20 verschiedenen Themen individuell ausgewählt und zusammengestellt werden. Besonders hervorzuheben sind die Kurse „Vertriebsnetzwerke richtig nutzen und einsetzen“ und „Ressourcen richtig einsetzen“, die im kommenden Jahr neu ins Programm aufgenommen werden.

Parallel dazu läuft die eCoach-Ausbildung direkt an der FH Salzburg. Hier werden ausgewählten DestinationsmitarbeiterInnen im Bereich des eTourism auf den neuesten Stand gebracht und geschult. Somit werden diese zu AnsprechpartnerInnen direkt in der Region, was eine maßgebliche Qualitätssteigerung im Tourismusverband und in den Betrieben bewirkt.

Eine Anmeldung ist bis zum 1. Juli 2016 möglich. Das Kursprogramm beginnt im Oktober 2016 und endet mit dem zweiten Semesterblock im Frühjahr 2017.

Für weitere Informationen steht Ihnen Isabella Piekarz (isabella.piekarz@fh-salzburg.ac.at) zur Verfügung.


Reminder: ISCONTOUR 2016

May 18, 2016

The IMC University of Applied Sciences Krems cordially invites to participate in the 4th International Student Conference in Tourism Research (ISCONTOUR 2016) from May 23th to 24th.

ISCONTOUR was founded in 2013 by the two professors Christian Maurer (IMC University of Applied Sciences Krems) and Roman Egger (Salzburg University of Applied Sciences) in order to provide a platform where students and graduates of Bachelor and Master degree programmes can submit and present to the public their tourism-related research papers based on their approved BA- or MA-theses. ISCONTOUR, which takes place alternately at the venues of Salzburg UAS and IMC UAS Krems, aims to establish a platform of knowledge transfer and networking for students, graduates, professors, researchers and practitioners working in the tourism industry.

Topics to be covered at the conference include but are not limited to:

  • Marketing and Management
  • Tourism Product Development & Sustainability
  • Information and Communication Technologies
  • Financing and Budgeting
  • Human Resource Management

The conference aims to offer students and graduates a unique platform to present their research and to establish a mutual knowledge transfer and networking forum for attendees from academia, industry, government and other organisations.


Erfolgreiches 2. Halbjahr des Projekts Zukunftsakademie

May 10, 2016

Bereits im März dieses Jahres sind Die Kurse vor Ort im Rahmen der „Zukunftsakademie Salzburg“ gestartet. Bis jetzt haben wieder rund 100 Betriebe die Möglichkeit wahrgenommen, sich zu Themen wie „Angebote erfolgreich gestalten“, „Fotoworkshop“, „Feratel Webclient 4.0“ oder „E-Mail Newsletter Marketing“ weiterzubilden.

Gestartet wurde mit einer zweiteiligen Schulung zu Feratel-Deskline in Mühlbach am Hochkönig. Im ersten Kursabschnitt wurde den TeilnehmerInnen die Veränderungen und Erneuerungen des Webclient 4.0 erklärt und anhand von Beispielen vorgestellt und verständlich gemacht. Eine Woche später konnten die TeilnehmerInnen dann noch offene Fragen mit der Referentin klären. Die Idee dahinter, dass die TeilnehmerInnen eine Woche Zeit hatten, sich selbst mit den Veränderungen auseinandersetzen, um später mit konkreten Unklarheiten an die Referentin heranzutreten, stellte sich als voller Erfolg heraus.

Ein weiteres Thema im Rahmen der Frühjahreskurse ist „Angebote erfolgreich gestalten“. Im Rahmen dieses Kurses beginnt die Referentin mit einer Fragerunde über die Erwartungen der TeilnehmerInnen in Bezug auf den Kursinhalt. Die Erwartungen der TeilnehmerInnen richteten sich vor allem auf die Klärung der Frage, wie man Angebot attraktiver und zielgruppenorientierter schnüren und gestalten kann. An dieser Stelle kristallisierte sich klar heraus, dass Gäste nicht nur eine Region buchen,  sondern auch Aktivitäten und Events im Umkreis von bis zu 100km für den Gast ein essentieller Faktor  sind, um sich für einen Betrieb zu entscheiden.

Der Gästeservice Tennengau entschied sich im Frühjahr neben zwei weiteren Kursen für einen Fotoworkshop. Dieser fand am 25.4.2016 auf der Burg Golling statt. Den TeilnehmerInnen des Kurses wurde zuerst ein kurzer theoretischer Überblick über die Geschichte der Fotografie gegeben. Anschließend schritten die  TeilnehmerInnen mit Hilfestellung des Referenten Hermann Seidel bei zwei  Fotoübungen selbst zur Tat. Hier wurde deutlich, dass es besser ist, Fotos im rechten Winkel zu schießen, damit diese als „lebendig“ wahrgenommen werden. Deutlich wurde den TeilnehmerInnen nach diesem dreistündigen Kurs auch, dass die Fotografie ein sehr komplexes Thema ist und viele Aspekte innehat, die im alltäglichen „Fotogebrauch“ selten bedacht werden.

Wolfgang Grabs-Schrempf, der Referent des Kurses „Email-Newsletter-Marketing“, unterrichtete die TeilnehmerInnen im Gasteinertal, in Zell am See und in Altenmarkt über die Grundzüge von Newslettern, deren rechtlichen Möglichkeiten und Beschränkungen und wie sie am besten gestaltet werden, um bei den LeserInnen Beachtung zu finden. Neben dem theoretischen Kern wurde auch noch auf verschiedene Programme zur Newsletter-Gestaltung eingegangen und die TeilnehmerInnen erstellten bereits ihren ersten eigenen Newsletter-Prototypen, den sie in Eigenarbeit weiter ausschmücken und an ihre Gäste schicken können.
Die Kurse vor Ort im Rahmen der „Zukunftsakademie Salzburg“ laufen noch bis Ende Mai. Details und die Anmeldung zu den Kursen finden Sie unter www.zukunftsakademie.co.at/kurse-vor-ort.


Durch die höhere Lebenserwartung, wachsende Zivilisationserkrankungen durch die Verstädterung, aber auch mehr Körper- und Gesundheitsbewusstsein steigt die Nachfrage nach gesundheitswirksamen Angeboten im Tourismus.  Der erste Alpenregionen übergreifend organisierte Gesundheitstourismus-Kongress widmet sich den Fragestellungen und Lösungsmöglichkeiten rund um den gesundheitstouristischen Markt: Von den Marktpotenzialen über das zielgruppenspezifische Marketing, Profilierungsmöglichkeiten für Betriebe und Regionen und praktischen Integration von gesundheitlichen Aspekten in touristische Angebote bis hin zur Sicherstellung der Gewinnung und Bindung von kompetenten Fachkräften. 

Salzburg hat hier bereits einiges zu bieten: Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Medizin und Forschung wurden die natürlichen Heilressourcen des Salzburger Landes untersucht und ihre Wirkung auf den Menschen wissenschaftlich untermauert. Auf dieser Grundlage wurden und werden in der Alpinen Gesundheitsregion SalzburgerLand  touristische Angebote entwickelt, deren medizinische Wirkung nachgewiesen werden kann.

Eingeladen sind Touristiker/innen (Hotels, Gastgewerbe, Destinationen, etc.) Forscher/innen, Ärzt/innen, sowie alle, die an der Umsetzung gesundheitstouristischer Angebote interessiert sind.

Datum: Freitag, 13. Mai 2016, 09:30 Uhr bis 14:00 Uhr

Ort: Kultur und Kongresshaus St. Johann, Leo-Neumayer-Platz 1, 5600 St. Johann im Pongau

Einladung und Information


Lange Nacht der Forschung im "future research lab" ein voller Erfolg!

April 26, 2015

Die Fachhochschule Salzburg lud am 22. April 2016 zu Österreichs größtem Forschungsevent: der Langen Nacht der Forschung 2016. 30 verschiedene Stationen boten Information und Unterhaltung zu faszinierenden und abwechslungsreichen Themen der Forschung „made by FH Salzburg“. Mit 30 Stationen aus vier Disziplinen und der Kinderwelt der IT-Forschung war die FH Salzburg wieder stationenstärkster Standort in Salzburg.

Mit großer Begeisterung öffneten die Fachbereiche Betriebswirtschaft und die Abteilung Tourismusforschung das zum ersten Mal einer großen Öffentlichkeit zugängliche gemeinsame „future research lab“, das mit insgesamt acht integrierten Stationen aufwartete und unzählige BesucherInnen aller Altersgruppen begeisterte.

Neben der Möglichkeit, virtuell unbekannte Orte zu bereisen und die Funktionen der Google Glass Brille kennenzulernen, konnten BesucherInnen selbst Ihren Blickverlauf beim Spaziergang im Haus mittels der neuen eyetracking-Lösung nachträglich analysieren sowie die Funktionen der Google Glass-Brille kennenlernen. Viele kleine und große BesucherInnen bastelten sich an der Mitmachstation „Virtual Reality to go“: einen eigenen Hologramm-Projektor fürs Smartphone.


Für den Erfolg rüsten: eTourism Lab in der neuesten Ausgabe des Bulletin

April 18, 2016

Mit den Anforderungen im Berufsalltag verändert sich auch das Angebot der Ausbildungsstätten. Hier ein Überblick über die Neuigkeiten aus den touristischen Karriereschmieden.

Technologien erforschen

Das neue "eTourism Lab" der Tourismusforschung der FH Salzburg ist ein virtueller Arbeits- und Begegnungsraum für Studierende, Forschende und Lehrende. Es findet Einsatz bei Lehrveranstaltungen ebenso wie bei Projekt- und Abschlussarbeiten von Studierenden und für Forschungsprojekte der Tourismusforschung. Die Initiative soll Synergieeffekte zwischen wissenschaftlicher, studentischer und angewandter Forschung fördern. Darüber hinaus dient das "eTourism Lab" als Schnittstelle mit dem Studiengang Betriebswirtschaft. Derzeit bietet die Plattform beispielsweise Wissen über aktuelle Technologiethemen wie Augmented Reality, Virtual Reality, Near Field Communication, Beacons, Google Glass und Wearable Devices.

Den gesamten Artikel können Sie bei Klick auf das Foto lesen.


REMINDER: Virtual Reality bei der Langen Nacht der Forschung 2016

April 15, 2016

Am 22. April 2016 werden von 16 bis 23 Uhr die Pforten der Fachhochschule Salzburg im Rahmen der "Langen Nacht der Forschung" geöffnet. Für die Besucherinnen und Besucher bietet sich hier die Möglichkeit, Einblick in die vielfältige Welt der Forschung, quer durch unterschiedliche Fachgebiete, zu erhalten.

Die Abteilung Tourismusforschung der FH Salzburg lädt Interessierte dazu in die Räumlichkeiten des neu eröffneten eTourism-Labs, österreichs einizigem eTourism-Labor. Dort haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, neueste Technologien wie eyetracking, Google Glass sowie die Virtual Reality-Brille SAMSUNG Gear vor Ort kennenzulernen und auszuprobieren und können sich dabei einen Eindruck über die Einsatzgebiete von Virtual Reality im Tourismus machen.


Zukünftige eCoaches starten ins zweite Semester!

April 13, 2016

Mit 7. April 2016 starteten 19 MitarbeiterInnen von Tourismusverbänden ins zweite Semester der eCoach-Ausbildung an der FH Salzburg. Diese Ausbildung wird Rahmen der Zukunftsakademie Salzburg angeboten. Ziel der Ausbildung ist es, dass die zukünftigen eCoaches Betriebe in ihren Regionen in deren täglicher Arbeit in den Bereichen Online Marketing, Buchungsportale, Rechtliche Aspekte im Web sowie Technologische Grundlagen unterstützen und als Ansprechperson vor Ort fungieren. 

Social Media Marketing, Innovationsmanagement und Trends im mTourism

Dazu besuchten die TeilnehmerInnen bereits im ersten Semester Lehrveranstaltungen zu diesen Themen. Im zweiten Semester wird zu Beginn mit einer Vertiefung in das Online Marketing gestartet. Hier wird verstärkt auf die Themen E-Mail Newsletter Marketing und Social Media Marketing eingegangen. Aufbauend auf dieser Thematik geht es Mitte April für die TeilnehmerInnen mit dem Thema der modernen Tools im Internet weiter. Hier werden den KursteilnehmerInnen verschiedene Tools im Bereich Organisation, Online-Marketing und Recherche näher erklärt und deren Verwendung im täglichen Arbeitsprozess aufgezeigt. Des Weiteren werden Lehrveranstaltungen zum Thema Innovationsmanagement, Internet Spezialwissen und Trends im mTourism angeboten.

Im Bereich des Innovationsmanagements lernen die TeilnehmerInnen Ideen zu generieren und Ideenfindungsprozesse zu managen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung Trends im mTourism, wird dargestellt, durch welche Merkmale ein Tourist geprägt wird und wie dies sein Buchungs- und Reiseverhalten beeinflusst. Anschließend an diese Lehreinheit bekommen die TeilnehmerInnen einen Einblick in die grundlegenden Webstatistikprogramme und deren Anwendung auf Betriebsebene. An den beiden letzten Kursterminen, dem 12. und 13. Mai 2016, lernen die TeilnehmerInnen noch, wie Sie aktiv mit Bewertungsportalen umzugehen haben und wie Sie sich dadurch besser am Markt zu positionieren können.

Coaching vor Ort als integrativer Bestandteil der Ausbildung

Auch ein optimaler Ablauf eines Coachinggesprächs vor Ort ist Bestandteil der eCoach-Ausbildung, deren Schwerpunkt die Tätigkeit in den Betrieben vor Ort darstellt. Im Mittelpunkt steht hier, konstruktive Lösungen zu finden und Eskalationen oder eine Ausbreitung eines Konfliktes zu verhindern.


Blogempfehlung: Virtual Reality in Tourism

April 04, 2016

Die Abteilung Tourismusforschung sowie der Studiengang Innovation und Management im Tourismus hat sich in den letzten Jahren insbesondere innerhalb der Schwerpunktsetzung eTourism in vielen Projekten auf Virtual Reality im Tourismus konzentriert. In diesem Zusammenhang sind in den letzten Monaten Master- und Bachelorarbeiten, Forschungsprojekte im Masterstudium sowie Kooperationen mit SalzburgerLand und Österreich Werbung entstanden. Aktuell wird an weiteren Kooperationen mit FH-weiten Studiengängen gearbeitet.

Dazu hat Herr Dr. Roman Egger in Zusammenarbeit mit Studierenden einen neuen Blog zum Thema "Virtual Reality in Tourism" eröffnet, in welchem neben einer spannenden Einführung ins Thema, Technologien, Hintergründe, aktuelle und langfristige Projekte und Themen vorgestellt und veröffentlicht werden.

http://www.virtual-reality-in-tourism.com/


Sehen, was die Gäste sehen: Eye-Tracking in der Hotellerie

March 29, 2016

Ein Gast nähert sich erst dem Hotel und dann der Lobby: Was nimmt er wann wahr - und worauf achtet er überhaupt nicht? Dr. Mario Jooss, Leiter der Tourismusforschung, stand KARRIERE, dem Magazin von falstaff & hogast im Interview über die Erkenntnisse des Studienprojekts der FH Salzburg, das sich dem Test eines Vier-Sterne-Hotels mittels Eye-Tracking widmete, Rede und Antwort.

KARRIERE Bei der Durchführung Ihrer Studie haben Sie für Ihre Probanden die mobile Eye-Tracking-Methode gewählt. Was steckt hinter der Technologie?

Unsere Probanden trugen auf dem Kopf ein System, in diesem Fall eine Brille, die deren Blicke verfolgte. Zusätzlich hatten die Teilnehmer ein Smart-Phone bei sich, welches durch ein USB- Kabel mit der Brille verbunden war, und das Gesehene aufzeichnete. Das mobile System hat den Vorteil, dass die Probanden nach spätestens drei Minuten völlig vergessen, ein solches zu tragen. Darüber hinaus wurde im Anschluss mit den Probanden eine Postbefragung durchgeführt.

KARRIERE Welche Analysen wurden angestellt?

Es erfolgte eine Aufzeichnung der natürlichen Blickverläufe und der Blickfixations- punkte, eine anschließende Auswertung der Blickbewegungen und es wurden Rückschlüsse auf die individuellen Wahrnehmungen gezogen.

KARRIERE Nach welchen Kriterien wählen Sie die Testpersonen aus?

Die Auswahl der Probanden hängt von dem Objekt mit der verbundenen Zielsetzung ab. In diesem Fall haben wir die Analyse für ein Vier-Sterne-Hotel in der Salzburgcr Innenstadt durchgeführt. Daher wählten wir nach Rücksprache mit dem Hotelier Probanden aus, die seiner Zielgruppe entsprachen: Als Reisetyp für das Hotel stand der Privatreisende fest, das Durchschnittsalter betrug 29 Jahre.

KARRIERE Welche Zielsetzung verfolgte der Hotelier mit der Durchführung dieser Studie?

Die Neugestaltung bzw. der Umbau des Lobby- und des Check-In Bereichs haben den Hotelier dazu bewogen. Die Einrichtung war in die Jahre gekommen und wirkte etwas dunkel und düster. Der geplante Umbau sollte die wichtigsten Kernelemente des Lobby- und Check-In Bereichs hervorheben. Er wollte herausfinden, an welchen Stellen wirklich Überholungsbedarf gegeben ist und dabei wollte er von Anfang an die Kundenmeinungen miteinfließen lassen.

KARRIERE Mit welchen Erkenntnissen haben Sie nicht gerechnet?

In der Lobby, direkt am Rezeptionstisch befand sich ein Tablet. Dieses zeigte die Wetterprognose, Empfehlungen für Städtetrips und weitere bewegte Bilder. Ausnahmslos wurde bei allen Probanden höchste Aufmerksamkeit bei diesem Tablet festgestellt. Direkt links davon befand sich ein großer Prospektständer mit Empfehlungen, der wiederum so gut wie gar nicht wahrgenommen wurde. Eine spannende Erkenntnis, die die Werbewirkung betrifft. Anstatt das Tablet für das Wetter zu verwenden, können zusätzliche Angebote und Specials des Hotels promotet werden, wie zum Beispiel für den Wellness-Bereich, Private-Dinners und vieles mehr.

KARRIERE Bewegte Bilder hatten also die Nase vorn — welche Erkenntnisse haben Sie hingegen bei Beschilderungen gewonnen?

Das bewegte Bild ist derzeit eines der Themen im eTourism. Ebenso eine wesentliche Erkenntnis: Denn gerade bei Beschilderungen sind Optimierungen möglich, die nicht kostenintensiv sind. Es ging klar hervor, umso leichter sich der Gast zurecht findet, umso wohler fühlt er sich. Das beginnt beim Parkplatz, geht beim Eingangsbereich und bei der Rezeption weiter und führt bis zu den Beschilderungen von Lift und Zimmern.

