Elementarpädagogik *vorbehaltlich Genehmigung durch die AQ Austria

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Didaktik

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1DIDIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 3
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Klärung des Begriffs "Didaktik" und Verortung in den pädagogischen Grundlagendokumenten für Kinderbildung hinsichtlich der Methodenvielfalt und Situationsorientierung - Auseinandersetzung mit pädagogischen und entwicklungstheoretischen Grundlagen früher Bildungs- und Entwicklungsprozesse - Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Beziehung für Bildungs- und Entwicklungsprozesse als zentrales didaktisches Prinzip - Auseinandersetzung mit der Anwendung dieses didaktischen Prinzips zur Unterstützung von Spielprozessen, Betrachten von Bilderbüchern und der Nutzung des Raums - Erarbeitung grundlegender und aktueller Fachinhalte zur Arbeit im elementarpädagogischen Handlungsfeld - fachliche und persönliche Auseinandersetzung mit Bildungs- und Erziehungszielen im elementarpädagogischen Handlungsfeld - Berücksichtigung pädagogischer und entwicklungstheoretischer Erkenntnisse, wie beispielsweise kindliche Lernprozesse und Persönlichkeitsentwicklung - Auseinandersetzung mit dem Begriff Methode und dem methodischen Aufbau von Lernarrangements in allen Bildungsbereichen

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind mit den pädagogischen Grundlagendokumenten für Kinderbildung (z.B.: BildungsRahmenPlan) und mit den darin beschriebenen didaktischen Grundlagen und Bildungsbereichen vertraut. (M1) Absolvent*innen kennen relevante didaktische Grundlagen für die Gestaltung von Bildungsprozessen mit den Kindern. (M1) Absolvent*innen kennen die grundlegende Bedeutung des Spiels für Entwicklungs- und Bildungsprozesse und sind mit dem damit verbundenen grundlegenden didaktischen Fachwissen vertraut. (M1) Absolvent*innen können über didaktische Prinzipien hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit, Sinnhaftigkeit und Situationsangemessenheit reflektieren und diskutieren. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Praxis

Kompetenzerwerb:

(M1) Absolvent*innen kennen didaktische Grundlagen und Prinzipien der Elementarpädagogik und können diese diskutieren und reflektieren. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Absolvent*innen kennen ihre eigene kreative Selbstwirksamkeit im Umgang mit verschiedenen Materialien und können kreative Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten erproben und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Absolvent*innen verfügen über theoretische und konzeptionelle Grundlagen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Hinblick auf kreativ-gestalterische Ausdrucksmöglichkeiten und können pädagogische Angebote für den Lernort Praxisorganisation planen, diskutieren und reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Absolvent*innen können Bildungsprozesse von Kindern beobachten und in Verknüpfung mit Theoriewissen planen und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, sprachförderliche Aspekte von Lern- und Bildungsarrangements im Bereich der Gestaltung, Musik und Bewegung zu identifizieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M6) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, erworbene fachliche Inhalte und Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation systematisch und nachvollziehbar schriftlich zu dokumentieren. (L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Erste Hilfe - Erstversorgung von Kindern

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1EHEUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Risiken und Gefahren erkennen und einschätzen, Unfallverhütung - Rettungskette und Notruf - Ablauf in einer Notsituation: Regloses Kind, das normal atmet; Atem-Kreislauf- Stillstand (Beatmung und Herzdruckmassage); Umgang mit einem Defibrillator - Maßnahmen bei plötzlichen Erkrankungen und allergischen Reaktionen - Basiswissen in Bereich Kinderkrankheiten, Fieberkrämpfe - gesetzliche und trägerspezifische Grundlagen hinsichtlich chronisch kranker Kinder - Maßnahmen bei Verletzungen im Kindesalter, Versorgung von Wunden, Knochen- und Gelenksverletzungen

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen die Grundlagen des Notfallmanagements im Umgang mit Kindern, insbesondere bei Unfällen, Erkrankungen und allergischen Reaktionen und können dieses Notfallmanagement anwenden. (M4, M5) Absolvent*innen kennen typische Gefahren und Risiken in elementarpädagogischen Einrichtungen und können diese durch planvolles Handeln minimieren (Risikofolgenabschätzung). (M4, M6) Absolvent*innen kennen situationsangemessene Erste-Hilfe-Maßnahmen und können diese anwenden. (M4) Absolvent*innen kennen wesentliche Grundlagen zur adäquaten Lagerung und Erneuerung von Erste-Hilfe-Materialien und können dies umsetzen. (M4) Absolvent*innen können Notfallpläne erstellen und wesentliche Notfallkontakte nennen. (M4, M6)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Theorien und Handlungsfelder

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen die historischen Entwicklungslinien und die zentralen klassischen Theorien sowie Handlungsfelder der Elementarpädagogik und können diese am Lernort Praxisorganisation reflektieren und anwenden. (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden kennen die Grundlagen des Handlungsfeldes der ganzheitlichen Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit im Feld der Elementarpädagogik und können die-se am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Studierenden kennen die Hygienestandards und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1) (M4) Die Studierenden wissen um die Prinzipien und Abläufe des Handlungsfeldes der Notfallversorgung und wissen um die Prinzipien von Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie um sicherheits- und gesundheitsrelevante Grundlagen und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden und umsetzen. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M5) Die Studierenden sind mit zentralen Überlegungen hinsichtlich einer Bildung für nach-haltige Entwicklung vertraut. (L1, L2, L3) (M6) Studierende benennen Aspekte von Sicherheit und Aufsicht am Lernort Praxisorganisation in basaler Form. (L1, L2, L3)

Ganzheitliche Gesundheit und Nachhaltigkeit in der Elementarpädagogik

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1GGNIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Modellprojekte und good practice Beispiele wie "KiBi der Zukunft" des FGÖ, "Bewegter Kindergarten", "Gesunder Kindergarten" - Erarbeitung von Methoden zur Gesundheitsförderung und Prävention in Bildungseinrichtungen, einschließlich Stressbewältigungsstrategien und Resilienz für Kinder sowie Entwicklung und Integration zielgruppenspezifischer gesundheitsfördernder Konzepte - Vermittlung der Grundsätze einer ausgewogenen und vollwertigen Ernährung unter Berücksichtigung kultureller, weltanschaulicher und religiöser Ernährungsgewohnheiten - Klärung der Richtlinien und Hygienekonzepte in elementaren Bildungseinrichtungen sowie praktische Übungen zur korrekten Anwendung von Reinigungsmitteln und zur Umsetzung der Hygienestandards - Auseinandersetzung mit den Prinzipien der Mülltrennung, den Konsequenzen und Vorteilen ökologisch bewussten Handelns sowie der Entwicklung von Methoden zur Sensibilisierung von Kindern für Umweltthemen

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen Methoden und Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention, einschließlich Stressbewältigung für Kinder und können diese in ihre Tätigkeit am Lernort Praxisorganisation integrieren. (M2) Absolvent*innen sind mit den Grundsätzen einer ausgewogenen Ernährung vertraut und kennen kulturelle sowie religiöse Unterschiede. (M2) Absolvent*innen kennen Grundlagen der Hygienerichtlinien und können diese nachhaltig und korrekt einsetzen. (M3) Absolvent*innen kennen die Prinzipien der Mülltrennung und Methoden zur Sensibilisierung von Kindern für Umweltthemen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). (M2, M5) Absolvent*innen sind für Aspekte der Sicherheit und Aufsicht sensibilisiert. (M4, M6)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Theorien und Handlungsfelder

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen die historischen Entwicklungslinien und die zentralen klassischen Theorien sowie Handlungsfelder der Elementarpädagogik und können diese am Lernort Praxisorganisation reflektieren und anwenden. (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden kennen die Grundlagen des Handlungsfeldes der ganzheitlichen Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit im Feld der Elementarpädagogik und können die-se am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Studierenden kennen die Hygienestandards und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1) (M4) Die Studierenden wissen um die Prinzipien und Abläufe des Handlungsfeldes der Notfallversorgung und wissen um die Prinzipien von Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie um sicherheits- und gesundheitsrelevante Grundlagen und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden und umsetzen. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M5) Die Studierenden sind mit zentralen Überlegungen hinsichtlich einer Bildung für nach-haltige Entwicklung vertraut. (L1, L2, L3) (M6) Studierende benennen Aspekte von Sicherheit und Aufsicht am Lernort Praxisorganisation in basaler Form. (L1, L2, L3)

Geschichte der Elementarpädagogik

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1GELIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Historische Entwicklung der Elementarpädagogik in Österreich sowie internationale Blickwinkel - Gesellschaftliche, politische und ereignisgeschichtliche Kontexte - Geschichte der Kinderbetreuungseinrichtungen, inkl. historische Entwicklungen zum Verständnis von früher Bildung und dem damit verbundenen "Bildungsauftrag" seitens der Gesellschaft und der Politik - Geschichte der Ausbildung und des Berufs mit Schwerpunkt auf Österreich - Perspektiven zu Familie, Kindheit, Bildung und pädagogischen Strömungen seit dem 19. Jahrhundert - Aktuelle Entwicklungen des Berufsfeldes im Kontext des 21. Jahrhunderts

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind mit der Geschichte des Berufsfeldes Elementarpädagogik inklusive internationaler Bezüge, der unterschiedlichen Kinderbetreuungsinstitutionen, deren Wurzeln, Charakteristika, politischen Grundlagen und Hintergründe vertraut. (M1) Absolvent*innen kennen die Kontexte von Kindheit(en) und ausgewählten pädagogischen Strömungen vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. (M1) Absolvent*innen kennen die Entwicklung der elementarpädagogischen Ausbildung bis hin zur Entwicklung der Wissenschaftsdisziplin Elementarpädagogik. (M1, M5) Absolvent*innen können die historische Perspektive ihres Berufs, ihrer Disziplin sowie ihre eigene Verortung darin kritisch für das berufliche Handeln und die Disziplin reflektieren. (M1, M5)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Theorien und Handlungsfelder

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen die historischen Entwicklungslinien und die zentralen klassischen Theorien sowie Handlungsfelder der Elementarpädagogik und können diese am Lernort Praxisorganisation reflektieren und anwenden. (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden kennen die Grundlagen des Handlungsfeldes der ganzheitlichen Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit im Feld der Elementarpädagogik und können die-se am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Studierenden kennen die Hygienestandards und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1) (M4) Die Studierenden wissen um die Prinzipien und Abläufe des Handlungsfeldes der Notfallversorgung und wissen um die Prinzipien von Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie um sicherheits- und gesundheitsrelevante Grundlagen und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden und umsetzen. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M5) Die Studierenden sind mit zentralen Überlegungen hinsichtlich einer Bildung für nach-haltige Entwicklung vertraut. (L1, L2, L3) (M6) Studierende benennen Aspekte von Sicherheit und Aufsicht am Lernort Praxisorganisation in basaler Form. (L1, L2, L3)

Klassische frühpädagogische Handlungskonzepte

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1KFHIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Historische und gesellschaftspolitische Kontextualisierung von klassischen Handlungskonzepten - Einführung in zentrale klassische frühpädagogische Handlungskonzepte wie Fröbel-, Waldorf-, Montessoripädagogik sowie darüber hinaus Kinderladen-Bewegung, Schörl-Pädagogik - Einblick in die Praxisgestaltung von Einrichtungen, die ihre Arbeit an reformpädagogischen Konzepten ausrichten - Ansätze der Kritik klassischer frühpädagogischer Handlungskonzepte (reformpädagogisch ausgerichtete Ansätze) - Auseinandersetzung mit der Frage, ob und in welcher Weise reformpädagogisch ausgerichtete elementarpädagogische Einrichtungen und der dort praktizierte pädagogische Alltag mit wissenschaftlich generierten Wissensbeständen zu kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen kompatibel sind

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind mit verschiedenen klassischen internationalen frühpädagogischen Konzepten und deren Einsatz in der elementarpädagogischen Praxis vertraut. (M1) Absolvent*innen besitzen die Fähigkeit, pädagogisches Handeln auf Basis unterschiedlicher klassischer pädagogischer Ansätze zu reflektieren. (M1) Absolvent*innen kennen von der Reformpädagogik beeinflusste neuere pädagogische Handlungskonzepte und können diese in Hinblick auf den Lernort Praxisorganisation analysieren. (M1) Absolvent*innen verfügen über die Fähigkeit, sich fundiert und kritisch mit aktuellen pädagogischen Entwicklungen auseinanderzusetzen. (M1, M5) Absolvent*innen können wissenschaftliche Quellen in basaler Weise recherchieren und auswählen. (M5)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Theorien und Handlungsfelder

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen die historischen Entwicklungslinien und die zentralen klassischen Theorien sowie Handlungsfelder der Elementarpädagogik und können diese am Lernort Praxisorganisation reflektieren und anwenden. (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden kennen die Grundlagen des Handlungsfeldes der ganzheitlichen Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit im Feld der Elementarpädagogik und können die-se am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Studierenden kennen die Hygienestandards und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1) (M4) Die Studierenden wissen um die Prinzipien und Abläufe des Handlungsfeldes der Notfallversorgung und wissen um die Prinzipien von Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie um sicherheits- und gesundheitsrelevante Grundlagen und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden und umsetzen. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M5) Die Studierenden sind mit zentralen Überlegungen hinsichtlich einer Bildung für nach-haltige Entwicklung vertraut. (L1, L2, L3) (M6) Studierende benennen Aspekte von Sicherheit und Aufsicht am Lernort Praxisorganisation in basaler Form. (L1, L2, L3)

Lernprozessreflexion I

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1LPRSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Auseinandersetzung mit der Frage, wie Erwachsene lernen und welche Faktoren förderlich, aber auch hinderlich für das Anregen und Durchlaufen von Lernprozessen sind - Identifizieren und Besprechen von Einschätzungen zum eigenen (schulischen) Lernprozess unter Berücksichtigung der eigenen biografischen Gewordenheit - Annäherung an das Verstehen von Lernprozessen einzelner und auch der Gruppen unter Berücksichtigung gemachter Lernerfahrungen im schulischen Kontext - Herausarbeiten und Analysieren von Lernphänomenen und Lernschwierigkeiten sowie Unklarheiten bzw. "Rätsel" mit besonderem Fokus auf eigene Lernwiderständen

Lernergebnis:

Absolvent*innen haben unter Berücksichtigung der eigenen Bildungsbiografie in Ansätzen einen selbstreflexiven Zugang zu eigenen Lernprozessen aufgebaut. (M3, M4) Absolvent*innen haben in Ansätzen ein Verständnis von Lernprozessen erwachsener Lernender entwickelt. (M3, M4) Absolvent*innen haben Grundkenntnisse zur Anregung von Lernprozessen bei erwachsenen Lernenden entwickelt. (M4) Absolvent*innen haben theoretisches Wissen über Lernprozesse aufgebaut. (M4)

Übergeordnetes Modul:

Lernort Praxisorganisation I

Kompetenzerwerb:

M1) Studierende sind in der Lage, erste Beobachtungen von kindlichen Verhaltensweisen und Lernprozessen durchzuführen, diese zu verbalisieren und im Hinblick auf pädagogische Fragestellungen basal zu reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können wenig komplexe kreative Spiel- und Lernarrangements praktisch erproben, ihre Erfahrungen reflektieren und verbalisieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Studierende sind mit grundlegenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der elementarpädagogischen Praxisorganisation vertraut. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

Schreibwerkstatt

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1SWESE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Übungen des strukturierten Lesens und Schreibens - Lesen von wissenschaftlichen Texten der Elementarpädagogik - Verfassen erster wissenschaftlicher Texte - Kennenlernen von Techniken zur Überwindung von Schreib- und Lesehemmungen sowie Übung - KI-Tools kennenlernen

Lernergebnis:

Absolvent*innen können wissenschaftliche von nicht-wissenschaftlichen Texten unterscheiden und kennen den Aufbau wissenschaftlicher Texte. (M6) Absolvent*innen kennen Techniken des strukturierten Lesens und Schreibens. (M6) Absolvent*innen können die erarbeiteten Lese- und Schreibtechniken anwenden. (M6) Absolvent*innen kennen Techniken zur Überwindung von Schreib- und Lesehemmungen, können diese anwenden und hinsichtlich ihres eigenen Lese- und Schreibstils reflektieren. (M6) Absolvent*innen erproben KI-Tools beim Schreiben von Texten. (M6)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Praxis

Kompetenzerwerb:

(M1) Absolvent*innen kennen didaktische Grundlagen und Prinzipien der Elementarpädagogik und können diese diskutieren und reflektieren. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Absolvent*innen kennen ihre eigene kreative Selbstwirksamkeit im Umgang mit verschiedenen Materialien und können kreative Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten erproben und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Absolvent*innen verfügen über theoretische und konzeptionelle Grundlagen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Hinblick auf kreativ-gestalterische Ausdrucksmöglichkeiten und können pädagogische Angebote für den Lernort Praxisorganisation planen, diskutieren und reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Absolvent*innen können Bildungsprozesse von Kindern beobachten und in Verknüpfung mit Theoriewissen planen und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, sprachförderliche Aspekte von Lern- und Bildungsarrangements im Bereich der Gestaltung, Musik und Bewegung zu identifizieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M6) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, erworbene fachliche Inhalte und Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation systematisch und nachvollziehbar schriftlich zu dokumentieren. (L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Sozialisation und Hospitation

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1SOHUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Überblick über grundlegende Ziele und Aufgaben sowie verschiedene Handlungsfelder und Bildungsbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen (Einrichtungs- und Organisationsformen, jeweilige Rahmenbedingungen) - Bundeslandspezifische Regelungen - Aktuelle Fachinhalte der pädagogischen Grundlagendokumente für Kinderbildung - Grundlegende Auseinandersetzung mit dem BildungsRahmenPlan des CBI - 2009 (Pädagogische Orientierung, Bildung und Kompetenzen, Bildungsbereiche, Transitionen, pädagogische Qualität) - Auseinandersetzung mit eigenen Erwartungen an die Praxis elementarer Bildungseinrichtungen - Hospitation in unterschiedlichen elementarpädagogischen Situationen und Reflexion der ersten praktischen Erfahrungen in der Interaktion mit Kindern im gemeinsamen Spiel - Grundlegende und aktuelle Fachinhalte zur praktischen Arbeit im elementarpädagogischen Handlungsfeld (i.B. Anbahnung eines Dialogs mit Kindern) - fachspezifische Exkursionen (Einrichtungen, Bibliothek, ...) und Sammlung von praktischen Materialien für den Einsatz in der Praxis

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind in der Lage, erste Beobachtungen von kindlichen Verhaltensweisen und Lernprozessen durchzuführen, diese zu verbalisieren und im Hinblick auf pädagogische Fragestellungen basal zu reflektieren. (M1) Absolvent*innen können wenig komplexe kreative Spiel- und Lernarrangements praktisch erproben, ihre Erfahrungen reflektieren und verbalisieren. (M2) Absolvent*innen sind mit grundlegenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der elementarpädagogischen Praxisorganisation vertraut. (M3)

Übergeordnetes Modul:

Lernort Praxisorganisation I

Kompetenzerwerb:

M1) Studierende sind in der Lage, erste Beobachtungen von kindlichen Verhaltensweisen und Lernprozessen durchzuführen, diese zu verbalisieren und im Hinblick auf pädagogische Fragestellungen basal zu reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können wenig komplexe kreative Spiel- und Lernarrangements praktisch erproben, ihre Erfahrungen reflektieren und verbalisieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Studierende sind mit grundlegenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der elementarpädagogischen Praxisorganisation vertraut. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

Young Child Observation I

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1YCOSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Englisch
SWS 2
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Durchführung der Methode der Young Child Observation oder anderer valider Beobachtungs- und Dokumentationskonzepte als Basis für die Fallarbeit und Fallanalyse: Beobachtungen, Erstellen von deskriptiven und differenzierten Beobachtungsprotokollen, Besprechung der Protokolle in der Lehrveranstaltung, Verfassen von Besprechungsprotokollen - Kennenlernen valider Beobachtungsmodelle (z.B.: Salzburger Beobachtungskonzept, Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation von Petermann & Petermann, etc.) - Verstehen der Bedeutung von Interaktionsprozessen der pädagogischen Fachkräfte und dem Zusammenhang mit kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen - Auseinandersetzung mit selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen im Kontext von Beobachtung

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind in der Lage, ein Kind (im Einzel- und Gruppensetting) in der Institution Kindergarten zu beobachten, dies in Beobachtungsprotokollen deskriptiv zu verschriftlichen. (M1) Absolvent*innen setzen sich mit dem Zusammenhang zwischen äußeren (Belastungs-) Faktoren und innerem Erleben der Kinder auseinander. (M2) Absolvent*innen verfügen über ein basales Verständnis über die Bedeutung der Beziehungsdynamik (im Einzel- und im Gruppensetting) für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse und können daraus Überlegungen anstellen, wie Kinder im Sinne ihrer Entwicklungs- und Bildungsprozesse begleitet werden können. (M3) Absolvent*innen setzen sich mit den eigenen selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen im Zusammenhang mit Beobachtungen auseinander. (M4) Absolvent*innen können Besprechungsprotokolle der Sitzungen im Rahmen von Young Child Observation verfassen. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Grundlagen

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden verfügen über Kenntnisse zur Durchführung und Dokumentation von Beobachtungen, können diese durchführen und sind in der Lage, diese Praxisbeobachtungen am Lernort Praxisorganisation gemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden erkennen die Bedeutung von Beobachtungen für das Verstehen und die Begleitung von kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen und können dies mit Blick auf die Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation reflektieren. (L3) (M3) Die Studierenden sind in der Lage, Situationen vom Lernort Praxisorganisation unter Berücksichtigung von Beziehungsdynamiken zu reflektieren, können daraus Handlungsalternativen für die Arbeit mit den Kindern ableiten und am Lernort Praxisorganisation umsetzen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Die Studierenden können eigene Lernprozesse am Lernort Hochschule und am Lernort Praxisorganisation wahrnehmen und beschreiben, entwickeln Fähigkeiten der Selbstreflexion und können daraus eigene Prozesse der beruflichen Identitätsbildung einleiten. (L3)

Ästhetische Bildung I: Bewegung

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1ABBIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Erproben und üben eigener Bewegungsformen und -abläufe - Ausdruck über Bewegung und dessen Bedeutung für Bildungs- und Entwicklungsprozesse - Basale entwicklungstheoretische Grundlagen der motorischen Entwicklung von Kindern am Beispiel von Spielarten wie freies Bewegungsspiel, kooperative Spiele, Spiele am und mit Wasser - Grunderfahrungen mit Geräten, Material, Körperpositionen und Bewegungsmerkmale - Verknüpfung der Inhalte mit Aspekten der Sicherheit am Wasser im Bildungsbereich Bewegung und Gesundheit aus der Lehrveranstaltung "Erste Hilfe" vorurteilsbewusste Begegnung und Unterstützung von Bewegungserfahrungen und Bewegungsmuster als Ausdrucksweisen

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen ihre eigene Selbstwirksamkeit durch Bewegung und können diese Erfahrungen verbalisieren. (M2) Absolvent*innen können Bewegungs- und Ausdrucksweisen vorurteilsbewusst begegnen. (M3) Absolvent*innen verfügen über die Kenntnis zur Bedeutung der Auseinandersetzung mit Bewegung, Motorik und dem Körper für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse und können dies beschreiben. (M3) Absolvent*innen wissen um die Bedeutung von Wassererfahrungen für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse und können Verknüpfungen zur Ersten Hilfe unter dem Aspekt der Sicherheit herstellen. (M3) Absolvent*innen sind vertraut mit ersten entwicklungstheoretischen Grundlagen zur Bedeutung von Bewegung und Motorik für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse und können diese wiedergeben. (M3)

Übergeordnetes Modul:

Lernort Praxisorganisation I

Kompetenzerwerb:

M1) Studierende sind in der Lage, erste Beobachtungen von kindlichen Verhaltensweisen und Lernprozessen durchzuführen, diese zu verbalisieren und im Hinblick auf pädagogische Fragestellungen basal zu reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können wenig komplexe kreative Spiel- und Lernarrangements praktisch erproben, ihre Erfahrungen reflektieren und verbalisieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Studierende sind mit grundlegenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der elementarpädagogischen Praxisorganisation vertraut. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung I: Gestalten

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1ABGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Erproben und üben eigener kreativer Gestaltungsprozesse - Kreatives Gestalten und dessen Bedeutung für Bildungs- und Entwicklungsprozesse - Basale entwicklungstheoretische Grundlagen der kreativen Bildung von Kindern am Beispiel der bildnerischen Ausdrucksformen Spurschmieren und Kritzeln - Grunderfahrungen mit Material und Werkzeug, grundlegende grafische und malerische Techniken - vorurteilsbewusste Begegnung und Unterstützung symbolischer und kreativer Ausdrucksweisen - Auseinandersetzung mit produktorientierten und prozessorientierten Gestaltungsprozessen bei jungen Kindern

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen ihre eigene kreative Selbstwirksamkeit und können diese Erfahrungen verbalisieren. (M2) Absolvent*innen können symbolischen und kreativen Ausdrucksweisen vorurteilsbewusst begegnen. (M3) Absolvent*innen kennen die Bedeutung kreativer Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Materialien für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse. (M3) Absolvent*innen sind vertraut mit ersten entwicklungstheoretischen Grundlagen zur Bedeutung kreativer Auseinandersetzung für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse. (M3)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Praxis

Kompetenzerwerb:

(M1) Absolvent*innen kennen didaktische Grundlagen und Prinzipien der Elementarpädagogik und können diese diskutieren und reflektieren. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Absolvent*innen kennen ihre eigene kreative Selbstwirksamkeit im Umgang mit verschiedenen Materialien und können kreative Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten erproben und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Absolvent*innen verfügen über theoretische und konzeptionelle Grundlagen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Hinblick auf kreativ-gestalterische Ausdrucksmöglichkeiten und können pädagogische Angebote für den Lernort Praxisorganisation planen, diskutieren und reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Absolvent*innen können Bildungsprozesse von Kindern beobachten und in Verknüpfung mit Theoriewissen planen und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, sprachförderliche Aspekte von Lern- und Bildungsarrangements im Bereich der Gestaltung, Musik und Bewegung zu identifizieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M6) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, erworbene fachliche Inhalte und Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation systematisch und nachvollziehbar schriftlich zu dokumentieren. (L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung I: Musik, Stimme, Ausdruck

Semester 1
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB1ABAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Erproben und üben eigener musisch-kreativer Ausdrucksweisen - Musisch-kreatives Gestalten und dessen Bedeutung für Bildungs- und Entwicklungsprozesse - Basale entwicklungstheoretische Grundlagen der musisch-kreativen Bildung von Kindern am Beispiel des Tanzes und musikalischen Improvisierens mit Instrumenten - Grunderfahrungen mit Instrumenten und Tonleiter, grundlegende stimmbildnerische Techniken - vorurteilsbewusste Begegnung und Unterstützung musischer und kreativer körpernaher Ausdrucksweisen

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen ihre eigene musikalische Selbstwirksamkeit und können diese Erfahrungen verbalisieren. (M2) Absolvent*innen können musischen und körpernahen Ausdrucksweisen vorurteilsbewusst begegnen. (M3) Absolvent*innen wissen um die Bedeutung musisch-kreativer Auseinandersetzung mit Rhythmik, unterschiedlichen Materialien, Orff-Instrumenten, sowie körperlichen Ausdrucksweisen für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse. (M3) Absolvent*innen sind vertraut mit ersten entwicklungstheoretischen Grundlagen zur Bedeutung musisch-kreativer und rhythmischer Auseinandersetzung für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse. (M3)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Praxis

Kompetenzerwerb:

(M1) Absolvent*innen kennen didaktische Grundlagen und Prinzipien der Elementarpädagogik und können diese diskutieren und reflektieren. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Absolvent*innen kennen ihre eigene kreative Selbstwirksamkeit im Umgang mit verschiedenen Materialien und können kreative Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten erproben und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Absolvent*innen verfügen über theoretische und konzeptionelle Grundlagen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Hinblick auf kreativ-gestalterische Ausdrucksmöglichkeiten und können pädagogische Angebote für den Lernort Praxisorganisation planen, diskutieren und reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Absolvent*innen können Bildungsprozesse von Kindern beobachten und in Verknüpfung mit Theoriewissen planen und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, sprachförderliche Aspekte von Lern- und Bildungsarrangements im Bereich der Gestaltung, Musik und Bewegung zu identifizieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M6) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, erworbene fachliche Inhalte und Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation systematisch und nachvollziehbar schriftlich zu dokumentieren. (L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Bildungsprozesse beobachten und planen

