Gesundheits- & Krankenpflege

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Geschichte und Philosophie der Pflege

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB1GPPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundkenntnisse philosophischer Theorien (Aristoteles und Platon, Kant, Descartes), Menschenbild (mechanistisches, naturwissenschaftlich-technisches, ganzheitliches, hu-manistisches, existentialistisches), Definition Pflegeverständnis. Geschichte der Pflege von der Antike bis zur Gegenwart im soziokulturellen Kontext (national und international).

Übergeordnetes Modul:

Basiswissen Pflege und Pflegehandeln

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben das Basiswissen aus Geschichte und Philosophie der Pflege. Sie reflektieren die amerikanische Entwicklung der Pflege und vergleichen sie mit dem europäischen Stand. Sie diskutieren Normen und Werte im soziokulturellen Kontext und stellen einen Bezug zum Pflegeverständnis her. Die Studierenden kennen unterschiedliche Pflegemodelle und können deren Relevanz für die Praxis beschreiben. Sie sind in der Lage die Schlüsselbegriffe der Pflege zu benennen und in den einzelnen Theorien zu verorten. Sie können die Pflegewissenschaft von anderen Wissenschaftsdisziplinen abgrenzen. Sie können Einsatzbereiche unterschiedlicher Theorien begründen und für sich eine passende Theorie auswählen. Sie haben das Wissen, um in Leitbildern verwendete Theorien auf Umsetzbarkeit zu überprüfen. Die Studierenden kennen die grundlegenden Zitierregeln und sind in der Lager diese im Rahmen einer schriftlichen Arbeit anzuweden. Die Studierenden haben Grundkenntnisse zum Pflegeprozess und können durchgeführte pflegerische Tätigkeiten dokuementieren. Die Studierenden kennen die Bedeutung der theoretischen Modelle für die Strukturierung des Pflegeprozesses. Die Studierenden kennen und verstehen die Schritte des Pflegeprozesses. Sie sind in der Lage einfache Pflegeplanungen mit relevanten Zielen und individuellen Interventionen zu erstellen.Sie können die durchgeführte Pflege und Beobachtungen im Pflegebericht prozessorientiert dokumentieren. Die Studierenden begreifen Berührung als eine zentrale Komponente im Pflegehandeln. Sie sind in der Lage Berührungsqualitäten zu beschreiben und reflektieren den Einfluss der Art der Berührung auf KlientInnen und PatientInnen. Die Studierenden definieren die Begriffe Perzeption und Kognition und erläutern deren Bedeutung. Sie definieren den Begriff Bewusstsein. Sie beschreiben Arten der Sinneswahrnehmung als Grundlage für die kognitive Verarbeitung. Als wichtige Kompetenz für die Berufsausübung stellen sie Selbst- und Fremdeinschätzung gegenüber und erläutern diese. Die Studierenden reflektieren ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Schlaf, Ruhe und Lernen. Sie erkennen Einflussfaktoren und Ursachen und leiten entsprechende Maßnahmen ab. Die Studierenden erläutern die Auswirkungen ihres Verhaltens auf ihre psychische und physische Gesundheit. Sie sind in der Lage ihre Fähigkeit zur Selbstpflege einzuschätzen. Die Studierenden verstehen physiologische und pathologische Zusammenhänge in den Lebensbereichen Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung, Schlafen, Bewegung, Wahrnehmung und Sicherheit. Diesbezügliche Abweichungen und Störungen bei KlientInnen aller Altersgruppen nehmen sie wahr. Sie unterstützen KlientInnen in diesen Bereichen und führen Prophylaxen durch. Sie beherrschen die für die Durchführung einfacher therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung erforderlichen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Strategien. Dabei integrieren sie zentrale Prinzipien, Handlungsabläufe, Methoden und Techniken der Gesundheits- und Krankenpflege nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in das Pflegehandeln und nehmen auf wirtschaftliche und ökologische Kriterien Rücksicht. Die Studierenden sind in der Lage, die Vitalwerte zu eruieren, zu interpretieren und zu dokumentieren bzw. weiterzuleiten. Die Studierenden haben spezielle Kenntnisse aus dem GuKG. Grundlegende Verbandanlegetechniken können sie demonstrieren. Sie beherrschen den Umgang mit Materialien zur Wundversorgung. Sie beherrschen den Umgang mit Medikamenten, kennen die unterschiedliche Applikationsformen, können Medikamente korrekt vorbereiten, verabreichen und führen die PatientInnenbeobachtung nach der Eingabe durch.

Gesundheitssysteme und Recht

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB1GSRIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (Krankenanstalten-Plan, Selbstständige Ambulatorien, Behinderten-, Alten- und Pflegeheime, mobile Einrichtungen, stationäre Ver-sorgung und stationäre Rehabilitationseinrichtungen, Apotheken u.a.) Behördliche Instanzen im Gesundheitswesen (BMGFJ, Landesregierung, Kontrolle der Ge-sundheitsverwaltung, Bundesgesundheitsagentur, Landesgesundheitsfond) Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Grundlagen für die selbständige Berufsausübung. Individuumsbezogene Sicht von Pflege versus bevölkerungsbezogene Sicht. Vereinbarung (gem. Art. 15a B-VG) über die Organisation und Finanzierung des Gesund-heitswesen, Ziele, Träger und Maßnahmen in der Gesundheitspolitik. Ausgewählte Gesundheitssysteme im Vergleich (Organisationsstruktur des Gesundheits-systems, Gesundheitsfinanzen und ¿ausgaben, Gesundheitsversorgung, Leistungserbrin-gung, Entwicklungen und anstehende Fragen, Reforminitiativen). Statistische Daten zur Gesundheit in Mitgliedsstaaten der Europäischen Region - ausge-wählte Länderprofile (Demografische Daten, Bevölkerungsprofil, gefährdete Bevölkerungs-gruppen, Krankheitslast, Lebenserwartung, Mortalitätsdaten, Krankenhausmorbidität). Weltgesundheitsbericht. Aktuelle rechtliche Grundlagen (Gesetze, Verordnungen). Relevante Berufsrechte im Gesundheitswesen. Sanitätsrecht, Sanitätspolizeiliche Vorschriften, Sozialrecht (Sozial- und Krankenversiche-rung, Pflegegeld), PatientInnen- und Menschenrechte, Medizinproduktegesetz, Arbeitsrecht, Heimaufenthaltsgesetz. Gesundheitsreformgesetz (2005).

Übergeordnetes Modul:

Gesundheitssysteme und Recht

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden sind vertraut mit den Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens in Österreich und haben Kenntnisse über die verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Die Studierenden können Ziele, Träger und Maßnahmen der österreichischen Gesundheitspolitik benennen und Gesundheitssysteme in ausgewählten europäischen Länderprofilen beschreiben. Die Studierenden können den Informationsbedarf, die Probleme, die Ressourcen und den Handlungsbedarf in Bezug auf den Pflegebedarf sowie die Gesundheits- und Sozialversorgung erkennen und Lösungsmöglichkeiten aus Sicht der Gesundheits- und Krankenpflege aufzeigen. Die Studierenden haben Kenntnisse über alle für die Gesundheits- und Krankenpflege relevanten rechtlichen Grundlagen im Gesundheitswesen. Die Studierenden sind in der Lage ihr berufliches Handeln nach den rechtlichen Rahmenbedingungen auszurichten. Sie kennen rechtlich relevante Bestimmungen im Zusammenhang mit Diagnostik, Therapie und Medizinprodukten und leiten daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis ab. Sie haben Kenntnisse über die Bestimmungen für die selbständige Berufsausübung.

Krankheitslehre 1

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB1KLEIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 6,5
ECTS-Punkte 6,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen der Biologie, Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Bau und Funktion von Zellen, Geweben und Organen. Erkrankungen von Nieren, Harnwegen, Herz, Atmungsorganen (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie). Grundlagen der Pharmakologie. Grundlagen der Kinderheilkunde: Neugeborenes inkl. Adaptation, Komplikationen bei Kinderkrankheiten, Kindernotfälle, kindliche Frakturen, etc.

Übergeordnetes Modul:

Human- und Naturwissenschaftliche Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden besitzen Kenntnisse über Biophysik, Biochemie, und Biologie des menschlichen Körpers. Die Studierenden kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie folgender Organe und zugehöriger Strukturen im Körper: Niere und Harnwege, Herz und Kreislaufsystem, Atmungsorgane. Sie kennen anatomische, physiologische und pathophysiologische Grundlagen von Infektionskrankheiten. Sie können Krankheitsursachen differenzieren und zuordnen. Sie sind in der Lage die entsprechenden Krankheitsbilder zu erklären, können ihre Verläufe und mögliche Komplikationen beschreiben und unterscheiden sowie Symptomatiken, die für die pflegerische Versorgung relevant sind, erkennen und im Einzellfall im Sinne einer bestmöglichen Versorgung der PatientInnen in den Pflegeplan einbeziehen. Sie kennen für die Diagnostik der jeweiligen organbezogenen Krankheitsbilder erforderliche Untersuchungsmethoden und können Befunde als pathologisch bzw. nicht- pathologisch einordnen. Sie kennen sowohl konservative (medikamentös, diätetisch, alternative) und rehabilitative als auch chirurgische Therapiemöglichkeiten der jeweiligen Krankheitsbilder. Sie sind in der Lage therapeutische Maßnahmen den jeweiligen Krankheitsbildern zuzuordnen und kennen relevante Medikamentengruppen deren Wirkung, Wechsel- und Nebenwirkungen. Sie sind in der Lage das medizinische, pharmakologische und diätologische Wissen für den Arbeitsbereich in der Gesundheits- und Krankenpflege zu nutzen. Sie kennen Altersgruppen spezifische Unterschiede der einzelnen Krankheitsbilder und sind in der Lage mögliche Unterschiede in Therapie, Diagnostik und Rehabilitation zu beschreiben. Die Studierenden kennen Mikroorganismen, die die menschliche Gesundheit beeinflussen. Sie sind in der Lage Vorkommen, Vermehrung und Resistenzen zu beschreiben. Sie kennen die Übertragungswege und Gefahren in den unterschiedlichen Settings, erkennen durch Infektionen besonders gefährdete Personen und können Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten begründen und setzen. Die Studierenden sind in der Lage Eigenschaften und Bedeutung einer gesunden Umwelt zu erklären und können Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt darstellen.

Mikrobiologie und Hygiene

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB1MBHVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundbegriffe (Bakteriologie, Virologie, Mykologie) und Aufgabengebiete der Infektionshy-giene, Umwelthygiene, und Epidemiologie, der Immunologie und Immunprophylaxe. Maßnahmen zur Infektionsverhütung ¿ Prophylaxen, Impfungen/Immunisierung, Desinfek-ton/Sterilisation. Nosokomiale Infektionen und Krankenhaushygiene inklusive angewandte Hygiene in den Arbeitsfeldern der Gesundheits- und Krankenpflege. Infektionskrankheiten (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheitsver-lauf, Prognose, Diagnostik, Therapie)

Übergeordnetes Modul:

Human- und Naturwissenschaftliche Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden besitzen Kenntnisse über Biophysik, Biochemie, und Biologie des menschlichen Körpers. Die Studierenden kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie folgender Organe und zugehöriger Strukturen im Körper: Niere und Harnwege, Herz und Kreislaufsystem, Atmungsorgane. Sie kennen anatomische, physiologische und pathophysiologische Grundlagen von Infektionskrankheiten. Sie können Krankheitsursachen differenzieren und zuordnen. Sie sind in der Lage die entsprechenden Krankheitsbilder zu erklären, können ihre Verläufe und mögliche Komplikationen beschreiben und unterscheiden sowie Symptomatiken, die für die pflegerische Versorgung relevant sind, erkennen und im Einzellfall im Sinne einer bestmöglichen Versorgung der PatientInnen in den Pflegeplan einbeziehen. Sie kennen für die Diagnostik der jeweiligen organbezogenen Krankheitsbilder erforderliche Untersuchungsmethoden und können Befunde als pathologisch bzw. nicht- pathologisch einordnen. Sie kennen sowohl konservative (medikamentös, diätetisch, alternative) und rehabilitative als auch chirurgische Therapiemöglichkeiten der jeweiligen Krankheitsbilder. Sie sind in der Lage therapeutische Maßnahmen den jeweiligen Krankheitsbildern zuzuordnen und kennen relevante Medikamentengruppen deren Wirkung, Wechsel- und Nebenwirkungen. Sie sind in der Lage das medizinische, pharmakologische und diätologische Wissen für den Arbeitsbereich in der Gesundheits- und Krankenpflege zu nutzen. Sie kennen Altersgruppen spezifische Unterschiede der einzelnen Krankheitsbilder und sind in der Lage mögliche Unterschiede in Therapie, Diagnostik und Rehabilitation zu beschreiben. Die Studierenden kennen Mikroorganismen, die die menschliche Gesundheit beeinflussen. Sie sind in der Lage Vorkommen, Vermehrung und Resistenzen zu beschreiben. Sie kennen die Übertragungswege und Gefahren in den unterschiedlichen Settings, erkennen durch Infektionen besonders gefährdete Personen und können Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten begründen und setzen. Die Studierenden sind in der Lage Eigenschaften und Bedeutung einer gesunden Umwelt zu erklären und können Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt darstellen.

Pflegemodelle und Theorien

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB1PMTIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Geschichtliche Entwicklung von Modellen und Theorien im angloamerikanischen und deutschsprachigen Raum; Definition von Metatheorien, Grand Theories, Middle Range Theories, situationsspezifische Theorie, Konzept und Modell; Metaparadigmen von Theo-rien und Modellen, Klassifikation von Modellen, Anwendung von Modellen und Theorien in der Praxis und Bezug zur Professionalisierung; Pflegemodelle nach Roper, Orem, Krohwin-kel, Peplau, Leininger und andere. Grundlagen des Wissenschaftlichen Arbeitens: Exzer-pieren, Zitierregeln, Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten.; Pflegeprozess

Übergeordnetes Modul:

Basiswissen Pflege und Pflegehandeln

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben das Basiswissen aus Geschichte und Philosophie der Pflege. Sie reflektieren die amerikanische Entwicklung der Pflege und vergleichen sie mit dem europäischen Stand. Sie diskutieren Normen und Werte im soziokulturellen Kontext und stellen einen Bezug zum Pflegeverständnis her. Die Studierenden kennen unterschiedliche Pflegemodelle und können deren Relevanz für die Praxis beschreiben. Sie sind in der Lage die Schlüsselbegriffe der Pflege zu benennen und in den einzelnen Theorien zu verorten. Sie können die Pflegewissenschaft von anderen Wissenschaftsdisziplinen abgrenzen. Sie können Einsatzbereiche unterschiedlicher Theorien begründen und für sich eine passende Theorie auswählen. Sie haben das Wissen, um in Leitbildern verwendete Theorien auf Umsetzbarkeit zu überprüfen. Die Studierenden kennen die grundlegenden Zitierregeln und sind in der Lager diese im Rahmen einer schriftlichen Arbeit anzuweden. Die Studierenden haben Grundkenntnisse zum Pflegeprozess und können durchgeführte pflegerische Tätigkeiten dokuementieren. Die Studierenden kennen die Bedeutung der theoretischen Modelle für die Strukturierung des Pflegeprozesses. Die Studierenden kennen und verstehen die Schritte des Pflegeprozesses. Sie sind in der Lage einfache Pflegeplanungen mit relevanten Zielen und individuellen Interventionen zu erstellen.Sie können die durchgeführte Pflege und Beobachtungen im Pflegebericht prozessorientiert dokumentieren. Die Studierenden begreifen Berührung als eine zentrale Komponente im Pflegehandeln. Sie sind in der Lage Berührungsqualitäten zu beschreiben und reflektieren den Einfluss der Art der Berührung auf KlientInnen und PatientInnen. Die Studierenden definieren die Begriffe Perzeption und Kognition und erläutern deren Bedeutung. Sie definieren den Begriff Bewusstsein. Sie beschreiben Arten der Sinneswahrnehmung als Grundlage für die kognitive Verarbeitung. Als wichtige Kompetenz für die Berufsausübung stellen sie Selbst- und Fremdeinschätzung gegenüber und erläutern diese. Die Studierenden reflektieren ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Schlaf, Ruhe und Lernen. Sie erkennen Einflussfaktoren und Ursachen und leiten entsprechende Maßnahmen ab. Die Studierenden erläutern die Auswirkungen ihres Verhaltens auf ihre psychische und physische Gesundheit. Sie sind in der Lage ihre Fähigkeit zur Selbstpflege einzuschätzen. Die Studierenden verstehen physiologische und pathologische Zusammenhänge in den Lebensbereichen Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung, Schlafen, Bewegung, Wahrnehmung und Sicherheit. Diesbezügliche Abweichungen und Störungen bei KlientInnen aller Altersgruppen nehmen sie wahr. Sie unterstützen KlientInnen in diesen Bereichen und führen Prophylaxen durch. Sie beherrschen die für die Durchführung einfacher therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung erforderlichen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Strategien. Dabei integrieren sie zentrale Prinzipien, Handlungsabläufe, Methoden und Techniken der Gesundheits- und Krankenpflege nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in das Pflegehandeln und nehmen auf wirtschaftliche und ökologische Kriterien Rücksicht. Die Studierenden sind in der Lage, die Vitalwerte zu eruieren, zu interpretieren und zu dokumentieren bzw. weiterzuleiten. Die Studierenden haben spezielle Kenntnisse aus dem GuKG. Grundlegende Verbandanlegetechniken können sie demonstrieren. Sie beherrschen den Umgang mit Materialien zur Wundversorgung. Sie beherrschen den Umgang mit Medikamenten, kennen die unterschiedliche Applikationsformen, können Medikamente korrekt vorbereiten, verabreichen und führen die PatientInnenbeobachtung nach der Eingabe durch.

