Orthoptik

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Anatomie, Physiologie und Untersuchung des Auges

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1APAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Anatomie und Physiologie des Bulbus: Bindehaut, Hornhaut und Linse, Sklera, Chorioidea, Iris, Ciliarkörper, Kammerwasser, Glaskörper, Gefäß- und Nervenversorgung des Bulbus, Netzhaut. Anatomie und Physiologie der Tränenorgane und der Lider. Untersuchungsmethoden des vorderen Augenabschnittes: Spaltlampe, Dreispiegelkontaktglas, Bikonvexlinsen, Tonometrie, Ophthalmoskopie, Exophthalmometrie, Schirmer-Test, bildgebende Verfahren in der Ophthalmologie.

Übergeordnetes Modul:

Medizinische und psychologische Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen wissen über die grundlegenden Zusammenhänge von Bau, Funktion und Erkrankungen des menschlichen Körpers Bescheid. Sie haben eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Organismus Mensch und beherrschen die biomedizinische Systematik und Terminologie. Sie verstehen die morphologischen und funktionellen Zusammenhänge des gesunden Körpers und der Entstehung von Krankheiten. Dies dient dem weiteren Verständnis der physiologischen und pathologischen Vorgänge. Die Studierenden sind in der Lage, lebensbedrohliche Zustände zu erkennen und die entsprechende Erste Hilfe zu leisten. Als grundlegende Kompetenz für eine Tätigkeit in der Gesundheitsbranche kennen sie die Mechanismen der Verbreitung von Infektionskrankheiten und können im Umgang mit PatientInnen die zur Vermeidung der Verbreitung von Infektionskrankheiten notwendigen Vorkehrungen treffen. Im Besonderen wissen sie Bescheid über Aufbau und Funktion des Bulbus, des Tränenapparates und der Lider und sowie über Untersuchungsmethoden des vorderen Augenabschnittes und bildgebender Verfahren in der Ophthalmologie. Sie kennen theoretische Konzepte von Gesundheit und Krankheit, und die Bedeutung von die Gesundheit bzw. Krankheit beeinflussenden Faktoren. Die AbsolventInnen kennen Klassifikationsschemata von Krankheiten, deren Bedeutung und Grundlagen und lernen exemplarische berufsrelevante psychische Störungen kennen.

Ein- und beidäugiges Sehen - Grundlagen

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1EBGVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Anatomie der Orbita, topografische Anatomie der Orbitainhalte. Anatomie und Physiologie der inneren Augenmuskeln und der Pupille. Detaillierte Anatomie der äußeren Augenmuskeln und des Bandapparates. Physiologie der Augenmuskeln (Innervationsgesetze, Listingsche Ebene, etc.) sowie detaillierte Kenntnisse der funktionsbestimmenden Parameter und der Augenmuskelfunktionen. Einführung in die Physiologie des Sehens und dessen anatomische Voraussetzungen. Definition, Bedeutung und Grundlagen des Licht-, Form- und Farbensinns. Grundlagen und Entwicklung der Sehschärfe und Prüfung der Sehschärfe.

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik - Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventenInnen kennen die anatomischen und physiologischen Grundlagen sowie die Entwicklung des normalen ein- und beidäugigen Sehens. Sie besitzen detaillierte Kenntnisse über die Physiologie des Sehens, über die Orbita und die Augenmuskeln. Sie verstehen die einäugige und paarige Funktion der Augenmuskeln sowie die Innervationsgesetze. Sie können aus den anatomischen Bedingungen die Bewegungsmechanik der Augen ableiten. Sie wissen über die Grundlagen der Sehschärfe und der Sehschärfenprüfung sowie über die normale Sensorik und Sensomotorik des Binokularsehens Bescheid. Sie sind sich ihres eigenen ein- und beidäugigen Sehens und dessen Qualitäten bewusst. Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise der technischen Geräte am orthoptischen Arbeitsplatz, sowie angewandte Hygienemaßnahmen im Arbeitsbereich von OrthoptistInnen.

Einführung in Beruf und Studium

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1EBSIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in das Studium der Orthoptik und den Gegenstandbereich des Faches: es wird auf die Studienorte FHS und SALK, den Studienablauf, Studieninhalte, gesetzliche Rahmenbedingungen, relevante Teile des Akkreditierungsantrages und der FHS-Prüfungsordnung, Semesterinhalte und –schwerpunkte und Berufspraktikum eingegangen. Einführung in Beruf und Arbeitsfelder; gesetzliche Rahmenbedingungen (MTD-Gesetz) und Veränderungen des Berufsfeldes, historische Entwicklung und internationaler Vergleich des Berufes. Besonderes Augenmerk wird auf die Berufsethik und die Berufspflichten gelegt. Herausarbeiten von Schnittstellen und Kernkompetenzen angrenzender Berufe z.B. ÄrztInnen, Pflegepersonen, OptikerInnen, OptometristInnen, FrühförderInnen, MTDs, etc. Die Schritte des orthoptischen Prozesses werden abgebildet, die besondere Wichtigkeit der zielgruppenorientierten Beratung wird hervorgehoben. Einführung der Begriffe „gender & diversity“ und deren Bedeutung in der Orthoptik. Begleitende Beratung, Diskussion und Reflexion während der Einführungsphase.

Übergeordnetes Modul:

Einführung in Beruf und Studium

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen sind über Ablauf, Organisation, Inhalte und Schwerpunkte des Studiums informiert und kennen die Studienorte und deren spezifische Organisation. Sie haben einen differenzierten Einblick in den Beruf der Orthoptistin/des Orthoptisten bekommen und ihre Studienentscheidung auf dieser Basis reflektiert. Sie kennen unterschiedliche Arbeitsfelder der Orthoptik und deren spezifische Aufgaben und Zielsetzungen und können sie zu anderen Gesundheitsberufen in Beziehung setzen. Sie kennen Kernkompetenzen des eigenen Berufes und Schnittstellen und Kernkompetenzen angrenzender Berufe. Sie kennen die ethischen, gesellschaftlichen, gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des orthoptischen Berufes und können das Aufgabenfeld der Orthoptik im internationalen Vergleich analysieren. Sie kennen den Begriff des Orthoptischen Prozesses. Sie verstehen, in welchem gesellschaftlichen Umfeld ihre künftige Arbeit eingebettet ist und was dies bedeuten kann. Durch eine erste Auseinandersetzung mit Themenbereichen wie „gender und diversity“ beginnen sie die Komplexität der Gesundheitsversorgung an sich und die Notwendigkeit eines individuellen Zugangs zu PatientInnen zu verstehen. Die AbsolventInnen haben ihre Lernfähigkeit weiterentwickelt. Sie haben ihr eigenes Lernverhalten reflektiert und neue Methoden der Lernorganisation kennen gelernt. Sie verstehen Lernen als Prozess, kennen dessen Teilschritte und sind in der Lage, daraus individuelle Lernstrategien und Lernpläne abzuleiten. Sie sind sich ihrer Lernmotive bewusst und kennen Möglichkeiten, ihre Motivation zu beeinflussen. Sie kennen Lesetechniken, Strukturierungstechniken und Mnemotechniken und wissen um deren adäquaten Einsatz Bescheid. Sie setzen wissenschaftliche Methoden der fachspezifischen Informationsbeschaffung ein. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen des Projektmanagements und der Präsentationstechniken.

Einführung in die klinische Psychologie

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1EKPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bio-psycho-soziales Krankheitsmodell, Psychosomatik, Verhaltensmedizin, Gesundheit und Krankheit, Salutogenese versus Pathogenese, Coping und Compliance, Empowerment.

Übergeordnetes Modul:

Medizinische und psychologische Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen wissen über die grundlegenden Zusammenhänge von Bau, Funktion und Erkrankungen des menschlichen Körpers Bescheid. Sie haben eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Organismus Mensch und beherrschen die biomedizinische Systematik und Terminologie. Sie verstehen die morphologischen und funktionellen Zusammenhänge des gesunden Körpers und der Entstehung von Krankheiten. Dies dient dem weiteren Verständnis der physiologischen und pathologischen Vorgänge. Die Studierenden sind in der Lage, lebensbedrohliche Zustände zu erkennen und die entsprechende Erste Hilfe zu leisten. Als grundlegende Kompetenz für eine Tätigkeit in der Gesundheitsbranche kennen sie die Mechanismen der Verbreitung von Infektionskrankheiten und können im Umgang mit PatientInnen die zur Vermeidung der Verbreitung von Infektionskrankheiten notwendigen Vorkehrungen treffen. Im Besonderen wissen sie Bescheid über Aufbau und Funktion des Bulbus, des Tränenapparates und der Lider und sowie über Untersuchungsmethoden des vorderen Augenabschnittes und bildgebender Verfahren in der Ophthalmologie. Sie kennen theoretische Konzepte von Gesundheit und Krankheit, und die Bedeutung von die Gesundheit bzw. Krankheit beeinflussenden Faktoren. Die AbsolventInnen kennen Klassifikationsschemata von Krankheiten, deren Bedeutung und Grundlagen und lernen exemplarische berufsrelevante psychische Störungen kennen.

Fachpraxis Orthoptik 1

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1FP1IL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Synchron zu den Lehrinhalten der Lehrveranstaltungen des Moduls werden fachpraktische Übungen an KlientInnen und PatientInnen an Praktikumsstellen abgehalten. Die Studierenden üben in Kleingruppen die Anwendung der gelernten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, z.B. Visusprüfung, Covertest etc. aneinander und an ausgewählten Personen, sowie die Dokumentation der Untersuchungs- und Behandlungsergebnisse und Erstellung von ersten Un-tersuchungs- und Behandlungskonzepten. Bedarfsgerechte Repetitorien im Plenum sowie erstes Hinführen auf Zusammenschau von Befunden bzw. Prüfung auf Plausibilität. Klärung von Fragen im Theorie-Praxistransfer und umgekehrt.

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik und Strabismus

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventenInnen wissen grundsätzlich Bescheid über Ursachen, Symptome und Folgen der Störungen des Binokularsehens, insbesondere des Strabismus. Sie können zwischen physiologischem und pathologischem monokularen und binokularen Sehen differenzieren. Sie kennen die theoretischen und praktischen Grundlagen von Untersuchungsmethoden zur Sehschärfenprüfung und zur Feststellung von Strabismus und Amblyopie und können diese an ausgewählten Personen anwenden. Sie lernen erste Befunde zu vernetzen und verbessern orthoptisches Hintergrundwissen.

Grundlagen der Hygiene

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1HYGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundbegriffe (Bakteriologie, Virologie, Parasitologie) und Aufgabengebiete der Infektionshygiene, Umwelthygiene und Epidemiologie. Maßnahmen zur Infektionsverhütung - Prophylaxe, Impfungen/Immunisierung, Antisepsis, Desinfektion/Sterilisation. Nosokomiale Infektionen und Krankenhaushygiene, Umwelthygiene, Wasserhygiene, Abfallentsorgung.

Übergeordnetes Modul:

Medizinische und psychologische Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen wissen über die grundlegenden Zusammenhänge von Bau, Funktion und Erkrankungen des menschlichen Körpers Bescheid. Sie haben eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Organismus Mensch und beherrschen die biomedizinische Systematik und Terminologie. Sie verstehen die morphologischen und funktionellen Zusammenhänge des gesunden Körpers und der Entstehung von Krankheiten. Dies dient dem weiteren Verständnis der physiologischen und pathologischen Vorgänge. Die Studierenden sind in der Lage, lebensbedrohliche Zustände zu erkennen und die entsprechende Erste Hilfe zu leisten. Als grundlegende Kompetenz für eine Tätigkeit in der Gesundheitsbranche kennen sie die Mechanismen der Verbreitung von Infektionskrankheiten und können im Umgang mit PatientInnen die zur Vermeidung der Verbreitung von Infektionskrankheiten notwendigen Vorkehrungen treffen. Im Besonderen wissen sie Bescheid über Aufbau und Funktion des Bulbus, des Tränenapparates und der Lider und sowie über Untersuchungsmethoden des vorderen Augenabschnittes und bildgebender Verfahren in der Ophthalmologie. Sie kennen theoretische Konzepte von Gesundheit und Krankheit, und die Bedeutung von die Gesundheit bzw. Krankheit beeinflussenden Faktoren. Die AbsolventInnen kennen Klassifikationsschemata von Krankheiten, deren Bedeutung und Grundlagen und lernen exemplarische berufsrelevante psychische Störungen kennen.

Humanbiologie und Pathologie

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1HUPVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 5
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen der Anatomie, Physiologie, Histologie und Pathologie (Bau, Funktion und Erkrankungen). Die Zelle - von der Zelle zum Gewebe zu den Organen; kardiovaskuläres System, Nervensystem, Respirationstrakt, Niere und Harnwege, Bewegungsapparat, lymphatische Organe, Gastrointestinaltrakt, Fortpflanzungsorgane, Haut, Sinnesorgane, endokrine Organe. Lebensbedrohliche Situationen und Erste Hilfe Maßnahmen.

Übergeordnetes Modul:

Medizinische und psychologische Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen wissen über die grundlegenden Zusammenhänge von Bau, Funktion und Erkrankungen des menschlichen Körpers Bescheid. Sie haben eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Organismus Mensch und beherrschen die biomedizinische Systematik und Terminologie. Sie verstehen die morphologischen und funktionellen Zusammenhänge des gesunden Körpers und der Entstehung von Krankheiten. Dies dient dem weiteren Verständnis der physiologischen und pathologischen Vorgänge. Die Studierenden sind in der Lage, lebensbedrohliche Zustände zu erkennen und die entsprechende Erste Hilfe zu leisten. Als grundlegende Kompetenz für eine Tätigkeit in der Gesundheitsbranche kennen sie die Mechanismen der Verbreitung von Infektionskrankheiten und können im Umgang mit PatientInnen die zur Vermeidung der Verbreitung von Infektionskrankheiten notwendigen Vorkehrungen treffen. Im Besonderen wissen sie Bescheid über Aufbau und Funktion des Bulbus, des Tränenapparates und der Lider und sowie über Untersuchungsmethoden des vorderen Augenabschnittes und bildgebender Verfahren in der Ophthalmologie. Sie kennen theoretische Konzepte von Gesundheit und Krankheit, und die Bedeutung von die Gesundheit bzw. Krankheit beeinflussenden Faktoren. Die AbsolventInnen kennen Klassifikationsschemata von Krankheiten, deren Bedeutung und Grundlagen und lernen exemplarische berufsrelevante psychische Störungen kennen.

Lern- und Arbeitstechniken

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1LATIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Lernen als Prozess, Angewandte Lernpsychologie, Lernmotivation, Konzentrationsförderung, Mnemo-, Lese- und Strukturierungstechniken, Besonderheiten des Lernens im Studium, Lernen in der Gruppe, Prüfungsvorbereitung; Literaturrecherche, Bibliothekbenützung (Exkursion und Einführung in lokale fachspezifische Bibliotheken wie Univ.Augenklinik, PMU), fachspezifische Einführung in Datenbanken, Internetrecherche.

Übergeordnetes Modul:

Einführung in Beruf und Studium

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen sind über Ablauf, Organisation, Inhalte und Schwerpunkte des Studiums informiert und kennen die Studienorte und deren spezifische Organisation. Sie haben einen differenzierten Einblick in den Beruf der Orthoptistin/des Orthoptisten bekommen und ihre Studienentscheidung auf dieser Basis reflektiert. Sie kennen unterschiedliche Arbeitsfelder der Orthoptik und deren spezifische Aufgaben und Zielsetzungen und können sie zu anderen Gesundheitsberufen in Beziehung setzen. Sie kennen Kernkompetenzen des eigenen Berufes und Schnittstellen und Kernkompetenzen angrenzender Berufe. Sie kennen die ethischen, gesellschaftlichen, gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des orthoptischen Berufes und können das Aufgabenfeld der Orthoptik im internationalen Vergleich analysieren. Sie kennen den Begriff des Orthoptischen Prozesses. Sie verstehen, in welchem gesellschaftlichen Umfeld ihre künftige Arbeit eingebettet ist und was dies bedeuten kann. Durch eine erste Auseinandersetzung mit Themenbereichen wie „gender und diversity“ beginnen sie die Komplexität der Gesundheitsversorgung an sich und die Notwendigkeit eines individuellen Zugangs zu PatientInnen zu verstehen. Die AbsolventInnen haben ihre Lernfähigkeit weiterentwickelt. Sie haben ihr eigenes Lernverhalten reflektiert und neue Methoden der Lernorganisation kennen gelernt. Sie verstehen Lernen als Prozess, kennen dessen Teilschritte und sind in der Lage, daraus individuelle Lernstrategien und Lernpläne abzuleiten. Sie sind sich ihrer Lernmotive bewusst und kennen Möglichkeiten, ihre Motivation zu beeinflussen. Sie kennen Lesetechniken, Strukturierungstechniken und Mnemotechniken und wissen um deren adäquaten Einsatz Bescheid. Sie setzen wissenschaftliche Methoden der fachspezifischen Informationsbeschaffung ein. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen des Projektmanagements und der Präsentationstechniken.

Orthoptische Methoden - Grundlagen

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1OMGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Untersuchungsmethoden eines orthoptischen Standardstatus wie z.B. Grundbegriffe, Grundlagen und Methoden der Sehschärfenprüfung und Fixationsprüfung, Grundlagen und Methoden der Untersuchung der Motorik - Inspektion, Kopfhaltung, Augenstellung, Covertest, Schielwinkelmessung, Augenmotilität, Konvergenznahpunkt, Winkel Kappa. Umgang mit den dazugehörigen Untersuchungsgeräten und -tests, Untersuchungsergebnisse und deren Dokumentation, Grundlagen der Anamneseerhebung. Einführung in die Grundlagen der Untersuchung der Sensorik.

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik und Strabismus

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventenInnen wissen grundsätzlich Bescheid über Ursachen, Symptome und Folgen der Störungen des Binokularsehens, insbesondere des Strabismus. Sie können zwischen physiologischem und pathologischem monokularen und binokularen Sehen differenzieren. Sie kennen die theoretischen und praktischen Grundlagen von Untersuchungsmethoden zur Sehschärfenprüfung und zur Feststellung von Strabismus und Amblyopie und können diese an ausgewählten Personen anwenden. Sie lernen erste Befunde zu vernetzen und verbessern orthoptisches Hintergrundwissen.

Praktikum 1

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1PR1IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführungspraktikum: Kennenlernen der Berufsgruppen in der Augenheilkunde und deren Tätigkeitsbereiche insbesonders der/des OrthoptistIn im intra- und extramuralen Setting; teilnehmende Beobachtung am orthoptischen Prozess mit Durchführung erster Untersuchungen bezüglich Sehschärfe, Augenstellung, -motilität und Binokularfunktionen; Dokumentation der Befunde.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das Berufspraktikum allgemein und für das Einführungspraktikum speziell organisatorisches und administratives Grundwissen. Sie reflektieren ihre ersten Begegnungen mit verschiedenen Berufsgruppen im institutionellen Kontext und mit PatientInnen und Angehörigen im Einführungspraktikum und erkennen, dass ein Handlungs- und Entscheidungsrahmen im orthoptischen Handeln gegeben ist. Sie erkennen die Bedeutung einer systematischen Dokumentation im orthoptischen Prozess sowie im Ausbildungsprozess. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren und wissen, wie man bei lebensbedrohenden Zuständen im Berufsfeld Erste Hilfe leisten kann.