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2BBPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Reflexive Auseinandersetzung mit dem eigenen elementarpädagogischen Bildungsverständnis - Theoretische Beschäftigung mit dem Bildungsbegriff in der Pädagogik der frühen Kindheit - Bedeutung der Interaktions- und Beziehungsqualität und Auseinandersetzung mit diversen Konzepten zu lernen in sozialer Interaktion, einschließlich Scaffolding und Sustained Shared Thinking - Annäherung an eine Deutung kindlicher Bildungsprozesse aus phänomenologischer und ethnographischer Perspektive - Erprobung ethnographischer Forschungsmethoden in der eigenen pädagogischen Praxis - Grundlagen der pädagogischen Planung, Dokumentation und Reflexion anhand pädagogischer Fragestellungen - Einführung in die Bildungsbereiche MINT und weitere Bildungsbereiche der pädagogischen Grundlagendokumente für Kinderbildung (z.B.: BildungsRahmenPlan)

Lernergebnis:

Absolvent*innen wissen um den eigenständigen elementarpädagogischen Bildungsbegriff, können diesen erläutern und diskutieren und vom schulpädagogischen Bildungsbegriff und -verständnis abgrenzen. (M1) Absolvent*innen verfügen über das Können, frühkindliche Bildung in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Entwicklungen und der eigenen Erfahrung am Lernort Praxisorganisation zu diskutieren. (M1) Absolvent*innen sind mit der Bedeutung der Interaktion im kindlichen Selbstbildungsprozess, einschließlich Scaffolding und Sustained Shared Thinking sowie mit einer dialogorientierten sowie sorgenden pädagogischen Haltung vertraut. (M2) Absolvent*innen sind mit den Bildungsbereichen des Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2009) mit exemplarischem Fokus auf den Bereich MINT vertraut. (M1) Absolvent*innen können pädagogische Planungen, Dokumentationen und Reflexionen in schriftlicher Form ausarbeiten, um sich auf die Tätigkeit am Lernort Praxisorganisation vorzubereiten. (M4, M6) Absolvent*innen erkennen die Bedeutung von Beobachtungs- und Reflexionskompetenzen im Zusammenhang mit inklusiver pädagogischer Professionalität und können deren Einsatz bei einzelnen Kindern sowie im Gruppeneinsatz beurteilen. (M4)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Praxis

Kompetenzerwerb:

(M1) Absolvent*innen kennen didaktische Grundlagen und Prinzipien der Elementarpädagogik und können diese diskutieren und reflektieren. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Absolvent*innen kennen ihre eigene kreative Selbstwirksamkeit im Umgang mit verschiedenen Materialien und können kreative Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten erproben und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Absolvent*innen verfügen über theoretische und konzeptionelle Grundlagen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Hinblick auf kreativ-gestalterische Ausdrucksmöglichkeiten und können pädagogische Angebote für den Lernort Praxisorganisation planen, diskutieren und reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Absolvent*innen können Bildungsprozesse von Kindern beobachten und in Verknüpfung mit Theoriewissen planen und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, sprachförderliche Aspekte von Lern- und Bildungsarrangements im Bereich der Gestaltung, Musik und Bewegung zu identifizieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M6) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, erworbene fachliche Inhalte und Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation systematisch und nachvollziehbar schriftlich zu dokumentieren. (L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Entwicklungstheorien

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2ETHIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Theorien und Gegenstandsbereiche der Entwicklungspsychologie - Theoriegeleitete Auseinandersetzung mit der Komplexität der Zusammenhänge zwischen psychischen Reifungs- und Entwicklungsprozessen und den subjektiven Verarbeitungsformen und Reaktionsweisen von Kindern, Eltern aber auch von Pädagog*innen - Relevanz entwicklungspsychologischer Theorien für die Elementarpädagogik als pädagogische Praxis und als Teildisziplin der Bildungs- und Erziehungswissenschaft in Abgrenzung zu anderen Bezugstheorien (wie z.B. der Soziologie) - Reflexion und Analyse der Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation sowie des pädagogischen Handelns unter Anwendung entwicklungstheoretischer Perspektiven

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über entwicklungstheoretische Grundkenntnisse zur sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung in der Frühen Kindheit (0 bis 6 Jahre), wissen um die Bedeutung der frühen Beziehungserfahrungen für diese Entwicklungsprozesse und können dafür auf unterschiedliche entwicklungspsychologische Theorien zurückgreifen (Bindungstheorie, Psychoanalytische Entwicklungstheorien, Mentalisierungstheorie). (M1) Absolvent*innen können diese theoretischen Grundkenntnisse für die Reflexion der eigenen Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation heranziehen. (M1) Absolvent*innen können entwicklungstheoretische Perspektiven theoretisch fundiert für die Elementarpädagogik als wissenschaftliche Teildisziplin der Bildungs- und Erziehungswissenschaft rezipieren und können dieses Wissen für die kritische Auseinandersetzung mit Frage- und Themenstellungen für das Teilgebiet der Elementarpädagogik heranziehen. (M1) Absolvent*innen können vor dem Hintergrund des erarbeiteten Theoriewissens und des reflektieren Praxiswissens pädagogische Praxis als von psychischen Reifungs- und Entwicklungsprozessen mitbedingte Praxis verstehen, die darin eingeschriebenen Problemlagen identifizieren und (handlungsleitende) Konsequenzen für die Arbeit mit Kindern und Eltern entwickeln und anwenden. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Bildung und Entwicklung

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen grundlegende Theorien der frühen Entwicklung und frühpädagogische Handlungskonzepte, können diese für die Reflexion von pädagogischer Praxis heranziehen und daraus Konsequenzen für das Handeln am Lernort Praxisorganisation ableiten und anwenden. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden können die Elementarpädagogik als Handlungsfelder der Bildungs- und Sozialpolitik sowie der Volkswirtschaft verorten, verfügen über Grundkenntnisse sozioökonomischer Theorien und nachhaltiger Entwicklung und können diese Grundkenntnisse für die kritische Analyse bildungspolitischer sowie sozialpolitischer Entwicklungen für das Feld der Elementarpädagogik heranziehen. (L3) (M3) Die Studierenden kennen die zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Grundlagen, die für die Berufsausübung relevant und bindend sind, können diese kritisch reflektieren und am Lernort Praxisorganisation angemessen und korrekt anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2GWAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens: Recherchearbeit, Themeneingrenzung - Wissenschaftliches Recherchieren: Recherchetechniken, qualitative Beurteilung und Aufbereitung der Rechercheergebnisse, Literaturverwaltung und Wissensorganisation - Rechercheübungen - Wissenschaftliches Schreiben: Grundstruktur wissenschaftlicher Texte, Merkmale wissenschaftlicher Texte (argumentative Stringenz, sprachliche Genauigkeit, Quellenarbeit), Merkmale verschiedener Publikationsformate sowie Textsorten, Umgang mit Quellen & korrektes Zitieren, Schreibtechniken - Schreibübungen: Schreibtechniken anwenden und Schreibblockaden überwinden

Lernergebnis:

Absolvent*innen können wissenschaftliche Literatur recherchieren, strukturieren und organisieren sowie Zitationsregeln anwenden. (M1) Absolvent*innen können wissenschaftliche Texte erkennen, einordnen und strategisch (für z.B. eine eigene wissenschaftliche Arbeit) lesen. (M1) Absolvent*innen können die erarbeiteten Schreibtechniken und Schreibstrategien anwenden, kennen die argumentative Struktur und den Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit und können dies in eigenen Texten umsetzen. (M1, M2) Absolvent*innen können (in eingeschränktem Maß) eine Fragestellung bearbeiten und dazu einen kurzen Text schreiben, der den Mindeststandards wissenschaftlicher Arbeiten entspricht. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliche Methoden - Grundlagen

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende verfügen über grundlegende Kompetenzen zu wissenschaftlichem Arbeiten und können dieses Wissen auf eigene studentische Forschungsprojekte übertragen. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M2) Studierende wenden die grundlegenden Kenntnisse über wissenschaftliche Forschung für weiterführende Lernprozesse an. (L4) (M3) Studierende haben in Grundzügen eine forschende Haltung ausgebildet und verstehen die Bedeutung dieser Haltung für pädagogische Prozesse am Lernort Praxisorganisation. (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Hinführung zu Methoden der Elementarpädagogik

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2HMEUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Erarbeitung grundlegender und aktueller Fachinhalte zur praktischen Arbeit im elementarpädagogischen Handlungsfeld (Gestaltung von Aktivitäten zur Anregung von Bildungsprozessen und der Umgebung, methodischer Aufbau und Aufbereitung von Lernarrangements, Kompetenzbereiche, Tagesablauf (Zeit- und Raumstrukturen) - Vertiefende fachliche und persönliche Auseinandersetzung mit Bildungs- und Erziehungszielen im elementarpädagogischen Handlungsfeld - Beobachtungen und Dokumentation kindlicher Lern- und Entwicklungsprozesse unter Berücksichtigung grundlegender entwicklungstheoretischer Erkenntnisse - Diskursive und schriftliche vertiefende Auseinandersetzung mit konkreten Fragestellungen im Kontext eines jeweiligen Bildungs- und Themenbereichs (WIE mache ich etwas? WARUM mache ich das? WAS mache ich? WOMIT mache ich das?) - Methoden und Strategien zur ersten Kontaktaufnahme mit Kindern, Aufbau von positiven Beziehungen zu Kindern und dem pädagogischen Fachpersonal, wie z.B. aktives Zuhören, Empathie, sprachliche Begleitung des Handelns - Selbst- und Fremdwahrnehmung hinsichtlich Interaktionen/ Kontaktanbahnungen zu reflektieren - Strategien zur Verschriftlichung didaktischen Vorgehens - Planung, Beobachtung, Dokumentation, Reflexion (z.B.: BADOK - Beobachtungs- und Arbeitsdokumentation Land Salzburg) - Formulieren von Zielen, Interessen, Lernthemen bzw. zu entwickelnde Kompetenzen unter Bezugnahme auf entwicklungsrelevante Theorien und pädagogische Grundlagendokumente für Kinderbildung

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen grundlegendes didaktisches Fachwissen, können dieses am Lernort Praxisorganisation anwenden sowie Interaktionen und Beziehungen mit Kindern und pädagogischen Fachkräften anbahnen und aufbauen. (M1) Absolvent*innen kennen Besonderheiten und Bedeutung des Freispiels und können dieses partizipativ begleiten sowie erste Spiel- und Lernumgebungen gestalten. (M2) Absolvent*innen können unter Bezugnahme auf entwicklungstheoretische Grundlagen Ziele ihrer pädagogischen Arbeit definieren und ihre Bildungsarbeit unter Berücksichtigung zentraler Fragestellungen planen und reflektieren. (M3) Absolvent*innen können Planungen und Hospitationen kindlicher Lern- und Entwicklungsprozesse verschriftlichen und auf ihre Durchführbarkeit und Sinnhaftigkeit hin reflektieren. (M4) Absolvent*innen können sich in gegebenen zeitlichen Strukturen und räumlichen Gegebenheiten orientieren. (M5) Absolvent*innen kennen Grundlagen der elementarpädagogischen Praxis (Arbeits- und Handlungsfelder der Elementarpädagogik, Einrichtungsformen, Konzepte, pädagogische Grundlagendokumente für Kinderbildung (z.B.: BildungsRahmenPlan) und Bildungsauftrag), können strukturelle sowie organisatorische Gegebenheiten erfassen und beschreiben. (M6)

Übergeordnetes Modul:

Lernort Praxisorganisation II

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen grundlegendes didaktisches Fachwissen, können dieses am Lernort Praxisorganisation anwenden sowie Interaktionen und Beziehungen mit Kindern und pädagogischen Fachkräften anbahnen und aufbauen. (L1) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende kennen Besonderheiten und Bedeutung des Freispiels und können dieses partizipativ begleiten sowie erste Spiel- und Lernumgebungen gestalten. (L1) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Studierende können unter Bezugnahme auf entwicklungstheoretische Grundlagen Ziele ihrer pädagogischen Arbeit definieren und ihre Bildungsarbeit unter Berücksichtigung zentraler Fragestellungen planen und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende können Planungen und Hospitationen kindlicher Lern- und Entwicklungsprozesse verschriftlichen und auf ihre Durchführbarkeit und Sinnhaftigkeit hin reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können sich in gegebenen zeitlichen Strukturen und räumlichen Gegebenheiten orientieren. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M6) Studierende kennen Grundlagen der elementarpädagogischen Praxis (Arbeits- und Handlungsfelder der Elementarpädagogik, Einrichtungsformen, Konzepte, pädagogische Grundlagendokumente für Kinderbildung (z.B.: BildungsRahmenPlan) und Bildungsauftrag), können strukturelle sowie organisatorische Gegebenheiten erfassen und beschreiben. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Lektüreseminar

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2LEKSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Textanalyse hinsichtlich der Grundstruktur der Darstellung von empirischen Forschungsprojekten im Bereich FBBE/ECEC - Textanalyse hinsichtlich der Darstellung der Ausgangslage eines Forschungsprojekts (Forschungsstand), der Darstellung und Begründung des methodischen Vorgehens, der Ergebnisdarstellung und Ergebnisdiskussion in der Disziplin - Erarbeitung von Konsequenzen der Textanalyse für die Entwicklung, Durchführung und Verschriftlichung studentischer Forschungsprojekte - Analyse ethischer Aspekte der publizierten Forschungsprojekte

Lernergebnis:

Absolvent*innen wissen, wie die Ausgangslage eines Forschungsprojektes (Forschungsstand), die methodische Vorgangsweise sowie die Ergebnisse einer Untersuchung im Rahmen eines Forschungsberichts dargestellt und diskutiert werden und können dieses Wissen anwenden, um publizierte empirische Untersuchungen kritisch hinsichtlich Nachvollziehbarkeit, Stringenz und Aufbau einschätzen zu können. (M1) Absolvent*innen können die Grundstruktur zur schriftlichen Darstellung empirischer Untersuchungen auf eigene studentische Forschungsarbeiten übertragen und diese nachvollziehbar, stringent und inhaltlich korrekt darstellen. (M1) Absolvent*innen sind in der Lage, ethische Aspekte eines Forschungsprojektes anhand der publizierten Forschungsberichte zu identifizieren, zu benennen und zu begründen und daraus Konsequenzen für das eigene Forschungshandeln abzuleiten. (M1, M2) Absolvent*innen können etablierte und aktuelle Befunde frühpädagogischer Forschung ihrem Team sowie Stakeholdern in Grundzügen kommunizieren. (M1, M3) Absolvent*innen können die Relevanz etablierter und aktueller Befunde frühpädagogische Forschung für ihr eigenes Handeln am Lernort Praxisorganisation ableiten. (M2, M3)

