Kinder- und Jugendlichenpflege (Akademischer Lehrgang)

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Advanced Nursing Process

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1ANPIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Pflegeanamnese, Pflegediagnostik, Klassifikationssysteme, Assessment-Instrumente, Pflegeplanung, Fallverstehen, verstehende Pflegediagnostik, Patientenautonomie vs. standardisierte Pflege; Autonomie, Compliance, Adherence

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen beruflichen Handelns

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Aufbauend auf das Wissen aus der Grundausbildung beschreiben TeilnehmerInnen die geschichtliche Entwicklung der Berufsgruppe. Sie erklären die unterschiedlichen ge-schichtlichen Phasen der Ausbildungen in den Spezialbereichen und die parallel dazu verlaufenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die TeilnehmerInnen kennen die Berufsbilder in der Pflege und können die Aufgaben-spektren der einzelnen Spezialbereiche und Berufsgruppen definieren. Sie sind in der Lage Aufgaben im interdisziplinären Pflegeteam zu delegieren. Die TeilnehmerInnen kennen das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz und das Be-rufsregistergesetz. Sie beschreiben die politische Situation der Berufsgruppe. Können berufliche Vertretungen und deren Aufgabenfelder benennen. Die TeilnehmerInnen wenden Pflegetheorien auf den Spezialbereich der Ausbildung an und reflektieren Vor- und Nachteile des Arbeitens auf der Basis von Modellen und Theo-rien. Häufige ethische Problemstellungen im beruflichen Kontext sind den TeilnehmerInnen bekannt. Sie können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen. Die TeilnehmerInnen reflektieren ethische Konfliktsituationen aus der Praxis anhand ethi-scher Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemma-Situationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die TeilnehmerInnen können die Entstehung, Bedeutung, Merkmale und den Wandel des westlichen Kulturbegriffes (Taylor) beschreiben Die TeilnehmerInnen können anhand eines Beispiels die Nachteile beschreiben, welche sich durch kulturalisierende Sichtweisen für PatientInnen ergeben. Studierende können die Dimensionen des ¿Fremden¿. Habermas aufzählen und anhand eines Beispiels er-klären. Studierende können die Unterschiede zwischen den Begriffen ¿Transkulturell¿, ¿Interkulturell¿, ¿Multikulturell¿, erklären. Sie können Gründe nennen, warum der transkul-turelle Ansatz zielführend ist. Die TeilnehmerInnen können die drei Säulen der ¿Transkulturellen Kompetenz¿ nach D. Domenig nennen und anhand eines Beispiels erklären. Studierende können mindes-tens drei Sprachhilfsmittel für fremdsprachige PatientInnen aufzählen. Sie können je-weils anführen für welche Art der Kommunikation diese geeignet sind. Studierende kön-nen wichtige Grundsätze anführen, welche eine professionelle Sprachvermittlung kenn-zeichnen. Die TeilnehmerInnen erklären die Bedeutung der Anamnese und der Vorgeschichte der PatientInnen für den Umgang mit der Person und die notwendige Pflege/Betreuung. Die TeilnehmerInnen verstehen den Zusammenhang zwischen Familiensystemen und dem Verhalten von PatientInnen und reagiert auf die daraus für die Pflege/Betreuung resultie-renden Probleme.

Berufskunde und Berufsethik

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1BEBIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Geschichte der Pflegeberufe (KIJU, Psych, Generalistin), Berufsbilder (PA, PFA, Genera-listin, Spezialisierungen), Delegation und Subdelegation, Berufspolitik, Pflegetheorien, Berufsethik, Transkulturelle Pflege

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen beruflichen Handelns

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Aufbauend auf das Wissen aus der Grundausbildung beschreiben TeilnehmerInnen die geschichtliche Entwicklung der Berufsgruppe. Sie erklären die unterschiedlichen ge-schichtlichen Phasen der Ausbildungen in den Spezialbereichen und die parallel dazu verlaufenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die TeilnehmerInnen kennen die Berufsbilder in der Pflege und können die Aufgaben-spektren der einzelnen Spezialbereiche und Berufsgruppen definieren. Sie sind in der Lage Aufgaben im interdisziplinären Pflegeteam zu delegieren. Die TeilnehmerInnen kennen das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz und das Be-rufsregistergesetz. Sie beschreiben die politische Situation der Berufsgruppe. Können berufliche Vertretungen und deren Aufgabenfelder benennen. Die TeilnehmerInnen wenden Pflegetheorien auf den Spezialbereich der Ausbildung an und reflektieren Vor- und Nachteile des Arbeitens auf der Basis von Modellen und Theo-rien. Häufige ethische Problemstellungen im beruflichen Kontext sind den TeilnehmerInnen bekannt. Sie können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen. Die TeilnehmerInnen reflektieren ethische Konfliktsituationen aus der Praxis anhand ethi-scher Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemma-Situationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die TeilnehmerInnen können die Entstehung, Bedeutung, Merkmale und den Wandel des westlichen Kulturbegriffes (Taylor) beschreiben Die TeilnehmerInnen können anhand eines Beispiels die Nachteile beschreiben, welche sich durch kulturalisierende Sichtweisen für PatientInnen ergeben. Studierende können die Dimensionen des ¿Fremden¿. Habermas aufzählen und anhand eines Beispiels er-klären. Studierende können die Unterschiede zwischen den Begriffen ¿Transkulturell¿, ¿Interkulturell¿, ¿Multikulturell¿, erklären. Sie können Gründe nennen, warum der transkul-turelle Ansatz zielführend ist. Die TeilnehmerInnen können die drei Säulen der ¿Transkulturellen Kompetenz¿ nach D. Domenig nennen und anhand eines Beispiels erklären. Studierende können mindes-tens drei Sprachhilfsmittel für fremdsprachige PatientInnen aufzählen. Sie können je-weils anführen für welche Art der Kommunikation diese geeignet sind. Studierende kön-nen wichtige Grundsätze anführen, welche eine professionelle Sprachvermittlung kenn-zeichnen. Die TeilnehmerInnen erklären die Bedeutung der Anamnese und der Vorgeschichte der PatientInnen für den Umgang mit der Person und die notwendige Pflege/Betreuung. Die TeilnehmerInnen verstehen den Zusammenhang zwischen Familiensystemen und dem Verhalten von PatientInnen und reagiert auf die daraus für die Pflege/Betreuung resultie-renden Probleme.

Einführung in die Pflegeforschung

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1EPFIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1
ECTS-Punkte 4,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Aufgaben und zentrale Fragen der Pflegeforschung, Historische Entwicklung und Mei-lensteine, Paradigmen und Ziele der Pflegeforschung, Rollen innerhalb der Pflegefor-schung, Grundlagen des Forschungsprozesses Definition, Bedeutung und Formen des Kritischen Denkens, Kritisches vs. kreatives Denken, Kritisches Lesen als Grundvoraussetzung wissenschaftlichen Arbeitens Kritische Betrachtung von Artikeln und dem Aspekt der klinischen Relevanz, Transfer von Wissenschaft in die Praxis

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen können wissenschaftliche Texte selbstständig bearbeiten und re-levante Informationen aus ihnen exzerpieren. Die TeilnehmerInnen können Informationen aus wissenschaftlichen Texten zusammen-fassen und auf logisch schlüssige Weise ordnen. Die TeilnehmerInnen sind mit den Grundzügen wissenschaftlichen Arbeitens vertraut. Sie kennen die Elemente einer wissenschaftlichen Arbeit und sind in der Lage, eine schriftliche Arbeit auf dieser Grundlage zu gestalten. Die TeilnehmerInnen wenden Quellen des Wissens an und sind in der Lage auf wissen-schaftlichem Niveau Literaturrecherchen durchzuführen. Sie können die Grundzüge wis-senschaftlichen Arbeitens umsetzen. Internationale wissenschaftliche Literatur wird von den TeilnehmerInnen auf Praxisrelevanz und Tauglichkeit beurteilt.

Einführung in die wissenschaftliche Arbeitsweise

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1EWAIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 2
ECTS-Punkte 3,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundprinzipien der wissenschaftlichen Arbeitsweise, Formale Handlungsrichtlinien zum Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit, Forschungsprozess, Lesestrategien, Einführung in die Bibliothek und Handapparat, Online-Datenbanken (Teil 1), Elemente einer wissenschaftlichen Arbeit, Übungen zum wissenschaftlichen Arbeiten Quellen des Wissens ¿ Unterschiede allgemeines vs. wissenschaftliches Wissen, Wissensquellen für die Pflege und Pflegewissenschaft, Wissen, Wissenschaft, Pflege, Pflegewissenschaft, Pflegefachsprache, Pflegeethik, Wissenschaftsethik, Umgang mit Literatur (Einführung in die Bibliothek), Methoden zur kritischen Bewertung von Evidenz am Beispiel von Evidenz Based Nursing

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen können wissenschaftliche Texte selbstständig bearbeiten und re-levante Informationen aus ihnen exzerpieren. Die TeilnehmerInnen können Informationen aus wissenschaftlichen Texten zusammen-fassen und auf logisch schlüssige Weise ordnen. Die TeilnehmerInnen sind mit den Grundzügen wissenschaftlichen Arbeitens vertraut. Sie kennen die Elemente einer wissenschaftlichen Arbeit und sind in der Lage, eine schriftliche Arbeit auf dieser Grundlage zu gestalten. Die TeilnehmerInnen wenden Quellen des Wissens an und sind in der Lage auf wissen-schaftlichem Niveau Literaturrecherchen durchzuführen. Sie können die Grundzüge wis-senschaftlichen Arbeitens umsetzen. Internationale wissenschaftliche Literatur wird von den TeilnehmerInnen auf Praxisrelevanz und Tauglichkeit beurteilt.