Pflegerisches Basiswissen

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB1PFBUB
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 10
ECTS-Punkte 8
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Berührung, Berührungsqualität Reflexion des eigenen Verhaltens in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Ruhen, Schlafen und Lernen usw.; Auswirkungen des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens auf physische und psychische Gesundheit. Selbstpflege; Lernverhalten, Gegenüberstellung Selbst- und Fremdeinschätzung; Definition der Begriffe Perzeption, Kognition, Bewusstsein; Unterschiede zwischen kognitiven und perzeptiven Fähigkeiten; Problemstellung bei Menschen mit Einschränkungen der Sinneswahrnehmung bzw. Störungen des Bewusstseins Wahrnehmung von Individualität, Autonomie und Schamgefühl der KlientInnen bei pflegerischen Handlungen. Körperpflege: Beobachtung und Einschätzung von Mimik, Gestik, Stimmung, Haltung, Haut und Schleimhaut und von Veränderungen wie Exsikkose, Kachexie, Dekubitus, Intertrigo und Kontrakturen. Pflegeinterventionen: Bad, Dusche, Teilwaschung, Mund-, Zahn- und Prothesenpflege, Haarpflege, Rasur, Nasen-, Ohren- und Augenpflege Ernährung: Beobachtung, Einschätzung, Messmethoden des Ernährungszustandes und des Flüssigkeitshaushalts; Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme bei Beeinträchtigungen und Schluckstörungen, Flüssigkeitsbilanz; Aspirationsprophylaxe; Ausscheidung: Physiologische Parameter, Beobachtung und Erkennen von Veränderungen der Ausscheidung, Prophylaxen gegen Obstipation und Diarrhoe, Kontinenztraining; Schlafen: physiologische Parameter, Beobachtung von Veränderungen des Schlafverhaltens, Schlafförderung Körperhaltung und Bewegung: Beobachtung von Veränderungen der Körperhaltung und von Bewegung, Problematik der Immobilität, Thromboseprophylaxe Kontrakturenprophylaxe Sicherheit und Prävention: Orientierung in neuer Umgebung, Compliance, Informationspflicht, Selbstschutz; Sturzprophylaxe Vitalfunktionen (Körpertemperatur, Atmung, Puls und Blutdruck): Physiologische Parameter, Beobachtung und Erkennen von Veränderungen der Vitalfunktionen,: Pneumonieprophylaxe Pflegetechnik: Verbandmaterialien, Anlegetechniken, Verbandwechsel, Medikamentengebarung

Übergeordnetes Modul:

Basiswissen Pflege und Pflegehandeln

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben das Basiswissen aus Geschichte und Philosophie der Pflege. Sie reflektieren die amerikanische Entwicklung der Pflege und vergleichen sie mit dem europäischen Stand. Sie diskutieren Normen und Werte im soziokulturellen Kontext und stellen einen Bezug zum Pflegeverständnis her. Die Studierenden kennen unterschiedliche Pflegemodelle und können deren Relevanz für die Praxis beschreiben. Sie sind in der Lage die Schlüsselbegriffe der Pflege zu benennen und in den einzelnen Theorien zu verorten. Sie können die Pflegewissenschaft von anderen Wissenschaftsdisziplinen abgrenzen. Sie können Einsatzbereiche unterschiedlicher Theorien begründen und für sich eine passende Theorie auswählen. Sie haben das Wissen, um in Leitbildern verwendete Theorien auf Umsetzbarkeit zu überprüfen. Die Studierenden kennen die grundlegenden Zitierregeln und sind in der Lager diese im Rahmen einer schriftlichen Arbeit anzuweden. Die Studierenden haben Grundkenntnisse zum Pflegeprozess und können durchgeführte pflegerische Tätigkeiten dokuementieren. Die Studierenden kennen die Bedeutung der theoretischen Modelle für die Strukturierung des Pflegeprozesses. Die Studierenden kennen und verstehen die Schritte des Pflegeprozesses. Sie sind in der Lage einfache Pflegeplanungen mit relevanten Zielen und individuellen Interventionen zu erstellen.Sie können die durchgeführte Pflege und Beobachtungen im Pflegebericht prozessorientiert dokumentieren. Die Studierenden begreifen Berührung als eine zentrale Komponente im Pflegehandeln. Sie sind in der Lage Berührungsqualitäten zu beschreiben und reflektieren den Einfluss der Art der Berührung auf KlientInnen und PatientInnen. Die Studierenden definieren die Begriffe Perzeption und Kognition und erläutern deren Bedeutung. Sie definieren den Begriff Bewusstsein. Sie beschreiben Arten der Sinneswahrnehmung als Grundlage für die kognitive Verarbeitung. Als wichtige Kompetenz für die Berufsausübung stellen sie Selbst- und Fremdeinschätzung gegenüber und erläutern diese. Die Studierenden reflektieren ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Schlaf, Ruhe und Lernen. Sie erkennen Einflussfaktoren und Ursachen und leiten entsprechende Maßnahmen ab. Die Studierenden erläutern die Auswirkungen ihres Verhaltens auf ihre psychische und physische Gesundheit. Sie sind in der Lage ihre Fähigkeit zur Selbstpflege einzuschätzen. Die Studierenden verstehen physiologische und pathologische Zusammenhänge in den Lebensbereichen Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung, Schlafen, Bewegung, Wahrnehmung und Sicherheit. Diesbezügliche Abweichungen und Störungen bei KlientInnen aller Altersgruppen nehmen sie wahr. Sie unterstützen KlientInnen in diesen Bereichen und führen Prophylaxen durch. Sie beherrschen die für die Durchführung einfacher therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung erforderlichen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Strategien. Dabei integrieren sie zentrale Prinzipien, Handlungsabläufe, Methoden und Techniken der Gesundheits- und Krankenpflege nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in das Pflegehandeln und nehmen auf wirtschaftliche und ökologische Kriterien Rücksicht. Die Studierenden sind in der Lage, die Vitalwerte zu eruieren, zu interpretieren und zu dokumentieren bzw. weiterzuleiten. Die Studierenden haben spezielle Kenntnisse aus dem GuKG. Grundlegende Verbandanlegetechniken können sie demonstrieren. Sie beherrschen den Umgang mit Materialien zur Wundversorgung. Sie beherrschen den Umgang mit Medikamenten, kennen die unterschiedliche Applikationsformen, können Medikamente korrekt vorbereiten, verabreichen und führen die PatientInnenbeobachtung nach der Eingabe durch.

Praktikum 1

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB1PRAIT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 4
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, Angehöri-gen, anderen Berufsgruppen Fertigkeiten der Basispflege Spezielle pflegerische Tätigkeiten (je nach Praxisstelle) Kennen und Koordination von Abläufen Relevantes medizinisches, pharmakologisches, diätologisches Wissen Relevante Pflegekonzepte

Übergeordnetes Modul:

Praktikum 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können sich in einem Pflegeteam integrieren. Sie sind in der Lage angemessen mit KollegInnen, KlientInnen, PatientInnen, und Angehörigen zu kommunizieren. Die Studierenden sind in der Lage Basispflegerische Tätigkeiten im eigen- und mitverantwortlichen Aufgabenbereich unter Aufsicht und Anleitung durchzuführen. Sie sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewußt und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Sie dokumentieren in geeigneter Weise durchgeführte Pflegemaßnahmen. Sie kennen den Ablauf im Praxisbereich und können diesen sinnvoll mitgestalten. Die Studierenden reflektieren Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. In Form von Arbeitsaufträgen wird die Reflexion auf spezifische in der Theorie bereits erlernte Teile der pflegerischen Praxis gelenkt .Die Studierenden verbessern auf diese Weise den Transfer des in der Theorie erlernten Wissens in die Praxis.

Psychologie für Pflegeberufe

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB1PSYIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundbegriffe und Aufgabengebiete der Psychologie, Bedeutung und Besonderheiten von Wahrnehmung, Emotionen, Bedürfnisse Motivationen, Gedanken und Einstellungen bei kranken und behinderten Menschen und in deren Umfeld, Sozialpsychologie. Phasen der kindlichen Entwicklung vom Säugling bis zum Erwachsenen, Vorstellungen von Körper und Krankheit bei Kindern

Übergeordnetes Modul:

Geisteswissenschaftliche Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden besitzen die für die Ausübung des Berufes relevante Kenntnisse in den Bereichen Psychologie, Pädagogik und Soziologie. Sie kennen die Grundbegriffe der einzelnen Disziplinen und können diese verstehen und einsetzen. Sie kennen die Fragestellungen die sich im Zusammenhang mit der Multikulturalität der Gesellschaft für die Gesundheits- und Krankenpflege ergeben und haben Strategien im Umgang mit diesen. Sie können die Bedeutung von Wahrnehmung, Emotionen, Motivation und Einstellung erläutern und einen Bezug zur Situation eines Menschen im Kontext von Krankheit oder Behinderung herstellen. Die Studierenden beschreiben die Entwicklung und Reifung des Individuums über die gesamte Lebensspanne. Sie kennen rollentheoretische und pädagogische Ansätze und verstehen deren Bedeutung im beruflichen Kontext. Sie sind in der Lage Krankheit und Belastung sowie Bewältigungsstrategien aus Sicht der Theorien geisteswissenschaftlicher Disziplinen zu beschreiben und können gesellschaftliche Einflüsse benennen. Sie kennen Handlungsstrategien im professionellen System und bieten den KlientInnen aller Altersgruppen und deren Umfeld Unterstützung. Sie sind in der Lage im Sinne des Empowerment pädagogische Handlungsrichtlinien für die Pflege abzuleiten. Sie haben die notwendigen Grundkenntnisse aus der Psychologie und Pädagogik, um die Aufgaben von Schulung und Anleitung von SchülerInnen, PflegehelferInnen, Angehörigen von Sozialbetreuungsberufen und Laien durchführen zu können.

Pädagogik und Soziologie für Pflegeberufe

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB1PSOIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundbegriffe der Pädagogik und Soziologie; Lerntheorien; soziale Systeme, Gruppen und Gesellschaft, Rolle und Organisation, Interaktion; Multikulturalität, Anleitung und Schulung

Übergeordnetes Modul:

Geisteswissenschaftliche Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden besitzen die für die Ausübung des Berufes relevante Kenntnisse in den Bereichen Psychologie, Pädagogik und Soziologie. Sie kennen die Grundbegriffe der einzelnen Disziplinen und können diese verstehen und einsetzen. Sie kennen die Fragestellungen die sich im Zusammenhang mit der Multikulturalität der Gesellschaft für die Gesundheits- und Krankenpflege ergeben und haben Strategien im Umgang mit diesen. Sie können die Bedeutung von Wahrnehmung, Emotionen, Motivation und Einstellung erläutern und einen Bezug zur Situation eines Menschen im Kontext von Krankheit oder Behinderung herstellen. Die Studierenden beschreiben die Entwicklung und Reifung des Individuums über die gesamte Lebensspanne. Sie kennen rollentheoretische und pädagogische Ansätze und verstehen deren Bedeutung im beruflichen Kontext. Sie sind in der Lage Krankheit und Belastung sowie Bewältigungsstrategien aus Sicht der Theorien geisteswissenschaftlicher Disziplinen zu beschreiben und können gesellschaftliche Einflüsse benennen. Sie kennen Handlungsstrategien im professionellen System und bieten den KlientInnen aller Altersgruppen und deren Umfeld Unterstützung. Sie sind in der Lage im Sinne des Empowerment pädagogische Handlungsrichtlinien für die Pflege abzuleiten. Sie haben die notwendigen Grundkenntnisse aus der Psychologie und Pädagogik, um die Aufgaben von Schulung und Anleitung von SchülerInnen, PflegehelferInnen, Angehörigen von Sozialbetreuungsberufen und Laien durchführen zu können.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Beschreibende Statistik

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2BSTIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen der deskriptiven Statistik: Häufigkeitsverteilungen, Standardabweichung, Kenngrößen für die Lage von Merkmalsausprägungen, Streuung, Wahrscheinlichkeiten

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden besitzen grundlegende Kenntnisse über die wissenschaftstheorischen Grundlagen der Pflegewissenschaft. Sie können den Unterschied zwischen Allgemeinwissen und wissenschaftlichem Wissen beschreiben. Die Studierenden können wissenschaftliche Texte selbständig bearbeiten und relevante Informationen aus ihnen exzerpieren. Die Studierenden können Informationen aus wissenschaftlichen Texten zusammenfassen und auf logisch schlüssige Weise ordnen. Die Studierenden sind mit den Grundzügen wissenschaftlichen Arbeitens vertraut. Sie kennen die Elemente einer wissenschaftlichen Arbeit und sind in der Lage, eine schriftliche Arbeit auf dieser Grundlage zu gestalten. Die Studierenden kennen die grundlegenden Zitierregeln und sind in der Lage diese im Rahmen einer schriftlichen Arbeit anzuwenden. Die Studierenden verstehen die Grundprinzipien der qualitativen und der quantitativen Forschung und kennen die wesentlichen Schritte des Forschungsprozesses. Die Studierenden kennen die Prinzipien der evidenz basierten Praxis und die Stufen der Evidenz. Die Studierenden kennen die ethischen Richtlinien der Forschung. Die Studierenden sind in der Lage eine Literaturrecherche in den pflegewissenschaftlich relevanten Datenbanken durchzuführen. Die Studierenden sind in der Lage, den Forschungsstand zu einem selbstgewählten Forschungsproblem zusammenzufassen und daraus neue Fragestellungen abzuleiten. Die Studierenden können die grundlegenden Begriffe der beschreibenden Statistik mit eigenen Worten erläutern. Die Studierenden sind in der Lage, Ergebnisse der beschreibenden Statistik im Grundsatz zu bewerten.

Einführung in die Pflegeforschung

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2QQPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3,5
ECTS-Punkte 3,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Wissenschaftstheoretische Grundlagen der Pflege: Positivismus, Kritischer Rationalismus, Hermeneutik, Phänomenologie, Kritische Theorie Der Forschungsprozess, Arbeiten mit Citavi, Quantitative Designs, Qualitative Designs, Da-tenbankrecherche, Forschungsfragen, Ethik in der Forschung

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden besitzen grundlegende Kenntnisse über die wissenschaftstheorischen Grundlagen der Pflegewissenschaft. Sie können den Unterschied zwischen Allgemeinwissen und wissenschaftlichem Wissen beschreiben. Die Studierenden können wissenschaftliche Texte selbständig bearbeiten und relevante Informationen aus ihnen exzerpieren. Die Studierenden können Informationen aus wissenschaftlichen Texten zusammenfassen und auf logisch schlüssige Weise ordnen. Die Studierenden sind mit den Grundzügen wissenschaftlichen Arbeitens vertraut. Sie kennen die Elemente einer wissenschaftlichen Arbeit und sind in der Lage, eine schriftliche Arbeit auf dieser Grundlage zu gestalten. Die Studierenden kennen die grundlegenden Zitierregeln und sind in der Lage diese im Rahmen einer schriftlichen Arbeit anzuwenden. Die Studierenden verstehen die Grundprinzipien der qualitativen und der quantitativen Forschung und kennen die wesentlichen Schritte des Forschungsprozesses. Die Studierenden kennen die Prinzipien der evidenz basierten Praxis und die Stufen der Evidenz. Die Studierenden kennen die ethischen Richtlinien der Forschung. Die Studierenden sind in der Lage eine Literaturrecherche in den pflegewissenschaftlich relevanten Datenbanken durchzuführen. Die Studierenden sind in der Lage, den Forschungsstand zu einem selbstgewählten Forschungsproblem zusammenzufassen und daraus neue Fragestellungen abzuleiten. Die Studierenden können die grundlegenden Begriffe der beschreibenden Statistik mit eigenen Worten erläutern. Die Studierenden sind in der Lage, Ergebnisse der beschreibenden Statistik im Grundsatz zu bewerten.

Gerontologie und Gerontopsychiatrie

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2GERIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Begrifflichkeiten des Fachgebietes, demografische Entwicklung, Altersforschung und ¿theorien, Besonderheiten der geriatrischen Medizin, häufige Krankheitsbilder wie Demenz, Suchterkrankungen, Multimorbidität, Suizid im Alter, Altersdepression (Ursachen, Krank-heitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie)

Übergeordnetes Modul:

Medizinische Grundlagen 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie folgender Organe und Strukturen im Körper: endokrines System, hämatologisches System, Augen, Hals, Nase, Ohren, Haut, zentrales und peripheres Nervensystem. Sie kennen anatomische, physiologische und pathophysiologische Grundlagen von onkologischen und immunologischen Erkrankungen. Sie können Krankheitsursachen differenzieren und zuordnen. Sie sind in der Lage relevante Krankheitsbilder zu erklären und können Krankheitsverläufe und mögliche Komplikationen beschreiben und unterscheiden sowie Symptomatiken, die für die pflegerische Versorgung relevant sind, erkennen und im Einzellfall im Sinne einer bestmöglichen Versorgung der PatientInnen in den Pflegeplan einbeziehen. Sie kennen für die Diagnostik der jeweiligen Krankheitsbilder erforderliche Untersuchungsmethoden und können Befunde als pathologisch bzw. nicht- pathologisch einordnen. Sie kennen sowohl konservative (medikamentöse, diätetische, alternative) und rehabilitative als auch chirurgische Therapiemöglichkeiten der jeweiligen Krankheitsbilder. Sie sind in der Lage therapeutische Maßnahmen den jeweiligen Krankheitsbildern zuzuordnen und kennen relevante Medikamentengruppen deren Wirkung und Nebenwirkungen. Sie kennen Altersgruppen spezifische Unterschiede der einzelnen Krankheitsbilder und sind in der Lage mögliche Unterschiede in Therapie, Diagnostik und Rehabilitation zu beschreiben. Sie sind in der Lage das medizinische, pharmakologische und diätologische Wissen für den Arbeitsbereich in der Gesundheits- und Krankenpflege zu nutzen.

