Cyber Security und Resilienz in Supply Chains für KMU

In den letzten Jahren haben zahlreiche Fälle gezeigt, dass es nicht ausreichend ist, dass sich Unternehmen nur auf die eigene Cyber-Security konzentrieren. Immer häufiger werden Fälle von Cyber-Angriffen bekannt, in denen die überregionalen, digitalen Verbindungen zwischen Unternehmen in Supply Chains (SC) ausgenutzt werden, um Branchen, Regionen oder Nationen zu schädigen. Die Attraktivität von Schwachstellen in SCs als Angriffsziel erklärt sich dadurch, dass SCs maßgeblich zu einer funktionierenden Weltwirtschaft beitragen, was nicht nur mit dem Ukraine-Krieg wirkungsvoll aufgezeigt wurde. Gleichzeitig stehen diese SCs in Abhängigkeit von funktionierenden Systemen, die mithilfe zeit- und kostenintensiver Cyber-Security und Resilienz-Maßnahmen vermehrt bei Großunternehmen sicherer gestaltet werden. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellen hingegen häufig Schwachstellen in SCs dar, weil diese nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen, um sich ausreichend zu schützen. Trotz dieser höheren Anfälligkeit standen bisher Großunternehmen im Fokus dieses interdisziplinären Forschungsgebiets.

Projektmitarbeiter*innen am Department

Porträt von: Zeisler Alexander , B.A., M.A.
Alexander Zeisler, B.A., M.A.
Senior Lecturer
Department Business and Tourism
Standort: Campus Urstein
Raum: Urstein - 225
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