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliche Methoden - Grundlagen

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende verfügen über grundlegende Kompetenzen zu wissenschaftlichem Arbeiten und können dieses Wissen auf eigene studentische Forschungsprojekte übertragen. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M2) Studierende wenden die grundlegenden Kenntnisse über wissenschaftliche Forschung für weiterführende Lernprozesse an. (L4) (M3) Studierende haben in Grundzügen eine forschende Haltung ausgebildet und verstehen die Bedeutung dieser Haltung für pädagogische Prozesse am Lernort Praxisorganisation. (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Lernprozessreflexion II

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2LPRSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Differenzierte Auseinandersetzung mit der Frage, wie Erwachsene lernen und welche Faktoren förderlich, aber auch hinderlich für das Anregen und Durchlaufen von Lernprozessen sind - Identifizieren und Besprechen von Einschätzungen zum eigenen Lernprozess - Erweitertes Verstehen von Lernprozessen einzelner und auch der Gruppe - Herausarbeiten und Analysieren von - auf Lernphänomene und insbesondere Lernschwierigkeiten bezogenen - Unklarheiten bzw. "Rätsel" mit besonderem Fokus auf Lernwiderstände - Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Mentalisierungsfähigkeit für eine reflexive Praxis

Lernergebnis:

Absolvent*innen haben einen selbstreflexiven Zugang zu eigenen Lernprozessen entwickelt und können dies zum Gegenstand des Nachdenkens und des Besprechens machen. (M4) Absolvent*innen befassen sich aktiv mit ihren eigenen Werten, Einstellungen und Erfahrungen und reflektieren deren Einfluss auf ihr zukünftiges berufliches Handeln. Sie entwickeln ein basales Verständnis für die Prozesse der beruflichen Identitätsbildung. (M4) Absolvent*innen haben ein differenziertes Verständnis von Lernprozessen (anderer) Lernender entwickelt. (M4) Absolvent*innen haben ihr theoretisches Wissen über Lernprozesse erweitert. (M4) Absolvent*innen sind mit Mentalisierungsfähigkeit vertraut und können diese beschreiben. (M4)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Grundlagen

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden verfügen über Kenntnisse zur Durchführung und Dokumentation von Beobachtungen, können diese durchführen und sind in der Lage, diese Praxisbeobachtungen am Lernort Praxisorganisation gemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden erkennen die Bedeutung von Beobachtungen für das Verstehen und die Begleitung von kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen und können dies mit Blick auf die Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation reflektieren. (L3) (M3) Die Studierenden sind in der Lage, Situationen vom Lernort Praxisorganisation unter Berücksichtigung von Beziehungsdynamiken zu reflektieren, können daraus Handlungsalternativen für die Arbeit mit den Kindern ableiten und am Lernort Praxisorganisation umsetzen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Die Studierenden können eigene Lernprozesse am Lernort Hochschule und am Lernort Praxisorganisation wahrnehmen und beschreiben, entwickeln Fähigkeiten der Selbstreflexion und können daraus eigene Prozesse der beruflichen Identitätsbildung einleiten. (L3)

Neue frühpädagogische Handlungskonzepte

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2NFHIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Ausgewählte nationale und internationale neue pädagogische Handlungskonzepte - Klärung des Begriffs "Handlungskonzept", Abgrenzung vom Begriff "Theorie", Elementarpädagogische Konzeptforschung - Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer Handlungskonzepte: Minderung der Komplexität pädagogischer Praxis, Handlungskonzepte als Selbstvergewisserung, Anwendungsorientierung, programmatische Verdichtung pädagogischer Leitideen und Bildungsprinzipien im Handlungskonzept, Benennung von Bildungs- und Erziehungszielen, Formulierung von Konsequenzen für die Gestaltung pädagogischer Praxis - Reflexion pädagogischer Handlungskonzepte: Handlungskonzepte als praktische Konstrukte mit Reflexionsbedarf, Handlungskonzepte als Produkte eines gegenwärtigen Erziehungs- bzw. Bildungsdiskurses und Legitimation pädagogischen Handeln, kritischer Blick auf Subjektkonstruktionen und Dogmatismus

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind mit ausgewählten nationalen und internationalen neuen pädagogischen Handlungskonzepten vertraut. (M1) Absolvent*innen können sich kritisch und reflexiv mit Grenzen und Möglichkeiten ausgewählter Handlungskonzepte auseinandersetzen. (M1) Absolvent*innen verfügen über die Fähigkeit, ausgewählte Handlungskonzepte auf Theorie-, Umsetzungs- und Reflexionsebene entlang von literaturgestützten Wissensbeständen zu diskutieren. (M1) Absolvent*innen können ausgewählte pädagogische Handlungskonzepte am Lernort Praxisorganisation umsetzen. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Bildung und Entwicklung

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen grundlegende Theorien der frühen Entwicklung und frühpädagogische Handlungskonzepte, können diese für die Reflexion von pädagogischer Praxis heranziehen und daraus Konsequenzen für das Handeln am Lernort Praxisorganisation ableiten und anwenden. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden können die Elementarpädagogik als Handlungsfelder der Bildungs- und Sozialpolitik sowie der Volkswirtschaft verorten, verfügen über Grundkenntnisse sozioökonomischer Theorien und nachhaltiger Entwicklung und können diese Grundkenntnisse für die kritische Analyse bildungspolitischer sowie sozialpolitischer Entwicklungen für das Feld der Elementarpädagogik heranziehen. (L3) (M3) Die Studierenden kennen die zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Grundlagen, die für die Berufsausübung relevant und bindend sind, können diese kritisch reflektieren und am Lernort Praxisorganisation angemessen und korrekt anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Psychodynamische Entwicklungstheorien

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2PSEIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Konzeptionelle Grundlagen psychodynamischer Entwicklungstheorien der frühen Kindheit - Ausgewählte psychodynamische Entwicklungstheorien, die die Bedeutung des emotionalen Erlebens sowie der Beziehungsgestaltung für Entwicklungs- und Bildungsprozesse in den Blick nehmen (Mahler, Erikson, Winnicott) - Verschränkung der Theorien mit der pädagogischen Praxis durch die Lektüre und die Auseinandersetzung mit Fallbeispielen - Erarbeiten der Bedeutung des emotionalen Erlebens für Entwicklungs- und Bildungsprozesse am Beispiel des Einzelfalls im Rahmen der Fallarbeit/Praxisreflexionen - Exemplarisches Erarbeiten pädagogischer Konsequenzen i.S. des Anstellens von Überlegungen, in welcher Weise - vor dem Hintergrund psychodynamischer Entwicklungstheorien sowie Ergebnissen der Fallanalyse - Entwicklungs- und Bildungsprozesse einzelner Kinder sowie der Gruppe gefördert und unterstützt werden können.

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen und verstehen ausgewählte psychodynamische Entwicklungstheorien der frühen Kindheit und können diese zusammenfassend wiedergeben. (M1) Absolvent*innen wissen um die Bedeutung (a) des emotionalen Erlebens sowie (b) der Beziehungsdynamik zwischen pädagogischer Fachkraft und Kind/ern für frühkindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse. (M1) Absolvent*innen können Fallbeispiele vom Lernort Praxisorganisation von sich selbst und anderen Absolvent*innen im Hinblick auf entwicklungstheoretische Überlegungen analysieren und theoretische Konzepte damit in Beziehung bringen. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Bildung und Entwicklung

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen grundlegende Theorien der frühen Entwicklung und frühpädagogische Handlungskonzepte, können diese für die Reflexion von pädagogischer Praxis heranziehen und daraus Konsequenzen für das Handeln am Lernort Praxisorganisation ableiten und anwenden. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden können die Elementarpädagogik als Handlungsfelder der Bildungs- und Sozialpolitik sowie der Volkswirtschaft verorten, verfügen über Grundkenntnisse sozioökonomischer Theorien und nachhaltiger Entwicklung und können diese Grundkenntnisse für die kritische Analyse bildungspolitischer sowie sozialpolitischer Entwicklungen für das Feld der Elementarpädagogik heranziehen. (L3) (M3) Die Studierenden kennen die zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Grundlagen, die für die Berufsausübung relevant und bindend sind, können diese kritisch reflektieren und am Lernort Praxisorganisation angemessen und korrekt anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Sozioökonomische Theorien und rechtliche Grundlagen der Elementarpädagogik

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2STRVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Aspekte der Volkswirtschaft, Sozial- und Bildungspolitik: - Begriffsklärung Volkswirtschaft, Sozial- und Bildungspolitik - institutionellen Kinderbetreuung als Dienstleistung, volkswirtschaftlichen Aspekte der institutionellen Kinderbetreuung - institutionellen Kinderbetreuung und Sozial- und Bildungspolitik - ökonomischen Bewertung sozial- und bildungspolitischer Handlungsfelder mit Fokus auf institutionelle Kinderbetreuung Rechtliche Grundlagen im elementarpädagogischen Feld: - Aufsichtspflicht - Allgemeines Kindschaftsrecht - Kinderrechte - Elternrechte - Abstammung im Rechtssinn - Kindeswohls und seine Bedeutung im Kindschaftsrecht - Obsorge und rechtliche Leitlinien für die Ausübung - Kontaktrechte und ihre ausnahmsweise Einschränkung - Begriff und Formen der Kindeswohlgefährdung - Gefährdungsmitteilung an den Kinder- und Jugendhilfeträger - Handlungsmöglichkeiten des Kinder- und Jugendhilfeträgers bei Gefährdung des Kindeswohls - Aufgaben des Kinder- und Jugendhilfeträgers - Umfang der Aufsichtspflicht, geltender Sorgfaltsmaßstab und Haftungsfolgen bei Pflichtverletzung

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen ausgewählte theoretische und konzeptionelle sozioökonomische Grundlagen und können volkswirtschaftliche sowie sozial- und bildungspolitische Entwicklungen mit Blick auf die Elementarpädagogik analysieren und vor dem Hintergrund des Anspruchs auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kritisch reflektieren. (M2) Absolvent*innen sind in der Lage, alternative Konzeptionen des Wohlfahrtsstaates hinsichtlich seiner Familien- und Bildungspolitik zu identifizieren und die österreichische Situation international einzuordnen. (M2) Absolvent*innen kennen die sozioökonomischen Besonderheiten der Bereitstellung gelingender Kinderbetreuung und können politische Optionen zur Absicherung einer effektiven und effizienten Versorgung abwägen. (M2) Absolvent*innen sind mit zentralen rechtlichen Grundlagen ihres Arbeitsalltags am Lernort Praxisorganisation vertraut (Aufsicht, Sicherheit, Obsorgerelevantes). (M3) Absolvent*innen kennen Grundlagen rechtlich relevanter Bezüge der Elementarpädagogik und können diese in ihrem Aufgabenbereich berücksichtigen und anwenden. (M3)

Übergeordnetes Modul:

Bildung und Entwicklung

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen grundlegende Theorien der frühen Entwicklung und frühpädagogische Handlungskonzepte, können diese für die Reflexion von pädagogischer Praxis heranziehen und daraus Konsequenzen für das Handeln am Lernort Praxisorganisation ableiten und anwenden. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden können die Elementarpädagogik als Handlungsfelder der Bildungs- und Sozialpolitik sowie der Volkswirtschaft verorten, verfügen über Grundkenntnisse sozioökonomischer Theorien und nachhaltiger Entwicklung und können diese Grundkenntnisse für die kritische Analyse bildungspolitischer sowie sozialpolitischer Entwicklungen für das Feld der Elementarpädagogik heranziehen. (L3) (M3) Die Studierenden kennen die zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Grundlagen, die für die Berufsausübung relevant und bindend sind, können diese kritisch reflektieren und am Lernort Praxisorganisation angemessen und korrekt anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Young Child Observation II

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2YCOSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Englisch
SWS 2
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Durchführung der Methode der Young Child Observation oder anderer valider Beobachtungs- und Dokumentationskonzepte als Basis für die Fallarbeit und Fallanalyse: Beobachtungen, Erstellen von deskriptiven und differenzierten Beobachtungsprotokollen, Besprechung der Protokolle in der Lehrveranstaltung, Verfassen von Besprechungsprotokollen - Reflexion des eigenen (bewussten und unbewussten) emotionalen Erlebens für die Beziehungsgestaltung mit Kindern - Verstehen der Bedeutung von Interaktionsprozessen der pädagogischen Fachkräfte und dem Zusammenhang mit kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen - Auseinandersetzung mit selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen im Kontext von Beobachtung

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind in der Lage, ein Kind (im Einzel- und Gruppensetting) in der Institution Kindergarten zu beobachten und dies in Beobachtungsprotokollen umfassend deskriptiv zu verschriftlichen. (M1) Absolvent*innen setzen sich mit dem Zusammenhang zwischen äußeren (Belastungs-) Faktoren und innerem Erleben der Kinder auseinander, können kindliches Verhalten als Ausdruck und Folge dieses Zusammenspiels verstehen und können daraus Handlungsalternativen ableiten und in basaler Form am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M2) Absolvent*innen verfügen über ein Verständnis über die Bedeutung der Beziehungsdynamik (im Einzel- und im Gruppensetting) für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse, können daraus Überlegungen anstellen, wie Kinder im Sinne ihrer Entwicklungs- und Bildungsprozesse begleitet werden können und können diese Überlegungen am Lernort Praxisorganisation in basaler Form anwenden. (M3) Absolvent*innen haben ein Verständnis über die eigenen selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen im Zusammenhang mit Beobachtungen entwickelt und können dies für das Verstehen pädagogischer Praxissituationen nutzen. (M4) Absolvent*innen können die im Rahmen der Lehrveranstaltung verfassten Besprechungsprotokolle für ein tiefergehendes Verstehen ihrer Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation heranziehen. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Grundlagen

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden verfügen über Kenntnisse zur Durchführung und Dokumentation von Beobachtungen, können diese durchführen und sind in der Lage, diese Praxisbeobachtungen am Lernort Praxisorganisation gemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Studierenden erkennen die Bedeutung von Beobachtungen für das Verstehen und die Begleitung von kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen und können dies mit Blick auf die Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation reflektieren. (L3) (M3) Die Studierenden sind in der Lage, Situationen vom Lernort Praxisorganisation unter Berücksichtigung von Beziehungsdynamiken zu reflektieren, können daraus Handlungsalternativen für die Arbeit mit den Kindern ableiten und am Lernort Praxisorganisation umsetzen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Die Studierenden können eigene Lernprozesse am Lernort Hochschule und am Lernort Praxisorganisation wahrnehmen und beschreiben, entwickeln Fähigkeiten der Selbstreflexion und können daraus eigene Prozesse der beruflichen Identitätsbildung einleiten. (L3)