Kinästhetik

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2KINUB
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Ablauf des Kinaesthetics-Lernmodells; Definition der Begriffe Nähe und Distanz, Konzept-system, Anwendung der einzelnen Konzepte, Evaluation des Bewegungsverhaltens;

Übergeordnetes Modul:

Pflegekonzepte

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden erklären den Ablauf des Kinaesthetics-Lernmodells und bewegen sich bei jeder Aktivität entsprechend dem Lernmodell. Die Studierenden definieren für sich die Begriffe Nähe und Distanz und reflektieren ihren Umgang damit. Sie benennen das Konzeptsystem und führen die einzelnen Konzepte an. Die Studierenden erarbeiten anhand der Kinaesthetics- Konzepte ausgewählte Aktivitäten aus dem Pflegealltag und finden Lösungen. Sie evaluieren ihr eigenes Bewegungsverhalten und entdecken die Rolle der eigenen Bewegung in Gesundheits- und Lernprozessen. Die Studierenden beschreiben die Basale Stimulation nach Bienstein. Sie erläutern das Konzept der Basalen Stimulation in seinen Grundzügen und kennen die Hintergründe der Konzeptentwicklung. Die Studierenden schildern die Ziele der Basalen Stimulation und erläutern die Zielgruppen der Basalen Stimulation in der Pflege. Sie beschreiben die zentralen Ziele der Basalen Stimulation nach Prof. Andreas Fröhlich. Sie beschreiben die grundlegenden Wahrnehmungsbereiche und die dazugehörigen Arten der Stimulation und können diese in der Praxis anwenden. Die Studierenden erklären den Begriff der Habituation und erläutern die entsprechenden Fragen zur Qualitätssicherung in der Basalen Stimulation. Die Studierenden beschreiben Konzepte der Pflege von demenzerkrankten Menschen und wenden Aspekte dieser Konzepte an. Sie kennen das Modell der Validation. Können die Grundlagen beschreiben und sind in der Lage Grundsätze der Validation in die Praxis umzusetzen und dort anzuwenden. Die Studierenden kennen das Modell nach E. Böhm und können es in seinen Grundzügen beschreiben. Sie sind in der Lage eine Biografie zu erheben und daraus pflegerische Ansätze zu entwickeln. Sie kennen die zentralen Begrifflichkeiten des Modells und können diese erklären. Sie kennen die Erreichbarkeitsstufen und können auf deren Basis pflegerische Interventionen in der Pflegepraxis patientInnengerecht durchführen. Die Studierenden kennen die Grundzüge des Bobath-Konzeptes und können diese sowohl zielgruppenspezifisch als auch individuell anwenden. Die Studierenden kennen die Grundzüge der Aromatherapie, reflektieren die Möglichkeiten diese im pflegerischen Kontext anzuwenden und kennen die Befugnisse der Pflege im Bezug auf die Anwendung von Aromaölen. Die Studierenden kennen das Konzept der kultursensiblen Pflege. Sie reflektieren den Zugang anderer Kulturen zur Pflege und können dadurch im pflegerischen Handeln effizienter auf die Bedürfnisse von PatientInnen und KlientInnen mit anderm kulturellem Hintergrund eingehen. Sie können Aspekte dieses Konzeptes im pflegerischen Alltag umsetzen. Die Studierenden sind in der Lage Konzepte der Pflege nach kritischer Überprüfung situations und individuumsbezogen in die Gesundheits- und Krankenpflege zu integrieren. Die Studierenden erhalten Einblick in neue Entwicklungen bzgl. pflegerischer Konzepte für die Berufspraxis.

Kommunikation, Gesprächsführung und Präsentationstechniken

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2KGPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 4
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Gruppenfindungsprozess; Teamentwicklung, -arbeit; Vorteile der Gruppenarbeit; Konflikt-lösung; Feedback; Umgang mit konstruktiver Kritik; Motivation der Studierenden, Rolle im Team, Teamkultur. Theoretische Modelle der Kommunikation und Techniken der Gesprächsführung in der Pflege-Praxis, Grundlagen der Gesprächsführung aus Sicht der humanistischen Psycholo-gie, Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung in den kommunikativen Kompetenzen. Erwachsenenbildung; Vertiefung der spezifischen Kommunikationskompetenz durch Übun-gen und Referate; Medienpräsentation, Moderationstechniken. Kreativitätstechniken. Kommunikation bei Einschränkungen der Sinneswahrnehmung, Kommunikation in der Kinder- und Jugendlichenpflege.

Übergeordnetes Modul:

Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden reflektieren Vorerfahrungen aus der pflegerischen Praxis und setzen diese in Bezug zu den ersten praktischen Erfahrungen während des Studiums. Sie reflektieren die ersten Begegnungen mit der KlientIn und deren Umfeld während der Praxistage. Die Studierenden beschreiben das Interaktionsmodell von Hildegard Peplau, Ida Jean Orlando in seinen Grundzügen und wenden dieses auf eine erlebte Interaktion an. Sie erkennen die Bedeutung der Theorie von Peplau für die Praxis. Die Studierenden erkennen die Komplexität menschlicher Interaktion und mögliche Störungen. Sie können soziale Beziehungen im beruflichen Kontext bewusst und reflektiert aufbauen, aufrechterhalten und lösen. Sie fertigen zu den erlebten Erfahrungen Aufzeichnungen an. Die Studierenden kennen ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation, Grundprinzipien der Gesprächsführung und können Sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Sie sind in der Lage mit KlientInnen mit unterschiedlichem kulturellem und/oder religiösem Hintergrund adäquat zu kommunizieren. Die Studierenden kennen unterschiedliche Möglichkeiten der Medienpräsentation in der Erwachsenenbildung. Sie setzen die Medien und Moderationstechniken entsprechend der Thematik und dem Inhalt gezielt ein. Außerdem erkennen die Studierenden anhand der Selbstreflexion und Feedback Stärken und Defizite und setzen Verbesserungsmöglichkeiten um. Die Studierenden beschreiben verschiedene Phasen des Gruppenfindungsprozesses. Sie reflektieren ihr Verhalten in der Gruppe. Die Studierenden beschreiben Strukturen, Regeln, Handlungsablauf und Zeitmanagement, die für eine Teamarbeit benötigt werden. Die Studierenden sind in der Lage Feedback zu geben und zu empfangen. Die Studierenden wissen um Möglichkeiten der Konfliktlösungen in Gruppen.

Krankheitslehre 2

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2KLEIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 6,5
ECTS-Punkte 7,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Erkrankungen von Verdauungstrakt, Leber und Gallenblase (Anatomie, Physiologie, Patho-physiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie). Rheumatische Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen (Anatomie, Physiologie, Pa-thophysiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie). Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett inklusive Komplikationen, das gesunde Neuge-borene, Erkrankungen und Störungen des weiblichen und männlichen Genitalsystems und der Brust. Modelle zur Erklärung der Entstehung psychosomatischer und psychiatrischer Erkrankun-gen; Ursachen, Symptomatik, Diagnostik, Prognose, Therapie und Rehabilitation von psy-chosomatischen und psychiatrischen Erkrankungen.

Übergeordnetes Modul:

Medizinische Grundlagen 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie folgender Organe und Strukturen im Körper: endokrines System, hämatologisches System, Augen, Hals, Nase, Ohren, Haut, zentrales und peripheres Nervensystem. Sie kennen anatomische, physiologische und pathophysiologische Grundlagen von onkologischen und immunologischen Erkrankungen. Sie können Krankheitsursachen differenzieren und zuordnen. Sie sind in der Lage relevante Krankheitsbilder zu erklären und können Krankheitsverläufe und mögliche Komplikationen beschreiben und unterscheiden sowie Symptomatiken, die für die pflegerische Versorgung relevant sind, erkennen und im Einzellfall im Sinne einer bestmöglichen Versorgung der PatientInnen in den Pflegeplan einbeziehen. Sie kennen für die Diagnostik der jeweiligen Krankheitsbilder erforderliche Untersuchungsmethoden und können Befunde als pathologisch bzw. nicht- pathologisch einordnen. Sie kennen sowohl konservative (medikamentöse, diätetische, alternative) und rehabilitative als auch chirurgische Therapiemöglichkeiten der jeweiligen Krankheitsbilder. Sie sind in der Lage therapeutische Maßnahmen den jeweiligen Krankheitsbildern zuzuordnen und kennen relevante Medikamentengruppen deren Wirkung und Nebenwirkungen. Sie kennen Altersgruppen spezifische Unterschiede der einzelnen Krankheitsbilder und sind in der Lage mögliche Unterschiede in Therapie, Diagnostik und Rehabilitation zu beschreiben. Sie sind in der Lage das medizinische, pharmakologische und diätologische Wissen für den Arbeitsbereich in der Gesundheits- und Krankenpflege zu nutzen.

Pflegekonzepte für die Berufspraxis

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2PFKUB
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 6
ECTS-Punkte 4
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bobath-Konzept (Definition, Zielgruppe, zentrale Begriffe, Entstehungskontext, Grundzüge, Einsatzmöglichkeiten, Umsetzungsübungen für die Praxis) Konzept der Validation (Definition, Zielgruppe, zentrale Begriffe, Entstehungskontext, Grundzüge, Einsatzmöglichkeiten, Umsetzungsübungen für die Praxis) Psychobiografisches Modell nach Böhm (Definition, Zielgruppe, zentrale Begriffe, Entste-hungskontext, Grundzüge, Einsatzmöglichkeiten, Umsetzungsübungen für die Praxis); Aromapflege, Wickel und Kompressen, Heilpflanzen (Definition, Zielgruppe, zentrale Begrif-fe, Entstehungskontext, Grundzüge, Einsatzmöglichkeiten, Umsetzungsübungen für die Pra-xis); Kultursensible Pflege (Definition, Zielgruppe, zentrale Begriffe, Entstehungskontext, Grund-züge, Einsatzmöglichkeiten, Umsetzungsübungen für die Praxis) Andere Konzepte: ROT, 10-Minuten-Aktivierung, Basale stimulation, Therapeutic Touch, Respectare usw.

Übergeordnetes Modul:

Pflegekonzepte

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden erklären den Ablauf des Kinaesthetics-Lernmodells und bewegen sich bei jeder Aktivität entsprechend dem Lernmodell. Die Studierenden definieren für sich die Begriffe Nähe und Distanz und reflektieren ihren Umgang damit. Sie benennen das Konzeptsystem und führen die einzelnen Konzepte an. Die Studierenden erarbeiten anhand der Kinaesthetics- Konzepte ausgewählte Aktivitäten aus dem Pflegealltag und finden Lösungen. Sie evaluieren ihr eigenes Bewegungsverhalten und entdecken die Rolle der eigenen Bewegung in Gesundheits- und Lernprozessen. Die Studierenden beschreiben die Basale Stimulation nach Bienstein. Sie erläutern das Konzept der Basalen Stimulation in seinen Grundzügen und kennen die Hintergründe der Konzeptentwicklung. Die Studierenden schildern die Ziele der Basalen Stimulation und erläutern die Zielgruppen der Basalen Stimulation in der Pflege. Sie beschreiben die zentralen Ziele der Basalen Stimulation nach Prof. Andreas Fröhlich. Sie beschreiben die grundlegenden Wahrnehmungsbereiche und die dazugehörigen Arten der Stimulation und können diese in der Praxis anwenden. Die Studierenden erklären den Begriff der Habituation und erläutern die entsprechenden Fragen zur Qualitätssicherung in der Basalen Stimulation. Die Studierenden beschreiben Konzepte der Pflege von demenzerkrankten Menschen und wenden Aspekte dieser Konzepte an. Sie kennen das Modell der Validation. Können die Grundlagen beschreiben und sind in der Lage Grundsätze der Validation in die Praxis umzusetzen und dort anzuwenden. Die Studierenden kennen das Modell nach E. Böhm und können es in seinen Grundzügen beschreiben. Sie sind in der Lage eine Biografie zu erheben und daraus pflegerische Ansätze zu entwickeln. Sie kennen die zentralen Begrifflichkeiten des Modells und können diese erklären. Sie kennen die Erreichbarkeitsstufen und können auf deren Basis pflegerische Interventionen in der Pflegepraxis patientInnengerecht durchführen. Die Studierenden kennen die Grundzüge des Bobath-Konzeptes und können diese sowohl zielgruppenspezifisch als auch individuell anwenden. Die Studierenden kennen die Grundzüge der Aromatherapie, reflektieren die Möglichkeiten diese im pflegerischen Kontext anzuwenden und kennen die Befugnisse der Pflege im Bezug auf die Anwendung von Aromaölen. Die Studierenden kennen das Konzept der kultursensiblen Pflege. Sie reflektieren den Zugang anderer Kulturen zur Pflege und können dadurch im pflegerischen Handeln effizienter auf die Bedürfnisse von PatientInnen und KlientInnen mit anderm kulturellem Hintergrund eingehen. Sie können Aspekte dieses Konzeptes im pflegerischen Alltag umsetzen. Die Studierenden sind in der Lage Konzepte der Pflege nach kritischer Überprüfung situations und individuumsbezogen in die Gesundheits- und Krankenpflege zu integrieren. Die Studierenden erhalten Einblick in neue Entwicklungen bzgl. pflegerischer Konzepte für die Berufspraxis.

Pflegeprozess

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2PFPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Der Pflegeprozess als kybernetischer Regelkreis, Pflegetheorien und Pflegeprozess, Pflege-ziele erkennen und formulieren; Pflegeinterventionen im Kontext von Pflegezielen und Pfle-gediagnosen; Evaluation der Pflegeergebnisse; Pflegebericht und Dokumentation von Pfle-gemaßnahmen

Übergeordnetes Modul:

Basiswissen Pflege und Pflegehandeln

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben das Basiswissen aus Geschichte und Philosophie der Pflege. Sie reflektieren die amerikanische Entwicklung der Pflege und vergleichen sie mit dem europäischen Stand. Sie diskutieren Normen und Werte im soziokulturellen Kontext und stellen einen Bezug zum Pflegeverständnis her. Die Studierenden kennen unterschiedliche Pflegemodelle und können deren Relevanz für die Praxis beschreiben. Sie sind in der Lage die Schlüsselbegriffe der Pflege zu benennen und in den einzelnen Theorien zu verorten. Sie können die Pflegewissenschaft von anderen Wissenschaftsdisziplinen abgrenzen. Sie können Einsatzbereiche unterschiedlicher Theorien begründen und für sich eine passende Theorie auswählen. Sie haben das Wissen, um in Leitbildern verwendete Theorien auf Umsetzbarkeit zu überprüfen. Die Studierenden kennen die grundlegenden Zitierregeln und sind in der Lager diese im Rahmen einer schriftlichen Arbeit anzuweden. Die Studierenden haben Grundkenntnisse zum Pflegeprozess und können durchgeführte pflegerische Tätigkeiten dokuementieren. Die Studierenden kennen die Bedeutung der theoretischen Modelle für die Strukturierung des Pflegeprozesses. Die Studierenden kennen und verstehen die Schritte des Pflegeprozesses. Sie sind in der Lage einfache Pflegeplanungen mit relevanten Zielen und individuellen Interventionen zu erstellen.Sie können die durchgeführte Pflege und Beobachtungen im Pflegebericht prozessorientiert dokumentieren. Die Studierenden begreifen Berührung als eine zentrale Komponente im Pflegehandeln. Sie sind in der Lage Berührungsqualitäten zu beschreiben und reflektieren den Einfluss der Art der Berührung auf KlientInnen und PatientInnen. Die Studierenden definieren die Begriffe Perzeption und Kognition und erläutern deren Bedeutung. Sie definieren den Begriff Bewusstsein. Sie beschreiben Arten der Sinneswahrnehmung als Grundlage für die kognitive Verarbeitung. Als wichtige Kompetenz für die Berufsausübung stellen sie Selbst- und Fremdeinschätzung gegenüber und erläutern diese. Die Studierenden reflektieren ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Schlaf, Ruhe und Lernen. Sie erkennen Einflussfaktoren und Ursachen und leiten entsprechende Maßnahmen ab. Die Studierenden erläutern die Auswirkungen ihres Verhaltens auf ihre psychische und physische Gesundheit. Sie sind in der Lage ihre Fähigkeit zur Selbstpflege einzuschätzen. Die Studierenden verstehen physiologische und pathologische Zusammenhänge in den Lebensbereichen Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung, Schlafen, Bewegung, Wahrnehmung und Sicherheit. Diesbezügliche Abweichungen und Störungen bei KlientInnen aller Altersgruppen nehmen sie wahr. Sie unterstützen KlientInnen in diesen Bereichen und führen Prophylaxen durch. Sie beherrschen die für die Durchführung einfacher therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung erforderlichen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Strategien. Dabei integrieren sie zentrale Prinzipien, Handlungsabläufe, Methoden und Techniken der Gesundheits- und Krankenpflege nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in das Pflegehandeln und nehmen auf wirtschaftliche und ökologische Kriterien Rücksicht. Die Studierenden sind in der Lage, die Vitalwerte zu eruieren, zu interpretieren und zu dokumentieren bzw. weiterzuleiten. Die Studierenden haben spezielle Kenntnisse aus dem GuKG. Grundlegende Verbandanlegetechniken können sie demonstrieren. Sie beherrschen den Umgang mit Materialien zur Wundversorgung. Sie beherrschen den Umgang mit Medikamenten, kennen die unterschiedliche Applikationsformen, können Medikamente korrekt vorbereiten, verabreichen und führen die PatientInnenbeobachtung nach der Eingabe durch.