Die 10 Erkenntnisse der Studie "Eye-Tracking in der Hotellerie":

Altersspanne der Probanden: 20-71 Jahre (Durchschnitt 29 Jahre)
Nationalitäten: Kenia, USA, Japan, Italien, Kolumbien, Österreich, Deutschland
Reisetyp: Privatreisende

  1. Auf der Suche nach dem Hotel fokussiert sich der Blick des Gastes vorwiegend auf Häuserfronten, Schilder und Straßennamen. Die Umgebung wird außerhalb der Zielsuche nicht wahrgenommen.
  2. Bei Ankunft am Hotel steuern die Beschilderungen und Beschriftungen den Blickverlauf des Gastes.
  3. Das Hotel sollte aus unterschiedlichen Perspektiven erkennbar sein. Es genügt nicht, nur die Fassade des Haupteingangbereichs zu kennzeichnen, um vom Gast als Hotel erkannt zu werden.
  4. Bei Vorhandensein von Orientierungshilfen im Eingangsbereich (z. B. in Form eines Teppichläufers) richtet sich der Blick des Gastes vorwiegend auf den Boden.
  5. Bei Betreten des Hotels versucht der Gast seine bisherigen visuellen Informationen über das Hotel (z, B, Logo, Fotos) mit dem Geschehenen abzugleichen.
  6. Das erste Ziel des Gastes ist es, seinen Check- In-Platz zu finden. Der Blick fokussiert sich solange darauf, bis dieses Ziel erreicht wurde.
  7. Befindet sich ein Rezeptionist im Raum, versucht der Gast so lange Blickkontakt mit ihm aufzubauen, bis dieser zum ersten Mal erwidert wird.
  8. Die gesamte Lobby wird zuerst ganzheitlich als Raum erfasst und erst anschließend im Detail betrachtet. Nach dem ersten überblickmäßgen Erfassen der Lobby finden Detailbetrachtungen, vor allem in Pultnähe, mit längerer Fixationsdauer statt.
  9. Bewegte oder sich wechselnde Bilder ziehen immer wieder den Blick des Gastes auf sich.
  10. Blickverläufe orientieren sich an bestehenden und/oder konstruierten Linien im Raum - z. B. entlang der Check-In-Pultfläche.

Veranstaltungstipp: Lange Nacht der Forschung 2016

March 22, 2016

Virtual Reality als Zukunft des Tourismus?

Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2016 öffnet die Tourismusforschung der FH Salzburg am 22. April 2016 von 16 bis 23 Uhr die Pforten, um Besucherinnen und Besuchern in den Räumlichkeiten unseres neu eröffneten eTourism Lab die virtuelle Welt des Tourismus näher zu bringen.

Können touristische Angebote anhand von Blickverlaufsmessung optimiert werden? Haben Virtual Reality Inhalte das Potential, den Tourismus nachhaltig zu verändern? Welche Vorteile bietet eine Brille, die Reisende als Entdecker vor Ort unterstützt?

Ein Helikopterflug über das Great Barrier Reef, mit dem Motorboot durch kanadische Naturschutzparks oder eine Auszeit am Strand? Virtuelle Umgebungen, Destinationen und Szenarien werden mittels der neuen SAMSUNG Gear-Brille so wahrgenommen, als wäre man selbst Teil davon. Die realitätsnahe Simulation von Reisezielen oder Sehenswürdigkeiten eröffnet für die Zukunft von Tourismusbetrieben neue und einzigartige Dimensionen des digitalen Erlebens.

Ein weiteres Highlight ist die neue Eye-Tracking-Lösung. Durch Blickverlaufsaufzeichnung wird analysiert, in welcher Reihenfolge und wie lange bestimmte Punkte betrachtet werden und wohin die meiste Aufmerksamkeit und der Blick wandert. Diese wie auch die umfangreichen Funktionen der Google Glass Brille stehen zum Kennenlernen und Testen vor Ort zur Verfügung.

Um "Virtual Reality" BesucherInnen und Kindern zugänglicher zu machen, können einfache 3D-Projektoren nach Anleitung für 3D-Hologramm-Videos am Smartphone gebastelt werden.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!


Auszeichnung mit dem ITB Buch-Award

March 18, 2016

Dr. Roman Egger vom Studiengang Innovation- und Management im Tourismus wurde anlässlich der 50. ITB (Internationale Tourismusbörse in Berlin) für den 2015 erschienenen Band „eTourismus Prozesse und Systeme: Informationsmanagement im Tourismus“ mit dem ITB-Book Award ausgezeichnet.

„Das Lehr- und Handbuch, eTourismus: Prozesse und Systeme“ von Axel Schulz, Uwe Weithöner, Roman Egger und Robert Goecke (Hrsg.) ist zum Grundlagenwerk für das Management der Informationstechnologie im Tourismus geworden. Die Systematik und die praxisnahe Darstellung anhand von Fallbeispielen geben Einblick in das breite Spektrum der Informations-, Kommunikations-  und Reservierungssysteme. Marketing, Vertrieb und Kundenservice bilden den Fokus der Betrachtungen.

Die ITB ist mit fast 200.000 Fachbesuchern die weltweit größte Tourismus-Messe, begleitet vom größten Kongress der Reisebranche. Das Thema „Travel-Technology“ stellt dabei das am stärksten wachsende Messesegment dar und dominiert auch den ITB Kongress. Die Auszeichnung zeigt einmal mehr, dass die an der FH-Salzburg aufgebaute eTourism-Kompetenz internationale Anerkennung findet.


eTourism-Lab während Open House gut besucht

March 15, 2016

Immer mehr Personen interessieren sich für ein Studium an der Fachhochschule Salzburg. Letzten Freitag folgten mehr als 2.400 Besucherinnen und Besucher der Einladung zum „Open House“ und nutzten die Gelegenheit, sich intensiv und persönlich über ihr Wunschstudium zu informieren und den Campus Urstein und Campus Kuchl hautnah kennenzulernen.

Ein buntes Programm erwartete die Interessierten: Von Schnuppervorlesungen über Technikführungen und interaktiven Games, bis hin zu persönlichen Gesprächen mit Lehrenden und Studierenden konnten die Interessierten alles rund ums Studium erfahren.

Großes Interesse herrschte auch am neuen FHS eTourism Lab der Tourismusforschung. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erkundigten sich über die Technologien, welche am Studiengang in der Lehre und Forschung integriert sind und konnten diese hautnah erleben und testen. Neben der neuen eyetracking-Solution stieß die neue SAMSUNG Gear Virtual Reality-Brille auf großen Andrang unter den Interessierten.


 

March 1, 2016

Reisen: Dynamik der Digitalisierung nimmt ab
Bestehende Herausforderungen aber noch nicht gelöst

Tourismusexperten erwarten für 2016 eine Konsolidierung im digitalen Marketing, doch viele ungelöste Probleme der Vergangenheit müssten noch angegangen werden. Insbesondere die Komplexität im Vertrieb macht den Touristikern zu schaffen, da gebe es keine Patentlösungen. Nach dem Motto "Offline first" fordern Fachleute, dass zunächst einmal die Hausaufgaben gelöst werden. Konzentration auf Kernzielgruppen und vermehrte Differenzierung würden die Wettbewerbsfähigkeit stärken und nachhaltigen Erfolg in der digitalen Welt schaffen, so das Ergebnis einer Podiumsdiskussion des Travel Industry Club Austria travelindustryclub.at im Hotel Goldener Hirsch in Salzburg.

Organisationsentwicklung, Kompetenzaufbau und Mitarbeiterschulung sind laut Roman Egger von der FH-Salzburg fh-salzburg.ac.at die wichtigsten To Do's, um auch in der Zukunft im digitalen Markt zu bestehen. Die Frage ist nicht was neu ist, sondern wie es besser geht. So gilt es die Chance zu erkennen und danach zu handeln. 5,8 Mrd. Menschen auf der Erde besitzen ein Mobiltelefon. Die Suchanfragen mit mobilen Endgeräten haben bei Google 2015 zum ersten Mal jene übertroffen, die über Desk- oder Laptop-Computer abgesetzt wurden. Dennoch ist nur ein geringer Anteil der Websites für mobile Endgeräte im Sinne eines "Responsive Design" verfügbar.

Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch

Christian Gerauer von ReachLocal reachlocal.com verwies auf den Umstand, dass trotz aller digitaler Entwicklung die Reservierung per Telefon für 60 Prozent der Kunden immer noch relevant ist. Insbesondere bei Nachfragen und Sonderwünschen schätzen Gäste den persönlichen Kontakt mit den Anbietern. Die sich bietenden Möglichkeiten des Up- und/oder Cross-Sellings werden zu wenig genutzt, um mehr Umsatz zu erzielen. Ähnliches gilt für den Online-Medien-Mix. Auch hier geht es darum, Suchmaschinen-Marketing, Social Media und vor allem die eigene Website durchgehend zu gestalten und keine Brüche zuzulassen.

Google Hotel Ads als Chance für Direktbuchungen

Laut Google Travel Study 2014 beginnt die Hotelrecherche für 75 Prozent der Freizeit- und 65 % der Geschäftsreisen im Internet. Suchmaschinen und Online-Reisebüros haben dabei mit 45 Prozent der Anfragen die Nase vorn. Reisende entscheiden sich erst nach mehreren Suchanläufen für ein Hotel. Kundendaten zu sammeln und zu analysieren, sind für Sher Khan von Google die wichtigsten Voraussetzungen, um den Aufbau von Kundenbeziehungen erfolgreich zu bewerkstelligen. Die gezielte Ansprache von individuellen Kundenbedürfnissen führt in der Folge zu mehr Effizienz und zur effektiven Umsatzsteigerung.

Google Hotel Ads bietet sich als Ergänzung zu AdWords an, sagte Khan. Der Dienst zeigt aktuelle Preise und Verfügbarkeiten und biete über einen Buchungslink den direkten Zugang zum Hotel. Anders als bei AdWords funktioniert dieses Angebot wie ein Vertriebskanal auf Basis einer Provision für getätigte Buchungen. Das bestehende Cost-per-Click-Modell wird durch das Provisionsmodell ergänzt und bietet Hotels die Chance, Direktbuchungen über Google zu generieren.

Kooperation statt Einzelkämpfertum

Die rasante Entwicklung im digitalen Marketing überfordert viele Unternehmen. Man kann sich zwar die geforderten Kompetenzen aneignen, allerdings bedarf es dazu viel Zeit und Ressourceneinsatz, meinte Christian Gerauer von ReachLocal. Eine Alternative dazu stellen Dienstleister dar, die gemeinsam mit den Hoteliers nicht nur an der Strategie arbeiten, sondern diese in der Folge auch gezielt zur Umsetzung bringen.

Eine weitere Möglichkeit sind Hotelkooperationen wie sie etwa die Romantik Hotels vorzeigen. Hier ziehen europaweit 200 Betriebe gemeinsam an einem Strang und meistern die Herausforderungen. Laut Michael Berndl, Präsident der Romantik Hotels Österreich, werden die Kompetenzen im Online-Marketing in der Zentrale in Frankfurt gebündelt und damit effizient zur Umsetzung gebracht.

"Last but not least" sind es die Tourismusorganisationen in den jeweiligen Destinationen selbst, denen neue Aufgabenstellungen erwachsen. Walter Veit vom Hotel Enzian in Obertauern verwies auf den Tourismusverband, bei dem alle Anfragen konzentriert eingehen und bearbeitet werden. Auch in diesem Fall muss die Kompetenz zum Nutzen aller Betriebe gebündelt werden.

Aus- und Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg

Die dargestellten Entwicklungen verlangen nach einer Professionalisierung der Mitarbeiter im Unternehmen. Egger verwies auf den Umstand, dass die FH-Salzburg in den vergangenen Jahren ein erfolgreiches Ausbildungsprogramm für Mitarbeiter in den Betrieben durchgeführt und damit zur Professionalisierung beigetragen hat. In den Fachhochschulen in Österreich gehört die digitale Welt zum Ausbildungsstandard. Die Studierenden erhielten dort das Rüstzeug, um im Online-Marketing bestehen zu können.


Neue Frühjahrskurse im Projekt Zukunftsakademie starten ab März!

February 23, 2016

Nach einem erfolgreichen Projektauftakt der „Zukunftsakademie Salzburg“ im Herbst 2015 geht es nun in die zweite Runde. Auch im Frühjahr haben die Betriebe von teilnehmenden Tourismusverbänden wieder die Möglichkeit, sich in den vor Ort stattfindenden Kursen in unterschiedlichsten Gebieten von ExpertInnen beraten und auf den neuesten Stand bringen zu lassen.

Die TVBs Altenmarkt-Zauchensee, Bad Hofgastein, Tennengau, Lungau und Hochkönig haben dieses Semester viele neue Kurse ausgewählt, wodurch eine bunte Mischung an Vorträgen zustande gekommen ist.

Neu ist unter anderem der Workshop „Fotografie“, in welchem die TeilnehmerInnen lernen, selbst gute Fotos zu machen, um ihren Online-Auftritt zu verbessern und dem Gast einen lebhaften und bestmöglichsten Eindruck vom Betrieb vermitteln können.
Ebenfalls zum ersten Mal abgehalten werden die Kurse „Angebote erfolgreich gestalten“ und „Meine Gäste – Meine Fans“. Die Vortragende Anna Scheffer unterrichtet die TeilnehmerInnen hier über die erfolgreiche und zielgruppenorientierte Gestaltung von Pauschalangeboten und deren Vermarktung, sowie über die Bedeutung, einen roten Faden im Unternehmen zu haben und die Leistungserwartungen sowie Grundbedürfnisse der Gäste zu kennen.

Im Kurs „Feratel Deskline“ wird die Wartung und Erfassung von Stammdaten ebenso wie die Wartung von Anfragen und Buchungen detailliert erklärt. Zudem wird auf die neuen Features des Webclient 4 eingegangen. Den TeilnehmerInnen werden im Schritt-für-Schritt Verfahren die Neuerungen und Veränderungen des Webclient erläutert. Diese drei Kurse und einige weitere, wie „Google Analytics“, „Preisoptimierung“ bis hin zu „E-Mail-Newsletter-Marketing“, werden in den jeweiligen Orten ab dem 03.03.2016 abgehalten.

Die Online-Kursanmeldung ist ab sofort über unsere Projektwebsite www.zukunftsakademie.co.at möglich. Dort finden Sie auch alle Kursedaten, Uhrzeiten, Veranstaltungsorte und Inhalte.


Networkingveranstaltung: Digitale Trends im Tourismus 2016

January 27, 2016

Digitale Trends im Tourismus 2016
Diskutieren Sie mit statt über Google & Co


Der Travel Industry Club Austria, der Wirtschaftsclub der heimischen Reisebranche veranstaltet am 25. Februar 2016 eine Networkingveranstaltung in Salzburg. Die dynamische Entwicklung der digitalen Welt ist Thema dieses Networkings. Informations- und Kommunikationstechnologien verändern nicht nur unsere Lebensroutinen und unsere gesellschaftlichen Normen und Werte, sondern stellen auch den Tourismus vor enorme Herausforderungen.

Bei diesem Networking erhalten Sie einen Ein- und Ausblick über neue Technologien und was im kommenden Jahr alles auf uns zukommen wird. Diskutieren Sie diese Themen mit:

Sher Khan, Business Leader, Hotel Ads von Google Inc.. Erfahren Sie aus erster Hand, wie Ihnen Hotel Ads helfen kann, Direktbuchungen für Ihr Unternehmen zu generieren.

FH.Prof. Dr. Roman Egger, Senior Researcher an der FH-Salzburg gibt Ihnen einen Überblick über die zukünftigen Entwicklungen im Digital Business.

Christian Gerauer, Regional Sales Manager von ReachLocal zeigt die Möglichkeiten des Digital Marketing auf.

Alexander Gulewicz (angefragt) vom Romantik Hotel Seevilla in Altaussee beschreibt, wie die Privathotellerie davon profitiert.

Moderation Mag. Helmut Kretzl (angefragt) von den Salzburger Nachrichten

Wann: 25. Februar 2016
Wo: Hotel Goldener Hirsch, Getreidegasse 37, 5020 Salzburg

Programm:

18:30: Drinks & Snacks
19:30: Keynotes von Sher Khan und Roman Egger
20:15: Podiumsdiskussion
21:00: Networking


REMINDER: Paper Submission ISCONTOUR 2016 extended!

January 22, 2016

ISCONTOUR 2016: Deadline for paper submissions is extended until 31 January 2016!

The submission deadline for ISCONTOUR 2016 papers is extended until 31 January 2016! All accepted papers will be published in the printed conference proceedings. Authors presenting their research paper at ISCONTOUR 2016 do not have to pay the conference fees! 

The goal of ISCONTOUR is to provide a platform where international students and graduates can present their tourism-related research papers based on their approved BA- or MA-theses to a public audience. Moreover, the conference aims to establish a platform for knowledge transfer and networking among students, graduates, professors, researchers and people working in the tourism industry.

Topics to be covered at the conference include but are not limited to areas such as:

·         Marketing; Management; Human Resource Mangement; Financing in Tourism
·         Tourism Product Development & Sustainability
·         Information and Communication Technologies for Tourism

Research papers comprising 12 pages, based on approved Bachelor- or Master-theses or seminar papers can be submitted to ISCONTOUR. The authors of the best research papers in various categories are honoured with an award at the conference.

Stefanie Bohacek, a graduate from Vienna University of Economics and Business, summarises her ISCONTOUR 2015 experience: „If you would have asked me half a year ago if I could imagine an academic career I would have most probably answered with ‘I don’t know.’ However, when my research paper got accepted by the ISCONTOUR committee and especially when it received the Best ICT Paper Award I realized that there might be an undiscovered strength and passion in me for research work. Now, that I could present my study – on which I spent a large amount of hours time and energy – I begun to understand how good it feels to talk about something that YOU created.”

Senior Lecturer Dr Margit Kastner (Vienna University of Economics and Business), member of ISCONTOUR scientific committee, explains why professors and supervisors should encourage students to submit their research and participate in ISCONTOUR: “As a supervisor of many BA- and MA-theses I have often witnessed outstanding work of students left to collect dust. Innovative and useful work often is read by myself as the examiner only, which is a real shame. For this reason, I support the ISCONTOUR and also encourage my students to share the essence of their research with the world by submitting a paper to this conference. Students perceive it as a rewarding experience and a great opportunity to learn and to obtain interesting and valuable feedback on their research from reviewers as well as the crowd at the conference. Additional incentives to participate are the chance to listen to inspiring speakers, to engage in research workshops, and to network.”