Ästhetische Bildung II: Bewegung

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2ABBIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Weiterführende entwicklungstheoretische Grundlagen der motorischen Entwicklung und Bewegungsbildung von Kindern am Beispiel Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation - Einführung in grundlegende Konzepte des Lernens in sozialer Interaktion, Hinführung zu Scaffolding und Sustained Shared Thinking - Verknüpfung der Inhalte mit elementarpädagogischen Handlungskonzepten im Bildungsbereich Bewegung und Gesundheit aus der Lehrveranstaltung "Elementarpädagogische Handlungskonzepte" - Praktisches Erproben und Reflexion von Spiel- und Lernarrangements des Bildungsbereichs Bewegung und Gesundheit - Adäquate Angebote der Bewegungsbildung für Kinder und Erstellung eines Repertoires für den Lernort Praxisorganisation

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen weiterführende entwicklungstheoretische Grundlagen zur Bedeutung von Bewegung, Motorik und dem Körper für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse. (M3) Absolvent*innen sind mit grundlegenden Konzepten des Lernens in sozialer Interaktion vertraut. (M1) Absolvent*innen kennen Spiel- und Lernarrangements des Bildungsbereichs Bewegung und Gesundheit und können diese auf basalem Niveau praktisch anwenden. (M3) Absolvent*innen können Verknüpfungen zu elementarpädagogischen Handlungskonzepten herstellen und verschiedene Konzepte, u.a. von Emmi Pikler, auf den Bildungsbereich Bewegung und Gesundheit anwenden. (M3, M4) Absolvent*innen können erste adäquate Angebote für die Bewegungsbildung von Kindern und für den Lernort Praxisorganisation erstellen, verbalisieren und reflektieren. (M3, M5)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Praxis

Kompetenzerwerb:

(M1) Absolvent*innen kennen didaktische Grundlagen und Prinzipien der Elementarpädagogik und können diese diskutieren und reflektieren. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Absolvent*innen kennen ihre eigene kreative Selbstwirksamkeit im Umgang mit verschiedenen Materialien und können kreative Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten erproben und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Absolvent*innen verfügen über theoretische und konzeptionelle Grundlagen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Hinblick auf kreativ-gestalterische Ausdrucksmöglichkeiten und können pädagogische Angebote für den Lernort Praxisorganisation planen, diskutieren und reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Absolvent*innen können Bildungsprozesse von Kindern beobachten und in Verknüpfung mit Theoriewissen planen und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, sprachförderliche Aspekte von Lern- und Bildungsarrangements im Bereich der Gestaltung, Musik und Bewegung zu identifizieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M6) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, erworbene fachliche Inhalte und Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation systematisch und nachvollziehbar schriftlich zu dokumentieren. (L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung II: Gestalten

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2ABGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Weiterführende entwicklungstheoretische Grundlagen der kreativen Bildung von Kindern am Beispiel Kopffüßler und Vorschemaphase - Einführung in grundlegende Konzepte des Lernens in sozialer Interaktion, Hinführung zu Scaffolding und Sustained Shared Thinking - Praktisches Erproben und Reflexion kreativer Spiel- und Lernarrangements - Adäquate kreative Angebote für Kinder und Erstellung eines Repertoires für die pädagogische Praxis

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen weiterführende entwicklungstheoretische Grundlagen zur Bedeutung kreativer Auseinandersetzung für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse. (M3) Absolvent*innen sind mit grundlegenden Konzepten des Lernens in sozialer Interaktion vertraut. (M1) Absolvent*innen kennen kreative Spiel- und Lernarrangements und können diese auf basalem Niveau praktisch anwenden. (M3) Absolvent*innen können erste adäquate, kreative Angebote für Kinder und für die pädagogische Praxis erstellen, verbalisieren und reflektieren. (M3) Absolvent*innen machen Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und können solche bei Kindern antizipieren. (M2)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Praxis

Kompetenzerwerb:

(M1) Absolvent*innen kennen didaktische Grundlagen und Prinzipien der Elementarpädagogik und können diese diskutieren und reflektieren. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Absolvent*innen kennen ihre eigene kreative Selbstwirksamkeit im Umgang mit verschiedenen Materialien und können kreative Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten erproben und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Absolvent*innen verfügen über theoretische und konzeptionelle Grundlagen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Hinblick auf kreativ-gestalterische Ausdrucksmöglichkeiten und können pädagogische Angebote für den Lernort Praxisorganisation planen, diskutieren und reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Absolvent*innen können Bildungsprozesse von Kindern beobachten und in Verknüpfung mit Theoriewissen planen und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, sprachförderliche Aspekte von Lern- und Bildungsarrangements im Bereich der Gestaltung, Musik und Bewegung zu identifizieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M6) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, erworbene fachliche Inhalte und Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation systematisch und nachvollziehbar schriftlich zu dokumentieren. (L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung II: Musik, Stimme, Ausdruck

Semester 2
Studienjahr 1
Lehrveranstaltungsnummer ELPB2ABAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Weiterführende entwicklungstheoretische Grundlagen der musisch-kreativen Bildung von Kindern - Einführung in grundlegende Konzepte des Lernens in sozialer Interaktion, Hinführung zu Scaffolding und Sustained Shared Thinking im Kontext des musisch-kreativen Ausdrucks - Praktisches Erproben und Reflexion musisch-kreativer Spiel- und Lernarrangements - Adäquate musisch-kreative Angebote für Kinder und Erstellung eines Repertoires an Liedern, Tänzen, Rhythmen sowie musisch-kreativen Arrangements für den Lernort Praxisorganisation

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen weiterführende entwicklungstheoretische Grundlagen zur Bedeutung musisch-kreativer Auseinandersetzung für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse. (M3) Absolvent*innen sind mit grundlegenden Konzepten des Lernens in sozialer Interaktion vertraut. (M1, M3) Absolvent*innen kennen musisch-kreative Spiel- und Lernarrangements und können diese auf basalem Niveau praktisch anwenden. (M3) Absolvent*innen können erste adäquate, musisch-kreative Angebote für Kinder und für den Lernort Praxisorganisation erstellen, verbalisieren und reflektieren. (M3, M5)

Übergeordnetes Modul:

Grundlagen elementarpädagogischer Praxis

Kompetenzerwerb:

(M1) Absolvent*innen kennen didaktische Grundlagen und Prinzipien der Elementarpädagogik und können diese diskutieren und reflektieren. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Absolvent*innen kennen ihre eigene kreative Selbstwirksamkeit im Umgang mit verschiedenen Materialien und können kreative Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten erproben und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Absolvent*innen verfügen über theoretische und konzeptionelle Grundlagen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Hinblick auf kreativ-gestalterische Ausdrucksmöglichkeiten und können pädagogische Angebote für den Lernort Praxisorganisation planen, diskutieren und reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Absolvent*innen können Bildungsprozesse von Kindern beobachten und in Verknüpfung mit Theoriewissen planen und reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, sprachförderliche Aspekte von Lern- und Bildungsarrangements im Bereich der Gestaltung, Musik und Bewegung zu identifizieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M6) Absolvent*innen sind dazu in der Lage, erworbene fachliche Inhalte und Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation systematisch und nachvollziehbar schriftlich zu dokumentieren. (L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Anwendung von Methoden der Elementarpädagogik

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3AMEUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Vertiefende Erarbeitung grundlegender und aktueller Fachinhalte zur praktischen Arbeit im elementarpädagogischen Handlungsfeld (Gestaltung von bildungsförderlichen Aktivitäten/Lernarrangements und der Umgebung, methodischer Aufbau und Aufbereitung, Tagesablauf); Auseinandersetzung mit pädagogisch relevanten Fachthemen im Kontext von Praxiserfahrung - Vertiefende fachliche und persönliche Auseinandersetzung mit Bildungs- und Erziehungszielen im elementarpädagogischen Handlungsfeld - Berücksichtigung pädagogischer und entwicklungstheoretischer Erkenntnisse, wie beispielsweise kindliche Lernprozesse und Persönlichkeitsentwicklung - diskursive und zunehmend vertiefende Auseinandersetzung mit konkreten Fragestellungen im Kontext eines jeweiligen Bildungs- und Themenbereichs: Begründung des Handelns (Wie, Warum, Was, Womit) - Vertiefung und Reflexion von Methoden und Strategien zur ersten Kontaktaufnahme mit Kindern, Aufbau von positiven Beziehungen zu Kindern, wie z.B. aktives Zuhören, Empathie, sprachliche Begleitung des Handelns, Eltern Feedback geben, mit Eltern eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen; - Erprobung und Durchführung von Aufgabenstellungen/ Projekten/ Lernumgebungen zu kindlichen Interessenschwerpunkten in der Einrichtung - Vertiefende Auseinandersetzung mit Beobachtung, Planungen und Dokumentation (z.B.: BADOK - Beobachtungs- und Arbeitsdokumentation Land Salzburg) - Vertiefende Auseinandersetzung mit Interessen, Lernthemen, Kompetenzen und Zielen (Sozial-, Selbst-, Sach-, Lernmethodische Kompetenz)

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen vertiefendes didaktisches Fachwissen und können dieses am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M1) Absolvent*innen können kindliche Lernprozesse beobachten, dokumentieren, reflektieren und Konsequenzen für das eigene pädagogische Handeln ableiten. (M2) Absolvent*innen können unter Bezugnahme auf entwicklungspsychologische Grundlagen differenzierte Interessen, Lernthemen und Kompetenzen in der pädagogischen Arbeit festlegen und demgemäß ihre Bildungsarbeit unter Berücksichtigung zentraler Fragestellungen planen. (M3) Absolvent*innen können Planungen auf Basis ihrer Kinderbeobachtungen erstellen und diese auf ihre Durchführbarkeit, Sinnhaftigkeit sowie Situationsangemessenheit reflektieren. (M4) Absolvent*innen können unter der Prämisse der Ko-Konstruktion und Responsivität ein kindliches Spiel begleiten. (M5) Absolvent*innen können ihre eigene Interaktionsgestaltung innerhalb der Bildungseinrichtung (zu Kindern, pädagogischen Fachkräften und Eltern) reflektieren. (M6) Absolvent*innen können das emotionale Erleben von Kindern im Kontext kreativer Bildung wahrnehmen, verbalisieren und begleiten. (M7)

Übergeordnetes Modul:

Lernort Praxisorganisation III

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen vertiefendes didaktisches Fachwissen und können dieses am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können kindliche Lernprozesse beobachten, dokumentieren, reflektieren und Konsequenzen für das eigene pädagogische Handeln ableiten. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Studierende können unter Bezugnahme auf entwicklungspsychologische Grundlagen differenzierte Interessen, Lernthemen und Kompetenzen in der pädagogischen Arbeit festlegen und demgemäß ihre Bildungsarbeit unter Berücksichtigung zentraler Fragestellungen planen. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende können Planungen auf Basis ihrer Kinderbeobachtungen erstellen und diese auf ihre Durchführbarkeit, Sinnhaftigkeit sowie Situationsangemessenheit reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können unter der Prämisse der Ko-Konstruktion und Responsivität ein kindliches Spiel begleiten. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M6) Studierende können ihre eigene Interaktionsgestaltung innerhalb der Bildungseinrichtung (zu Kindern, pädagogischen Fachkräften und Eltern) reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M7) Studierende können das emotionale Erleben von Kindern im Kontext kreativer Bildung wahrnehmen, verbalisieren und begleiten. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung]

Beratung und Gesprächsführung mit Eltern

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3BGEIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Studierende setzen sich in der Lehrveranstaltung mit psychodynamischen Theorien und Konzepten der Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten und Familien auseinander und legen dabei insbesondere einen Fokus auf die Beziehungsdynamik zwischen Fachkräften und Familien/Eltern sowie auf die Bedeutung einer verstehenden Haltung für das Gelingen von Gesprächen mit Eltern und Familien - Verknüpfung der erarbeiteten psychodynamischen Theorien und Konzepte mit der Praxis der Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten und Familien - Verfassen deskriptiver und differenzierter Protokolle von Gesprächen mit Erziehungsberechtigten und Familien - Erarbeitung von selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen hinsichtlich Prozesse der Beratung und Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten und Familien - Kommunikationsmodelle mit Relevanz für Beratung und Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten - Multiprofessionalität / Interdisziplinarität - Vernetzung im Feld der unterschiedlichen Disziplinen

Lernergebnis:

Absolvent*innen verstehen zentrale psychodynamische Theorien und Konzepte sowie die Beziehungsdynamik zwischen Fachkräften und Familien im Kontext von Beratung und Gesprächsführung und können am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M1, M3) Absolvent*innen haben die Bedeutung einer verstehenden Haltung für das Gelingen von Gesprächen mit Erziehungsberechtigten und Familien internalisiert und können diese Haltung auch selbst einnehmen. (M1, M3) Absolvent*innen können deskriptive und differenzierte Protokolle von Gesprächen mit Erziehungsberechtigten und Familien verfassen und analysieren (M3) Absolvent*innen verfügen über reflexive Kompetenzen im Kontext der Beratung und Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten und Familien. (M3)

Übergeordnetes Modul:

Kooperationen mit Familien und im Sozialraum

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Absolvent*innen wissen um die Bedeutung der Eltern, der Familien und des Sozialraums für Kinder und ihre Entwicklungs-, Bildungs- und Sozialisationsprozesse, sind mit den zentralen Herausforderungen der Zusammenarbeit insbesondere in psychosozialen Belastungskontexten sowie im Zusammenhang mit frühen Transitionsprozessen vertraut, können diese Kenntnisse zur Reflexion inklusiver pädagogischer Praxis heranziehen und am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Absolvent*innen können Familien- und Unterstützungssysteme im Sozialraum analysieren, können daraus Hilfe- und Unterstützungskonzepte entwickeln und in Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und Familien am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Die Absolvent*innen kennen Ansätze und Methoden der Beratungs- sowie Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten und Familien und können diese reflektiert einsetzen. Die Absolvent*innen sind hierbei in der Lage, wertschätzende Kooperationsformen zu etablieren, um eine vertrauensvolle Beziehung zu Erziehungsberechtigten und Familien aufbauen und halten zu können. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Elementarpädagogik im internationalen Kontext und können dieses Wissen für die Zusammenarbeit mit Eltern und Familien in ihren jeweiligen sozialräumlichen Einbettungen am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Elementarpädagogik International

