CE RESPONSIBLE - Empowering Social Business in Central Europe

  • Förderung: Interreg Central (EUR ca 180,000, insgesamt EUR 2,3 Mio)
  • Lead Partner in Österreich: Mag. (FH) Cornelia Huis, Prof. (FH) Dr. Christine Vallaster, Prof. (FH) Dr. Eva Lienbacher, Fachbereich Marketing & Relationship Management
  • Laufzeit: 1. April 2019 bis zum 31. März 2022.
  • Gesamtprojektbudget: € 2.305.950, — und wird vom INTERREG Central Europe Programme des European Regional Development Fund (ERDF) mit € 1.913.507,50  unterstützt.
  • Das Projektkonsortium besteht aus Partnern der folgenden Länder: Slowenien, Italien, Deutschland, Kroatien, Slowakei, Ungarn, Polen, Tschechien und Österreich.

Das Projekt INTERREG ALTRUISITIC ENTREPRENEUR, CE sustainable model to support social entrepreneurship der Förderschiene Central Europe unterstützt Social Entrepreneurs, indem wir sie mit etablierten For-Profit Unternehmen zusammenbringen.

Wir vernetzen sozialverantwortliche Unternehmen in Zentraleuropa, die ihre Ressourcen in Form von Wissen, finanzieller Unterstützung oder Zugang zu Netzwerken Social Entrepreneurs zur Verfügung stellen. Das Innovative an unserem Ansatz ist, dass wir den Unternehmen eine Plattform bieten und damit eine win-win-Situation herstellen: Social Entrepreneurs erhalten wertvolles Knowhow und For-profit Unternehmen wird ein organisiertes System angeboten, um ihre Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Damit soll im zentraleuropäischen Raum ein positiver Wandel herbeigeführt werden, wo Social Entrepreneure (je nach Lage) häufig von öffentlichen Fördermitteln abhängig sind.

Am Projekt sind insgesamt neun Länder der EU beteiligt. Aufgrund der engen Kooperation zwischen Institutionen aus diesen Staaten wird ein transnationaler gegenseitiger Lernprozess von Partnern mit vielleicht unterschiedlicher Ausgangslage, jedoch ähnlichen Herausforderungen angestoßen. Die Partner werden gemeinsam Folgendes erarbeiten:

  • Erstellung und Implementierung von strategischen Dokumenten zur Verbesserung von Fähigkeiten und dem Ausbau von Kompetenzen
    – Zentraleuropäischer Leitplan für die Förderung des Sektors Sozial Entrepreneurship
    – Zentraleuropäisches Nachhaltigkeitskonzept-Modell, das die Bedürfnisse von Social Entrepreneurs unterstützt
    – Empfehlungen an die Politik
  • Erstellung und Implementierung von Instrumenten zur Verbesserung von Fähigkeiten und zum Ausbau von Kompetenzen die notwendig sind, um ein erfolgreiches, nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen aufzubauen und zu führen
    – Zentraleuropäische Support- und Netzwerkplattform mit entsprechenden Tools um Social Entrepreneurs und Unternehmen miteinander zu vernetzen und ihre Kommunikation und Kooperation zu unterstützen
    – Altruistic entrepreneurs’ international association zum Aufbau einer Community von Unternehmen die soziale und nachhaltige Entrepreneure unterstützen
    – Coaching Toolbox für Social Entrepreneurs
    – Coaching Toolbox für Altruistic Entrepreneurs (Mentoren)
  • Implementierung von sieben Pilotaktionen, um die entwickelten bottom-up Supporttools zu testen

Alle Partner auf einen Blick:

  • E-Institute – Institute for comprehensive Development solutions (SI)
  • Metropolitan City of Bologna (IT)
  • Ikosom – Institute for communication and social media (DE)
  • Alma Mater Studiorum University of Bologna (IT)
  • Brodoto – Social impact creative agency (CR)
  • Slovak Centre of Scientific and Technical Information (SK)
  • Centre for Economic and Regional Studies – Hungarian Academy of Sciences (HU)
  • Municipality of Kielce/Kielce Technology Park (PL)
  • South Bohemian Agency for Support to Innovative Enterprising (CZ)
  • Fachhochschule Salzburg (AT)
  • Budapest Chamber of Commerce and Industry (HU)

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf unserer Projektwebseite sowie auf Facebook & Twitter.