For more information about the paper submission process and details about the program visit www.tourism-student-conference.com 


Science Lab der Tourismusforschung auf der Ferienmesse Wien

January 17, 2016

Im Rahmen der Ferienmesse Wien, die von 14. bis 17. Jänner 2016 stattfand, war die Abteilung der Tourismusforschung mit einem mobilem eTourism-Lab vertreten. Organisiert durch den Travel Industry Club Austria wurden dazu Messestände zu Science Labs umfunktioniert und begeisterte BesucherInnen erhielten Einblicke in die aktuellten Projekte österreichischer Fachhochschulen im Bereich Tourismusforschung.

Die Tourismusforschung der FH Salzburg gab interessierten Betrieben, KooperationspartnerInnen sowie Hoch- und Tourismusschulenvor Ort die Möglichkeit, Ergebnisse laufender und abgeschlossener eyetracking-Projekte einzusehen. Die begeisterten BesucherInnen durften vor Ort die mobile eyetracking-Brille sowie Software selbst testen und ausprobieren.


Erfolgreiches Halbjahr für das Projekt "Zukunftsakademie Salzburg"

 

December 15, 2015

Seit Oktober 2015 läuft das vom Tourismusförderungsfond des Land Salzburg geförderte Projekt „Zukunftsakademie Salzburg“. Im Rahmen des Projektes werden in einem eigenen Ausbildungsschwerpunkt MitarbeiterInnen der Tourismusverbände an der Fachhochschule Salzburg eTourism-fit gemacht. Gleichzeitig haben die Betriebe der teilnehmenden Tourismusverbände die Möglichkeit, sich direkt vor Ort von ExpertInnen schulen zu lassen. Insgesamt haben sich die fünf Tourismusverbände Altenmarkt-Zauchensee, Bad Hofgastein, Gästeservice Tennengau, Ferienregion Lungau und der Hochkönig Tourismus, entschieden, dieses Angebot der FH Salzburg, Tourismusforschung zu nutzen. Die Schulungsinhalte wurden in Zusammenarbeit mit dem Salzburger Land Tourismus ausgearbeitet und genau auf die momentane Situation der Regionen zugeschnitten.

Im Herbst 2015 starteten die ersten Kursinhalte der TourismusverbandsmitarbeiterInnen an der FH Salzburg. Ziel dieser zweisemestrigen „eCoach-Ausbildung“ ist die Verbesserung der fachlichen Qualifikationen der MitarbeiterInnen in den Bereichen Online-Marketing, Rechtliche Aspekte im Web, Online Vertrieb und anderen eTourism Schwerpunktthemen. Es ist eine Qualifizierungsoffensive, in der das eTourism-Wissen der TeilnehmerInnen in kurzer Zeit effizient erweitert werden soll. Parallel zu dieser Ausbildung starteten Ende Oktober die Kurse vor Ort in den teilnehmenden Tourismusregionen. Die Tourismusverbände konnten aus über 20 möglichen Themen jeweils sechs Kursthemen, aus den drei Themenblöcken „Internet“, „Angebote“ und „Haus & Qualität“, auswählen. Insgesamt nahmen rund 250 Personen an den bisher 15 angebotenen Kursen teil. Die ausgewählten Themen im Herbst gingen von „Fit im Mailverkehr“ über „Preisoptimierung“ bis hin zu „Umgang mit Gästebewertungen“, „Suchmaschinenoptimierung“ sowie „Social Media Marketing“.

Während im Kurs „Fit im Mailverkehr“ insbesondere auf die Nutzung und Einbindung von Schnellbausteinen, Vorlagen und Grafiken für einen schnelleren und effizienteren Umgang mit dem Mailprogramm eingegangen wurde, lernten die TeilnehmerInnen im Themenschwerpunkt „Suchmaschinenoptimierung“ alle wichtigen Grundlagen zu Google Updates, Content Marketing und wie Webseiten aufbereitet sein müssen, um eine möglichst gute Suchmaschinen-Positionierung zu erlangen. Im Kurs „Social Media Marketing“ wurde speziell auf die Verwendbarkeit und Aufbereitung von Facebook, Twitter, Google+ eingegangen, wie auch YouTube, Foursquare und Swarm vertieft. Der Workshop zum Thema „Preisoptimierung“ beinhaltete einen inhaltlichen Überblick zu Yield Management und den Möglichkeiten, Zimmerpreise nicht nur saisonal, sondern nachfrageorientiert zu gestalten und anzupassen und inwieweit dies einerseits über die Webseite und andererseits über Buchungsportale wie booking.com möglich ist.

Im Kurs „Umgang mit Gästebewertungen“ wurde den TeilnehmerInnen erklärt, wie zentral Bewertungsportale im Buchungsprozess der potentiellen Gäste eingebunden sind. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Bewertungen immer im Blick zu haben um gegebenenfalls schnell auf negative Bewertungen reagieren zu können. Des Weiteren wurde den TeilnehmerInnen auch gezeigt, wie man sich gegen gefälschte Bewertungen wehren kann. Ein sehr großer Lerneffekt war hierbei, zu erkennen, dass die Betriebe auch Bewertungen haben können, ohne dass Sie selbst bewusst auf einem Bewertungsportal angemeldet sind.

Die nächsten Kurse im Rahmen des Projektes „Zukunftsakademie Salzburg“ starten in den teilnehmenden Regionen im Frühjahr 2016. Die Kursthemen sind momentan in Planung und die Themen gehen von „E-Mail-Newsletter Marketing“ über“ Angebote erfolgreich gestalten“ bis hin zu „Bewertungsportale“. Die genauen Orte, Themen und Daten finden Sie ab Mitte Februar auf unserer Website.


ISCONTOUR 2016 - International Student Conference in Tourism Research

December 9, 2015

The ISCONTOUR aims to offer students and graduates a unique platform to present their research and to establish a mutual knowledge transfer and networking forum for attendees from academia, industry, government and other organisations.

The target audience includes international students, graduates, teachers and lecturers from the field of tourism and leisure management as well as companies and anyone interested in the conference topics.

You will find detailled information and programme here.

When: May 23 - 24, 2016
Where: IMC University of Applied Sciences Krems, Austria


Vortrag: Industrie 4.0 - Die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt

November 30, 2015

Im Rahmen der Salzburger Innovationstagung, die am 17. November 2015 an der FH Salzburg stattfand, stand das Thema "Industrie 4.0 und innovative Dienstleistungen" im Fokus. Auch die Digitalisierung im Tourismus (e-tourism) war Bestandteil des Praxis-Workshops für die ClustermanagerInnen der Arbeitsgruppe 5.

Die Nationale Clusterplattform hat es sich zur Aufgabe gesetzt, als Informations- und Kommunikationsplattform zu interagieren und dabei neben dem Initiieren und Bearbeiten von gemeinsamen Themen auch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung der österreichischen Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik zu leisten sowie an EU-Clusteraktivitäten angebunden zu sein. Aufgrund des Interesses der ClustervertreterInnen wurde im Jahr 2011 eine neue Arbeitsgruppe zum Thema „Wissensintensive Dienstleistungen und Cluster“ eingerichtet. Ein wichtiger thematischer Schwerpunkt dieser Arbeitsgruppe liegt in der Betrachtung der Rolle von Serviceinnovationen im Zusammenhang mit Industrie/Produktion 4.0. 

Der wissensintensive Dienstleistungssektor zeichnet sich seit Jahren durch ein überdurchschnittliches Wachstum und eine enge Verflechtung mit dem produzierenden Sektor aus. Cluster können durch gezielte Maßnahmen das sinnvolle Zusammenwirken zwischen wissensintensiven Dienstleistungsbetrieben und dem Industriesektor unterstützen bzw. Impulse zur Weiterentwicklung des Dienstleistungsbereiches setzen.

Für die anwesenden ClustermanagerInnen bot sich in dem Praxis-Workshop zum Thema "Industrie 4.0 & Digitalisierung der Wirtschaft" zuerst die Möglichkeit, einen Einblick in die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Handwerk und Gewerbe zu erhalten. Anschließend folgten Praxisbeispiele aus den Bereichen Sensorik und Industrie. Dr. Mario Jooss, Leiter der Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg zeigte zudem Praxisbeispiele zum Thema e-Tourism und konnte damit in die Digitalisierung im Tourismus einführen.


Neue Trends im Tourismus am 9. SN Karriereforum

November 11, 2015

Tourismusforschung-Workshop am 9. SN Karriereforum

Wohin geht der Tourismus in Österreich und weltweit? Welche aktuellen Trends und neuen Entwicklungen gibt es? Mario Jooss, Forschungsleiter Tourismus an der Fachhochschule (FH) Salzburg, hat das und vieles mehr in seinem Workshop beim 9. Karriereforum am 4. November 2015 in der Salzburger Residenz beantwortet.

Dabei berichtete Mario Jooss von den Möglichkeiten der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien über die Nachhaltigkeitstrends im Tourismus bis hin zu aktuellen Innovationen in der Hotellerie und präsentierte damit vielen interessierten BesucherInnen ein „Big Picture“ der Tourismusbranche. Darüber hinaus präsentierte der Experte neue Lern- und Lehrmethoden im Bereich Fortbildung und Tourismus.


„Content Marketing“ – Besucherrekord am 11. Brennpunkt eTourism

October 29, 2015

Storytelling, Service Design und Technologie-Trends: Der 11. Jahreskongress „Brennpunkt eTourism 2015“ stand ganz im Zeichen von „Content Marketing“ und begeisterte rund 400 teilnehmende VorausdenkerInnen im Tourisms.

Spannend, qualitativ hochwertig und informativ: 20 Vorträge von heimischen sowie international anerkannten ReferentInnen stellten das Rahmenprogramm des diesjährig bereits zum 11. Mal stattfindenden Kongress „Brennpunkt eTourism 2015“ dar.  Die Abteilung Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg  begrüßte zu dem branchenbekannten Kongress, der am 22. Oktober von 10 bis 17 Uhr an der Fachhochschule Salzburg in Puch/Urstein stattfand, knapp 400 BesucherInnen. Den TouristikerInnen wurden dabei topaktuelle Themen aus dem Bereich eTourism näher gebracht, neuestes und in die Praxis umsetzbares Fachwissen präsentiert und eine interdisziplinäre Plattform zum Wissenstransfer und Austausch geboten.  

Themenschwerpunkte wie Content Marketing, Zukunft der Reisebüros, Storytelling in der Hotellerie, Yield Management, Facebook-Strategien und Technologie-Trends gehörten zum umfangreichen und vielfältigen Rahmenprogramm. Als besonderes Highlight ergänzte der erste österreichweit stattfindende IFITTtalk der Internationalen Föderation für Informationstechnologie, Travel & Tourism, der in englischer Sprache abgehalten wurde, das Nachmittagsprogramm. In unterschiedlichsten Vorträgen wurden zahlreiche Beispiele veranschaulicht und neue Erkenntnisse und Einsichten vermittelt. Die Pausenzeiten wurden von den VorausdenkerInnen im Tourismus genutzt, um sich zu vernetzen und angeregt miteinander auszutauschen.

Nach den Begrüßungsworten von FH-Prof. Dr. Mario Jooss, dem Leiter der Tourismusforschung und Veranstalter, sowie anerkennenden Worten von Leo Bauernberger, dem Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH und Hans Scharfetter, LAbg und Aufsichtsratvorsitzenden der FH Salzburg, eröffnete Service-Expertin und Keynote-Speakerin Sabine Hübner den Kongress mit einem Vortrag zum Thema „Service Design im digitalen Zeitalter“. In der Mittagspause hatten interessierte BesucherInnen die Möglichkeit, das im Oktober neu eröffnete eTourism Lab der Abteilung Tourismusforschung an der FH Salzburg zu besuchen und sich mit neuen Research-Technologien wie mobilem Eyetracking oder der Google Glass-Brille vertraut zu machen.

Das Nachmittagsprogramm wartete mit drei geladenen Sessions zu den Schwerpunkten Hotellerie, Destination und Wissenschaft auf, aus denen die TeilnehmerInnen frei aus jeweils sechs hochkarätigen und topaktuellen Vorträgen wählen konnten. „Sehr informativ, sehr viel Neues, ein totales Update, das man braucht, um zu wissen, was es für Möglichkeiten gibt, wenn man im Tourismus online mitspielen möchte.“, so die Resonanz einer begeisterten Besucherin.


Call for Papers and/or Participation

October 20, 2015

4th International Student Conference in Tourism Research - ISCONTOUR 2016
 
23-24 May 2016, IMC University of Applied Sciences Krems, Austria

With pleasure we invite you to submit a research paper and/or participate in the ISCONTOUR 2016 which will take place from 23-24 May 2016 at the IMC University of Applied Sciences, Krems

ISCONTOUR was founded in 2013 by the two professors Christian Maurer (IMC University of Applied Sciences Krems) and Roman Egger (Salzburg University of Applied Sciences) in order to provide a platform where international students and graduates of Bachelor and Master degree programmes can submit and present to the public their tourism-related research papers based on approved their BA- or MA-theses. Moreover, the conference, which takes place alternately at the venues of FH Salzburg and IMC FH Krems, aims to establish a platform of knowledge transfer and networking for students, graduates, professors, researchers and people working in the tourism industry.

More than 250 students, graduates, professors and practitioners from more than 30 countries participated in the last ISCONTOUR, which took place from 18-19 May 2015 at Salzburg University of Applied Sciences.

The target audiences include students, graduates, teachers and lecturers from the field of tourism and leisure management as well as companies and anyone interested in the conference topic areas.

Research papers are invited from the widest spectrum of the below mentioned topics by students and graduates of Bachelor-, Master and Doctoral Degree programmes. Submitted papers must be 12 pages long and based on approved Bachelor- or Master-Theses which were submitted between 2013 and 2015, or papers which have been written and approved in Master-Classes (also between 2013 and 2015).

Topics to be covered at the conference include but are not limited to:

    Marketing and Management
    Tourism Product Development & Sustainability
    Information and Communication Technologies
    Financing and Budgeting
    Human Resource Management

All submitted papers will be double-blind peer reviewed by an international Scientific Committee. Accepted papers have to be presented at the conference by the author and will be included in the printed conference proceedings. The conference fees are waived for authors who present at ISCONTOUR.

For more detailed information on the conference, the submission process, registration as well as fotos and videos of previous ISCONTOUR-conferences please visit www.tourism-student-conference.com


Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg im Tourismus - Haslauer besichtigte die Zukunftsakademie Salzburg in der Fachhochschule Puch-Urstein

Oktober 05, 2015

Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg im Tourismus – dieses Ziel verfolgt die Zukunftsakademie Salzburg mit einem neuen Seminar-Gesamtpaket. Das Paket wurde von der Fachhochschule Salzburg Tourismusforschung und der Salzburger Land Tourismusgesellschaft (SLTG) konzipiert, die Inhalte werden von Lehrenden aus der Praxis in den Orten der Tourismusregionen vorgetragen. Herzstück ist die eCoach-Ausbildung an der FH Salzburg. Hierbei erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tourismusverbänden in einem zweisemestrigen Kursprogramm eine fundierte Weiterbildung im Bereich E-Tourism.

"Durch dieses Konzept und mit der Förderung über den Tourismusförderungsfonds des Landes können sich alle Tourismusverbände die Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrer Betriebe leisten", so Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer gestern, Donnerstag, 1. Oktober, bei der Besichtigung der Zukunftsakademie in der FH Puch-Urstein. Partner der Initiative sind die FH Salzburg, SLTG, Wirtschaftskammer Salzburg und Land Salzburg.

Weiterbildung ist ein entscheidender Faktor, dass sich Betriebe den Veränderungen durch Globalisierung und Technologisierung schnell anpassen und auf den Markt reagieren können. Ziel ist es, Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität bei Dienstleistungen im Tourismus zu unterstützen. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt.

"Vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben besteht eine Notwendigkeit zur Professionalisierung", sagte Dr. Mario Jooss, Leiter der Tourismusforschung an der FH Salzburg. Er verwies hauptsächlich auf den Einsatz neuer Medien, die Entwicklung innovativer Angebote und auf das Qualitätsmanagement. Das Wissen über innovativen Tourismus sei an der FH Salzburg vorhanden. "Dieses Fachwissen gehört für die Tourismusregionen im Land Salzburg, vor allem für die kleineren Tourismusbetriebe, zur Verfügung gestellt. Durch die Steigerung der Ausbildung erhöht sich auch die Wettbewerbsfähigkeit.

(Text: Landespressebüro - Link // Bild: Kolarik)


IFITTtalk@Salzburg am 11. Brennpunkt eTourism 2015

Oktober 01, 2015

Im Rahmen des am 22. Oktober 2015 an der FH Salzburg stattfindenden Jahreskongress Brennpunkt eTourism 2015 konnte auch die Organisation IFITT gewonnen werden. In der in englischer Sprache abgehaltenen Nachmittagssession "IFITTtalk@Salzburg" werden wissenschaftliche Aspekte der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie im Tourismus mit aktuellen Forschungsergebnissen und praktischen Beispielen der Reiseindustrie verbunden.

Weitere Informationen zu den Vorträgen und Vortragenden erhalten Sie auf unserer Website.


eTourism Lab eröffnet!

Vor 30 geladenen Gästen wurde das von den Studiengängen „Innovation & Management im Tourismus“ (Abteilung Tourismusforschung) und „Betriebswirtschaft“ gemeinschaftlich konzeptionierte eTourism Lab & BWI Marketing Research Lab eröffnet.

Das gemeinsam genutzte Labor soll im Besonderen Synergieeffekte zwischen wissenschaftlicher, studentischer und angewandter Forschung nutzen und fördern und zusätzlich als technologiebasierte Schnittstelle zwischen den beiden Studiengängen und deren Forschungsbereichen fungieren.

Neben einführenden Worten des desiginierten Rektors, Prof. Dr. Gerhard Blechinger, den StudiengangsleiterInnen Dr. Roald Steiner, Dipl. BW (FH) Eva Brucker, dem Forschungsleiter der Tourismusforschung Dr. Mario Jooss, Fachbereichsleiter eTourism Dr. Roman Egger sowie Mag. (FH) Arno Kinzinger konnten interne und externe geladene Gäste einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte der beiden Studiengänge erhalten und die neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien hautnah erleben und ausprobieren.

Ein Highlight dabei war sicherlich die von der Tourismusforschung und dem Fachbereich Marketing (BWI) gemeinschaftlich erworbene mobile „Eye Tracking“-Lösung, welche die Gäste in einem Eigenversuch testeten. Dabei wird durch die Aufzeichnung des exakten Blickverlaufs der ProbandInnen genau analysiert, in welcher Reihenfolge und wie lange bestimmte Punkte betrachtet werden und wie oft bzw. in welcher Reihenfolge der Blick wandert. Ersichtlich werden explizite sowie implizite Vorgänge, die für eine konkrete Analyse des Aufmerksamkeits- und Kaufverhaltens in der Werbemittelforschung eingesetzt werden können. Auch die Google Glass-Brille konnte live in ihren unterschiedlichsten Funktionen ausprobiert werden.

