Das FTZ für datenbasierte Evaluierung von Sicherheits- und Privacy Technologien (kurz FTZ Cyber Security) widmet sich aktuellen Fragestellungen zu Angriffs- und Verteidigungsmethoden auf Künstliche Intelligenz (KI) und Privacy, um die Abwägungen zwischen Sicherheit und Nutzbarkeit besser zu verstehen. Auf dieser Basis entsteht praxisorientiertes Wissen, das gezielt an Unternehmen, Bildungseinrichtungen und die Öffentlichkeit weitergegeben wird.

Gefördert wird das Projekt über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Das Zentrum steht unter der Leitung von Günther Eibl und wird in enger Kooperation mit der Universität Salzburg - insbesondere mit den Fachbereichen Artificial Intelligence and Human Interfaces sowie Informatik - betrieben.

Forschung in Verbindung: Brückenprofessur Cyber Security

Ein zentraler Bestandteil des Zentrums ist die Brückenprofessur Cyber Security, die von Dimitris Simos besetzt ist. Sie verbindet die anwendungsorientierte Forschung der FH Salzburg mit der grundlagenorientierten Forschung der Universität Salzburg und schafft damit eine einzigartige Wissensbasis zwischen Hochschule und Universität.

Durch diese enge Zusammenarbeit entsteht ein interdisziplinäres Netzwerk, das Lehre, Forschung und Wissenstransfer im Bereich IT-Security nachhaltig stärkt.

Realitätsnahe Forschung: Die Cyber Range

Ein Highlight des FTZ ist die Cyber Range – eine realitätsnahe Test- und Trainingsumgebung, in der Cyberangriffe und Schutzmaßnahmen simuliert werden können. Hier erleben Teilnehmende praxisnah, wie Cyberbedrohungen entstehen und wie sie effektiv abgewehrt werden können. Die Cyber Range dient als Plattform für Schulungen, Demonstrationen und Forschung – mit direktem Mehrwert für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.

Wissenstransfer in die Praxis

Das Zentrum versteht sich als Brücke zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Wissenstransfer erfolgt über praxisorientierte Formate wie:

  • Cyber Range Schulungen
  • Privacy- und Biometrie-Bootcamps
  • Bootcamps zur Robustheitsevaluierung von KI-Systemen
  • Handlungsempfehlungen, Vorträge & Demos

Zielgruppen sind insbesondere Entscheidungsträger*innen, Krisenstäbe, IT-Leiter*innen, Entwickler*innen und Security-Spezialist*innen.

Mit dem FTZ schaffen wir eine Plattform, auf der Forschung und Wirtschaft eng zusammenarbeiten, um Forschungsergebnisse über einen Wissenstransfer für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Die neue Cyber Range und die Brückenprofessur sind dabei zentrale Bausteine für langfristige Wirkung.

Leitung FTZ Cybersecurity

Porträt von: FH-Prof. Priv.-Doz. MMag. Dr. Eibl Günther
FH-Prof. Priv.-Doz. MMag. Dr.
Senior Lecturer
Forschungsgruppenleiter
Department Information Technologies and Digitalisation
Standort: Campus Urstein
Raum: Urstein - 421
E: guenther.eibl@fh-salzburg.ac.at
W: http://www.en-trust.at/eibl/

Brückenprofessur

Porträt von: Univ.-Prof. Priv. Doz. Simos Dimitrios , PhD
Univ.-Prof. Priv. Doz.
Senior Lecturer
Joint Professor Cybersecurity
Department Information Technologies and Digitalisation
Standort: Campus Urstein
Raum: Urstein - 421
T: +43-50-2211-1386
E: dimitrios.simos@fh-salzburg.ac.at

Fördergeber

Diese Forschung wird im Rahmen des Projekts P2506698 gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und kofinanziert durch das Land Salzburg. 

Projektdaten FTZ Cybersecurity:

Titel: Cybersecurity – Forschungs- und Transferzentrum für datenbasierte Evaluierung von Sicherheits- und Privacy-Technologien
Laufzeit: 01.07.2025 – 31.12.2028 (42 Monate)
Förderung: EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
Projektleitung: Prof. Dr. Günther Eibl, FH Salzburg
Partnerinstitution: Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS), Prof. Andreas Uhl
Schlüsselbausteine: Brückenprofessur Cybersecurity, Cyber Range, Praxis-Transfer