Akademischer Lehrgang zur wissenschaftlichen Qualifizierung des gehobenen Dienstes für GUK

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Advanced Nursing Process

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKL1ANPUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Der Pflegeprozess als kybernetischer Regelkreis, Pflegetheorien und Pflegeprozess, Pflege-ziele erkennen und formulieren, Pflegeinterventionen im Kontext von Pflegezielen und Pfle-gediagnosen, Evaluation der Pflegeergebnisse Pflegebericht & Dokumentation von Pflegemaßnahmen Pflege Assessment, Clinical Assessment, Pflegediagnostik, Klassifikationssysteme, Fokus Assessment-Instrumente, verstehende Pflegediagnostik PatientInnenautonomie vs. standardisierte Pflege, Subjektive Bedeutung von Krankheit, Au-tonomie & Compliance, Kritisches Denken

Übergeordnetes Modul:

Pflegerische Fachkompetenz

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die pflegerischen und pflegewissenschaftlichen Elemente eines vorgestellten PatientInnenfalles anhand konkreter Fragestellungen zu erarbeiten, sowie Lösungsmöglichkeiten für die pflegerische Versorgung anzubieten. Sie können wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere zur evidenzbasierten Reflexion, Evaluation und Argumentation der Gesundheits- und Krankenpflege recherchieren. Sie können Pflegeergebnisse evaluieren und diese in Referenz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begründen. Sie können im Rahmen der Pflegdiagnostik den Entwicklungsstand, die gesundheitlichen Risikofaktoren und ¿indikatoren, Probleme, Erfordernisse, Bedürfnisse und das Entwicklungspotential von Menschen aller Altersstufen sowie Familien unter Berücksichtigung des kulturellen und weltanschaulichen Kontextes verarbeiten. Sie planen individuums- und situationsbezogen die erforderlichen Pflegeinterventionen. Diese wählen sie auf der Grundlage der Gesamtheit des pflegerischen Wissens sowie der Präferenzen und Ressourcen der Menschen unter Berücksichtigung physischer, psychischer, religiöser, spiritueller, soziokultureller, geschlechtsspezifischer sowie ethischer Aspekte aus und beziehen dabei wirtschaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Die TeilnehmerInnen können eine Pflege Assessment (Beobachtung, Clinical Assessment, Anamnese) durchführen und auf ihrer Grundlage relevante Pflegediagnosen bestimmen. Sie kennen den Prozess des Diagnostizierens und beherrschen den Umgang mit den gängigen Klassifikationssystemen und Assessmentinstrumenten. Die TeilnehmerInnen kennen und verstehen das Modell der Salutogenese. Sie sind dazu in der Lage ihre eigenen Einstellungen zu Gesundheit, sowie das individuelle Gesundheitshandeln darzustellen und kritisch zu diskutieren. Sie können die salutogene Perspektive in den eigenen Arbeitsalltag übertragen und konkrete Handlungskompeten-zen für die praktische Arbeit ableiten. Die TeilnehmerInnen besitzen Kenntnisse über Gesundheitsressourcen und des ressourcenfördernden Arbeitens in der Gesundheitsbildung. Sie kennen Strategien und Methoden der salutogenen Gesundheitsbildung und können diese aktiv für gesundheitsbildende Maßnahmen in ihrem Arbeitsfeld einsetzen. Die TeilnehmerInnen kennen und verstehen den Unterschied zwischen gesundheitsfördernden und krankheitsverhü-tenden Strategien in den Gesundheitswissenschaften (Public Health). Sie besitzen Kenntnisse zu Integrationsmodel-len und können diese für die Umsetzung gesundheitsbildender Maßnahmen im Berufsfeld einsetzen. Sie kennen verschiedene Gesundheitstheorien und ¿modelle, sowie Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention und können die eigenen Einstellungen zur Gesundheit und das eigene Gesundheitshandeln darstellen und kritisch dis-kutieren und reflektieren. Die TeilnehmerInnen kennen ausgewählte komplementäre Methoden und können diese gezielt anwenden. Sie ken-nen die Konzepte Körper und Leib und sind in der Lage auf Basis dieser Konzepte pflegbedürftige Personen zu unter-stützen. Sie können Beratungssettings herstellen und adäquate Beratung anbieten. Die TeilnehmerInnen können formale Strukturen und die darin festgelegten Kommunikationsbeziehungen und Zu-ständigkeiten in organisatorischen Einheiten benennen. Sie können zielorientierte Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung nennen und in eine individuelle Karriereplanung einbauen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die TeilnehmerInnen sind befähigt, Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren.