LOGNETZ - Aufbau eines Kompetenznetzwerkes für die Analyse und Visualisierung von logistischen Wertschöpfungsnetzwerken

  • Förderung: Interreg Österreich-Bayern: Projektcode AB298
  • Lead-Partner: FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH
  • Projektkonsortium: FH OÖ Forschungs-und Entwicklungs GmbH , Universität der Bundeswehr München und Fachhochschule Salzburg GmbH
  • Projektteam an der FH Salzburg: Alexander Zeisler, Monika Schobesberger, Vincent Kadavanich
  • Laufzeit: 01.07.2020 – 30.06.2022 (24 Monate)
  • Gesamtprojektbudget: EUR 581.896

Logistische Wertschöpfungsnetzwerke sind komplexe Strukturen, bestehend aus unabhängigen Unternehmenspartnern, den Beziehungen zwischen diesen und einer Vielzahl an Stakeholdern. Um diese Netzwerke im Kontext des globalen Wettbewerbs überblicken oder optimieren zu können, ist die Beschaffung von Netzwerkdaten, sowie deren systematische Auswertung und Interpretation notwendig. Dies stellt eine große Herausforderung für KMU dar. Der globale Markt kennt keine nationalen Grenzen, und so erstrecken sich Wertschöpfungsnetzwerke auch über die gesamte Grenzregion Österreich-Bayern. In diesem Wirtschaftsraum existiert bisher kein grenzüberschreitendes Kompetenznetzwerk, mit dem Fokus der Analyse und Visualisierung von logistischen Wertschöpfungsnetzwerken. Diese Lücke soll gefüllt werden, indem ein Kompetenznetzwerk zu diesem Thema aufgebaut wird.

Nach Erhebung des Status-Quo bei den KMU werden offene Fragestellungen auf Relevanz und Potential geprüft. Darauf aufbauend werden Fallstudien gemeinsam mit Unternehmen aus der Projektregion durchgeführt, die als Best-Practice Beispiele für andere Unternehmen stehen sollen. Ziel dieser Fallstudien ist die Erarbeitung und anwenderfreundliche Aufbereitung von Methoden (Analysen, Visualisierungen, Optimierungen), um entscheidungsrelevantes Wissen aus Netzwerkdaten zu extrahieren. Die Erkenntnisse daraus, sowie die notwendigen Kompetenzen, ähnliche Projekte im eigenen Unternehmen wiederholen zu können, werden mittels Workshops in die Wirtschaft transferiert. Die Veröffentlichung der Fallstudien und Workshopinhalte dient als Basis für weitere Aktivitäten.

Das Konsortium bringt neben der Expertise für Logistik und Supply Chain Management auch hohe Expertise in Machine-Learning und Operations-Research in das Projekt ein. Nur gemeinsam können die komplexen Methoden der Netzwerkanalyse so aufbereitet und vermittelt werden, dass KMU nachhaltig davon profitieren. Eingebettet in andere Projekte der Region, wie z.B. KMU 4.0, das KMU bei der digitalen Transformation unterstützt, kann dieses zur nachhaltigen Stärkung der Grenzregion beitragen.

Smart Service Innovation

  • Förderung: Wissenschafts- und Innovationsstrategie 2025 des Landes Salzburg
  • Partner FH Salzburg:
    • Prof. (FH) Dr. habil. Christine Vallaster, Dr. Martina Sageder (Fachbereich Marketing & Relationship Management); 
    • Alexander Zeisler BA. MA, Mag. Michael Huber, FH-Prof. DI Dr. Veit Kohnhauser (DTZ / Fachbereich Logistic & Operations Management)
  • Partner Salzburg Research
    • Mag. Dr. Markus Lassnig, Bernhard Schrempf, MSc, Petra Stabauer, BSc MSc
  • Laufzeit: 1. Jänner 2019 bis zum 31. August 2020
  • Gesamtprojektbudget: € 100,000

Unternehmen erwirtschaften immer weniger mit der reinen Sachgüterproduktion und immer mehr mit der Wertschöpfung von Dienstleistungen, die entweder an die physischen Produkte gekoppelt sind oder davon unabhängig angeboten werden. Diese von Experten „Servitization“ genannte Entwicklung spiegelt den gesamtwirtschaftlichen Trend in Richtung Dienstleistungsgesellschaft auf der Unternehmensebene wider.