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3EPIIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Studium fachlich relevanter englischsprachige Texte - Diskussion und Bearbeitung der Fachliteratur - Einblick in FBBE als pädagogische Praxis in ausgewählten Ländern - Einblick in FBBE als wissenschaftliche Disziplin in ausgewählten Ländern - Vernetzung mit Studierenden der Partnerhochschulen bzw. Gastländer

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über grundlegendes englisches Fachvokabular für den Bereich der Frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung (FBBE). (M4) Absolvent*innen verfügen über einen Überblick zur FBBE in verschiedenen Ländern, bezogen auf die pädagogische Praxis, die gesetzlichen Rahmungen, die Aus- und Weiterbildung und die FBBE als wissenschaftliche Disziplin. (M4) Absolvent*innen sind mit internationaler elementarpädagogischer Forschung basal vertraut. (M4) Absolvent*innen kennen die für die Disziplin relevanten englischsprachigen Fachzeitschriften und verfügen über basale wissenschaftliche Recherchekompetenz in diesen Zeitschriften. (M4) Absolvent*innen können ihre Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation (in der Arbeit mit Kindern, Eltern und Familien sowie im Team) unter Berücksichtigung nationaler und internationaler Perspektiven kritisch reflektieren und einbeziehen. (M4)

Übergeordnetes Modul:

Kooperationen mit Familien und im Sozialraum

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Absolvent*innen wissen um die Bedeutung der Eltern, der Familien und des Sozialraums für Kinder und ihre Entwicklungs-, Bildungs- und Sozialisationsprozesse, sind mit den zentralen Herausforderungen der Zusammenarbeit insbesondere in psychosozialen Belastungskontexten sowie im Zusammenhang mit frühen Transitionsprozessen vertraut, können diese Kenntnisse zur Reflexion inklusiver pädagogischer Praxis heranziehen und am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Absolvent*innen können Familien- und Unterstützungssysteme im Sozialraum analysieren, können daraus Hilfe- und Unterstützungskonzepte entwickeln und in Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und Familien am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Die Absolvent*innen kennen Ansätze und Methoden der Beratungs- sowie Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten und Familien und können diese reflektiert einsetzen. Die Absolvent*innen sind hierbei in der Lage, wertschätzende Kooperationsformen zu etablieren, um eine vertrauensvolle Beziehung zu Erziehungsberechtigten und Familien aufbauen und halten zu können. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Elementarpädagogik im internationalen Kontext und können dieses Wissen für die Zusammenarbeit mit Eltern und Familien in ihren jeweiligen sozialräumlichen Einbettungen am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Elementarpädagogische Handlungsfelder: Medien, Sprache und Sexualität

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3EHSIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Medienpädagogik, digitale Medien: - Medienkonsum von Kindern - Umgang mit Medien in den elementaren Einrichtungen - Gestaltung von Medienbildung im Kindergarten - Wissen über eine sichere und verantwortungsvolle Nutzung von digitalen Medien Sprachentwicklung und Sprachförderung: - Grundlagen zur Sprachentwicklung (Erst- und Zweitspracherwerb) - Sprachliche Systemebenen - Phonetik/ Phonologie und Prosodie - Lexikon (Wortschatz) und Semantik - Morphologie und Syntax (Grammatik) - Pragmatik - Spracherwerbstheorien - Behaviorismus, Nativismus, Kognitivismus, Interaktionismus - Vorsprachliche Phase - Meilensteine in der Sprachentwicklung vom 1.-6. Lebensjahr - Sprachliche Begleitung im Kindergartenalltag - Die Bedeutung von Beziehung und Emotion für die Sprachentwicklung - Bundeslands- und trägerspezifische Vorgaben/Dokumente zur Sprachförderung wie bspw. CBI Bildungsplan-Anteil. Zur sprachlichen Förderung in elementaren Bildungseinrichtungen Sexualpädagogik und sexuelle Bildung: - Theorie der kindlichen sexuellen Entwicklung - Abgrenzung kindliche vs. erwachsene Sexualität: Aspekte der kindlichen Lustbefriedigung - Entwicklung der Geschlechtsidentität - Bedeutung von Körpererkundungsspielen, Formen und Einschätzung von Übergriffen unter Kindern - Intersexualität und Transidentität - rechtliche Rahmenbedingungen und fachliche Standards sexueller Bildung und präventive Maßnahmen - sexualpädagogische Materialien und Methoden für die Elementarpädagogik - Wissen über sexualisierte Gewalt - Möglichkeiten gezielter Interventionen (bei Übergriffen) - Entwicklung sexualpädagogischer Konzepte und Schutzkonzepte, Prävention - Diskursive Anwendung des erworbenen Wissens - Handlungsmöglichkeiten, um die sexuelle Entwicklung von Kindern zu fördern und zu unterstützen - Reflexion: Umgang mit der eigenen Sexualität

Lernergebnis:

Absolvent*innen können über aktuelle, relevante und pädagogische Fragestellungen zum Thema Digitalisierung in elementarpädagogischen Handlungsfeldern reflektieren sowie Risiken und Chancen digitaler Medien fundiert einschätzen. (M1) Absolvent*innen besitzen die Kompetenz, Kinder und ihre Eltern bei der Ausbildung grundlegender Medienkompetenz zu unterstützen. (M1) Absolvent*innen sind mit den Grundlagen früher Sprachentwicklung vertraut, wissen um die Bedeutung von Beziehung und Emotion für die frühe Sprachentwicklung, kennen damit verbundene Modelle der Sprachentwicklung (z.B. Sprachtreppe) und können diese Kenntnisse reflektieren und am Lernort Praxisorganisation umsetzen. (M1) Absolvent*innen verfügen über grundlegendes theoretisches Wissen zu kindlicher sexueller Entwicklung und können kindliches Verhalten dementsprechend einschätzen. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen die entwicklungstheoretischen Grundlagen der Sprachentwicklung, Sexualentwicklung und Medienbildung und können diese in die Planung von pädagogischen Prozessen mit Kindern am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studieren können über eigene (und von Kolleg*innen) ästhetisch-kreative Angebote kritisch reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M3) Studierende verfügen über ein erweitertes Repertoire an ästhetisch-kreativen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und können dies mit theoretischem Wissen verbinden. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M4) Studierende sind dazu in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements im Bereich Gestaltung/Musik/Bewegung und dem Spiel so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende kennen Theorien zur Psychodynamik des Spiels, können dies in der Planung am Lernort Praxisorganisation unter inklusiven Aspekten einbeziehen. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende können Spiel- und Gestaltungsprozesse von Kindern als Ausdruck von innerem Erleben verstehen und können darüber reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

Familien- und Unterstützungssysteme

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3FUSIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Überblick über die psychosozialen Belastungslagen von Familien mit Kindern im Vorschulalter, dies unter Berücksichtigung des Sozialraums bzw. der Lebenslagen - Kennenlernen externer Institutionen / Hilfesysteme und deren Aufgaben, Zielsetzungen und Arbeitsweisen im Kontext psychosozialer Belastungslagen - Möglichkeiten der Kooperation mit anderen Institutionen

Lernergebnis:

Absolvent*innen wissen um die psychosozialen Belastungslagen von Familien und können dieses Wissen unter Berücksichtigung des jeweiligen Sozialraums und der lebensweltlichen Bedingungen zur Analyse der Belastungslagen der Familien am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M1) Absolvent*innen wissen um die externen Institutionen im Sinne eines Hilfesystems für Familien in Belastungslagen sowie deren Aufgaben, Ziele und Arbeitsweisen und sind in der Lage, mit den Hilfesystemen im Umfeld der Institution, in der sie arbeiten, zu kooperieren. (M2) Absolvent*innen wissen um die präventive Bedeutung familienunterstützender Maßnahmen und können dies in der pädagogischen Praxis einbeziehen. (M2) Absolvent*innen sind in der Lage, einen spezifischen Hilfeplan für ihre Institution zu erarbeiten. (M2)

Übergeordnetes Modul:

Kooperationen mit Familien und im Sozialraum

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Absolvent*innen wissen um die Bedeutung der Eltern, der Familien und des Sozialraums für Kinder und ihre Entwicklungs-, Bildungs- und Sozialisationsprozesse, sind mit den zentralen Herausforderungen der Zusammenarbeit insbesondere in psychosozialen Belastungskontexten sowie im Zusammenhang mit frühen Transitionsprozessen vertraut, können diese Kenntnisse zur Reflexion inklusiver pädagogischer Praxis heranziehen und am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Absolvent*innen können Familien- und Unterstützungssysteme im Sozialraum analysieren, können daraus Hilfe- und Unterstützungskonzepte entwickeln und in Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und Familien am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Die Absolvent*innen kennen Ansätze und Methoden der Beratungs- sowie Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten und Familien und können diese reflektiert einsetzen. Die Absolvent*innen sind hierbei in der Lage, wertschätzende Kooperationsformen zu etablieren, um eine vertrauensvolle Beziehung zu Erziehungsberechtigten und Familien aufbauen und halten zu können. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Elementarpädagogik im internationalen Kontext und können dieses Wissen für die Zusammenarbeit mit Eltern und Familien in ihren jeweiligen sozialräumlichen Einbettungen am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Grundlagen der empirischen Sozialforschung

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3GESVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Logik und Grundbegriffe wissenschaftlicher empirischer Forschung - Grundzüge und Unterscheidungsmerkmale von Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung - Forschungsmethodologische Zugänge empirisch qualitativer und empirisch quantitativer Sozialforschung - Qualitative und quantitative (digitale) Methoden der Datenerhebung und Datenauswertung der empirischen Sozialforschung - Idealtypischer Verlauf empirisch qualitativer und empirisch quantitativer Forschung - Gütekriterien qualitativer und quantitativer empirischer Sozialforschung - Forschungsethische Grundlagen

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über Grundkenntnisse hinsichtlich zentraler Logiken und forschungsmethodologischer Zugänge der empirischen Sozialforschung, können diese Zugänge in den Kernaspekten voneinander unterscheiden und sind in der Lage, diese beschreibend und erläuternd wiederzugeben. (M1) Absolvent*innen kennen den idealtypischen Ablauf von empirischen Forschungsprojekten (von der Entwicklung der Forschungsfrage bis zur Dissemination von Forschungsergebnissen) und können diesen Ablauf in den Grundzügen beschreibend und erläuternd wiedergeben. (M1) Absolvent*innen können zentrale analoge und digitale Methoden der Datenerhebung und Datenauswertung sowie die Gütekriterien empirisch qualitativer und empirisch quantitativer Forschung in ihren Grundzügen beschreibend und erläuternd wiedergeben. (M1) Absolvent*innen sind am Ende der Lehrveranstaltung für forschungsethische Problemstellungen empirischer Sozialforschung sensibilisiert, können diese Problemstellungen identifizieren und Konsequenzen für das Forschungshandeln benennen. (M1, M2) Absolvent*innen können erste Verknüpfungen zwischen empirischer Forschung und pädagogischer Praxis anstellen. (M2, M3) Absolvent*innen haben eine forschende Haltung etabliert, können die Relevanz empirischer Forschung für das eigene Berufsfeld erkennen und praxisfeldbezogene Forschungsfragen entwickeln. (M3)

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliche Methoden - Anwendung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende verfügen über erprobte und reflektierte Kompetenzen zu wissenschaftlichem Arbeiten und können dieses Wissen auf eigene Forschungsprojekte übertragen. (L4) (M2) Studierende übertragen ihre empirischen Kenntnisse auf den fachlichen Diskurs mit Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation. (L2, L4) (M3) Studierende haben eine elaborierte forschende Haltung ausgebildet und verstehen die Bedeutung dieser Haltung für pädagogische Prozesse und jene der Organisationsgestaltung am Lernort Praxisorganisation. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Studierende können relevante Wissensbestände zu exemplarischen elementarpädagogischen Handlungsfeldern und Phänomenen in systematischer Weise in ihre eigene studentische Forschung integrieren. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Lehrforschungsprojekt I

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3LFPSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Überblick zu zentralen Forschungsfeldern und Forschungsdesideraten der Elementarpädagogik - Entwicklung von Forschungsfragen über die Indikation von Forschungslücken am Beispiel eines Lehrforschungsprojektes - Planung und Entwicklung empirisch quantitativer und empirisch qualitativer Forschungsprojekte im Feld der Elementarpädagogik am Beispiel ausgewählter Lehrforschungsprojekte

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen zentrale Forschungsfelder sowie Forschungsdesiderate der Elementarpädagogik und können diese beschreibend wiedergeben. (M1) Absolvent*innen können am Beispiel von ausgewählten Lehrforschungsprojekten den Forschungsstand sowie bestehende Forschungslücken identifizieren und daraus Forschungsfragen entwickeln. (M1) Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse zur Entwicklung eines Forschungsplans zur Untersuchung dieser Forschungsfragen (eines Lehrforschungsprojektes) und können diese Kenntnisse zur Entwicklung eines Forschungsdesigns (Methoden der Datenerhebung und Auswertung, Sampling usw.) anwenden. (M1, M2)

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliche Methoden - Anwendung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende verfügen über erprobte und reflektierte Kompetenzen zu wissenschaftlichem Arbeiten und können dieses Wissen auf eigene Forschungsprojekte übertragen. (L4) (M2) Studierende übertragen ihre empirischen Kenntnisse auf den fachlichen Diskurs mit Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation. (L2, L4) (M3) Studierende haben eine elaborierte forschende Haltung ausgebildet und verstehen die Bedeutung dieser Haltung für pädagogische Prozesse und jene der Organisationsgestaltung am Lernort Praxisorganisation. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Studierende können relevante Wissensbestände zu exemplarischen elementarpädagogischen Handlungsfeldern und Phänomenen in systematischer Weise in ihre eigene studentische Forschung integrieren. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Lernprozessreflexion III

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3LPRSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Differenzierte Auseinandersetzung mit der Frage, wie Erwachsene lernen und welche Faktoren förderlich, aber auch hinderlich für das Anregen und Durchlaufen von Lernprozessen sind - Identifizieren und Besprechen von Einschätzungen zum eigenen Lernprozess - Erweitertes Verstehen von Lernprozessen einzelner und auch der Gruppe - Differenziertes Herausarbeiten und Analysieren von Lernphänomenen, Lernschwierigkeiten, Unklarheiten bzw. "Rätsel" mit besonderem Fokus auf Lernwiderständen von Erwachsenen und Kindern - Vermittlung und Diskussion von Fach- und Erfahrungswissen zu den Themenfeldern Rollenfindung, Lehr- Lernaktivitäten und didaktische Methoden, Blended Learning, Feedbackkulturen, Leistungsüberprüfung