Beschreibende und schließende Statistik

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKL1BSSIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 7,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen der deskriptiven und schließenden Statistik: Häufigkeitsverteilungen, Stan-dardabweichung, Kenngrößen für die Lage von Merkmalsausprägungen, Streuung, Wahr-scheinlichkeiten Arbeiten mit SPSS: Dateneingabe, Datenkontrolle, Anlage von Datenmasken. Ermittlung statistischer Größen wie Häufigkeitsverteilungen, Standardabweichung, Kenn-größen für die Lage von Merkmalsausprägungen, Streuung, Wahrscheinlichkeiten, Regres-sionsanalyse etc. Anwendung von statistischen Tests (Punkt- und Intervallschätzungen, Konfidenzgrenzen, Standardfehler, Signifikanztests etc.)

Übergeordnetes Modul:

Pflegewissenschaft

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen kennen die wesentlichen Designs, Stichproben, Datensammlungs- und Auswertungsmethoden, die in der qualitativen und quantitativen Pflegeforschung zum Einsatz kommen. Die TeilnehmerInnen können den Plan für eine qualitative oder quantitative Studie ent-werfen. Die TeilnehmerInnen können für ihre Datensammlung einen Fragebogen/einen Inter-viewleitfaden entwickeln Die TeilnehmerInnen können eine qualitative oder quantitative Datensammlung durch-führen. Die TeilnehmerInnen können qualitative Daten durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring mit Hilfe von Citavi / quantitative Daten auf der Grundlage von deskriptiver Statistik und bivariater Verfahren der schließenden Statistik mit Hilfe von SPSS auswer-ten. Die TeilnehmerInnen können ihre Ergebnisse präsentieren und selbstkritisch auf ihre Validität hin einschätzen. Die TeilnehmerInnen können die grundlegenden Begriffe der beschreibenden Statistik mit eigenen Worten erläutern. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, Ergebnisse der beschreibenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die TeilnehmerInnen können die Grundlagen der schließenden Statistik erläutern. Die TeilnehmerInnen sind im Umgang mit dem Datenverarbeitungsprogramm SPSS ver-traut und können Datenmasken anlegen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, Daten mit SPSS auszuwerten (einfache statisti-sche Verfahren) und Ergebnisse der beschreibenden und schließenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die Studierende können externe und interne Validität von quantitativen (Interventions)-Studien beurteilen. Die TeilnehmerInnen können die Gütekriterien einer qualitativen Studie beurteilen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage das Wissen über den pflegewissenschaftlichen Prozess in einer literaturbasierten Seminararbeit umzusetzen.

Einführung in die Pflegeforschung

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKL1QQPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 7,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Arten der Forschung, Formulierung von Forschungsfrage für eine Litera-turrecherche, Datenbankrecherche, Literaturbeschaffung, Systematische Auswertung wis-senschaftlicher Studien, Verfassen einer wissenschaftlichen Hausarbeit

Übergeordnetes Modul:

Pflegewissenschaft

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen kennen die wesentlichen Designs, Stichproben, Datensammlungs- und Auswertungsmethoden, die in der qualitativen und quantitativen Pflegeforschung zum Einsatz kommen. Die TeilnehmerInnen können den Plan für eine qualitative oder quantitative Studie ent-werfen. Die TeilnehmerInnen können für ihre Datensammlung einen Fragebogen/einen Inter-viewleitfaden entwickeln Die TeilnehmerInnen können eine qualitative oder quantitative Datensammlung durch-führen. Die TeilnehmerInnen können qualitative Daten durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring mit Hilfe von Citavi / quantitative Daten auf der Grundlage von deskriptiver Statistik und bivariater Verfahren der schließenden Statistik mit Hilfe von SPSS auswer-ten. Die TeilnehmerInnen können ihre Ergebnisse präsentieren und selbstkritisch auf ihre Validität hin einschätzen. Die TeilnehmerInnen können die grundlegenden Begriffe der beschreibenden Statistik mit eigenen Worten erläutern. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, Ergebnisse der beschreibenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die TeilnehmerInnen können die Grundlagen der schließenden Statistik erläutern. Die TeilnehmerInnen sind im Umgang mit dem Datenverarbeitungsprogramm SPSS ver-traut und können Datenmasken anlegen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, Daten mit SPSS auszuwerten (einfache statisti-sche Verfahren) und Ergebnisse der beschreibenden und schließenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die Studierende können externe und interne Validität von quantitativen (Interventions)-Studien beurteilen. Die TeilnehmerInnen können die Gütekriterien einer qualitativen Studie beurteilen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage das Wissen über den pflegewissenschaftlichen Prozess in einer literaturbasierten Seminararbeit umzusetzen.

Einführung in die Pflegeforschung

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKL1QQPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 7,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Arten der Forschung, Formulierung von Forschungsfrage für eine Litera-turrecherche, Datenbankrecherche, Literaturbeschaffung, Systematische Auswertung wis-senschaftlicher Studien, Verfassen einer wissenschaftlichen Hausarbeit

Übergeordnetes Modul:

Pflegewissenschaft

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen kennen die wesentlichen Designs, Stichproben, Datensammlungs- und Auswertungsmethoden, die in der qualitativen und quantitativen Pflegeforschung zum Einsatz kommen. Die TeilnehmerInnen können den Plan für eine qualitative oder quantitative Studie ent-werfen. Die TeilnehmerInnen können für ihre Datensammlung einen Fragebogen/einen Inter-viewleitfaden entwickeln Die TeilnehmerInnen können eine qualitative oder quantitative Datensammlung durch-führen. Die TeilnehmerInnen können qualitative Daten durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring mit Hilfe von Citavi / quantitative Daten auf der Grundlage von deskriptiver Statistik und bivariater Verfahren der schließenden Statistik mit Hilfe von SPSS auswer-ten. Die TeilnehmerInnen können ihre Ergebnisse präsentieren und selbstkritisch auf ihre Validität hin einschätzen. Die TeilnehmerInnen können die grundlegenden Begriffe der beschreibenden Statistik mit eigenen Worten erläutern. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, Ergebnisse der beschreibenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die TeilnehmerInnen können die Grundlagen der schließenden Statistik erläutern. Die TeilnehmerInnen sind im Umgang mit dem Datenverarbeitungsprogramm SPSS ver-traut und können Datenmasken anlegen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, Daten mit SPSS auszuwerten (einfache statisti-sche Verfahren) und Ergebnisse der beschreibenden und schließenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die Studierende können externe und interne Validität von quantitativen (Interventions)-Studien beurteilen. Die TeilnehmerInnen können die Gütekriterien einer qualitativen Studie beurteilen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage das Wissen über den pflegewissenschaftlichen Prozess in einer literaturbasierten Seminararbeit umzusetzen.

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKL1GWAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen des Wissenschaftlichen Arbeitens inkl. gute wissenschaftliche Praxis, Exzer-pieren, Zitierregeln, Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten, Publikationsarten richtig einschät-zen Grundlagen gendergerechter Formulierung