Auch die Region Salzburg ist hier keine Ausnahme: „Eine Besonderheit der Salzburger Wirtschaft ist die ausgeprägte Dienstleistungsorientierung. Über drei Viertel der Beschäftigten sind mittlerweile im tertiären Sektor tätig, rund 74 % der regionalen Wirtschaftsleistung wird im Dienstleistungssektor erbracht.“ (WISS 2025, S. 17). Genau deshalb ist das vorliegende Projekt „Smart Service Innovation“ für den Wirtschaftsstandort Salzburg wichtig, weil er Smarte Service Innovationen für den Dienstleistungssektor forcieren will. Hier eröffnet das Internet of Things (IoT) neue Innovationsmöglichkeiten, die bisher in dieser Form noch nicht denkbar waren – und deshalb auch für die meisten Salzburger Unternehmen fälschlicherweise als nicht realisierbar erscheinen.

In Zeiten des Internet of Things werden nicht nur Produkte, sondern auch Services immer smarter und vielzählige, auch disruptive Innovationsmodelle (beispielsweise mit datenbasierten Modellen) können beziehungsweise müssen angedacht und ausprobiert werden. Was bei großen Unternehmen als „Spielwiese“ bereits genutzt wird, ist bei mittleren und kleinen Unternehmen im Land Salzburg oft mit verschiedenen Fragezeichen besetzt:

  • Welche digitalen Dienstleistungsinnovationen sind sinnvoll, weil sie von Kunden akzeptiert werden?
  • Welche unternehmerischen Fähigkeiten werden ab welchem Zeitpunkt benötigt?
  • Was ist der optimale Mix zwischen digitalisierten und off-line Kontaktpunkten mit den Kunden?

Diese Fragestellungen sind geprägt von einer großen Unsicherheit, die den Weg für eine erfolgreiche Lancierung von Innovationen oft holprig machen und mit vielen Anläufen und mit unnötigen Kosten verbunden sind.

Das vorliegende Projekt „Smart Service Innovation“ hat das Ziel, diese Unsicherheit mittels strukturierter Vorgehensweise zu verringern:

  1. Kundenbedürfnisse im Hinblick auf datenbasierte Service Innovationen werden generiert und im Hinblick auf Relevanz und Akzeptanz analysiert.
  2. Die unternehmensinterne Sichtweise bezüglich notwendiger digitaler Fähigkeiten soll mittels wissenschaftlich fundierten Innovationsentwicklungssystemen wie der TRIZ Neun-Felder-Matrix strukturiert analysiert werden, um digitales Innovationspotenzial optimal mit off-line (neuen oder bestehenden) Kundenkontaktpunkten zu verbinden.
  3. Ein automatisiertes, auf IoT-Daten basierendes Forecast- und Bestellsystem wird entwickelt. Die Ergebnisse daraus werden im Rahmen des Digitalen Transferzentrums der Öffentlichkeit in Form von technologie-Demonstratoren zur Verfügung gestellt.

Das Resultat dieses Projektes ist die Entwicklung eines Transformationsmodells, das herauskristallisiert, welche Kundenakzeptanzparameter die Innovationstreiber für Internet of Things (IoT) und die damit verbundene Dienstleistungsdigitalisierungsstrategie eines Unternehmens sind. Die generierten Erkenntnisse werden dem Salzburger Dienstleistungssektor über umfassende Transferaktivitäten zur Verfügung gestellt. Damit sollen Salzburger Unternehmen befähigt werden, ihre in IoT basierte Innovationsaktivitäten investierten Summen wissenschaftlich fundiert und viel zielgerichteter als heute einzusetzen, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu realisieren.

Unternehmerische Resilienz und Kooperationen beim Einsatz von digitalen Marketingtechnologien (Virtual und Augmented Reality): Eine Analyse des kleinstrukturierten österreichischen Einzelhandels

  • Förderung: “Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramm Niederösterreich” (FTI-Programm), Niederösterreich
  • Partner FH Salzburg:
    • Prof. (FH) Dr. habil. Christine Vallaster, Mag. (FH) Arno Kinzinger (Fachbereich Marketing & Relationship Management); 
    • Prof. (FH) Dr. Markus Tatzgern, Fachbereich Game Development und Mixed Reality vom Studiengang MultiMediaTechnology
  • Partner: New Design University (NDU) St. Pölten
  • Laufzeit: März 2019 - Oktober 2021  
  • Gesamtprojektbudget:  