Kinder- und Jugendlichenpflege I

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1KP1IL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 3
ECTS-Punkte 4
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Neugeborene (Erstmaßnahmen im Kreissaal; Beobachtung und Einschätzung des Ge-sundheitszustandes (z.B. Reifezeichen, Blutzuckerwerte, Atmung, Ernährung, Billirubin-werte, Coombst-test) sowie die Umstellungsvorgänge; Geburtsverletzungen, pathologi-sche und physiologische Veränderungen; Neugeborenen mit Drogenentzug; pflegeri-schen Versorgung von Neugeborenen (z.B. Nabelpflege, Babybad, Wickeln); pflegeri-sche Begleitung und Anleitung der Erziehungsberechtigten der Neugeboren; Konzepte z: B.: Basale Stimulation, Kinästhetik und NIDCAP; Schlaf und Schlafförderung) Ernährung von Babys (Laktation, physiologischen Saugvorgang (Stillen vs. Formular-nahrung), Stillpositionen, physiologischen Stillverlauf, häufigste Stillprobleme sowie entsprechende Unterstützungsmaßnahmen für stillende Frauen; physiologischen Ver-änderungen der Brust, (Kontra-) Indikationen von Stillen, Abstillen; alternative Methoden der Brustentleerung sowie Fütterung; Formularnahrung, Breikost und Breikostrichtlinien; Inhaltsstoffe von Muttermilch und Formulanahrung; die zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen der World Health Organisation (WHO), internationaler Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukte) Pflegerische Aufgaben in Bezug auf: Atmung (pneumologischen Auffälligkeiten und Erkrankungen (z.B. Epiglottis, Tracheo-bronchitis, Bronchitis, Broncholitis); Erste Hilfe Maßnahmen bei Kindern mit Pseudo-krupp und anderen pneumologischen Notfällen; prophylaktischen und atemerleichtern-der Maßnahmen (z.B. bei Asthma bronchiale); Versorgung von Kindern und Jugendli-chen mit Mukoviszitose/cystische Fibrose) Herz, Kreislauf (Beobachtungskriterien bei kardiologischen Auffälligkeiten und Erkran-kungen; Versorgung von Kindern mit Herzfehlern; kardiologische Untersuchungen (z.B. Echokardiogramm, Herzkatheteruntersuchung); kardiologische Notfallmaßnahmen, Sauerstoffgabe; Herz-Kreislauf Medikamente)

Übergeordnetes Modul:

Kinder- und Jugendlichenpflege & medizinische Vertiefung I

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen haben das Wissen und die Fertigkeiten um kranke und gesunde Neugeborene pflegerisch zu versorgen. Sie können die Erziehungsberechtigten der Neugeboren in der Versorgung fachlich optimal begleiten und ggf. anleiten. Sie beraten Eltern zum Thema Ernährung des Neugeborenen und unterstützen den Stillvorgang. Die TeilnehmerInnen sind mit aktuellen Konzepten wie Basale Stimulation, Kinästhetik und NIDCAP für Neugeborene und Kinder vertraut. Die TeilnehmerInnen beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von speziellen Pflegesituationen bei Kindern und Jugendlichen mit Erkrankungen der Lun-ge, des Herzens, der Niere, der Blase und der Haut. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientInnen/ KlientInnen an und führen eigenverantwortlich Pflegetechniken aus. Sie können im Kompetenzbereich medizinische Diagnostik und Therapie auf An-ordnung die Durchführung ärztlicher Tätigkeiten übernehmen und die Durchführungs-verantwortung tragen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situa-tion von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in einge-schränkten Lebensbereichen, dabei beziehen Sie die Eltern und Angehörigen in den pflegerischen Prozess mit ein. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbe-ziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden. Die TeilnehmerInnen wenden bei der Begleitung von Kindern- und Jugendlichen und deren Bezugspersonen in speziellen Lebens- und Krankheitssituationen spezifisches Pflegewissen an und gehen auf den besonderen Informations- und Schulungsbedarf ein, dabei achten Sie auf den altersgerechten Umgang mit den zu Pflegenden. Sie begründen Fallverstehen, Diagnostik und Assessment, Beobachtung und Pflegepla-nung. Sie unterstützen Betroffene bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sie wenden primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln an, erklären Akutin-terventionen und planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Krankheitslehre in der Kinder- und Jugendlichen Pflege I: Die TeilnehmerInnen wissen über die Schwangerschaft und die möglichen Beschwer-den der werdenden Mütter und ungeborenen Babys in dieser Zeit Bescheid. Sie kennen die Angebote die Schwangeren zur Verfügung stehen. Sie kennen die physischen und psychischen Anstrengungen einer Geburt und die Beobachtungsparameter sowie pa-thologischen Veränderungen in den Tagen nach der Geburt. Die TeilnehmerInnen ken-nen die physiologischen Veränderungen im Wochenbett und die hygienischen Maß-nahmen in der Zeit nach der Geburt sowie die Beratungsaspekte für die Entlassung von einer Wochenbettstation. Die TeilnehmerInnen kennen die Besonderheiten bei der Be-treuung von Müttern mit Migrationshintergrund im Wochenbett. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage die Erstversorgung von gesunden und kranken Neugeborenen zu übernehmen. Sie wissen über pathologische Veränderungen von Neugeborenen Bescheid.

Kommunikation

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1KMMIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einstieg ins Studium (kennen lernen, Berufswahl, Informationen zur Ausbildung), meine Rolle als Auszubildende/r, Gesprächsführung, Konflikt und Konfliktbewältigung, Feed-backkultur Teamarbeit, Teamarbeit, Konflikte im Team Möglichkeiten und Grenzen der Kommunikation mit Menschen unterschiedlicher Behin-derung und Erkrankung, Kommunikation mit geistig behinderten Menschen, Kommuni-kation mit blinden, tauben Menschen Kreativitätstraining (Grundzüge der Ergotherapie: Beschäftigungstherapie, kreative Me-thoden, gestalterische Methoden insb. in der Behindertenarbeit), Präsentationstechniken

Übergeordnetes Modul:

Kommunikation, Interaktion und vertiefende geisteswissenschaftliche Bezugswissenschaften

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen verteifen die Kentnisse zu ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation. Sie diskutieren auf Basis der eigenen beruflichen Praxis Prinzipien der Gesprächsführung und verbessern das eigene Repertoire an situationsadäquaten Kommunikationszugängen. Sie reflektieren das eigene Kommunikationsverhalten in Konfliktsituation und üben Strategien der Konfliktbewältigung ein. Sie setzen sich mit Theorien zu Teambildung und ¿Entwicklung auseinander und wenden das gelernte im Praxissetting an. Sie sind in der Lage zu erkennen, welche Kommunikationsformen im Umgang mit geistig behinderten, blinden und tauben Personen angemessen sind und kommunizieren mit diesen Gruppen situationsadäquat. Sie sind in der Lage Kreativitäts-techniken und beschäftigungstherapeutische Maßnahmen im jeweiligen beruflichen Set-ting eigenständig einzusetzen, dabei agieren Sie PatientInnenzentriert und situationsan-gepasst. Die Teilnehmer/innen verbessern ihre Kompetenzen in verschiedenen Präsen-tationstechniken. Die TeilnehmerInnen erkennen Krisensituationen und können diesen professionell be-gegnen. Sie kennen Modelle.von Krisen und können verschiedene Krisentypen erläu-tern. Die TeilnehmerInnen wissen über die Phasen von Krisen und die Charakteristika Bescheid. Sie können Krisen von kritischen Situationen unterschieden. Die Teilnehme-rInnen kennen Kriseninterventions- und Deeskalationsmaßnahmen sowie professionel-le Problemlösungsstrategien. Die TeilnehmerInnen kennen grundlegende sozialwissenschaftliche, pädagogische und psychologische Modelle die in der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und psychisch Erkrankten eine Rolle spielen. Aus der Pädagogik sind insbesondere Inhalte der Lerntheorie und Spielpädagogik bekannt. Die TeilnehmerInnen setzen sich mit den Themen Gesundheit, Krankheit und Behinderung auseinander und kennen unterschied-liche theoretische Grundlagen zur Thematik. Sie reflektieren diese auf der Basis der ei-genen beruflichen Erfahrungen. Sie setzen sich mit dem System Familie auseinander und können Störungen im Familiensystem benennen und auf Basis des theoretischen Wissens pflegerische Unterstützung anbieten. Sie setzen sich mit dem gesellschaftli-chen Verständnis von psychischen Krankheiten auseinander und diskutieren den Nor-malitätsbegriff versus der Abweichung. Sie setzen sich mit den Themen Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie männliche und weibliche Sozialisation auseinander und wenden die Erkenntnisse im beruflichen Alltag an. Sie lernen psychotherapeutische Me-thoden und deren Einsatzmöglichkeiten und Grenzen kennen.

Krankheitslehre bei Kindern und Jugendlichen I

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1K1KVO
Typ VO
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1,5
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Schwangerschaft, Wochenbett, Geburt, Versorgung des Neugeborenen (APGAR-Schema, Neugeborenenreflexion, Prüfung der Organfunktion, Neugeborenenscreening), pathologische Veränderungen des Neugeborenen. Grundlagen der Physiologie, Pathologie, Pathophysiologie, Anamnese, Diagnostik und Therapie der Kinder- und Jugendheilkunde in den Bereichen: Sudden Infant Death Syndrom Respiratorische Erkankungen (Perfusions- , Diffussions- und Ventilationsstörungen; infektiöse pneumologische Störungen und Erkrankungen; Mukoviszitose; Asthma bron-chiale, Sofortmaßnahmen bei Fremdkörperaspiration und Bienen- bzw. Wespenstichen) Kardiologie (angeborene und kritische Herzfehler; pathologische Veränderungen der Vorhöfe und Herzkammern sowie der Herzklappen; Obstruktionen, Stenosen und Fehl-bildungen/Anomalien im Herzen) Nephro (glomerulären und tubulären Erkrankungen der Niere; akutes und chronisches Nierenversagen; Harnwegsinfektionen und uro- und nephrologische Fehlbildungen) Dermatologie (Ekzeme (insb. atopische Dermatitis (Neurodermitis)); Viruserkrankungen; bakterielle Hauterkrankungen; Hautmykosen; Urtikariaerkrankungen; Exantheme; Aller-gien). Neurologie (Anfallsarten und Epilepsiesyndrome; infantilen Cerebralparese;¿)

Übergeordnetes Modul:

Kinder- und Jugendlichenpflege & medizinische Vertiefung I

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen haben das Wissen und die Fertigkeiten um kranke und gesunde Neugeborene pflegerisch zu versorgen. Sie können die Erziehungsberechtigten der Neugeboren in der Versorgung fachlich optimal begleiten und ggf. anleiten. Sie beraten Eltern zum Thema Ernährung des Neugeborenen und unterstützen den Stillvorgang. Die TeilnehmerInnen sind mit aktuellen Konzepten wie Basale Stimulation, Kinästhetik und NIDCAP für Neugeborene und Kinder vertraut. Die TeilnehmerInnen beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von speziellen Pflegesituationen bei Kindern und Jugendlichen mit Erkrankungen der Lun-ge, des Herzens, der Niere, der Blase und der Haut. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientInnen/ KlientInnen an und führen eigenverantwortlich Pflegetechniken aus. Sie können im Kompetenzbereich medizinische Diagnostik und Therapie auf An-ordnung die Durchführung ärztlicher Tätigkeiten übernehmen und die Durchführungs-verantwortung tragen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situa-tion von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in einge-schränkten Lebensbereichen, dabei beziehen Sie die Eltern und Angehörigen in den pflegerischen Prozess mit ein. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbe-ziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden. Die TeilnehmerInnen wenden bei der Begleitung von Kindern- und Jugendlichen und deren Bezugspersonen in speziellen Lebens- und Krankheitssituationen spezifisches Pflegewissen an und gehen auf den besonderen Informations- und Schulungsbedarf ein, dabei achten Sie auf den altersgerechten Umgang mit den zu Pflegenden. Sie begründen Fallverstehen, Diagnostik und Assessment, Beobachtung und Pflegepla-nung. Sie unterstützen Betroffene bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sie wenden primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln an, erklären Akutin-terventionen und planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Krankheitslehre in der Kinder- und Jugendlichen Pflege I: Die TeilnehmerInnen wissen über die Schwangerschaft und die möglichen Beschwer-den der werdenden Mütter und ungeborenen Babys in dieser Zeit Bescheid. Sie kennen die Angebote die Schwangeren zur Verfügung stehen. Sie kennen die physischen und psychischen Anstrengungen einer Geburt und die Beobachtungsparameter sowie pa-thologischen Veränderungen in den Tagen nach der Geburt. Die TeilnehmerInnen ken-nen die physiologischen Veränderungen im Wochenbett und die hygienischen Maß-nahmen in der Zeit nach der Geburt sowie die Beratungsaspekte für die Entlassung von einer Wochenbettstation. Die TeilnehmerInnen kennen die Besonderheiten bei der Be-treuung von Müttern mit Migrationshintergrund im Wochenbett. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage die Erstversorgung von gesunden und kranken Neugeborenen zu übernehmen. Sie wissen über pathologische Veränderungen von Neugeborenen Bescheid.

Menschen in Krisensituationen

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1MIKIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Krise, Arten von Krisen Krisenintervention und Deeskalation Selbstschutz in Krisensituationen

Übergeordnetes Modul:

Kommunikation, Interaktion und vertiefende geisteswissenschaftliche Bezugswissenschaften

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen verteifen die Kentnisse zu ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation. Sie diskutieren auf Basis der eigenen beruflichen Praxis Prinzipien der Gesprächsführung und verbessern das eigene Repertoire an situationsadäquaten Kommunikationszugängen. Sie reflektieren das eigene Kommunikationsverhalten in Konfliktsituation und üben Strategien der Konfliktbewältigung ein. Sie setzen sich mit Theorien zu Teambildung und ¿Entwicklung auseinander und wenden das gelernte im Praxissetting an. Sie sind in der Lage zu erkennen, welche Kommunikationsformen im Umgang mit geistig behinderten, blinden und tauben Personen angemessen sind und kommunizieren mit diesen Gruppen situationsadäquat. Sie sind in der Lage Kreativitäts-techniken und beschäftigungstherapeutische Maßnahmen im jeweiligen beruflichen Set-ting eigenständig einzusetzen, dabei agieren Sie PatientInnenzentriert und situationsan-gepasst. Die Teilnehmer/innen verbessern ihre Kompetenzen in verschiedenen Präsen-tationstechniken. Die TeilnehmerInnen erkennen Krisensituationen und können diesen professionell be-gegnen. Sie kennen Modelle.von Krisen und können verschiedene Krisentypen erläu-tern. Die TeilnehmerInnen wissen über die Phasen von Krisen und die Charakteristika Bescheid. Sie können Krisen von kritischen Situationen unterschieden. Die Teilnehme-rInnen kennen Kriseninterventions- und Deeskalationsmaßnahmen sowie professionel-le Problemlösungsstrategien. Die TeilnehmerInnen kennen grundlegende sozialwissenschaftliche, pädagogische und psychologische Modelle die in der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und psychisch Erkrankten eine Rolle spielen. Aus der Pädagogik sind insbesondere Inhalte der Lerntheorie und Spielpädagogik bekannt. Die TeilnehmerInnen setzen sich mit den Themen Gesundheit, Krankheit und Behinderung auseinander und kennen unterschied-liche theoretische Grundlagen zur Thematik. Sie reflektieren diese auf der Basis der ei-genen beruflichen Erfahrungen. Sie setzen sich mit dem System Familie auseinander und können Störungen im Familiensystem benennen und auf Basis des theoretischen Wissens pflegerische Unterstützung anbieten. Sie setzen sich mit dem gesellschaftli-chen Verständnis von psychischen Krankheiten auseinander und diskutieren den Nor-malitätsbegriff versus der Abweichung. Sie setzen sich mit den Themen Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie männliche und weibliche Sozialisation auseinander und wenden die Erkenntnisse im beruflichen Alltag an. Sie lernen psychotherapeutische Me-thoden und deren Einsatzmöglichkeiten und Grenzen kennen.

Praktikum in der Kinder- und Jugendlichenpflege I

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1P1KIT
Typ IT
Art Praktikum (S)
INTL-Code 1
SWS 0
ECTS-Punkte 8
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, Ange-hörigen, anderen Berufsgruppen Fertigkeiten der Basispflege im Bereich der Kinder- und Jugendlichen Pflege Spezielle pflegerische Tätigkeiten der Kinder- und Jugendlichen Pflege Kennen und Koordination von Abläufen Relevantes medizinisches, pharmakologisches, diätologisches Wissen Relevante Pflegekonzepte

Übergeordnetes Modul:

Praktikum in der Kinder- und Jugendlichenpflege I

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Teilnehmer/innen sind in der Lage, Tätigkeiten aus der pflegerischen Kernkompe-tenz im Spezialbereich unter Aufsicht und Anleitung durchzuführen. Sie sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Die TeilnehmerInnen dokumentieren in geeigneter Weise durchgeführte Pflegemaß-nahmen. Sie kennen den Ablauf im Praxisbereich und können diesen sinnvoll mitgestal-ten. Die TeilnehmerInnen reflektieren Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. In Form von Arbeitsaufträgen wird die Reflexion auf spezifische, in der Theo-rie bereits erlernte Teile der pflegerischen Praxis gelenkt. Die TeilnehmerInnen verbes-sern auf diese Weise den Transfer des in der Theorie erlernten Wissens in die Praxis.

Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sozialhygiene

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL1SPSIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Auswirkung von Wahrnehmungsgewohnheiten und Einstellungen auf die Begegnung mit anderen Menschen Entwicklungspsychologie, Modelle von Piget und Erikson (kognitive und psychosozie-le Entwicklung), Lernen, Spielpädagogik; das Kind der/die Jugendliche im Entwicklungs- und Beziehungsprozess, Lebensberei-che von Kindern und Jugendlichen, Menschen aller Altersstufen im Kontinuum von Gesundheit, Krankheit und Behinderung; Werte, Haltung und Einstellung; Arbeit mit Familien, Umgang mit Störungen im Familiensystem; gesellschaftliches Gesundheits- und Krankheitsverständnis; Normalität vs. Abweichung, Verhalten und Erleben von Krankheit, Selbst- und Fremdwahrnehmung, männliche und weibliche Sozialisation, psychotherapeutische Methoden

Übergeordnetes Modul:

Kommunikation, Interaktion und vertiefende geisteswissenschaftliche Bezugswissenschaften

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen verteifen die Kentnisse zu ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation. Sie diskutieren auf Basis der eigenen beruflichen Praxis Prinzipien der Gesprächsführung und verbessern das eigene Repertoire an situationsadäquaten Kommunikationszugängen. Sie reflektieren das eigene Kommunikationsverhalten in Konfliktsituation und üben Strategien der Konfliktbewältigung ein. Sie setzen sich mit Theorien zu Teambildung und ¿Entwicklung auseinander und wenden das gelernte im Praxissetting an. Sie sind in der Lage zu erkennen, welche Kommunikationsformen im Umgang mit geistig behinderten, blinden und tauben Personen angemessen sind und kommunizieren mit diesen Gruppen situationsadäquat. Sie sind in der Lage Kreativitäts-techniken und beschäftigungstherapeutische Maßnahmen im jeweiligen beruflichen Set-ting eigenständig einzusetzen, dabei agieren Sie PatientInnenzentriert und situationsan-gepasst. Die Teilnehmer/innen verbessern ihre Kompetenzen in verschiedenen Präsen-tationstechniken. Die TeilnehmerInnen erkennen Krisensituationen und können diesen professionell be-gegnen. Sie kennen Modelle.von Krisen und können verschiedene Krisentypen erläu-tern. Die TeilnehmerInnen wissen über die Phasen von Krisen und die Charakteristika Bescheid. Sie können Krisen von kritischen Situationen unterschieden. Die Teilnehme-rInnen kennen Kriseninterventions- und Deeskalationsmaßnahmen sowie professionel-le Problemlösungsstrategien. Die TeilnehmerInnen kennen grundlegende sozialwissenschaftliche, pädagogische und psychologische Modelle die in der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und psychisch Erkrankten eine Rolle spielen. Aus der Pädagogik sind insbesondere Inhalte der Lerntheorie und Spielpädagogik bekannt. Die TeilnehmerInnen setzen sich mit den Themen Gesundheit, Krankheit und Behinderung auseinander und kennen unterschied-liche theoretische Grundlagen zur Thematik. Sie reflektieren diese auf der Basis der ei-genen beruflichen Erfahrungen. Sie setzen sich mit dem System Familie auseinander und können Störungen im Familiensystem benennen und auf Basis des theoretischen Wissens pflegerische Unterstützung anbieten. Sie setzen sich mit dem gesellschaftli-chen Verständnis von psychischen Krankheiten auseinander und diskutieren den Nor-malitätsbegriff versus der Abweichung. Sie setzen sich mit den Themen Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie männliche und weibliche Sozialisation auseinander und wenden die Erkenntnisse im beruflichen Alltag an. Sie lernen psychotherapeutische Me-thoden und deren Einsatzmöglichkeiten und Grenzen kennen.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Beratung und Anleitung