Das Labor soll in Zukunft als Arbeits- und Begegnungsraum für Studierende, Forschende und Lehrende dienen, in dem exzellente wissenschaftliche Erkenntnisse generiert, diskutiert und in die Scientific Community, Lehre und Wirtschaft transferiert werden.


11. Brennpunkt eTourism: "Content Marketing"

August 05, 2015

Storytelling, Service Design und Technologie-Trends: Der Brennpunkt eTourism 2015 steht ganz im Zeichen des „Content Marketing“

Die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg mit ihren Kooperationspartnern den Salzburger Nachrichten  und der SalzburgerLand Tourismus GmbH  laden am 22. Oktober 2015 zum jährlich wiederkehrenden Veranstaltungs-Highlight für zukunftsorientierte TouristikerInnen ein.

Auch 2015 erwartet Sie ein spannendes Programm mit insgesamt 20 interessanten Vorträgen und jeder Menge umsetzbarem Wissen. International anerkannte Vortragende sorgen für eine qualitativ hochwertige und informative Veranstaltung.

Alle Informationen sowie Tickets unter www.brennpunkt2015.com.


Pilger/innenbefragung am Salzburger Jakobsweg

Bild: wanderreisen-alpen.bike-touring.de

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Im Frühjahr führte die Tourismusforschung der FH Salzburg im Auftrag der SalzburgerLand Tourismusgesellschaft eine quantitative Erhebung von Pilger/innen am Salzburger Jakobsweg durch. Ziel der Studie war es dabei eine erste Beschreibung der Zielgruppe zu tätigen, die zuvor in dieser Form noch nie befragt worden war.

Mithilfe eines quantitativen Fragebogens wurden Pilger/innen dazu im Zeitraum zwischen 20. März 2015 und 23. April 2015, sowohl off- als auch online, zu ihren bisherigen Pilgererfahrungen befragt. Die ausgedruckten Fragebögen wurden von der SalzburgerLand Tourismusgesellschaft zum einen postalisch an eine Datenbank von rund 3.000 Personen versandt und zum anderen an Pilgerbegleiter und pilgerfreundliche Betrieben entlang des Salzburger Jakobwegs verteilt. Zusätzlich wurde ein Link zur Onlineversion des Fragebogens in diversen Pilgerforen platziert.

Der ausgearbeitete Fragebogen deckte die vier folgenden Themengebiete ab: der Weg, der/die Pilger/in, die Umgebung und die Motivation. Schwerpunktmäßig richtete sich der Großteil des Fragebogens auf den Teilabschnitt des Salzburger Jakobwegs zwischen Frankenmarkt Ofen und Pass Strub Waidring. 

Insgesamt konnten in dem Befragungszeitraum Daten von 916 Personen erhoben werden, die angaben sich schon mindestens einmal auf Pilgerwanderung gemacht zu haben. 599 Personen (65,4%) beantworteten den Fragebogen online und 317 Personen (34,6%) füllten die gedruckte Version des Fragebogens aus.

Zusammenfassend kann man festhalten, dass es sich bei der Zielgruppe der Pilger/innen, mit einem Durchschnittsalter von 60,4 Jahren, insgesamt um eine ältere Zielgruppe handelt, die außerdem von einem späten Einstiegsalter bei der ersten Pilgerreise (Mittelwert: 46,1 Jahre) gekennzeichnet ist. Pilger/innen sind nach eigenen Angaben vorzugsweise zu zweit unterwegs (rund 37%), wobei über die Hälfte mit Freund/innen unterwegs zu sein scheint (55%). Gerade für die Beherbergungsindustrie sind diese zwei Faktoren sicherlich entscheidend.

Grafik: Tourismusforschung, FH Salzburg

Zu den wichtigsten Motiven der Pilger/innen zählen "Stille genießen" und "Natur/Landschaft erleben". Zwei Motive die sicherlich auch speziell auf den Salzburger Jakobsweg zutreffen. 64,1% der Pilger/innen gaben an ihr Smartphone oder Handy auch während der Wanderung zu nutzen, wobei Anrufe, Nachrichten, Fotos und Videos zu den am meisten genutzten Funktionen zählen. Sowohl vor als auch während der Wanderung verlassen sich viele der Pilger/innen auf einen Jakobsweg-Reiseführer als wichtigste Informationsquelle. Für rund 40,3% stellen christliche Orte wie Kirchen und Kapellen das beliebteste Ziel am Wegesrand dar. Die beliebtesten Unterkunftsarten nach pilgerfreundlichen Betrieben sind Gasthöfe, Pensionen sowie Privatzimmer.

Grafik: Tourismusforschung, FH Salzburg

Zukunftsakademie Salzburg 2015/2016

Die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg und & die SalzburgerLand Tourismus GmbH freuen sich ab Herbst ein Schulungsprogramm für die MitarbeiterInnen der Tourismusverbände/Regionen und deren Betriebe aus dem Land Salzburg anbieten zu können. Ab Herbst startet das Projekt "Zukunftsakademie Salzburg 2015/16", welches vom Land Salzburg und der Wirtschaftskammer Salzburg unterstützt bzw. vom Tourismusförderungsfonds gefördert wird.

Im ersten Jahr können fünf TVBs an dem Projekt teilnehmen (First Come, First serve Prinzip).

Im Rahmen des Projektes werden 6 Kurse für die Betriebe in den jeweiligen Regionen (freie Kursauswahl aus über 20 Kursen) und eine TVB-MitarbeiterInnen Ausbildung an der Fachhochschule Salzburg angeboten.

Details zur Ausbildung finden sie hier:

Zukunftsakademie Salzburg_2015/2016

Ausschreibung Zukunftsakademie Salzburg 2015/2016

Die Anmeldung zu dem Schulungsprogramm ist bis zum 01.09.2015 möglich.

Bei Fragen zu dem Schulungsprogramm, erreichen Sie uns unter: isabella.piekarzfh-salzburg.ac.at.


Gamification in Tourism

Gamification in Tourism

" Tourists’ expectations are becoming increasingly complex and sophisticated. They are now seeking meaningful and more stimulating experiences from tourism providers. By combining experience design with gamification this book provides a comprehensive and novel approach in how to design such experiences. This should help tourism providers shift their approach to what they can offer in order to cater to the new needs of their guests. "

Das Buch erscheint demnächst im BOD-Verlag und ist ganz normal über den Buchhandel erhältich.

Vorbestellung und weitere Infos unter: www.gamification-in-tourism.com


Tourismusakademie Salzburg ein voller Erfolg

Bildinfo: Die Veranstalter und Vortragende der Tourismusakademie Salzburg, Bildrechte: WKS

Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Salzburg lud am 17.6.2015 gemeinsam mit der SalzburgerLand Tourismus GmbH zur kostenlosen Tourismusakademie in das WIFI Salzburg ein.

Welche Chancen bietet Onlinemarketing? Wie verbessere ich mein Suchmaschinenmanagement? Wie nütze ich Adressen richtig für meinen Newsletter? Vor- und Nachteile der Buchungsportale. Welche Möglichkeiten bieten mir Eye-Tracking in der Hotellerie. Darüber und über vieles mehr diskutierten Experten und Branchenvertreter am 17.6. im Wifi Salzburg.

Auch die Tourismusforschung der FH Salzburg war an diesem Tag prominent vertreten. Neben zwei Impulsvorträgen von Dr. Mario Jooss zum Thema Eye-Tracking in der Hotellerie präsentierten Mag. Stefanie Eichbauer und Mag. Monika Bretbacher die Anwendungsgebiete der Google Glass Brille sowie eine Live Eye-Tracking Demo.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und die Touristiker konnten viel Praxiswissen mit nach Hause nehmen, resümierte Mario Jooss nach der Veranstaltung.


7 Jahre „eTourism Fitness“ – 25 „eCoaches“ ausgebildet

Bildinfo: Gerhard Föger (2. v. l.), Land Tirol, Sabine Pinggera, Wirtschaftskammer (l.), Kommunikations-Psychologe Bernhard Ahammer sowie Isabella Piekarz, Fachhochschule Salzburg. Bildrechte: Vermieterakademie Tirol

Am 17. Juni 2015 luden die Tourismusabteilung des Landes Tirol und die „Vermieterakademie Tirol“ zu einer Informationsveranstaltung an der Wirtschaftskammer Innsbruck ein. Die Veranstaltung diente dazu, einen Überblick darüber zu geben wie sich, die Fortbildungsmaßnahmen des Landes Tirol und des Landes Salzburg im Bereich der Klein-und Mittelbetriebe (KMUs), in den letzten Jahren, entwickelt haben.

Die Fortbildungsmaßnahmen, welche vorgestellt und besprochen wurden, waren die Vermieterschulungen der „Vermieterakademie Tirol“, die verschiedenen „eTourism Fitness“- Projekte der FH Salzburg und das vom Land Salzburg geförderte Projekt „Zukunftsakademie Salzburg 2015/16“. Die „Zukunftsakademie Salzburg“ startet im Herbst mit einem Fortbildungsprogramm für TVB-MitarbeiterInnen und Leistungsträger. Gerhard Föger, Leiter der Tourismusabteilung des Landes Tirol berichtete in seiner Begrüßung darüber, wie sich die Tourismusverbände immer mehr zu lehrenden und lernenden Systemen entwickeln. Des Weiteren wurde betont wie wichtig es sei, nicht nur die Betriebe zu schulen sondern auch die TVB-MitarbeiterInnen. Dies wurde auch nochmal durch den Vortrag von Isabella Piekarz, Mitarbeiterin der Tourismusforschung, der Fachhochschule Salzburg betont, die in den letzten sieben Jahren in verschiedenen „eTourism Fitness“ Projekten, insgesamt 25 TVB-MitarbeiterInnen, zu „eCoaches“ ausgebildet haben. Wesentlich in diesem Bereich ist vorallem, der persönliche Kontakt zu den Betrieben, denn Betriebe brauchen auch nach Ablauf der Schulungsmaßnahmen eine kompetente Ansprechperson. Auf dies wird im Vortrag der Fachhochschule Salzburg noch mal konkret hingewiesen. Die Fachhochschule Salzburg hat mit den verschiedenen „eTourism Fitness“- Projekten und der „Zukunftsakademie Salzburg 2015/16“ ein Schulungsprogramm entwickelt, welches auf allen Ebenen einer Destination Einzug nimmt und damit durch das erworbene Wissen der TVB-MitarbeiterInnen und Leistungsträger, die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Destination stärkt. Um den „eCoaches“ näher zu bringen, wie wichtig es ist in respektvollen Umgang mit den Hausherren zu treten, referierte der Kommunikations-Psychologe Bernhard Ahammer zu dem Thema „ Das Revierverhalten als Faktor der Zusammenarbeit“.

Die Fachhochschule Salzburg bedankt sich nochmals bei Anton Habicher von der Tourismusabteilung des Landes Tirol und Silvia Pfeil der Projektleiterin der „Vermieterakademie Tirol“ für die Einladung zu dieser informativen und interessanten Veranstaltung.

Quelle: Knigge und Know-how für Vermietercoaches, APA/OTS (Innsbruck), Vermieterakademie Tirol



Veranstaltung "Online - Kommunikation im Wandel" der WKS am 17. Juni 2015

Quelle: WKS

Welche Chancen bietet Online-Marketing? Wie verbessere ich mein Suchmaschinenmanagement? Wie nütze ich Adressen richtig für meinen Newsletter? Welches sind die Vor- und Nachteile der Buchungsportale?  Darüber und über vieles mehr diskutieren Experten und Branchenvertreter am 17. Juni 2015 von 10:00 bis 15:00 h am WIFI Salzburg, Julius-Raab-Platz 2, 5027 Salzburg, Saal 1.

Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKS - Wirtschaftskammer Salzburg ladet gemeinsam mit der SalzburgerLand Tourismus GmbH zu dieser kostenlosen Tourismusakademie.

Programm und Anmeldung


Neue Publikation: ISCONTOUR 2015 - Tourism Research Perspectives

Das Ziel der International Student Conference in Tourism Research (ISCONTOUR) ist, Studenten eine einzigartige Plattform zu bieten, um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und einen Austausch  zwischen Universitäten, Fachhochschulen, Wirtschaft, Politik sowie anderen Organisationen bzw. Unternehmen zu ermöglichen.

Zu diesem Zweck wurden 25 geprüfte Bachelor- und Masterarbeiten in englischer Sprache ausgewählt, Kurzfassungen davon in diesem Buch zusammengefasst und von den Herausgebern, Christian Maurer (FH Krems) und Roman Egger (FH Salzburg), publiziert.
Die Themen beziehen sich unter anderem auf

  • Marketing & Management
  • Tourism Product Development & Sustainability
  • Information and Communication Technologies

 

Das Buch ist bei amazon.de als kindle edition erhältlich.


Erfolgreiches Abschlussevent des Projekts Innovationen in Destinationen

Am 30. März 2015 fand das Abschlussevent des seit 2011 laufenden Projekts Innovationen in Destinationen an der Fachhochschule Salzburg statt. Geboten wurden noch einmal drei spannende Impulsvorträge zu unterschiedlichen Innovationsthemen.

Nach der Begrüßung und einem Rückblick durch Mario Jooss referierte RA Dr. Markus Kroner zum Thema „Wie können Tourismus-Innovationen geschützt werden?“, danach übernahm Diplom-Designer Julian Herget der Firma Kiska in Niederalm das Wort und verwies auf „Erfolgsfaktoren für Innovationsstrategien“. Ein weiterer Vortrag, der die Ergebnisse der Innovations-Trainings "Evolution - innere Innovationskraft wecken" zum Inhalt hatte, wurde vom Team 14:40 Innovationsgestaltung, bestehend aus Frau Mag. Andrea Koscher, MDes und Wolfgang Lehner, MDes gehalten. Die Pausen dienten Teilnehmern und Vortragenden zum Netzwerken und Austauschen. Der Ausklang fand im Rahmen eines Buffets statt.


Ergebnisse der Innovationspotenzialanalyse für Salzburger Tourismusregionen: Präsentation am 27. März 2015 in Flachau

Im Rahmen des Projekts “Innovationen in Destinationen” führte die Salzburg Research eine umfassende Innovationspotenzialanalyse für die sechs teilnehmenden Regionen Flachau, Tennengau, Lungau, Berchtesgadener Land, Chiemgau und Tegernsee durch. Basierend auf einem Rücklauf von knapp 1.800 Gäste-Fragebögen sowie über 750 beantworteten Touristiker-Fragebögen können nun empirisch fundierte, repräsentative Aussagen getroffen werden, in welchen Bereichen in den einzelnen Regionen die größten Innovationspotenziale schlummern. Auch die Frage, wo die Touristiker ihre Gäste richtig einschätzen und wo es größere Diskrepanzen zwischen Touristiker- und Gästesicht gibt, kann nun zuverlässig beantwortet werden.

Am 27. März präsentiert Markus Lassnig von der Salzburg Research im Festsaal der Gemeinde Flachau, Hermann-Maier-Platz 1, 5542 Flachau die Innovationspotenzialanalyse und diskutiert mit Ihnen die zentralen Ergebnisse und daraus ableitbare Handlungsempfehlungen.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Zur Anmeldung


ISCONTOUR 2015 - International Student Conference in Tourism Research

The ISCONTOUR aims to offer students and graduates a unique platform to present their research and to establish a mutual knowledge transfer and networking forum for attendees from academia, industry, government and other organisations.

The target audience includes international students, graduates, teachers and lecturers from the field of tourism and leisure management as well as companies and anyone interested in the conference topics.

You will find detailled information and programme here.

When: May 18 - 19, 2015

Where: FH Salzburg, Campus Urstein


ENTER: Erfolgreiches Paper präsentiert

Das Paper von Kim Boes, ihrer Studienkollegin Larissa Borde und Roman Egger (Lehrender und Fachbereichsleiter eTourism am Studiengang) enstand im Rahmen der eTourism-Research-Vorlesungsreihe und konnte den Review-Prozess der bedeutendsten internationalen eTourism Konferenz erfolgreich durchlaufen. "Ich bin stolz, dass wir laufend studentische Arbeiten bei internationalen Konferenzen platzieren können. Das zeigt uns, dass unsere Studierenden eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten, die es ihnen erlaubt, in der Scientific Community mitzumischen," zeigt sich FH-Prof. Dr. Egger erfreut.
Kim Boes hat mittlerweile übrigens ein PhD-Scholarship der Universität Bournemouth (UK) erhalten und verfasst ihre Doktorarbeit ebenfalls im eTourism-Bereich.


Mit 1000 druckfrischen Seiten ins neue Jahr

Pünktlich zum Jahreswechsel sind zwei neue Bände des Tourismusexperten Prof. (FH) Dr. Roman Egger vom Studiengang Innovation & Management im Tourismus erschienen.

eTourismus: Prozesse und Systeme. Informationmanagement im Tourismus

Die völlig neu überarbeitete Auflage des Buches gilt als das Standardwerk für eTourism in der deutschsprachigen Literatur. Das knapp 600-seitige Lehrbuch gibt umfassenden Einblick in das Spektrum elektronischer Informations-, Kommunikations- und Reservierungssysteme im Tourismus. Aktuelle Trends im eTourismus sowie alle wesentliche Systeme der Reisemittler und Leistungsträger werden behandelt. Ein weitreichender Überblick zum Yield-, Vertriebskanal- und Kundenbeziehungsmanagement stellt wesentliche Prozesse ausführlich dar.

Tourismus und mobile Freizeit: Lebensformen, Trends, Herausforderungen

In Anlehnung an das 12. Salzburger Tourismusforum ist nun ein 500 Seiten starker Band erschienen, welchen Roman Egger gemeinsam mit Prof. Kurt Luger von der Universität Salzburg herausgegeben hat. Die dramatischen Veränderungen in unserer Gesellschaft während der letzten Jahrzehnte haben Arbeit und Freizeit entgrenzt und entkoppelt, eigene und doch ineinander verzahnte Bereiche geschaffen. Was können wir erwarten und welche Aussichten ergeben sich im Kontext von Klimawandel, demografischen Verschiebungen, der Beschleunigung des Lebens durch die Technik? Das sind entscheidende Fragen für den Tourismus und Freizeitmarkt der Zukunft, denen sich das Buch widmet.