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliche Basiskompetenz

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen besitzen grundlegende Kenntnisse über die wissenschaftstheori-schen Grundlagen der Pflegewissenschaft. Sie können den Unterschied zwischen All-gemeinwissen und wissenschaftlichem Wissen beschreiben. Die TeilnehmerInnen können wissenschaftliche Texte selbstständig bearbeiten und re-levante Informationen aus ihnen exzerpieren. Die TeilnehmerInnen können Informationen aus wissenschaftlichen Texten zusammen-fassen und auf logisch schlüssige Weise ordnen. Die TeilnehmerInnen sind mit den Grundzügen wissenschaftlichen Arbeitens vertraut. Sie kennen die Elemente einer wissenschaftlichen Arbeit und sind in der Lage, eine schriftliche Arbeit auf dieser Grundlage zu gestalten. Die TeilnehmerInnen können Forschungsfragen formulieren. Die TeilnehmerInnen können eine Literarturrecherche in wissenschaftlichen Datenban-ken durchführen und geeignete Literatur zur Beantwortung ihrer Forschungsfrage fin-den. Die TeilnehmerInnen kennen die wichtigsten Designs der qualitativen und quantitativen Forschung und sind in der Lage, deren Ergebnisse zu verstehen und auszuwerten. Die TeilnehmerInnen können die wesentlichen Aussagen aus einem Forschungsbericht identifizieren und exzerpieren. Die TeilnehmerInnen können eine systematische Beschreibung der gefundenen Litera-tur durchführen und auf dieser Grundlage ihre Forschungsfrage beantworten.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Fallarbeit

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKL2FAAUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bearbeitung konkreter Fallbeispiele aus der Praxis; Anamnese, Sozialanamnese und Biografieerhebung; Pflegediagnostik; Erstellung von Pflegeplänen; Evaluierung; Abgleich mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Pflegeinterventionen; Beratung; Bearbeitung der Frage der Interdisziplinarität

Übergeordnetes Modul:

Pflegerische Fachkompetenz

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die pflegerischen und pflegewissenschaftlichen Elemente eines vorgestellten PatientInnenfalles anhand konkreter Fragestellungen zu erarbeiten, sowie Lösungsmöglichkeiten für die pflegerische Versorgung anzubieten. Sie können wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere zur evidenzbasierten Reflexion, Evaluation und Argumentation der Gesundheits- und Krankenpflege recherchieren. Sie können Pflegeergebnisse evaluieren und diese in Referenz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begründen. Sie können im Rahmen der Pflegdiagnostik den Entwicklungsstand, die gesundheitlichen Risikofaktoren und ¿indikatoren, Probleme, Erfordernisse, Bedürfnisse und das Entwicklungspotential von Menschen aller Altersstufen sowie Familien unter Berücksichtigung des kulturellen und weltanschaulichen Kontextes verarbeiten. Sie planen individuums- und situationsbezogen die erforderlichen Pflegeinterventionen. Diese wählen sie auf der Grundlage der Gesamtheit des pflegerischen Wissens sowie der Präferenzen und Ressourcen der Menschen unter Berücksichtigung physischer, psychischer, religiöser, spiritueller, soziokultureller, geschlechtsspezifischer sowie ethischer Aspekte aus und beziehen dabei wirtschaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Die TeilnehmerInnen können eine Pflege Assessment (Beobachtung, Clinical Assessment, Anamnese) durchführen und auf ihrer Grundlage relevante Pflegediagnosen bestimmen. Sie kennen den Prozess des Diagnostizierens und beherrschen den Umgang mit den gängigen Klassifikationssystemen und Assessmentinstrumenten. Die TeilnehmerInnen kennen und verstehen das Modell der Salutogenese. Sie sind dazu in der Lage ihre eigenen Einstellungen zu Gesundheit, sowie das individuelle Gesundheitshandeln darzustellen und kritisch zu diskutieren. Sie können die salutogene Perspektive in den eigenen Arbeitsalltag übertragen und konkrete Handlungskompeten-zen für die praktische Arbeit ableiten. Die TeilnehmerInnen besitzen Kenntnisse über Gesundheitsressourcen und des ressourcenfördernden Arbeitens in der Gesundheitsbildung. Sie kennen Strategien und Methoden der salutogenen Gesundheitsbildung und können diese aktiv für gesundheitsbildende Maßnahmen in ihrem Arbeitsfeld einsetzen. Die TeilnehmerInnen kennen und verstehen den Unterschied zwischen gesundheitsfördernden und krankheitsverhü-tenden Strategien in den Gesundheitswissenschaften (Public Health). Sie besitzen Kenntnisse zu Integrationsmodel-len und können diese für die Umsetzung gesundheitsbildender Maßnahmen im Berufsfeld einsetzen. Sie kennen verschiedene Gesundheitstheorien und ¿modelle, sowie Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention und können die eigenen Einstellungen zur Gesundheit und das eigene Gesundheitshandeln darstellen und kritisch dis-kutieren und reflektieren. Die TeilnehmerInnen kennen ausgewählte komplementäre Methoden und können diese gezielt anwenden. Sie ken-nen die Konzepte Körper und Leib und sind in der Lage auf Basis dieser Konzepte pflegbedürftige Personen zu unter-stützen. Sie können Beratungssettings herstellen und adäquate Beratung anbieten. Die TeilnehmerInnen können formale Strukturen und die darin festgelegten Kommunikationsbeziehungen und Zu-ständigkeiten in organisatorischen Einheiten benennen. Sie können zielorientierte Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung nennen und in eine individuelle Karriereplanung einbauen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die TeilnehmerInnen sind befähigt, Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren.