Praktikumsbegleitende Lehrveranstaltung 1

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1PB1IT
Typ IT
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in das Berufspraktikum, Zielsetzungen der praktischen Ausbildung, FH-MTD-AV, Leitfäden, Praktikumsbetreuung und –anleitung, Einführung und Übungen in Patientendokumentation und Ausbildungsprotokoll, Vorbereitung auf das Einführungspraktikum, Begleitung und Nachbereitung, Präsentation, Analyse und Reflexion der Berichte. Erste Hilfe-Maßnahmen im orthoptischen Umfeld.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das Berufspraktikum allgemein und für das Einführungspraktikum speziell organisatorisches und administratives Grundwissen. Sie reflektieren ihre ersten Begegnungen mit verschiedenen Berufsgruppen im institutionellen Kontext und mit PatientInnen und Angehörigen im Einführungspraktikum und erkennen, dass ein Handlungs- und Entscheidungsrahmen im orthoptischen Handeln gegeben ist. Sie erkennen die Bedeutung einer systematischen Dokumentation im orthoptischen Prozess sowie im Ausbildungsprozess. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren und wissen, wie man bei lebensbedrohenden Zuständen im Berufsfeld Erste Hilfe leisten kann.

Sensorik des Binokularsehens

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1SEBIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Sensorik wie z.B. sensomotorische Koordination der Augen, monokulare relative Lokalisation, absolute Lokalisation, sensorische Fusion inkl. Netzhautkorrespondenz, Voraussetzungen und Grade des beidäugigen Sehens, beidäugiges Sehen bei disparater Abbildung, binokular ausgelöste Hemmungsvorgänge, Entwicklung des beidäugigen Sehens, Orthophorie, -stellung, Ruhelagen, Fusionsbreite.

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik - Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventenInnen kennen die anatomischen und physiologischen Grundlagen sowie die Entwicklung des normalen ein- und beidäugigen Sehens. Sie besitzen detaillierte Kenntnisse über die Physiologie des Sehens, über die Orbita und die Augenmuskeln. Sie verstehen die einäugige und paarige Funktion der Augenmuskeln sowie die Innervationsgesetze. Sie können aus den anatomischen Bedingungen die Bewegungsmechanik der Augen ableiten. Sie wissen über die Grundlagen der Sehschärfe und der Sehschärfenprüfung sowie über die normale Sensorik und Sensomotorik des Binokularsehens Bescheid. Sie sind sich ihres eigenen ein- und beidäugigen Sehens und dessen Qualitäten bewusst. Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise der technischen Geräte am orthoptischen Arbeitsplatz, sowie angewandte Hygienemaßnahmen im Arbeitsbereich von OrthoptistInnen.

Strabismus

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1STRIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung wie z.B. Grundbegriffe, Terminologie, Klassifikation, pathologisches Binokularsehen (Diplopie, Suppression, anomale Korrespondenz), binokulare Sensorik bei Strabismus, Neuropathologie des Binokularsehens bei Strabismus, Grundsätze von Prävention, Diagnostik und Therapie; Ätiologie und Pathogenese, Heredität von Schielen.

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik und Strabismus

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventenInnen wissen grundsätzlich Bescheid über Ursachen, Symptome und Folgen der Störungen des Binokularsehens, insbesondere des Strabismus. Sie können zwischen physiologischem und pathologischem monokularen und binokularen Sehen differenzieren. Sie kennen die theoretischen und praktischen Grundlagen von Untersuchungsmethoden zur Sehschärfenprüfung und zur Feststellung von Strabismus und Amblyopie und können diese an ausgewählten Personen anwenden. Sie lernen erste Befunde zu vernetzen und verbessern orthoptisches Hintergrundwissen.

Technische und hygienische Standards

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB1THSIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die technische Ausstattung eines orthoptischen Arbeitsplatzes und der fachspezifischen Geräte zur orthoptischen Untersuchung und -behandlung, wie z.B. Geräte zur Prüfung von Visus, Fixation, Akkommodation, Geräte zur Refraktionsbestimmung und Schielwinkelmessung, zur Prüfung des Binokularsehens, zur Amblyopiebehandlung. Einführung in die grundlegende technische Ausstattung des ophthalmologischen Arbeitsplatzes, sowie angewandte Hygienemaßnahmen.

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik - Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventenInnen kennen die anatomischen und physiologischen Grundlagen sowie die Entwicklung des normalen ein- und beidäugigen Sehens. Sie besitzen detaillierte Kenntnisse über die Physiologie des Sehens, über die Orbita und die Augenmuskeln. Sie verstehen die einäugige und paarige Funktion der Augenmuskeln sowie die Innervationsgesetze. Sie können aus den anatomischen Bedingungen die Bewegungsmechanik der Augen ableiten. Sie wissen über die Grundlagen der Sehschärfe und der Sehschärfenprüfung sowie über die normale Sensorik und Sensomotorik des Binokularsehens Bescheid. Sie sind sich ihres eigenen ein- und beidäugigen Sehens und dessen Qualitäten bewusst. Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise der technischen Geräte am orthoptischen Arbeitsplatz, sowie angewandte Hygienemaßnahmen im Arbeitsbereich von OrthoptistInnen.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Amblyopie

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2ABYIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Amblyopie wie z.B. Definition, Häufigkeit, soziale Bedeutung; Eintei-lung, Ätiologie und Pathogenese; klinische Erscheinungsformen; Funktionsstörungen bei Amblyopie - Sehschärfe, Fixation, Kontrastempfindlichkeit; Akkommodation; Diagnostik und Differentialdiagnose; Behandlung und Behandlungsmethoden der Amblyopie, Risikofaktoren für Amblyopie; Prävention und Prophylaxe, Aufklärung und Beratung.

Übergeordnetes Modul:

Konkomitantes Schielen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die konkomitierenden Schielformen, deren sensorische und motorische Charakteristika, den speziellen Untersuchungsablauf, die Therapie sowie Verlauf und Prognose. Sie haben detaillierte Kenntnisse über die Amblyopie, ihre Ursachen, Formen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und können den diesbezüglichen therapeutischen Bedarf aus den Ergebnissen der Befunderhebung und der Altersstruktur der PatientInnen ableiten. Sie wissen über die Notwendigkeit der Prävention Bescheid. Die AbsolventInnen kennen ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation, Grundprinzipien der Gesprächsführung und können sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Sie wissen wie Informationsgespräche über Untersuchung und Behandlung mit PatientInnen und deren Angehörigen zu führen sind. Die AbsolventInnen sind sich der Notwendigkeit, Konflikte innerhalb des Teams anzusprechen, bewusst, können Feedback geben und können gemeinsam nach konstruktiven Lösungen suchen. Sie können einen allgemeinen orthoptischen Standardstatus bei ausgewählten Personen durchführen, die dafür notwendigen Untersuchungsmethoden auswählen und anwenden. Sie können die Ergebnisse dokumentieren, die Befunde mit Hilfe analysieren, zwischen normalen und auffälligen Befunden unterscheiden und sie mit Hilfestellung entsprechenden Krankheitsbildern zuordnen. Sie können einfache orthoptisch-diagnostisch-therapeutische Konzepte erstellen. Sie können die für die Untersuchungen notwendigen Geräte, Tests und Materialien handhaben. Sie haben anhand exemplarischer Beispiele die Abwicklung von Teilen des orthoptischen Prozesses geübt und reflektiert. Sie kennen grundlegende englische Fachausdrücke der konkomitanten Schielformen.

Ein- und beidäugiges Sehen - Vertiefung

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2EBVVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Anatomie des Gehirns mit den Schwerpunkten Sehbahn, Sehrinde und Blickzentren (inkl. Grundlagen des vestibulären Systems) sowie zentralnervöse Versorgung der Augenmuskeln. Detaillierte Neurophysiologie des Sehens bzw. der Sehverarbeitung sowie deren Störungen (Entstehung, Folgen, etc.).

Übergeordnetes Modul:

Augenheilkunde und Optometrie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen wissen Bescheid über die Grundzüge der Pathologie des vorderen und hinteren Augenabschnittes, der Tränenorgane und der Lider sowie über das Glaukom. Sie kennen die Untersuchungsmethoden, welche zur Erkennung und Beurteilung der besprochenen Erkrankungen notwendig sind und haben grundlegende Kenntnisse über Indikationen und Wirkungen der medikamentösen und chirurgischen Augentherapien. Des Weiteren besitzen sie Kenntnisse über pharmakologische Grundlagen und wissen Bescheid über die Wirkungsweise der gängigsten Medikamente im Bereich der Strabologie. Die AbsolventenInnen kennen die neuroanatomische und –physiologische Basis der visuellen Wahrnehmung bzw. des Sehens. Die AbsolventInnen besitzen detaillierte Kenntnisse über physikalische und physiologische Optik. Sie können die optischen Gegebenheiten in einem normal- und fehlsichtigen Auge und deren Beeinflussung durch Brillengläser erklären. Sie wissen über das Sehen mit Brille Bescheid und können die Messung der verschiedenen Brillengläserarten am manuellen Scheitelbrechwertmesser durchführen. Sie besitzen Kenntnisse über Brillen- und Gläserarten und Brillenfassungen und kennen wesentliche Parameter des Verordnungsscheines von Brillen. Sie wissen Bescheid über Refraktionsentwicklung, Akkommodation, Pupillomotorik, Presbyopie und Korrektur von Refraktionsanomalien.

Fachpraxis Orthoptik 2

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2FP2UE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Synchron zu den Lehrinhalten der Lehrveranstaltungen des Moduls werden fachpraktische Übungen in Kleingruppen an KlientInnen und PatientInnen an Praktikumsstellen abgehalten. Die Studierenden üben die Anwendung der gelernten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden an exemplarisch ausgewählten PatientInnen mit Krankheitsbildern des konkomitanten Schielens und der Amblyopie. Dabei werden sukzessive und je nach Ausbildungsstand Teile des orthoptischen Prozesses geübt (z.B. Anamneseerhebung, Erstellung eines diagnostischen Konzeptes, Befunderhebung, -analyse und -interpretation, Ableitung erster Diagnosen, Erstellung eines einfachen Therapie- und Beratungskonzeptes, Befunddokumentation) und reflektiert.

Übergeordnetes Modul:

Konkomitantes Schielen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die konkomitierenden Schielformen, deren sensorische und motorische Charakteristika, den speziellen Untersuchungsablauf, die Therapie sowie Verlauf und Prognose. Sie haben detaillierte Kenntnisse über die Amblyopie, ihre Ursachen, Formen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und können den diesbezüglichen therapeutischen Bedarf aus den Ergebnissen der Befunderhebung und der Altersstruktur der PatientInnen ableiten. Sie wissen über die Notwendigkeit der Prävention Bescheid. Die AbsolventInnen kennen ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation, Grundprinzipien der Gesprächsführung und können sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Sie wissen wie Informationsgespräche über Untersuchung und Behandlung mit PatientInnen und deren Angehörigen zu führen sind. Die AbsolventInnen sind sich der Notwendigkeit, Konflikte innerhalb des Teams anzusprechen, bewusst, können Feedback geben und können gemeinsam nach konstruktiven Lösungen suchen. Sie können einen allgemeinen orthoptischen Standardstatus bei ausgewählten Personen durchführen, die dafür notwendigen Untersuchungsmethoden auswählen und anwenden. Sie können die Ergebnisse dokumentieren, die Befunde mit Hilfe analysieren, zwischen normalen und auffälligen Befunden unterscheiden und sie mit Hilfestellung entsprechenden Krankheitsbildern zuordnen. Sie können einfache orthoptisch-diagnostisch-therapeutische Konzepte erstellen. Sie können die für die Untersuchungen notwendigen Geräte, Tests und Materialien handhaben. Sie haben anhand exemplarischer Beispiele die Abwicklung von Teilen des orthoptischen Prozesses geübt und reflektiert. Sie kennen grundlegende englische Fachausdrücke der konkomitanten Schielformen.

Grundlagen der Pharmakologie

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2PHAVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Definitionen, Begriffsbestimmungen, gesetzliche Grundlagen, Phasen der Arzneimittelentwicklung, Rezeptpflicht, allgemeine Pharmakologie – Austria Codex, Vidal, Medis, Maßeinheiten zur Dosierung, Applikation und Resorption, Pharmakokinetik, Pharmakodynamik, Arzneiformen. Ophthalmika, Grundlagen von Nebenwirkungen auf das Auge, Wirkungsweise von Analgetika, Einführung in das autonome Nervensystem; relevante Medikamente in der Strabologie (z.B. Cyclopentolat, Homatropin, Mydriaticum, Fluorescin). Wirkungen, Nebenwirkungen, Wechsel-wirkungen und Kontraindikationen.

Übergeordnetes Modul:

Augenheilkunde und Optometrie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen wissen Bescheid über die Grundzüge der Pathologie des vorderen und hinteren Augenabschnittes, der Tränenorgane und der Lider sowie über das Glaukom. Sie kennen die Untersuchungsmethoden, welche zur Erkennung und Beurteilung der besprochenen Erkrankungen notwendig sind und haben grundlegende Kenntnisse über Indikationen und Wirkungen der medikamentösen und chirurgischen Augentherapien. Des Weiteren besitzen sie Kenntnisse über pharmakologische Grundlagen und wissen Bescheid über die Wirkungsweise der gängigsten Medikamente im Bereich der Strabologie. Die AbsolventenInnen kennen die neuroanatomische und –physiologische Basis der visuellen Wahrnehmung bzw. des Sehens. Die AbsolventInnen besitzen detaillierte Kenntnisse über physikalische und physiologische Optik. Sie können die optischen Gegebenheiten in einem normal- und fehlsichtigen Auge und deren Beeinflussung durch Brillengläser erklären. Sie wissen über das Sehen mit Brille Bescheid und können die Messung der verschiedenen Brillengläserarten am manuellen Scheitelbrechwertmesser durchführen. Sie besitzen Kenntnisse über Brillen- und Gläserarten und Brillenfassungen und kennen wesentliche Parameter des Verordnungsscheines von Brillen. Sie wissen Bescheid über Refraktionsentwicklung, Akkommodation, Pupillomotorik, Presbyopie und Korrektur von Refraktionsanomalien.

Kommunikation und Patientenführung 1

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2KP1IL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Kommunikation: Theorien und Modelle, Gesprächsvoraussetzungen und -techniken, nonverbale Kommunikation, Kommunikation im beruflichen Kontext (interdisziplinäres-interprofessionelles Team). Einführung in die Patientenführung und Beratung: Therapeutische Entscheidungsgrundlagen (z.B. Informed Consent, Informed Decision Making,…), Grundlagen der Beratung und Patientenführung (z.B. Lerntheorien und deren Bedeutung für die Beratung, Stress und Coping, Compliance, Motivation und Empowerment), Anamnese- und Beratungsgespräch.

Übergeordnetes Modul:

Konkomitantes Schielen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die konkomitierenden Schielformen, deren sensorische und motorische Charakteristika, den speziellen Untersuchungsablauf, die Therapie sowie Verlauf und Prognose. Sie haben detaillierte Kenntnisse über die Amblyopie, ihre Ursachen, Formen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und können den diesbezüglichen therapeutischen Bedarf aus den Ergebnissen der Befunderhebung und der Altersstruktur der PatientInnen ableiten. Sie wissen über die Notwendigkeit der Prävention Bescheid. Die AbsolventInnen kennen ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation, Grundprinzipien der Gesprächsführung und können sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Sie wissen wie Informationsgespräche über Untersuchung und Behandlung mit PatientInnen und deren Angehörigen zu führen sind. Die AbsolventInnen sind sich der Notwendigkeit, Konflikte innerhalb des Teams anzusprechen, bewusst, können Feedback geben und können gemeinsam nach konstruktiven Lösungen suchen. Sie können einen allgemeinen orthoptischen Standardstatus bei ausgewählten Personen durchführen, die dafür notwendigen Untersuchungsmethoden auswählen und anwenden. Sie können die Ergebnisse dokumentieren, die Befunde mit Hilfe analysieren, zwischen normalen und auffälligen Befunden unterscheiden und sie mit Hilfestellung entsprechenden Krankheitsbildern zuordnen. Sie können einfache orthoptisch-diagnostisch-therapeutische Konzepte erstellen. Sie können die für die Untersuchungen notwendigen Geräte, Tests und Materialien handhaben. Sie haben anhand exemplarischer Beispiele die Abwicklung von Teilen des orthoptischen Prozesses geübt und reflektiert. Sie kennen grundlegende englische Fachausdrücke der konkomitanten Schielformen.

Konkomitantes Schielen - Krankheitsbilder

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2KSKIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Pseudostrabismus, manifeste und latente konkomitante Strabismusformen (Innenschielen, Außenschielen, vertikale Deviationen), Asthenopie (Einführung): z.B. Klassifikation, Ätiologie und Pathogenese, motorische und sensorische Charakteristika, Basis- und spezielle Diagnostik und erste Befundvernetzung, Untersuchungsablauf, Differentialdiagnose, typische Befunde, Therapie, Verlauf und Prognose, Aufklärung und Beratung; englische Fachterminologie; Clinical Reasoning (Einführung des Begriffes, erste Anwendungsbeispiele).

Übergeordnetes Modul:

Konkomitantes Schielen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die konkomitierenden Schielformen, deren sensorische und motorische Charakteristika, den speziellen Untersuchungsablauf, die Therapie sowie Verlauf und Prognose. Sie haben detaillierte Kenntnisse über die Amblyopie, ihre Ursachen, Formen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und können den diesbezüglichen therapeutischen Bedarf aus den Ergebnissen der Befunderhebung und der Altersstruktur der PatientInnen ableiten. Sie wissen über die Notwendigkeit der Prävention Bescheid. Die AbsolventInnen kennen ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation, Grundprinzipien der Gesprächsführung und können sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Sie wissen wie Informationsgespräche über Untersuchung und Behandlung mit PatientInnen und deren Angehörigen zu führen sind. Die AbsolventInnen sind sich der Notwendigkeit, Konflikte innerhalb des Teams anzusprechen, bewusst, können Feedback geben und können gemeinsam nach konstruktiven Lösungen suchen. Sie können einen allgemeinen orthoptischen Standardstatus bei ausgewählten Personen durchführen, die dafür notwendigen Untersuchungsmethoden auswählen und anwenden. Sie können die Ergebnisse dokumentieren, die Befunde mit Hilfe analysieren, zwischen normalen und auffälligen Befunden unterscheiden und sie mit Hilfestellung entsprechenden Krankheitsbildern zuordnen. Sie können einfache orthoptisch-diagnostisch-therapeutische Konzepte erstellen. Sie können die für die Untersuchungen notwendigen Geräte, Tests und Materialien handhaben. Sie haben anhand exemplarischer Beispiele die Abwicklung von Teilen des orthoptischen Prozesses geübt und reflektiert. Sie kennen grundlegende englische Fachausdrücke der konkomitanten Schielformen.

Konkomitantes Schielen - Orthoptische Methoden

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2KSOIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Methoden der Untersuchung der Sensorik - wie z.B. Binokularsehen, Netzhautkorrespondenz und die spezielle Anwendung auf die verschiedenen Qualitäten des Binokularsehens (Fusion, Hemmung, Diplopie, Korrespondenz, Stereopsis); Untersuchungsmethoden zur Bestimmung der akkommodativen Vergenz und der Akkommodation, Fusionsbreite; Vertiefende Untersuchungsmethoden der Motorik; mögliche Untersuchungsergebnisse und deren Dokumentation.

