10.02.10
FH stärkt Industrie und Wirtschaft
Qualifizierte Nachwuchskräfte für Salzburger Unternehmen
Innovative Ideen und hochqualifizierte Mitarbeiter sind für Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft die wichtigsten Gründe für eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Salzburg. Bei der Veranstaltung „Fachhochschule stärkt Industrie und Wirtschaft“ am 26. Jänner am Campus Urstein konnten sich Vertreter aus Industrie und Wirtschaft von den vielfältigen Kompetenzen an der FH Salzburg überzeugen.
„Kooperationen zwischen den Industriebetrieben und der FH Salzburg sind für beide Seiten wichtig“, ist Maximiliane Laserer, Geschäftsführerin der Sparte Industrie sowie Banken und Versicherungen der Wirtschaftskammer Salzburg überzeugt. Die gemeinsame Veranstaltung der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung, in der die beiden FH-Geschäftsführer und die Leiter der technischen Studiengänge das große Potenzial an Forschungs- und Projektkooperationen präsentierten, überzeugte die Gäste aus Industrie und Wirtschaft.
„Ich habe ein sehr positives Feedback von den Teilnehmer erhalten“, berichtet Irene Schulte, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Salzburg. Laut Schulte war es aufschlussreich, in welcher Bandbreite und vor allem in welcher Tiefe im Forschungsbereich an der Fachhochschule gearbeitet wird. „Die FH wird schon lange seitens der Industriellenvereinigung im Bereich der Lehre unterstützt, weil es wichtig ist, eine praxisnahe Ausbildung zu bieten. Heute konnte gezeigt werden, von welchen Forschungskooperationen die Betriebe profitieren können“, betont Schulte.
Blick über den Tellerrand
Die Fachhochschule Salzburg motiviert Unternehmen, über den Tellerrand hinaus zu blicken. „Manchmal ist man richtig betriebsblind. Mit einem neutralen Blick kann man Sicherheitslücken besser wahrnehmen oder Produktentscheidungen leichter fällen“, ist Reinhard Mayr, Product Manager bei COPA-DATA überzeugt. COPA-DATA kooperiert schon seit Jahren mit dem Studiengang Informationstechnik & System-Management um, laut Mayr, „am Markt durch Innovation zu gewinnen“. Bei den gemeinsamen Projekten mit den IT-Forschern steht vor allem die Weiterentwicklung und die Qualität im Vordergrund. Ein für COPA-DATA wichtiger Pluspunkt sind auch qualifizierte Nachwuchskräfte. Durch Projektarbeiten, Praxissemestern sowie Bachelor- und Masterarbeiten lasse sich eine „Bindung an das Unternehmen“ aufbauen. Auch der Kooperationspartner Bosch ist positiv von der Zusammenarbeit überzeugt. „Wir freuen uns darauf weiter zu machen,“ erklärt Alexander Jahn, Abteilungsleiter von Bosch. Manfred Santner, Geschäftsführer von Liebherr Bischofshofen ergänzt: „HTL-Absolventen auf diesem Wege zu qualifizieren, ist besonders wichtig. Es ist erfreulich, dass diese Entwicklung in Salzburg stattfindet“.
Für Maximiliane Laserer ist „nur zu Reden zu wenig. Es gilt, die konkreten Probleme der Industrie zu lösen. Für Unternehmen ist das der entscheidende Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.“
im Bild: v.l. Dr. Maximiliane Laserer, Geschäftsführerin der Sparte Industrie der Wirtschafskammer Salzburg, FH-Prof. DI Dr. Gerhard Jöchtl, Leiter des Studiengangs Informationstechnik & System-Management, Mag. Irene Schulte, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Salzburg, FH-Prof. Dr. Alexander Petutschnigg, Leiter des Studiengangs Holztechnologie & Holzbau (Fotocredit: FH Salzburg)