Grundlagen der Gesundheitsbildung, -förderung und Prävention

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKL2BFPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3,5
ECTS-Punkte 8,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Modelle der Gesundheitsförderung; Relevanz in der Praxis; Exemplarische Handlungsfelder der Gesundheitsbildung, Gesundheitsförderung und Prävention (z.B. chronische Er-krankungen, existentielle Erfahrungen im Leben wie Eltern werden, Verlust,...); Von der Ge-sundheitserziehung zur Gesundheitsförderung, Selbsterfahrung gesundheitsförderlichen Verhaltens; Komplementäre Methoden, Persönliche Gesundheitsprophylaxe

Übergeordnetes Modul:

Pflegerische Fachkompetenz

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die pflegerischen und pflegewissenschaftlichen Elemente eines vorgestellten PatientInnenfalles anhand konkreter Fragestellungen zu erarbeiten, sowie Lösungsmöglichkeiten für die pflegerische Versorgung anzubieten. Sie können wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere zur evidenzbasierten Reflexion, Evaluation und Argumentation der Gesundheits- und Krankenpflege recherchieren. Sie können Pflegeergebnisse evaluieren und diese in Referenz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begründen. Sie können im Rahmen der Pflegdiagnostik den Entwicklungsstand, die gesundheitlichen Risikofaktoren und ¿indikatoren, Probleme, Erfordernisse, Bedürfnisse und das Entwicklungspotential von Menschen aller Altersstufen sowie Familien unter Berücksichtigung des kulturellen und weltanschaulichen Kontextes verarbeiten. Sie planen individuums- und situationsbezogen die erforderlichen Pflegeinterventionen. Diese wählen sie auf der Grundlage der Gesamtheit des pflegerischen Wissens sowie der Präferenzen und Ressourcen der Menschen unter Berücksichtigung physischer, psychischer, religiöser, spiritueller, soziokultureller, geschlechtsspezifischer sowie ethischer Aspekte aus und beziehen dabei wirtschaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Die TeilnehmerInnen können eine Pflege Assessment (Beobachtung, Clinical Assessment, Anamnese) durchführen und auf ihrer Grundlage relevante Pflegediagnosen bestimmen. Sie kennen den Prozess des Diagnostizierens und beherrschen den Umgang mit den gängigen Klassifikationssystemen und Assessmentinstrumenten. Die TeilnehmerInnen kennen und verstehen das Modell der Salutogenese. Sie sind dazu in der Lage ihre eigenen Einstellungen zu Gesundheit, sowie das individuelle Gesundheitshandeln darzustellen und kritisch zu diskutieren. Sie können die salutogene Perspektive in den eigenen Arbeitsalltag übertragen und konkrete Handlungskompeten-zen für die praktische Arbeit ableiten. Die TeilnehmerInnen besitzen Kenntnisse über Gesundheitsressourcen und des ressourcenfördernden Arbeitens in der Gesundheitsbildung. Sie kennen Strategien und Methoden der salutogenen Gesundheitsbildung und können diese aktiv für gesundheitsbildende Maßnahmen in ihrem Arbeitsfeld einsetzen. Die TeilnehmerInnen kennen und verstehen den Unterschied zwischen gesundheitsfördernden und krankheitsverhü-tenden Strategien in den Gesundheitswissenschaften (Public Health). Sie besitzen Kenntnisse zu Integrationsmodel-len und können diese für die Umsetzung gesundheitsbildender Maßnahmen im Berufsfeld einsetzen. Sie kennen verschiedene Gesundheitstheorien und ¿modelle, sowie Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention und können die eigenen Einstellungen zur Gesundheit und das eigene Gesundheitshandeln darstellen und kritisch dis-kutieren und reflektieren. Die TeilnehmerInnen kennen ausgewählte komplementäre Methoden und können diese gezielt anwenden. Sie ken-nen die Konzepte Körper und Leib und sind in der Lage auf Basis dieser Konzepte pflegbedürftige Personen zu unter-stützen. Sie können Beratungssettings herstellen und adäquate Beratung anbieten. Die TeilnehmerInnen können formale Strukturen und die darin festgelegten Kommunikationsbeziehungen und Zu-ständigkeiten in organisatorischen Einheiten benennen. Sie können zielorientierte Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung nennen und in eine individuelle Karriereplanung einbauen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die TeilnehmerInnen sind befähigt, Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren.

