Studieninhalte

Hebammen begleiten mit fundiertem medizinischen Wissen und ihrer hohen sozialen Kompetenz Mutter und Kind vor, während und nach der Geburt. Als Expertinnen der Mutterschaft stellen sie sich diesem Thema aus vielen Perspektiven, daher prägen soziologische und psychologische Konzepte die Ausbildung mit.

Ausbildung zur Hebamme in Salzburg

Hebammen stellen sich der Herausforderung, den Sicherheitsansprüchen der heute geforderten, auf wissenschaftlicher Forschung basierenden Medizin gerecht zu werden. Sie berücksichtigen auch die Einzigartigkeit einer jeden Frau und ihres Kindes und deren grundlegendes Recht auf eine natürliche, selbst bestimmte Geburt unter Wahrung ihrer individuellen Bedürfnisse. Hebammen sind die Expertinnen der regelrecht verlaufenden, natürlichen Geburt und leiten diese eigenverantwortlich. Bei erkennbaren Abweichungen und Komplikationen betreuen sie Frau und Kind in Zusammenarbeit mit ÄrztInnen weiter.

Die berufspraktische Ausbildung findet in den Salzburger Landeskliniken - Universitätsklinikum Salzburg (SALK) sowie u.a. in den Krankenhäusern Braunau, Hallein, Schwarzach, Wels und Bad Reichenhall statt.  

Anforderungen an die Studierenden:

  • Soziales Engagement
  • Lernbereitschaft
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Flexibilität
  • Teamfähigkeit
  • Fähigkeit des logischen Denkens
  • Sorgfalt
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Bereitschaft zur Selbstreflexion
  • Fremdsprachen: Englisch

Studienaufbau

Wissen vertiefen

Ein spezifischer Ausbildungsschwerpunkt des Studiengangs "Hebammen" in Salzburg ist die Hebammenarbeit im extramuralen Bereich:

  • Schwangerenbegleitung
  • Geburtsvorbereitung
  • extramurale Geburt
  • Wochenbettnachsorge

Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit für berufserfahrene Hebammen ist der Masterlehrgang Salutophysiologie für Hebammen an der Fachhochschule Salzburg.

Margit Felber

Studiengangsleiterin

Wir in Salzburg beschäftigen uns viel mit dem salutophysiologischen Potential von Schwangerschaft und Geburt – anders gesagt mit den Fragen, wie Familien gesünder, stärker, selbstbewusster und verbundener aus dieser Lebensphase hervorgehen können. Dieser Fokus prägt auch unsere Lehre.