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2BEAIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Schulung Anleitung und Begleitung von PatientInnen; Arbeiten mit und Anleitung von Bezugspersonen, Angehörigenarbeit

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen beruflichen Handelns

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Aufbauend auf das Wissen aus der Grundausbildung beschreiben TeilnehmerInnen die geschichtliche Entwicklung der Berufsgruppe. Sie erklären die unterschiedlichen ge-schichtlichen Phasen der Ausbildungen in den Spezialbereichen und die parallel dazu verlaufenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die TeilnehmerInnen kennen die Berufsbilder in der Pflege und können die Aufgaben-spektren der einzelnen Spezialbereiche und Berufsgruppen definieren. Sie sind in der Lage Aufgaben im interdisziplinären Pflegeteam zu delegieren. Die TeilnehmerInnen kennen das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz und das Be-rufsregistergesetz. Sie beschreiben die politische Situation der Berufsgruppe. Können berufliche Vertretungen und deren Aufgabenfelder benennen. Die TeilnehmerInnen wenden Pflegetheorien auf den Spezialbereich der Ausbildung an und reflektieren Vor- und Nachteile des Arbeitens auf der Basis von Modellen und Theo-rien. Häufige ethische Problemstellungen im beruflichen Kontext sind den TeilnehmerInnen bekannt. Sie können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen. Die TeilnehmerInnen reflektieren ethische Konfliktsituationen aus der Praxis anhand ethi-scher Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemma-Situationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die TeilnehmerInnen können die Entstehung, Bedeutung, Merkmale und den Wandel des westlichen Kulturbegriffes (Taylor) beschreiben Die TeilnehmerInnen können anhand eines Beispiels die Nachteile beschreiben, welche sich durch kulturalisierende Sichtweisen für PatientInnen ergeben. Studierende können die Dimensionen des ¿Fremden¿. Habermas aufzählen und anhand eines Beispiels er-klären. Studierende können die Unterschiede zwischen den Begriffen ¿Transkulturell¿, ¿Interkulturell¿, ¿Multikulturell¿, erklären. Sie können Gründe nennen, warum der transkul-turelle Ansatz zielführend ist. Die TeilnehmerInnen können die drei Säulen der ¿Transkulturellen Kompetenz¿ nach D. Domenig nennen und anhand eines Beispiels erklären. Studierende können mindes-tens drei Sprachhilfsmittel für fremdsprachige PatientInnen aufzählen. Sie können je-weils anführen für welche Art der Kommunikation diese geeignet sind. Studierende kön-nen wichtige Grundsätze anführen, welche eine professionelle Sprachvermittlung kenn-zeichnen. Die TeilnehmerInnen erklären die Bedeutung der Anamnese und der Vorgeschichte der PatientInnen für den Umgang mit der Person und die notwendige Pflege/Betreuung. Die TeilnehmerInnen verstehen den Zusammenhang zwischen Familiensystemen und dem Verhalten von PatientInnen und reagiert auf die daraus für die Pflege/Betreuung resultie-renden Probleme.

Einführung in Forschungsmethoden und Forschungsethik

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2EFMIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Offene Diskussion der verschiedenen qualitativen und quantitativen Forschungsansätze der TeilnehmerInnen, Herausarbeitung der für die jeweilige Fragestellung passenden Forschungsmethodik, Qualitatives Interview, (nicht) teilnehmende Beobachtung, In-halts- und Dokumentenanalyse, Erstellung eines Fragebogens, biophysikalische Mes-sungen, Ethnographie, Phänomenologie, Grounded Theory Wissenschaftstheoretische Grundannahmen in Verbindung mit Ansprüchen der For-schungsethik, Aufgaben und Aspekte der Forschungsethik, Forschungsethische Prinzi-pien (ethische und rechtliche Standards) und deren Anwendung in der Pflegefor-schung, Forschungsethik als Qualitätsmerkmal

Übergeordnetes Modul:

Forschungsmethodik und Anwendung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen können die zentralen Begriffe qualitativer und quantitativer For-schung erläutern. Sie sind mit Forschungsmethoden beider Richtungen vertraut. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die grundlegenden Begriffe und Aufgaben der sozialwissenschaftlichen Statistik mit eigenen Worten zu erklären und zu beschreiben. Sie können quantitative Daten anhand beschreibender und schließender Statistik inter-pretieren und kritisch bewerten. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage die Voraussetzungen zur Durchführung quantitati-ver und qualitativer Studien zu beschreiben. Sie können den Forschungsprozess von quantitativen und qualitativen Studien erläutern und diskutieren. Die TeilnehmerInnen haben nach den Lehrveranstaltungen die Fähigkeit, einführende Aufgaben der quantita-tiven und qualitativen Forschungsmethoden selbständig und fachlich begleitet durchzu-führen sowie diese Erkenntnisse sinnorientiert einzuordnen und zu bewerten. Die TeilenhemerInnen sind in der Lage auf der Basis bestehender Studien und deren Ergebnisse für den jeweiliegn Praxisbereich relevantes Wissen zusammenzufassen und eine Bewertung der Ergebnisse durchzuführen. Sie beschreiben, wie sinnvoll ausge-wählte pflegerische Handlungen auf der Basis dieser Ergebnisse sind und geben Emp-fehlungen für die Praxis ab.

Gesundheit und komplementäre Methoden

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2GKMIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Gesundheitsförderung Präventive Pflegemaßnahmen Komplementäre Pflegemethoden Alternative Heilmethoden

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen beruflichen Handelns

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Aufbauend auf das Wissen aus der Grundausbildung beschreiben TeilnehmerInnen die geschichtliche Entwicklung der Berufsgruppe. Sie erklären die unterschiedlichen ge-schichtlichen Phasen der Ausbildungen in den Spezialbereichen und die parallel dazu verlaufenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die TeilnehmerInnen kennen die Berufsbilder in der Pflege und können die Aufgaben-spektren der einzelnen Spezialbereiche und Berufsgruppen definieren. Sie sind in der Lage Aufgaben im interdisziplinären Pflegeteam zu delegieren. Die TeilnehmerInnen kennen das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz und das Be-rufsregistergesetz. Sie beschreiben die politische Situation der Berufsgruppe. Können berufliche Vertretungen und deren Aufgabenfelder benennen. Die TeilnehmerInnen wenden Pflegetheorien auf den Spezialbereich der Ausbildung an und reflektieren Vor- und Nachteile des Arbeitens auf der Basis von Modellen und Theo-rien. Häufige ethische Problemstellungen im beruflichen Kontext sind den TeilnehmerInnen bekannt. Sie können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen. Die TeilnehmerInnen reflektieren ethische Konfliktsituationen aus der Praxis anhand ethi-scher Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemma-Situationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die TeilnehmerInnen können die Entstehung, Bedeutung, Merkmale und den Wandel des westlichen Kulturbegriffes (Taylor) beschreiben Die TeilnehmerInnen können anhand eines Beispiels die Nachteile beschreiben, welche sich durch kulturalisierende Sichtweisen für PatientInnen ergeben. Studierende können die Dimensionen des ¿Fremden¿. Habermas aufzählen und anhand eines Beispiels er-klären. Studierende können die Unterschiede zwischen den Begriffen ¿Transkulturell¿, ¿Interkulturell¿, ¿Multikulturell¿, erklären. Sie können Gründe nennen, warum der transkul-turelle Ansatz zielführend ist. Die TeilnehmerInnen können die drei Säulen der ¿Transkulturellen Kompetenz¿ nach D. Domenig nennen und anhand eines Beispiels erklären. Studierende können mindes-tens drei Sprachhilfsmittel für fremdsprachige PatientInnen aufzählen. Sie können je-weils anführen für welche Art der Kommunikation diese geeignet sind. Studierende kön-nen wichtige Grundsätze anführen, welche eine professionelle Sprachvermittlung kenn-zeichnen. Die TeilnehmerInnen erklären die Bedeutung der Anamnese und der Vorgeschichte der PatientInnen für den Umgang mit der Person und die notwendige Pflege/Betreuung. Die TeilnehmerInnen verstehen den Zusammenhang zwischen Familiensystemen und dem Verhalten von PatientInnen und reagiert auf die daraus für die Pflege/Betreuung resultie-renden Probleme.