Übergeordnetes Modul:

Konkomitantes Schielen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die konkomitierenden Schielformen, deren sensorische und motorische Charakteristika, den speziellen Untersuchungsablauf, die Therapie sowie Verlauf und Prognose. Sie haben detaillierte Kenntnisse über die Amblyopie, ihre Ursachen, Formen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und können den diesbezüglichen therapeutischen Bedarf aus den Ergebnissen der Befunderhebung und der Altersstruktur der PatientInnen ableiten. Sie wissen über die Notwendigkeit der Prävention Bescheid. Die AbsolventInnen kennen ausgewählte Theorien und Modelle der Kommunikation, Grundprinzipien der Gesprächsführung und können sie in Situationen der beruflichen Praxis anwenden. Sie wissen wie Informationsgespräche über Untersuchung und Behandlung mit PatientInnen und deren Angehörigen zu führen sind. Die AbsolventInnen sind sich der Notwendigkeit, Konflikte innerhalb des Teams anzusprechen, bewusst, können Feedback geben und können gemeinsam nach konstruktiven Lösungen suchen. Sie können einen allgemeinen orthoptischen Standardstatus bei ausgewählten Personen durchführen, die dafür notwendigen Untersuchungsmethoden auswählen und anwenden. Sie können die Ergebnisse dokumentieren, die Befunde mit Hilfe analysieren, zwischen normalen und auffälligen Befunden unterscheiden und sie mit Hilfestellung entsprechenden Krankheitsbildern zuordnen. Sie können einfache orthoptisch-diagnostisch-therapeutische Konzepte erstellen. Sie können die für die Untersuchungen notwendigen Geräte, Tests und Materialien handhaben. Sie haben anhand exemplarischer Beispiele die Abwicklung von Teilen des orthoptischen Prozesses geübt und reflektiert. Sie kennen grundlegende englische Fachausdrücke der konkomitanten Schielformen.

Ophthalmologie

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2OPHVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Pathologie der Lider, der Orbita und des vorderen und hinteren Augenabschnittes: Bindehaut, Hornhaut, Sklera, Iris, Linse, Chorioidea, Glaskörper, Netzhaut, Glaukom; spezielle Untersuchungsmethoden, Ophthalmochirurgie, medikamentöse Augentherapie.

Übergeordnetes Modul:

Augenheilkunde und Optometrie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen wissen Bescheid über die Grundzüge der Pathologie des vorderen und hinteren Augenabschnittes, der Tränenorgane und der Lider sowie über das Glaukom. Sie kennen die Untersuchungsmethoden, welche zur Erkennung und Beurteilung der besprochenen Erkrankungen notwendig sind und haben grundlegende Kenntnisse über Indikationen und Wirkungen der medikamentösen und chirurgischen Augentherapien. Des Weiteren besitzen sie Kenntnisse über pharmakologische Grundlagen und wissen Bescheid über die Wirkungsweise der gängigsten Medikamente im Bereich der Strabologie. Die AbsolventenInnen kennen die neuroanatomische und –physiologische Basis der visuellen Wahrnehmung bzw. des Sehens. Die AbsolventInnen besitzen detaillierte Kenntnisse über physikalische und physiologische Optik. Sie können die optischen Gegebenheiten in einem normal- und fehlsichtigen Auge und deren Beeinflussung durch Brillengläser erklären. Sie wissen über das Sehen mit Brille Bescheid und können die Messung der verschiedenen Brillengläserarten am manuellen Scheitelbrechwertmesser durchführen. Sie besitzen Kenntnisse über Brillen- und Gläserarten und Brillenfassungen und kennen wesentliche Parameter des Verordnungsscheines von Brillen. Sie wissen Bescheid über Refraktionsentwicklung, Akkommodation, Pupillomotorik, Presbyopie und Korrektur von Refraktionsanomalien.

Physikalische Optik

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2PKOIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung und Begriffserklärung: physikalische und physiologische Optik, Theorie über Lichteigenschaften, geometrische Optik (wie z.B. Reflexionsgesetz, Brechungsgesetz, Abbildung an Linsen, optische Instrumente), Gläserbestimmung am Scheitelbrechwertmesser, Brillenlehre wie z.B. Sehen mit Brille, Brillenarten, Brillenfassungen, Brillenrezept.

Übergeordnetes Modul:

Augenheilkunde und Optometrie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen wissen Bescheid über die Grundzüge der Pathologie des vorderen und hinteren Augenabschnittes, der Tränenorgane und der Lider sowie über das Glaukom. Sie kennen die Untersuchungsmethoden, welche zur Erkennung und Beurteilung der besprochenen Erkrankungen notwendig sind und haben grundlegende Kenntnisse über Indikationen und Wirkungen der medikamentösen und chirurgischen Augentherapien. Des Weiteren besitzen sie Kenntnisse über pharmakologische Grundlagen und wissen Bescheid über die Wirkungsweise der gängigsten Medikamente im Bereich der Strabologie. Die AbsolventenInnen kennen die neuroanatomische und –physiologische Basis der visuellen Wahrnehmung bzw. des Sehens. Die AbsolventInnen besitzen detaillierte Kenntnisse über physikalische und physiologische Optik. Sie können die optischen Gegebenheiten in einem normal- und fehlsichtigen Auge und deren Beeinflussung durch Brillengläser erklären. Sie wissen über das Sehen mit Brille Bescheid und können die Messung der verschiedenen Brillengläserarten am manuellen Scheitelbrechwertmesser durchführen. Sie besitzen Kenntnisse über Brillen- und Gläserarten und Brillenfassungen und kennen wesentliche Parameter des Verordnungsscheines von Brillen. Sie wissen Bescheid über Refraktionsentwicklung, Akkommodation, Pupillomotorik, Presbyopie und Korrektur von Refraktionsanomalien.

Physiologische Optik

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2PLOIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Das Auge als zusammengesetztes optisches System, Refraktionsanomalien und deren Korrektur mit besonderer Berücksichtigung von Vorsorge und Strabologie, Refraktionsentwicklung, Akkommodation, Pupillomotorik, Presbyopie.

Übergeordnetes Modul:

Augenheilkunde und Optometrie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen wissen Bescheid über die Grundzüge der Pathologie des vorderen und hinteren Augenabschnittes, der Tränenorgane und der Lider sowie über das Glaukom. Sie kennen die Untersuchungsmethoden, welche zur Erkennung und Beurteilung der besprochenen Erkrankungen notwendig sind und haben grundlegende Kenntnisse über Indikationen und Wirkungen der medikamentösen und chirurgischen Augentherapien. Des Weiteren besitzen sie Kenntnisse über pharmakologische Grundlagen und wissen Bescheid über die Wirkungsweise der gängigsten Medikamente im Bereich der Strabologie. Die AbsolventenInnen kennen die neuroanatomische und –physiologische Basis der visuellen Wahrnehmung bzw. des Sehens. Die AbsolventInnen besitzen detaillierte Kenntnisse über physikalische und physiologische Optik. Sie können die optischen Gegebenheiten in einem normal- und fehlsichtigen Auge und deren Beeinflussung durch Brillengläser erklären. Sie wissen über das Sehen mit Brille Bescheid und können die Messung der verschiedenen Brillengläserarten am manuellen Scheitelbrechwertmesser durchführen. Sie besitzen Kenntnisse über Brillen- und Gläserarten und Brillenfassungen und kennen wesentliche Parameter des Verordnungsscheines von Brillen. Sie wissen Bescheid über Refraktionsentwicklung, Akkommodation, Pupillomotorik, Presbyopie und Korrektur von Refraktionsanomalien.

Praktikum 2

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2PR2IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 9
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Durchführung von Anamnese und orthoptischem Standardstatus bei ausgewählten PatientInnen an Praktikumsstellen, Ausmessen von Brillen, Amblyopietherapie. Dokumentation und Analyse der Ergebnisse. Durchführung von ausgewählten ophthalmologischen Untersuchungen und Hygienemaßnahmen im Arbeitsbereich der Orthoptik.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum des Semesters und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Grundwissen und sind in der Lage, Praktikumsberichte entsprechend nach Ausbildungsstand zu erstellen. Sie können bei ausgewählten PatientInnen Anamnese und orthoptischen Standardstatus dem Ausbildungsstand entsprechend durchführen, die Ergebnisse dokumentieren, Monofokalbrillen ausmessen und Amblyopieschulungen konzipieren und mit Hilfe durchführen. Sie können ausgewählte ophthalmologische Untersuchungen (z.B. automatische Perimetrie, Untersuchungen zu Glaukomdiagnostik, etc.) und Hygienenmaßnahmen im Arbeitsbereich der Orthoptik durchführen. Sie können entsprechend dem praktischen Ausbildungsstand anonymisierte Patientenprotokolle verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von ersten Patientendemonstrationen erwerben sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Sie erkennen die Bedeutung einer systematisch em-pirischen Datenerfassung im orthoptischen Prozess. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Studienabschnittes zu thematisieren und zielgerichtete Strategien zu entwickeln, um den Lernerfolg zu sichern.

Praktikumsbegleitende Lehrveranstaltung 2

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2PB2IT
Typ IT
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Parallel zum Praktikum werden praktische Patientendemonstrationen an Praktikumsstellen durch Studierende sowie Zielvereinbarungs- und Beurteilungsgespräche mit Studierenden im Einzel- bzw. im Gruppensetting durchgeführt. Patientenprotokolle und Berichte – Dokumentation, Analyse, Präsentation, Diskussion und Reflexion der fachlich-methodischen und soziokommunikativen Ergebnisse und Erkenntnisse.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum des Semesters und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Grundwissen und sind in der Lage, Praktikumsberichte entsprechend nach Ausbildungsstand zu erstellen. Sie können bei ausgewählten PatientInnen Anamnese und orthoptischen Standardstatus dem Ausbildungsstand entsprechend durchführen, die Ergebnisse dokumentieren, Monofokalbrillen ausmessen und Amblyopieschulungen konzipieren und mit Hilfe durchführen. Sie können ausgewählte ophthalmologische Untersuchungen (z.B. automatische Perimetrie, Untersuchungen zu Glaukomdiagnostik, etc.) und Hygienenmaßnahmen im Arbeitsbereich der Orthoptik durchführen. Sie können entsprechend dem praktischen Ausbildungsstand anonymisierte Patientenprotokolle verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von ersten Patientendemonstrationen erwerben sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Sie erkennen die Bedeutung einer systematisch em-pirischen Datenerfassung im orthoptischen Prozess. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Studienabschnittes zu thematisieren und zielgerichtete Strategien zu entwickeln, um den Lernerfolg zu sichern.

Projektmanagement

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2PMMIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen des Projektmanagements; Projektarten, Projektabgrenzung, Projektorganisation; Zieldefinitionen; Projektphasen, Terminplanung, Ressourcenplanung, Kostenplanung, Dokumentation und Erstellung eines Projektplanes. Arten von Präsentationen, Gliederung einer Präsentation, Vorbereitung, Medien, Interaktion mit den ZuhörerInnen, Sprache und Präsentationstechnik.

Übergeordnetes Modul:

Einführung in Beruf und Studium

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen sind über Ablauf, Organisation, Inhalte und Schwerpunkte des Studiums informiert und kennen die Studienorte und deren spezifische Organisation. Sie haben einen differenzierten Einblick in den Beruf der Orthoptistin/des Orthoptisten bekommen und ihre Studienentscheidung auf dieser Basis reflektiert. Sie kennen unterschiedliche Arbeitsfelder der Orthoptik und deren spezifische Aufgaben und Zielsetzungen und können sie zu anderen Gesundheitsberufen in Beziehung setzen. Sie kennen Kernkompetenzen des eigenen Berufes und Schnittstellen und Kernkompetenzen angrenzender Berufe. Sie kennen die ethischen, gesellschaftlichen, gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des orthoptischen Berufes und können das Aufgabenfeld der Orthoptik im internationalen Vergleich analysieren. Sie kennen den Begriff des Orthoptischen Prozesses. Sie verstehen, in welchem gesellschaftlichen Umfeld ihre künftige Arbeit eingebettet ist und was dies bedeuten kann. Durch eine erste Auseinandersetzung mit Themenbereichen wie „gender und diversity“ beginnen sie die Komplexität der Gesundheitsversorgung an sich und die Notwendigkeit eines individuellen Zugangs zu PatientInnen zu verstehen. Die AbsolventInnen haben ihre Lernfähigkeit weiterentwickelt. Sie haben ihr eigenes Lernverhalten reflektiert und neue Methoden der Lernorganisation kennen gelernt. Sie verstehen Lernen als Prozess, kennen dessen Teilschritte und sind in der Lage, daraus individuelle Lernstrategien und Lernpläne abzuleiten. Sie sind sich ihrer Lernmotive bewusst und kennen Möglichkeiten, ihre Motivation zu beeinflussen. Sie kennen Lesetechniken, Strukturierungstechniken und Mnemotechniken und wissen um deren adäquaten Einsatz Bescheid. Sie setzen wissenschaftliche Methoden der fachspezifischen Informationsbeschaffung ein. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen des Projektmanagements und der Präsentationstechniken.

Reflexive Lern- und Praxisbegleitung 1

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer OTKB2RF1RC
Typ RC
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 0,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Information zu relevanten Themen und Fragestellungen der Ausbildung, Vorbereitung auf das Praktikum, Austausch über Lernerfahrungen und Praktikumsverlauf, Fragestellungen und Problemlösungen, Reflexion über Zusammenarbeit und Konflikte, Selbstsorge der Studierenden im unmittelbaren Kontakt mit den PatientInnen, Lern- und Kommunikationsaspekte im beruflichen Feld, Motivation der Studierenden.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum des Semesters und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Grundwissen und sind in der Lage, Praktikumsberichte entsprechend nach Ausbildungsstand zu erstellen. Sie können bei ausgewählten PatientInnen Anamnese und orthoptischen Standardstatus dem Ausbildungsstand entsprechend durchführen, die Ergebnisse dokumentieren, Monofokalbrillen ausmessen und Amblyopieschulungen konzipieren und mit Hilfe durchführen. Sie können ausgewählte ophthalmologische Untersuchungen (z.B. automatische Perimetrie, Untersuchungen zu Glaukomdiagnostik, etc.) und Hygienenmaßnahmen im Arbeitsbereich der Orthoptik durchführen. Sie können entsprechend dem praktischen Ausbildungsstand anonymisierte Patientenprotokolle verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von ersten Patientendemonstrationen erwerben sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Sie erkennen die Bedeutung einer systematisch em-pirischen Datenerfassung im orthoptischen Prozess. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Studienabschnittes zu thematisieren und zielgerichtete Strategien zu entwickeln, um den Lernerfolg zu sichern.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Berufsfeldbezogenes Projekt

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3BFPPT
Typ PT
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Konzeption, Organisation und Abwicklung eines berufsfeldbezogenen Projektes zu Lehrveranstaltungen des Semesters.

Übergeordnetes Modul:

Refraktion und Vorsorge

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen besitzen grundlegende Kenntnisse in den Gesundheitswissenschaften und können die eigene Berufsdisziplin in einem die medizinische Wissenschaft integrierenden und erweiterten Bezugsrahmen zuordnen. Sie erkennen die Bedeutung der Gesundheitsförderung und Prävention und wissen Bescheid, welche orthoptischen Methoden altersentsprechend in Screening-Untersuchungen einzusetzen sind und nach welchen Kriterien Refraktionsfehler in der Vorsorge zu behandeln sind. Sie können das bisher gelernte Wissen anhand eines ersten Projektes mit Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention umsetzen. Sie kennen objektive und subjektive Untersuchungsmethoden der Refraktion und können diese in einfachen Fällen durchführen. Sie wissen über die Möglichkeiten der refraktiven Chirurgie Bescheid, sowie über deren Indikationen und Kontraindikationen. Sie kennen verschiedene Arten von Kontaktlinsen, deren Einsatzmöglichkeiten und Handhabung sowie die Grundlagen der Anpassung.

Einführung in die Statistik

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3ESTIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Statistik (z.B. Skalenniveaus, Normalverteilung, statistische Überprüfung von Fragestellungen, einfache deskriptive Methode); Anhand konkreter einfacher Beispiele werden Dateneingabe, Datenanalyse und –interpretation gezeigt und geübt. Praxisbezug wird durch die systematische Analyse und kritische Betrachtung exemplarischer wissenschaftlicher (orthoptischer) Fachliteratur erlangt.

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliches Arbeiten - Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen haben einen Einblick in die spezifische Herangehensweise der Wissenschaft an Problemstellungen gewonnen, kennen die für ihr Berufsfeld relevanten Forschungsmethoden, die ihnen zugrunde liegenden Voraussetzungen und die damit zu bearbeitenden Fragestellungen und können relevante Forschungsfragen aus ihrem Berufsfeld formulieren. Sie können in Bezug auf offene Fragen aus ihrem Berufsfeld zwischen Vermutungen, eigenen Erfahrungen und abgesichertem Wissen unterscheiden, mit anderen eine sachliche Auseinandersetzung führen, den eigenen Standpunkt sachlich argumentieren und sind für berechtigte Einwände offen. Sie können berufsfeldbezogene wissenschaftliche Arbeiten (Bachelorarbeiten) selbstständig verfassen und Sachverhalte sowie eigene Überlegungen in Sachtexten klar und nachvollziehbar darstellen. Sie haben einen Einblick in die wichtigsten deskriptiven statistischen Methoden. Sie können einfache Dateneingabe, -analysen sowie Dateninterpretationen durchführen. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen der Qualitätsentwicklung und -sicherung

Einführung in wissenschaftliches Arbeiten

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3EWAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Alltags- versus wissenschaftliches Wissen, Forschung: Prozess, Untersuchungsablauf, formale Kriterien, Rahmenbedingungen; Zitieren, Bibliographieren, Exzerpieren; Verarbeiten und Vernetzen von Informationen; Verfassen wissenschaftlicher Texte - Formaler Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten; Einführung in gezielte Anwendung von Forschungsmethoden

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliches Arbeiten - Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen haben einen Einblick in die spezifische Herangehensweise der Wissenschaft an Problemstellungen gewonnen, kennen die für ihr Berufsfeld relevanten Forschungsmethoden, die ihnen zugrunde liegenden Voraussetzungen und die damit zu bearbeitenden Fragestellungen und können relevante Forschungsfragen aus ihrem Berufsfeld formulieren. Sie können in Bezug auf offene Fragen aus ihrem Berufsfeld zwischen Vermutungen, eigenen Erfahrungen und abgesichertem Wissen unterscheiden, mit anderen eine sachliche Auseinandersetzung führen, den eigenen Standpunkt sachlich argumentieren und sind für berechtigte Einwände offen. Sie können berufsfeldbezogene wissenschaftliche Arbeiten (Bachelorarbeiten) selbstständig verfassen und Sachverhalte sowie eigene Überlegungen in Sachtexten klar und nachvollziehbar darstellen. Sie haben einen Einblick in die wichtigsten deskriptiven statistischen Methoden. Sie können einfache Dateneingabe, -analysen sowie Dateninterpretationen durchführen. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen der Qualitätsentwicklung und -sicherung

Fachpraxis Orthoptik 3

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3FP2UE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Synchron zu den Lehrinhalten der Lehrveranstaltungen des Semesters werden fachpraktische Übungen an KlientInnen und PatientInnen an Praktikumsstellen abgehalten. Die Studierenden vertiefen die Anwendung des allgemeinen orthoptischen Status und üben die gelernten Untersuchungsmethoden und Behandlungsmaßnahmen an sich selbst und exemplarisch an betroffenen PatientInnen mit Augenbewegungsstörungen. Dabei wird die Abwicklung des orthoptischen Prozesses geübt (Anamneseerhebung, Erstellung eines diagnostischen Konzeptes, Befunderhebung, Analyse und Interpretation, Ableitung der Diagnose, Erstellung eines Therapiekonzeptes, erste Beratungs- und Aufklärungsgespräche, Dokumentation und Erstellung von einfachen Befundberichten) und reflektiert.