Wachsender Wettbewerb, neue Akteure und die Einführung digitaler Technologien prägen den heutigen Einzelhandel. Die derzeitige Markt- und Wettbewerbslage drängt den kleinteiligen Einzelhandel immer mehr zurück. Der kleinstrukturierte Einzelhandel muss sich daher mit verändernden Kundenbedürfnissen und technologischen Entwicklungen auseinandersetzen und sein Marketing neu definieren. Für das Überleben im Einzelhandel sind Innovation und Digitalisierung auf mehreren Ebenen unabdingbar. Gerade für den kleinstrukturierten Einzelhandel ist dies eine große Herausforderung, denn die Entrepreneurship Literatur schreibt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gegenüber Großunternehmen Defizite hinsichtlich finanzieller und personeller Ressourcen zu. Obwohl eine Reihe von Studien der Einführung und Anwendung digitaler Dienste eindeutige Wettbewerbsvorteile zuschreibt, fehlen Untersuchungen hierzu im kleinstrukturierten Einzelhandel.

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Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht daher, ob die Einführung von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) als Distributions- und Kommunikationsinstrumente den kleinstrukturierten Einzelhandel resilienter macht. Netzwerke spielen für KMU eine entscheidende Rolle mit Hinblick auf den Zugang zu materiellen und immateriellen Ressourcen. Folglich befasst sich das vorliegende Projekt auch mit den Effekten, die Netzwerke und Kooperationen im Rahmen der Digitalisierung auf die unternehmerische Resilienz haben.

In der Empirie verfolgen wir einen zweistufigen Ansatz: Im qualitativen Teil (Fokusgruppen) werden in mindestens drei Fokusgruppen den HändlerInnen (n = 10 – 12 / Fokusgruppe) AR- und VR-Lösungen vorgestellt. So können Akzeptanz, mögliche organisatorische Herausforderungen, Chance und Risiken, die mit der Einführung und Nutzung von VR / AR sowie mit der Zusammenarbeit mit anderen EinzelhändlernInnen einhergehen, aber auch Auswirkungen auf die unternehmerische Resilienz eruiert werden. Zweitens wird eine quantitative Conjoint-Analyse durchgeführt (n = 300), um das beste Digitalisierungspaket zu ermitteln, einschließlich der Auswirkungen auf die unternehmerische Resilienz.

Durch die gemeinsame und interdisziplinäre Bearbeitung der Problemstellung durch die beteiligten Forschungsinstitutionen erfolgt eine stärkere Vernetzung innerhalb der österreichischen Forschungslandschaft. Im Rahmen des Projektes werden zudem JungwissenschaftlerInnen gefördert.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts, die gezielte Disseminationsstrategie sowie konkrete Handlungsempfehlungen tragen dazu bei, regionale Akteure für die Anwendung digitaler Technologien zu sensibilisieren und den kleinstrukturierten Einzelhandel nachhaltig zu stärken.

Das Forschungsprojekt ist Teil des “Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramm Niederösterreich” (FTI-Programm), welches das Ziel verfolgt, heute innovative Technologien zu erforschen, diese morgen anzuwenden, sich vom “Innovation Follower” zum “Innovation Leader” zu entwickeln und damit die Zukunft federführend mitzugestalten. 

In der Empirie verfolgen wir einen zweistufigen Ansatz: Im qualitativen Teil (Fokusgruppen) werden in mindestens drei Fokusgruppen den HändlerInnen (n = 10 – 12 / Fokusgruppe) AR- und VR-Lösungen vorgestellt. So können Akzeptanz, mögliche organisatorische Herausforderungen, Chance und Risiken, die mit der Einführung und Nutzung von VR / AR sowie mit der Zusammenarbeit mit anderen EinzelhändlernInnen einhergehen, aber auch Auswirkungen auf die unternehmerische Resilienz eruiert werden. Zweitens wird eine quantitative Conjoint-Analyse durchgeführt (n = 300), um das beste Digitalisierungspaket zu ermitteln, einschließlich der Auswirkungen auf die unternehmerische Resilienz.

Durch die gemeinsame und interdisziplinäre Bearbeitung der Problemstellung durch die beteiligten Forschungsinstitutionen erfolgt eine stärkere Vernetzung innerhalb der österreichischen Forschungslandschaft. Im Rahmen des Projektes werden zudem JungwissenschaftlerInnen gefördert.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts, die gezielte Disseminationsstrategie sowie konkrete Handlungsempfehlungen tragen dazu bei, regionale Akteure für die Anwendung digitaler Technologien zu sensibilisieren und den kleinstrukturierten Einzelhandel nachhaltig zu stärken.