Kritische Würdigung wissenschaftlicher Arbeiten

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKL2KWASE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 12,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Auseinandersetzung mit qualitativen und quantitativen Studien, Bewertung der Studiendesigns und der Studiendurchführung Festlegung einer Forschungsfrage, Beantwortung derselben im Rahmen einer Literaturar-beit, die auf der Grundlage einer Datenbankrecherche erfolgt und aus einer systematische Zusammenstellung von Ergebnissen aus qualitativen und quantitativen Studien, deren kriti-scher Bewertung, sowie einem Fazit zur internen und externen Validität der gefundenen Lite-ratur besteht. Exemplarische Diskussion der zu bewertenden Studien im Gruppenplenum. Begleitung bei der Erstellung der Literaturarbeit durch intermittierende Beratungsgespräche.

Übergeordnetes Modul:

Pflegewissenschaft

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen kennen die wesentlichen Designs, Stichproben, Datensammlungs- und Auswertungsmethoden, die in der qualitativen und quantitativen Pflegeforschung zum Einsatz kommen. Die TeilnehmerInnen können den Plan für eine qualitative oder quantitative Studie ent-werfen. Die TeilnehmerInnen können für ihre Datensammlung einen Fragebogen/einen Inter-viewleitfaden entwickeln Die TeilnehmerInnen können eine qualitative oder quantitative Datensammlung durch-führen. Die TeilnehmerInnen können qualitative Daten durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring mit Hilfe von Citavi / quantitative Daten auf der Grundlage von deskriptiver Statistik und bivariater Verfahren der schließenden Statistik mit Hilfe von SPSS auswer-ten. Die TeilnehmerInnen können ihre Ergebnisse präsentieren und selbstkritisch auf ihre Validität hin einschätzen. Die TeilnehmerInnen können die grundlegenden Begriffe der beschreibenden Statistik mit eigenen Worten erläutern. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, Ergebnisse der beschreibenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die TeilnehmerInnen können die Grundlagen der schließenden Statistik erläutern. Die TeilnehmerInnen sind im Umgang mit dem Datenverarbeitungsprogramm SPSS ver-traut und können Datenmasken anlegen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, Daten mit SPSS auszuwerten (einfache statisti-sche Verfahren) und Ergebnisse der beschreibenden und schließenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die Studierende können externe und interne Validität von quantitativen (Interventions)-Studien beurteilen. Die TeilnehmerInnen können die Gütekriterien einer qualitativen Studie beurteilen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage das Wissen über den pflegewissenschaftlichen Prozess in einer literaturbasierten Seminararbeit umzusetzen.