Übergeordnetes Modul:

Inkomitantes Schielen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen vertiefen die Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie der Hirnnerven und erwerben Fachkompetenz in der Pathologie der Hirnnerven und von erworbenen Augenmuskellähmungen. Sie kennen die Kriterien von angeborenen und erworbenen Augenmuskellähmungen und können sie differentialdiagnostisch gegenüber konkomitanten Schielformen abgrenzen. Sie kennen die verschiedenen orthoptischen Untersuchungsmethoden bei Augenbewegungsstörungen und können sie an ausgewählten PatientInnen anwenden. Sie erkennen die Notwendigkeit der interdisziplinären Abklärung. Sie haben sich im orthoptischen Prozess weiterentwickelt und beginnen neben der Befunderhebung therapeutische und beraterische Konzepte zu erstellen und in einfachen Fällen umzusetzen. Sie sind fähig die Untersuchungs- und Behandlungsergebnisse fachgerecht zu dokumentieren, die Befunde zu analysieren und den entsprechenden Krankheitsbildern zuzuordnen. Sie haben grundlegende Kenntnisse der englischen Fachterminologie der inkomitanten Schielformen erworben. Die AbsolventInnen vertiefen ihre Kommunikationsfähigkeit und beraterische Kompetenz. Sie können durch die Auseinandersetzung mit konfliktgeladenen Situationen konstruktive Lösungsstrategien erarbeiten und können die eigene Konfliktfähigkeit weiterentwickeln. Sie beschäftigen sich mit ausgewählten berufsspezifischen Situationen, in denen Konfliktmanagement im interdisziplinären Team nötig ist. Sie befassen sich mit schwierigen Situationen in Beratung und Patientenführung und entwickeln Sensibilität für die individuelle Verfassung bzw. für besondere Bedürfnisse des Patienten/ der Patientin. Sie lernen den Einfluss subjektiver Krankheitstheorien kennen und erwerben die Fähigkeit, über persönliche Werthaltungen zu reflektieren. Die AbsolventInnen kennen die Bedeutung von Health literacy und Medizinsoziologie in Bezug auf ihren Beruf.

Inkomitantes Schielen - Krankheitsbilder

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3ISKIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Vertiefende Anatomie und Pathologie des Mittelhirns und Hirnstamms; Anatomie, Physiologie und Pathologie der infranukleären Hirnnerven; Angeborene und erworbene Motilitätsstörungen inkl. genetischer Formenkreis und entzündliche Affektionen der Orbita: klinische Symptomatik, Differentialdiagnose, Basis- und spezielle Diagnostik, Therapie, spezifische Beratung; Analyse der Befunde und Ableitung der Diagnosen (Clinical Reasoning, Anwendung und Vertiefung); englische Fachterminologie.

Übergeordnetes Modul:

Inkomitantes Schielen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen vertiefen die Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie der Hirnnerven und erwerben Fachkompetenz in der Pathologie der Hirnnerven und von erworbenen Augenmuskellähmungen. Sie kennen die Kriterien von angeborenen und erworbenen Augenmuskellähmungen und können sie differentialdiagnostisch gegenüber konkomitanten Schielformen abgrenzen. Sie kennen die verschiedenen orthoptischen Untersuchungsmethoden bei Augenbewegungsstörungen und können sie an ausgewählten PatientInnen anwenden. Sie erkennen die Notwendigkeit der interdisziplinären Abklärung. Sie haben sich im orthoptischen Prozess weiterentwickelt und beginnen neben der Befunderhebung therapeutische und beraterische Konzepte zu erstellen und in einfachen Fällen umzusetzen. Sie sind fähig die Untersuchungs- und Behandlungsergebnisse fachgerecht zu dokumentieren, die Befunde zu analysieren und den entsprechenden Krankheitsbildern zuzuordnen. Sie haben grundlegende Kenntnisse der englischen Fachterminologie der inkomitanten Schielformen erworben. Die AbsolventInnen vertiefen ihre Kommunikationsfähigkeit und beraterische Kompetenz. Sie können durch die Auseinandersetzung mit konfliktgeladenen Situationen konstruktive Lösungsstrategien erarbeiten und können die eigene Konfliktfähigkeit weiterentwickeln. Sie beschäftigen sich mit ausgewählten berufsspezifischen Situationen, in denen Konfliktmanagement im interdisziplinären Team nötig ist. Sie befassen sich mit schwierigen Situationen in Beratung und Patientenführung und entwickeln Sensibilität für die individuelle Verfassung bzw. für besondere Bedürfnisse des Patienten/ der Patientin. Sie lernen den Einfluss subjektiver Krankheitstheorien kennen und erwerben die Fähigkeit, über persönliche Werthaltungen zu reflektieren. Die AbsolventInnen kennen die Bedeutung von Health literacy und Medizinsoziologie in Bezug auf ihren Beruf.

Inkomitantes Schielen - Orthoptische Methoden

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3ISOIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Vertiefung des allgemeinen Standardstatus, spezielle Anamnese, erweiterte orthoptische Diagnostik bei Augenbewegungsstörungen wie z.B. Messung des Blickfeldes - monokulare Exkursion, Fusionsblickfeld, Kopfzwangshaltung, Schielwinkelmessung an Tangentenskalen, Synoptometer, Messung der Zyklodeviation, Kopfneigetest; Orthoptisch-therapeutische Maßnahmen; Dokumentation sowie bedarfsgerechte Vertiefung ausgewählter Inhalte.

Übergeordnetes Modul:

Inkomitantes Schielen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen vertiefen die Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie der Hirnnerven und erwerben Fachkompetenz in der Pathologie der Hirnnerven und von erworbenen Augenmuskellähmungen. Sie kennen die Kriterien von angeborenen und erworbenen Augenmuskellähmungen und können sie differentialdiagnostisch gegenüber konkomitanten Schielformen abgrenzen. Sie kennen die verschiedenen orthoptischen Untersuchungsmethoden bei Augenbewegungsstörungen und können sie an ausgewählten PatientInnen anwenden. Sie erkennen die Notwendigkeit der interdisziplinären Abklärung. Sie haben sich im orthoptischen Prozess weiterentwickelt und beginnen neben der Befunderhebung therapeutische und beraterische Konzepte zu erstellen und in einfachen Fällen umzusetzen. Sie sind fähig die Untersuchungs- und Behandlungsergebnisse fachgerecht zu dokumentieren, die Befunde zu analysieren und den entsprechenden Krankheitsbildern zuzuordnen. Sie haben grundlegende Kenntnisse der englischen Fachterminologie der inkomitanten Schielformen erworben. Die AbsolventInnen vertiefen ihre Kommunikationsfähigkeit und beraterische Kompetenz. Sie können durch die Auseinandersetzung mit konfliktgeladenen Situationen konstruktive Lösungsstrategien erarbeiten und können die eigene Konfliktfähigkeit weiterentwickeln. Sie beschäftigen sich mit ausgewählten berufsspezifischen Situationen, in denen Konfliktmanagement im interdisziplinären Team nötig ist. Sie befassen sich mit schwierigen Situationen in Beratung und Patientenführung und entwickeln Sensibilität für die individuelle Verfassung bzw. für besondere Bedürfnisse des Patienten/ der Patientin. Sie lernen den Einfluss subjektiver Krankheitstheorien kennen und erwerben die Fähigkeit, über persönliche Werthaltungen zu reflektieren. Die AbsolventInnen kennen die Bedeutung von Health literacy und Medizinsoziologie in Bezug auf ihren Beruf.

Kommunikation und Patientenführung 2

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3IK2IL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Gesundheit und Krankheit: Modelle (z.B. bio-psycho-sozialer Ansatz, Salutogenese), Resilienz, subjektive Krankheitstheorien, Medizinsoziologie (Mikroebene - Krankheitswahrnehmung und Risikoverhalten, Makroebene – soziale Ungleichheit ), Health literacy (Bedeutung in der Gesundheitsversorgung). Vertiefung Kommunikation: besondere Patientengruppen (z.B. Kind, Angehörige, alte Menschen, Sehbehinderung und Blindheit, Mehrfachbehinderung, Gehörlosigkeit, „schwierige PatientInnen“ (z.B. Aggression, Demenz, Verschiedenartigkeit von Kultur, Sprache,…); Emotionen bei PatientInnen. Vertiefung Patientenführung und Beratung: Anamnese- und Beratungsgespräch (z.B. klientenzentrierter Ansatz), Psychoedukation, Verhaltensmedizin.

Übergeordnetes Modul:

Inkomitantes Schielen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen vertiefen die Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie der Hirnnerven und erwerben Fachkompetenz in der Pathologie der Hirnnerven und von erworbenen Augenmuskellähmungen. Sie kennen die Kriterien von angeborenen und erworbenen Augenmuskellähmungen und können sie differentialdiagnostisch gegenüber konkomitanten Schielformen abgrenzen. Sie kennen die verschiedenen orthoptischen Untersuchungsmethoden bei Augenbewegungsstörungen und können sie an ausgewählten PatientInnen anwenden. Sie erkennen die Notwendigkeit der interdisziplinären Abklärung. Sie haben sich im orthoptischen Prozess weiterentwickelt und beginnen neben der Befunderhebung therapeutische und beraterische Konzepte zu erstellen und in einfachen Fällen umzusetzen. Sie sind fähig die Untersuchungs- und Behandlungsergebnisse fachgerecht zu dokumentieren, die Befunde zu analysieren und den entsprechenden Krankheitsbildern zuzuordnen. Sie haben grundlegende Kenntnisse der englischen Fachterminologie der inkomitanten Schielformen erworben. Die AbsolventInnen vertiefen ihre Kommunikationsfähigkeit und beraterische Kompetenz. Sie können durch die Auseinandersetzung mit konfliktgeladenen Situationen konstruktive Lösungsstrategien erarbeiten und können die eigene Konfliktfähigkeit weiterentwickeln. Sie beschäftigen sich mit ausgewählten berufsspezifischen Situationen, in denen Konfliktmanagement im interdisziplinären Team nötig ist. Sie befassen sich mit schwierigen Situationen in Beratung und Patientenführung und entwickeln Sensibilität für die individuelle Verfassung bzw. für besondere Bedürfnisse des Patienten/ der Patientin. Sie lernen den Einfluss subjektiver Krankheitstheorien kennen und erwerben die Fähigkeit, über persönliche Werthaltungen zu reflektieren. Die AbsolventInnen kennen die Bedeutung von Health literacy und Medizinsoziologie in Bezug auf ihren Beruf.

Kontaktlinsen

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3KTLIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Indikation und Kontraindikationen von Kontaktlinsen, formstabile und weiche Kontaktlinsen, Hygienemaßnahmen und Pflegemittel, Anpassung und Handhabung der Kontaktlinsen, Patientenanleitung, Unverträglichkeit und Risiken der Kontaktlinsen.

Übergeordnetes Modul:

Refraktion und Vorsorge

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen besitzen grundlegende Kenntnisse in den Gesundheitswissenschaften und können die eigene Berufsdisziplin in einem die medizinische Wissenschaft integrierenden und erweiterten Bezugsrahmen zuordnen. Sie erkennen die Bedeutung der Gesundheitsförderung und Prävention und wissen Bescheid, welche orthoptischen Methoden altersentsprechend in Screening-Untersuchungen einzusetzen sind und nach welchen Kriterien Refraktionsfehler in der Vorsorge zu behandeln sind. Sie können das bisher gelernte Wissen anhand eines ersten Projektes mit Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention umsetzen. Sie kennen objektive und subjektive Untersuchungsmethoden der Refraktion und können diese in einfachen Fällen durchführen. Sie wissen über die Möglichkeiten der refraktiven Chirurgie Bescheid, sowie über deren Indikationen und Kontraindikationen. Sie kennen verschiedene Arten von Kontaktlinsen, deren Einsatzmöglichkeiten und Handhabung sowie die Grundlagen der Anpassung.

Praktikum 3

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3PR3IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 8
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Durchführung von orthoptischer Diagnostik und Therapie mit Schwerpunkt auf erweitertem orthoptischen Status bei konkomitanten Schielformen sowie erweiterter Status bei Lähmungsschielen, Konzepterstellung, Dokumentation, Analyse und Interpretation der Ergebnisse. Ausmessen von Mehrstärkengläsern, Durchführung von einfachen Refraktionsbestimmungen. Durchführung von Hygienemaßnahmen im Arbeitsbereich der Orthoptik.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 3

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum des Semesters und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Grundwissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können einen erweiterten Status bei konkomitanten und inkomitanten Schielen durchführen, die Ergebnisse dokumentieren, mit Hilfestellung analysieren und interpretieren, mit Hilfestellung orthoptische Diagnosen stellen, Untersuchungs- und einfache Behandlungskonzepte erstellen und Bifokalbrillen ausmessen. Sie können anonymisierte Patientenprotokolle entsprechend dem Ausbildungsstand verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von Patientendemonstrationen erwerben sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und können ihren orthoptischen Verantwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren.

Praktikumsbegleitende Lehrveranstaltung 3

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3PB3IT
Typ IT
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Parallel zum Praktikum werden praktische Patientendemonstrationen an Praktikumsstellen durch Studierende sowie Zielvereinbarungs- und Beurteilungsgespräche mit Studierenden im Einzel- bzw. im Gruppensetting durchgeführt. Patientenprotokolle und Berichte – Dokumentation, Analyse, Präsentation, Diskussion und Reflexion der fachlich-methodischen und soziokommunikativen Ergebnisse und Erkenntnisse

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 3

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum des Semesters und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Grundwissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können einen erweiterten Status bei konkomitanten und inkomitanten Schielen durchführen, die Ergebnisse dokumentieren, mit Hilfestellung analysieren und interpretieren, mit Hilfestellung orthoptische Diagnosen stellen, Untersuchungs- und einfache Behandlungskonzepte erstellen und Bifokalbrillen ausmessen. Sie können anonymisierte Patientenprotokolle entsprechend dem Ausbildungsstand verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von Patientendemonstrationen erwerben sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und können ihren orthoptischen Verantwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren.

Qualitätsentwicklung und -sicherung

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3QESIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in die Qualitätssicherung: Genese des Qualitätsbegriffs, des Qualitätsbewusstseins; Grundsätze des Qualitätsmanagements (Qualitätsplanung; Qualitätssicherung; Qualitätsmessung; Qualitätsverbesserung); Dokumentation; Einführung in die gängigsten Qualitätsmanagementmodelle (ISO, EFQM, TQM etc.). Qualität im Gesundheitswesen: Qualitätsdimensionen nach Donabedian, rechtlicher Rahmen des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen, Dokumentation, Patientenorientierung am Beispiel Beschwerdemanagement.

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliches Arbeiten - Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen haben einen Einblick in die spezifische Herangehensweise der Wissenschaft an Problemstellungen gewonnen, kennen die für ihr Berufsfeld relevanten Forschungsmethoden, die ihnen zugrunde liegenden Voraussetzungen und die damit zu bearbeitenden Fragestellungen und können relevante Forschungsfragen aus ihrem Berufsfeld formulieren. Sie können in Bezug auf offene Fragen aus ihrem Berufsfeld zwischen Vermutungen, eigenen Erfahrungen und abgesichertem Wissen unterscheiden, mit anderen eine sachliche Auseinandersetzung führen, den eigenen Standpunkt sachlich argumentieren und sind für berechtigte Einwände offen. Sie können berufsfeldbezogene wissenschaftliche Arbeiten (Bachelorarbeiten) selbstständig verfassen und Sachverhalte sowie eigene Überlegungen in Sachtexten klar und nachvollziehbar darstellen. Sie haben einen Einblick in die wichtigsten deskriptiven statistischen Methoden. Sie können einfache Dateneingabe, -analysen sowie Dateninterpretationen durchführen. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen der Qualitätsentwicklung und -sicherung

Reflexive Lern- und Praxisbegleitung 2

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3RF2RC
Typ RC
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 0,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Information zu relevanten Themen und Fragestellungen der Ausbildung, Vorbereitung auf die Praktika des Semesters, Austausch über Lernerfahrungen und Praktikumsverlauf, Fragestellungen und Problemlösungen, Reflexion über Zusammenarbeit und Konflikte, Selbstsorge der Studierenden im unmittelbaren Kontakt mit den PatientInnen, Lern- und Kommunikationsaspekte im beruflichen Feld, Motivation der Studierenden.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 3

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum des Semesters und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Grundwissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können einen erweiterten Status bei konkomitanten und inkomitanten Schielen durchführen, die Ergebnisse dokumentieren, mit Hilfestellung analysieren und interpretieren, mit Hilfestellung orthoptische Diagnosen stellen, Untersuchungs- und einfache Behandlungskonzepte erstellen und Bifokalbrillen ausmessen. Sie können anonymisierte Patientenprotokolle entsprechend dem Ausbildungsstand verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von Patientendemonstrationen erwerben sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und können ihren orthoptischen Verantwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren.

Refraktionsbestimmung

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3REFIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Methoden der subjektiven Refraktionsbestimmung (wie z.B. Ermittlung sphärischer und astigmatischer Refraktionsfehler, Binokularabgleich, Nahkorrektur), Methoden der objektiven Refraktionsbestimmung (wie z.B. Skiaskopie, Autorefraktion), refraktive Chirurgie (Methoden, Nutzen und Einschränkung). In den hier integrierten fachpraktischen Übungen üben die Studierenden Untersuchungs- und Anpassungsmethoden an sich selbst und an KlientInnen und PatientInnen mit verschiedenen Refraktionsfehlern (Korrektionsgläser, Kontaktlinsen).

Übergeordnetes Modul:

Refraktion und Vorsorge

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen besitzen grundlegende Kenntnisse in den Gesundheitswissenschaften und können die eigene Berufsdisziplin in einem die medizinische Wissenschaft integrierenden und erweiterten Bezugsrahmen zuordnen. Sie erkennen die Bedeutung der Gesundheitsförderung und Prävention und wissen Bescheid, welche orthoptischen Methoden altersentsprechend in Screening-Untersuchungen einzusetzen sind und nach welchen Kriterien Refraktionsfehler in der Vorsorge zu behandeln sind. Sie können das bisher gelernte Wissen anhand eines ersten Projektes mit Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention umsetzen. Sie kennen objektive und subjektive Untersuchungsmethoden der Refraktion und können diese in einfachen Fällen durchführen. Sie wissen über die Möglichkeiten der refraktiven Chirurgie Bescheid, sowie über deren Indikationen und Kontraindikationen. Sie kennen verschiedene Arten von Kontaktlinsen, deren Einsatzmöglichkeiten und Handhabung sowie die Grundlagen der Anpassung.