Das Forschungsprojekt ist Teil des “Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramm Niederösterreich” (FTI-Programm), welches das Ziel verfolgt, heute innovative Technologien zu erforschen, diese morgen anzuwenden, sich vom “Innovation Follower” zum “Innovation Leader” zu entwickeln und damit die Zukunft federführend mitzugestalten. 

Digitalisierung bei KMU: Optimierung des Online Vertriebs durch Virtual Reality (VR)

  • Förderung: Landesförderung Salzburg
  • Projektleitung: Prof. (FH) Dr. habil. Christine Vallaster
  • Forschungsteam:
    • Mag. (FH) Arno Kinzinger (Fachbereich Marketing & Relationship Management)
    • Prof. (FH) Dr. Markus Tatzgern, Fachbereich Game Development und Mixed Reality vom Studiengang MultiMediaTechnology
    • Bakk., DI Gerlinde Emsenhuber,
    • Prof. (FH) Mag. Günter Berger, Studiengang Holztechnologie und Holzbau
  • Gesamtprojektbudget: EUR 112,000 

Befeuert durch die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft, werden digitale Innovationen wie VR zu einer Vielzahl von Veränderungen in Unternehmen führen. Konkret bietet sich beispielsweise eine verstärkte Nutzung von digitalen Elementen im gesamten Vertriebs- und Kommunikationssystem an. Während große Unternehmen im Konsum- und Dienstleistungsbereich sowie im Business-Bereich VR im Vermarktungs- und Kommunikationsprozess bereits einsetzen, hat der Großteil der KMU laut der Wirtschaftskammer Österreich in diesem Bereich noch wenige Berührungspunkte. Die Gründe dafür sind hauptsächlich im mangelnden Wissen im Umgang mit VR, aber auch in der Tatsache zu suchen, dass es noch nicht ganz klar ist, ob VR im Verkaufs- und Kommunikationsprozess tatsächlich eine so große Rolle spielt wie uns der Hype derzeit vormacht.
Das Ziel dieses Projektes ist die Analyse  des optimalen Einsatzes von VR im Vergleich zu klassischen Online-Darstellungsformen im Vertrieb von Produkten.  Im Fokus stehen dabei die Form der Produktpräsentation und der Einsatz von Interaktionen bei Online-VR-Applikationen und deren Auswirkung auf die Kaufsintention. Durch eine optimale Darstellung der Produkte mittels VR wird es den KMU aus der Region ermöglicht, Vertriebsprozesse zunehmend zu digitalisieren und kompetitiv zu gestalten.

Broschüre zum Download

Krisen- und Sanierungsmanagement

  • Förderung: Eigenförderung
  • Laufzeit: xxx
  • Projektleitung: Prof. (FH) Dr. Christine Mitter, Prof. (FH) Dr. Manuela Ender, Fachbereich für Controlling & Finance
    Kooperationspartner: xxx

Unternehmensinsolvenzen befinden sich in Österreich im internationalen Vergleich auf hohem Niveau. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise führt zudem zu schwierigeren Umfeld- und Wettbewerbsbedingungen der Unternehmen und damit einer Zunahme der Krisen- und Insolvenzgefahr. Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich die Frage, wie Unternehmen Krisen begegnen können, welche Möglichkeiten der außergerichtlichen und gerichtlichen Sanierung zur Verfügung stehen und welche Auswirkungen damit verbunden sind. Im Juli 2010 trat die neue Insolvenzordnung in Kraft, die eine Verbesserung der Sanierungschancen von Unternehmen zum Ziel hat. Ob dies tatsächlich der Fall ist, und welche Vorteile die aktuelle Insolvenzrechtsreform bringt, gilt es zu untersuchen. Zudem sollten im Sinne eines proaktiven Krisenmanagements Methoden und Instrumente der Krisenfrüherkennung und Insolvenzprävention aufgezeigt werden.

Negotiation Strategies and Tactics in Austria, China and Turkey – An International Comparison

Zweck dieses Forschungsprojektes ist die Einstellung von Österreicher/innen, in Bezug auf ethisch fragwürdige Verhandlungsstrategien und –taktiken zu untersuchen. In dieser quantitativen Studie wird untersucht, wie sich Individualismus-Kollektivismus, Vertrauen und ethische Einstellung in Verhandlungssituationen auf die Bereitschaft auswirkt falsche Tatsachen vorzugeben, vortäuschen oder zu lügen. Die Untersuchung soll österreichischen Manger/innen einen Hinweis geben, in welchem Ausmaß und unter welchen Rahmenbedingungen Österreicher/innen ethisch fragwürdige Verhandlungsstrategien und –taktiken anwenden. Da diese Untersuchung auch in anderen Ländern durchgeführt wurde bzw. wird, soll in weiterer Folge ein Vergleich der unterschiedlichen Länder durchgeführt werden.