2. Zukunfts- und Innovationsforum Tourismus

Von links nach rechts: Roland Zegg (grischconsulta), Franz Schenner (Netzwerk Winter), Walter Haas (ITG-Innovationsservice für Salzburg), Mario Jooss (FH Salzburg), Andrea Stifter (Wirtschaftskammer Salzburg), Thomas Hinterholzer (FH Salzburg), LAbg. Hans Scharfetter (Land Salzburg), Birgit Sedlmayer-Gansinger (Moderation), Markus Lassnig (Salzburg Research), Lorenz Maschke (ITG-Innovationsservice für Salzburg)

 

Rund 120 Touristiker aus Salzburg und Bayern trafen sich am 11. November 2014 beim 2. Zukunfts- und Innovationsforum im Tauern Spa Kaprun und informierten sich über Innovationsansätze im Wintertourismus. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Landtagsabgeordneten Mag. Hans Scharfetter und der Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Salzburg, Andrea Stifter - beide auch erfolgreiche Tourismusunternehmer. Scharfetter unterstrich die ökonomische Bedeutung des Wintertourismus und nannte insbesondere die Internationalisierung, den Klimawandel und den skifahrerischen Nachwuchs als Herausforderungen. Andrea Stifter hielt fest, dass heute die Angebote von den Tourismusunternehmern perfektioniert wurden. Gerade jetzt sei es aber an der Zeit, darüber nachzudenken, wie wir unsere Dienstleistungen  kundenorientiert und intelligent weiterentwickeln können.

„Die Zeiten an denen die Leute zwei Stunden lang am Lift angestanden haben, sind vorbei. Die Zeiten des einfachen Wachstums sind vorbei“, stellt Eingangsredner Roland Zegg, Geschäftsführer der Schweizer grischconsulta, fest. Heute bewegen sich Tourismusdestinationen in gesättigten Märkten und der Winterurlaub hat enorme Konkurrenz durch Wellness-, Städte-, Kreuzfahrts- und Sonnenreisen bekommen. Die demografische Entwicklung, die immer weniger Junge und immer mehr Alte ausweist, oder Migranten ohne Bezug zum klassischen Skisport verschärfen das Problem zusätzlich. Zudem wird die Bereitschaft der Jungen geringer, ihr Geld für Wintersport auszugeben und die Identifikation mit dem ehemaligen Nationalsport nimmt ab: In den letzten Jahren stehen in Österreich um die 300.000 verkaufte (und verliehene) Skier etwa 3,6 Millionen verkauften Mobiltelefonen gegenüber. Wir sehen den klassischen Wintersporttourismus derzeit also in seiner Reifephase – ideal, um diesen durch inkrementelle Weiterentwicklungen am Leben zu erhalten und gleichzeitig radikale Neuentwicklungen als Alternative voranzutreiben.

Trotz des Drucks sollen sich die Alpenregionen aber nicht auf den Preiskampf einlassen, sondern laut Zegg mit Qualität und perfekter Positionierung punkten: „Wir sind das Original, wir sind authentisch, wir dürfen und sollen teuer sein“, gab er als Motto aus. Dass diese Linie mit der richtigen Positionierung Erfolg hat, zeigten die Zermatt Bergbahnen: die teuersten Bergbahnen in der Schweiz mit dem höchsten Erfolg. Man hat sich auf wenige Werte spezialisiert und weicht nicht von einer Linie ab: nachhaltig, ökologisch und luxuriös. Als anderes Positionierungsbeispiel wurde das Kitzsteinhorn genannt, das sich neben dem klassischen Skisport in Richtung „Sightseeing am Gletscher“ neu positioniert und großen Erfolg damit hat. Nach der Positionierung zählen für Zegg noch stimmige und innovative Produkte, Präsenz und vor allem Leadership – zu wissen, wohin man will und konsequent die nötigen Schritte zu setzen – zu den Erfolgsrezepten.

Die Gesprächsrunde mit den Destinationsgeschäftsführern der am Projekt “Innovationen in Destinationen” teilnehmenden Regionen zeigte, dass neben der erfolgreichen Weiterentwicklung des hochtechnisierten Wintersports wie etwa in Flachau auch “sanftere” Produkte wie Alm-Chalets im Tennengau, mit denen den urbanen Gästen die Möglichkeit geboten wird, im Urlaub den “Luxus” einer Hütte zu genießen, Erfolg haben. In Bayern wird zudem beobachtet, dass ökologiebewusste und urbane Gäste zunehmend auf Skigebiete mit weniger Frequenz und kürzeren Anfahrtswegen zurückgreifen, um dem Alltagsstress zu entgehen – sozusagen als Gegenbewegung zum klassischen Wintersport in großen österreichischen oder Schweizer Gebieten, auch wenn dies Nischenzielgruppen sind und bleiben werden. Alle Geschäftsführer sind sich einig, dass - wie von Zegg gefordert – eine klare Positionierung  verstärkt werden muss und eine innovative Produktentwicklung in den Kerngeschäftsfeldern notwendig ist.

Konkrete Ausgangspunkte für Erfolgsrezepte hat Markus Lassnig, Forscher bei der Salzburg Research GmbH, aufgezeigt. Er stellte die Ergebnisse einer Innovationspotenzialanalyse mit Touristikern und Gästen von Regionen aus Salzburg und Bayern vor. „Die Touristiker sind kritischer als die Gäste“, fasst Lassnig zusammen, „sie sehen oft noch Handlungsbedarf, wenn die Gäste bereits sehr zufrieden sind“. Trotzdem gibt es noch einige Innovationspotenzialfelder, die auf neue Ideen geradezu warten: Die Gäste haben ein hohes Bedürfnis danach, ihre Sachen in Sicherheit zu wissen, einfach die nächste Toilette zu finden, in den Unterkünften (kostenlos) WLAN nutzen zu können, und ganz wichtig: stau- und stressfrei bzw. mit möglichst wenig Umstiegen anreisen zu können. Gerade im Wintertourismus wird Staufreiheit besonders hervorgehoben. Die Touristiker selbst könnten mit der Befriedigung eines anderen Bedürfnisses dazu beitragen: Die Gäste wünschen sich flexible An- und Abreisetage sowie kulantere Stornobedingungen. Diese Punkte sind für viele Touristiker noch blinde Flecken. Immer noch unterschätzt wird außerdem die Wertschätzung der Stammgäste. Kleine Boni und Vorteile sowie die Information darüber, welche Vorteile Stammgäste genießen, sind klar erwünscht und kommen gut an.

Ein mögliches Zukunftsmodell, das an das Stammgastkonzept anschließt, stellte Hansjörg Ransmayr von der Werbeagentur Ramses vor. Bonus2Ski heißt das Kundenbindungsprogramm, das mit Partnern im Pinzgau und in Tirol starten soll. Es setzt dort an, wo es am effektivsten und am günstigsten ist: am loyalen Skigast. Dieser Gast kann Boni und Vorteile sammeln. Derzeit arbeite man gemeinsam mit Skidata an der dahinterliegenden Software.

Thomas Hinterholzer von der Tourismusforschung an der FH Salzburg stellte die für das erste Quartal 2015 geplanten Maßnahmen im Rahmen von “Innovationen in Destinationen” vor. Er zeigte erste innovative Erfolgsbeispiele und freute sich über die im Projekt bisher entstandenen Netzwerkeffekte. Vor allem aber hielt er ein Plädoyer für die fachliche Innovationsmanagement-Ausbildung von Mitarbeitern im Tourismus. Er betonte, dass diese nachhaltig zu innovativen Outputs führt, wenn diesen motivierten und gut ausgebildeten Teilnehmern die Möglichkeit gegeben wird, ihr neu erlerntes Wissen durch entsprechende Ressourcen (Zeit, “Macht” und Geld) anzuwenden.

Die rund 120 Teilnehmer des Forums brachten während des Konferenztages ihre Ideen unter Moderation von Tourismusdesigner Martin Schobert ein. Schobert fasste am Ende des Nachmittags erste Ergebnisse dieser Inputs zur Zukunft Wintertourismus zusammen. So gab es zahlreiche Anregungen zu Kooperationen – vor allem im Marketing, um gemeinsam den Gast von morgen anzusprechen. Wintersportregionen sollen sich zu Erlebnisgestaltern entwickeln und die Bedürfnisse des Gastes in den Fokus nehmen. Nicht zuletzt wurde auch vom Publikum eine zeitgemäße Ansprache von Stammgästen als Mittel zur Sicherung der Märkte gesehen. 

Download Präsentation Martin Schobert

Die Veranstaltung wurde von DI Lorenz Maschke von ITG – Innovationsservice für Salzburg, organisiert und mit der Einladung, auch am unmittelbar nachfolgenden “Forum Zukunft Winter” des Netzwerks Winter teilzunehmen, geschlossen.


Alles für den Gast 2014

Foto: Reed Exhibitions / Andreas Kolarik

Von 8. Bis 11. November 2014 fand die internationale Fachmesse Alles für den Gast 2014 statt. Sie ist die maßgebende, internationale Messe für die gesamte Gastronomie und Hotellerie und stellt mit rund 700 nationalen und internationalen Ausstellern die Plattform im alpenländischen Raum dar! Auch die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg nutzte die Gelegenheit, sich nicht nur als Fachbesucher zu informieren, sondern auch mit nationalen und internationalen Projektpartnern zukünftige Kooperationen zu überlegen und anzubahnen.

Text: Mag. (FH) Eva Kretz


Pressebericht über Eyetracking, SN-Beilage "Gastwelten" vom 20.10.2014


Workshop am Karriereforum Salzburg: "Tourismus wird zum eTourism"

Foto: FH Salzburg

Am 4. November fand das Salzburger Karriereforum in der Residenzgalerie statt. Der Andrang war enorm, zahlreiche Schüler und Studierende aus dem ganzen Land nutzten die Gelegenheit, mit den ausstellenden Unternehmen in Kontakt zu treten, sich beraten zu lassen, Vorträge anzuhören oder an Workshops teilzunehmen.

Eines davon war dem Thema eTourism gewidmet. Mario Jooss von der Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg machte die gegenwärtigen und zukünftigen Touristiker darauf aufmerksam, dass in den letzten Jahrzehnten die Informations- und Kommunikationstechnologien den Tourismus maßgeblich beeinflusst haben und sich touristische Unternehmen dieser Entwicklung stellen und anpassen müssen.

„Informationstechnologien unterstützen den Tourismus entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Für den Gast gibt es in jeder Reisephase eine Unmenge von Technologien, die ihn begleiten. Insbesondere vor Ort – also in der Destination und im Hotel – finden laufend neue Technologien ihren Einsatz und optimieren das Urlaubsangebot“, meint Jooss im Zuge seines Workshops am diesjährigen Salzburger Karriereforum.

Text: Mag. (FH) Eva Kretz


Resümee: Ein Jubiläums-Brennpunkt eTourism der Superlative

Mario Jooss  und das Team der Tourismusforschung freuen sich: Am 23.10.2014 ging der 10. Brennpunkt mit mehr als 300 Besuchern äußerst erfolgreich über die Bühne. Trotz Wetterkapriolen und widrigsten Fahrverhältnissen fanden die meisten Besucher, die zum Teil eine weite Anreise auf sich nehmen mussten, rechtzeitig nach Puch-Urstein, um das Großangebot an Fachvorträgen inklusive einer englischsprachigen Session anzuhören, mitzudiskutieren, fachzusimpeln und Kontakte zu knüpfen. Generell war zu bemerken, dass das Thema eTourism, d.h. die Nutzung von Internettechnolgien, die Bedeutung des Webauftritts und der Umgang mit Bewertungs- bzw. Buchungsplattformen sowie Suchmaschinen bei den Touristikern nicht nur Interesse geweckt hat, sondern zum Großteil auch die Anwendung schon zur Selbstverständlichkeit wurde. Demnach ist es das Ziel der Tourismusforschung, beim  nächstjährigen 11. Brennpunkt eTourism an den diesjährigen anzuknüpfen und weitere Erkenntnisse und Neuerungen zu implementieren.

Besonderes Interesse galt dem diesjährigen Highlight, dem Forschungs-Lab, in dem sich die Möglichkeit bot, Google-Glasses und Eyetracking genauer unter die Lupe zu nehmen. Studierende des Studiengangs IMT standen dem Tourismusforschungsteam beim Check-in, bei der Hörsaalbetreuung und bei der Organisation hilfreich zur Seite und zeigten auch ihre Service-Fähigkeiten in der Gastronomie.

Die Stimmung war gut, und das war auch Hausgastronom Franz Schlager vom "Fago" mit seinem Team zu verdanken.

Auch die Sponsoren, allen voran Salzburger Land Tourismus, Wirtschaftskammer, Salzburger Nachrichten, Stiegl, Feratel und andere trugen maßgeblich zum Erfolg der mittlerweile etablierten Großveranstaltung bei. 

Text: Mag. (FH) Eva Kretz, Fotos: Kolarik


1. Fachsymposium „Brennpunkt Alpines BAUEN“ in Salzburg

Am 2. Oktober 2014 fand in der Fachhochschule Salzburg, Campus Urstein, das 1. Fachsymposium „Brennpunkt Alpines BAUEN“ statt.

Das grenzübergreifende Symposium widmete sich brennenden Themen der Bauwirtschaft, die gerade im Alpenraum unterschiedlichste Herausforderungen wie Wetterextreme, verschiedene Höhenlagen und – bergbedingt – Bodenknappheit zu meistern hat. „Nachhaltige Gebäudekonzepte von morgen brauchen ganzheitliche Zugänge, um über durchdachte Systemlösungen und optimal abgestimmten Komponenten die steigenden Anforderungen zu erreichen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „In Salzburg laufen derzeit mehrere Projekte in enger Zusammenarbeit von Bauwirtschaft und Forschung, um Herausforderungen von Energieeffizienz bis zu Bewohnerbedürfnissen gerecht zu werden. Das Fachsymposium ‚Brennpunkt Alpines Bauen‘ stellt eine weitere wichtige Plattform zum Austausch von Betrieben, Forschung und Entscheidungsträgern dar und unterstützt die zukunftsgerichtete Weiterentwicklung dieses für das Land wichtigen Wirtschaftszweiges.“

Zum Auftakt sprachen Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forum Alpbach, und Doris Österreicher vom AIT Austrian Institute of Technology über die Zukunft des Alpenraums und nachhaltige Baulösungen. Der Nachmittag widmete sich vier Themenblöcken, die von den Teilnehmern nach Wahl besucht werden konnten: Tourismus und Bauen, High-Tech vs. Low-Tech, Nachverdichtung und Hybridbauten

Tourismus und Bauen

Wie gefragt Unterkünfte und Attraktionen sind, hängt in hohem Maße auch mit der Gebäudequalität zusammen. Das heißt, dass es gerade  im Tourismus von hoher Bedeutung ist, dass Gebäude funktionell und modern sind. Gleichzeitig müssen (Um-)bauten wirtschaftlich und sowohl für die umliegende Ortschaft als auch Touristen passend sein. Von geringer Betriebslast bis hin zu gesundheitsfördernden Gebäuden reicht der Bogen in diesem Themenblock.

High Tech vs. Low Tech

Neue Ansätze des Bauens beschäftigen sich wieder mit Altem: Gebäude ohne aufwändige Heizung, Lüftung und Kühlung. Das Haus regelt Temperatur und Lüftung durch Bauweise und Architektur sozusagen selbst. Daneben stehen Passivhäuser mit Energiegewinnungs-, Lüftungs- und Steuerungstechniken. Wie und ob sich diese Ansätze entgegenstehen ist Inhalt dieses Blocks.

Nachverdichtung

Besonders im Alpenraum sind verfüg- und bebaubare Flächen durch die topografischen Gegebenheiten stark beschränkt. Der Siedlungsdruck ist hoch: höhere Lebenserwartung, mehr Singlehaushalte und höhere Ansprüche an den Wohnraum schaffen zusammen mit begrenzter Raumverfügbarkeit große Herausforderungen. Politik, Planung, Bauträger und die ausführende Wirtschaft sind gleichermaßen gefragt, Lösungen dafür zu finden. Diese Akteure stellen Konzepte, Strategien und Projekte im Block Nachverdichtung vor. Wie gelungene Projekte im Stadt-Umland aussehen, zeigen Münchner Praxisbeispiele.

Hybridbauten

Die geschickte Kombination von Materialien und damit ihrer Eigenschaften kann wesentlich zur Energieeffizienz und zur Behaglichkeit für die Bewohner beitragen. Mittlerweile gibt es gerade bei der Kombination Holz und Beton viele erfolgreiche Praxisprojekte, die zu hundert Prozent solar geheizt werden und mit regionalen Materialien errichtet wurden. Nach der Vorstellung von optimierten Materialien und Materialeigenschaften wird in einer Fachexkursion die Kirche und das Gemeindezentrum Rif besucht. Es handelt sich um einen Holzbau mit Bodenplatten und Decken aus Beton, die bauteilaktiviert sind und zur solaren Heizung des Gebäudes verwendet werden. Das Pfarr- und Gemeindezentrum hat erst kürzlich eine Auszeichnung beim Architekturpreis des Landes Salzburg erhalten.

Veranstalter waren die Bauinnung der Wirtschaftskammer Salzburg, die Handwerkskammer für München und Oberbayern, das ITG – Innovationsservice für Salzburg das Research Studio iSPACE, Partner der Holzcluster Salzburg und die Fachhochschule Salzburg.

Das Fachsymposium wurde unterstützt aus Mitteln der Europäischen Union, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Salzburg.


Eyetracking in der Salzburger Getreidegasse

Als eine der ersten Hochschulen bietet die Fachhochschule Salzburg Eyetracking Solutions an – eine Untersuchungsmethode, bei der mittels Spezialbrille der Blickverlauf von Probanden verfolgt wird. Die Erkenntnisse dienen als Grundlage für zielgenauere Marketingaktivitäten. In diesem Fall wurde das Interesse der Touristen, aber auch der Einheimischen an den architektonischen Gegebenheiten der Salzburger Getreidegasse untersucht. Zeitpunkt war August/Anfang September 2014. Die Auswertung steht noch aus, folgt aber nach Fertigstellung.


10. Geburtstag des Brennpunkt eTourismus

 

Der Brennpunkt eTourism feiert heuer seinen 10. Geburtstag!

Die Fachhochschule Salzburg/Tourismusforschung mit ihren Kooperationspartnern den Salzburger Nachrichten und der Salzburg Research Forschungsgesellschaft laden am 23.10.2014 zum jährlich wiederkehrenden Veranstaltungs-Highlight für zukunftsorientierte TouristikerInnen ein. Auch im Jubiläumsjahr 2014 wird ein spannendes Programm mit interessanten Vorträgen geboten, das den Teilnehmern jede Menge umsetzbares Wissen zum Thema Online-Marketing vermitteln soll. International anerkannte Vortragende sorgen für eine qualitativ hochwertige und informative Veranstaltung.

