Großer Tourissimus Preis für die FH Salzburg

13.04.2017
Preisregen beim Tourissimus für die AbsolventInnen Máté Rauschenberger, Stephanie Zorn, Fadja-Katharina Gross und Julia Beck; im Bild mit Studiengangsleiterin Eva Brucker (Bildmitte)
Preisregen beim Tourissimus für die AbsolventInnen Máté Rauschenberger, Stephanie Zorn, Fadja-Katharina Gross und Julia Beck; im Bild mit Studiengangsleiterin Eva Brucker (Bildmitte)

Vier eingereichte Abschlussarbeiten, vier spannende und innovative Themen, drei Kategorien und vier Auszeichnungen: Der Österreichische Tourismus-Forschungspreis „Tourissimus“ war heuer für den Studiengang Innovation & Management im Tourismus ein großer Erfolg. Die FH Salzburg wurde - zusammen mit dem Management Center Innsbruck - als beste Ausbildungsinstitution mit dem großen Tourissimus-Preis ausgezeichnet.

Máté Rauschenberger begeisterte die Fachjury mit seiner Bachelorarbeit „Die Brückenbauer Europas - Autochtone Minderheiten als touristisches Potenzial“ in der Kategorie TUI-Nachhaltigkeitspreis und gewann damit den ersten Platz. „TUI hat sich mit dem Nachhaltigkeitspreis das Ziel gesetzt, einen Anreiz für Forschungsarbeiten in diesem Themenbereich zu schaffen und Nachhaltigkeit im Tourismus auch im universitären Bereich stärker zu verankern. Die qualitativ hochwertigen Arbeiten der FinalistInnen zeigen, dass uns das gelungen ist“, freut sich Josef Peterleithner von TUI Österreich.

FH-Absolvent Máté Rauschenberger gestaltet derzeit in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Minderheit in Ungarn und Kroatien“ eine Kulturstraße. Ein länderübergreifendes touristisches Projekt, bei dem Minderheiten im Vordergrund stehen. Einen Teil der Finanzierung kann der FH-Absolvent über die Dotation des Erhard-Busek-Würdigungspreises abdecken, den er für seine Abschlussarbeit im Herbst 2016 erhielt.

Hervorragende Abschlussarbeiten

Julia Beck belegte mit ihrer Masterarbeit in der Kategorie Tourismuswirtschaft den zweiten Platz. Sie hat im Rahmen eines umfangreichen Laborexperiments untersucht, welches Potenzial Virtual Reality als Marketingtool im Tourismus hat, (positive) Emotionen zu wecken und beeinflussen.

Auf Platz drei in der gleichen Kategorie landete Stephanie Zorn, die mit ihrer Fragestellung im Salzburger Land unterwegs war. In ihrer Bachelorarbeit „Erfolgsfaktoren für die Entwicklung von Gesundheitsregionen - Alpine Gesundheitsregion SalzburgerLand“ wertete sie den Status-Quo und die Potenziale des Gesundheitstourismus in der Region aus und leistete damit wichtige Ergebnisse für dessen weitere Entwicklung.

Wer sind die post-modernen Museums-Besucher und wie werden sie angesprochen? Dieser Frage ging Fadja Gross in ihrer Arbeit mit dem Titel “Attracting Visitors in Post-Postmodern Times: A Critical Inquiry Into London's Museums And Galleries” nach. In der Kategorie WienTourismus Städte- und Destinationspreis gewann sie mit ihrer fundierten kritischen Auswertung den dritten Platz.

"Wir freuen uns über die Auszeichnungen der hervorragenden Arbeiten! Die Themenvielfalt ist enorm: Von e-Tourism, über Gesundheitstourismus bis hin zu europäischen Themen. Die hochaktuellen Inhalte und die Begeisterungsfähigkeit und Inspiration der Studierenden sind einfach grandios!", freut sich Studiengangsleiterin Eva Brucker.