Laufzeit: Jänner 2009 - Dezember 2018
Fördergeber: Eigenprojekt
Projektleitung: Prof. (FH) Dr. Herbert Gölzner
Kooperationspartner: City University of New York, Long Island University

Co-Creation einer Stadtmarke während der Flüchtlingswelle 2015

Up till now, only few researchers have looked at the dynamics that develop when citizens' collective actions co-create and eventually co-destruct a city brand. This research paper analyzes the interplay between urban policies and grassroots city brand development during the refugee crisis that had its peak in autumn 2015 in Germany. We chose the city of Munich (Germany) as the case, because the city has managed to communicate itself as an open and tolerant place. However currently, this city has increasingly been jeopardized by the refugee crisis and thus constitutes an extreme case illustrating city brand co-creation and potential co-destruction dynamics. Based on our qualitative research, we derive three propositions about city brand co-creation and co-destruction which aim to stimulate future research. In doing so, this research is a highly relevant example for cities in crisis, where collective action is supporting as well as challenging the co-created meaning of a place (brand).

Entrepreneurship & Social Identity in verantwortungsvollen hybriden Unternehmen

  • Förderung: Eigenförderung
  • Lead Partner Betriebswirtschaft: Prof. (FH). Dr. habil. Christine Vallaster, Fachbereich MRM und Prof. (FH) Dr. Julian Müller, Fachbereich LOM/DTZ 
  • Partner:New Design University, Univ.-Prof. Dr. Beate Cesinger
  • Laufzeit: August 2019 - August 2020

Sustainable entrepreneurs create economic, ecological, and/or social value. Vis-à-vis society and competition as their frames of references and on the basis of self-evaluation, sustainable entrepreneurs experience two types of tensions: tensions that relate to social, ecological, and economic aspects as well as tensions that concern social and ecological aspects only. To leverage these tensions, sustainable entrepreneurs’ identity changes like the ebb and flow. Dependent on the tension they experience, sustainable entrepreneurs activate a certain combination of facets of their identity, which then help to resolve the tension. We address this research contribution by building on 29 case studies with European sustainable entrepreneurs. The present results thus contribute to understanding the dynamic role of entrepreneurial identity and adds nuance to the current static view of entrepreneurial identities by revealing fluid tension management strategies.

Corporate Governance und Controlling in Familienunternehmen

  • Förderung: Eigenförderung
  • Laufzeit: Jänner 2011 - Dezember 2018
  • Projektleitung: Univ.-Prof. Dr.in Birgit Feldbauer-Durstmüller, Prof. (FH) Dr.in Christine Mitter
    Team: Ass.-Prof.in DIin MMag.a Dr.in Christine Duller
    Kooperationspartner:Institut für Controlling und Consulting, Universität Linz

Familienunternehmen nehmen eine wesentliche Rolle in Österreichs Volkswirtschaft ein. Je nach Definition stellen Familienunternehmen einen Großteil oder sogar die Mehrheit der österreichischen Unternehmen dar, beschäftigen eine Vielzahl an Arbeitnehmern und leisten einen bedeutenden Beitrag zum BIP. Dennoch wurden Familienunternehmen, insbesondere die Ausgestaltung des Controllings, bisher noch kaum erforscht. Vor diesem Hintergrund ergeben sich folgende Fragestellungen:

  • Unterscheiden sich die Corporate Governance und das Controlling von Familienunternehmen von Nichtfamilienunternehmen und wo bestehen Differenzen?
  • Inwiefern bestehen auch zwischen den verschiedenen Kategorien von Familienunternehmen Unterschiede?
  • Welche Auswirkung besitzt die Einbeziehung familienfremder Personen ins Management auf die Ausgestaltung der Corporate-Governance-Strukturen und des Controllings?
  • Spielt die Generation, in der das Familienunternehmen geführt wird, eine Rolle?
  • Inwieweit beeinflussen Aufsichtsgremien wie Aufsichtsrat, Beirat oder Family Council und deren Zusammensetzung die Ausgestaltung des Controlling?