Schreibwerkstatt

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3SWSPS
Typ PS
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Literaturrecherche Vertiefung (z.B. Suchstrategien, Literaturrecherche in der Medizin bzw. in der Orthoptik, Auswahl und Bearbeitung relevanter Literatur), Einsatz einer Literaturverwaltungssoftware. Kriterien des wissenschaftlichen Schreibens (inkl. praktische Übungen wie kritische Textanalyse); Planung eines Schreibprojekts (Zeit und Ressourcen), Themenfindung, Forschungsfrage und Hypothese (exemplarisches Üben); Forschungsdesigns. Merkmale wissenschaftlicher Sachtexte (Argumentation, Nachvollziehbarkeit, Aufbau des Textes, Relevanzproblem, sprachliche Klarheit), Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit und deren Inhalte (Einleitung, Schluss, Inhaltsverzeichnis, etc.), Fragen der äußeren Gestaltung: Layout und sinnvoller Einsatz von Textverarbeitungsprogrammen, Rohfassung und Überarbeitung.

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliches Arbeiten - Grundlagen

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen haben einen Einblick in die spezifische Herangehensweise der Wissenschaft an Problemstellungen gewonnen, kennen die für ihr Berufsfeld relevanten Forschungsmethoden, die ihnen zugrunde liegenden Voraussetzungen und die damit zu bearbeitenden Fragestellungen und können relevante Forschungsfragen aus ihrem Berufsfeld formulieren. Sie können in Bezug auf offene Fragen aus ihrem Berufsfeld zwischen Vermutungen, eigenen Erfahrungen und abgesichertem Wissen unterscheiden, mit anderen eine sachliche Auseinandersetzung führen, den eigenen Standpunkt sachlich argumentieren und sind für berechtigte Einwände offen. Sie können berufsfeldbezogene wissenschaftliche Arbeiten (Bachelorarbeiten) selbstständig verfassen und Sachverhalte sowie eigene Überlegungen in Sachtexten klar und nachvollziehbar darstellen. Sie haben einen Einblick in die wichtigsten deskriptiven statistischen Methoden. Sie können einfache Dateneingabe, -analysen sowie Dateninterpretationen durchführen. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen der Qualitätsentwicklung und -sicherung

Vorsorge in der Orthoptik

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB3OTVIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Allgemeine Begriffsbestimmungen z.B. Public Health, Gesundheitsförderung / Prävention (WHO) und deren Bedeutung, Methoden und Modelle der Prävention. Vorsorge im Handlungsfeld Strabismus, Amblyopie, Sehbehinderung. Konkrete Anwendungsbeispiele und deren Evaluierung, z.B. Screeninguntersuchungen, Mutter-Kind-Pass. Besondere orthoptische Methoden und deren Durchführung in der Vorsorge. Ausgewählte elaborierte Vorsorgeprojekte in der Augenheilkunde, z.B. Glaukomvorsorge.

Übergeordnetes Modul:

Refraktion und Vorsorge

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen besitzen grundlegende Kenntnisse in den Gesundheitswissenschaften und können die eigene Berufsdisziplin in einem die medizinische Wissenschaft integrierenden und erweiterten Bezugsrahmen zuordnen. Sie erkennen die Bedeutung der Gesundheitsförderung und Prävention und wissen Bescheid, welche orthoptischen Methoden altersentsprechend in Screening-Untersuchungen einzusetzen sind und nach welchen Kriterien Refraktionsfehler in der Vorsorge zu behandeln sind. Sie können das bisher gelernte Wissen anhand eines ersten Projektes mit Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention umsetzen. Sie kennen objektive und subjektive Untersuchungsmethoden der Refraktion und können diese in einfachen Fällen durchführen. Sie wissen über die Möglichkeiten der refraktiven Chirurgie Bescheid, sowie über deren Indikationen und Kontraindikationen. Sie kennen verschiedene Arten von Kontaktlinsen, deren Einsatzmöglichkeiten und Handhabung sowie die Grundlagen der Anpassung.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

(Re-)Habilitation und Förderung bei Sehbehinderung / Blindheit

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4RFSIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Low Vision-Diagnostik und (Re-)Habilitation inkl. spezieller Vorgangsweise bei Kindern; sozialrechtliche Grundlagen, Grundsätzliches über Sehfrühförderung, Integration und interdisziplinäre Betreuung Sehbehinderter (z.B. Lebenspraktische Fertigkeiten, Mobilitätstraining); Spezielle Gesprächsführung (Sehbehinderung, Blindheit, Mehrfachbehinderung) und zielgruppenorientierte Beratung. Optisch und elektronische vergrößernde Sehhilfen, nicht vergrößernde Sehhilfen und Hilfsmittel; Auswahl und Anpassung; Anleitung, Verordnung, Beratung und Dokumentation. Schnittstellenmanagement bei Sehbehinderung.

Übergeordnetes Modul:

Low Vision und (Re-)Habilitation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die Symptome, Pathologie und Untersuchungsmethoden von Erkrankungen des visuellen Systems, insbesondere von Erkrankungen, die mit bleibender Sehbehinderung einhergehen. Sie kennen die Methoden zur Low Vision-Diagnostik bei seh- und mehrfachbeeinträchtigten Personen. Sie können Untersuchungsergebnisse interpretieren und lernen sozialrechtliche, grundlagenbasierende, zielgruppenorientierte Beratung (Betroffene, Angehörige) kennen. Sie kennen die Grundlagen der Anpassung von vergrößernden Sehhilfen, wissen um weitere fördernde oder (re-)habilitative Schritte und gewinnen Einblicke in das interdisziplinäre Schnittstellenmanagement. Weiters wissen sie über die operativen Möglichkeiten zur (Re-)Habilitation von Schielen und Nystagmus und die notwendigen vorbereitenden und nachsorgenden Maßnahmen Bescheid. Sie verstehen Dosierung und Wirkung der gängigen Operationsmethoden und können Notwendigkeit, Zeitpunkt, Indikation und Durchführung begründen. Sie kennen die psychosoziale Bedeutung des Schielens.

Augenerkrankungen und Sehbehinderung

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4AUSIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Symptome, Pathologie, Untersuchungsmethoden bei Erkrankungen der Netzhaut und Erkrankungen, die zu bleibender Sehbehinderung führen sowie die wichtigsten hereditären Erkrankungen. Schnittstellenmanagement bei Sehbehinderung.

Übergeordnetes Modul:

Low Vision und (Re-)Habilitation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die Symptome, Pathologie und Untersuchungsmethoden von Erkrankungen des visuellen Systems, insbesondere von Erkrankungen, die mit bleibender Sehbehinderung einhergehen. Sie kennen die Methoden zur Low Vision-Diagnostik bei seh- und mehrfachbeeinträchtigten Personen. Sie können Untersuchungsergebnisse interpretieren und lernen sozialrechtliche, grundlagenbasierende, zielgruppenorientierte Beratung (Betroffene, Angehörige) kennen. Sie kennen die Grundlagen der Anpassung von vergrößernden Sehhilfen, wissen um weitere fördernde oder (re-)habilitative Schritte und gewinnen Einblicke in das interdisziplinäre Schnittstellenmanagement. Weiters wissen sie über die operativen Möglichkeiten zur (Re-)Habilitation von Schielen und Nystagmus und die notwendigen vorbereitenden und nachsorgenden Maßnahmen Bescheid. Sie verstehen Dosierung und Wirkung der gängigen Operationsmethoden und können Notwendigkeit, Zeitpunkt, Indikation und Durchführung begründen. Sie kennen die psychosoziale Bedeutung des Schielens.

Begleitseminar und Bachelorarbeit 1

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4SBASE
Typ SE
Art Bachelorarbeit
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Definition von Zielen, formalen Kriterien und Konzepterstellung für eine Falldokumentation, Hilfestellung bei Auswahl eines strabologisch-neuroophthalmologischen Krankheitsbildes und der Entwicklung einer Fragestellung, Festlegung der charakteristischen Merkmale, Präsentation des aktuellen Stands der Arbeit, Ideenaustausch, Diskussion der Ergebnisse, Möglichkeit der Rückmeldung und der Kontrolle der korrekten Befunderhebung und der Dokumentation. Präsentation der Bachelorarbeit.

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliches Arbeiten und Bachelorarbeit 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der digitalen Foto- und Videokamera und können diese für die vertiefende Dokumentation von strabologischen und neuroophthalmologischen Krankheitsbildern anwenden. Sie können die Weiterverarbeitung der digitalen Daten wie Bildverarbeitung und Videoschnitt anwenden. Sie wissen über den Umgang mit sensiblen Daten und über die notwendige Patienteninformation im Rahmen des Datenschutzgesetzes Bescheid und haben ein Bewusstsein für die Bedeutung der Foto- und Videodokumentation in der Qualitätssicherung im Rahmen des orthoptischen Prozesses entwickelt. Sie können Fragestellungen aus dem Berufskontext entwickeln, recherchieren, rezipieren und nach den Gütekriterien des wissenschaftlichen Arbeitens kritisch analysieren. Sie können erste berufsfeldbezogene wissenschaftliche Arbeiten (Bachelorarbeit 1) selbstständig verfassen und Sachverhalte sowie eigene Überlegungen in Sachtexten klar und nachvollziehbar darstellen.

Fachpraxis Orthoptik 4

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4FP4UE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Die bisher gelernten Untersuchungsmethoden und Behandlungsmaßnahmen werden u.a. exemplarisch an betroffenen PatientInnen v.a. mit Augenbewegungsstörungen und Nystagmus durchgeführt, dabei wird die exemplarische Abwicklung des orthoptischen Prozesses geübt (Anamneseerhebung, Erstellung eines diagnostischen Konzeptes, Befunderhebung, Analyse und Interpretation, Ableitung der Diagnose, Erstellung eines Therapiekonzeptes, Beratung, Information v.a. in Hinblick Augenmuskeloperationen und Dokumentation inkl. Befundbericht) und reflektiert.

Übergeordnetes Modul:

Low Vision und (Re-)Habilitation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die Symptome, Pathologie und Untersuchungsmethoden von Erkrankungen des visuellen Systems, insbesondere von Erkrankungen, die mit bleibender Sehbehinderung einhergehen. Sie kennen die Methoden zur Low Vision-Diagnostik bei seh- und mehrfachbeeinträchtigten Personen. Sie können Untersuchungsergebnisse interpretieren und lernen sozialrechtliche, grundlagenbasierende, zielgruppenorientierte Beratung (Betroffene, Angehörige) kennen. Sie kennen die Grundlagen der Anpassung von vergrößernden Sehhilfen, wissen um weitere fördernde oder (re-)habilitative Schritte und gewinnen Einblicke in das interdisziplinäre Schnittstellenmanagement. Weiters wissen sie über die operativen Möglichkeiten zur (Re-)Habilitation von Schielen und Nystagmus und die notwendigen vorbereitenden und nachsorgenden Maßnahmen Bescheid. Sie verstehen Dosierung und Wirkung der gängigen Operationsmethoden und können Notwendigkeit, Zeitpunkt, Indikation und Durchführung begründen. Sie kennen die psychosoziale Bedeutung des Schielens.

Foto- und Videodokumentation

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4FVDIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2,5
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Fotografische Grundlagen, Kameratechnik, analoge Fotografie versus digitale Fotografie, Speichermedien, Bilddateiformate, Farbenlehre, Lichttechnik, Bildoptimierung und -bearbeitung, Datenspeicherung und –archivierung. Praxis zur digitalen Fotografie mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Aufnahmesituationen – der Fokus liegt auf den berufsspezifischen Anforderungen. Einführung in die Videotechnik; Videoschnitt; Verarbeitung der Videodaten. Praktische Übungen zu Videofilmen und Workflow von der Aufnahme zum fertigen Film. Datenschutzgesetz, Patientenaufklärungspflicht, Einverständniserklärung.

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliches Arbeiten und Bachelorarbeit 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der digitalen Foto- und Videokamera und können diese für die vertiefende Dokumentation von strabologischen und neuroophthalmologischen Krankheitsbildern anwenden. Sie können die Weiterverarbeitung der digitalen Daten wie Bildverarbeitung und Videoschnitt anwenden. Sie wissen über den Umgang mit sensiblen Daten und über die notwendige Patienteninformation im Rahmen des Datenschutzgesetzes Bescheid und haben ein Bewusstsein für die Bedeutung der Foto- und Videodokumentation in der Qualitätssicherung im Rahmen des orthoptischen Prozesses entwickelt. Sie können Fragestellungen aus dem Berufskontext entwickeln, recherchieren, rezipieren und nach den Gütekriterien des wissenschaftlichen Arbeitens kritisch analysieren. Sie können erste berufsfeldbezogene wissenschaftliche Arbeiten (Bachelorarbeit 1) selbstständig verfassen und Sachverhalte sowie eigene Überlegungen in Sachtexten klar und nachvollziehbar darstellen.

Neurologie

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4NEUVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Klinisch-neurologische Untersuchung; apparative und laborchemische Diagnostik; Neuroanatomie und -physiologie; wichtige neurologische Syndrome; vaskuläre Erkrankungen; Tumorerkrankungen; Krankheiten mit anfallsartigem Charakter; Kopfschmerz und Gesichtsneuralgie; Entzündungen des Nervensystems; Bewegungsstörungen; traumatische Schädigungen des ZNS und seiner Hüllen; Metabolische und toxische Schädigungen des ZNS; Krankheiten des peripheren Nervensystems und der Muskulatur; Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen des ZNS.

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik und Neurologie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen haben vertiefte Kenntnisse über Aufbau und Funktion des Nervensystems. Sie kennen die wichtigsten berufsrelevanten neurologischen Erkrankungen und Syndrome und die wichtigsten neuroophthalmologischen und neuroorthoptischen Krankheitsbilder. Sie kennen die möglichen Ursachen dieser Erkrankungen sowie die (neuro-)orthoptischen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und können Befunde beispielhaft dokumentieren und analysieren. Sie haben eine vertiefte Fachkompetenz der Augenbewegungsstörungen, kennen die verschiedenen Nystagmusformen und wissen über die Symptomatik und die orthoptischen Untersuchungsmöglichkeiten Bescheid, können Befunde dokumentieren, analysieren und den entsprechenden Krankheitsbildern zu ordnen. Sie kennen die Möglichkeiten der konservativen und operativen Therapie.

Neuroophthalmologie

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4NOPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bedarfsgerechte Wiederholung und Vertiefung der Neuroanatomie, -physiologie und -pathologie der Sehbahn, Nervus opticus, Chiasma, primäre und sekundäre Sehrinde und dazu typische Erkrankungen, Symptome, Untersuchungsmethoden, Diagnostik, Therapie, Verlauf und Prognose; Psychogene Sehstörungen; Störungen der Lidmotorik; bedarfsgerechte Wiederholung der Physiologie und Störungen der Pupillomotorik und der Akkommodation; Theoretische und praktische Grundlagen der Untersuchungsmethoden (wie z.B. Gesichtsfeld, Elektrophysiologie).

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik und Neurologie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen haben vertiefte Kenntnisse über Aufbau und Funktion des Nervensystems. Sie kennen die wichtigsten berufsrelevanten neurologischen Erkrankungen und Syndrome und die wichtigsten neuroophthalmologischen und neuroorthoptischen Krankheitsbilder. Sie kennen die möglichen Ursachen dieser Erkrankungen sowie die (neuro-)orthoptischen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und können Befunde beispielhaft dokumentieren und analysieren. Sie haben eine vertiefte Fachkompetenz der Augenbewegungsstörungen, kennen die verschiedenen Nystagmusformen und wissen über die Symptomatik und die orthoptischen Untersuchungsmöglichkeiten Bescheid, können Befunde dokumentieren, analysieren und den entsprechenden Krankheitsbildern zu ordnen. Sie kennen die Möglichkeiten der konservativen und operativen Therapie.

Neuroorthoptik

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4NOOIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Neuroanatomie, -physiologie und -pathologie der supranukleären Okulomotorik (z.B., INO, OTR, Wallenberg-Syndrom, dorsales Mittelhirnsyndrom, PSP, Ein-Einhalbsyndrom, Blickparese, Okulomotorik bei Kleinhirnerkrankungen) und des erworbenen zentralen Nystagmus; dazu Ätiologie, Symptomatik, orthoptische Untersuchungsmethoden, Differentialdiagnostik, Therapie, Verlauf und Prognose. Myasthenia gravis: Ätiologie, Untersuchungsmethoden, orthoptische Therapie und Prognose. Theoretische und praktische Grundlagen der neuroorthoptischen Un-tersuchungsmethoden bei zentralen Okulomotorikstörungen und erworbenem Nystagmus (wie z.B. zentrale Okulomotorik, subjektive visuelle Vertikale). Befunddokumentation und –analyse. Fallanalysen von zentralen Augenbewegungsstörungen und erworbenem Nystagmus.

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik und Neurologie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen haben vertiefte Kenntnisse über Aufbau und Funktion des Nervensystems. Sie kennen die wichtigsten berufsrelevanten neurologischen Erkrankungen und Syndrome und die wichtigsten neuroophthalmologischen und neuroorthoptischen Krankheitsbilder. Sie kennen die möglichen Ursachen dieser Erkrankungen sowie die (neuro-)orthoptischen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und können Befunde beispielhaft dokumentieren und analysieren. Sie haben eine vertiefte Fachkompetenz der Augenbewegungsstörungen, kennen die verschiedenen Nystagmusformen und wissen über die Symptomatik und die orthoptischen Untersuchungsmöglichkeiten Bescheid, können Befunde dokumentieren, analysieren und den entsprechenden Krankheitsbildern zu ordnen. Sie kennen die Möglichkeiten der konservativen und operativen Therapie.

Nystagmus

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4NYSIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Allgemeine Begriffsklärungen: physiologischer, experimenteller, pathologischer Nystagmus; Arten des Nystagmus (Ruck-, Pendel-, Oszillatorischer Nystagmus); congenital, erworben -differentialdiagnostische Merkmale. Orthoptische Untersuchung und Dokumentation der Befunde, weiterführende Diagnostik - mit besonderer Berücksichtigung von kindlichen PatientInnen. Orthoptische Therapie. Congenitale Nystagmusformen: Arten, Ursachen, klinische Symptomatik, Kompensationsmechanismen, spezielle Untersuchungen, typische Befunde, Therapie, Prognose. Analyse von Fallbeispielen. Auftreten mit strabologischen und refraktiven Krankheitsbildern und deren diagnostische und therapeutische Konsequenzen. Erworbene Nystagmusformen in Ergänzung zu Neuroorthoptik: in Verbindung mit Erkrankungen des visuellen Systems, des peripher-vestibulären Systems, Lidnystagmus, erworbener Pendelnystagmus – jeweils Ursache, klinische Symptomatik, besondere Untersuchungen, Therapie, Prognose. Konservative (optisch, orthoptisch) und operative Therapie des Nystagmus insbes. Augenmuskeloperationen: Prinzipien, Indikation und Indikationsstellung (Beispiele); präoperative orthoptische Maßnahmen; medikamentöse Behandlung.

Übergeordnetes Modul:

Orthoptik und Neurologie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen haben vertiefte Kenntnisse über Aufbau und Funktion des Nervensystems. Sie kennen die wichtigsten berufsrelevanten neurologischen Erkrankungen und Syndrome und die wichtigsten neuroophthalmologischen und neuroorthoptischen Krankheitsbilder. Sie kennen die möglichen Ursachen dieser Erkrankungen sowie die (neuro-)orthoptischen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und können Befunde beispielhaft dokumentieren und analysieren. Sie haben eine vertiefte Fachkompetenz der Augenbewegungsstörungen, kennen die verschiedenen Nystagmusformen und wissen über die Symptomatik und die orthoptischen Untersuchungsmöglichkeiten Bescheid, können Befunde dokumentieren, analysieren und den entsprechenden Krankheitsbildern zu ordnen. Sie kennen die Möglichkeiten der konservativen und operativen Therapie.