Praktikum 2

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2PR1IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 7
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, Angehöri-gen, anderen Berufsgruppen Fertigkeiten der Basispflege Spezielle pflegerische Tätigkeiten (je nach Praxisstelle) Kennen und Koordination von Abläufen Relevantes medizinisches, pharmakologisches, diätologisches Wissen Relevante Pflegekonzepte

Übergeordnetes Modul:

Praktikum 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können sich in einem Pflegeteam integrieren. Sie sind in der Lage angemessen mit KollegInnen, KlientInnen, PatientInnen, und Angehörigen zu kommunizieren. Die Studierenden sind in der Lage Basispflegerische Tätigkeiten im eigen- und mitverantwortlichen Aufgabenbereich unter Aufsicht und Anleitung durchzuführen. Sie sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Sie dokumentieren in geeigneter Weise durchgeführte Pflegemaßnahmen. Sie kennen den Ablauf im Praxisbereich und können diesen sinnvoll mitgestalten. Die Studierenden wenden in der Theorie gelernte Pflegekonzepte in der Praxis an. Sie setzen die im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention erlernten Modelle der Beratung und Edukation im Rahmen ihrer Tätigkeit ein und reflektieren diese Ansätze. Sie nutzen dieses Wissen zur Verbesserung des pflegerischen Prozesses im Sinne einer bestmöglichen PatientInnen/ KlientInnen/BewohnerInnenbetreuung. Die Studierenden reflektieren Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. In Form von Arbeitsaufträgen wird die Reflexion auf spezifische in der Theorie bereits erlernte Teile der pflegerischen Praxis gelenkt. Die Studierenden verbessern auf diese Weise den Transfer des in der Theorie erlernten Wissens in die Praxis. Die Studierenden eignen sich im Selbststudium für die pflegerische Praxis relevantes Wissen zu den an der jeweiligen Praxisstelle relevanten Krankheitsbildern (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie) an bzw. vertiefen ihre Kentnisse.

Reflexion der Interaktion KlientIn - StudentIn

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer GUKB2RIKRC
Typ RC
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Reflexion praktischer Erfahrungen, Beziehung Studierende-Klienten, Interaktionsmodell von Hildegard Peplau: Beziehungsphasen in der Pflege, Rollen einer Pflegeperson in der Praxis, Bedeutung der Theorie von Peplau in der Praxis; andere Interaktionsmodelle z.B. von Ida Jean Orlando, Compliance

Übergeordnetes Modul:

Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden reflektieren Vorerfahrungen aus der pflegerischen Praxis und setzen diese in Bezug zu den ersten praktischen Erfahrungen während des Studiums. Sie reflektieren die ersten Begegnungen mit der KlientIn und deren Umfeld während der Praxistage. Die Studierenden beschreiben das Interaktionsmodell von Hildegard Peplau, Ida Jean Orlando in seinen Grundzügen und wenden dieses auf eine erlebte Interaktion an. Sie erkennen die Bedeutung der Theorie von Peplau für die Praxis. Die Studierenden erkennen die Komplexität menschlicher Interaktion und mögliche Störungen. Sie können soziale Beziehungen im beruflichen Kontext bewusst und reflektiert aufbauen, aufrechterhalten und lösen. Sie fertigen zu den erlebten Erfahrungen Aufzeichnungen an. Die Studierenden kennen ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation, Grundprinzipien der Gesprächsführung und können Sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Sie sind in der Lage mit KlientInnen mit unterschiedlichem kulturellem und/oder religiösem Hintergrund adäquat zu kommunizieren. Die Studierenden kennen unterschiedliche Möglichkeiten der Medienpräsentation in der Erwachsenenbildung. Sie setzen die Medien und Moderationstechniken entsprechend der Thematik und dem Inhalt gezielt ein. Außerdem erkennen die Studierenden anhand der Selbstreflexion und Feedback Stärken und Defizite und setzen Verbesserungsmöglichkeiten um. Die Studierenden beschreiben verschiedene Phasen des Gruppenfindungsprozesses. Sie reflektieren ihr Verhalten in der Gruppe. Die Studierenden beschreiben Strukturen, Regeln, Handlungsablauf und Zeitmanagement, die für eine Teamarbeit benötigt werden. Die Studierenden sind in der Lage Feedback zu geben und zu empfangen. Die Studierenden wissen um Möglichkeiten der Konfliktlösungen in Gruppen.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Grundlagen der Gesundheitsbildung, Gesundheitsförderung und Prävention

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3BFPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Modelle der Gesundheitsförderung; Relevanz in der Praxis; Exemplarische Handlungsfelder der Gesundheitsbildung, Gesundheitsförderung und Prävention (z.B. chronische Er-krankungen, existentielle Erfahrungen im Leben wie Eltern werden, Verlust ,¿); Von der Ge-sundheitserziehung zur Gesundheitsförderung, Selbsterfahrung gesundheitsförderlichen Verhaltens; Grundlage der Ernährung, Komplementäre Methoden, Persönliche Gesund-heitsprophylaxe

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen der Gesundheit und Gesundheitsförderung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden kennen und verstehen das Modell der Salutogenese. Sie sind dazu in der Lage ihre eigenen Einstellungen zu Gesundheit sowie das individuelle Gesundheitshandeln darzustellen und kritisch zu diskutieren. Sie können die salutogene Perspektive in den eigenen Arbeitsalltag der Gesundheits- und Krankenpflege übertragen und konkrete Handlungskompetenzen für die praktische Arbeit ableiten. Die Studierenden besitzen Kenntnisse über Gesundheitsressourcen und des ressourcenfördernden Arbeitens in der Gesundheitsbildung. Sie kennen Strategien und Methoden der salutogenen Gesundheitsbildung und können diese aktiv für gesundheitsbildende Maßnahmen in ihrem Arbeitsfeld einsetzen. Die Studierenden kennen und verstehen den Unterschied zwischen gesundheitsfördernden und krankheitsverhütenden Strategien in den Gesundheitswissenschaften (Public Health). Sie besitzen Kenntnisse zu Integrationsmodellen und können diese für die Umsetzung gesundheitsbildender Maßnahmen im eigenen Berufsfeld einsetzen. Die Studierenden kennen verschiedene Gesundheitstheorien und -modelle, Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention sowie das ganzheitliche Gesundheitskonzept der Salutogenese und können die eigenenEinstellungen zur Gesundheit und das eigene Gesundheitshandeln darstellen und kritisch diskutieren. Die Studierenden kennen wesentliche Aspekte der Interventionstheorie (Managementzyklus, Prinzipien) und können Sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Die Studierenden verstehen die Bewertung gesundheitsfördernder sowie krankheitsverhütender Maßnahmen und Strategien und können an dieser Bewertung vor Ort mitwirken oder selbst diese Bewertung organisieren. Die Studierenden können im Beratungssetting zu Menschen aller Altersstufen sowie Familien eine Vertrauensbasis aufbauen, um die Compliance zu fördern. Die Studierenden können gesundheitsfördernde Beratung(en) im eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich (im Rahmen bzw. im Sinne von ANP) anwenden. Die Studierenden besitzen für die Patienten- und Angehörigenberatung theoretisches Hintergrundwissen sowie eine grundlegende pädagogische Handlungskompetenz. Die Studierenden kennen Strategien und Methoden, können Gespräche adressaten- und zielbezogen durchführen, sowie den Beratungsprozess problem- und ressourcenorientiert gestalten. Sie können eine aktive Rolle in einer Problem- und Konfliktanalyse einnehmen. Die Studierenden besitzen Handlungswissen zum Beratungsassessment, um den Beratungsbedarf differenziert erheben zu können. Die Studierenden können Beratungsgespräche und Anleitungen nach pädagogisch-didaktischen Grundsätzen planen, durchführen und auswerten und dabei adressatenorientiert vorgehen.

KlientInnen und Angehörigen Beratung

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3KABUB
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen der Beratung, Beratungsfelder, Beratungstätigkeiten, Beratungskompetenz, Beratungskonzepte in der Pflege, Beratung i.R. von Advanced Nursing Practice, Patienten- und Familienedukation (mit besonderem Fokus auf erkrankte Kinder), Beratungsprozess Vertiefung der spezifischen Kommunikationskompetenz durch Interaktionsübungen und Rollenspiele, sowie praktische Anwendung der einzelnen Beratungs- und Informationsgesprächstechniken

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen der Gesundheit und Gesundheitsförderung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden kennen und verstehen das Modell der Salutogenese. Sie sind dazu in der Lage ihre eigenen Einstellungen zu Gesundheit sowie das individuelle Gesundheitshandeln darzustellen und kritisch zu diskutieren. Sie können die salutogene Perspektive in den eigenen Arbeitsalltag der Gesundheits- und Krankenpflege übertragen und konkrete Handlungskompetenzen für die praktische Arbeit ableiten. Die Studierenden besitzen Kenntnisse über Gesundheitsressourcen und des ressourcenfördernden Arbeitens in der Gesundheitsbildung. Sie kennen Strategien und Methoden der salutogenen Gesundheitsbildung und können diese aktiv für gesundheitsbildende Maßnahmen in ihrem Arbeitsfeld einsetzen. Die Studierenden kennen und verstehen den Unterschied zwischen gesundheitsfördernden und krankheitsverhütenden Strategien in den Gesundheitswissenschaften (Public Health). Sie besitzen Kenntnisse zu Integrationsmodellen und können diese für die Umsetzung gesundheitsbildender Maßnahmen im eigenen Berufsfeld einsetzen. Die Studierenden kennen verschiedene Gesundheitstheorien und -modelle, Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention sowie das ganzheitliche Gesundheitskonzept der Salutogenese und können die eigenenEinstellungen zur Gesundheit und das eigene Gesundheitshandeln darstellen und kritisch diskutieren. Die Studierenden kennen wesentliche Aspekte der Interventionstheorie (Managementzyklus, Prinzipien) und können Sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Die Studierenden verstehen die Bewertung gesundheitsfördernder sowie krankheitsverhütender Maßnahmen und Strategien und können an dieser Bewertung vor Ort mitwirken oder selbst diese Bewertung organisieren. Die Studierenden können im Beratungssetting zu Menschen aller Altersstufen sowie Familien eine Vertrauensbasis aufbauen, um die Compliance zu fördern. Die Studierenden können gesundheitsfördernde Beratung(en) im eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich (im Rahmen bzw. im Sinne von ANP) anwenden. Die Studierenden besitzen für die Patienten- und Angehörigenberatung theoretisches Hintergrundwissen sowie eine grundlegende pädagogische Handlungskompetenz. Die Studierenden kennen Strategien und Methoden, können Gespräche adressaten- und zielbezogen durchführen, sowie den Beratungsprozess problem- und ressourcenorientiert gestalten. Sie können eine aktive Rolle in einer Problem- und Konfliktanalyse einnehmen. Die Studierenden besitzen Handlungswissen zum Beratungsassessment, um den Beratungsbedarf differenziert erheben zu können. Die Studierenden können Beratungsgespräche und Anleitungen nach pädagogisch-didaktischen Grundsätzen planen, durchführen und auswerten und dabei adressatenorientiert vorgehen.

Krankheitslehre 3

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3KLEIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 4
ECTS-Punkte 4
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Erkrankungen des¿ zentralen und peripheren Nervensystems (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheits-verlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie) endokrinen Systems (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Di-agnostik, Therapie) des Pankreas (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie) des hämätologischen Systems (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie) Erkrankungen von Augen, Hals, Nase, Ohren und der Haut (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursa-chen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie) Onkologische und immunologische Erkrankungen (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie)

Übergeordnetes Modul:

Medizinische Grundlagen 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie folgender Organe und Strukturen im Körper: endokrines System, hämatologisches System, Augen, Hals, Nase, Ohren, Haut, zentrales und peripheres Nervensystem. Sie kennen anatomische, physiologische und pathophysiologische Grundlagen von onkologischen und immunologischen Erkrankungen. Sie können Krankheitsursachen differenzieren und zuordnen. Sie sind in der Lage relevante Krankheitsbilder zu erklären und können Krankheitsverläufe und mögliche Komplikationen beschreiben und unterscheiden sowie Symptomatiken, die für die pflegerische Versorgung relevant sind, erkennen und im Einzellfall im Sinne einer bestmöglichen Versorgung der PatientInnen in den Pflegeplan einbeziehen. Sie kennen für die Diagnostik der jeweiligen Krankheitsbilder erforderliche Untersuchungsmethoden und können Befunde als pathologisch bzw. nicht- pathologisch einordnen. Sie kennen sowohl konservative (medikamentöse, diätetische, alternative) und rehabilitative als auch chirurgische Therapiemöglichkeiten der jeweiligen Krankheitsbilder. Sie sind in der Lage therapeutische Maßnahmen den jeweiligen Krankheitsbildern zuzuordnen und kennen relevante Medikamentengruppen deren Wirkung und Nebenwirkungen. Sie kennen Altersgruppen spezifische Unterschiede der einzelnen Krankheitsbilder und sind in der Lage mögliche Unterschiede in Therapie, Diagnostik und Rehabilitation zu beschreiben. Sie sind in der Lage das medizinische, pharmakologische und diätologische Wissen für den Arbeitsbereich in der Gesundheits- und Krankenpflege zu nutzen.

Modelle der Salutogenese in der Gesundheitsbildung

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3MSGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Das Salutogenesemodell - Eine Theorie der Gesundheit, Widerstandsressourcen, SOC-Konzept: Kohärenzsinn; Subjektive Theorien und Konzepte von Gesundheit; Wahrnehmung gesundheitlicher Risiken und Belastungen; Subjektives Krankheitskonzept; Salutogenese und Stressprävention; Transaktionales Stressmodell; Copingstrategien; Förderliche und hemmende Einflussfaktoren auf die Veränderung des Gesundheitsverhaltens (Sozial-kognitives-Prozessmodell, Phasen der Verhaltensänderung), Public Health und die Entwicklung von Gesundheitsförderung und Prävention, die Ottawa-Charta als inhaltliches und methodisches Integrationsmodell der Gesundheitsförderung, Gesundheitsbildung in sozialen Systemen (Setting Ansatz), Lebenskompetenz-Ansatz (WHO) in der Gesundheitsbildung

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen der Gesundheit und Gesundheitsförderung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden kennen und verstehen das Modell der Salutogenese. Sie sind dazu in der Lage ihre eigenen Einstellungen zu Gesundheit sowie das individuelle Gesundheitshandeln darzustellen und kritisch zu diskutieren. Sie können die salutogene Perspektive in den eigenen Arbeitsalltag der Gesundheits- und Krankenpflege übertragen und konkrete Handlungskompetenzen für die praktische Arbeit ableiten. Die Studierenden besitzen Kenntnisse über Gesundheitsressourcen und des ressourcenfördernden Arbeitens in der Gesundheitsbildung. Sie kennen Strategien und Methoden der salutogenen Gesundheitsbildung und können diese aktiv für gesundheitsbildende Maßnahmen in ihrem Arbeitsfeld einsetzen. Die Studierenden kennen und verstehen den Unterschied zwischen gesundheitsfördernden und krankheitsverhütenden Strategien in den Gesundheitswissenschaften (Public Health). Sie besitzen Kenntnisse zu Integrationsmodellen und können diese für die Umsetzung gesundheitsbildender Maßnahmen im eigenen Berufsfeld einsetzen. Die Studierenden kennen verschiedene Gesundheitstheorien und -modelle, Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention sowie das ganzheitliche Gesundheitskonzept der Salutogenese und können die eigenenEinstellungen zur Gesundheit und das eigene Gesundheitshandeln darstellen und kritisch diskutieren. Die Studierenden kennen wesentliche Aspekte der Interventionstheorie (Managementzyklus, Prinzipien) und können Sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Die Studierenden verstehen die Bewertung gesundheitsfördernder sowie krankheitsverhütender Maßnahmen und Strategien und können an dieser Bewertung vor Ort mitwirken oder selbst diese Bewertung organisieren. Die Studierenden können im Beratungssetting zu Menschen aller Altersstufen sowie Familien eine Vertrauensbasis aufbauen, um die Compliance zu fördern. Die Studierenden können gesundheitsfördernde Beratung(en) im eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich (im Rahmen bzw. im Sinne von ANP) anwenden. Die Studierenden besitzen für die Patienten- und Angehörigenberatung theoretisches Hintergrundwissen sowie eine grundlegende pädagogische Handlungskompetenz. Die Studierenden kennen Strategien und Methoden, können Gespräche adressaten- und zielbezogen durchführen, sowie den Beratungsprozess problem- und ressourcenorientiert gestalten. Sie können eine aktive Rolle in einer Problem- und Konfliktanalyse einnehmen. Die Studierenden besitzen Handlungswissen zum Beratungsassessment, um den Beratungsbedarf differenziert erheben zu können. Die Studierenden können Beratungsgespräche und Anleitungen nach pädagogisch-didaktischen Grundsätzen planen, durchführen und auswerten und dabei adressatenorientiert vorgehen.