Circular Economy – Auf der Suche nach kreislaufgeprägten Innovationen für die Gestaltung von Leerständen in Erdgeschosszonen

  • Förderung: LAFÖ 2019 (EUR 125,000)
  • Forschungsteam: Prof. (FH) Dr. (habil.) Christine Vallaster (lead), Fachbereich MRM, in Kooperation mit Prof. (FH) Dr. Stefan Netsch, Fachbereichsleiter Städtebauliche Planung, Studiengang Smart Building; Prof. (FH) Dr. Elmar Schüll, Studiengang Soziale Arbeit
  • Laufzeit: Juli 2020 bis Juni 2022

Die Kreislaufwirtschaft wird von der europäischen Union als eine Möglichkeit gesehen, um die aktuellen Herausforderungen wie Klimakrise, Rohstoffknappheit oder Verlust der Artenvielfalt zu meistern. Durch den Wiedereinsatz oder die Umnutzung vorhandener Ressourcen und die Schließung von Materialkreisläufen sollen der Verbrauch von Rohstoffen und Energie sowie die Emission von Schadstoffen reduziert werden. Plausibel erscheint der Ansatz der Kreislaufwirtschaft im Sinne der Recyclingthematik von Wert- und ehemaligen Rohstoffen. Allerdings können Gebäude ebenso im Sinne eines Kreislaufes weitergenutzt werden. Besonders wenn eine Nutzung eines Gebäudes nicht mehr relevant ist oder dieses angepasst werden müsste.

Schaut man diesbezüglich die Region Salzburg an, dann ist erkennbar, dass in vielen Ortskernen von Klein- und Mittelstädten gewerblich nutzbare Flächen besonders in den Erdgeschosszonen leer stehen. Des Weiteren sind öffentliche Räume wie z.B. zentrale Plätze oder Straßen in Ortskernen zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, sich als attraktiven Treffpunkt für Wohnen, Freizeit, Kultur und Versorgung zu entwickeln. Vielfach werden diese Bereiche aufgrund von Leerständen, die meist mit einem vernachlässigten Unterhalt der Gebäude und öffentlichen Räumen verbunden ist, als negativ wahrgenommen und führen zu einem schrittweisen Downgrading der Ortskerne: Der Rückzug eines oder einen Gewerbetreibenden, die Nicht-Nutzung eines Gebäudes oder der Verfall einer ehemals belebten Ladenzeile wirken sich negativ auf das Engagement aller übrigen Stakeholder aus. Es besteht die Gefahr selbstverstärkender Struktureffekte (Schimank, 2016).

Wir sehen neben der Politik und Verwaltung zwei Hauptakteure, die Lösungen für diese zwei Herausforderungen anbieten können: 1) Unternehmen, die durch Innovationen im Sinne der Kreislaufwirtschaft die Belebung von nicht genutzten gewerblichen Flächen ermöglichen, und 2) die Bevölkerung, die durch innovative Projektideen den öffentlichen Raum so gestalten, dass dieser lebenswerter wird. Aus Sicht der Forschung stellt sich daher die Frage, durch welche Eingriffe die nicht genutzten Räume wiederbelebt werden können.

Das Ziel dieses Projektes ist die Erstellung von kreislaufwirtschaftlich-geprägteninnovativen Lösungsansätzen und Geschäftsmodellen, die für die Nutzung von öffentlichen Räumen und gewerblichen Flächen im Erdgeschoss geeignet sind. Das Projekt wird als Pilotprojekt mit der Stadt Hallein durchgeführt (siehe vorhandener LoI); deren BewohnerInnen sowie Gewerbetreibenden sollen aktiv in den kreislaufwirtschaftlichen Innovationsprozess eingebunden werden.

Dieses Projekt ist ein an der FH Salzburg interdisziplinär angelegtes Forschungsprojekt zwischen den Studiengängen Betriebswirtschaft (BWI), Smart Buildings in Smart Cities (SMC), sowie Studiengang Soziale Innovation, Forschungsgruppe Innovation und Gesellschaft (SOZA), die ihr jeweiliges Fachwissen in das Projekt einbringen: In dem Projekt soll das Wissen um die Kreislaufwirtschaft und Geschäftsmodellentwicklung, um Muster und Methoden der Stadt- und Regionalentwicklung sowie um die Voraussetzungen von sozialen Innovationen für das Lösen eines konkreten Praxisproblems nutzbar gemacht werden. Außerdem werden Synergien zum derzeit laufenden Forschungsprojekt Open Innovation (unterstützt durch die WISS-Förderschiene – u.a. ist der Fachbereich Marketing & Relationship Management vom Studiengang Betriebswirtschaft involviert) angestrebt.