Praktikum 4

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4PR4IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Englisch
SWS 0
ECTS-Punkte 8
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Durchführung von orthoptischer Diagnostik und Therapie mit Schwerpunkt auf neuroophthalmologischen Krankheitsbildern, Dokumentation, Analyse und Interpretation der Ergebnisse. Durchführung von einfachen Refraktionsbestimmungen sowie Hygienemaßnahmen im Arbeitsbereich der Orthoptik. Beobachtende Teilnahme an Augenmuskeloperationen und an visuellen Frühfördermaßnahmen.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 4

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Wissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können den orthoptischen Prozess in Abhängigkeit von den gelernten Krankheitsbildern erweitern, in der Diagnostik besonders bei Nystagmus und bei Sehbehinderung, und können subjektive Refraktionsbestimmungen, Refraktometermessungen und einfache Skiaskopien durchführen. Sie können anonymisierte Patientenprotokolle entsprechend ihrem Ausbildungsstand verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von Patientendemonstrationen vertiefen sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen und zunehmenden Anforderungen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches, therapeutisches und beraterisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Sie erkennen die Bedeutung einer systematisch empirischen Datenerfassung als Qualitätssicherungsmaßnahme im orthoptischen Prozess. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und können ihren orthoptischen Ver-antwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren und haben Wissen und Verständnis zu Berufsfeldern und Berufslogiken im interdisziplinären gesundheitswissenschaftlichen Bereich erworben.

Praktikumsbegleitende Lehrveranstaltung 4

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4PB4IT
Typ IT
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Parallel zum Praktikum werden praktische Patientendemonstrationen an Praktikumsstellen durch Studierende sowie Zielvereinbarungs- und Beurteilungsgespräche mit Studierenden im Einzel- bzw. im Gruppensetting durchgeführt. Patientenprotokolle und Berichte – Dokumentation, Analyse, Präsentation, Diskussion und Reflexion der fachlich-methodischen und soziokommunikativen Ergebnisse und Erkenntnisse.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 4

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Wissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können den orthoptischen Prozess in Abhängigkeit von den gelernten Krankheitsbildern erweitern, in der Diagnostik besonders bei Nystagmus und bei Sehbehinderung, und können subjektive Refraktionsbestimmungen, Refraktometermessungen und einfache Skiaskopien durchführen. Sie können anonymisierte Patientenprotokolle entsprechend ihrem Ausbildungsstand verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von Patientendemonstrationen vertiefen sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen und zunehmenden Anforderungen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches, therapeutisches und beraterisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Sie erkennen die Bedeutung einer systematisch empirischen Datenerfassung als Qualitätssicherungsmaßnahme im orthoptischen Prozess. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und können ihren orthoptischen Ver-antwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren und haben Wissen und Verständnis zu Berufsfeldern und Berufslogiken im interdisziplinären gesundheitswissenschaftlichen Bereich erworben.

Reflexive Lern- und Praxisbegleitung 3

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4RF3RC
Typ RC
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Information zu und vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und Fragestellungen der Ausbildung, Vorbereitung auf das Praktikum, Austausch über Lernerfahrungen und Praktikumsverlauf, Fragestellungen und Problemlösungen, Reflexion über Zusammenarbeit und Konflikte, Selbstsorge der Studierenden im unmittelbaren Kontakt mit den PatientInnen, Lern- und Kommunikationsaspekte im beruflichen Feld, Motivation der Studierenden. „Begegnungsraum Gesundheit“ – interdisziplinäres Worldcafe zu Themen von gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 4

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Wissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können den orthoptischen Prozess in Abhängigkeit von den gelernten Krankheitsbildern erweitern, in der Diagnostik besonders bei Nystagmus und bei Sehbehinderung, und können subjektive Refraktionsbestimmungen, Refraktometermessungen und einfache Skiaskopien durchführen. Sie können anonymisierte Patientenprotokolle entsprechend ihrem Ausbildungsstand verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von Patientendemonstrationen vertiefen sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen und zunehmenden Anforderungen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches, therapeutisches und beraterisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Sie erkennen die Bedeutung einer systematisch empirischen Datenerfassung als Qualitätssicherungsmaßnahme im orthoptischen Prozess. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und können ihren orthoptischen Ver-antwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren und haben Wissen und Verständnis zu Berufsfeldern und Berufslogiken im interdisziplinären gesundheitswissenschaftlichen Bereich erworben.

Rekonstruktive Therapie

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer OTKB4RKTIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Begriffsklärung kosmetisch-rekonstruktiv-funktionell; psycho-soziale Bedeutung des Schielens, Bedeutung der körperdysmorphen Störungen in der Orthoptik. Arten der Hospitalisation; orthoptische Vorbereitung und Nachsorge von Augenmuskeloperationen; Indikation und Kontraindikation; Operationsterminologie; Operationsindikationsstellungen bei gängigen konkomitanten und inkomitanten Schielformen; Operationsmethoden inkl. minimalinvasive Eingriffe; Alternativmaß-nahmen z.B. Botox; Anästhesie in der Ophthalmologie insbesonders in der Augenmuskelchirurgie inkl. Not- und Zwischenfälle; Narkosen und Sedierungen bei Säuglingen und Kleinkindern; Patienteninformation bei Augenmuskeloperationen.

Übergeordnetes Modul:

Low Vision und (Re-)Habilitation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die Symptome, Pathologie und Untersuchungsmethoden von Erkrankungen des visuellen Systems, insbesondere von Erkrankungen, die mit bleibender Sehbehinderung einhergehen. Sie kennen die Methoden zur Low Vision-Diagnostik bei seh- und mehrfachbeeinträchtigten Personen. Sie können Untersuchungsergebnisse interpretieren und lernen sozialrechtliche, grundlagenbasierende, zielgruppenorientierte Beratung (Betroffene, Angehörige) kennen. Sie kennen die Grundlagen der Anpassung von vergrößernden Sehhilfen, wissen um weitere fördernde oder (re-)habilitative Schritte und gewinnen Einblicke in das interdisziplinäre Schnittstellenmanagement. Weiters wissen sie über die operativen Möglichkeiten zur (Re-)Habilitation von Schielen und Nystagmus und die notwendigen vorbereitenden und nachsorgenden Maßnahmen Bescheid. Sie verstehen Dosierung und Wirkung der gängigen Operationsmethoden und können Notwendigkeit, Zeitpunkt, Indikation und Durchführung begründen. Sie kennen die psychosoziale Bedeutung des Schielens.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Asthenopie und Heterophorie

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5ASTIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Vertiefung der Themenbereiche Heterophorie, Pathophorie und Asthenopie, Aniseikonie, insbesondere Untersuchungs- und Behandlungsansätze wie orthoptisches Training (z.B. Binokularschulung); Fixationsdisparität (Schnittstellenmanagement); englische Fachterminologie.

Übergeordnetes Modul:

Professionelles Handeln 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben Handlungskompetenz im orthoptischen Prozess. Sie analysieren die verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei Asthenopie/ Heterophorie und reflektieren die Ergebnisse. Die AbsolventInnen kennen die gesetzlichen Grundlagen und wissenschaftlichen Erkenntnisse um Bildschirmabeitsplätze ergonomisch und orthoptisch zu evaluieren bzw. präventive Maßnahmen und orthoptische Interventionen zu setzen. Die AbsolventInnen können ihr in den theoretischen Lehrveranstaltungen und in den Praktika erworbenes Wissen fallbezogen vernetzen. Sie lernen die Systematik der orthoptischen Denk- und Entscheidungsprozesse in diagnostischen, therapeutischen und beraterischen Situationen kennen, können sie bewusst machen, beispielhaft an PatientInnen anwenden und üben sowie reflektieren. Sie analysieren u.a. mittels Clinical Reasoning Strukturen und Entscheidungsfindungen und können professionelles Handeln in Worte fassen und begründen. Die AbsolventInnen kennen englische Grundbegriffe der allgemeinen Humanmedizin und die Fachterminologie der Orthoptik und Neuroophthalmologie sowie des Berufes und der Berufsfelder. Sie sind in der Lage englische Abstracts zu verfassen und können englische Fachliteratur bearbeiten und für wissenschaftliches Arbeiten nützen. Sie können einen orthoptischen Standardstatus in englischer Sprache durchführen und Befundberichte in englischer Sprache verfassen.

Englisch im Berufsfeld

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5EBFIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Englisch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

English terms of human medicine (anatomy and pathology), ophthalmology, the special vocabulary of orthoptics, strabology and neuroophthalmology, the profession and its fields. Working on English texts and professional literature, writing of abstracts. English terms and phrases used in the dialogue with patients and the situation of examination. Doing an orthoptic standard exam in English including general conversation, professional anamnesis, guiding the patient through the examination, consultation about diagnosis and therapy and writing a medical report.

Übergeordnetes Modul:

Professionelles Handeln 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben Handlungskompetenz im orthoptischen Prozess. Sie analysieren die verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei Asthenopie/ Heterophorie und reflektieren die Ergebnisse. Die AbsolventInnen kennen die gesetzlichen Grundlagen und wissenschaftlichen Erkenntnisse um Bildschirmabeitsplätze ergonomisch und orthoptisch zu evaluieren bzw. präventive Maßnahmen und orthoptische Interventionen zu setzen. Die AbsolventInnen können ihr in den theoretischen Lehrveranstaltungen und in den Praktika erworbenes Wissen fallbezogen vernetzen. Sie lernen die Systematik der orthoptischen Denk- und Entscheidungsprozesse in diagnostischen, therapeutischen und beraterischen Situationen kennen, können sie bewusst machen, beispielhaft an PatientInnen anwenden und üben sowie reflektieren. Sie analysieren u.a. mittels Clinical Reasoning Strukturen und Entscheidungsfindungen und können professionelles Handeln in Worte fassen und begründen. Die AbsolventInnen kennen englische Grundbegriffe der allgemeinen Humanmedizin und die Fachterminologie der Orthoptik und Neuroophthalmologie sowie des Berufes und der Berufsfelder. Sie sind in der Lage englische Abstracts zu verfassen und können englische Fachliteratur bearbeiten und für wissenschaftliches Arbeiten nützen. Sie können einen orthoptischen Standardstatus in englischer Sprache durchführen und Befundberichte in englischer Sprache verfassen.

Entwicklungsstörungen des Kindes

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5EWIIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Vertiefung in die normalen Entwicklungsabläufe des Kindesalters, umschriebene Entwicklungsstörungen und wesentliche Modellvorstellungen (z.B. Prozessmodell der Informationsverarbeitung, neuropsychologisches Entwicklungsmodell, Störungen sensorischer Modalität), Entwicklungspsychopathologie, Störungsbilder wie z.B. emotionale Störungen und Verhaltensstörungen (ADS, Angst u.a.), kognitive, tiefgreifende Entwicklungsstörungen (Infantile Cerebralparese, Cerebrale Anfälle, Autismus, psychische Störungen infolge Intelligenzminderung, u.a.), Umgang mit Betroffenen und multidisziplinäre Betreuungskonzepte

Übergeordnetes Modul:

Pädiatrie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen Meilensteine in der normalen körperlichen und funktionellen Entwicklung des Kindes und wesentliche Auffälligkeiten einer gestörten Entwicklung. Sie kennen komorbide psychische Auffälligkeiten und die wichtigsten Aspekte im Umgang mit diesen PatientInnen. Sie kennen die wichtigsten prä-, peri- und postnatalen Erkrankungen insbesondere jene, die das visuelle System beeinträchtigen. Sie kennen die wichtigsten Fehlbildungen und Pathologien des Auges im Kindesalter, können die ophthalmologischen Symptome bei Allgemeinerkrankungen benennen und kennen die diagnostischen und therapeutischen Optionen. Sie differenzieren zwischen körperlicher, geistiger und mehrfacher Behinderung und interagieren im interdisziplinären Team.

Geronto-Orthoptik

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5GOTIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen der Gerontologie, Geriatrie, Gerontopsychologie, physiologische Alterungsprozesse (der "gesunde" alte Mensch); Demenz; professioneller Umgang mit alten und/oder desorientierten Menschen (z. B. Validation); zielgruppenorientierte Beratung bei typischen organischen und funktionellen Augenerkrankungen im Alter sowie Einfluss auf die Lebensqualität; Besonderheiten der orthoptischen Diagnostik und Therapie bei „gesunden“ Alten und bei geriatrischen PatientInnen, englische Fachterminologie.

Übergeordnetes Modul:

Visuelle Wahrnehmung und Rehabilitation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen können visuelle Wahrnehmungsstörungen bzw. umschriebene Störungen schulischer Fertigkeiten von okulär bedingten Störungen mit ähnlicher Symptomatik differentialdiagnostisch abgrenzen und verstehen die orthoptische Diagnostik und Therapie als Beitrag im interdisziplinären Prozess. Sie sind in der Lage, den Betroffenen mit der Sehanwendungsberatung den Alltag zu erleichtern und entwickeln eine professionelle Position zu qualifizierten und unqualifizierten Therapieangeboten. Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Begriffe der Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsychologie. Sie kennen physiologische Alterungsprozesse und erkennen Symptome unterschiedlicher Verwirrtheitsformen. Sie kennen typische Störungen der Orthoptik beim gesunden und kranken alten Menschen und deren Einfluss auf die Lebensqualität und die Besonderheiten im Umgang mit alten und/oder desorientierten Menschen in der Untersuchungs- und Behandlungssituation. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen der Neurorehabilitation und wissen um ihre zunehmend wesentliche Position im Reha-Team Bescheid. Sie kennen die wichtigsten neuropsychologischen Erkrankungen und Syndrome, elementare und komplexe Seh- und Lesestörungen nach Hirnschädigung, Raumstörungen und Neglekt, deren Ursachen und Symptome. Sie können ein Diagnostik- und Behandlungskonzept erstellen und Methoden gezielt auswählen. Sie können Möglichkeiten der Adaptation und Bewältigung von Alltagssituationen der betroffenen PatientInnen bzw. Angehörigen ausarbeiten. Sie kennen die speziellen Erfordernisse in Hinblick auf Handling und Kommunikation (Umgang, Aufklärung, Beratung) mit diesen PatientInnen.

Grundlagen der visuellen Wahrnehmung

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5GVWIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Vertiefung in den Aufbau des visuellen Systems, Wahrnehmung und Kognition etc., visuelle Wahrnehmung und angrenzende Begriffe (z.B. Stereosehen vs. Raumwahrnehmung, Lateralität und Äugigkeit, Visuomotorik), kennenlernen spezifischer Diagnostiktools (z.B. okulärer Belastungstest), orthoptischer Beratung bei visuellen Wahrnehmungsstörungen (z.B. Sehanwendungsberatung); Abgrenzung visuelle Wahrnehmungsstörungen vs. umschriebene Störungen schulischer Fertigkeiten (z.B. Legasthenie), Auseinandersetzung mit angebotenen wirksamen und nicht wirksamen Therapien bzw. orthoptischen und anderen angebotenen Therapien, englische Fachterminologie.

Übergeordnetes Modul:

Visuelle Wahrnehmung und Rehabilitation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen können visuelle Wahrnehmungsstörungen bzw. umschriebene Störungen schulischer Fertigkeiten von okulär bedingten Störungen mit ähnlicher Symptomatik differentialdiagnostisch abgrenzen und verstehen die orthoptische Diagnostik und Therapie als Beitrag im interdisziplinären Prozess. Sie sind in der Lage, den Betroffenen mit der Sehanwendungsberatung den Alltag zu erleichtern und entwickeln eine professionelle Position zu qualifizierten und unqualifizierten Therapieangeboten. Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Begriffe der Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsychologie. Sie kennen physiologische Alterungsprozesse und erkennen Symptome unterschiedlicher Verwirrtheitsformen. Sie kennen typische Störungen der Orthoptik beim gesunden und kranken alten Menschen und deren Einfluss auf die Lebensqualität und die Besonderheiten im Umgang mit alten und/oder desorientierten Menschen in der Untersuchungs- und Behandlungssituation. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen der Neurorehabilitation und wissen um ihre zunehmend wesentliche Position im Reha-Team Bescheid. Sie kennen die wichtigsten neuropsychologischen Erkrankungen und Syndrome, elementare und komplexe Seh- und Lesestörungen nach Hirnschädigung, Raumstörungen und Neglekt, deren Ursachen und Symptome. Sie können ein Diagnostik- und Behandlungskonzept erstellen und Methoden gezielt auswählen. Sie können Möglichkeiten der Adaptation und Bewältigung von Alltagssituationen der betroffenen PatientInnen bzw. Angehörigen ausarbeiten. Sie kennen die speziellen Erfordernisse in Hinblick auf Handling und Kommunikation (Umgang, Aufklärung, Beratung) mit diesen PatientInnen.

Kinderheilkunde

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5KHKVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Morphologische und funktionelle Entwicklung des Kindes, spezifische Untersuchung des Kindes, Präventivmedizin in der Kinderheilkunde, Infektionskrankheiten, Genetik und genetisch bedingte Veränderungen, Wachstumsstörungen. Ausgewählte organspezifische Erkrankungen mit Bezug zur Augenheilkunde.

Übergeordnetes Modul:

Pädiatrie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen Meilensteine in der normalen körperlichen und funktionellen Entwicklung des Kindes und wesentliche Auffälligkeiten einer gestörten Entwicklung. Sie kennen komorbide psychische Auffälligkeiten und die wichtigsten Aspekte im Umgang mit diesen PatientInnen. Sie kennen die wichtigsten prä-, peri- und postnatalen Erkrankungen insbesondere jene, die das visuelle System beeinträchtigen. Sie kennen die wichtigsten Fehlbildungen und Pathologien des Auges im Kindesalter, können die ophthalmologischen Symptome bei Allgemeinerkrankungen benennen und kennen die diagnostischen und therapeutischen Optionen. Sie differenzieren zwischen körperlicher, geistiger und mehrfacher Behinderung und interagieren im interdisziplinären Team.

Kinderophthalmologie

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5KOPVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kinderophthalmologische Themen wie z.B. Embryonalentwicklung, Frühgeburtlichkeit und visuelles System, Stoffwechselerkrankungen und Auge, Manifestation neurodegenerativer und systemischer Erkrankungen, craniofaziale Syndrome und Malformationen, Opticusatrophie und corticale Blindheit, Tumoren im Kindesalter, ophthalmologische Blickdiagnosen.

Übergeordnetes Modul:

Pädiatrie

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen Meilensteine in der normalen körperlichen und funktionellen Entwicklung des Kindes und wesentliche Auffälligkeiten einer gestörten Entwicklung. Sie kennen komorbide psychische Auffälligkeiten und die wichtigsten Aspekte im Umgang mit diesen PatientInnen. Sie kennen die wichtigsten prä-, peri- und postnatalen Erkrankungen insbesondere jene, die das visuelle System beeinträchtigen. Sie kennen die wichtigsten Fehlbildungen und Pathologien des Auges im Kindesalter, können die ophthalmologischen Symptome bei Allgemeinerkrankungen benennen und kennen die diagnostischen und therapeutischen Optionen. Sie differenzieren zwischen körperlicher, geistiger und mehrfacher Behinderung und interagieren im interdisziplinären Team.