Zudem bietet dieser Kongress eine ideale Plattform zum Netzwerken und Kontakte knüpfen!

Weiter Informationen finden Sie unter www.brennpunkt2014.com

Text: Mag. (FH) Eva Kretz


eTourism Fitness-Kurse – Fortsetzungsgeschichte

Letzte Woche fanden die Kurse zum Thema Bewertungsplattformen in Salzburg, in Mühlbach am Hochkönig und in Bramberg unter der Leitung von Unternehmenscoach Markus Schauer statt. Das Interesse war besonders in Bramberg mit 30 Teilnehmern sehr groß.

Weiter geht’s am 05.06.2014 in Eugendorf und am 11.06.2014 in Lofer mit Andrea Grabs-Schrempf zum Thema Texten im Web.

Fortsetzung folgt!

Text und Foto: Mag. (FH) Eva Kretz


Erfolgreicher Start der „eTourism Fitness“-Kursoffensive 2014

Drei Kurse – in Lofer, in Eugendorf und in Straßwalchen – gingen bereits erfolgreich über die Bühne. Das Interesse war erfreulich. Insgesamt nahmen 40 Personen daran teil. Der Vortragende, Mag. Wolfgang Grabs-Schrempf, referierte zum Thema Suchmaschinen-Marketing. Ziel ist hierbei eine Verbesserung der Sichtbarkeit innerhalb der Ergebnislisten von Suchmaschinen.

 Weitere Kurse finden zu folgenden Terminen statt:

  • 27.05.: Salzburg, Salzburg Congress, Thema: Bewertungsplattformen
  • 28.05.: Mühlbach/Hochkönig und Neukirchen-Bramberg, Thema: Bewertungsplattformen
  • 05.06.: Eugendorf, Thema: Texten im Web
  • 11.06.: Lofer, Thema: Texten im Web
  • 16.06.: Strasswalchen, Thema: Texten im Web
  • 23.06.: Salzburg, Salzburg Congress, Thema: Buchungsplattformen
  • 24.06.: Mühlbach/Hochkönig und Neukirchen-Bramberg, Thema: Buchungsplattformen

 

Am 26.06. wird außerdem noch an der Fachhochschule Salzburg ein Kurs für MitarbeiterInnen von Tourismusverbänden zum Thema Content- und Online-Marketing angeboten.

Text: Mag. (FH) Eva Kretz, Foto: TVB Eugendorf


Projekt „eTourism Fitness für Salzburg“ - Kursoffensive 2014

Auch heuer finden wieder in fünf umliegenden Regionen und in der Stadt Salzburg Schulungen zu den Themen Suchmaschinen-Marketing, Texten im Web, Bewertungsplattformen und Buchungsportale statt. Diese Kurse finden - wie auch bereits im letzten Jahr - wieder im Rahmen des „eTourism- Fitness-Projekts für Salzburg“ statt. Mit dieser Initiative soll das Thema „eTourism“ (also der Umgang und die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien) weiter vorangetrieben werden. Die Abteilung Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg verfügt in diesem Fachbereich über langjährige Erfahrung, weshalb sich der Wissenstransfer zwischen Klein- und Mittelbetrieben im Bundesland Salzburg und der Fachhochschule Salzburg hier optimal anbietet.

Die Kurse in den Regionen sind ein wichtiger Bestandteil des Projekts "eTourism Fitness für Salzburg", das die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg gemeinsam mit ihren Partnern, der Wirtschaftskammer Salzburg - Sparte Tourismus, dem Land Salzburg und der SalzburgerLand Tourismus GmbH, seit einem Jahr durchführen.

Kursstart Suchmaschinen-Marketing

Der erste Kursblock zum Thema Suchmaschinen-Marketing beginnt am 13.05.2014 in Lofer. In diesem Kurs sollen die TeilnehmerInnen über Neuerungen in diesem Bereich informiert werden. Des Weiteren soll darüber gesprochen werden, wie man gutes Content-Marketing macht und wie man erfolgreiches Linkbuilding betreibt. Für den Referenten Wolfgang Grabs-Schrempf ist das Ziel dieser Veranstaltung, die TeilnehmerInnen zu diesem Thema auf den aktuellen Stand zu bringen. Derselbe Kurs wird auch am 15.05.2014 in Straßwalchen und am 19.05. in Eugendorf bei Salzburg angeboten.

Wussten Sie, dass 93% der Bucher bei ihrer Entscheidung für ein Hotel Online-Bewertungen für wichtig halten?

Ein weiterer Kurs im ersten Block findet am 27.05.2014 in der Stadt Salzburg im Salzburg Congress und am 28.05.2014 in Mühlbach am Hochkönig bzw. in Neukirchen-Bramberg zum Thema Bewertungsplattformen statt. Bei dieser Veranstaltung wird den TeilnehmerInnen ein Überblick zu den wichtigsten Bewertungsportalen gegeben. Es wird erklärt, warum man sich mit Bewertungsportalen beschäftigen soll und was man tun kann, wenn man bewertet wurde.

Texten im Web und Buchungsportale

Im Juni 2014 startet der zweite Block der Kursoffensive. Der erste Kurs zum Thema „Texten im Web“ findet das erste Mal 0m 05.06.2014 in Eugendorf bei Salzburg statt. Dieser Kurs richtet sich an Websitebetreiber, die ihre Texte selbst eingeben und aktualisieren möchten. Hierzu wird die Referentin Andrea Grabs erklären, wie ein Webtext geschrieben seinen muss, damit er einerseits die NutzerInnen anspricht und gleichzeitig suchmaschinenfreundlich ist. Zu guter Letzt werden auch noch Praxisbeispiele gezeigt, anhand deren die Stärken und Schwächen dieser Websites gemeinsam analysiert werden sollen. An derselben Veranstaltung können Sie auch am 11.06.2014 in Lofer oder am 16.06.2014 in Straßwalchen teilnehmen.

Wussten Sie, dass 75% der Bucher auf Hotelwebsites vor der Buchung ein Buchungsportal besuchten?

Der zweite Kurs am 23.06.2014 in der Stadt Salzburg sowie am 24.06.2014  in Mühlbach am Hochkönig und in Neukirchen-Bramberg steht ganz im Zeichen der Buchungsportale. Referent Markus Schauer, der auch zum Thema Bewertungsportale referieren wird, beabsichtigt, den TeilnehmerInnen die Preisstrategien der Buchungsportale näherzubringen und der Frage nachzugehen, wie man zu mehr Direktbuchungen kommt? Dieses und mehr wird im Zuge dieser Kurse diskutiert werden. Der Online-Bucher soll hier genauestens unter die Lupe genommen werden. Die Details zu den Kursen, Uhrzeiten, Veranstaltungsorte und Inhalte können auf unserer Projektwebsite www.etourism-fitness.at oder bei den jeweiligen Tourismusverbänden in Erfahrung gebracht werden. Die Anmeldung für die Kurse erfolgt ebenfalls über die Website oder über den zuständigen Tourismusverband.


1. Zukunfts- und Innovationsforum am 9. April 2014

April 14, 2014

„Verlassen Sie ihr Gedankengefängnis und lassen Sie sich auf neue Welten ein“, mit diesen Worten begrüßte Innovationsforscher Mag. (FH) Thomas Hinterholzer von der FH-Salzburg am 9. April 2014 die rund 200 Gäste beim 1. Zukunfts- und Innovationsforum Tourismus im K1 in Traunreut im bayerischen Chiemgau.

 

Der Kongress, der vom Team der Tourismusforschung im Rahmen des grenzüberschreitendenden EU-Interreg-Projekts „Innovationen in Destination in Oberbayern und Salzburg“ organisiert wurde, widmete sich im Speziellen dem Thema „Innovationen im Sommertourismus“. Im Rahmen von fünf innovationsgeladenen Vorträgen beantwortete das Programm des Forums einerseits Fragen rund um die Kunst der Innovation, möglichen Innovationskillern und -anleitungen, beschäftigte sich andererseits aber auch mit der Innovationswirklichkeit anhand von konkreten Best-Practice Beispielen und aktuellen Marktforschungsergebnissen.

 

Mehr Informationen und Details zu den Inhalten und Vorträgen finden Sie auf der Projektwebsite.

Text und Fotos: Mag. Stefanie Eichbauer


Besucheransturm bei der Langen Nacht der Forschung 2014

April 7, 2014

Vergangenen Freitag, den 4. April 2014 fand österreichweit bereits zum sechsten Mal die Lange Nacht der Forschung statt, an der sich auch die Fachhochschule Salzburg mit insgesamt 34 Stationen beteiligte.

(v.l.n.r.) Stefanie Eichbauer und Isabella Piekarz (Tourismusforschung) gemeinsam mit Kim Boes und Katharina Rettenbacher (IMT Master) (Foto: FH Salzburg)

Die Tourismusforschung präsentierte sich an diesem Abend mit zwei technologiebasierten Stationen an denen die Besucher zum einen die Google Glass mit ihren Einsatzmöglichkeiten für den Tourismus selbst testen konnten und es zum anderen ein Studierendenprojekt zur Anwendung eines NFC-Posters auszuprobieren gab.

Die Google Glass im Test (Foto: FH Salzburg)

Erste AbsolventInnen der Innovations-Coach-Akademie

März 24, 2014

Insgesamt 25 Innovations-Coaches konnten am Samstag, den 22. März 2014 ihren erfolgreichen „Abschluss“ der 20-tägigen Innovations-Coach-Akademie (ICA) im Rahmen des EU-INTERREG-Projekts “Innovationen in Destination in Oberbayern und Salzburg“ an der Fachhochschule Salzburg feiern.

Die Fachausbildung mit den Schwerpunkten Innovation & Innovationsdifussion in der Tourismuswirtschaft stellte eine von zahlreichen Projektmaßnahmen des EU-Projekts „Innovationen in Destinationen“ dar und wurde den MitarbeiterInnen der sechs Projektdestinationen Chiemgau, Berchtesgadener Land, Tegernseer Tal, Ferienregion Tennengau, Ferienregion Lungau und Flachau auf projektfinanzierter Basis ermöglicht. Das Zertifikat „Innovations-Coach“ wurde den TeilnehmerInnen feierlich im Rahmen ihrer Abschlusspräsentationen an der Akademie von der Wirtschaftskammer Salzburg sowie der IHK München Oberbayern verliehen. Es soll diese in Zukunft dazu befähigen, als fachlich ausgebildete Innovationsmanager in der Tourismuswirtschaft zu fungieren, Innovationsprozesse in ihren Destinationen voranzutreiben und Unternehmen bei der Umsetzung und Verwirklichung von Innovationsvorhaben zu unterstützen. Als Ehrengast konnte Prof. Dr. Robert Goecke von der Fakultät für Tourismus an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München begrüßt werden, der aufmerksam den Ausführungen der Innovations-Coaches in ihren Abschlusspräsentationen folgte und anschließend gemeinsam mit Projektleiter Mag. (FH) Thomas Hinterholzer von der Tourismusforschung der FH Salzburg die Verleihung der Zertifikate vornahm

Innovations-Coaches aus allen 6 Projektregionen bei der Zertifikatsverleihung (Foto: FH Salzburg)

Das umfassende Maßnahmenpaket des Projekts beinhaltet neben der Innovations-Coach-Akademie unter anderem die Durchführung von Innovations-Workshops in den beteiligten Regionen sowie Fachexkursionen, eine Innovations-Potentialanalyse für Destinationen und einen Innovations-Fitness-Check in Betrieben. Umgesetzt werden die Maßnahmen von der Fachhochschule Salzburg gemeinsam mit dem Innovationsservice für Salzburg und der Salzburg Research Forschungsgesellschaft.

Als weiterer Höhepunkt findet am 9. April 2014 von 12:30 bis 17:30 Uhr im Rahmen des Projekts das 1. Zukunfts- und Innovationsforum Tourismus mit dem Fokus „Innovationen im Sommertourismus“ im K1 in Traunreut, im bayerischen Chiemgau statt. Sämtliche Informationen dazu sowie eine Option zu kostenlosen Anmeldung finden sich auf der Projektwebsite www.tourismus-innovationen.eu.

Text und Foto: Mag. Stefanie Eichbauer


TOP-Touristiker Ranking 2013: Schöner Erfolg für die Tourismusforschung

Wie jedes Jahr präsentiert das Fachmagazin FaktuM auch heuer wieder das Top-Touristiker Ranking. Auf den Plätzen 1 bis 230 finden sich die Aufsteiger des Jahres 2013 sowie die besten Neueinsteiger der Branche. Insgesamt 14 Branchenexperten saßen in der der Jury. Jede/r dieser Fach-JurorInnen erhielt einen Wertungsbogen, bei dem sie in drei Kategorien (Kompetenz, Sympathie, Leistung) ihre Bewertungen abgeben konnten.

Prof. (FH) Dr. Mario Jooss wurde bei dieser Wahl unter die 230 Top-Touristiker in Österreich gewählt. Auf Hochschulebene bzw in der Tourismusforschung befindet sich Mario Jooss sogar unter den Top 5 österreichweit. Quelle: Christian W. Mucha / Faktum Verlag


1. Zukunfts- und Innovationsforum Tourismus

Am 9. April 2014 findet von 12:30 bis 17:30 Uhr das 1. Zukunfts- und Innovationsforum Tourismus im K1 in Traunreut statt. Dieser Kongress wird von der Tourismusforschungsabteilung der FHS erstmalig veranstaltet.
Die Teilnehmer erwartet ein spannendes Programm mit TOP-Referenten! Der inhaltliche Fokus des Tages wurde für das erste Forum auf das Thema “Innovationen im Sommertourismus” gelegt.
Die Teilnahme am 1. Zukunfts- und Innovationsforum ist für UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen aus Betrieben der Tourismusbranche sowie für Tourismusinteressierte aus Bayern und Salzburg kostenlos. Die Veranstaltung findet im Rahmen des EU-Interreg-Projektes „Innovationen in Destinationen“ statt.

Nähere Informationen und Anmeldung unter: http://www.tourismus-innovationen.eu.
Die Veranstalter behalten sich vor, bei Platzmangel den Zutritt zum Kongress nur vorab online angemeldeten Personen zu ermöglichen.

Programm:

- 12:30 EINLASS

- 13:00 ERÖFFNUNGSVORTRAG
Benchmark und Best Practice sind die Killer von Innovationen! Ist Service Excellence die mögliche Antwort?
Carsten K. Rath, Unternehmer.

- 13:50 BEGRÜßUNGSINTERVIEWS
Benötigt der Sommertourismus Innovationen?

- 14:10 INNOVATIONSANLEITUNG
Die Kunst der Innovation im Tourismus: Kreativität gibt es nicht!
Gebrüder Erharter, Management- und Organisationsberater.

- 15:00 PAUSE MIT BUFFET: ZEIT ZUM DISKUTIEREN UND REFLEKTIEREN…

- 16:00 INNOVATIONSWIRKLICHKEIT 1
Wanderhotels-Kooperation: Sommertourismus-Innovationen über Grenzen hinweg.
Eckart Mandler, Geschäftsführer Wanderhotels – best alpine.

- 16:30 INNOVATIONSWIRKLICHKEIT 2
a-ja Resorts: Revolution in der Hotellerie!?
David Monte, Pre-Opening Manager der a-ja Resort und Hotel GmbH.

- 17:00 MARKTFORSCHUNGSERGEBNISSE
Ergebnisse der Innovations-Potenialanalyse. In welchen Bereichen im Sommertourismus ist Innovation am erfolgreichsten?
Dr. Markus Lassnig, Forscher der Salzburg Research Forschungsgesellschaft.

Text: Mag. (FH) Thomas Hinterholzer


12. Salzburger Tourismusforum: Tourismus und mobile Freizeit - Lebensformen, Trends, Herausforderungen

Am 27. und 28. März 2014 findet an der Universität Salzburg bzw. an der Fachhochschule Salzburg das 12. Salzburger Tourismusforum statt:

Hat die Spaßgesellschaft ausgelacht und hat die Krise der Wirtschaft und der Werte sämtliche Lebensstrukturen durchdrungen, sodass schon aus psychohygienischen Gründen eine permanente Ablenkung erforderlich wird, um das Leben durchzustehen? Oder haben sich die Gewichte einfach so verschoben, dass Arbeit - oder besser: sinnstiftende Arbeit - ihren Stellenwert zurückbe­kommen hat und sich in den Arbeitsprozessen heutzutage mehr Entfaltungs­möglichkeiten bieten, sich Arbeit und Freizeit also nicht mehr als Antipoden einander gegenüberstehen, sondern eher ineinandergreifen? Sind Urlaubs- und Ferienzeiten einfach dadurch geprägt, dass man sich von Routinen befreit bewegen kann, und das möglichst weit weg, oder man an solche Orte reist, die der Anmutung von Paradiesen entsprechen, Heterotope mit Glückseligkeits­versprechen, wohl wissend, dass es sich nur um ein zeitweiliges Abtauchen in solche Glücksräume handeln kann? Oder suchen wir nur nach Phasen der Ruhe, weil der kinetische Overkill zu einer Überhitzung des Systems Mensch führt, Kopf- wie Atemlosigkeit die Sinne benebeln und das Kontrastprogramm aus einem demonstrativen Stillstand besteht, in Zeiträumen, in der Zeit keine dominierende Rolle spielt? Es sich leisten können, sich im Lotussitz niederzu­lassen und die Augen auf die Ewigkeit zu richten – wäre das eine Alternative zu den Millionen Stunden verlorener Zeit in den Wartehallen der Flughäfen und im Stau auf Autobahnen?

Die dramatischen Veränderungen in unseren Gesellschaften – in den industriewirtschaftlich dominierten Systemen höchster Beschleunigung wie in jenen, wo die Menschen zwar noch in agrarwirtschaftlichen Zyklen leben, aber zusehends von den Dynamiken der Globalisierung erfasst werden – haben Arbeit und Freizeit - entgrenzt und ent­koppelt - eigene, und doch ineinander verzahnte Bereiche geschaffen. Wie und was hat sich in den vergangenen Jahren verändert bzw. zu diesen Veränderun­gen geführt? Welche Aussichten ergeben sich auf die immer größer werdende Kulturindustrie, die längst zu einem Konglomerat von weit­gehend standardi­sierten Unterhaltungsangeboten geworden ist, in dem jeder Habitustyp etwas für sich passendes findet? Die Freizeitindustrie verwebt ambu­lante Einrichtungen wie Kinos und Shoppingcenters, bietet Heimbetreuung via Bildschirmmedien, schafft Begleitangebote durch Hostessenmedien wie digitale Tonträger und verschickt reiselustige Konsumenten - egal, ob Reisebürokunden oder Onlinebucher - an die entferntesten Orte der Welt, bezaubert sie mit Premium Resorts oder billigem Badevergnügen, mit gebauten Fantasiewelten oder insze­nierten Schönheiten der Natur.