Kinder- und Jugendlichenpflege II

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2KP2IL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 2,5
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Pflege bei neurologischen Krankheitsbildern (pflegerische Versorgung bei peripheren und zentralen Lähmungen sowie zerebralen Bewegungstörungen; pflegerische Maß-nahmen von Auslösefaktoren, Vorzeichen und Komplikationen der Epilepsieformen, Akutmaßnahmen bei epileptischen Anfällen und Anfallsprotokoll; pflegerische Versor-gung von neurochirurgischen Krankheitsbildern von Kindern und Jugendlichen (zB. Hemmungsmissbildungen des zentralen Nervensystems); Hirndruckzeichen bei Säug-lingen und Kindern; pflegerische Versorgung von Kindern mit Hydrocephalus inklusive Liquordrainagen) Mund-, Nasen-, Rachenraum (pflegerische Versorgung mit Sauerstoff; Mund- und Na-senpflege; Versorgung von Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte; Absaugen, ¿feuchten Nase¿ Tracheostoma, Sprechkanüle) Diabetes (unterschiedliche Insulinarten (Wirkungseintritt und ¿dauer, Verabreichung und Lagerung); Insulinpumpen; Hypoglykämie, diabetischer Ketoazidose; Diabetesschu-lung für Kinder und Jugendliche) Infektionen (pflegerische Aufgaben bei Infektionskrankheiten insbesondere Hygiene-maßnahmen, Impfungen, österreichischer Impfplan) Ernährung (Ernährung bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas, Diabetes Mellitus, Opstipation, Zöliakie und Cystischer Fibrose; Allergien und Intoleranzen) Diagnostik und Therapie (Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge bei zB.: Kno-chenmarkspunktion, Lumbalpunktion, Pleurapunktion, Drainagen, Zentralen Venenka-theter, perkutane endoskopische Gastrostomie) Perioperative Versorgung (präoperative und postoperative Pflegemaßnahmen zu diver-sen Kinderchirurgischen-Krankheitsbildern; Prämedikation, Transport von chirurgi-schen PatientInnen; Übergange in den und vom Operationsbereich; postoperativen Nahrungsaufbau; Rehamaßnahmen)

Übergeordnetes Modul:

Kinder- und Jugendlichenpflege & medizinische Vertiefung II

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von spe-ziellen Pflegesituationen bei Kindern und Jugendlichen mit Erkrankungen des Gehirns, des Nervensystems, der Augen, im Mund und Rachenbereich, sowie bei Infektionen und Diabetes. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientInnen/ KlientInnen an und führen eigenverantwortlich Pflegetechniken aus. Sie können im Kompetenzbereich me-dizinische Diagnostik und Therapie auf Anordnung die Durchführung ärztlicher Tätig-keiten übernehmen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situati-on von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in einge-schränkten Lebensbereichen, dabei beziehen Sie die Eltern und Angehörigen in den pflegerischen Prozess mit ein. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbe-ziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden. Die Studierenden wenden bei der Begleitung von Kindern- und Jugendlichen und deren Bezugspersonen in speziellen Lebens- und Krankheitssituationen spezifisches Pflege-wissen an und gehen auf den besonderen Informations- und Schulungsbedarf ein, da-bei achten Sie auf den altersgerechten Umgang mit den zu Pflegenden. Sie begründen Fallverstehen, Diagnostik und Assessment, Beobachtung und Pflegepla-nung. Sie unterstützen Betroffene bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sie wenden primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln an, erklären Akutin-terventionen und planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die TeilnehmerInnen verfügen über Wissen über die pflegerischen Aufgaben bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge von diagnostischen und therapeutischen Prozessen (z.B. Knochenmarkspunktion, Lumbalpunktion, Pleurapunktion, Drainagen, Zentralen Venenkatheter). Sie kennen die zur Diagnostik wichtigen Parameter, Beobach-tungsmerkmale und Grenzwerte bzw. Auffälligkeiten. bei Die TeilnehmerInnen kennen den Pflegeprozess hinsichtlich der Versorgung von Kin-dern und Jugendlichen die chirurgisch behandelt werden und wurden. Dabei können sie präoperative und postoperative Pflegemaßnahmen zu diversen Kinderchirurgi-schen-Krankheitsbildern darstellen. Insbesondere die pflegerelevanten Aspekte bei der Verabreichung der Prämedikation, der Transport von chirurgischen PatientInnen sowie die Übergänge in den und vom Operationsbereich sind den TeilnehmerInnen bekannt. Darüber hinaus verfügen die TeilnehmerInnen über Wissen zum postoperativen Nah-rungsaufbau und zu Rehamaßnahmen. Die TeilnehmerInnen kennen die Handhabung von Schmerzscores, die Notfallmaß-nahmen bei Überdosierung von Morphin und die nicht-medikamentösen Schmerzthera-pien sowie die Wirkung, Anwendung und Kontraindikation ebendieser bei Kindern und Jugendlichen. Die TeilnehmerInnen kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie inkl. Be-sonderheit bei Kindern und Jugendlichen in Bezug auf gastroenterologische, endokri-nologische, rheumatologische, onkologische, Stoffwechsel- und Augenerkrankun-gen.

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2KJPIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1,5
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter: affektiven Störungen, Belas-tungsreaktionen, Störungen des Sozialverhaltens, Suchterkrankungen (zB. Alkohol), Autismus, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Bindungstörungen, AD(H)S, De-pression, selbstverletzendes Verhalten und Suizid, Schulphobie/Schulangst. Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche, Gesundheitsprobleme im Eltern-Kind-Kontext, Psychosomatik, Behinderung

Übergeordnetes Modul:

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen kennen die häufigsten Krankheitsbilder mit den Pflegeschwer-punkten auf einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die TeilnehmerInnen beschreiben die Krankheitsbild, die Symptome und pflegerischen Schwerpunkte bei: affektiven Störun-gen, Belastungsreaktionen, Störungen des Sozialverhaltens, Suchterkrankungen (zB. Alkohol), Autismus, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Bindungstörungen, AD(H)S, Depression, selbstverletzendes Verhalten und Suizid, Schulphobie/Schulangst. Sie kennen Symptomatiken von Psychosomatischen Zustandsbildern und können Pati-entInnen pflegerisch unterstützen. Sie setzen sich mit Behinderung auseinander. Sie sind in der Lage behinderte Kinder und Ihre Eltern/Bezugspersonen im Pflege- und Ent-wicklungsprozess zu unterstützen und anzuleiten.

Krankheitslehre bei Kindern und Jugendlichen II

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2K2KIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Augen (Sehentwicklung von Kindern; Sehschädigungen und Sehbehinderungen insb. Blindheit; pathologischer Veränderungen des Auges; ortoptistische und ophthalmolo-gische Untersuchungsmethoden; Schielens, Nystagmus, Refraktionsanomalien) Stoffwechselstörungen (Diabetes Mellitus: Insulintherapien, Therapiezielen, Folge-schäden und Herausforderungen der Kinderdiabetologie); Gedeihstörungen (insb. Obstipation), Zöliakie.) Genetische Erkrankungen (zB. Down-Syndrom; usw.) pathologische Veränderungen von Hormonen (z.B. Wachstumshormone, Pubertät, Hy-pogonadismus). Infektionskrankheiten (mykotische, virale und bakterielle Infektionen bei Kindern und Jugendlichen) Onkologie (häufigste maligne Einzeldiagnosen im Kindesalter (Pathogenese, Diagnos-tik und Therapiemöglichkeiten inklusive akuten Nebenwirkungen, Spätfolgen und Sup-portivtherapien; interdisziplinäre Zusammenarbeit) Rheumatologie; Schmerz; Chirurgie

Übergeordnetes Modul:

Kinder- und Jugendlichenpflege & medizinische Vertiefung II

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von spe-ziellen Pflegesituationen bei Kindern und Jugendlichen mit Erkrankungen des Gehirns, des Nervensystems, der Augen, im Mund und Rachenbereich, sowie bei Infektionen und Diabetes. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientInnen/ KlientInnen an und führen eigenverantwortlich Pflegetechniken aus. Sie können im Kompetenzbereich me-dizinische Diagnostik und Therapie auf Anordnung die Durchführung ärztlicher Tätig-keiten übernehmen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situati-on von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in einge-schränkten Lebensbereichen, dabei beziehen Sie die Eltern und Angehörigen in den pflegerischen Prozess mit ein. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbe-ziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden. Die Studierenden wenden bei der Begleitung von Kindern- und Jugendlichen und deren Bezugspersonen in speziellen Lebens- und Krankheitssituationen spezifisches Pflege-wissen an und gehen auf den besonderen Informations- und Schulungsbedarf ein, da-bei achten Sie auf den altersgerechten Umgang mit den zu Pflegenden. Sie begründen Fallverstehen, Diagnostik und Assessment, Beobachtung und Pflegepla-nung. Sie unterstützen Betroffene bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sie wenden primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln an, erklären Akutin-terventionen und planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die TeilnehmerInnen verfügen über Wissen über die pflegerischen Aufgaben bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge von diagnostischen und therapeutischen Prozessen (z.B. Knochenmarkspunktion, Lumbalpunktion, Pleurapunktion, Drainagen, Zentralen Venenkatheter). Sie kennen die zur Diagnostik wichtigen Parameter, Beobach-tungsmerkmale und Grenzwerte bzw. Auffälligkeiten. bei Die TeilnehmerInnen kennen den Pflegeprozess hinsichtlich der Versorgung von Kin-dern und Jugendlichen die chirurgisch behandelt werden und wurden. Dabei können sie präoperative und postoperative Pflegemaßnahmen zu diversen Kinderchirurgi-schen-Krankheitsbildern darstellen. Insbesondere die pflegerelevanten Aspekte bei der Verabreichung der Prämedikation, der Transport von chirurgischen PatientInnen sowie die Übergänge in den und vom Operationsbereich sind den TeilnehmerInnen bekannt. Darüber hinaus verfügen die TeilnehmerInnen über Wissen zum postoperativen Nah-rungsaufbau und zu Rehamaßnahmen. Die TeilnehmerInnen kennen die Handhabung von Schmerzscores, die Notfallmaß-nahmen bei Überdosierung von Morphin und die nicht-medikamentösen Schmerzthera-pien sowie die Wirkung, Anwendung und Kontraindikation ebendieser bei Kindern und Jugendlichen. Die TeilnehmerInnen kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie inkl. Be-sonderheit bei Kindern und Jugendlichen in Bezug auf gastroenterologische, endokri-nologische, rheumatologische, onkologische, Stoffwechsel- und Augenerkrankun-gen.