Neuropsychologie

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5NPYVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Berufsrelevante Grundkenntnisse über neuropsychologische Erkrankungen und Syndrome (wie z.B. Dysexekutive Störungen, Aphasie, Apraxie) - Symptome, typische Verhaltensmuster, Patientenumgang und Möglichkeiten der Kommunikation; Detaillierte Kenntnisse (v.a. Symptome, Diagnostik) bei Neglekt, Anosognosie, Balint-Holmes-Syndrom, Agnosie, Raumwahrnehmungsstörungen und Grundkenntnisse der Therapie aus neuropsychologischer Sicht.

Übergeordnetes Modul:

Visuelle Wahrnehmung und Rehabilitation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen können visuelle Wahrnehmungsstörungen bzw. umschriebene Störungen schulischer Fertigkeiten von okulär bedingten Störungen mit ähnlicher Symptomatik differentialdiagnostisch abgrenzen und verstehen die orthoptische Diagnostik und Therapie als Beitrag im interdisziplinären Prozess. Sie sind in der Lage, den Betroffenen mit der Sehanwendungsberatung den Alltag zu erleichtern und entwickeln eine professionelle Position zu qualifizierten und unqualifizierten Therapieangeboten. Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Begriffe der Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsychologie. Sie kennen physiologische Alterungsprozesse und erkennen Symptome unterschiedlicher Verwirrtheitsformen. Sie kennen typische Störungen der Orthoptik beim gesunden und kranken alten Menschen und deren Einfluss auf die Lebensqualität und die Besonderheiten im Umgang mit alten und/oder desorientierten Menschen in der Untersuchungs- und Behandlungssituation. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen der Neurorehabilitation und wissen um ihre zunehmend wesentliche Position im Reha-Team Bescheid. Sie kennen die wichtigsten neuropsychologischen Erkrankungen und Syndrome, elementare und komplexe Seh- und Lesestörungen nach Hirnschädigung, Raumstörungen und Neglekt, deren Ursachen und Symptome. Sie können ein Diagnostik- und Behandlungskonzept erstellen und Methoden gezielt auswählen. Sie können Möglichkeiten der Adaptation und Bewältigung von Alltagssituationen der betroffenen PatientInnen bzw. Angehörigen ausarbeiten. Sie kennen die speziellen Erfordernisse in Hinblick auf Handling und Kommunikation (Umgang, Aufklärung, Beratung) mit diesen PatientInnen.

Neurorehabilitation mit Schwerpunkt Visuelle Rehabilitation

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5NREIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Grundlagen der Neurorehabilitation; Zusammensetzung des Reha-Teams - interdisziplinäre Zusammenarbeit; Grundprinzipien des Patientenhandlings (wie z.B. Transfer, Lagerung); Neurovisuelle Rehabilitation bei elementaren Seh- und Lesestörungen, komplexen Sehstörungen, Raumwahrnehmungsstörungen und visuellem Neglekt; Sehstörungen bei speziellen neurologischen Erkrankungen; Anamnese, Diagnostik und Differentialdiagnostik, Behandlungs- und Managementansätze, Anleitung zur Therapieplanung und -evaluation, Bereitstellung und Herstellung von Therapiematerial, PatientInnen- und Angehörigenberatung und -aufklärung, Gesprächsführung, Psychoedukation, Dokumentation und Befundberichterstellung, Falldiskussionen.

Übergeordnetes Modul:

Visuelle Wahrnehmung und Rehabilitation

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen können visuelle Wahrnehmungsstörungen bzw. umschriebene Störungen schulischer Fertigkeiten von okulär bedingten Störungen mit ähnlicher Symptomatik differentialdiagnostisch abgrenzen und verstehen die orthoptische Diagnostik und Therapie als Beitrag im interdisziplinären Prozess. Sie sind in der Lage, den Betroffenen mit der Sehanwendungsberatung den Alltag zu erleichtern und entwickeln eine professionelle Position zu qualifizierten und unqualifizierten Therapieangeboten. Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Begriffe der Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsychologie. Sie kennen physiologische Alterungsprozesse und erkennen Symptome unterschiedlicher Verwirrtheitsformen. Sie kennen typische Störungen der Orthoptik beim gesunden und kranken alten Menschen und deren Einfluss auf die Lebensqualität und die Besonderheiten im Umgang mit alten und/oder desorientierten Menschen in der Untersuchungs- und Behandlungssituation. Die AbsolventInnen kennen die Grundlagen der Neurorehabilitation und wissen um ihre zunehmend wesentliche Position im Reha-Team Bescheid. Sie kennen die wichtigsten neuropsychologischen Erkrankungen und Syndrome, elementare und komplexe Seh- und Lesestörungen nach Hirnschädigung, Raumstörungen und Neglekt, deren Ursachen und Symptome. Sie können ein Diagnostik- und Behandlungskonzept erstellen und Methoden gezielt auswählen. Sie können Möglichkeiten der Adaptation und Bewältigung von Alltagssituationen der betroffenen PatientInnen bzw. Angehörigen ausarbeiten. Sie kennen die speziellen Erfordernisse in Hinblick auf Handling und Kommunikation (Umgang, Aufklärung, Beratung) mit diesen PatientInnen.

Orthoptisches Fallmanagement 1

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5OFMIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Vertiefung Clinical Reasoning und Anwendung im orthoptischen Prozess, v.a. im Sinne des diagnostischen Reasoning. In der Bearbeitung von Fallbeispielen werden der orthoptische Prozess sichtbar gemacht und klinische Schlussfolgerungen gezogen. Schritte des Denk- und Entscheidungsprozesses werden in Worte gefasst und die theoretischen Überlegungen auf die diagnostisch-therapeutische Situation übertragen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Therapie und situationsadäquate Beratungskonzepte gelegt. In dieser Lehrveranstaltung sind fachpraktische Übungen in Kleingruppen integriert, in denen synchron zu den Lehrinhalten des Semesters das orthoptische Fallmanagement mit KlientInnen und PatientInnen an Praktikumsstellen geübt wird. Dabei vertiefen die Studierenden die Anwendung des orthoptischen Prozesses.

Übergeordnetes Modul:

Professionelles Handeln 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben Handlungskompetenz im orthoptischen Prozess. Sie analysieren die verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei Asthenopie/ Heterophorie und reflektieren die Ergebnisse. Die AbsolventInnen kennen die gesetzlichen Grundlagen und wissenschaftlichen Erkenntnisse um Bildschirmabeitsplätze ergonomisch und orthoptisch zu evaluieren bzw. präventive Maßnahmen und orthoptische Interventionen zu setzen. Die AbsolventInnen können ihr in den theoretischen Lehrveranstaltungen und in den Praktika erworbenes Wissen fallbezogen vernetzen. Sie lernen die Systematik der orthoptischen Denk- und Entscheidungsprozesse in diagnostischen, therapeutischen und beraterischen Situationen kennen, können sie bewusst machen, beispielhaft an PatientInnen anwenden und üben sowie reflektieren. Sie analysieren u.a. mittels Clinical Reasoning Strukturen und Entscheidungsfindungen und können professionelles Handeln in Worte fassen und begründen. Die AbsolventInnen kennen englische Grundbegriffe der allgemeinen Humanmedizin und die Fachterminologie der Orthoptik und Neuroophthalmologie sowie des Berufes und der Berufsfelder. Sie sind in der Lage englische Abstracts zu verfassen und können englische Fachliteratur bearbeiten und für wissenschaftliches Arbeiten nützen. Sie können einen orthoptischen Standardstatus in englischer Sprache durchführen und Befundberichte in englischer Sprache verfassen.

Praktikum 5

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5PR5IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Englisch
SWS 0
ECTS-Punkte 12
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Durchführung von orthoptischer Diagnostik und Therapie bei strabologischen und neuroophthalmologischen Krankheitsbildern mit Schwerpunkt auf Gesamtheit des orthoptischen Prozesses, Dokumentation, Analyse und Interpretation der Ergebnisse. Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen, einfachen Refraktionsbestimmungen sowie Hygienemaßnahmen im Arbeitsbereich der Orthoptik.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 5

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Wissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können den orthoptischen Prozess in der neuroorthoptischen Diagnostik erweitern und in einfachen Fällen PatientInnen und Angehörige aufklären und beraten. Sie können Befundberichte verfassen und Screening-Untersuchungen hinsichtlich Binokular- und Augenbewegungsstörungen und Sehschärfe durchführen. Sie können ein orthoptisches Fallmanagement implementieren und anonymisierte Patientenprotokolle verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von Patientendemonstrationen üben sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen und zunehmenden komplexen Anforderungen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches, therapeutisches und beraterisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Dabei orientieren sie sich an der Gesamtheit des orthoptischen Prozesses. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und können ihren orthoptischen Verantwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren.

Praktikumsbegleitende Lehrveranstaltung 5

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5PB5IT
Typ IT
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Parallel zum Praktikum werden praktische Patientendemonstrationen an Praktikumsstellen durch Studierende sowie Zielvereinbarungs- und Beurteilungsgespräche mit Studierenden im Einzel- bzw. im Gruppensetting durchgeführt. Patientenprotokolle und Berichte – Dokumentation, Analyse, Präsentation, Diskussion und Reflexion der fachlich-methodischen und soziokommunikativen Ergebnisse und Erkenntnisse.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 5

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Wissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können den orthoptischen Prozess in der neuroorthoptischen Diagnostik erweitern und in einfachen Fällen PatientInnen und Angehörige aufklären und beraten. Sie können Befundberichte verfassen und Screening-Untersuchungen hinsichtlich Binokular- und Augenbewegungsstörungen und Sehschärfe durchführen. Sie können ein orthoptisches Fallmanagement implementieren und anonymisierte Patientenprotokolle verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von Patientendemonstrationen üben sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen und zunehmenden komplexen Anforderungen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches, therapeutisches und beraterisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Dabei orientieren sie sich an der Gesamtheit des orthoptischen Prozesses. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und können ihren orthoptischen Verantwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren.

Reflexive Lern- und Praxisbegleitung 4

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5RF4RC
Typ RC
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 0,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Information zu und vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und Fragestellungen des Semesters, Vorbereitung auf das Praktikum in orthoptischen und neuroophthalmologischen Abteilungen sowie visuellen Frühförder- und Sehbehinderteneinrichtungen. Austausch über Praktikumsverlauf und Lernerfahrungen, Fragestellungen und Problemlösungen, Reflexion über Zusammenarbeit und Konflikte, Selbstsorge der Studierenden im unmittelbaren Kontakt mit den PatientInnen, Lern- und Kommunikationsaspekte im beruflichen Feld, Motivation der Studierenden

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 5

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für das jeweilige Praktikum und dessen Zielsetzungen organisatorisches und administratives Wissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können den orthoptischen Prozess in der neuroorthoptischen Diagnostik erweitern und in einfachen Fällen PatientInnen und Angehörige aufklären und beraten. Sie können Befundberichte verfassen und Screening-Untersuchungen hinsichtlich Binokular- und Augenbewegungsstörungen und Sehschärfe durchführen. Sie können ein orthoptisches Fallmanagement implementieren und anonymisierte Patientenprotokolle verfassen, Arbeitsergebnisse aufbereiten, analysieren und reflektieren. Anhand von Patientendemonstrationen üben sie die Fähigkeit, mit Prüfungssituationen und zunehmenden komplexen Anforderungen in der Praxis adäquat umzugehen, ihr diagnostisches, therapeutisches und beraterisches Handeln zu analysieren, zu reflektieren und zu präsentieren. Dabei orientieren sie sich an der Gesamtheit des orthoptischen Prozesses. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und können ihren orthoptischen Verantwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren.

Sehbelastung am Arbeitsplatz

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB5SBAPT
Typ PT
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Die AbsolventInnen lernen die individuelle Beratung und Aufklärung über den orthoptisch, ergonomisch ideal gestalteten PC-Platz für NutzerInnen in Projektform kennen (Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz, Bildschirmbrille, Durchführung der Evaluierung von Bildschirmarbeitsplätzen, Schnittstellenmanagement (z.B. Arbeitsmedizin). Bildschirmtätigkeit und visuelle Beschwerden: Prävention und Intervention; Aufgaben und Methoden der Orthoptik; englische Fachterminologie.

Übergeordnetes Modul:

Professionelles Handeln 1

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben Handlungskompetenz im orthoptischen Prozess. Sie analysieren die verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei Asthenopie/ Heterophorie und reflektieren die Ergebnisse. Die AbsolventInnen kennen die gesetzlichen Grundlagen und wissenschaftlichen Erkenntnisse um Bildschirmabeitsplätze ergonomisch und orthoptisch zu evaluieren bzw. präventive Maßnahmen und orthoptische Interventionen zu setzen. Die AbsolventInnen können ihr in den theoretischen Lehrveranstaltungen und in den Praktika erworbenes Wissen fallbezogen vernetzen. Sie lernen die Systematik der orthoptischen Denk- und Entscheidungsprozesse in diagnostischen, therapeutischen und beraterischen Situationen kennen, können sie bewusst machen, beispielhaft an PatientInnen anwenden und üben sowie reflektieren. Sie analysieren u.a. mittels Clinical Reasoning Strukturen und Entscheidungsfindungen und können professionelles Handeln in Worte fassen und begründen. Die AbsolventInnen kennen englische Grundbegriffe der allgemeinen Humanmedizin und die Fachterminologie der Orthoptik und Neuroophthalmologie sowie des Berufes und der Berufsfelder. Sie sind in der Lage englische Abstracts zu verfassen und können englische Fachliteratur bearbeiten und für wissenschaftliches Arbeiten nützen. Sie können einen orthoptischen Standardstatus in englischer Sprache durchführen und Befundberichte in englischer Sprache verfassen.

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Bachelorprüfung

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6BAPBP
Typ BP
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 0
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bachelorprüfung

Übergeordnetes Modul:

Bachelorprüfung

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Bachelorprüfung

Begleitseminar und Bachelorarbeit 2

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6SBASE
Typ SE
Art Bachelorarbeit
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 9
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Definition von Zielen und formalen Kriterien, Konzepterstellung der 2. Bachelorarbeit, Hilfestellung bei der Entwicklung der Forschungsfrage, Präsentation und Diskussion der Konzepte (z.B. Schemamodell), Reflexion der vorläufigen Ergebnisse sowie der Bachelorarbeiten.

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliches Arbeiten und Bachelorarbeit 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen können eine forschungs- und berufsfeldrelevante Fragestellung formulieren und wissenschaftlich fundiert bearbeiten. Die Bachelorarbeit befähigt die AbsolventInnen zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet der Orthoptik.

Freiberuflichkeit und betriebswirtschaftliche Grundlagen

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6FBGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Praxisgründung, Öffentlichkeitsarbeit, Einführung ins Rechnungswesen, Steuerlehre, gewerbliche Sozialversicherung, Kreditverträge und Grundbuch.

Übergeordnetes Modul:

Recht und Ökonomie im Berufsfeld

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die Grundprinzipien und Grundbegriffe der wichtigsten Bereiche der österreichischen Rechtsordnung. Sie sind mit den relevanten gesetzlichen Regelungen für Gesundheitsberufe vertraut, kennen die wichtigsten Rechtsvorschriften ihres beruflichen Tätigkeitsbereiches und können diese in der Praxis, v.a. auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit richtig anwenden. Sie haben einen Überblick über das Gesundheitswesen in Österreich sowie über die intra- und extramuralen Beiträge der Gesundheitsversorgung. Sie kennen die ökonomische Bewertung von Gesundheit und Leben, die Organisationsstrukturen und Betriebsabläufe eines Krankenhauses und verfügen über grundlegendes Wissen zur Gründung einer selbstständigen Praxis, sowie über Kenntnisse und Methoden der PR-Arbeit. Die AbsolventenInnen erwerben einen Überblick über die Bedingungen im und über zukünftige Entwicklungen des orthoptischen Berufsfelds. Sie nehmen ihre persönlichen und beruflichen Interessen und Stärken wahr und verstehen die Notwendigkeit, den orthoptischen Beruf im gesamten Gesundheitswesen zukunftsorientiert zu verorten, zu schützen und weiterzuentwickeln.

Grundzüge des Gesundheitswesens und der Gesundheitsökonomie

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6GGGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bewertung und Definition von Gesundheit und Leben, ökonomische Aspekte der Gesundheitsversorgung, Grundbegriffe der Epidemiologie, Aufgabenstellung der Versorgung: Organisation der Versorgungsstufen (intra- und extramural), Gesundheitspolitik und private/öffentliche Kosten; Themen der Zukunft, Vergleich international; Prävention, Gesundheitsförderung und Public Health.

Übergeordnetes Modul:

Recht und Ökonomie im Berufsfeld

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die Grundprinzipien und Grundbegriffe der wichtigsten Bereiche der österreichischen Rechtsordnung. Sie sind mit den relevanten gesetzlichen Regelungen für Gesundheitsberufe vertraut, kennen die wichtigsten Rechtsvorschriften ihres beruflichen Tätigkeitsbereiches und können diese in der Praxis, v.a. auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit richtig anwenden. Sie haben einen Überblick über das Gesundheitswesen in Österreich sowie über die intra- und extramuralen Beiträge der Gesundheitsversorgung. Sie kennen die ökonomische Bewertung von Gesundheit und Leben, die Organisationsstrukturen und Betriebsabläufe eines Krankenhauses und verfügen über grundlegendes Wissen zur Gründung einer selbstständigen Praxis, sowie über Kenntnisse und Methoden der PR-Arbeit. Die AbsolventenInnen erwerben einen Überblick über die Bedingungen im und über zukünftige Entwicklungen des orthoptischen Berufsfelds. Sie nehmen ihre persönlichen und beruflichen Interessen und Stärken wahr und verstehen die Notwendigkeit, den orthoptischen Beruf im gesamten Gesundheitswesen zukunftsorientiert zu verorten, zu schützen und weiterzuentwickeln.

Interdisziplinäre Fallarbeit

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6IDFIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Zentrale Probleme, mit denen Menschen in Gesundheitsberufen in besonderer Weise konfrontiert sind, werden ausgehend von Fallbeispielen in einer interdisziplinären Gruppe diskutiert und reflektiert. Ausgangspunkt können dabei didaktisch zielgerichtete vorgegebene Fallbeschreibungen, Praxisberichte der Studierenden als auch Filme, Texte u.ä. sein. Die folgenden Themen verstehen sich dabei als Empfehlung hinsichtlich möglicher Inhalte, die je nach teilnehmenden Studiengängen aus dem gesundheitswissenschaftlichen Bereich und Interesse der TeilnehmerInnen und Aktualität zu modifizieren sind: pathologische Erscheinungsformen von Beschwerden, Symptomen, Beschreibungen von PatientInnen, mögliche diagnostische und the-rapeutische Entscheidungen, Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des menschlichen Lebens, Frage nach dem Verhältnis moderner technischer Spitzenmedizin und den Bedürfnissen der PatientInnen, Anerkennung von PatientInnen als autonome Personen, Problem der Mitmenschlichkeit und Abgrenzung im Umgang mit PatientInnen, Finanzierung des Gesundheitssystems und Zugänglichkeit des Gesundheitssystems für alle, Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen.

