Absolventin Verena Olschnögger

Verena Olschnögger absolvierte den Bachelor- und Masterstudiengang Design & Produktmanagement an der FH Salzburg. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich 2014 mit dem Thema „Upcycled Food“. Gemeinsam mit einer regionalen Obstpresse wurden Abfälle aus der Saftproduktion in ein innovatives Lebensmittelprodukt verwandelt.

Das Werk der gebürtigen Pinzgauerin gewann 2015 den SN-Volkskulturpreis, wodurch das Image der Region ein weiteres Mal gestärkt wurde.

Im Anschluss war Verena 4 Jahre für die Designagentur KIKSA als Brand Consultant und Market Researcher tätig. Eines ihrer prägenden Projekte war ihre „Reise um die Welt“, um mit Lead Usern über ihre Erfahrungen und ihre Passion bezüglich Auto & Motorrad zu sprechen und somit „first hand consumer insights“ zu bekommen. Im Anschluss an diese intensive Zeit zeigte sie ihrem Umfeld, dass man „Work-Life-Balance“ auch tatsächlich leben kann und gönnte sich ein konsequentes sechsmonatiges „Sabattical“, in dem sie Körper und Geist „entgiftete“ und sich überlegte, was sie wirklich will und was ihre nächsten beruflichen Schritte sein sollten. Danach bewarb sie sich bei ausgewählten Unternehmen und bekam mehrere Jobangebote. Über diese positive Resonanz sagt sie: „Es war ein wirklich cooles Gefühl, seinen Marktwert ganz ohne Druck abzutesten. Das positive Feedback hat mich unglaublich bestärkt.“

Schließlich hat sie sich für die Salzburger Digitalagentur Loop entschieden, bei der sie nun seit zwei Jahren in der Panzerhalle mit dem „Strategie Lead“ betraut ist und den Online-Auftritt von Marken wie Merkur, Teekanne und Clever verantwortet. Zusammen mit Studienkollege Klaus Ringelhann übernahm sie im Wintersemester 2019 die Vorlesung „Service Design“ am Studiengang Design & Produktmanagement (DPM).

Zu ihrer neuen Aufgabe sagte sie: „Es ist wie nach Hause zu kommen. Selber habe ich von DPM viel Fachwissen, soziale Fähigkeiten sowie Kontakte und Freundschaften zu Menschen in aller Welt mitbekommen und kann dies nun angereichert durch meine beruflichen Erfahrungen der letzten Jahre an junge Studierende weitergeben. Das fühlt sich richtig gut an!“