Lernergebnis:

Absolvent*innen haben ihren selbstreflexiven Zugang zu eigenen Lernprozessen differenziert, befassen sich aktiv mit ihren eigenen Werten, Einstellungen und Erfahrungen und reflektieren deren Einfluss auf das berufliche Handeln. (M4) Absolvent*innen entwickeln ein basales Verständnis für die Prozesse der beruflichen Identitätsbildung. (M3) Absolvent*innen können Reflexionsmethoden anwenden, um kontinuierlich an ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu arbeiten und ihre Rolle als pädagogische Fachkraft verantwortungsvoll und authentisch zu gestalten. (M2, M3) Absolvent*innen haben ein differenziertes Verständnis von Lernprozessen (anderer) Lernender entwickelt und können dies mit einem erweiterten theoretischen Wissen über Lernprozesse verbinden. (M4) Absolvent*innen haben ein didaktisches Repertoire zur Anregung von Lernprozessen entwickelt. (M4) Absolvent*innen haben ihre Mentalisierungsfähigkeit entwickelt und können das Erleben anderer in Interaktionen wahrnehmen. (M2, M3)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Aufbau

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse zur Beobachtung und Dokumentation der eigenen pädagogischen Praxis am Lernort Praxisorganisation, können dies durchführen und sind in der Lage, diese Beobachtungen am Lernort Praxisorganisation gemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Absolvent*innen reflektieren Situationen am Lernort Praxisorganisation unter Berücksichtigung der Beziehungsdynamik, können den Einfluss des eigenen Handelns und Erlebens darauf identifizieren sowie reflektieren und können dies im Kontext des Handelns am Lernort Praxisorganisation in basaler Weise einfließen lassen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Absolvent*innen entwickeln eine professionelle Haltung, stärken den Prozess ihrer beruflichen Identitätsbildung und können am Lernort Praxisorganisation authentisch handeln. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse darüber, wie Lernprozesse (anderer) erwachsener Personen unterstützt werden können und können dies am Lernort Praxisorganisation zunehmend anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Transitionsprozesse in der frühen Kindheit

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3TFKIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Entwicklungs- und sozialpsychologische Theorien zu Transitionsprozessen in der frühen Kindheit, mit Schwerpunkt auf psychodynamischen Theorieansätzen - Zentrale Befunde und Forschungsdesiderate der Transitionsforschung - Gelingensbedingungen (wie z.B.: wie z.B. Zusammenarbeit zwischen Institution und Familie) früher Transitionsprozesse und die Bedeutung von Transitionen für Bildungs- und Entwicklungsprozesse in der frühen Kindheit - Vergleich handlungsleitender Konzepte (Modelle) zur Begleitung von Transitionen im Feld der Elementarpädagogik - Reflexion und Analyse der Gestaltung von Transitionsprozessen am Lernort Praxisorganisation unter Anwendung der erarbeiteten theoretischen und empirischen Wissensbestände - Freundschafts- und Peerbeziehungen im Kontext von Transitionen - Mikrotransitionen - individuelle vs. gruppenbezogene Begleitung von Transitionen

Lernergebnis:

Absolvent*innen können die mit Transitionsprozessen verbundenen Schwierigkeiten für das Kind und seine Eltern/Familien theoriegeleitet begründen, sie kennen die Gelingensbedingungen von Transitionsprozessen und können dieses Wissen zur kritischen Analyse bestehender Transitionsmodelle heranziehen und ggf. in der Anwendung adaptieren. (M1) Absolvent*innen sind in der Lage, die eigene Praxis (bezogen auf die Gestaltung und Begleitung von Transitionsprozessen) unter Anwendung des erarbeiteten Theoriewissen sowie der erarbeiteten empirischen Befunde zu reflektieren. (M1) Absolvent*innen können die Bedeutung von Peerbeziehung für die Bewältigung herausfordernder Transitionsprozesse erklären und begründen. (M1) Absolvent*innen können vor dem Hintergrund des reflektierten Theorie- und Erfahrungswissens handlungsleitende Konsequenzen für die Begleitung der Kinder und ihrer Eltern/Familien ableiten und anwenden. (M1, M2, M3)

Übergeordnetes Modul:

Kooperationen mit Familien und im Sozialraum

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Absolvent*innen wissen um die Bedeutung der Eltern, der Familien und des Sozialraums für Kinder und ihre Entwicklungs-, Bildungs- und Sozialisationsprozesse, sind mit den zentralen Herausforderungen der Zusammenarbeit insbesondere in psychosozialen Belastungskontexten sowie im Zusammenhang mit frühen Transitionsprozessen vertraut, können diese Kenntnisse zur Reflexion inklusiver pädagogischer Praxis heranziehen und am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Absolvent*innen können Familien- und Unterstützungssysteme im Sozialraum analysieren, können daraus Hilfe- und Unterstützungskonzepte entwickeln und in Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und Familien am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Die Absolvent*innen kennen Ansätze und Methoden der Beratungs- sowie Gesprächsführung mit Erziehungsberechtigten und Familien und können diese reflektiert einsetzen. Die Absolvent*innen sind hierbei in der Lage, wertschätzende Kooperationsformen zu etablieren, um eine vertrauensvolle Beziehung zu Erziehungsberechtigten und Familien aufbauen und halten zu können. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Elementarpädagogik im internationalen Kontext und können dieses Wissen für die Zusammenarbeit mit Eltern und Familien in ihren jeweiligen sozialräumlichen Einbettungen am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Work Discussion I

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3WODSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Englisch
SWS 2
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Durchführung der Methode der Work Discussion als Basis für die Fallarbeit und Fallanalyse: Beobachtungen am Lernort Praxisorganisation, Erstellen von deskriptiven und differenzierten Work Discussion Protokollen, Besprechung der Work Discussion Protokolle in der Lehrveranstaltung, Verfassen von Besprechungsprotokollen - Reflexion des eigenen (bewussten und unbewussten) emotionalen Erlebens für die Beziehungsgestaltung mit Kindern, Familien und im Team - Erleben der Bedeutung von Interaktionsprozessen der pädagogischen Fachkräfte und dem Zusammenhang mit kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen - Wahrnehmen des Zusammenhangs von Konflikten im Team bzw. mit Vorgesetzten unter Berücksichtigung der (unbewussten) Beziehungsdynamiken - Auseinandersetzung mit selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen im Kontext von Fallarbeit

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind in der Lage, sich selbst im pädagogischen Handeln zu beobachten, dies in Work Discussion Protokollen deskriptiv sowie differenziert zu verschriftlichen und das eigene Handeln gemeinsam mit anderen Absolvent*innen kritisch in den Blick zu nehmen. (M1) Absolvent*innen erkennen über die Bearbeitung der Praxisfälle die Bedeutung des eigenen (bewussten und unbewussten) emotionalen Erlebens für die Beziehungsdynamik zwischen ihnen und Kindern sowie Eltern und pädagogischen Fachkräften in der jeweiligen Fallsituation und vertiefen auf diese Weise ihr Verständnis über die Bedeutung der Beziehungsdynamik für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse. (M2) Absolvent*innen können Besprechungsprotokolle der Sitzungen im Rahmen von Work Discussion verfassen und beginnen, differenzierte selbstreflexive Kompetenzen im Kontext der Fallarbeit und der Fallanalyse zu entwickeln. (M1, M3)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Aufbau

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse zur Beobachtung und Dokumentation der eigenen pädagogischen Praxis am Lernort Praxisorganisation, können dies durchführen und sind in der Lage, diese Beobachtungen am Lernort Praxisorganisation gemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Absolvent*innen reflektieren Situationen am Lernort Praxisorganisation unter Berücksichtigung der Beziehungsdynamik, können den Einfluss des eigenen Handelns und Erlebens darauf identifizieren sowie reflektieren und können dies im Kontext des Handelns am Lernort Praxisorganisation in basaler Weise einfließen lassen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Absolvent*innen entwickeln eine professionelle Haltung, stärken den Prozess ihrer beruflichen Identitätsbildung und können am Lernort Praxisorganisation authentisch handeln. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse darüber, wie Lernprozesse (anderer) erwachsener Personen unterstützt werden können und können dies am Lernort Praxisorganisation zunehmend anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung III: Bewegung

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3ABBIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Vertiefung des Wissens über entwicklungstheoretische Theorien und deren Relevanz für motorischen Entwicklung und Bewegungsbildung - Praktisches Erproben von Spiel- und Lernarrangements der Bewegungsbildung; differenzierte Reflexion des emotionalen Erlebens - Erweiterung des Repertoires an Angebote der Bewegungsbildung für Kinder - Vertiefung Scaffolding und Sustained Shared Thinking in der Bewegungsbildung; gezielte Anwendung in Bildungsarrangements am Lernort Praxisorganisation - Bewegung und Spiel im Freien, Zirkuskünste, spielerische Formen des Kräftemessens, Abenteuerspiele, Erlebnispädagogik

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über vertieftes Wissen über Entwicklungstheorien im Kontext der Bewegung, Motorik und dem Körper. (M3) Absolvent*innen verfügen über einen Zugang zu eigenem emotionalem Erleben im Kontext der Bewegung und können daraus eine Vorstellung ableiten, in welcher Weise Kinder derartige Prozesse erleben. (M2) Absolvent*innen verfügen über ein grundlegendes Repertoire an Angeboten für die Bewegungsbildung von Kindern. (M3) Absolvent*innen wissen über Scaffolding und Sustained Shared Thinking in der kreativen Bildung und können diese gezielt am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen die entwicklungstheoretischen Grundlagen der Sprachentwicklung, Sexualentwicklung und Medienbildung und können diese in die Planung von pädagogischen Prozessen mit Kindern am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studieren können über eigene (und von Kolleg*innen) ästhetisch-kreative Angebote kritisch reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M3) Studierende verfügen über ein erweitertes Repertoire an ästhetisch-kreativen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und können dies mit theoretischem Wissen verbinden. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M4) Studierende sind dazu in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements im Bereich Gestaltung/Musik/Bewegung und dem Spiel so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende kennen Theorien zur Psychodynamik des Spiels, können dies in der Planung am Lernort Praxisorganisation unter inklusiven Aspekten einbeziehen. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende können Spiel- und Gestaltungsprozesse von Kindern als Ausdruck von innerem Erleben verstehen und können darüber reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung III: Gestalten

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3ABGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Vertiefung des Wissens über entwicklungstheoretische Theorien und deren Relevanz für die kreative Bildung - Herstellung und Verwendung von Spielmaterialien und didaktischem Material für Kinder - Stifthaltung, Farbenlehre und Bildnerische Ausdrucksformen: Schemaphase I, Schemaphase II - Werkzeugkunde, Unfallverhütung, Materialkunde und Werkstoffkunde - Praktisches Erproben kreativer Spiel- und Lernarrangements; differenzierte Reflexion des emotionalen Erlebens - Erweiterung des Repertoires an kreativen Angeboten für Kinder - Vertiefung Scaffolding und Sustained Shared Thinking in der kreativen Bildung, gezielte Anwendung in Bildungsarrangements am Lernort Praxisorganisation

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über vertieftes Wissen über Entwicklungstheorien im Kontext der kreativen Bildung. (M3) Absolvent*innen verfügen über einen Zugang zu eigenem emotionalem Erleben im Kontext kreativer Bildung und können daraus eine Vorstellung ableiten, in welcher Weise Kinder derartige Prozesse erleben. (M2) Absolvent*innen verfügen über ein grundlegendes Repertoire an kreativen Angeboten für Kinder. (M3) Absolvent*innen wissen über Scaffolding und Sustained Shared Thinking in der kreativen Bildung und können diese gezielt am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen die entwicklungstheoretischen Grundlagen der Sprachentwicklung, Sexualentwicklung und Medienbildung und können diese in die Planung von pädagogischen Prozessen mit Kindern am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studieren können über eigene (und von Kolleg*innen) ästhetisch-kreative Angebote kritisch reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M3) Studierende verfügen über ein erweitertes Repertoire an ästhetisch-kreativen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und können dies mit theoretischem Wissen verbinden. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M4) Studierende sind dazu in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements im Bereich Gestaltung/Musik/Bewegung und dem Spiel so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende kennen Theorien zur Psychodynamik des Spiels, können dies in der Planung am Lernort Praxisorganisation unter inklusiven Aspekten einbeziehen. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende können Spiel- und Gestaltungsprozesse von Kindern als Ausdruck von innerem Erleben verstehen und können darüber reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung III: Musik, Stimme, Ausdruck

Semester 3
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB3ABAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Vertiefung des Wissens über entwicklungstheoretische Theorien und deren Relevanz für die musisch-kreative Bildung - Verwendung von Musikinstrumenten und didaktischem Material für Kinder - Praktisches Erproben musisch-kreativer Ausdrucks- und Lernarrangements; differenzierte Reflexion des emotionalen Erlebens - Erweiterung des Repertoires an musisch-kreativen Angeboten für Kinder - Vertiefung Scaffolding und Sustained Shared Thinking in der musisch-kreativen Bildung, gezielte Anwendung in Bildungsarrangements für den Lernort Praxisorganisation

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über vertieftes Wissen über Entwicklungstheorien im Kontext der musisch-kreativen Bildung. (M3) Absolvent*innen verfügen über einen Zugang zu eigenem emotionalem Erleben im Kontext musisch-kreativer Bildung und können daraus eine Vorstellung ableiten, in welcher Weise Kinder derartige Prozesse erleben. (M2) Absolvent*innen verfügen über ein grundlegendes Repertoire an musisch-kreativen Angeboten für Kinder. (M3) Absolvent*innen wissen über Scaffolding und Sustained Shared Thinking in der musisch-kreativen Bildung und können diese gezielt am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen die entwicklungstheoretischen Grundlagen der Sprachentwicklung, Sexualentwicklung und Medienbildung und können diese in die Planung von pädagogischen Prozessen mit Kindern am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studieren können über eigene (und von Kolleg*innen) ästhetisch-kreative Angebote kritisch reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M3) Studierende verfügen über ein erweitertes Repertoire an ästhetisch-kreativen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und können dies mit theoretischem Wissen verbinden. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M4) Studierende sind dazu in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements im Bereich Gestaltung/Musik/Bewegung und dem Spiel so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende kennen Theorien zur Psychodynamik des Spiels, können dies in der Planung am Lernort Praxisorganisation unter inklusiven Aspekten einbeziehen. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende können Spiel- und Gestaltungsprozesse von Kindern als Ausdruck von innerem Erleben verstehen und können darüber reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Diversität und Lebenswelten