Diesen Themen und Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit, relevant auch für die nächste Zukunft, wird sich das 12. Salzburger Tourismusforum widmen und den Diskurs durch empirische wie theoretische Präzisierungen vertiefen. Zur Diskussion stehen nicht nur gegenwärtige Erscheinungen und Trends, sondern auch zukünftige Herausforderungen wie der globale Klimawandel, demografische Verschiebungen und deren Auswirkungen sowie Fragen zur Ausbildung für den Tourismus- und Freizeitmarkt der Zukunft.

Detailinformationen und Tickets


Innovationscoaching Meissl 2020+

Februar 17, 2014

Im Rahmen eines RWF-geförderten Projekts des Landes Salzburg, führte die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg kürzlich ein Innovationscoaching für die Firma Meissl GmbH durch. Ziel des mehrteiligen Projektprozesses war es dabei, aufbauend auf aktuellen Trends und Tourismusentwicklungen, neue Ideen für die Produktpalette des Unternehmens zu generieren und so einen Innovationsprozess anzuleiten.

Ideenworkshop Firma Meissl (Foto: Tourismusforschung)

Um möglichst unabhängige Gedankenimpulse zu erhalten wurde in einem ersten Schritt ein interdisziplinärer Kreativ-Ideenworkshop mit Studierenden und MitarbeiterInnen verschiedener Studiengänge der FH Salzburg durchgeführt (IMT, MMA, BWI, ITS), auf dessen Ergebnissen ein zweiter Workshop gemeinsam mit MitarbeiterInnen verschiedenster Unternehmensbereiche der Firma Meissl aufbaute (Geschäftsführung, Produktionsleitung, Konstrukteur, Praktikantin, etc.). Die Interdisziplinarität der Teilnehmergruppen erwies sich dabei in beiden Workshops als großes Potential und besonderer Motor der Kreativität.

Abschließend wurden die Ergebnisse der Workshops mit denen der Trendanalyse zusammengeführt und daraus konkrete Empfehlungen für das Unternehmen abgeleitet.

Text: Mag. Stefanie Eichbauer





„The best way to predict the future is to create it“ -

Trend Watching auf der ENTER Conference 2014 in Dublin

Jänner 2014

Quelle: IFITT


Die jährliche ENTER Conference ist DER Treffpunkt für eTourismus-Experten weltweit. Von 21. bis 24. Jänner 2014 fand die Veranstaltung dieses Mal bereits zum 21. Mal in Dublin, Irland zum Thema „Where Social Inspiration Meets Dynamic eTourism Innovation“ statt. Nach dem traditionellen Auftakt durch den ENTER PhD Workshop am Montag, referierten und diskutierten die TeilnehmerInnen von Dienstag bis Freitag im Chartered Accountants House Dublin zu aktuellen Forschungsthemen, Entwicklungen und Trends im eTourism-Bereich. Den Auftakt machten dabei der (mittlerweile nicht mehr amtierende) IFITT Präsident Dimitrios Buhalis und Wolfram Höpken, Vorsitzender der ENTER 2014, mit ihren Begrüßungsreden. Ergänzt wurde das dreitägige Konferenz-Programm durch ein perfekt organisiertes Social Program durch den Local Organiser Patrick Horan vom Dublin Institute of Technology, welches den TeilnehmerInnen nicht nur die Irische Pub- und Musikkultur näher brachte, sondern diese auch zu einigen beliebten Attraktionen in der Stadt wie dem Guinness Storehouse und der Old Jameson Distillery führte und so genügend Zeit zum ausgiebigen Austausch und Networking bot.

Kevin O'Sullinvan, ENTER14 - Quelle: IFITT

Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz war sicherlich das Thema Mobile und Smart-Technology und deren Auswirkungen auf die Tourismusbranche jeweils untermauert mit aktuellen Nutzer- und Nutzungszahlen aus der Praxis. Hinsichtlich der Trends für das laufende Jahr waren sich die ReferentInnen einig: 2014 wird das Jahr der Wearable Technology. Kevin O’Sullivan von SITA demonstrierte dazu am Tag 2 der ENTER Conference in beeindruckender Form die Funktionen der Google Glass sowie von iBeacons. Es ist eine Entwicklung die weggeht von der bloßen Vermittlung von Inhalten durch Technologie hin zu einer Integration mit dem Nutzer. Iis Tussyadiah folgerte in ihrer Präsentation „Expectation of Travel Experiences with Wearable Computing Devices“, dass die Google Glass dem Reisenden auf mehreren Ebenen hilfreich sein kann. Als Erweiterung des eigenen Verstandes mit Audiobedienung liefert sie beispielsweise personalisierte Informationen oder unmittelbare Übersetzungen. Außerdem verbindet sie den Nutzer in Echtzeit mit sozialen Netzwerken und erfüllt dadurch eine altruistische aber auch validierende Funktion. Mögliche Einsatzgebiete von Glass wären beispielsweise im Adventure Tourism, zur Reisedokumentation oder zur Reiseberichterstellung in Realtime oder für Touristen die durch Glass zum Entdecker von fremden Plätzen werden können.

Panel Discussion ENTER14 - Quelle: IFITT

Richard Lewis, Keynote Speaker am Tag 1 der ENTER Conference, befasste sich in seinem Vortag „Future Hunting in the Hospitality Industry“ ebenfalls mit verschiedenen Trends in der Hotelindustrie. Ausgehend von einem „Zero Moment of Truth“, der den zukünftigen Kunden (Tourist) mittlerweile durch semantische Suche, soziale Netzwerke, Hotelbewertungen und Videos mit dem Endprodukt (Hotel) verbindet, verweist er darauf, dass Googles 5 Stages of Travel durch eine sechste und entscheidende Ebene und zwar „Remembering“ zu ergänzen sind. In Zukunft wird sich das Web weiter auf Serviceleistungen konzentrieren, die Grenzen zwischen mobil, online und offline werden zu einer ganzheitlichen Erfahrung verschwimmen, User Generated Content wird dominieren, Social Media abschwächen und mobile Kommunikation seinen Siegeszug fortsetzen. Lewis prophezeit in diesem Zusammenhang eine generelle Vereinfachung des Webs, den steigenden Mehrwert von Big Data sowie Cloud- und Community-Based Services, Personalisierung und „The Power of We“. Für 2014 sieht er die Adaption von Wearables, Touchfree- und Stimm-Bedienung sowie NFC- und Mobile Payment-Technologien. Li-Fi stelle außerdem eine interessante Variante von Wi-Fi dar, welches 150-mal schneller als sein Vorgänger ist und bereits für den mobilen Einsatz verwendet wird. 

Paul Bulencea, ENTER14 - Quelle: IFITT

Zu erwähnen gilt es außerdem die hervorragenden Leistungen von Paul Bulencea, Kristina Petrovskaya, Stela Dragova und Emre Ronay, vier (ehemalige) StudentInnen des Master-Studiengangs Innovation & Management in Tourism der FH Salzburg die ihre im eTourism Seminar von FH-Prof. Dr. Roman Egger verfassten wissenschaftlichen Papers und teilweise auch ihre Master-Arbeiten auf der ENTER 2014 präsentierten.

Weitere Berichte, Informationen und Präsentationen zur ENTER 2014 finden sich auf den Websites www.enter2014.org und www.ifitt.org sowie auf Facebook und Slideshare.

Text: Mag. Stefanie Eichbauer


Frohe Weihnachten!

Das Team der Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg wünscht allen AuftraggeberInnen, ProjektpartnerInnen, Kolleginnen und Kollegen sowie allen Freunden ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2014!


Projekt eTourism Fitness der Fachhochschule Salzburg

Die Ausbildung von DestinationsmitarbeiterInnen in Salzburg zu Internet-Marketing-Spezialisten, sogenannten "eCoaches", ist wichtiger Bestandteil des Projekts "eTourism Fitness", das die Tourismusforscher der Fachhochschule Salzburg gemeinsam mit ihren Partnern der Wirtschaftskammer Salzburg, Sparte Tourismus, und der Salzburger Land Tourismus GmbH seit einem Jahr durchführen. 

In Summe nahmen 15 Tourismusverbände aus Salzburg am Projekt teil. Vor kurzem konnte die Ausbildung von Destinationsmitarbeitern aus den Pilotregionen zum eCoach erfolgreich abgeschlossen werden. Über 30 Internet-Basiskurse wurden für die Leistungsträger angeboten. Die eCoach-Ausbildung stellt sicher, dass den Betrieben auch  über den Projektzeitraum hinaus kompetente Ansprechpartner im Online-Marketingbereich zur Verfügung stehen. 

 Online-Marketinginstrumente beherrschen

Dr. Mario Jooss, Forschungsleiter und eTourism-Experte der FH Salzburg, weiß um die einschneidenden Veränderungen auf dem Tourismusmarkt: "Ziel der Tourismusforschung Salzburg war, ein Pilotprogramm für Destinationsmitarbeiter der teilnehmenden Regionen zu schaffen. Zudem wurde durch ein innovatives "Train the Trainer"-Konzept der Wissenstransfer zu den Leistungsträgern initiiert. Schwerpunkte der fachlichen eTourism-Ausbildung: Kenntnisse über die Kundenbedürfnisse der neuen Gäste, Online-Vertriebskanäle, rechtliche Aspekte des Web und vor allem eMarketing.

Wer nicht online ist, wird verdrängt!

Die Zeiten, in denen das Internet als bloßes Medium der Informationsbeschaffung und Reisevorbereitung genutzt wurde, sind längst vorbei. "Alle Altersgruppen und Gästeschichten surfen im Netz, buchen, kaufen ein und bewerten anschließend auch noch
online", erzählt Jooss weiter. Für den Leiter der Tourismusforschung an der FH Salzburg ist eines ganz klar: "Wer nicht online ist, wird verdrängt". Umso wichtiger ist daher eine
qualifizierte Ausbildung im Bereich eTourism.

"Stressig, aber voll cool!" - Ein Jahr lang lernten 15 DestinationsmitarbeiterInnen an drei Tagen im Monat Internet-Wissen von A bis Z an der Fachhochschule Salzburg, bevor sie vergangene Woche ihre Ausbildung erfolgreich beendeten. Ingrid Maier-Schöppl, Teilnehmerin des eCoach-Programms, meint treffend: „Für uns war die eCoach-Ausbildung in der FH-Salzburg – abseits vom Tagesgeschäft – sehr intensiv, total interessant und Ansporn, vieles zu verbessern bzw. zu verändern. Das Lernen & Austauschen mit den Kollegen hat uns viel gebracht, Kontakte wurden geknüpft und die Netzwerke aufgebaut. Auch die Schulungen unserer Vermieter vor Ort sind ein ganz wichtiger Teil der Ausbildung, denn nur zusammen sind wir stark und verbesserungsfähig. Vielen Dank, wir sehen die Ausbildung als ersten Schritt, viele weitere werden folgen!“

 Auch 2014 wird das eTourism Fitness-Projekt der FH Salzburg fortgeführt. Interessierte Tourismusverbände treten unter tourismusforschungfh-salzburg.ac.at in Kontakt.


Neue Publikation und Vortrag Tourismusforschung / TU München

Im Rahmen des Projektes Gesundheitswanderregion Alpen von TU München und der Tourismusforschung der FH Salzburg wurde ein wissenschaftlicher Beitrag verfasst, welcher im Rahmen des 21. Sportwissenschaftlichen Hochschultags an der Universität Konstanz präsentiert wurde.

Anbei der Abstract für Interessierte:

Gesundheitswanderregion Alpen – Grenzüberschreitende Machbarkeitsstudie im EuRegio-Raum Bayern - Österreich. In Sportwissenschaft grenzenlos?!, 21. Sportwissenschaftlicher Hochschultag 25. - 27. September 2013. Filip Mess, Markus Gruber, Alexander Woll (Hrsg.); Feldhaus Ed. Czwalina, DVS Band 230, ISSN 1430-2225.


Besuch der Tourismusschule Bramberg am Brennpunkt eTourism

Da das Thema Hotellerie ONLINE besonders für angehende Touristiker und Hoteliers ein besonders wichtiges ist, haben 25 Schüler/innen und zwei Lehrpersonen des Aufbaulehrgangs für Tourismus der Tourismusschule Bramberg die Gelegenheit ergriffen, sich zu diesem Thema topaktuelle Informationen von hochrangigen Experten zu holen. Zudem wurde wie jedes Jahr auch heuer wieder jede Menge Möglichkeit zum Netzwerken und Kontakte knüpfen geboten, was den jungen Leuten bei ihrer Orientierung in Richtung touristische Zukunft oft hilfreich sein kann. Die Tourismusforschung der FH Salzburg unter der Leitung von Dr. Mario Jooss freut sich, auch diese Zielgruppe mit dem Brennpunkt eTourism zu erreichen und hofft, auch in Zukunft Schüler und Absolventen von Tourismusschulen begrüßen zu dürfen.

Foto: TS Bramberg

Online-Bewertungen beeinflussen Hotelumsätze

Vernetzen, hinzulernen, austauschen, Wissen teilen: Beim 9. Brennpunkt eTourism kamen 250 Touristiker aus Österreich und Deutschland zusammen um über Erfahrungen und Trends aus der Online-Welt zu sprechen, aber auch Ausblick zu geben auf das, was den Tourismus und die vielen Möglichkeiten in der digitalen Welt verbindet.

Ziel der Veranstaltung war es, dass die TeilnehmerInnen aktuelles, hochwertiges Wissen über die wichtigsten Themen des eTourism aufnehmen und viele neue Erkenntnisse und Einsichten gewinnen. Mit dem Kongress Brennpunkt eTourismus 2013 an der FH Salzburg haben wir wichtige Impulse für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des eTourism im Alpenraum gesetzt und der Tourismuswirtschaft eine wichtige Informations- und Kooperationsplattform geboten", so Dr. Jooss, Organisator der Veranstaltung und Leiter der Tourismusforschung an der FH Salzburg.

Online-Bewertungen beeinflussen Hotelumsätze

Torsten Sabel präsentierte in seinem Vortrag Ergebnisse zur Wechselwirkung von Umsätzen & Online-Bewertungen. Darüber hinaus skizzierte er Möglichkeiten und Wege zur Umsatzmaximierung für Hotels durch Online Reputation Management. Online-Bewertungen sind neben dem Zimmerpreis das wichtigste Entscheidungskriterium für oder gegen eine Buchung. 81 % der Online Bucher vertrauen Hotelbewertungen bei Ihrer Wahl für ein Hotel. 49 % verzichten komplett auf eine Buchung, wenn das Hotel gar keine Online-Bewertungen besitzt. Hierbei ist vor allem auch wichtig zu sehen, dass der Zimmerpreis in direkter Korrelation mit den Online Bewertungen steht, so Sabel weiter.

„Big Data“ als Wettbewerbsvorteil

Der Megatrend „Big Data“ bietet Hotels die Chance, sich einen enormen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Die Masse der gespeicherten Daten wird bis 2020 um den Faktor 50 ansteigen und nicht umsonst werden Daten auch als das neue „Öl“ bezeichnet. Mit einem klaren Bezug auf die Hotellerie erläuterte Michael Toedt in seinem Vortrag die größten Herausforderungen der Zukunft im Bereich Kundenbindung. Toedt erklärte die verschiedenen Bestandteile von Big Data und einem modernen Kundenbindungs-Management.

Mobile, lokale und personalisierte Suche rückt immer mehr in den Mittelpunkt

Christian Vollmert erläuterte in seinem Vortrag einführend, dass Google in den letzten 12 Monaten durch Updates und Algorhytmusanpassungen die Bewertung und das Ranking von Websites grundlegend geändert hat. Dazu rückt die mobile, lokale und personalisierte Suche immer mehr in den Mittelpunkt der Anwender. Die „klassische“ Suchmaschinenoptimierung funktioniert immer weniger und erfordert ein radikales Umdenken in der Herangehensweise und Kommunikation. Christian Vollmert zeigte die Änderungen an Beispielen auf und was das für Website Betreiber bedeutet.

Der 9. Brennpunkt eTourism war eine Veranstaltung der Fachhochschule Salzburg Tourismusforschung mit seinen Partnern Salzburger Nachrichten, Wirtschaftskammer Salzburg – Sparte Tourismus, Stiegl, Feratel, Ncm.at, Salzburger Land Tourismus GmbH, Kurzurlaub.at.

copyright Fotos: FH / Andreas Kolarik Fotografie

Mario Jooss C: FH/ANDREAS KOLARIK FOTOGRAFIE
 

Aufatmen und losjodeln

"Innovationen bei Freizeit- und Tourismusangeboten" - unter diesem Schwerpunktthema führte eine Innovations-Fachexkursion 80 bayerische und Salzburger Unternehmer am Montag, den 4. November in die Innovations-Paradedestination Nationalparkregion Hohe Tauern.

 

Von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung von Innovationen reichte auch das Programm der Exkursion. Univ. Doz. Mag. Dr. Arnulf Hartl von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg und Petra Lemberger, Vereinsgeschäftsführerin der Marke "Hohe Tauern Health", eröffneten den Tag mit einer sehr anschaulichen Präsentation ihres Innovationsnetzwerks "Hohe Tauern Health" rund um die gesundheitstouristische Aufbereitung der Krimmler Wasserfälle.

In einer exklusiven Backstage-Führung, geleitet von Herrn Uwe  Edlinger,dem operativen Leiter des Nationalparkzentrums, ging es danach  für die Exkursions-TeilnehmerInnen auf Entdeckungstour durch die Nationalparkwelten. Beeindruckend waren dabei die ideenreiche und kreative Gestaltung der innovativen Themenwelten, aber auch das Hintergrundwissen und die Überlegungen zur Planung derselbigen, die Herr Edlinger großzügig mit den TeilnehmerInnen teilte.

Abgerundet wurde der Tag mit einem kräftigen "Hollareidulijö" von Christian Eder, der anhand von zahlreichen Fotos und Kurzfilmen sein innovatives Produkt "Königsleitner Jodelwanderweg" vorstellte.  Im grenzüberschreitenden EU-INTERREG-Projekt "Innovationen in  Destinationen" arbeiten die Tourismusdestinationen Chiemgau, Berchtesgadener Land, Tegernseer Tal, Ferienregion Tennengau, Ferienregion Lungau sowie Flachau an der Förderung von Innovationstätigkeiten. Konzipiert von der Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg, zielt das Projekt darauf ab, den Innovationsgeist in den Tourismusdestinationen zu beleben und dadurch deren  Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft nachhaltig zu stärken. Das umfassende Maßnahmenpaket beinhaltet unter anderem die  hochqualitative Ausbildung von Innovations-Coaches an der FH-Salzburg, die Durchführung von Innovations-Workshops in den beteiligten Regionen sowie Fachexkursionen, Symposien, eine Innovations-Potentialanalyse für Destinationen und Innovations-Fitness-Checks in Betrieben. Umgesetzt werden die Maßnahmen von der FH-Salzburg gemeinsam mit dem Innovationsservice für Salzburg sowie der Salzburg Research Forschungsgesellschaft. Gefördert ist das EFRE-Projekt vom Land Salzburg, der Wirtschaftskammer Salzburg und dem  Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend.

