Im Masterstudium "Smart Buildings in Smart Cities - Energieinfrastruktur und Quartierserneuerung" entscheiden sich die Studierenden mit Beginn des zweiten Studienjahres für eine der beiden Vertiefungsrichtungen „Integrierte Energiesysteme“ und „Gebäude- und Quartierserneuerung“. Dabei werden aufbauend auf die Inhalte des ersten Studienjahrs Kompetenzen vermittelt, durch die eine Spezialisierung in der jeweiligen Fachrichtung erfolgen kann.

Zu Beginn des zweiten Studienjahres entscheiden Sie sich für eine der beiden Vertiefungen:

  • Gebäude- und Quartierserneuerung
  • Integrierte Energiesysteme

Gebäude- und Quartierserneuerung

Sie erwerben Kompetenzen im Bereich der Analyse und Planung von Bestandsstrukturen, die zukünftig mit einer Adaption im Bereich der Sanierung und Weiterentwicklung konfrontiert werden. Dabei werden Inhalte aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Recht, Ökologie und Wirtschaft miteinander verknüpft.

Den Schwerpunkt des Studiums bildet die zukunftsfähige Gebäude- und Quartiersentwicklung, auf deren Grundlage praxisnah Fragestellungen aus unterschiedlichen Themengebieten bearbeitet werden. Diese bilden einen interdisziplinären Ansatz, der über die Planung und die Konzeption von Projekten hinausgeht.

Der Fokus liegt auf:

  • Nachhaltige Quartiersentwicklung
  • Sanierung und Transformation von urbanen und ruralen Gebäude- und Bestandsstrukturen
  • Interdisziplinärer Denkansatz in den Bereichen Gebäude, Quartier und Technik

Integrierte Energiesysteme

Die Besonderheit dieser Vertiefung ist, dass den Studierenden nicht nur Grundlagen über erneuerbare Energiesysteme, Speichertechnologien und intelligente Netze vermittelt werden, sondern dass sie mit den geeigneten Werkzeugen ausgestattet werden, um den Herausforderungen einer zukunftsorientierten Vernetzung aller Verbraucherstrukturen in der Stadt – vom Haushalt über Gewerbe und Industrie bis zur Mobilität – konstruktiv und lösungsorientiert entgegenzutreten.

Viele Menschen verbinden mit dem Begriff „Smart…“ oft eine hochtechnologische Sache. Aber Smart ist eindeutig mehr als nur Sensoren, intelligente Steuerungen oder künstliche Intelligenz einzusetzen. Nach unserem Verständnis ist eine Smart City eine Stadt, die intelligent geplant und bewohnt wird. Es muss sichergestellt werden, dass die Fülle der Gebäude, die Energienetze, der Warentransport, das soziale Leben und vieles mehr gut aufeinander abgestimmt sind. Digitale Techniken, also intelligente Energiebereitstellung, Informations- und Datentransfer, aber auch digitale Planungswerkzeuge können hier einen wichtigen Beitrag liefern. Das ist aber nicht das alleinige Merkmal einer Smart City. Auch ein integraler Ansatz ist wichtig, der die verschiedenen Aspekte immer im Auge behält. Auf jeden Fall soll eine Smart City auch eine nachhaltige Stadt sein.

    Bei uns sind eine hochwertige Ausbildung, interdisziplinäres und vernetztes Denken in Verbindung mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz die Eckpfeiler in unserem Studiengang und der Vertiefung Integrierte Energiesysteme.

    Der Fokus liegt auf:

    • Erneuerbare Energiesysteme im urbanen Raum
    • Speichertechnologien
    • Intelligente Netze (Smart Grids)
    • Multimodale Energiebereitstellung