Neonatologie

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2NEOIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Schritte der Aufnahme auf der Neonatologie; Erstversorgung/Reanimation des Frühge-borenen und kranken Neugeborenen; Unterstützung bei der Adaption und beim Trans-port von Frühgeborenen; Beobachtungskriterien von Frühgeborenen; physiologische Atmung und Atemhilfen; Überwachung des Herz-Kreislauf Systems, der Haut- und Ther-moneutralpflege, der Nierenfunktion; Besonderheiten des Gastrointestinaltrakts und des Immunsystem von Frühgeborenen; Inkubationspflege, ¿Optimal und Minimal Handling¿, Känguruhing; Verabreichung und Wirkungsweise einer Surfact-Substitutionstherapie; Symptome, Therapie und Prognose bei folgenden Krankheitsbildern: Respiratory Dis-tress Syndrom, Bronchopulmonale Dysplasie, Mekoniumaspiration, Persistierende feta-le Zirkulations-Syndrom, Periventrikulärer/intraventrikulärer Blutung, Periventrikuläre Leukomalazie, Krampfanfälle, Nekrotisierende Enterokolitis, Retinopathia praematorum

Übergeordnetes Modul:

Kinder- und Jugendlichenpflege & medizinische Vertiefung II

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von spe-ziellen Pflegesituationen bei Kindern und Jugendlichen mit Erkrankungen des Gehirns, des Nervensystems, der Augen, im Mund und Rachenbereich, sowie bei Infektionen und Diabetes. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientInnen/ KlientInnen an und führen eigenverantwortlich Pflegetechniken aus. Sie können im Kompetenzbereich me-dizinische Diagnostik und Therapie auf Anordnung die Durchführung ärztlicher Tätig-keiten übernehmen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situati-on von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in einge-schränkten Lebensbereichen, dabei beziehen Sie die Eltern und Angehörigen in den pflegerischen Prozess mit ein. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbe-ziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden. Die Studierenden wenden bei der Begleitung von Kindern- und Jugendlichen und deren Bezugspersonen in speziellen Lebens- und Krankheitssituationen spezifisches Pflege-wissen an und gehen auf den besonderen Informations- und Schulungsbedarf ein, da-bei achten Sie auf den altersgerechten Umgang mit den zu Pflegenden. Sie begründen Fallverstehen, Diagnostik und Assessment, Beobachtung und Pflegepla-nung. Sie unterstützen Betroffene bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sie wenden primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln an, erklären Akutin-terventionen und planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die TeilnehmerInnen verfügen über Wissen über die pflegerischen Aufgaben bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge von diagnostischen und therapeutischen Prozessen (z.B. Knochenmarkspunktion, Lumbalpunktion, Pleurapunktion, Drainagen, Zentralen Venenkatheter). Sie kennen die zur Diagnostik wichtigen Parameter, Beobach-tungsmerkmale und Grenzwerte bzw. Auffälligkeiten. bei Die TeilnehmerInnen kennen den Pflegeprozess hinsichtlich der Versorgung von Kin-dern und Jugendlichen die chirurgisch behandelt werden und wurden. Dabei können sie präoperative und postoperative Pflegemaßnahmen zu diversen Kinderchirurgi-schen-Krankheitsbildern darstellen. Insbesondere die pflegerelevanten Aspekte bei der Verabreichung der Prämedikation, der Transport von chirurgischen PatientInnen sowie die Übergänge in den und vom Operationsbereich sind den TeilnehmerInnen bekannt. Darüber hinaus verfügen die TeilnehmerInnen über Wissen zum postoperativen Nah-rungsaufbau und zu Rehamaßnahmen. Die TeilnehmerInnen kennen die Handhabung von Schmerzscores, die Notfallmaß-nahmen bei Überdosierung von Morphin und die nicht-medikamentösen Schmerzthera-pien sowie die Wirkung, Anwendung und Kontraindikation ebendieser bei Kindern und Jugendlichen. Die TeilnehmerInnen kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie inkl. Be-sonderheit bei Kindern und Jugendlichen in Bezug auf gastroenterologische, endokri-nologische, rheumatologische, onkologische, Stoffwechsel- und Augenerkrankun-gen.

Pflege von Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2PKKIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Formen der Gewalt an Kindern und Jugendlichen; Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendhilfe, lokale und nationale sozialpädagogische Einrichtungen zur Fremdun-terbringung; unterschiedliche Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen vor allem in der Aufnahmesituation und Anfangszeit; Wirkung der Stationsregeln; pflegerische Do-kumentation; pflegerische Aspekte der Kinderschutzarbeit; Anlaufstellen in Österreich bzw. Salzburg; kindliche Reaktionen auf Trennung von den Bezugspersonen je nach Entwicklungsstufe; Belastungsfaktoren von Kindern von psychisch erkrankten Eltern; Ziele in der Arbeit mit betroffenen Kindern und Jugendlichen und den El-tern/Bezugspersonen; Entzugssymptomatik eines Neugeborenen; unterschiedliche Be-ruhigungsmöglichkeiten; individuell wirksame Pflegemaßnahme; eigenen Hal-tung/Einstellung gegenüber Konsumenten illegaler Drogen/Alkohol o.ä. und deren Le-benswelt; erkennen das eigene Coabhängigkeitspotenzial

Übergeordnetes Modul:

Kinder- und Jugendlichenpflege & medizinische Vertiefung II

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von spe-ziellen Pflegesituationen bei Kindern und Jugendlichen mit Erkrankungen des Gehirns, des Nervensystems, der Augen, im Mund und Rachenbereich, sowie bei Infektionen und Diabetes. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientInnen/ KlientInnen an und führen eigenverantwortlich Pflegetechniken aus. Sie können im Kompetenzbereich me-dizinische Diagnostik und Therapie auf Anordnung die Durchführung ärztlicher Tätig-keiten übernehmen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situati-on von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in einge-schränkten Lebensbereichen, dabei beziehen Sie die Eltern und Angehörigen in den pflegerischen Prozess mit ein. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbe-ziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden. Die Studierenden wenden bei der Begleitung von Kindern- und Jugendlichen und deren Bezugspersonen in speziellen Lebens- und Krankheitssituationen spezifisches Pflege-wissen an und gehen auf den besonderen Informations- und Schulungsbedarf ein, da-bei achten Sie auf den altersgerechten Umgang mit den zu Pflegenden. Sie begründen Fallverstehen, Diagnostik und Assessment, Beobachtung und Pflegepla-nung. Sie unterstützen Betroffene bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sie wenden primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln an, erklären Akutin-terventionen und planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die TeilnehmerInnen verfügen über Wissen über die pflegerischen Aufgaben bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge von diagnostischen und therapeutischen Prozessen (z.B. Knochenmarkspunktion, Lumbalpunktion, Pleurapunktion, Drainagen, Zentralen Venenkatheter). Sie kennen die zur Diagnostik wichtigen Parameter, Beobach-tungsmerkmale und Grenzwerte bzw. Auffälligkeiten. bei Die TeilnehmerInnen kennen den Pflegeprozess hinsichtlich der Versorgung von Kin-dern und Jugendlichen die chirurgisch behandelt werden und wurden. Dabei können sie präoperative und postoperative Pflegemaßnahmen zu diversen Kinderchirurgi-schen-Krankheitsbildern darstellen. Insbesondere die pflegerelevanten Aspekte bei der Verabreichung der Prämedikation, der Transport von chirurgischen PatientInnen sowie die Übergänge in den und vom Operationsbereich sind den TeilnehmerInnen bekannt. Darüber hinaus verfügen die TeilnehmerInnen über Wissen zum postoperativen Nah-rungsaufbau und zu Rehamaßnahmen. Die TeilnehmerInnen kennen die Handhabung von Schmerzscores, die Notfallmaß-nahmen bei Überdosierung von Morphin und die nicht-medikamentösen Schmerzthera-pien sowie die Wirkung, Anwendung und Kontraindikation ebendieser bei Kindern und Jugendlichen. Die TeilnehmerInnen kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie inkl. Be-sonderheit bei Kindern und Jugendlichen in Bezug auf gastroenterologische, endokri-nologische, rheumatologische, onkologische, Stoffwechsel- und Augenerkrankun-gen.

Praktikum in der Kinder- und Jugendlichenpflege II

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2P2KIT
Typ IT
Art Praktikum (S)
INTL-Code 1
SWS 0
ECTS-Punkte 8
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, Angehörigen, anderen Berufsgruppen. Spezielle pflegerische Tätigkeiten (je nach Praxisstelle) Kennen und Koordination von Abläufen Relevantes medizinisches, pharmakologisches, diätologisches Wissen. Relevante Pflegekonzepte.

Übergeordnetes Modul:

Praktikum in der Kinder- und Jugendlichenpflege II

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Teilnehmer/innen sind in der Lage, Tätigkeiten aus der pflegerischen Kernkompe-tenz im Spezialbereich unter Aufsicht und Anleitung durchzuführen. Sie sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Die TeilnehmerInnen sind sich der Verantwortung bei der Über-nahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Sie dokumentieren in geeigneter Weise durchgeführte Pflegemaßnahmen. Sie kennen den Ablauf im Praxisbereich und können diesen sinnvoll mitgestalten. Die TeilnehmerInnen reflektieren Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. In Form von Ar-beitsaufträgen wird die Reflexion auf spezifische, in der Theorie bereits erlernte Teile der pflegerischen Praxis gelenkt. Die TeilnehmerInnen verbessern auf diese Weise den Transfer des in der Theorie erlernten Wissens in die Praxis. Die TeilnehmerInnen eig-nen sich im Selbststudium für die pflegerische Praxis relevantes Wissen zu den an der jeweiligen Praxisstelle relevanten Krankheitsbildern (Anatomie, Physiologie, Pathophy-siologie, Ursachen, Krankheitsverlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie) an bzw. vertie-fen ihre Kenntnisse

Qualitative Forschungsmethoden

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2QLMIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Qualitative Forschung: Stichproben, Entwicklung von Interviewleitfäden, Interviewtech-niken und Beobachtungstechniken, Auswertung von Interviews, Gütekriterien qualitati-ver Forschung

Übergeordnetes Modul:

Forschungsmethodik und Anwendung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen können die zentralen Begriffe qualitativer und quantitativer For-schung erläutern. Sie sind mit Forschungsmethoden beider Richtungen vertraut. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die grundlegenden Begriffe und Aufgaben der sozialwissenschaftlichen Statistik mit eigenen Worten zu erklären und zu beschreiben. Sie können quantitative Daten anhand beschreibender und schließender Statistik inter-pretieren und kritisch bewerten. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage die Voraussetzungen zur Durchführung quantitati-ver und qualitativer Studien zu beschreiben. Sie können den Forschungsprozess von quantitativen und qualitativen Studien erläutern und diskutieren. Die TeilnehmerInnen haben nach den Lehrveranstaltungen die Fähigkeit, einführende Aufgaben der quantita-tiven und qualitativen Forschungsmethoden selbständig und fachlich begleitet durchzu-führen sowie diese Erkenntnisse sinnorientiert einzuordnen und zu bewerten. Die TeilenhemerInnen sind in der Lage auf der Basis bestehender Studien und deren Ergebnisse für den jeweiliegn Praxisbereich relevantes Wissen zusammenzufassen und eine Bewertung der Ergebnisse durchzuführen. Sie beschreiben, wie sinnvoll ausge-wählte pflegerische Handlungen auf der Basis dieser Ergebnisse sind und geben Emp-fehlungen für die Praxis ab.