Palliativpflege

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3PALIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Individuelle, soziokulturelle Haltungen und Einstellungen zum Thema Abschied, Sterben und Tod, relevante Bewäl-tigungsstrategien, Begriffsklärung Palliative Care und Hospizwesen, Lebensqualität und radikale Patientenorientie-rung, Anforderungsprofil an Pflegepersonen, Trauerprozess und Trauerarbeit, psychosozialer Reifeprozess, psy-chosoziale Betreuung von Betroffenen und deren Bezugssystem, Begleitung und Trost für Betroffene, Symbol-sprache von Menschen in der terminalen Phase, Aufklärungsarbeit, Schmerzmanagement, aktive, passive und indirekte Euthanasie, Patientenverfügung/Willenserklärung, Symptomkontrolle und Symptommanagement, Schmerz (Entstehung, Verarbeitung, Wahrnehmung), Integration und Anleitung von Angehörigen, Versorgung von Verstorbenen, Betreuung in Krisensituationen, Vorstellungen der Kinder vom Tod und Sterben

Übergeordnetes Modul:

Pflegehandeln in spezifischen Lebenssituationen 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen und sprechen diese an. Die Studierenden reflektieren ethische Konfliktsituationen anhand ethischer Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemmasituationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die Studierenden sind in der Lage, den Pflegeprozess durchzuführen und ihre pflegerischen Entscheidungen auf der Basis des gegenwärtig verfügbaren Pflegewissens zu begründen. Die Studierenden verstehen die demographische Entwicklung und die Herausforderungen für die Pflege. Sie planen individuelle Pflege für Senioren, die zuhause oder institutionell betreut werden. Sie begleiten Senioren und organisieren eine individuelle auf Lebensqualität zentrierte Betreuung in die physische, psychische, religiöse, spirituelle, soziokulturelle, geschlechtsbezogene und ethische Aspekte einfließen. Die Studierenden beschreiben Konzepte einer individuellen wertschätzenden Kommunikation und Begleitung von alten Menschen. Sie begründen die Biographiearbeit und beziehen Angehörige in die Anamnese, Pflege und Beratung mit ein. Sie sind in der Lage den Pflegeprozess in der Seniorenarbeit anzuwenden. Die Studierenden setzen sich mit den Phänomenen Abschied, Sterben, Schmerz, Trauer in unterschiedlichen religiösen und soziokulturellen Kontexten und deren Bewältigungsmechanismen auseinander und leiten ein Pflegeverständnis ab. Sie begründen das Anforderungsprofil der Palliative Care. Sie entwickeln Sensibilität in der Kommunikation, im Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Bezugssystemen und erfassen pflegerelevante Probleme im Pflegeprozess. Sie können die psychosoziale Betreuung von Betroffenen und deren Angehörigen in Krisensituationen übernehmen und beziehen, wenn nötig, andere Berufsgruppen mit ein. Die Studierenden identifizieren das Rollen- und Anforderungsprofil in der extramuralen Pflege, sie entwickeln Respekt gegenüber der Lebenswelt der KlientInnen und beziehen die Familie als Unterstützungssystem mit ein. Sie führen die Bedarfs- und Bedürfniserhebung durch. Sie sind in der Lage die Aufgabe der Beratung, Schulung und Anleitung in diesem Bereich wahrzunehmen. Sie können Auszubildende, PflegehelferInnen und Anghörige von Sozialbetreuungsberufen zur Übernahme von Pflegetätigkeiten oder bei der Unterstützung der Basisversorgung anleiten und die Aufsicht bzw. begleitende Kontrolle über die Durchführung der Tätigkeiten ausüben. Sie können die Delegierbarkeit einzelner Pflegeinterventionen und ärztlicher Anordnungen an berechtigte Personen beurteilen und diese zur Durchführung von Pflege- oder ärztlichen Tätigkeiten qualitätssicher unterweisen und anleiten. Die Studierenden definieren den Begriff der Sozialisation und erläutern die drei Phasen des Sozialisationsprozesses. Sie erklären die Bedeutung der Begriffe Rolle sowie Beziehungen und können den Zusammenhang zueinander herstellen. Sie reflektieren eigene Rollenbilder und beschreiben Einflussfaktoren auf die jeweilige Rollenposition. Sie erkennen Ursachen von Beziehungsproblemen und kennen Ansätze der Problemlösung. Sie können zu den KlientInnen aller Altersstufen sowie zu Familien eine Vertrauensbeziehung aufbauen. Sie erkennen die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Compliance. Sie sind sich der eigenen Rolle im Rahmen der Berufsentwicklung bewusst und können aktiv zur Weiterentwicklung der Rolle beitragen. Sie reflektieren die Rollen aller Personen, die in der Betreuung von Personen mit Behinderung beteiligt sind und können die sich ergebenden Problematiken erklären und Ansätze zur Unterstützung in das eigene Pflegehandeln integrieren. Sie setzen sich mit den Themen Mißbrauch und Gewalt auseinander, können Problemsituationen im Pflegebereich beschreiben und kennen mögliche Lösungsansätze.

Pflegearbeit in unterschiedlichen Settings

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3PFAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Hauskrankenpflege: Unterschiede institutionelle und extramurale Pflege, Rollen- und Anforderungsprofil der extramuralen Pflege, Einführung Fallverstehen und Diagnostik, Lebensraum und Anpassungsmöglichkeiten, Fa-milie als Pflegesystem, Anamnese von Belastungen, Motiven und Ressourcen der KlientInnen und des sozialen Umfeldes, relevante Pflegemodelle, Erstellung von Gutachten

Übergeordnetes Modul:

Pflegehandeln in spezifischen Lebenssituationen 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen und sprechen diese an. Die Studierenden reflektieren ethische Konfliktsituationen anhand ethischer Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemmasituationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die Studierenden sind in der Lage, den Pflegeprozess durchzuführen und ihre pflegerischen Entscheidungen auf der Basis des gegenwärtig verfügbaren Pflegewissens zu begründen. Die Studierenden verstehen die demographische Entwicklung und die Herausforderungen für die Pflege. Sie planen individuelle Pflege für Senioren, die zuhause oder institutionell betreut werden. Sie begleiten Senioren und organisieren eine individuelle auf Lebensqualität zentrierte Betreuung in die physische, psychische, religiöse, spirituelle, soziokulturelle, geschlechtsbezogene und ethische Aspekte einfließen. Die Studierenden beschreiben Konzepte einer individuellen wertschätzenden Kommunikation und Begleitung von alten Menschen. Sie begründen die Biographiearbeit und beziehen Angehörige in die Anamnese, Pflege und Beratung mit ein. Sie sind in der Lage den Pflegeprozess in der Seniorenarbeit anzuwenden. Die Studierenden setzen sich mit den Phänomenen Abschied, Sterben, Schmerz, Trauer in unterschiedlichen religiösen und soziokulturellen Kontexten und deren Bewältigungsmechanismen auseinander und leiten ein Pflegeverständnis ab. Sie begründen das Anforderungsprofil der Palliative Care. Sie entwickeln Sensibilität in der Kommunikation, im Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Bezugssystemen und erfassen pflegerelevante Probleme im Pflegeprozess. Sie können die psychosoziale Betreuung von Betroffenen und deren Angehörigen in Krisensituationen übernehmen und beziehen, wenn nötig, andere Berufsgruppen mit ein. Die Studierenden identifizieren das Rollen- und Anforderungsprofil in der extramuralen Pflege, sie entwickeln Respekt gegenüber der Lebenswelt der KlientInnen und beziehen die Familie als Unterstützungssystem mit ein. Sie führen die Bedarfs- und Bedürfniserhebung durch. Sie sind in der Lage die Aufgabe der Beratung, Schulung und Anleitung in diesem Bereich wahrzunehmen. Sie können Auszubildende, PflegehelferInnen und Anghörige von Sozialbetreuungsberufen zur Übernahme von Pflegetätigkeiten oder bei der Unterstützung der Basisversorgung anleiten und die Aufsicht bzw. begleitende Kontrolle über die Durchführung der Tätigkeiten ausüben. Sie können die Delegierbarkeit einzelner Pflegeinterventionen und ärztlicher Anordnungen an berechtigte Personen beurteilen und diese zur Durchführung von Pflege- oder ärztlichen Tätigkeiten qualitätssicher unterweisen und anleiten. Die Studierenden definieren den Begriff der Sozialisation und erläutern die drei Phasen des Sozialisationsprozesses. Sie erklären die Bedeutung der Begriffe Rolle sowie Beziehungen und können den Zusammenhang zueinander herstellen. Sie reflektieren eigene Rollenbilder und beschreiben Einflussfaktoren auf die jeweilige Rollenposition. Sie erkennen Ursachen von Beziehungsproblemen und kennen Ansätze der Problemlösung. Sie können zu den KlientInnen aller Altersstufen sowie zu Familien eine Vertrauensbeziehung aufbauen. Sie erkennen die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Compliance. Sie sind sich der eigenen Rolle im Rahmen der Berufsentwicklung bewusst und können aktiv zur Weiterentwicklung der Rolle beitragen. Sie reflektieren die Rollen aller Personen, die in der Betreuung von Personen mit Behinderung beteiligt sind und können die sich ergebenden Problematiken erklären und Ansätze zur Unterstützung in das eigene Pflegehandeln integrieren. Sie setzen sich mit den Themen Mißbrauch und Gewalt auseinander, können Problemsituationen im Pflegebereich beschreiben und kennen mögliche Lösungsansätze.

Pflegediagnostik

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3PFDIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Pflegeanamnese, Pflegediagnostik, Klassifikationssysteme, Assessment-Instrumente, Pflegeplanung, Fallverste-hen, verstehende Pflegediagnostik, Patientenautonomie vs. standardisierte Pflege; Subjektive Bedeutung von Krankheit, Autonomie & Compliance

Übergeordnetes Modul:

Pflegehandeln in spezifischen Lebenssituationen 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen und sprechen diese an. Die Studierenden reflektieren ethische Konfliktsituationen anhand ethischer Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemmasituationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die Studierenden sind in der Lage, den Pflegeprozess durchzuführen und ihre pflegerischen Entscheidungen auf der Basis des gegenwärtig verfügbaren Pflegewissens zu begründen. Die Studierenden verstehen die demographische Entwicklung und die Herausforderungen für die Pflege. Sie planen individuelle Pflege für Senioren, die zuhause oder institutionell betreut werden. Sie begleiten Senioren und organisieren eine individuelle auf Lebensqualität zentrierte Betreuung in die physische, psychische, religiöse, spirituelle, soziokulturelle, geschlechtsbezogene und ethische Aspekte einfließen. Die Studierenden beschreiben Konzepte einer individuellen wertschätzenden Kommunikation und Begleitung von alten Menschen. Sie begründen die Biographiearbeit und beziehen Angehörige in die Anamnese, Pflege und Beratung mit ein. Sie sind in der Lage den Pflegeprozess in der Seniorenarbeit anzuwenden. Die Studierenden setzen sich mit den Phänomenen Abschied, Sterben, Schmerz, Trauer in unterschiedlichen religiösen und soziokulturellen Kontexten und deren Bewältigungsmechanismen auseinander und leiten ein Pflegeverständnis ab. Sie begründen das Anforderungsprofil der Palliative Care. Sie entwickeln Sensibilität in der Kommunikation, im Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Bezugssystemen und erfassen pflegerelevante Probleme im Pflegeprozess. Sie können die psychosoziale Betreuung von Betroffenen und deren Angehörigen in Krisensituationen übernehmen und beziehen, wenn nötig, andere Berufsgruppen mit ein. Die Studierenden identifizieren das Rollen- und Anforderungsprofil in der extramuralen Pflege, sie entwickeln Respekt gegenüber der Lebenswelt der KlientInnen und beziehen die Familie als Unterstützungssystem mit ein. Sie führen die Bedarfs- und Bedürfniserhebung durch. Sie sind in der Lage die Aufgabe der Beratung, Schulung und Anleitung in diesem Bereich wahrzunehmen. Sie können Auszubildende, PflegehelferInnen und Anghörige von Sozialbetreuungsberufen zur Übernahme von Pflegetätigkeiten oder bei der Unterstützung der Basisversorgung anleiten und die Aufsicht bzw. begleitende Kontrolle über die Durchführung der Tätigkeiten ausüben. Sie können die Delegierbarkeit einzelner Pflegeinterventionen und ärztlicher Anordnungen an berechtigte Personen beurteilen und diese zur Durchführung von Pflege- oder ärztlichen Tätigkeiten qualitätssicher unterweisen und anleiten. Die Studierenden definieren den Begriff der Sozialisation und erläutern die drei Phasen des Sozialisationsprozesses. Sie erklären die Bedeutung der Begriffe Rolle sowie Beziehungen und können den Zusammenhang zueinander herstellen. Sie reflektieren eigene Rollenbilder und beschreiben Einflussfaktoren auf die jeweilige Rollenposition. Sie erkennen Ursachen von Beziehungsproblemen und kennen Ansätze der Problemlösung. Sie können zu den KlientInnen aller Altersstufen sowie zu Familien eine Vertrauensbeziehung aufbauen. Sie erkennen die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Compliance. Sie sind sich der eigenen Rolle im Rahmen der Berufsentwicklung bewusst und können aktiv zur Weiterentwicklung der Rolle beitragen. Sie reflektieren die Rollen aller Personen, die in der Betreuung von Personen mit Behinderung beteiligt sind und können die sich ergebenden Problematiken erklären und Ansätze zur Unterstützung in das eigene Pflegehandeln integrieren. Sie setzen sich mit den Themen Mißbrauch und Gewalt auseinander, können Problemsituationen im Pflegebereich beschreiben und kennen mögliche Lösungsansätze.

Pflegeethik

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3PFEIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Verschiedene Ethiktypen: Normative Ethik, deskriptive Ethik, deontologische Ethik, teleologische Ethik, Diskur-sethik, Tugendlehre, Pflegeethik. Bearbeitung aufgrund der Erfahrungen aus der Pflegepraxis: Ethische Probleme und Dilemmata; Anwendung ethischer Prinzipien - wie Würde, Autonomie, Verantwortung, Fürsorge, Gerechtig-keit, Dialog - auf ethische Konfliktsituationen, ethische Argumentation und Entscheidungsfindung mit Hilfe von Theorien und Entscheidungsfindungsmodellen; Berufskodex

Übergeordnetes Modul:

Pflegehandeln in spezifischen Lebenssituationen 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen und sprechen diese an. Die Studierenden reflektieren ethische Konfliktsituationen anhand ethischer Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemmasituationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die Studierenden sind in der Lage, den Pflegeprozess durchzuführen und ihre pflegerischen Entscheidungen auf der Basis des gegenwärtig verfügbaren Pflegewissens zu begründen. Die Studierenden verstehen die demographische Entwicklung und die Herausforderungen für die Pflege. Sie planen individuelle Pflege für Senioren, die zuhause oder institutionell betreut werden. Sie begleiten Senioren und organisieren eine individuelle auf Lebensqualität zentrierte Betreuung in die physische, psychische, religiöse, spirituelle, soziokulturelle, geschlechtsbezogene und ethische Aspekte einfließen. Die Studierenden beschreiben Konzepte einer individuellen wertschätzenden Kommunikation und Begleitung von alten Menschen. Sie begründen die Biographiearbeit und beziehen Angehörige in die Anamnese, Pflege und Beratung mit ein. Sie sind in der Lage den Pflegeprozess in der Seniorenarbeit anzuwenden. Die Studierenden setzen sich mit den Phänomenen Abschied, Sterben, Schmerz, Trauer in unterschiedlichen religiösen und soziokulturellen Kontexten und deren Bewältigungsmechanismen auseinander und leiten ein Pflegeverständnis ab. Sie begründen das Anforderungsprofil der Palliative Care. Sie entwickeln Sensibilität in der Kommunikation, im Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Bezugssystemen und erfassen pflegerelevante Probleme im Pflegeprozess. Sie können die psychosoziale Betreuung von Betroffenen und deren Angehörigen in Krisensituationen übernehmen und beziehen, wenn nötig, andere Berufsgruppen mit ein. Die Studierenden identifizieren das Rollen- und Anforderungsprofil in der extramuralen Pflege, sie entwickeln Respekt gegenüber der Lebenswelt der KlientInnen und beziehen die Familie als Unterstützungssystem mit ein. Sie führen die Bedarfs- und Bedürfniserhebung durch. Sie sind in der Lage die Aufgabe der Beratung, Schulung und Anleitung in diesem Bereich wahrzunehmen. Sie können Auszubildende, PflegehelferInnen und Anghörige von Sozialbetreuungsberufen zur Übernahme von Pflegetätigkeiten oder bei der Unterstützung der Basisversorgung anleiten und die Aufsicht bzw. begleitende Kontrolle über die Durchführung der Tätigkeiten ausüben. Sie können die Delegierbarkeit einzelner Pflegeinterventionen und ärztlicher Anordnungen an berechtigte Personen beurteilen und diese zur Durchführung von Pflege- oder ärztlichen Tätigkeiten qualitätssicher unterweisen und anleiten. Die Studierenden definieren den Begriff der Sozialisation und erläutern die drei Phasen des Sozialisationsprozesses. Sie erklären die Bedeutung der Begriffe Rolle sowie Beziehungen und können den Zusammenhang zueinander herstellen. Sie reflektieren eigene Rollenbilder und beschreiben Einflussfaktoren auf die jeweilige Rollenposition. Sie erkennen Ursachen von Beziehungsproblemen und kennen Ansätze der Problemlösung. Sie können zu den KlientInnen aller Altersstufen sowie zu Familien eine Vertrauensbeziehung aufbauen. Sie erkennen die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Compliance. Sie sind sich der eigenen Rolle im Rahmen der Berufsentwicklung bewusst und können aktiv zur Weiterentwicklung der Rolle beitragen. Sie reflektieren die Rollen aller Personen, die in der Betreuung von Personen mit Behinderung beteiligt sind und können die sich ergebenden Problematiken erklären und Ansätze zur Unterstützung in das eigene Pflegehandeln integrieren. Sie setzen sich mit den Themen Mißbrauch und Gewalt auseinander, können Problemsituationen im Pflegebereich beschreiben und kennen mögliche Lösungsansätze.

Praktikum 3

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3PR2IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 10
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, Angehörigen, anderen Berufsgruppen Fertigkeiten der Basispflege Spezielle pflegerische Tätigkeiten (je nach Praxisstelle) Kennen und Koordination von Abläufen Relevantes medizinisches, pharmakologisches, diätologisches Wissen Relevante Pflegekonzepte Gesundheitsförderung und Prävention, PatientInnen/KlientInnen/BewohnerInnen - Beratung und Edukation

Übergeordnetes Modul:

Praktikum 3

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können sich in einem Pflegeteam integrieren. Sie sind in der Lage angemessen mit KollegInnen, KlientInnen, PatientInnen, und Angehörigen zu kommunizieren. Die Studierenden sind in der Lage pflegerische Tätigkeiten und komplexe Pflegetechniken im eigen- und mitverantwortlichen Aufgabenbereich unter Aufsicht und Anleitung durchzuführen. Sie sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Sie dokumentieren in geeigneter Weise durchgeführte Pflegemaßnahmen. Sie kennen den Ablauf im Praxisbereich und können diesen sinnvoll mitgestalten. Die Studierenden wenden in der Theorie gelernte Pflegekonzepte in der Praxis an. Sie setzen die im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention erlernten Modelle der Beratung und Edukation im Rahmen ihrer Tätigkeit ein und reflekteiren diese Ansätze. Sie nutzen dieses Wissen zur Verbesserung des pflegerischen Prozesses im Sinne einer bestmöglichen PatientInnen/ KlientInnen/BewohnerInnenbetreuung. Die Studierenden übernehmen Verantwortung für Abläufe und führen unter Anleitung und Aufsicht Teile des Pflegeprozesses durch. Die Studierenden reflektieren Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. In Form von Arbeitsaufträgen wird die Reflexion auf spezifische in der Theorie bereits erlernte Teile der pflegerischen Praxis gelenkt und die Studierenden verbessern auf diese Weise den Transfer des in der Theorie erlernten Wissens in die Praxis. Die Studierenden eignen sich im Selbststudium für die pflegerische Praxis relevantes Wissen zu den an der jeweiligen Praxisstelle relevanten Krankheitsbildern (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie) an bzw. vertiefen ihre Kentnisse.

