Geschichten vom wir: Studenten filmen für dm

05.02.2016
Für die aktuelle dm Kampagne „Für alles, was wir sind.“ haben Studierende von MultiMediaArt berührende Filmclips geschaffen.
Making-of: Familie Neschkudla und Familie Grandegger mit Oliver Bernauer, Dominik Alexander Bücheler (FH Salzburg) und Viktoria Wörndl (dm). © dm
Die Film-Studenten der FH Salzburg: Andreas Eymannsberger, Dominik Alexander Bücheler und Oliver Bernauer (v.l.). © dm

Wir alle haben Menschen in unserem Leben, die uns begleiten, beeinflussen, inspirieren. Die aktuelle Kampagne von dm drogerie markt gibt diesen Menschen eine Bühne und erzählt ihre Geschichten.

1.000 Geschichten vom Wir
Auf www.wir.meindm.at waren Kundinnen und Kunden dazu eingeladen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen: von den wichtigsten Menschen in ihrem Leben, von schönen Begegnungen und wichtigen Wendepunkten. Über 1.000 Menschen beteiligten sich und sandten ihre Geschichten ein.

Im nächsten Schritt lud dm Studierende aus dem Filmfachbereich des Masterstudiengangs MultiMediaArt an der Fachhochschule Salzburg ein, sich von den Geschichten der dm Kundinnen und Kunden inspirieren zu lassen und die Grundidee der Kampagne selbst in ein kreatives Konzept zu übersetzen. Unter der Leitung von Creative Director Till Fuhrmeister entstanden im Kurs 'Genre und Formate' mehrere Konzepte, die dm in einer Wettbewerbspräsentation vorgestellt wurden. Die Idee der Masterstudenten Oliver Bernauer, Dominik Bücheler und Andreas Eymannsberger überzeugte dm und brachte ihnen den ersten Platz ein.

Emotionen einfangen
„Wir haben uns alle Geschichten angesehen und uns sechs herausgesucht“, sagt Bernauer. „Es stellte sich heraus, dass Partner, Freunde, Lehrer und auch Arbeitskollegen eine besondere Anerkennung von Menschen erhielten, deren Leben sie geprägt haben. Wir wollten aber auch wissen, wie die Bedankten darauf reagieren würden,“ erklärt der 24-Jährige den Ansatz ihres Projekts.

In ihrem Studio stellten die Studenten insgesamt zwölf Dankende und Bedankte „Face to Face“ gegenüber und überreichten ihnen Kärtchen mit Fragen zu deren individuellem Wir: „Inwiefern glaubst du, hast du mich beeinflusst? Was siehst du in uns? Sind wir ein Wir? Wie glaubst du, wäre dein Leben ohne mich?“ Bei den Filmaufnahmen griff das Trio nicht aktiv ein, sondern dokumentierte die Reaktionen und Emotionen aller Beteiligten. Das Ergebnis sind sechs Clips von Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – verbunden durch das Wissen, für die Entwicklung des anderen eine maßgebliche Rolle gespielt zu haben.

Sämtliche Videos auf: wir.meindm.at/dankedir