Quantitative Forschungsmethoden

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2QNFIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Quantitative Forschung: Stichproben, Entwicklung von Fragebögen, Datensammlung, Statistische Auswertung, Reliabilität und Validität von Messinstrumenten, externe und interne Validität. Grundbegriffe der Statistik (Variable, Operationalisierung, Skalenniveaus, Stichprobe¿), Tabellarische und graphische Darstellungsmöglichkeiten, Univariate Kennwerte der de-skriptiven Statistik (zentrale Tendenz, Streuung, Verteilung), Grundsätze der bivariaten Analyse, Kreuztabellen, Nominale, ordinale und metrische Zusammenhangsmaße, Ex-kurs zur Inferenzstatistik (Zufall, Zufallsstichprobe, statistischer Schluss)

Übergeordnetes Modul:

Forschungsmethodik und Anwendung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen können die zentralen Begriffe qualitativer und quantitativer For-schung erläutern. Sie sind mit Forschungsmethoden beider Richtungen vertraut. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, die grundlegenden Begriffe und Aufgaben der sozialwissenschaftlichen Statistik mit eigenen Worten zu erklären und zu beschreiben. Sie können quantitative Daten anhand beschreibender und schließender Statistik inter-pretieren und kritisch bewerten. Die TeilnehmerInnen sind in der Lage die Voraussetzungen zur Durchführung quantitati-ver und qualitativer Studien zu beschreiben. Sie können den Forschungsprozess von quantitativen und qualitativen Studien erläutern und diskutieren. Die TeilnehmerInnen haben nach den Lehrveranstaltungen die Fähigkeit, einführende Aufgaben der quantita-tiven und qualitativen Forschungsmethoden selbständig und fachlich begleitet durchzu-führen sowie diese Erkenntnisse sinnorientiert einzuordnen und zu bewerten. Die TeilenhemerInnen sind in der Lage auf der Basis bestehender Studien und deren Ergebnisse für den jeweiliegn Praxisbereich relevantes Wissen zusammenzufassen und eine Bewertung der Ergebnisse durchzuführen. Sie beschreiben, wie sinnvoll ausge-wählte pflegerische Handlungen auf der Basis dieser Ergebnisse sind und geben Emp-fehlungen für die Praxis ab.

Recht in der Kinder- und Jugendlichenpflege

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2RKJIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 0,5
ECTS-Punkte 0,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Gesundheits- und Krankenpflegegesetz; Behandlungsvertrag; Eltern-Kinder-Rechte (Obsorgerecht); rechtlichen Aspekte einer Adoption; anonymen Geburt und ¿Babynest¿; Erwachsenenschutzrecht; Kinderrechte; strafrechtlichen Aspekten sowie Melde- und An-zeigepflichten der Kinder- und Jugendlichenpflege; Grundlagen der Haftungsrechts; Kinder- und Jugendwohlfahrtsrecht; Berufsausübung - Freiberuflichkeit

Übergeordnetes Modul:

Kinder- und Jugendlichenpflege & medizinische Vertiefung II

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Studierenden beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von spe-ziellen Pflegesituationen bei Kindern und Jugendlichen mit Erkrankungen des Gehirns, des Nervensystems, der Augen, im Mund und Rachenbereich, sowie bei Infektionen und Diabetes. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientInnen/ KlientInnen an und führen eigenverantwortlich Pflegetechniken aus. Sie können im Kompetenzbereich me-dizinische Diagnostik und Therapie auf Anordnung die Durchführung ärztlicher Tätig-keiten übernehmen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situati-on von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in einge-schränkten Lebensbereichen, dabei beziehen Sie die Eltern und Angehörigen in den pflegerischen Prozess mit ein. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbe-ziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden. Die Studierenden wenden bei der Begleitung von Kindern- und Jugendlichen und deren Bezugspersonen in speziellen Lebens- und Krankheitssituationen spezifisches Pflege-wissen an und gehen auf den besonderen Informations- und Schulungsbedarf ein, da-bei achten Sie auf den altersgerechten Umgang mit den zu Pflegenden. Sie begründen Fallverstehen, Diagnostik und Assessment, Beobachtung und Pflegepla-nung. Sie unterstützen Betroffene bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Sie wenden primär-, sekundär- und tertiärpräventives Pflegehandeln an, erklären Akutin-terventionen und planen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die TeilnehmerInnen verfügen über Wissen über die pflegerischen Aufgaben bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge von diagnostischen und therapeutischen Prozessen (z.B. Knochenmarkspunktion, Lumbalpunktion, Pleurapunktion, Drainagen, Zentralen Venenkatheter). Sie kennen die zur Diagnostik wichtigen Parameter, Beobach-tungsmerkmale und Grenzwerte bzw. Auffälligkeiten. bei Die TeilnehmerInnen kennen den Pflegeprozess hinsichtlich der Versorgung von Kin-dern und Jugendlichen die chirurgisch behandelt werden und wurden. Dabei können sie präoperative und postoperative Pflegemaßnahmen zu diversen Kinderchirurgi-schen-Krankheitsbildern darstellen. Insbesondere die pflegerelevanten Aspekte bei der Verabreichung der Prämedikation, der Transport von chirurgischen PatientInnen sowie die Übergänge in den und vom Operationsbereich sind den TeilnehmerInnen bekannt. Darüber hinaus verfügen die TeilnehmerInnen über Wissen zum postoperativen Nah-rungsaufbau und zu Rehamaßnahmen. Die TeilnehmerInnen kennen die Handhabung von Schmerzscores, die Notfallmaß-nahmen bei Überdosierung von Morphin und die nicht-medikamentösen Schmerzthera-pien sowie die Wirkung, Anwendung und Kontraindikation ebendieser bei Kindern und Jugendlichen. Die TeilnehmerInnen kennen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie inkl. Be-sonderheit bei Kindern und Jugendlichen in Bezug auf gastroenterologische, endokri-nologische, rheumatologische, onkologische, Stoffwechsel- und Augenerkrankun-gen.

Supervision

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer LKPL2SUPIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Praxisreflexion, Burnout Syndrom und Burnout Prophylaxe, Strategien für den Umgang mit Belastung und Konfliktpotential, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Bedeutung des Helfens

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen beruflichen Handelns

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Aufbauend auf das Wissen aus der Grundausbildung beschreiben TeilnehmerInnen die geschichtliche Entwicklung der Berufsgruppe. Sie erklären die unterschiedlichen ge-schichtlichen Phasen der Ausbildungen in den Spezialbereichen und die parallel dazu verlaufenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die TeilnehmerInnen kennen die Berufsbilder in der Pflege und können die Aufgaben-spektren der einzelnen Spezialbereiche und Berufsgruppen definieren. Sie sind in der Lage Aufgaben im interdisziplinären Pflegeteam zu delegieren. Die TeilnehmerInnen kennen das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz und das Be-rufsregistergesetz. Sie beschreiben die politische Situation der Berufsgruppe. Können berufliche Vertretungen und deren Aufgabenfelder benennen. Die TeilnehmerInnen wenden Pflegetheorien auf den Spezialbereich der Ausbildung an und reflektieren Vor- und Nachteile des Arbeitens auf der Basis von Modellen und Theo-rien. Häufige ethische Problemstellungen im beruflichen Kontext sind den TeilnehmerInnen bekannt. Sie können ethische Konflikte im beruflichen Handlungsfeld erkennen. Die TeilnehmerInnen reflektieren ethische Konfliktsituationen aus der Praxis anhand ethi-scher Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung; sie wenden Theorien zur Entscheidungsfindung an. In Dilemma-Situationen sind sie in der Lage im Pflegeteam bzw. multiprofessionellen Team zu einer ethischen Entscheidungsfindung zu gelangen bzw. beizutragen. Die TeilnehmerInnen können die Entstehung, Bedeutung, Merkmale und den Wandel des westlichen Kulturbegriffes (Taylor) beschreiben Die TeilnehmerInnen können anhand eines Beispiels die Nachteile beschreiben, welche sich durch kulturalisierende Sichtweisen für PatientInnen ergeben. Studierende können die Dimensionen des ¿Fremden¿. Habermas aufzählen und anhand eines Beispiels er-klären. Studierende können die Unterschiede zwischen den Begriffen ¿Transkulturell¿, ¿Interkulturell¿, ¿Multikulturell¿, erklären. Sie können Gründe nennen, warum der transkul-turelle Ansatz zielführend ist. Die TeilnehmerInnen können die drei Säulen der ¿Transkulturellen Kompetenz¿ nach D. Domenig nennen und anhand eines Beispiels erklären. Studierende können mindes-tens drei Sprachhilfsmittel für fremdsprachige PatientInnen aufzählen. Sie können je-weils anführen für welche Art der Kommunikation diese geeignet sind. Studierende kön-nen wichtige Grundsätze anführen, welche eine professionelle Sprachvermittlung kenn-zeichnen. Die TeilnehmerInnen erklären die Bedeutung der Anamnese und der Vorgeschichte der PatientInnen für den Umgang mit der Person und die notwendige Pflege/Betreuung. Die TeilnehmerInnen verstehen den Zusammenhang zwischen Familiensystemen und dem Verhalten von PatientInnen und reagiert auf die daraus für die Pflege/Betreuung resultie-renden Probleme.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Begleitseminar und Abschlussarbeit

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer LKPL3BAASE
Typ SE
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1
ECTS-Punkte 10
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Festlegung und Bearbeitung einer Forschungsfrage, kritische Bewertung von For-schungsberichten, systematische Zusammenstellung von Forschungsergebnissen. Begleitung bei der Erstellung der Bachelorarbeit durch intermittierende Beratungsge-spräche zum gewählten Thema. Diskussion und Bewertung wissenschaftlicher Publika-tionen.