Organisationstheorie und Entwicklung

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKL2OREVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 4
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Strukturale und prozessorientierte Organisationsformen, Organisation als soziales System (Entscheidungen, Regeln, Kommunikation), Organisationen als Kulturen, Changemanage-ment - Strategien zur Veränderung von Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltens-weisen in einer Organisation Personalentwicklung, Bereiche und Ziele von PE, Bedarfser-fassung.

Übergeordnetes Modul:

Pflegerische Fachkompetenz

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die pflegerischen und pflegewissenschaftlichen Elemente eines vorgestellten PatientInnenfalles anhand konkreter Fragestellungen zu erarbeiten, sowie Lösungsmöglichkeiten für die pflegerische Versorgung anzubieten. Sie können wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere zur evidenzbasierten Reflexion, Evaluation und Argumentation der Gesundheits- und Krankenpflege recherchieren. Sie können Pflegeergebnisse evaluieren und diese in Referenz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begründen. Sie können im Rahmen der Pflegdiagnostik den Entwicklungsstand, die gesundheitlichen Risikofaktoren und ¿indikatoren, Probleme, Erfordernisse, Bedürfnisse und das Entwicklungspotential von Menschen aller Altersstufen sowie Familien unter Berücksichtigung des kulturellen und weltanschaulichen Kontextes verarbeiten. Sie planen individuums- und situationsbezogen die erforderlichen Pflegeinterventionen. Diese wählen sie auf der Grundlage der Gesamtheit des pflegerischen Wissens sowie der Präferenzen und Ressourcen der Menschen unter Berücksichtigung physischer, psychischer, religiöser, spiritueller, soziokultureller, geschlechtsspezifischer sowie ethischer Aspekte aus und beziehen dabei wirtschaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Die TeilnehmerInnen können eine Pflege Assessment (Beobachtung, Clinical Assessment, Anamnese) durchführen und auf ihrer Grundlage relevante Pflegediagnosen bestimmen. Sie kennen den Prozess des Diagnostizierens und beherrschen den Umgang mit den gängigen Klassifikationssystemen und Assessmentinstrumenten. Die TeilnehmerInnen kennen und verstehen das Modell der Salutogenese. Sie sind dazu in der Lage ihre eigenen Einstellungen zu Gesundheit, sowie das individuelle Gesundheitshandeln darzustellen und kritisch zu diskutieren. Sie können die salutogene Perspektive in den eigenen Arbeitsalltag übertragen und konkrete Handlungskompeten-zen für die praktische Arbeit ableiten. Die TeilnehmerInnen besitzen Kenntnisse über Gesundheitsressourcen und des ressourcenfördernden Arbeitens in der Gesundheitsbildung. Sie kennen Strategien und Methoden der salutogenen Gesundheitsbildung und können diese aktiv für gesundheitsbildende Maßnahmen in ihrem Arbeitsfeld einsetzen. Die TeilnehmerInnen kennen und verstehen den Unterschied zwischen gesundheitsfördernden und krankheitsverhü-tenden Strategien in den Gesundheitswissenschaften (Public Health). Sie besitzen Kenntnisse zu Integrationsmodel-len und können diese für die Umsetzung gesundheitsbildender Maßnahmen im Berufsfeld einsetzen. Sie kennen verschiedene Gesundheitstheorien und ¿modelle, sowie Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention und können die eigenen Einstellungen zur Gesundheit und das eigene Gesundheitshandeln darstellen und kritisch dis-kutieren und reflektieren. Die TeilnehmerInnen kennen ausgewählte komplementäre Methoden und können diese gezielt anwenden. Sie ken-nen die Konzepte Körper und Leib und sind in der Lage auf Basis dieser Konzepte pflegbedürftige Personen zu unter-stützen. Sie können Beratungssettings herstellen und adäquate Beratung anbieten. Die TeilnehmerInnen können formale Strukturen und die darin festgelegten Kommunikationsbeziehungen und Zu-ständigkeiten in organisatorischen Einheiten benennen. Sie können zielorientierte Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung nennen und in eine individuelle Karriereplanung einbauen. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die TeilnehmerInnen sind befähigt, Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren.