Albanische Delegation zu Gast in Urstein

02.09.2015
Im Bild (v.l.): Knidi Bashari, Berater des Ministers, Dr. Reinhold Hauk, Spartengeschäftsführer Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKS, Mag. Raimund Ribitsch, Geschäftsführer FH Salzburg, Nikolla Lera, Kabinettsdirektor, Dr. Arben Ahmetaj, Minister für Wirtschaftsentwicklung, Handel und Unternehmen in Albanien, FH-Prof. Dipl. BetriebswirtIn (FH) Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation & Management im Tourismus, Agim Zego, Red Bull Albanien, Mag. Thomas Schnöll, österreichischer Botschafter in Albanien und Leo Bauernberger, MBA, Geschäftsführer Salzburger Land Tourismus GmbH (c) FH Salzburg/Laubichler
Im Bild (v.l.): Knidi Bashari, Berater des Ministers, Dr. Reinhold Hauk, Spartengeschäftsführer Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKS, Mag. Raimund Ribitsch, Geschäftsführer FH Salzburg, Nikolla Lera, Kabinettsdirektor, Dr. Arben Ahmetaj, Minister für Wirtschaftsentwicklung, Handel und Unternehmen in Albanien, FH-Prof. Dipl. BetriebswirtIn (FH) Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation & Management im Tourismus, Agim Zego, Red Bull Albanien, Mag. Thomas Schnöll, österreichischer Botschafter in Albanien und Leo Bauernberger, MBA, Geschäftsführer Salzburger Land Tourismus GmbH (c) FH Salzburg/Laubichler

Ende August konnte FH-Geschäftsführer Mag. Raimund Ribitsch eine hochrangige politische Delegation aus Albanien an der FH Salzburg willkommen heißen. Der Minister für Wirtschaftsentwicklung, Handel und Unternehmen, Dr. Arben Ahmetaj, informierte sich gemeinsam mit dem österreichischen Botschafter in Albanien, Mag. Thomas Schnöll, über die Fachhochschule Salzburg. "Wir freuen uns, dass unser Portfolio und unsere AbsolventInnen weltweit gefragt sind und unterstützen die Ausweitung unseres internationalen Netzwerks", betont Ribitsch.

Im besonderen Fokus des Besuchs standen die Themen Internationalisierung sowie Studienangebote im Tourismus. Salzburg ist mit seiner internationalen Entwicklungskompetenz der Tourismusausbildungen weltweit gefragt, was zahlreiche Kooperationen - u.a. mit Japan, Bhutan, Nepal oder Georgien - beweisen.

Tourismusausbildung gefragt

Albanien weist ein hohes touristisches Potenzial für die zukünftige Entwicklung auf – imposante Berglandschaften, ausgedehnte Sandstrände und vielfältige historische Stätten von der Antike bis zur Neuzeit. Es fehlt bisher jedoch eine ausgedehnte touristische Infrastruktur, ebenso wie eine umfassende Ausbildung für touristische Fachkräfte. An der FH Salzburg konnten Dr. Reinhold Hauk als Vertreter der Tourismusschulen Salzburg sowie Prof. (FH) Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus über die touristische Ausbildung im Sekundarschulbereich sowie im tertiären Bildungssektor berichten. Besonders betont wurde die Notwendigkeit der engen Verknüpfung beider Bildungsbereiche. Als besonderes Plus der FH Salzburg sah die Delegation aus Albanien den internationalen Studienkontext in Verbindung mit klaren Studienschwerpunkten in den Bereichen Marketing, neue Medien, Innovationen und strategischem Management.

Leo Bauernberger, MBA, Geschäftsführer der Salzburger Land Tourismus GmbH, unterstrich die Bedeutung der strategischen Ausrichtung für die zukünftige Entwicklung der Tourismusdestination Albanien. Die klare Zielsetzung bei der Produktpolitik und die Qualitätsorientierung aller Beteiligten im Tourismus werden dabei eine besondere Rolle spielen. Das Studienangebot der FH Salzburg bietet hierfür viele Anknüpfungspunkte. So wurde auch die Möglichkeit von Bildungs- und Forschungskooperationen positiv unterstrichen.

Autor: Eva Brucker, Barbara Zoidl