Qualitative und quantitative Methoden der Pflegeforschung

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3QQPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Quantitative Forschung: Stichproben, Entwicklung von Fragebögen, Datensammlung, Statistische Auswertung, Reliabilität und Validität von Messinstrumenten, externe und interne Validität. Qualitative Forschung: Stichproben, Entwicklung von Interviewleitfäden, Interviewtechniken und Beobachtungstechniken, Auswertung von Interviews, Gütekriterien qualitativer Forschung

Übergeordnetes Modul:

Forschungsmethodik und Anwendung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden kennen die grundlegenden Vorgehensweisen der qualitativen und quantitativen Forschung und sind in der Lage sie anzuwenden. Die Studierenden kennen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden der Stichprobenziehung. Die Studierenden kennen die Vorgehensweise bei der Entwicklung von Fragebögen und Interviewleitfäden. Die Studierenden sind in der Lage eine qualitative und quantitative Datensammlung durchzuführen. Die Studierenden können eine einfache quantitative Datenauswertung mit SPSS durchführen. Die Studierenen können eine einfache qualitative Datenauswertung mit Excel durchführen. Die Studierenden können Forschungsergebnisse systematisch zusammenfassen und anschaulich präsentieren. Die Studierenden kennen die Kriterien zur Beurteilung von Forschung und sind in der Lage diese anzuwenden. Die Studierenden kennen die Kriterien zur Bewertung von RCTs, systematischen Reviews, qualitativen und nicht-experimentellen, quantitativen Studien und sind in der Lage, diese anzuwenden. Die Studierenden können die Grundlagen der schließenden Statistik erläutern. Die Studiereden sind im Umgang mit dem Datenverarbeitungsprogramm SPSS vertraut und können Datenmasken anlegen. Die Studierenden sind in der Lage, Daten mit SPSS auszuwerten und Ergebnisse der beschreibenden und schließenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die Studierenden stellen im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit dar, welche Evidenz als Grundlage für pflegerisches Handeln bei einem ausgewählten Problem zur Verfügung steht. Hierzu recherchieren Sie in den relevanten Datenbanken, unterziehen die dabei gefundenen Studien einer wissenschaftlich fundierten Kritik und fassen die Ergebnisse ihrer Recherche systematisch zusammen.

Rollenkonzepte in unterschiedlichen Settings

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3RKOUB
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Zusammenhang zwischen Rollen und Beziehungen; Einflussfaktoren auf Rollen und Bezie-hungen; Rollen in Teams; Reflexion eigener Rollenbilder; Lösung von Beziehungsproble-men; Grenzüberschreitung in Bezug auf Rollen; Vernachlässigung der entsprechenden Rol-le. Behinderung in allen Lebensphasen: Definitionen, Ursachen und gefährdete Personen-gruppen, Phänomene und Erleben, Pflegeprozess, heilpädagogische und heilerzieherische Ansätze für Betroffene und betreuende Personen, interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zwangsmaßnahmen und Gewalt: Definitionen, Ursachen, gefährdeter Personenkreis, Phä-nomene bei Gewaltopfern, Beobachten und Einschätzung von Traumatisierung, Pflegepro-zess und spezielles Berichtwesen (Anzeigepflicht), Schutzmaßnahmen für Betroffene und interdisziplinäre Zusammenarbeit (Deeskalationstraining). Exemplarische Erarbeitung oben genannter Themen anhand von Fallbeschreibungen

Übergeordnetes Modul:

Pflegehandeln in spezifischen Lebenssituationen 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen und sprechen diese an. Die Studierenden reflektieren ethische Konfliktsituationen anhand ethischer Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemmasituationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die Studierenden sind in der Lage, den Pflegeprozess durchzuführen und ihre pflegerischen Entscheidungen auf der Basis des gegenwärtig verfügbaren Pflegewissens zu begründen. Die Studierenden verstehen die demographische Entwicklung und die Herausforderungen für die Pflege. Sie planen individuelle Pflege für Senioren, die zuhause oder institutionell betreut werden. Sie begleiten Senioren und organisieren eine individuelle auf Lebensqualität zentrierte Betreuung in die physische, psychische, religiöse, spirituelle, soziokulturelle, geschlechtsbezogene und ethische Aspekte einfließen. Die Studierenden beschreiben Konzepte einer individuellen wertschätzenden Kommunikation und Begleitung von alten Menschen. Sie begründen die Biographiearbeit und beziehen Angehörige in die Anamnese, Pflege und Beratung mit ein. Sie sind in der Lage den Pflegeprozess in der Seniorenarbeit anzuwenden. Die Studierenden setzen sich mit den Phänomenen Abschied, Sterben, Schmerz, Trauer in unterschiedlichen religiösen und soziokulturellen Kontexten und deren Bewältigungsmechanismen auseinander und leiten ein Pflegeverständnis ab. Sie begründen das Anforderungsprofil der Palliative Care. Sie entwickeln Sensibilität in der Kommunikation, im Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Bezugssystemen und erfassen pflegerelevante Probleme im Pflegeprozess. Sie können die psychosoziale Betreuung von Betroffenen und deren Angehörigen in Krisensituationen übernehmen und beziehen, wenn nötig, andere Berufsgruppen mit ein. Die Studierenden identifizieren das Rollen- und Anforderungsprofil in der extramuralen Pflege, sie entwickeln Respekt gegenüber der Lebenswelt der KlientInnen und beziehen die Familie als Unterstützungssystem mit ein. Sie führen die Bedarfs- und Bedürfniserhebung durch. Sie sind in der Lage die Aufgabe der Beratung, Schulung und Anleitung in diesem Bereich wahrzunehmen. Sie können Auszubildende, PflegehelferInnen und Anghörige von Sozialbetreuungsberufen zur Übernahme von Pflegetätigkeiten oder bei der Unterstützung der Basisversorgung anleiten und die Aufsicht bzw. begleitende Kontrolle über die Durchführung der Tätigkeiten ausüben. Sie können die Delegierbarkeit einzelner Pflegeinterventionen und ärztlicher Anordnungen an berechtigte Personen beurteilen und diese zur Durchführung von Pflege- oder ärztlichen Tätigkeiten qualitätssicher unterweisen und anleiten. Die Studierenden definieren den Begriff der Sozialisation und erläutern die drei Phasen des Sozialisationsprozesses. Sie erklären die Bedeutung der Begriffe Rolle sowie Beziehungen und können den Zusammenhang zueinander herstellen. Sie reflektieren eigene Rollenbilder und beschreiben Einflussfaktoren auf die jeweilige Rollenposition. Sie erkennen Ursachen von Beziehungsproblemen und kennen Ansätze der Problemlösung. Sie können zu den KlientInnen aller Altersstufen sowie zu Familien eine Vertrauensbeziehung aufbauen. Sie erkennen die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Compliance. Sie sind sich der eigenen Rolle im Rahmen der Berufsentwicklung bewusst und können aktiv zur Weiterentwicklung der Rolle beitragen. Sie reflektieren die Rollen aller Personen, die in der Betreuung von Personen mit Behinderung beteiligt sind und können die sich ergebenden Problematiken erklären und Ansätze zur Unterstützung in das eigene Pflegehandeln integrieren. Sie setzen sich mit den Themen Mißbrauch und Gewalt auseinander, können Problemsituationen im Pflegebereich beschreiben und kennen mögliche Lösungsansätze.

Schließende Statistik

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB3SSTIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen der schließenden Statistik Arbeiten mit SPSS: Dateneingabe, Datenkontrolle, Anlage von Datenmasken. Ermittlung statistischer Größen wie Häufigkeitsverteilungen, Standardabweichung, Kenn-größen für die Lage von Merkmalsausprägungen, Streuung, Wahrscheinlichkeiten, Regres-sionsanalyse, etc., Anwendung von statistischen Tests (Punkt- und Intervallschätzungen, Konfidenzgrenzen, Standardfehler, Signifikanztests etc.

Übergeordnetes Modul:

Forschungsmethodik und Anwendung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden kennen die grundlegenden Vorgehensweisen der qualitativen und quantitativen Forschung und sind in der Lage sie anzuwenden. Die Studierenden kennen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden der Stichprobenziehung. Die Studierenden kennen die Vorgehensweise bei der Entwicklung von Fragebögen und Interviewleitfäden. Die Studierenden sind in der Lage eine qualitative und quantitative Datensammlung durchzuführen. Die Studierenden können eine einfache quantitative Datenauswertung mit SPSS durchführen. Die Studierenen können eine einfache qualitative Datenauswertung mit Excel durchführen. Die Studierenden können Forschungsergebnisse systematisch zusammenfassen und anschaulich präsentieren. Die Studierenden kennen die Kriterien zur Beurteilung von Forschung und sind in der Lage diese anzuwenden. Die Studierenden kennen die Kriterien zur Bewertung von RCTs, systematischen Reviews, qualitativen und nicht-experimentellen, quantitativen Studien und sind in der Lage, diese anzuwenden. Die Studierenden können die Grundlagen der schließenden Statistik erläutern. Die Studiereden sind im Umgang mit dem Datenverarbeitungsprogramm SPSS vertraut und können Datenmasken anlegen. Die Studierenden sind in der Lage, Daten mit SPSS auszuwerten und Ergebnisse der beschreibenden und schließenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die Studierenden stellen im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit dar, welche Evidenz als Grundlage für pflegerisches Handeln bei einem ausgewählten Problem zur Verfügung steht. Hierzu recherchieren Sie in den relevanten Datenbanken, unterziehen die dabei gefundenen Studien einer wissenschaftlich fundierten Kritik und fassen die Ergebnisse ihrer Recherche systematisch zusammen.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Ausgewählte Pflegetechniken

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB4PFTUB
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Präoperative und postoperative Situation von Menschen mit geplanten chirurgischem Ein-griff, Auswirkungen auf die Lebensdimensionenen (LD), interdisziplinäre Zusammenarbeit, Vorbereitung und Begleitung bei diagnostischen Maßnahmen, spezielles Pflegehandeln beim Nahrungsaufbau, bei der Blasen- und Darmtätigkeit, der Mobilisation, den Prophylaxen und Schmerzmanagement, Erfassung im Pflegeprozess; Wundmanagement. Hygienemaßnahmen, Anatomie- Physiologiewissen für pflegetechnisches Handeln, 6 R-Regel, Komplikationen. Exemplarische Handlungsschemata (Vorbereitung, Assistenz, Patientenbeobachtung und Nachsorge) bei Punktionen, Transfusionen, Instillationen und Spülungen. Exemplarische Handlungsschemata (Vorbereitung, Durchführung, Patientenbeobachtung und Nachsorge), bei Darmeinläufen und beim Setzen von Blasenverweilkathetern, Sexualität bei Blasenentleerungsstörungen. Drainagen, Stoma, Sonden.

Übergeordnetes Modul:

Pflegehandeln in spezifischen Lebenssituationen 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von speziellen Pflegesituationen. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientInnen/ KlientInnen aller Altersgruppen an und führen eigenverantwortliche Pflegetechniken aus. Sie können im mitverantwortlichen Tätigkeitsbereich auf Anordnung die Durchführung ärztlicher Tätigkeiten übernehmen und die Durchführungsverantwortung tragen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situation von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in eingeschränkten Lebensbereichen. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbeziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden. Die Studierenden wenden bei der Begleitung von Menschen in speziellen Lebenssituationen (chronische Erkrankung, Behinderung, veränderte Vitalfunktionen, Veränderung der Sicherheit und der Bewegung, der Perzeption und Kognition sowie der Intimität und Sexualität) spezifisches Pflegewissen an. Sie begründen Fallverstehen, Diagnostik und Assessment, Beobachtung, und Pflegeplanung. Sie unterstützen Betroffene bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sie wenden primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln an, erklären Akutinterventionen und planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die Studierenden entwickeln Sensibilität im Umgang mit Menschen aller Altersstufen, die einen operativen Eingriffen erleben. Die Studierenden beschreiben die prä-, intra- und postoperative Situation von PatientInnen/ KlientInnen. Sie erklären die Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. Sie begleiten bei diagnostischen Maßnahmen und führen vorbereitende Maßnahmen für eine Operation durch. Die postoperative Überwachung und die spezielle Pflege können sie nach Standards ausführen. Sie planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und erfassen die individuelle Problematik im Pflegeprozess. Die Studierenden erklären Handlungsschemata bei der Versorgung von aseptischen und septischen Wunden und können diese nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in das Pflegehandeln integrieren. Sie beschreiben Möglichkeiten von Drainagesystemen. Die Studierenden beschreiben die Vorbereitung, Assistenz, Patientenbeobachtung, Nachsorge bei Punktionen und Transfusionen. Sie führen diese Pflegetechniken durch. Die Studierenden wenden das Handlungsschema bei Drainagen, Sonden, beim Legen eines Harnblasenkatheters, bei Spülungen oder Instillationen und bei Einläufen an. Sie erklären die Abläufe, reflektieren Hygieneprinzipien und relevante medizinische Grundlagen.

Gesundheitsökonomie

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB4GÖFVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Theoretische Ansätze in der Gesundheitsökonomie, volkswirtschaftliche Stellung des Ge-sundheitswesens in Österreich, Gesundheitsausgaben, Bruttoinlandsprodukt und Wert-schöpfung, Entwicklung der Beschäftigung, Finanzierung von Gesundheitsleistungen, Ge-sundheitssicherung als ökonomisches Problem, Leistungsorientierte Krankenanstaltenfi-nanzierung LKF-Modell 2009, Finanzierung von Gesundheitsleistungen im extramuralen Bereich.

Übergeordnetes Modul:

Organisation und Management

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können formale Strukturen und die darin festgelegten Kommunikationsbeziehungen und Zuständigkeiten in organisatorischen Einheiten benennen. Die Studierenden können zielorientierte Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung nennen und in eine individuelle Karriereplanung einbauen. Die Studierenden kennen die Qualitätsdimensionen und QM-Systeme und können eine aktive Rolle im Qualitätsmanagement einnehmen. Die Studierenden sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen detaillierte Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die Studierenden können Arbeitsabläufe und die Prozessqualität an den gegebenen Nahtstellen der jeweiligen Versorgungs- und Funktionsbereiche optimieren und bei Nahtstellenproblemen die Entwicklung und Umsetzung von Lösungsstrategien einleiten. Die Studierenden sind als Fachkräfte befähigt, die Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren. Sie können eine innovative Schlüsselfunktion in der Implementierung und Weiterentwicklung von Betreuungsprozessen im interdisziplinären und multiprofessionellen Berufsfeld des Gesundheitswesens einnehmen. Die Studierenden wissen über die Bedingungen von Changemanagement Bescheid und können die Rolle eines Change Agents im Gesundheitswesen einnehmen. Die Studierenden kennen den Gegenstandsbereich der Gesundheitsökonomie und wissen über die Finanzierungsformen von Gesundheitsdienstleistungen Bescheid.

Kritische Würdigung wissenschaftlicher Arbeiten

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB4BWAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Festlegung einer Forschungsfrage, Beantwortung derselben im Rahmen einer Literaturar-beit, die auf der Grundlage einer Datenbankrecherche erfolgt und aus einer systematische Zusammenstellung von Ergebnissen aus qualitativen und quantitativen Studien, deren kriti-scher Bewertung, sowie einem Fazit zur internen und externen Validität der gefundenen Lite-ratur besteht. Exemplarische Diskussion der zu bewertenden Studien im Gruppenplenum. Begleitung bei der Erstellung der Literaturarbeit durch intermittierende Beratungsgespräche.

Übergeordnetes Modul:

Forschungsmethodik und Anwendung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden kennen die grundlegenden Vorgehensweisen der qualitativen und quantitativen Forschung und sind in der Lage sie anzuwenden. Die Studierenden kennen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden der Stichprobenziehung. Die Studierenden kennen die Vorgehensweise bei der Entwicklung von Fragebögen und Interviewleitfäden. Die Studierenden sind in der Lage eine qualitative und quantitative Datensammlung durchzuführen. Die Studierenden können eine einfache quantitative Datenauswertung mit SPSS durchführen. Die Studierenen können eine einfache qualitative Datenauswertung mit Excel durchführen. Die Studierenden können Forschungsergebnisse systematisch zusammenfassen und anschaulich präsentieren. Die Studierenden kennen die Kriterien zur Beurteilung von Forschung und sind in der Lage diese anzuwenden. Die Studierenden kennen die Kriterien zur Bewertung von RCTs, systematischen Reviews, qualitativen und nicht-experimentellen, quantitativen Studien und sind in der Lage, diese anzuwenden. Die Studierenden können die Grundlagen der schließenden Statistik erläutern. Die Studiereden sind im Umgang mit dem Datenverarbeitungsprogramm SPSS vertraut und können Datenmasken anlegen. Die Studierenden sind in der Lage, Daten mit SPSS auszuwerten und Ergebnisse der beschreibenden und schließenden Statistik im Grundsatz zu bewerten. Die Studierenden stellen im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit dar, welche Evidenz als Grundlage für pflegerisches Handeln bei einem ausgewählten Problem zur Verfügung steht. Hierzu recherchieren Sie in den relevanten Datenbanken, unterziehen die dabei gefundenen Studien einer wissenschaftlich fundierten Kritik und fassen die Ergebnisse ihrer Recherche systematisch zusammen.