Übergeordnetes Modul:

Abschlussarbeit

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen stellen im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit dar, welche Evidenz als Grundlage für pflegerisches Handeln bei einem ausgewählten Problem zur Verfügung steht. Hierzu recherchieren sie in den relevanten Datenbanken, unterziehen die dabei gefundenen Studien einer wissenschaftlich fundierten Kritik, fassen die Ergebnisse ihrer Recherche systematisch zusammen und sprechen eine Handlungsempfehlung für die Praxis aus.

Fallarbeit in der Kinder- und Jugendlichenpflege

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer LKPL3FAKIL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bearbeitung konkreter Fallbeispiele aus der Praxis; Anamnese, Sozialanamnese und Bi-ografieerhebung; Pflegediagnostik; Erstellung von Pflegeplänen; Evaluierung; Abgleich mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Pflegeinterventionen; Bearbeitung der Frage der Interdisziplinarität

Übergeordnetes Modul:

Theorie-Praxis-Transfer in der Kinder- und Jugendlichenpflege

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen sind in der Lage anhand von konkreten PatientInnen- und Klien-tInnenbeispielen komplexe pflegerische Fragestellungen zu erkennen. Sie können den ganzheitlichen Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen beobachten und erkennen Abweichungen, die einer Abklärung oder Intervention bedürfen. Sie führen ei-ne patientenzentrierte Pflegediagnostik durch und beziehen auch das Umfeld der Patien-tInnen / KlientInnen mit ein. Sie können im Rahmen der Pflegdiagnostik den Entwick-lungsstand, die gesundheitlichen Risikofaktoren und ¿indikatoren, Probleme, Erforder-nisse, Bedürfnisse und das Entwicklungspotential von Kindern und Jugendlichen sowie Familien unter Berücksichtigung des kulturellen und weltanschaulichen Kontextes ver-arbeiten. In weiterer Folge planen sie individuums- und situationsbezogen die erforder-lichen Pflegeinterventionen. Diese wählen sie auf der Grundlage der Gesamtheit des pflegerischen Wissens sowie der Präferenzen und Ressourcen der Kinder und Jugend-lichen unter Berücksichtigung physischer, psychischer, religiöser, spiritueller, soziokul-tureller, geschlechtsspezifischer sowie ethischer Aspekte aus, und beziehen dabei wirt-schaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Sie setzten in Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen und ihrem Bezugssystem unter Berücksichtigung ihrer Wün-sche und Wahrung ihrer Würde realistische Ziele und führen Evaluierungen durch. Sie sind in der Lage mögliche Auswirkungen von Funktionsbeeinträchtigungen, Schädi-gungen, Krankheit, Diagnostik und Therapie auf Kinder und Jugendliche zu antizipieren und in der Zusammenarbeit mit den Betroffenen und deren Bezugssystem auf eine Kom-pensation hin zu arbeiten. Die TeilnehmerInnen können Konzepte, Modelle und Theo-rien der Pflege nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in die Kinder- und Jugendlichenpflege integrieren. Die Teilnehmer/innen beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von speziellen Pflegesituationen bei Kindern und Jugendlichen mit onkologischen Erkran-kungen und in der Palliativpflege. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientIn-nen/ KlientInnen an und führen eigenverantwortlich Pflegetechniken aus. Sie können im Kompetenzbereich medizinische Diagnostik und Therapie auf Anordnung die Durchfüh-rung ärztlicher Tätigkeiten übernehmen und die Durchführungsverantwortung tragen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situation von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in eingeschränkten Lebensberei-chen, dabei beziehen Sie die Eltern und Angehörigen in den pflegerischen Prozess mit ein. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbeziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden.

Kinder- und Jugendlichenpflege III

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer LKPL3KP3IL
Typ IL
Art Pflicht
INTL-Code 1
SWS 2
ECTS-Punkte 8
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Onkologische Pflege (pflegerische Versorgung von onkologischen Kindern und Ju-gendlichen; Umgang und Nebenwirkungen von Chemotherapien bzw. Cortisonthera-pien; Umgang mit den Ausscheidungen; pflegerische Aspekte bei immunsuppremierten Kindern und Jugendlichen; Pflegemaßnahmen bei Mukositis, Zentralen Venen Kathe-tern, Hickman Kathetern und Port-a-Caths) Palliativ Pflege (pflegerische Symptomlinderungsmaßnahmen; Symbolsprache von Kindern und Eltern; Trauerrituale sowie Trauerbewältigungsstrategien und Todeskon-zepte; Reaktionen der Kinder im Umgang mit Trauer, Sterben und Tod; Gestaltung wür-devoller Abschiedssituation für ein sterbendes/verstorbenes Kind) Hauskrankenpflege (pflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der Hauskrankenpflege; Case- und Care- Management; Überleitungspflege; pflegerelevanten Besonderheiten der Hauskrankenpflege (hygienische Anforderungen, gesetzliche Rah-menbedingungen, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Bezugspersonen/Familie als Pfle-gesystem)) Vorbereitung auf Abschlussprüfung

Übergeordnetes Modul:

Theorie-Praxis-Transfer in der Kinder- und Jugendlichenpflege

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die TeilnehmerInnen sind in der Lage anhand von konkreten PatientInnen- und Klien-tInnenbeispielen komplexe pflegerische Fragestellungen zu erkennen. Sie können den ganzheitlichen Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen beobachten und erkennen Abweichungen, die einer Abklärung oder Intervention bedürfen. Sie führen ei-ne patientenzentrierte Pflegediagnostik durch und beziehen auch das Umfeld der Patien-tInnen / KlientInnen mit ein. Sie können im Rahmen der Pflegdiagnostik den Entwick-lungsstand, die gesundheitlichen Risikofaktoren und ¿indikatoren, Probleme, Erforder-nisse, Bedürfnisse und das Entwicklungspotential von Kindern und Jugendlichen sowie Familien unter Berücksichtigung des kulturellen und weltanschaulichen Kontextes ver-arbeiten. In weiterer Folge planen sie individuums- und situationsbezogen die erforder-lichen Pflegeinterventionen. Diese wählen sie auf der Grundlage der Gesamtheit des pflegerischen Wissens sowie der Präferenzen und Ressourcen der Kinder und Jugend-lichen unter Berücksichtigung physischer, psychischer, religiöser, spiritueller, soziokul-tureller, geschlechtsspezifischer sowie ethischer Aspekte aus, und beziehen dabei wirt-schaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Sie setzten in Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen und ihrem Bezugssystem unter Berücksichtigung ihrer Wün-sche und Wahrung ihrer Würde realistische Ziele und führen Evaluierungen durch. Sie sind in der Lage mögliche Auswirkungen von Funktionsbeeinträchtigungen, Schädi-gungen, Krankheit, Diagnostik und Therapie auf Kinder und Jugendliche zu antizipieren und in der Zusammenarbeit mit den Betroffenen und deren Bezugssystem auf eine Kom-pensation hin zu arbeiten. Die TeilnehmerInnen können Konzepte, Modelle und Theo-rien der Pflege nach kritischer Überprüfung situations- und individuumsbezogen in die Kinder- und Jugendlichenpflege integrieren. Die Teilnehmer/innen beschreiben und entwickeln Fähigkeiten des Fallverstehens von speziellen Pflegesituationen bei Kindern und Jugendlichen mit onkologischen Erkran-kungen und in der Palliativpflege. Sie wenden den Pflegeprozess bei diesen PatientIn-nen/ KlientInnen an und führen eigenverantwortlich Pflegetechniken aus. Sie können im Kompetenzbereich medizinische Diagnostik und Therapie auf Anordnung die Durchfüh-rung ärztlicher Tätigkeiten übernehmen und die Durchführungsverantwortung tragen. Sie entwickeln Einfühlungsvermögen für die psychosoziale Situation von Betroffenen und deren Umfeld und unterstützen diese individuell in eingeschränkten Lebensberei-chen, dabei beziehen Sie die Eltern und Angehörigen in den pflegerischen Prozess mit ein. Sie sind in der Lage über die Notwendigkeit der Einbeziehung anderer Sozial- und Gesundheitsberufe zu entscheiden.

Praktikum in der Kinder- und Jugendlichenpflege III

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer LKPL3P3KIT
Typ IT
Art Praktikum (S)
INTL-Code 1
SWS 0
ECTS-Punkte 10
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, Ange-hörigen, anderen Berufsgruppen Spezielle pflegerische Tätigkeiten (je nach Praxisstelle) Kennen und Koordination von Abläufen Relevantes medizinisches, pharmakologisches, diätologisches Wissen Relevante Pflegekonzepte Gesundheitsförderung und Prävention PatientInnen/KlientInnen/BewohnerInnen - Beratung und Edukation

Übergeordnetes Modul:

Praktikum in der Kinder- und Jugendlichenpflege III

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die Teilnehmer/innen sind in der Lage, Tätigkeiten aus der pflegerischen Kernkompe-tenz im Spezialbereich unter Aufsicht und Anleitung durchzuführen. Sie sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Die TeilnehmerInnen dokumentieren in geeigneter Weise durchge-führte Pflegemaßnahmen. Sie kennen den Ablauf im Praxisbereich und können diesen sinnvoll mitgestalten. Die TeilnehmerInnen wenden in der Theorie gelernte Pflegekon-zepte in der Praxis an. Sie setzen die im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention erlernten Modelle der Beratung und Edukation im Rahmen ihrer Tätigkeit ein und reflek-tieren diese Ansätze. Sie nutzen dieses Wissen zur Verbesserung des pflegerischen Prozesses im Sinne einer bestmöglichen PatientIn-nen/KlientInnen/BewohnerInnenbetreuung. Die TeilnehmerInnen reflektieren Praxiser-fahrungen und verschriftlichen diese punktuell. In Form von Arbeitsaufträgen wird die Reflexion auf spezifische in der Theorie bereits erlernte Teile der pflegerischen Praxis gelenkt. Die Studierenden verbessern auf diese Weise den Transfer des in der Theorie erlernten Wissens in die Praxis. Die TeilnehmerInnen eignen sich im Selbststudium für die pflegerische Praxis relevantes Wissen zu den an der jeweiligen Praxisstelle relevan-ten Krankheitsbildern (Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Ursachen, Krankheits-verlauf, Prognose, Diagnostik, Therapie) an bzw. vertiefen ihre Kenntnisse.