Text: Mag. Stefanie Eichbauer


Jobangebot von FERATEL:

Wir sind ein dynamisches Unternehmen und vor allem durch innovative Hard- und Softwarelösungen für die Tourismusbranche bekannt. Zur Verstärkung unseres Teams im Bereich Informations- und Reservierungssysteme suchen wir zum ehestmöglichen Eintritt für Westösterreich und Bayern eine/n
eTourismus Coach, die/der mit ihrer/seiner Leistung dazu beiträgt, dass unser Erfolgskurs fortgesetzt wird.

  • Die Welt des Online-Vertriebs ist Ihnen vertraut
  • Sie kommen aus einem touristischen Umfeld
  • Sie verfügen über eine eCoach-Ausbildung oder
  • Sie sind in der Branche bereits längere Zeit vernetzt
  • Idealerweise bringen Sie Deskline-Kenntnisse mit

 

Wenn Sie Lust auf die Zusammenarbeit mit Tourismusentscheidern und Marketingexperten haben, dienstleistungsorientiert, überzeugungsstark und teamfähig sind sowie Reisebereitschaft und ein professionelles Auftreten mitbringen, freuen wir uns über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inkl. Foto ausschließlich per E-Mail an

Herrn Prok. Thomas Angerer
thomas.angererferatel.at

Für diese Stelle gilt ein Mindestgehalt von € 2.300,- brutto/Monat. Je nach Qualifikation und Erfahrung ist eine marktkonforme Überbezahlung möglich. Ein Firmen-PKW steht zur privaten Nutzung zur Verfügung.

 


Vortrag am SN-Karriereforum in der Residenz

Rund 60 Unternehmen und Organisationen präsentierten sich vergangenen Dienstag, dem 12. November 2013 am 7. Salzburger Karriereforum. Mehr als 2.500 Besucher stürmten förmlich die Räumlichkeiten der Residenz. Neben dem direkten Kontakt zwischen Besuchern und Ausstellern gab es auch die Möglichkeit, sich interessante Vorträge und Impulsreferate anzuhören, darunter auch der kurzweilige Vortrag von Prof. (FH) Dr. Mario Jooss und Prof. (FH) Eva Brucker zum Thema „Zukunft Tourismus“.

Die beiden FH-Professoren beschäftigten sich in ihrem Vortrag beim Salzburger Karriereforum mit den Schlüsseltrends in der Hotellerie. 

Text: Prof. (FH) Dr. Mario Jooss

Dr. Mario Jooss
Im Bild: Dr. Mario Jooss

Brennpunkt eTourism, der Top-Jahreskongress für VorausdenkerInnen im Tourismus

 

Zum neunten Mal in Folge findet dieses Jahr am 18. November 2013 von 10:00 bis 17:00 Uhr der Brennpunkt eTourism an der Fachhochschule Salzburg statt. Der diesjährige Themenschwerpunkt lautet "Hotellerie ONLINE". Verantwortlich für die Durchführung ist die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg unter der Leitung von Dr. Mario Jooss. Mitveranstalter sind heuer die Salzburger Nachrichten.

Themenschwerpunkte sind unter anderem Datensicherheit in der Hotellerie, Bewertungsplattformen und deren Einfluss auf Umsätze, mobiles Marketing mittels Hotel-Apps, neueste Trends im Bereich Suchmaschinenoptimierung, Web 2.0 und Auswirkungen durch Google, Facebook & Co. sowie die Bedeutung von Reise-Blogs.

Diese Veranstaltung richtet sich an Einsteiger und erfahrene Tourstiker gleichermaßen und bietet Gelegenheit zum Kommunizieren und Netzwerken. Das vermittelte Wissen ist praxisorientiert und wird durch zahlreiche Beispiele veranschaulicht.

Aufgrund des großen Interesses und der limitierten Teilnehmerzahl ist eine rasche Anmeldung zu empfehlen.

Anmeldung und Tickets unter www.brennpunkt2013.com

Text: Mag. (FH) Eva Kretz


Fachwissen in Buchform

Getrieben vom Unbehagen an der zeitweise in der Literatur vorhandenen unreflektierten Anwendung von Begriffen in der Schnittmenge zwischen (Social) Web, Betriebswirtschaft und Tourismus bzw. der vielfach unkritischen Glorifizierung der Möglichkeiten, die sich aus den neuen Medien ergeben – welche Thomas Hinterholzer und Mario Jooss etwa bei jungen Studierenden, aber auch auf Fachkongressen und auf Blogs selbsternannter Experten beobachten konnten –, entwickelte sich der Wunsch, eine Art kurzes Lehrbuch zu oben genannter Schnittmenge zu schreiben.

Die Idee wurde in die Tat umgesetzt und nun liegen die Bücher druckfrisch vor. Anspruch war es, ein breit aufgesetztes Lehrbuch zu verfassen, das aber dennoch ein Kompendium bleiben sollte. Das Ziel: Möglichst viele der in unserer Sprache neuartig erscheinenden Schlagwörter und Phänomene, die in diesem Themenfeld auftauchen, zu hinterfragen und mit schon älteren Worten und Erscheinungen aus der betriebswirtschaftlichen Lehre abzugleichen. Buchautor Thomas Hinterholzer: "Gleichzeitig sollte darin der Versuch gewagt werden, das Phänomen des 'Social Web im Tourismus' in seine Einzelteile aufzugliedern und es so beschreibbar, bearbeitbar und vor allem der Diskussion zugänglich zu machen." Die sprichwörtliche „eierlegende Wollmilchsau“ bezeichne etwas, das nur Vorteile hat, alle Bedürfnisse befriedigt sowie allen Ansprüchen gerecht wird. Ein, wie die Autoren finden, gutes Bild für die derzeit in der Netzgemeinschaft stattfindende Reflexion der sich aus dem Technologieeinsatz ergebenden Chancen in der Tourismusbranche.

Das zweite Buch verarbeitet die vorhandenen theoretischen Grundlagen und die in Tiefeninterviews mit Unternehmern gewonnenen Erkenntnisse zum Themenbereich zu einem Praktikerleitfaden im Umgang mit Social Media für Gastronomen und/oder Hoteliers und bindet die Möglichkeiten des gar nicht mehr so neuen Webs in den bestehenden Gesamt-Kanon der Online-Marketingmöglichkeiten ein.

Text: Mag. (FH) Thomas Hinterholzer


Innovationen im Tourismus im Rahmen der Messe „Alles für den Gast“ am 12. November 2013

 

Bereits zum zweiten Mal ist die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg dieses Jahr auf der internationalen Fachmesse "Alles für den Gast" mit einer Informationsveranstaltung vertreten. Im Rahmen des "GASTdigital"-Kongresses erwarten die Besucher dabei an zwei Tagen interessante Vorträge zu hochaktuellen Themen.

So stehen am Dienstag, den 12. November 2013 drei Vortragsreihen zu den Themen "Mobile National Days", "Kaufökonomie Digital" sowie "Innovationen im Tourismus" auf dem Programm, wobei der letztere von der Tourismusforschung der FH-Salzburg gestaltet wird.

Das Programm dazu lautet wie folgt:

11:00-12:30 h Marketing-Innovationen im Tourismus

  • Mag. Gerfried Fleckl, FH Salzburg: Innovative Gästekartensysteme in Tourismusdestinationen
  • Mag. Daniel Szelényi, Schloß Leopoldskron: Bericht von der Erneuerung eines traditionellen Hotel- und Veranstaltungsbetriebes: Das Schloß Leopoldskron

 

13:00-14:30 h Produkt-Innovationen im Tourismus

  • Mag. Thomas Hinterholzer, FH Salzburg: Der Innovations-Fitness-Check. Wie innovationsbereit sind Sie und Ihr Unternehmen? Ein interaktiver Vortrag
  • Stefan Brandtner, Brandtners Mithridat: Brandtner‘s Pop-Up-Restaurants: Innovationen am laufenden Band

 

15:00 -16:30 h Technologie-Innovationen im Tourismus

  • Dr. Roman Egger, FH Salzburg: Near Field Communication im Tourismus
  • Mag. Marius Donhauser, hotelkit.net Social-Intranet für Hotels: Ein wichtiger Innovationstreiber in der Hotellerie. Beispiele & Tools

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter http://www.gast-digital.net/.

Kontakt: Fachhochschule Salzburg GmbH Tourismusforschung, Dr. Mario Jooss, Urstein Süd 1, 5412 Puch Urstein, Tel. 050.2211.1856, mario.joossfh-salzburg.ac.at

 Verfasst von: Mag. (FH) Eva Kretz


Innovationen entwickeln und umsetzen

Die SN berichten in der Ausgabe vom 28.09.2013 zum Projekt "Innovationen in Destinationen" (zum Vergrößern Bild anklicken!):

Text: Mag. (FH) Eva Kretz


Ideenstudie "Erlebniswelt Ybbstal(-bahn)"

Für die Firma Stängl & Salber Ges.m.b.H erarbeitete Mag. Stefanie Eichbauer, Mitarbeiterin der Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg GmbH kürzlich eine Ideenstudie zum Thema "Erlebniswelt Ybbstal". Die Zielsetzung und der besondere Schwerpunkt der Studie bestanden darin, das Erlebnispotential der Region Ybbstal zu definieren und Ideen für ein Erlebniswelt-Konzept zu entwickeln, welches die Kooperation aller Ybbstaler Gemeinden voraussetzt. Dabei wurde versucht das touristische Potential der Region aufzuzeigen und die für die Region prägenden Merkmale in den Mittelpunkt zu stellen. Der Impuls zur Durchführung dieser Studie entstand aus der Anforderung heraus, ein erweitertes Angebot rund um einen touristischen Ybbstalbahn-Betrieb zu entwickeln und so den Erhalt und die Neubelebung der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See zu ermöglichen.

Im Konkreten wurde die Ideenstudie basierend auf zwei aufeinander aufbauenden Kreativitäts-Workshops mit internen und externen Personengruppen durchgeführt. Der erste Workshop fand dabei direkt im Ybbstal mit Einbezug von 11 TeilnehmerInnen aus der Region statt. In einem zweiten ExpertInnen-Workshop an der Fachhochschule Salzburg wurde versucht die entstandenen Ideen zu kombinieren und daraus mögliche touristische Produkte und Gesamtpakete abzuleiten.Schlussendlich entstand eine Sammlung von potenziellen und strukturierten Ideen, welche den Auftraggebern eine Liste von Möglichkeiten zur Orientierung bieten soll auf denen sie in Zukunft aufbauen können.

Text: Mag. Stefanie Eichbauer


"mehrWERT entdecken - Kulinarischer Wertschöpfung auf der Spur"

Im Bild: Landrat Hermann Steinmaßl (2. v. l.) mit einem regionalen Produzenten, Projektleiter Florian Reitsammer (Universität Salzburg, Gastrosophie) und Eva Kretz (FH Salzburg)

Die Veranstaltung für Innovationen im regionalen Lebensmittelbereich –
Kochen, Gastlichkeit, Regionalität in Salzburg und Oberbayern

Rund 90 Teilnehmer aus Oberbayern und Salzburg fanden trotz Hochwasser den Weg nach Traunreut ins K1 zum Jahresevent 2013 der Alpen-Kulinarik, einem bayerisch-salzburgischen INTERREG-IV-A-Pprojekt unter der Leitung der Universität Salzburg (Zentrum für Gastrosophie) mit Projektpartner Fachhochschule Salzburg (Tourismusforschung).

„Essen ist nicht nur reine Nahrungsaufnahme, sondern Kultur“, betonte Landrat Hermann Steinmaßl bei seiner Eröffnungsrede und hob dabei auch die wertvolle Arbeit der Projektverantwortlichen hervor.

Der Agrarbiologe und Buchautor Clemens Arvay präsentierte Impressionen von seiner Forschungsreise durch die (Bio-)Agrarbetriebe Europas und zeigte erschreckende Beispiele: Sogenannte Hybridhennen, robotergleich gezüchtet für nur eine Generation und optimiert für den Einsatz in der konventionellen Agrarindustrie, dienen als Lieferanten von Millionen Bioeiern für die Supermärkte Deutschlands und Österreichs. Sie leben zu Tausenden in großen Hallen, verletzen sich gegenseitig, zeigen hohen Stress – all das gestattet durch die EU-Biorichtlinie und dennoch weit entfernt von artgerechter Haltung.

Ebenso wenig Wertschätzung erfahren die bereits gekauften Lebensmittel. Sie landen in erheblichem Ausmaß anschließend im Müll. Die Schätzungen für Deutschland gehen von 82 kg brauchbaren Lebensmitteln in der Tonne pro Einwohner aus, wie der Ernährungswissenschaftler Malte Rubach vom bayerischen KErn (Kompetenzzentrum für Ernährung) mittels einer aktuell durchgeführten Studie zeigte. Da ist der Verlust, der auf den Feldern durch „kosmetische“ Selektion entsteht (bis zu 50% einer Ernte werden deshalb untergepflügt), und der Überschuss in der Lebensmittelverarbeitung sowie –transport und Gastronomie noch gar nicht inbegriffen.

Zwei parallel veranstaltet Workshops beschäftigten sich mit Lösungsansätzen, wie man die Lebensmittelverschwendung vermindern und den „mehrWert“ von Lebewesen und Produkten wieder stärker in den Fokus bringen kann.

Food Fighter Michael Schieferstein spannte in seinem Workshop den Bogen zwischen Wareneinsatz und dem „Wegwerf-Wahnsinn“, wobei er mittels Film und Vortrag seine Erfahrungen eindrucksvoll untermauerte. Besonders die Sensibilisierung der Jugend für dieses Thema ist Schieferstein ein Anliegen, und mittlerweile hat er für dieses Projekt auch die deutsche Bundesregierung ins Boot geholt.

Jürgen Andruschkewitsch, Spitzenkoch aus dem Biorestaurant Rose in Vellberg-Eschenau, teilte sein in Jahrzehnten gereiftes Know-how im Workshop „mehrWERT Fleisch – Das ganze Tier verzehren“. Er begeisterte die Teilnehmer mit seinem Wissen und seinem Einsatz für einen respektvollen Umgang mit Fleisch in der Gastronomie.

Lothar Kolmer, Universitätsprofessor und Leiter des Zentrums für Gastrosophie, leitete die abschließende Podiumsdiskussion zum Thema „Lebensmittelver(sch)wendung – Anforderungen, die Sinn machen?“. Auf dem Podium diskutierten Biopionier und Gemüsebauer Feldinger aus Wals, Spitzenkoch Jürgen Andruschkewitsch vom Biorestaurant Rose in Vellberg-Eschenau, Malte Rubach vom KErn (bayerisches Kompetenzzentrum Ernährung) und Food Fighter Michael Schieferstein. Themen waren u.a. die Ansprüche des Handels an die Landwirtschaft, die unklare Datenlage, Ansprüche der Konsumenten an den Handel und die Folgen von alldem für die Lebensmittelverschwendung. Das Zentrum für Gastrosophie und die Fachhochschule Salzburg zeigen vor, dass es mit persönlichem Engagement und direktem Kontakt zu den Akteuren möglich ist, Salzburgs und Oberbayerns Gastronomen und Lebensmittelproduzenten zusammenzubringen. Mit dem Projekt Alpen-Kulinarik leisten die Projektpartner einen wertvollen Beitrag für die grenzübergreifende Zusammenarbeit im Lebensmittelbereich. Ein großes Netzwerk an Betrieben, die gewillt sind, gemeinsam die regionale Wertschöpfung zu erhöhen, wächst kontinuierlich weiter. „Darum wird auch bereits am Konzept eines Folgeprojekts gearbeitet“, ließ Projektleiter Florian Reitsammer von der Universität Salzburg wissen.

Mehr Informationen zur Alpen-Kulinarik:
http://www.alpen-kulinarik.eu

Text: Mag. (FH) Eva Kretz

 


Fachwissen in Buchform

Getrieben vom Unbehagen an der zeitweise in der Literatur vorhandenen unreflektierten Anwendung von Begriffen in der Schnittmenge zwischen (Social) Web, Betriebswirtschaft und Tourismus bzw. der vielfach unkritischen Glorifizierung der Möglichkeiten, die sich aus den neuen Medien ergeben – welche Thomas Hinterholzer und Mario Jooss etwa bei jungen Studierenden, aber auch auf Fachkongressen und auf Blogs selbsternannter Experten beobachten konnten –, entwickelte sich der Wunsch, eine Art kurzes Lehrbuch zu oben genannter Schnittmenge zu schreiben.

Die Idee wurde in die Tat umgesetzt und nun liegen die Bücher druckfrisch vor. Anspruch war es, ein breit aufgesetztes Lehrbuch zu verfassen, das aber dennoch ein Kompendium bleiben sollte. Das Ziel: Möglichst viele der in unserer Sprache neuartig erscheinenden Schlagwörter und Phänomene, die in diesem Themenfeld auftauchen, zu hinterfragen und mit schon älteren Worten und Erscheinungen aus der betriebswirtschaftlichen Lehre abzugleichen. Buchautor Thomas Hinterholzer: "Gleichzeitig sollte darin der Versuch gewagt werden, das Phänomen des 'Social Web im Tourismus' in seine Einzelteile aufzugliedern und es so beschreibbar, bearbeitbar und vor allem der Diskussion zugänglich zu machen." Die sprichwörtliche „eierlegende Wollmilchsau“ bezeichne etwas, das nur Vorteile hat, alle Bedürfnisse befriedigt sowie allen Ansprüchen gerecht wird. Ein, wie die Autoren finden, gutes Bild für die derzeit in der Netzgemeinschaft stattfindende Reflexion der sich aus dem Technologieeinsatz ergebenden Chancen in der Tourismusbranche.

Das zweite Buch verarbeitet die vorhandenen theoretischen Grundlagen und die in Tiefeninterviews mit Unternehmern gewonnenen Erkenntnisse zum Themenbereich zu einem Praktikerleitfaden im Umgang mit Social Media für Gastronomen und/oder Hoteliers und bindet die Möglichkeiten des gar nicht mehr so neuen Webs in den bestehenden Gesamt-Kanon der Online-Marketingmöglichkeiten ein.


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Virtual Reality Summit an der FH Salzburg

Die VR-Community trifft sich in Salzburg! Am 5. Oktober, ab 14.00 Uhr, findet der erste...

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