Organisationstheorie und -entwicklung

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB4OREVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Strukturale und prozessorientierte Organisationsformen, Organisation als soziales System (Entscheidungen, Regeln, Kommunikation), Organisationen als Kulturen, Changemanage-ment - Strategien zur Veränderung von Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltens-weisen in einer Organisation Personalentwicklung ¿ Bereiche und Ziele von PE, Bedarfserfassung.

Übergeordnetes Modul:

Organisation und Management

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können formale Strukturen und die darin festgelegten Kommunikationsbeziehungen und Zuständigkeiten in organisatorischen Einheiten benennen. Die Studierenden können zielorientierte Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung nennen und in eine individuelle Karriereplanung einbauen. Die Studierenden kennen die Qualitätsdimensionen und QM-Systeme und können eine aktive Rolle im Qualitätsmanagement einnehmen. Die Studierenden sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen detaillierte Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die Studierenden können Arbeitsabläufe und die Prozessqualität an den gegebenen Nahtstellen der jeweiligen Versorgungs- und Funktionsbereiche optimieren und bei Nahtstellenproblemen die Entwicklung und Umsetzung von Lösungsstrategien einleiten. Die Studierenden sind als Fachkräfte befähigt, die Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren. Sie können eine innovative Schlüsselfunktion in der Implementierung und Weiterentwicklung von Betreuungsprozessen im interdisziplinären und multiprofessionellen Berufsfeld des Gesundheitswesens einnehmen. Die Studierenden wissen über die Bedingungen von Changemanagement Bescheid und können die Rolle eines Change Agents im Gesundheitswesen einnehmen. Die Studierenden kennen den Gegenstandsbereich der Gesundheitsökonomie und wissen über die Finanzierungsformen von Gesundheitsdienstleistungen Bescheid.

Pflege von Menschen mit spezifischen Einschränkungen

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB4PFMIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 5
ECTS-Punkte 6
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Veränderte Lebenssituation durch akute und chronische Krankheit: Reflexion der individu-ellen und soziokulturellen Perspektive bei akuten und chronischen Erkrankungen, Auswir-kungen, subjektives Erleben und Einschränkungen in den Lebensbereichen; individueller Pflegeprozess, Unterstützung beim Alltagsmanagement, Strategien der Psychohygiene für Betroffene, Angehörige und Pflegepersonen. Fallverstehen: Definitionen, Ursachen, Phänomene, gefährdeter Personenkreis und subjek-tives Erleben von PatientInnen / KlientInnen mit Einschränkungen in den Lebensbereichen Atmung, Leistungsfähigkeit, Hydratation und der Sicherheit; Bewegung, Perzeption und Kognition und der Sexualität; Begleitung von Betroffenen bei diagnostischen und therapeu-tischen Maßnahmen, primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln, Akutinter-ventionen und interdisziplinäre Zusammenarbeit, Krankheitsbewältigung für Betroffene und Angehörige. Exemplarische Fallsituationen, Pflegeprozess und Umgang mit Medikamenten.

Übergeordnetes Modul:

Pflegehandeln in spezifischen Lebenssituationen 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von speziellen Pflegesituationen. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientInnen/ KlientInnen aller Altersgruppen an und führen eigenverantwortliche Pflegetechniken aus. Sie können im mitverantwortlichen Tätigkeitsbereich auf Anordnung die Durchführung ärztlicher Tätigkeiten übernehmen und die Durchführungsverantwortung tragen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situation von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in eingeschränkten Lebensbereichen. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbeziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden. Die Studierenden wenden bei der Begleitung von Menschen in speziellen Lebenssituationen (chronische Erkrankung, Behinderung, veränderte Vitalfunktionen, Veränderung der Sicherheit und der Bewegung, der Perzeption und Kognition sowie der Intimität und Sexualität) spezifisches Pflegewissen an. Sie begründen Fallverstehen, Diagnostik und Assessment, Beobachtung, und Pflegeplanung. Sie unterstützen Betroffene bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sie wenden primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln an, erklären Akutinterventionen und planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die Studierenden entwickeln Sensibilität im Umgang mit Menschen aller Altersstufen, die einen operativen Eingriffen erleben. Die Studierenden beschreiben die prä-, intra- und postoperative Situation von PatientInnen/ KlientInnen. Sie erklären die Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. Sie begleiten bei diagnostischen Maßnahmen und führen vorbereitende Maßnahmen für eine Operation durch. Die postoperative Überwachung und die spezielle Pflege können sie nach Standards ausführen. Sie planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und erfassen die individuelle Problematik im Pflegeprozess. Die Studierenden erklären Handlungsschemata bei der Versorgung von aseptischen und septischen Wunden und können diese nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in das Pflegehandeln integrieren. Sie beschreiben Möglichkeiten von Drainagesystemen. Die Studierenden beschreiben die Vorbereitung, Assistenz, Patientenbeobachtung, Nachsorge bei Punktionen und Transfusionen. Sie führen diese Pflegetechniken durch. Die Studierenden wenden das Handlungsschema bei Drainagen, Sonden, beim Legen eines Harnblasenkatheters, bei Spülungen oder Instillationen und bei Einläufen an. Sie erklären die Abläufe, reflektieren Hygieneprinzipien und relevante medizinische Grundlagen.

Praktikum 4

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB4PR3IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 14,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, Angehöri-gen, anderen Berufsgruppen Fertigkeiten der Basispflege Spezielle pflegerische Tätigkeiten (je nach Praxisstelle) Kennen und Koordination von Abläufen Relevantes medizinisches, pharmakologisches, diätologisches Wissen Relevante Pflegekonzepte Gesundheitsförderung und Prävention, PatientInnen/KlientInnen/BewohnerInnen-Beratung und -edukation Pflegeprozess Komplexe pflegerische Abläufe durchführen

Übergeordnetes Modul:

Praktikum 4

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können sich in einem Pflegeteam integrieren. Sie sind in der Lage angemessen mit KollegInnen, KlientInnen, PatientInnen, und Angehörigen zu kommunizieren. Die Studierenden sind in der Lage pflegerische Tätigkeiten und komplexe Pflegetechniken im eigen- und mitverantwortlichen Aufgabenbereich unter Aufsicht und Anleitung durchzuführen. Sie sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Sie dokumentieren in geeigneter Weise durchgeführte Pflegemaßnahmen. Sie kennen den Ablauf im Praxisbereich und können diesen sinnvoll mitgestalten. Die Studierenden wenden in der Theorie gelernte Pflegekonzepte in der Praxis an. Sie setzen die im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention erlernten, Modelle der Beratung und Edukation im Rahmen ihrer Tätigkeit ein und reflekteiren diese Ansätze. Sie nutzen dieses Wissen zur Verbesserung des pflegerischen Prozesses im Sinne einer bestmöglichen PatientInnen/ KlientInnen/BewohnerInnenbetreuung. Die Studierenden übernehmen Verantwortung für Abläufe und führen unter Anleitung und Aufsicht Teile des Pflegeprozesses durch. Die Studierenden reflektieren Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. In Form von Arbeitsaufträgen wird die Reflexion auf spezifische in der Theorie bereits erlernte Teile der pflegerischen Praxis gelenkt. Die Studierenden verbessern auf diese Weise den Transfer des in der Theorie erlernten Wissens in die Praxis. Die Studierenden eignen sich im Selbststudium für die pflegerische Praxis relevantes Wissen zu den an der jeweiligen Praxisstelle relevanten Krankheitsbildern (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie) an bzw. vertiefen ihre Kentnisse. Die Studierenden festigen die in den Praktika 1-3 erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten und übernehmen immer komplexere Tätigkeiten. Sie führen den Pflegeprozess eingenständig durch.

Qualitäts- und Prozessmanagement

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer GUKB4QPMIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Qualitäts-Dimensionen (Prozess-, Struktur-, Ergebnisqualität), QM-Systeme: ISO, KTQ, TQM- und EFQM-Modelle, Qualitätsmanagement (Qualitätskontrolle, Qualitätszirkel), ÖNORM, DIN, Bundesgesetz zur Qualität von Gesundheitsleistungen (BGBl. I Nr. 179 - PatientIn-nenorientierung, Transparenz, Effizienz, Effektivität und PatientInnensicherheit). Prozessmanagement: strategische Prozessoptimierung, Management von Prozesskompo-nenten, Methoden und Werkzeuge von Prozessen, Prozesskostenmanagement und Evaluie-rung von Prozessen, Zertifizierung im Prozessmanagement.

Übergeordnetes Modul:

Organisation und Management

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden können formale Strukturen und die darin festgelegten Kommunikationsbeziehungen und Zuständigkeiten in organisatorischen Einheiten benennen. Die Studierenden können zielorientierte Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung nennen und in eine individuelle Karriereplanung einbauen. Die Studierenden kennen die Qualitätsdimensionen und QM-Systeme und können eine aktive Rolle im Qualitätsmanagement einnehmen. Die Studierenden sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen detaillierte Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die Studierenden können Arbeitsabläufe und die Prozessqualität an den gegebenen Nahtstellen der jeweiligen Versorgungs- und Funktionsbereiche optimieren und bei Nahtstellenproblemen die Entwicklung und Umsetzung von Lösungsstrategien einleiten. Die Studierenden sind als Fachkräfte befähigt, die Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren. Sie können eine innovative Schlüsselfunktion in der Implementierung und Weiterentwicklung von Betreuungsprozessen im interdisziplinären und multiprofessionellen Berufsfeld des Gesundheitswesens einnehmen. Die Studierenden wissen über die Bedingungen von Changemanagement Bescheid und können die Rolle eines Change Agents im Gesundheitswesen einnehmen. Die Studierenden kennen den Gegenstandsbereich der Gesundheitsökonomie und wissen über die Finanzierungsformen von Gesundheitsdienstleistungen Bescheid.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Fallarbeit

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB5FAAUB
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 4
ECTS-Punkte 4
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bearbeitung konkreter Fallbeispiele aus der Praxis; Anamnese, Sozialanamnese und Biogra-fieerhebung; Pflegediagnostik; Erstellung von Pflegeplänen; Evaluierung; Abgleich mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Pflegeinterventionen; Bearbeitung der Frage der In-terdisziplinarität

Übergeordnetes Modul:

Theorie-Praxis-Transfer

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden sind in der Lage, die pflegerischen und pflegewissenschaftlichen Elemente eines vorgestellten Patientenfalles anhand konkreter Fragestellungen zu erarbeiten sowie Lösungsmöglichkeiten für die pflegerische Versorgung anzubieten. Sie können wissenschaftliche Erkenntnisse im nationalen und internationalen Bereich, insbesondere zur evidenzbasierten Reflexion, Evaluation und Argumentation der Gesundheits- und Krankenpflege recherchieren. Sie können Pflegeergebnisse evaluieren und diese in Referenz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begründen. Sie sind in der Lage pflegerelevantes und evidenzbasiertes pflegewissenschaftliches Wissen zur Erstellung von Normen, Standards, Leit- und Richtlinien zu nutzen. Die Studierenden sind in der Lage anhand von konkreten PatientInnen- und KlientInnenbeispielen komplexe pflegerische Fragestellungen zu erkennen. Sie können den ganzheitlichen Gesundheitszustand von Menschen aller Altersgruppen beobachten und erkennen Abweichungen, die einer Abklärung oder Intervention bedürfen. Sie führen eine patientenzentrierte Pflegediagnostik durch und beziehen auch das Umfeld der PatientInnen / KlientInnen mit ein. Sie können im Rahmen der Pflegdiagnostik den Entwicklungsstand, die gesundheitlichen Risikofaktoren und -indikatoren, Probleme, Erfordernisse, Bedürfnisse und das Entwicklungspotential von Menschen aller Altersstufen sowie Familien unter Berücksichtigung des kulturellen und weltanschaulichen Kontextes verarbeiten. In weiterer Folge planen sie individuums- und situationsbezogen die erforderlichen Pflegeinterventionen. Diese wählen Sie auf der Grundlage der Gesamtheit des pflegerischen Wissens sowie der Präferenzen und Ressourcen der Menschen unter Berücksichtigung physischer, psychischer, religiöser, spiritueller, soziokultureller, geschlechtsspezifischer sowie ethischer Aspekte aus und beziehen dabei wirtschaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Sie setzten in Zusammenarbeit mit der KlientIn und ihrem Bezugssystem unter Berücksichtigung ihrer Wünsche und Wahrung ihrer Würde realistische Ziele und führen Evaluierungen durch. Sie sind in der Lage mögliche Auswirkungen von Funktionsbeeinträchtigungen, Schädigungen, Krankheit, Diagnostik und Therapie auf Menschen aller Altersstufen zu antizipieren und in der Zusammenarbeit mit den Betroffenen und deren Bezugssystem auf eine Kompensation hin zu arbeiten. Die Studierenden können Konzepte, Modelle und Theorien der Pflege nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in die Gesundheits- und Krankenpflege integrieren. Die Studierenden kennen Einsatzgebiete sowie Prinzipien, Instrumente und Methoden des Projektmanagement und können einfache Projekte planen, durchführen und evaluieren. Die Studierenden planen ein Praxisprojekt, setzten es um und evaluieren das Ergebnis. Die Studierenden können Sinn und Zweck interdisziplinärer Fallbesprechungen argumentieren. Die Studierenden sind in der Lage, pflegerelevante bzw. pflegewissenschaftlich relevante Fragestellungen im interdisziplinären Team aufzuzeigen und zu argumentieren. Die Studierenden beschäftigen sich mit neuen Trends im Berufsfeld, nehmen an Kongressen, Konferenzen oder einschlägigen Veranstaltungen teil. Sie reflektieren diese Erfahrung und integrieren das Wissen in ihr berufliches Handeln.

Praktikum 5

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB5PR4IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 26
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, Ange-hörigen, anderen Berufsgruppen Fertigkeiten der Basispflege Spezielle pflegerische Tätigkeiten (je nach Praxisstelle) Kennen und Koordination von Abläufen Relevantes medizinisches, pharmakologisches, diätologisches Wissen Relevante Pflegekonzepte Gesundheitsförderung und Prävention, PatientInnen/KlientInnen/BewohnerInnen-Beratung und -edukation Pflegeprozess Komplexe pflegerische Abläufe durchführen

Übergeordnetes Modul:

Praktikum 5

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden festigen die in den Praktika 1-4 erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten und übernehmen immer komplexere Tätigkeiten. Sie führen den Pflegeprozess eingenständig durch. Die Studierenden übernehmen unter Anleitung und Aufsicht die Verantwortung für eine PatientIn/ KlientIn/BewohnerIn oder eine Gruppe von pflegebedürftigen Personen. Sie lernen die Aufgabenbereiche der Stationsleitung kennen.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Bachelorprüfung

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6BAPBP
Typ BP
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 0
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bachelorprüfung

Übergeordnetes Modul:

Bachelorprüfung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Bachelorprüfung

Begleitseminar und Bachelorarbeit

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6BBASE
Typ SE
Art Bachelorarbeit
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 8
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Festlegung und Bearbeitung einer Forschungsfrage, kritische Bewertung von Forschungs-berichten, systematische Zusammenstellung von Forschungsergebnissen. Begleitung bei der Erstellung der Bachelorarbeit durch intermittierende Beratungsgespräche zum gewählten Thema. Diskussion und Bewertung wissenschaftlicher Publikationen im Gruppenplenum.

Übergeordnetes Modul:

Bachelorarbeit 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden stellen im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit dar, welche Evidenz als Grundlage für pflegerisches Handeln bei einem ausgewählten Problem zur Verfügung steht. Hierzu recherchieren Sie in den relevanten Datenbanken, unterziehen die dabei gefundenen Studien einer wissenschaftlich fundierten Kritik, fassen die Ergebnisse ihrer Recherche systematisch zusammen und sprechen eine Handlungsempfehlung für die Praxis aus.

Interdisziplinäre Fallarbeit

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6IFAUB
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Darstellung von Sinn und Zweck interdisziplinärer Fallbesprechungen, Darstellung von Fallbesprechungen als Problemlösungsansatz. Durchführung interdisziplinärer Fallbespre-chungen, konkrete Arbeit an Patientenfällen, Reflexion der Disziplinenlogiken der unter-schiedlichen Berufsgruppen im Gesundheitswesen

Übergeordnetes Modul:

Theorie-Praxis-Transfer

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden sind in der Lage, die pflegerischen und pflegewissenschaftlichen Elemente eines vorgestellten Patientenfalles anhand konkreter Fragestellungen zu erarbeiten sowie Lösungsmöglichkeiten für die pflegerische Versorgung anzubieten. Sie können wissenschaftliche Erkenntnisse im nationalen und internationalen Bereich, insbesondere zur evidenzbasierten Reflexion, Evaluation und Argumentation der Gesundheits- und Krankenpflege recherchieren. Sie können Pflegeergebnisse evaluieren und diese in Referenz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begründen. Sie sind in der Lage pflegerelevantes und evidenzbasiertes pflegewissenschaftliches Wissen zur Erstellung von Normen, Standards, Leit- und Richtlinien zu nutzen. Die Studierenden sind in der Lage anhand von konkreten PatientInnen- und KlientInnenbeispielen komplexe pflegerische Fragestellungen zu erkennen. Sie können den ganzheitlichen Gesundheitszustand von Menschen aller Altersgruppen beobachten und erkennen Abweichungen, die einer Abklärung oder Intervention bedürfen. Sie führen eine patientenzentrierte Pflegediagnostik durch und beziehen auch das Umfeld der PatientInnen / KlientInnen mit ein. Sie können im Rahmen der Pflegdiagnostik den Entwicklungsstand, die gesundheitlichen Risikofaktoren und -indikatoren, Probleme, Erfordernisse, Bedürfnisse und das Entwicklungspotential von Menschen aller Altersstufen sowie Familien unter Berücksichtigung des kulturellen und weltanschaulichen Kontextes verarbeiten. In weiterer Folge planen sie individuums- und situationsbezogen die erforderlichen Pflegeinterventionen. Diese wählen Sie auf der Grundlage der Gesamtheit des pflegerischen Wissens sowie der Präferenzen und Ressourcen der Menschen unter Berücksichtigung physischer, psychischer, religiöser, spiritueller, soziokultureller, geschlechtsspezifischer sowie ethischer Aspekte aus und beziehen dabei wirtschaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Sie setzten in Zusammenarbeit mit der KlientIn und ihrem Bezugssystem unter Berücksichtigung ihrer Wünsche und Wahrung ihrer Würde realistische Ziele und führen Evaluierungen durch. Sie sind in der Lage mögliche Auswirkungen von Funktionsbeeinträchtigungen, Schädigungen, Krankheit, Diagnostik und Therapie auf Menschen aller Altersstufen zu antizipieren und in der Zusammenarbeit mit den Betroffenen und deren Bezugssystem auf eine Kompensation hin zu arbeiten. Die Studierenden können Konzepte, Modelle und Theorien der Pflege nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in die Gesundheits- und Krankenpflege integrieren. Die Studierenden kennen Einsatzgebiete sowie Prinzipien, Instrumente und Methoden des Projektmanagement und können einfache Projekte planen, durchführen und evaluieren. Die Studierenden planen ein Praxisprojekt, setzten es um und evaluieren das Ergebnis. Die Studierenden können Sinn und Zweck interdisziplinärer Fallbesprechungen argumentieren. Die Studierenden sind in der Lage, pflegerelevante bzw. pflegewissenschaftlich relevante Fragestellungen im interdisziplinären Team aufzuzeigen und zu argumentieren. Die Studierenden beschäftigen sich mit neuen Trends im Berufsfeld, nehmen an Kongressen, Konferenzen oder einschlägigen Veranstaltungen teil. Sie reflektieren diese Erfahrung und integrieren das Wissen in ihr berufliches Handeln.