Übergeordnetes Modul:

Professionelles Handeln 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Im Sinne des Lebenslangen Lernens vertiefen die AbsolventInnen die Einsicht in die Notwendigkeit einer laufenden und kontinuierlichen Auseinandersetzung mit neuen wissenschaftlich-medizinisch-orthoptischen-technologischen Erkenntnissen. Sie erkennen ihre berufliche/n Verantwortung und Aufgaben und erfahren die Möglichkeit, berufliche Fragestellungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und durch interdisziplinäre Bearbeitung einen vielfachen Gewinn zu erfahren. Dabei erkennen sie exemplarisch die unterschiedlichen Handlungsprinzipien und -paradigmen einzelner Berufsgruppen im Gesundheitswesen, v.a. im MTD-Bereich, und entwickeln ein Problembewusstsein für ethische Fragen im Gesundheitswesen. Sie sind fähig, in einem interdisziplinären Team Lösungen zu erarbeiten und diese als gemeinsames Produkt zu präsentieren. Die AbsolventInnen können ihr in den theoretischen Lehrveranstaltungen und in den Praktika erworbenes Wissen fallbezogen vernetzen. Sie lernen die Systematik der orthoptischen Denk- und Entscheidungsprozesse in diagnostischen, therapeutischen und beraterischen Situationen kennen, können sie bewusst machen, beispielhaft an PatientInnen anwenden, üben und reflektieren. Sie analysieren u.a. mittels Clinical Reasoning Strukturen und Entscheidungsfindungen und können professionelles Handeln in Worte fassen und begründen. Im Sinne des Lebenslangen Lernens erkennen die AbsolventInnen, dass sie Basiswissen erworben haben, das orthoptische Berufsfeld jedoch noch viele Bereiche bietet, die zur Vertiefung auffordern. Sie lernen, sich eigenständig fachliches Wissen anzueignen, um persönliche Kompetenzen und Interessen zu stärken und weiterzuentwickeln.

Orthoptisches Fallmanagement 2

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6OFMIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Bearbeitung von Fallbeispielen aus der Praxis, die besonders die Interdisziplinarität hervorheben. Der orthoptische Prozess wird sichtbar gemacht, die intra- und interdisziplinären Handlungen analysiert und begründet, klinische Schlussfolgerungen gezogen. Diagnostik, Differentialdiagnostik, präventive, therapeutische und rehabilitative Maßnahmen werden im sozialen Umfeld des Betroffenen betrachtet und lösungsorientiert und kontextabhängig angegangen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Therapie und situationsadäquate Beratungskonzepte gelegt. In dieser Lehrveranstaltung sind fachpraktische Übungen in Kleingruppen integriert, in denen synchron zu den Lehrinhalten des Semesters das orthoptische Fallmanagement mit KlientInnen und PatientInnen an Praktikumsstellen geübt wird. Dabei vertiefen die Studierenden die Anwendung des orthoptischen Prozesses.

Übergeordnetes Modul:

Professionelles Handeln 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Im Sinne des Lebenslangen Lernens vertiefen die AbsolventInnen die Einsicht in die Notwendigkeit einer laufenden und kontinuierlichen Auseinandersetzung mit neuen wissenschaftlich-medizinisch-orthoptischen-technologischen Erkenntnissen. Sie erkennen ihre berufliche/n Verantwortung und Aufgaben und erfahren die Möglichkeit, berufliche Fragestellungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und durch interdisziplinäre Bearbeitung einen vielfachen Gewinn zu erfahren. Dabei erkennen sie exemplarisch die unterschiedlichen Handlungsprinzipien und -paradigmen einzelner Berufsgruppen im Gesundheitswesen, v.a. im MTD-Bereich, und entwickeln ein Problembewusstsein für ethische Fragen im Gesundheitswesen. Sie sind fähig, in einem interdisziplinären Team Lösungen zu erarbeiten und diese als gemeinsames Produkt zu präsentieren. Die AbsolventInnen können ihr in den theoretischen Lehrveranstaltungen und in den Praktika erworbenes Wissen fallbezogen vernetzen. Sie lernen die Systematik der orthoptischen Denk- und Entscheidungsprozesse in diagnostischen, therapeutischen und beraterischen Situationen kennen, können sie bewusst machen, beispielhaft an PatientInnen anwenden, üben und reflektieren. Sie analysieren u.a. mittels Clinical Reasoning Strukturen und Entscheidungsfindungen und können professionelles Handeln in Worte fassen und begründen. Im Sinne des Lebenslangen Lernens erkennen die AbsolventInnen, dass sie Basiswissen erworben haben, das orthoptische Berufsfeld jedoch noch viele Bereiche bietet, die zur Vertiefung auffordern. Sie lernen, sich eigenständig fachliches Wissen anzueignen, um persönliche Kompetenzen und Interessen zu stärken und weiterzuentwickeln.

OrthoptistInnen und Arbeitswelt

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6OAWIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Erfordernissen orthoptischer Berufsfelder. Auseinandersetzung über die Zielsetzung und Aktivitäten des nationalen, europäischen und internationalen Berufsverbandes sowie die internationale Vernetzung. Auseinandersetzung über Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Studium, Karriereplanung: Reflexion über berufliche Identifikation, persönliches Interesse, berufsethische Fragestellungen. Vorbereitungen für den Übergang von Ausbildung in Berufstätigkeit oder weitere Ausbildung, Erarbeitung eines beruflichen Selbstverständnisses und gezielter Bewerbungsstrategien, Kennenlernen von für die Berufsausübung relevanten Verordnungen bzw. Richtlinien wie z.B. Mutterschutzgesetz, Laser-Schutzmaßnahmen und Information über Berufskrankheiten.

Übergeordnetes Modul:

Recht und Ökonomie im Berufsfeld

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die Grundprinzipien und Grundbegriffe der wichtigsten Bereiche der österreichischen Rechtsordnung. Sie sind mit den relevanten gesetzlichen Regelungen für Gesundheitsberufe vertraut, kennen die wichtigsten Rechtsvorschriften ihres beruflichen Tätigkeitsbereiches und können diese in der Praxis, v.a. auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit richtig anwenden. Sie haben einen Überblick über das Gesundheitswesen in Österreich sowie über die intra- und extramuralen Beiträge der Gesundheitsversorgung. Sie kennen die ökonomische Bewertung von Gesundheit und Leben, die Organisationsstrukturen und Betriebsabläufe eines Krankenhauses und verfügen über grundlegendes Wissen zur Gründung einer selbstständigen Praxis, sowie über Kenntnisse und Methoden der PR-Arbeit. Die AbsolventenInnen erwerben einen Überblick über die Bedingungen im und über zukünftige Entwicklungen des orthoptischen Berufsfelds. Sie nehmen ihre persönlichen und beruflichen Interessen und Stärken wahr und verstehen die Notwendigkeit, den orthoptischen Beruf im gesamten Gesundheitswesen zukunftsorientiert zu verorten, zu schützen und weiterzuentwickeln.

Praktikum 6

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6PR6IT
Typ IT
Art Praktikum (S)
Unterrichtssprache Englisch
SWS 0
ECTS-Punkte 8
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Im Pflichtpraktikum orthoptische Diagnostik und Therapie bei strabologischen und neuroophthalmologischen Krankheitsbildern mit Schwerpunkt auf den gesamten orthoptischen Prozess und Interdisziplinarität, im Wahlpraktikum je nach gewähltem Bereich.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 6

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für die jeweiligen Praktika des Semesters und deren Zielsetzungen organisatorisches und administratives Wissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können in Abhängigkeit von Krankheitsbild und den PatientInnen den kompletten orthoptischen Prozess (planen, durchführen, evaluieren, reflektieren) durchführen und die Untersuchung und Behandlung in Bezug zu interdisziplinären Anforderungen stellen. Sie können anhand der Patientenprotokolle aus der Praxis komplexe orthoptische Fragestellungen erkennen und abarbeiten, ihr Handeln in der Praxis vertiefend analysieren und reflektieren. Anhand der abschließenden Patientendemonstrationen beweisen sie die Fähigkeit, den orthoptischen Prozess berufsadäquat anwenden und reflektieren zu können. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und ihre Rolle im (interdisziplinären) Team und können ihren orthoptischen Verantwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren.

Praktikumsbegleitende Lehrveranstaltung 6

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6PB6IT
Typ IT
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Parallel zum Praktikum werden praktische Patientendemonstrationen an Praktikumsstellen durch Studierende sowie Zielvereinbarungs- und Beurteilungsgespräche mit Studierenden im Einzel- bzw. im Gruppensetting durchgeführt. Patientenprotokolle und Berichte – Dokumentation, Analyse, Präsentation, Diskussion und Reflexion der fachlich-methodischen und soziokommunikativen Ergebnisse und Erkenntnisse.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 6

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für die jeweiligen Praktika des Semesters und deren Zielsetzungen organisatorisches und administratives Wissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können in Abhängigkeit von Krankheitsbild und den PatientInnen den kompletten orthoptischen Prozess (planen, durchführen, evaluieren, reflektieren) durchführen und die Untersuchung und Behandlung in Bezug zu interdisziplinären Anforderungen stellen. Sie können anhand der Patientenprotokolle aus der Praxis komplexe orthoptische Fragestellungen erkennen und abarbeiten, ihr Handeln in der Praxis vertiefend analysieren und reflektieren. Anhand der abschließenden Patientendemonstrationen beweisen sie die Fähigkeit, den orthoptischen Prozess berufsadäquat anwenden und reflektieren zu können. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und ihre Rolle im (interdisziplinären) Team und können ihren orthoptischen Verantwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren.

Rechtsgrundlagen

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6RGLIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Einführung in das Öffentliche Recht, Privatrecht und Strafrecht, in das Arbeits- und Sozialrecht. Überblick über das Sozialversicherungsrecht (Pensions-, Arbeitslosenversicherungs-, Unfallversicherungs- und v.a. Krankenversicherungs-und Pflegegeldrecht). Ein besonderer Schwerpunkt wird auf Patientenrechte, auf Vertragsrecht samt medizinischem Behandlungsvertrag und auf Haftungsrecht sowie auf das Berufsrecht (MTD-Gesetz bzw. HebG) mit den Rechten und Pflichten der jeweiligen Berufsgruppen, den Verantwortungen und der Zusammenarbeit mit Angehörigen anderer Gesundheitsberufe (u.a. auch mit den Assistenzberufen nach dem Medizinische-Assistenzberufe-Gesetz MABG) gelegt. Einführung in das Sanitätsrecht (v.a. Krankenanstaltenrecht).

Übergeordnetes Modul:

Recht und Ökonomie im Berufsfeld

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen kennen die Grundprinzipien und Grundbegriffe der wichtigsten Bereiche der österreichischen Rechtsordnung. Sie sind mit den relevanten gesetzlichen Regelungen für Gesundheitsberufe vertraut, kennen die wichtigsten Rechtsvorschriften ihres beruflichen Tätigkeitsbereiches und können diese in der Praxis, v.a. auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit richtig anwenden. Sie haben einen Überblick über das Gesundheitswesen in Österreich sowie über die intra- und extramuralen Beiträge der Gesundheitsversorgung. Sie kennen die ökonomische Bewertung von Gesundheit und Leben, die Organisationsstrukturen und Betriebsabläufe eines Krankenhauses und verfügen über grundlegendes Wissen zur Gründung einer selbstständigen Praxis, sowie über Kenntnisse und Methoden der PR-Arbeit. Die AbsolventenInnen erwerben einen Überblick über die Bedingungen im und über zukünftige Entwicklungen des orthoptischen Berufsfelds. Sie nehmen ihre persönlichen und beruflichen Interessen und Stärken wahr und verstehen die Notwendigkeit, den orthoptischen Beruf im gesamten Gesundheitswesen zukunftsorientiert zu verorten, zu schützen und weiterzuentwickeln.

Reflexive Lern- und Praxisbegleitung 5

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6RF5RC
Typ RC
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 0,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Information zu und vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und Fragestellungen des Semesters und Ausbildungsabschluss, Vorbereitung auf das Praktikum in orthoptischen und neuroophthalmologischen Abteilungen und im Wahlpflichtbereich, Austausch über Praktikumsverlauf und Lernerfahrungen, Zeit- und Stressmanagement, Fragestellungen und Problemlösungen, Reflexion über Zusammenarbeit und Konflikte, Lern- und Kommunikationsaspekte im beruflichen Feld sowie über das gesamte Studium.

Übergeordnetes Modul:

Berufspraktikum 6

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Die AbsolventInnen erwerben für die jeweiligen Praktika des Semesters und deren Zielsetzungen organisatorisches und administratives Wissen und sind in der Lage, Berichte ihrem Ausbildungsstand entsprechend zu erstellen. Sie können in Abhängigkeit von Krankheitsbild und den PatientInnen den kompletten orthoptischen Prozess (planen, durchführen, evaluieren, reflektieren) durchführen und die Untersuchung und Behandlung in Bezug zu interdisziplinären Anforderungen stellen. Sie können anhand der Patientenprotokolle aus der Praxis komplexe orthoptische Fragestellungen erkennen und abarbeiten, ihr Handeln in der Praxis vertiefend analysieren und reflektieren. Anhand der abschließenden Patientendemonstrationen beweisen sie die Fähigkeit, den orthoptischen Prozess berufsadäquat anwenden und reflektieren zu können. Sie sind in der Lage, ihren praktischen Ausbildungsstand einzuschätzen, Lern- und Verbesserungspotenzial zu erkennen und den Lernfortschritt zu sichern. Die AbsolventInnen reflektieren institutionelle Bedingungen und ihre Rolle im (interdisziplinären) Team und können ihren orthoptischen Verantwortungsbereich einordnen. Sie sind fähig, inhaltlich-methodische und sozial-kommunikative Aspekte des jeweiligen Praktikumsabschnittes zu thematisieren und zu reflektieren.

Wahlpflichtfach 2

Wahlpflichtfach Spezialthemen Klinik

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6WPFIL
Typ IL
Art Wahlpflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Studierende und LehrveranstaltungsleiterIn definieren gemeinsam inhaltliche Schwerpunkte, die besonders orthoptische Fragestellungen und/oder technologische Entwicklungen berücksichtigen, die für die Tätigkeit in einer Klinik von besonderer Bedeutung sind. Dazu können ausgewählte Workshops und Gastvorträge beitragen.

Übergeordnetes Modul:

Wahlpflichtfach 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Im Sinne des Lebenslangen Lernens vertiefen die AbsolventInnen die Einsicht in die Notwendigkeit einer laufenden und kontinuierlichen Auseinandersetzung mit neuen wissenschaftlich-medizinisch-orthoptischen-technologischen Erkenntnissen. Sie erkennen ihre berufliche/n Verantwortung und Aufgaben und erfahren die Möglichkeit, berufliche Fragestellungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und durch interdisziplinäre Bearbeitung einen vielfachen Gewinn zu erfahren. Dabei erkennen sie exemplarisch die unterschiedlichen Handlungsprinzipien und -paradigmen einzelner Berufsgruppen im Gesundheitswesen, v.a. im MTD-Bereich, und entwickeln ein Problembewusstsein für ethische Fragen im Gesundheitswesen. Sie sind fähig, in einem interdisziplinären Team Lösungen zu erarbeiten und diese als gemeinsames Produkt zu präsentieren. Die AbsolventInnen können ihr in den theoretischen Lehrveranstaltungen und in den Praktika erworbenes Wissen fallbezogen vernetzen. Sie lernen die Systematik der orthoptischen Denk- und Entscheidungsprozesse in diagnostischen, therapeutischen und beraterischen Situationen kennen, können sie bewusst machen, beispielhaft an PatientInnen anwenden, üben und reflektieren. Sie analysieren u.a. mittels Clinical Reasoning Strukturen und Entscheidungsfindungen und können professionelles Handeln in Worte fassen und begründen. Im Sinne des Lebenslangen Lernens erkennen die AbsolventInnen, dass sie Basiswissen erworben haben, das orthoptische Berufsfeld jedoch noch viele Bereiche bietet, die zur Vertiefung auffordern. Sie lernen, sich eigenständig fachliches Wissen anzueignen, um persönliche Kompetenzen und Interessen zu stärken und weiterzuentwickeln.

Wahlpflichtfach 2

Wahlpflichtfach Spezialthemen Klinik

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer OTKB6WPFIL
Typ IL
Art Wahlpflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2,5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Studierende und LehrveranstaltungsleiterIn definieren gemeinsam inhaltliche Schwerpunkte, die besonders orthoptische Fragestellungen und/oder technologische Entwicklungen berücksichtigen, die für die Tätigkeit in einer Klinik von besonderer Bedeutung sind. Dazu können ausgewählte Workshops und Gastvorträge beitragen.

Übergeordnetes Modul:

Wahlpflichtfach 2

Kompetenzerwerb aus dem übergeordneten Modul:

Im Sinne des Lebenslangen Lernens vertiefen die AbsolventInnen die Einsicht in die Notwendigkeit einer laufenden und kontinuierlichen Auseinandersetzung mit neuen wissenschaftlich-medizinisch-orthoptischen-technologischen Erkenntnissen. Sie erkennen ihre berufliche/n Verantwortung und Aufgaben und erfahren die Möglichkeit, berufliche Fragestellungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und durch interdisziplinäre Bearbeitung einen vielfachen Gewinn zu erfahren. Dabei erkennen sie exemplarisch die unterschiedlichen Handlungsprinzipien und -paradigmen einzelner Berufsgruppen im Gesundheitswesen, v.a. im MTD-Bereich, und entwickeln ein Problembewusstsein für ethische Fragen im Gesundheitswesen. Sie sind fähig, in einem interdisziplinären Team Lösungen zu erarbeiten und diese als gemeinsames Produkt zu präsentieren. Die AbsolventInnen können ihr in den theoretischen Lehrveranstaltungen und in den Praktika erworbenes Wissen fallbezogen vernetzen. Sie lernen die Systematik der orthoptischen Denk- und Entscheidungsprozesse in diagnostischen, therapeutischen und beraterischen Situationen kennen, können sie bewusst machen, beispielhaft an PatientInnen anwenden, üben und reflektieren. Sie analysieren u.a. mittels Clinical Reasoning Strukturen und Entscheidungsfindungen und können professionelles Handeln in Worte fassen und begründen. Im Sinne des Lebenslangen Lernens erkennen die AbsolventInnen, dass sie Basiswissen erworben haben, das orthoptische Berufsfeld jedoch noch viele Bereiche bietet, die zur Vertiefung auffordern. Sie lernen, sich eigenständig fachliches Wissen anzueignen, um persönliche Kompetenzen und Interessen zu stärken und weiterzuentwickeln.

Legende
SemesterDas 1., 3., 5. Semester findet im Wintersemester und das 2., 4., 6. Semester findet im Sommersemester statt.
SWSSemesterwochenstunden; die Einheiten pro Semesterwochenstunde sind im jeweiligen Studiengangsantrag festgelegt. Im Bachelorstudium sind es z.B. meistens 14 Einheiten pro SWS. Pro Einheit werden 45 Minuten unterrichtet.
ECTS PunkteArbeitsaufwand in ECTS-Punkt, 1 ECTS bedeutet 25 Stunden Arbeitsaufwand für Studierende
INTL-CodeInternationalisierungscode für Incomings
5: offered in English on a routine basis
4: offered in English if a specified number of incoming students attend (usually 3)
3: taught in German but support material in English, exams can also be taken in English, active support from a student buddy
2: taught in German, incoming students require sufficient German proficiency to follow class
1: not available for incomings
TypBP = Bachelorabschlussprüfung
DP/MP = Diplom-/Masterabschlussprüfung
IL = Integrierte Lehrveranstaltung
IT = Individualtraining/-phasen
LB = Labor(übung)
PS = Proseminar
PT = Projekt
RC = Lehrveranstaltung mit reflexivem Charakter
RE = Repetitorium
SE = Seminar
TU = Tutorium
UB = Übung
VO = Vorlesung