Circular Economy – The role of Social Supermarkets in reducing food waste

In this research project we examine a hybrid business model, so called Social Supermarkets (SSMs). SSMs are comparable to conventional supermarkets that operate in stationary outlets and primarily sell food and consumer products. The main difference of SSMs as compared to conventional supermarkets lies in a modified implementation of various retail marketing mix instruments, for example, a limited assortment and a significantly lower consumer price of approximately 50% to 70% less than regular market prices. The target group of SSMs is restricted to financially poor people, and access to the stores is controlled with the help of identification cards that are issued upon the presentation of an income statement. The stores’ limited assortments consist of surplus products that are supplied free of charge by retailing and manufacturing companies. These products are unsellable for various reasons (e.g., they are close to the expiration date, surplus products, in the wrong packaging) but still consumable (Holweg & Lienbacher, 2016; further information: http://socialsupermarkets.org/). By now a lot is unknown when it comes to the cooperation and type of infrastructure between hybrids, i.e. the cooperation between for-profit, non-profit and/or government organizations that will be required to facilitate a societal change towards reducing poverty. In this project, we close this research gap by assessing this relationship through a geospatial perspective, combined with geospatial methods and data for Austria, the country with the second highest density of social supermarkets in Europe.

Raus aus der Krise: Attraktiver Tourismus

  • Förderung: Interreg Österreich-Bayern, 2014-2020
  • Lead Partner: Fachhochschule Salzburg, Mag. Mattia Rainoldi, Mag. Karin Foidl-Mehrländer
  • Projektpartner: Fachhochschule Kufstein, Standortagentur Tirol, Chiemgau Tourismus e.V.
  • Projektzeitraum: September 2019 – Juni 2022
  • Gesamtprojektbudget: EUR 730.000,-

Entwicklung von grenzüberschreitenden Maßnahmen und Instrumenten für die Imageverbesserung und Steigerung der Attraktivität des Tourismus als Arbeitgeber zur nachhaltigen Mitarbeiterentwicklung, –zufriedenheit und –bindung

Der Tourismus ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor insbesondere für die alpinen ländlichen Regionen wie Salzburg, Tirol und Bayern. Allerdings hat das Image der Tourismusbranche als attraktiver Arbeitgeber in den letzten Jahren einen Abschwung erlitten. Auch wenn eine hohe Anzahl von ausgebildeten Fachkräften in den alpinen Regionen vorhanden sind, haben die negativen Arbeitsbedingungen, mit denen die Beschäftigung in der Hotellerie und Gastronomie häufig assoziiert wird, zu einer Branchenflucht und zu einem massiven Fachkräftemangel geführt.

Es gibt jedoch zahlreiche Gründe, die den Tourismus als attraktives Betätigungsfeld auszeichnen. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen finden hier gute Rahmenbedingungen für die persönliche Selbstverwirklichung und vielfältige Möglichkeiten für die fachliche Weiterentwicklung gekoppelt mit aussichtsreichen Karriereperspektiven weltweit.

Die alpinen Regionen stehen damit vor der Herausforderung, die Arbeit im Tourismus attraktiv zu gestalten, damit diese in der einheimischen Bevölkerung als zukunftsfähiges Arbeitsfeld angenommen wird, um die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit des Tourismus nachhaltig sicherzustellen.

Im Rahmen des Projektes soll ein nachhaltiges und grenzüberschreitendes Verbundsystem geschaffen werden, an welchem unterschiedlichste Stakeholder angeschlossen werden können, um durch den Einsatz von modernen Lehr- und Lernmethoden Zugang zu einer innovativen Möglichkeit der Führungskräfte- und Mitarbeiterentwicklung zu erhalten. Gekoppelt mit diesem System sollen unterschiedlichste Ansätze eingebunden werden, um die Attraktivität des Tourismus als Arbeitgeber erhöhen zu können. Sämtliche Maßnahmen haben das Ziel, die Attraktivität des Tourismus als Arbeitgeber zu steigern als auch das Image der Tourismusbranche zu verbessern, um vor allem einheimische Tourismusbetriebe als attraktive Arbeitsplätze zu positionieren und langfristige Arbeitsverhältnisse zu schaffen.