Open Window

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6OPWIT
Typ IT
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Teilnahme an für die Gesundheits- und Krankenpflege relevanten Kongressen, Konferen-zen oder anderen einschlägigen Veranstaltungen, Reflexion der Erfahrungen, Diskussion der Relevanz für den Pflegeberuf

Übergeordnetes Modul:

Pflegemanagement

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden definieren Managementaufgaben der Pflege, Dokumentation und Datenerfassung, Haftungsfragen, Evaluation von Ergebnissen von interdisziplinären Versorgungspfaden. Sie wenden das Wissen und den Handlungsablauf bei Fallsituationen an, planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und erarbeiten für Betroffene wie Angehörige ein Lösungskonzept. Sie können den Einsatz pflegespezifischer Organisations- und Arbeitsformen in den unterschiedlichen Pflegesettings und Versorgungsbereichen argumentieren. Die Studierenden sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen detaillierte Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die Studierenden sind als Fachkräfte befähigt, die Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren. Sie können die Funktion einer Case- und CaremanergerIn übernehmen. Sie nehmen eine innovative Schlüsselfunktion in der Implementation und Weiterentwicklung von Betreuungsprozessen im interdisziplinären und multiprofessionellen Berufsfeld des Gesundheitswesens ein. Die Studierenden kennen den Tätigkeitsbereich von Stations- und Bereichsleitungen. Wahlpflichtfach: Die Studierenden haben Basiskenntnisse für eine Tätigkeit als Selbständige Gesundheits- und Krankenpflegeperson. Sie können die Planung für eine selbstständige Tätigkeit durchführen und sind in der Lage eine realistische Einschätzung der Situation für die selbstständige Tätigkeit im Feld der Pflege zu treffen. Die Studierenden können den Begriff Gesundheitsdeterminanten definieren. Sie kennen Methoden der Intervention im Gesundheitsbereich. Sie kennen biostatistische Methoden und können mit Ergebnissen aus Epidemiologischen Studien umgehen. Sie sind in der Lage Überlegungen zur Weiterentwicklung von Gesundheitssystemen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit aus pflegerischer Sicht zu argumentieren.

Praktikum 6

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6PR5IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 13
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, Ange-hörigen, anderen Berufsgruppen Fertigkeiten der Basispflege, Spezielle pflegerische Tätigkeiten (je nach Praxisstelle) Kennen und Koordination von Abläufen Relevantes medizinisches, pharmakologisches, diätologisches Wissen Relevante Pflegekonzepte Gesundheitsförderung und Prävention, PatientInnen/KlientInnen/BewohnerInnen-Beratung und -edukation Pflegeprozess Komplexe pflegerische Abläufe durchführen Care- und Casemanagement

Übergeordnetes Modul:

Praktikum 6

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden festigen die in den Praktika 1-5 erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten und übernehmen immer komplexere Tätigkeiten. Sie führen den Pflegeprozess eigen-ständig durch. Die Studierenden übernehmen unter Anleitung und unter Aufsicht die Verantwortung für eine PatientIn/KlientIn/BewohnerIn oder eine Gruppe von pflegebe-dürftigen Personen. Sie lernen die Aufgabenbereiche der Stationsleitung kennen. Die Studierenden haben die Möglichkeit in den Bereichen des Wahlpflichtfaches ein Praktikum im gewählten Spezialbereich zu absolvieren.

Praxisprojekt

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6PRPUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Projektentwicklung, Projektplanung, Projektdurchführung eines pflegerisch relevanten Pro-jekts, Projektevaluierung

Übergeordnetes Modul:

Pflegemanagement

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden definieren Managementaufgaben der Pflege, Dokumentation und Datenerfassung, Haftungsfragen, Evaluation von Ergebnissen von interdisziplinären Versorgungspfaden. Sie wenden das Wissen und den Handlungsablauf bei Fallsituationen an, planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und erarbeiten für Betroffene wie Angehörige ein Lösungskonzept. Sie können den Einsatz pflegespezifischer Organisations- und Arbeitsformen in den unterschiedlichen Pflegesettings und Versorgungsbereichen argumentieren. Die Studierenden sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen detaillierte Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die Studierenden sind als Fachkräfte befähigt, die Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren. Sie können die Funktion einer Case- und CaremanergerIn übernehmen. Sie nehmen eine innovative Schlüsselfunktion in der Implementation und Weiterentwicklung von Betreuungsprozessen im interdisziplinären und multiprofessionellen Berufsfeld des Gesundheitswesens ein. Die Studierenden kennen den Tätigkeitsbereich von Stations- und Bereichsleitungen. Wahlpflichtfach: Die Studierenden haben Basiskenntnisse für eine Tätigkeit als Selbständige Gesundheits- und Krankenpflegeperson. Sie können die Planung für eine selbstständige Tätigkeit durchführen und sind in der Lage eine realistische Einschätzung der Situation für die selbstständige Tätigkeit im Feld der Pflege zu treffen. Die Studierenden können den Begriff Gesundheitsdeterminanten definieren. Sie kennen Methoden der Intervention im Gesundheitsbereich. Sie kennen biostatistische Methoden und können mit Ergebnissen aus Epidemiologischen Studien umgehen. Sie sind in der Lage Überlegungen zur Weiterentwicklung von Gesundheitssystemen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit aus pflegerischer Sicht zu argumentieren.

Selbstmanagement im Pflegeberuf

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6SPBRC
Typ RC
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 0,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Koordination, Anleitung, Schulung und Beratung von Betroffenen, anderen Gesundheitsberufen und Laienbetreue-rInnen Selbstreflexion; Prinzip, Ziele und Aufgaben der Supervision und intervision; Begriff ¿Hilflose Helfer¿; Ausgleichs-möglichkeiten zum Berufsalltag; Umgang im Team Unfall- und Krankheitsverhütung am Arbeitsplatz Karrierewege

Übergeordnetes Modul:

Theorie-Praxis-Transfer

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden sind in der Lage, die pflegerischen und pflegewissenschaftlichen Elemente eines vorgestellten Patientenfalles anhand konkreter Fragestellungen zu erarbeiten sowie Lösungsmöglichkeiten für die pflegerische Versorgung anzubieten. Sie können wissenschaftliche Erkenntnisse im nationalen und internationalen Bereich, insbesondere zur evidenzbasierten Reflexion, Evaluation und Argumentation der Gesundheits- und Krankenpflege recherchieren. Sie können Pflegeergebnisse evaluieren und diese in Referenz zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begründen. Sie sind in der Lage pflegerelevantes und evidenzbasiertes pflegewissenschaftliches Wissen zur Erstellung von Normen, Standards, Leit- und Richtlinien zu nutzen. Die Studierenden sind in der Lage anhand von konkreten PatientInnen- und KlientInnenbeispielen komplexe pflegerische Fragestellungen zu erkennen. Sie können den ganzheitlichen Gesundheitszustand von Menschen aller Altersgruppen beobachten und erkennen Abweichungen, die einer Abklärung oder Intervention bedürfen. Sie führen eine patientenzentrierte Pflegediagnostik durch und beziehen auch das Umfeld der PatientInnen / KlientInnen mit ein. Sie können im Rahmen der Pflegdiagnostik den Entwicklungsstand, die gesundheitlichen Risikofaktoren und -indikatoren, Probleme, Erfordernisse, Bedürfnisse und das Entwicklungspotential von Menschen aller Altersstufen sowie Familien unter Berücksichtigung des kulturellen und weltanschaulichen Kontextes verarbeiten. In weiterer Folge planen sie individuums- und situationsbezogen die erforderlichen Pflegeinterventionen. Diese wählen Sie auf der Grundlage der Gesamtheit des pflegerischen Wissens sowie der Präferenzen und Ressourcen der Menschen unter Berücksichtigung physischer, psychischer, religiöser, spiritueller, soziokultureller, geschlechtsspezifischer sowie ethischer Aspekte aus und beziehen dabei wirtschaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Sie setzten in Zusammenarbeit mit der KlientIn und ihrem Bezugssystem unter Berücksichtigung ihrer Wünsche und Wahrung ihrer Würde realistische Ziele und führen Evaluierungen durch. Sie sind in der Lage mögliche Auswirkungen von Funktionsbeeinträchtigungen, Schädigungen, Krankheit, Diagnostik und Therapie auf Menschen aller Altersstufen zu antizipieren und in der Zusammenarbeit mit den Betroffenen und deren Bezugssystem auf eine Kompensation hin zu arbeiten. Die Studierenden können Konzepte, Modelle und Theorien der Pflege nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in die Gesundheits- und Krankenpflege integrieren. Die Studierenden kennen Einsatzgebiete sowie Prinzipien, Instrumente und Methoden des Projektmanagement und können einfache Projekte planen, durchführen und evaluieren. Die Studierenden planen ein Praxisprojekt, setzten es um und evaluieren das Ergebnis. Die Studierenden können Sinn und Zweck interdisziplinärer Fallbesprechungen argumentieren. Die Studierenden sind in der Lage, pflegerelevante bzw. pflegewissenschaftlich relevante Fragestellungen im interdisziplinären Team aufzuzeigen und zu argumentieren. Die Studierenden beschäftigen sich mit neuen Trends im Berufsfeld, nehmen an Kongressen, Konferenzen oder einschlägigen Veranstaltungen teil. Sie reflektieren diese Erfahrung und integrieren das Wissen in ihr berufliches Handeln.

Stations- und Arbeitsorganisation inkl. Case-, Care- und Diseasemanagement

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6CCDIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Pflegesysteme, Arbeitszeitmodelle, Personalbedarfsberechnungen, Ablauforganisation, Changemanagement, Leitungsaufgaben einer Stations- bzw. Abteilungsleitung: Bespre-chungs- und Wissensmanagement, Teamentwicklungsmaßnahmen; Erarbeitung von Stan-dards, Leit- und Richtlinien, Leistungserfassungsmanagement, Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Koordination, Anleitung, Schulung und Beratung von Betroffenen; Anleitung und Schulung anderen Gesundheitsberufen und LaienbetreuerInnen. Definition, konzeptionelle und methodische Grundlagen des Case Managements (CM), Funktionen des CM, CM in der Akutversorgung, in der extramuralen Versorgung und in der Langzeitpflege / Rehabilitation; nationale und internationale Erfahrungsberichte von Case-Managementaufgaben. Exemplarische Fallsituationen. Definition und Grundlagen des Care Managements. Definition, konzeptionelle und methodische Grundlagen des Disease-Managements, Funk-tion und Bedeutung von interdisziplinären Versorgungspfaden im Akutkrankenhaus, in der Ambulanz, in der extramuralen Versorgung, in der Rehabilitation und in der Langzeitpflege. Exemplarisches Disease-Management (z.B. DM Typ2).

Übergeordnetes Modul:

Pflegemanagement

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden definieren Managementaufgaben der Pflege, Dokumentation und Datenerfassung, Haftungsfragen, Evaluation von Ergebnissen von interdisziplinären Versorgungspfaden. Sie wenden das Wissen und den Handlungsablauf bei Fallsituationen an, planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und erarbeiten für Betroffene wie Angehörige ein Lösungskonzept. Sie können den Einsatz pflegespezifischer Organisations- und Arbeitsformen in den unterschiedlichen Pflegesettings und Versorgungsbereichen argumentieren. Die Studierenden sind in der Lage, die komplexe Vernetzung der institutions- und berufsgruppenübergreifenden Planung, Steuerung, Dokumentation, Automatisierung und Evaluierung von Abläufen zu verstehen und besitzen detaillierte Kenntnisse über Struktur, Inhalt und Gestaltung von Diagnose- und Behandlungsprozessen. Die Studierenden sind als Fachkräfte befähigt, die Betreuungsprozesse mitzugestalten und zu optimieren. Sie können die Funktion einer Case- und CaremanergerIn übernehmen. Sie nehmen eine innovative Schlüsselfunktion in der Implementation und Weiterentwicklung von Betreuungsprozessen im interdisziplinären und multiprofessionellen Berufsfeld des Gesundheitswesens ein. Die Studierenden kennen den Tätigkeitsbereich von Stations- und Bereichsleitungen. Wahlpflichtfach: Die Studierenden haben Basiskenntnisse für eine Tätigkeit als Selbständige Gesundheits- und Krankenpflegeperson. Sie können die Planung für eine selbstständige Tätigkeit durchführen und sind in der Lage eine realistische Einschätzung der Situation für die selbstständige Tätigkeit im Feld der Pflege zu treffen. Die Studierenden können den Begriff Gesundheitsdeterminanten definieren. Sie kennen Methoden der Intervention im Gesundheitsbereich. Sie kennen biostatistische Methoden und können mit Ergebnissen aus Epidemiologischen Studien umgehen. Sie sind in der Lage Überlegungen zur Weiterentwicklung von Gesundheitssystemen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit aus pflegerischer Sicht zu argumentieren.

Wahlpflichtfach 1

Kinder- und Jugendlichenpflege

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6KJPIL
Typ IL
Art Wahlpflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einblick in den Bereich der Kinder- und Jugendlichenpflege (Aufgabenbereiche, Inhalte, Arbeitsfelder) mit besonderem Fokus auf Neonatologie (das kranke Neugeborene), Schmerzmanagement, Stoffwechselerkrankungen, Onkologie, angeborene Fehl- und Miss-bildungen, Kindesmisshandlung, operative Eingriffe bei Kindern

Übergeordnetes Modul:

Wahlpflichtfach 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden erhalten Einblick in einen Spezialbereich der Pflege. Sie können das jeweilige Arbeitsfeld definieren und zum Arbeitsbereich der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege abgrenzen.

Wahlpflichtfach 2

Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6PPFIL
Typ IL
Art Wahlpflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einblick in den Bereich der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege (Aufgabenbe-reiche, Inhalte, Arbeitsfelder, Unterschiede zur allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege)

Übergeordnetes Modul:

Wahlpflichtfach 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden erhalten Einblick in einen Spezialbereich der Pflege. Sie können das jeweilige Arbeitsfeld definieren und zum Arbeitsbereich der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege abgrenzen.

Wahlpflichtfach 3

Pflege im Akutbereich

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer GUKB6PFAIL
Typ IL
Art Wahlpflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einblick in den Bereich der Pflege im Operationsbereich (Aufgabenbereiche, Inhalte, Ar-beitsfelder), Intensivbereich (Aufgabenbereiche, Inhalte, Arbeitsfelder), Anästhesiebereich (Aufgabenbereiche, Inhalte, Arbeitsfelder),

Übergeordnetes Modul:

Wahlpflichtfach 3

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden erhalten Einblick in einen Spezialbereich der Pflege. Sie können das jeweilige Arbeitsfeld definieren und zum Arbeitsbereich der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege abgrenzen.

Legende
SemesterDas 1., 3., 5. Semester findet im Wintersemester und das 2., 4., 6. Semester findet im Sommersemester statt.
SWSSemesterwochenstunden; die Einheiten pro Semesterwochenstunde sind im jeweiligen Studiengangsantrag festgelegt. Im Bachelorstudium sind es z.B. meistens 14 Einheiten pro SWS. Pro Einheit werden 45 Minuten unterrichtet.
ECTS PunkteArbeitsaufwand in ECTS-Punkt, 1 ECTS bedeutet 25 Stunden Arbeitsaufwand für Studierende
INTL-CodeInternationalisierungscode für Incomings
5: offered in English on a routine basis
4: offered in English if a specified number of incoming students attend (usually 3)
3: taught in German but support material in English, exams can also be taken in English, active support from a student buddy
2: taught in German, incoming students require sufficient German proficiency to follow class
1: not available for incomings
TypBP = Bachelorabschlussprüfung
DP/MP = Diplom-/Masterabschlussprüfung
IL = Integrierte Lehrveranstaltung
IT = Individualtraining/-phasen
LB = Labor(übung)
PS = Proseminar
PT = Projekt
RC = Lehrveranstaltung mit reflexivem Charakter
RE = Repetitorium
SE = Seminar
TU = Tutorium
UB = Übung
VO = Vorlesung