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4DLWIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 4
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Auseinandersetzung mit Theorie und Geschichte von (sozialer) (Un-)Gleichheit und Differenz - Auseinandersetzung mit Konzepten der interkulturellen, interreligiösen, inklusiven, gendersensiblen Pädagogik und der Pädagogik der Vielfalt. - Entwicklung der Geschlechtsidentität, Besonderheiten in der Entwicklung, Intersexualität und Transidentität - Pluralität der Familienformen und Familienkulturen - Krisen und Traumata - wie z.B. im Kontext von Trennung, Tod und Migration - Verschränkung von Theorie und Praxis anhand exemplarischer Fallbeispiele - Exemplarisches Erarbeiten pädagogischer Handlungsmöglichkeiten im Hinblick auf Diversität im Kindergartenalltag mit Fokus auf individuellen vs. gruppenbezogenen Handlungsmöglichkeiten - Reflexive Auseinandersetzung mit Inklusion und Partizipation als Haltung

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen und verstehen Theorien und Konzepte zur interkulturellen, interreligiösen und gendersensiblen Pädagogik. (M1, M2) Absolvent*innen kennen und verstehen entwicklungstheoretische Konzepte zu Trauma und Entwicklungsbeeinträchtigung. (M1, M2) Absolvent*innen kennen und verstehen den sozialwissenschaftlichen Diskurs zum Umgang mit Diversität, Gleichheit und Differenz. (M1, M2) Absolvent*innen wenden diese Theorien und Konzepte an Fällen am Lernort Praxisorganisation an und können das eigene Handeln kritisch reflektieren. (M1, M2) Absolvent*innen können nach der Reflexion der eigenen Praxis die theoretischen Konzepte in ihrem Berufsfeld anwenden. (M1, M2, M3, M4) Absolvent*innen entwickeln eine professionelle Haltung zum Thema Diversität insbesondere im Kontext von lebensweltlicher Mehrsprachigkeit und können diese in Situationen am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M1, M2, M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Pluralität in der Elementarpädagogik

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen zentrale Theorien und Konzepte der Pädagogik der Vielfalt, können diese zur Reflexion von Praxis heranziehen und können darauf aufbauend pädagogische Prozesse am Lernort Praxisorganisation inklusiv (differenzsensibel sowie differenzreflexiv) gestalten. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende kennen die theoretischen Grundlagen zu Strukturen und Mechanismen der Ungleichheit, können dieses Wissen zur Analyse pädagogischer Phänomene am Lernort Praxisorganisation heranziehen und können das daraus gewonnene Wissen für die Gestaltung einer inklusiven, diversen pädagogischen Praxis heranziehen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Studierenden kennen die professions- und berufsethischen Grundlagen sowie Referenzquellen, haben einen handlungsethischen Habitus etabliert und können diesen für die Berufsausübung am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden sind mit der Bedeutung individueller sowie kollektiver Werte-, Norm- und Moralvorstellung sowie Diskurspraxen für die inklusive Gestaltung von Praxis vertraut, sind in der Lage, dies hinsichtlich des impliziten sowie expliziten handlungsleitenden Charakters zu reflektieren und können dies am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Elementarpädagogische Handlungsfelder: Inklusion, Sprache, MINT

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4EHMIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Inklusive Elementarpädagogik: - Klärung zentraler Begriffe im Kontext von Inklusion, - historische Genese inklusiver Elementarpädagogik, - zentrale Konzepte und Theorien inklusiver Elementarpädagogik, - disziplinäre Bezüge inklusiver Elementarpädagogik, - Erziehungs- und Bildungspartnerschaft im Kontext von Behinderung, chronischer Erkrankung und psychosozialer Beeinträchtigung DaZ - Sprachentwicklung und Sprachförderung: - Vertiefung der Grundlagen zur Sprachentwicklung (Erst- und Zweitspracherwerb) - Überblick zu Instrumenten der Sprachstandsfeststellung mit Fokus auf DaZ und deren Anwendung - Die Bedeutung von Beziehung und Emotion für die Zweitsprachentwicklung, Reflexion der eigenen Haltung als pädagogische Fachkraft - Vertiefung: Mehrsprachigkeit in elementarpädagogischen Einrichtungen und Herausforderungen für die pädagogische Praxis - Sprachtreppe: ein Modell zur Analyse der pädagogischen Praxis hinsichtlich förderlicher und hinderlicher Aspekte der frühen (Zweit-)Sprachentwicklung (implizite, explizite Sprachverbote, unausgesprochene Mehrsprachigkeit, Symbolische Mehrsprachigkeit & Language Awareness, geregelte mehrsprachige Sprachverwendung, geförderte und unterstützte Mehrsprachigkeit) - Praktische Auseinandersetzung sowie gezielte Planung und spontane Durchführung von Sprachfördersequenzen Spiel, MINT und Vorläuferfähigkeiten - Definition "MINT" im Elementarbereich - Mathematik in der pädagogischen Alltagspraxis - Naturwissenschaften und Technik - Informatik/ Digitale Bildung (ergänzend zu digitale Bildung) - pädagogische Grundlagendokumente für Kinderbildung (z.B.: Bildungsrahmenplan) - MINT-Kompetenzen fördern und unterstützen (altersentsprechend), Beschaffenheiten, Messen und Vergleichen, optische Geräte, technische Geräte, Bücher. - Fragetechniken - Reflexion und forschende Haltung - Material- und Gerätekunde - Nationaler und internationaler Forschungsstand - Fortbildungsinitiativen - Beispiele, z.B. Spürnasenecke

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind mit zentralen Konzepten und Theorien Inklusiver Elementarpädagogik und ihren disziplinären Bezügen vertraut, können diese wiedergeben und hinsichtlich ihrer Bedeutung für professionelles pädagogisches Handeln reflektieren und diskutieren. (M3, M4) Absolvent*innen können ihr eigenes pädagogisches Handeln im Kontext von Behinderung, chronischer Erkrankung und psychosozialer Beeinträchtigung kritisch reflektieren und Handlungsoptionen für den Lernort Praxisorganisation entwickeln und vermitteln. (M2, M3) Absolvent*innen sind mit den Grundlagen früher Sprachentwicklung im Kontext von Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache vertraut, wissen um die Bedeutung von Beziehung und Emotion für die frühe Zweitsprachentwicklung, kennen Grundlagen von Handlungsmodellen und können diese hinsichtlich ihrer Anwendung reflektieren. (M3, M4) Absolvent*innen kennen die wichtigsten Instrumente der Sprachstandsfeststellung, mit Fokus auf BESK/BESK DaZ, können diese Instrumente am Lernort Praxisorganisation einsetzen und den Einsatz kritisch reflektieren. (M3, M4) Absolvent*innen sind mit zahlreichen dem Entwicklungsstand der Kinder angemessenen naturwissenschaftlichen, technischen und mathematischen Bildungsinhalte sowie entsprechenden Methoden der Umsetzung vertraut. (M4) Absolvent*innen können Einschätzungen über für Kinder empfehlenswerte Materialien aus dem Bereich MINT abgeben sowie Aktivitäten, Spiel- und Lernumgebungen mit künstlichen und natürlichen Materialien und Objekten gut organisiert, ansprechend und alternierend anbieten sowie bereitstellen. (M4) Absolvent*innen können im pädagogischen Alltag gezielte Beobachtungen von Naturerfahrungssituationen (Beobachtung von Wetterphänomenen, Insekten, des Jahreskreises, u. a.) durchführen, diese analysieren und auf Basis von Ereignissen des täglichen Lebens Lernerfahrungen für die Kinder ableiten und am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliche Methoden - Anwendung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende verfügen über erprobte und reflektierte Kompetenzen zu wissenschaftlichem Arbeiten und können dieses Wissen auf eigene Forschungsprojekte übertragen. (L4) (M2) Studierende übertragen ihre empirischen Kenntnisse auf den fachlichen Diskurs mit Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation. (L2, L4) (M3) Studierende haben eine elaborierte forschende Haltung ausgebildet und verstehen die Bedeutung dieser Haltung für pädagogische Prozesse und jene der Organisationsgestaltung am Lernort Praxisorganisation. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Studierende können relevante Wissensbestände zu exemplarischen elementarpädagogischen Handlungsfeldern und Phänomenen in systematischer Weise in ihre eigene studentische Forschung integrieren. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Ethische Grundlagen von Erziehung und Bildung

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4ETGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Theorien zu einer Professions-, Berufs- und Handlungsethik (in) der Elementarpädagogik (Ethik als theoretische Dimension von Bildung und Erziehung / Ethik als Bildungsbereich / Ethik in der Aus- und Weiterbildung) - Gesamtgesellschaftliche Kontexte (Werte- und Normsysteme, politische Systeme usw.) und Veränderungsprozesse (Wertepluralismus, Globalisierung usw.) und ihre Bedeutung für ethische Frage- und Problemstellung für die Elementarpädagogik als pädagogische Praxis und als Teildisziplin der Bildungs- und Erziehungswissenschaft - Nationale und internationale handlungsleitende Konzepte zur Ethik in der Elementarpädagogik im Vergleich - Reflexion eigener Werte und Normen als Grundlage pädagogischen Handelns im Sinne einer (subjektiven) Handlungsethik - Philosophieren im pädagogischen Kontext/ mit Kindern - Grundfragen der Philosophie, Philosophie der Erziehung (Aufklärung- Epoche der Vernunft, Schwarze Pädagogik, Philosophische Auffassungen vom Wesen des Menschen)

Lernergebnis:

Absolvent*innen können ethische Problem- und Fragestellung, in Verbindung mit gesamtgesellschaftlichen Kontexten, für den Bereich der Elementarpädagogik theoretisch fundiert beschreiben sowie hinsichtlich bestehender Ansätze und handlungsleitender Konzepte kritisch reflektieren. (M3) Absolvent*innen identifizieren und reflektieren ethische Begründungszusammenhänge (u.a. biographisch-gewachsene sowie gesellschaftlich bestehende Werte- und Normensysteme, interdisziplinäre Entwicklungen und Ansätze) pädagogischer Praxis und können auf Basis dessen ihr pädagogisches Handeln unter ethisch Gesichtspunkten fachlich begründen und legitimieren. (M3) Auf Basis des erarbeiteten reflektierten Theorie- und Erfahrungswissens können Absolvent*innen fachlich fundierte Handlungskonzepte zur Frage, wie ethische Grundsätze in der Bildungs- und Erziehungsarbeit umgesetzt werden können, erarbeiten. (M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Pluralität in der Elementarpädagogik

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen zentrale Theorien und Konzepte der Pädagogik der Vielfalt, können diese zur Reflexion von Praxis heranziehen und können darauf aufbauend pädagogische Prozesse am Lernort Praxisorganisation inklusiv (differenzsensibel sowie differenzreflexiv) gestalten. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende kennen die theoretischen Grundlagen zu Strukturen und Mechanismen der Ungleichheit, können dieses Wissen zur Analyse pädagogischer Phänomene am Lernort Praxisorganisation heranziehen und können das daraus gewonnene Wissen für die Gestaltung einer inklusiven, diversen pädagogischen Praxis heranziehen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Studierenden kennen die professions- und berufsethischen Grundlagen sowie Referenzquellen, haben einen handlungsethischen Habitus etabliert und können diesen für die Berufsausübung am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden sind mit der Bedeutung individueller sowie kollektiver Werte-, Norm- und Moralvorstellung sowie Diskurspraxen für die inklusive Gestaltung von Praxis vertraut, sind in der Lage, dies hinsichtlich des impliziten sowie expliziten handlungsleitenden Charakters zu reflektieren und können dies am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Gestaltung elementarpädagogischer Praxis

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4GEPUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Vertiefende Auseinandersetzung hinsichtlich methodisch-didaktischer Aufbereitung von Spiel- und Lernarrangements/ -umgebung - Vertiefende Auseinandersetzung (Beobachtung, Dokumentation, Reflexion und Ableitung von Konsequenzen) mit der Bedeutung der inszenierten kindlichen Spielsequenzen für das kindliche Wohlergehen - Persistenz der Geschlechterdifferenz in der pädagogischen Einrichtung: Reflexion von Raumgestaltung, Spielangebot, Haltung in Hinblick auf Geschlechter und ihren Stereotypien - Responsivität und Co-Regulation von Emotionen - Bildungskooperationen mit Eltern, externen Fachkräften, Institutionen (Interdisziplinarität)

Lernergebnis:

Absolvent*innen können Spielbeobachtungen durchführen, kindliches Spiel responsiv und containend begleiten. (M1) Absolvent*innen können die Bedeutung der Spielszene für das kindliche Erleben reflektieren und Verstehensprozesse unter Berücksichtigung entwicklungstheoretischer Theorien anstoßen. (M2) Absolvent*innen können auf Basis gemachter Beobachtungen und Interaktionen differenzierte Erkenntnisse und Konsequenzen für das weitere pädagogische Handeln am Lernort Praxisorganisation und die Begleitung des Kindes ableiten. (M3) Absolvent*innen kennen Möglichkeiten und Strategien der Beobachtung, Dokumentation sowie der Reflexion, um Verstehensprozesse einzuleiten. (M4) Absolvent*innen können normative Setzungen in Bezug auf Geschlecht und Diversität reflektieren und gewonnene Erkenntnisse in ihren Habitus integrieren. (M5) Absolvent*innen können Kooperationsbeziehungen zu Eltern, Institutionen und externen Fachkräften im Sinne der Interdisziplinarität am Lernort Praxisorganisation anbahnen und vertiefen. (M6)

Übergeordnetes Modul:

Lernort Praxisorganisation IV

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende können Spielbeobachtungen durchführen, kindliches Spiel responsiv und containend begleiten. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können die Bedeutung der Spielszene für das kindliche Erleben reflektieren und Verstehensprozesse unter Berücksichtigung entwicklungstheoretischer Theorien anstoßen. (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen] (M3) Studierende können auf Basis gemachter Beobachtungen und Interaktionen differenzierte Erkenntnisse und Konsequenzen für das weitere pädagogische Handeln und die Begleitung des Kindes ableiten. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende kennen Möglichkeiten und Strategien der Beobachtung, Dokumentation sowie der Reflexion, um Verstehensprozesse einzuleiten. (L1, L3, L4) (M5) Studierende können normative Setzungen in Bezug auf Geschlecht und Diversität reflektieren und gewonnene Erkenntnisse in ihren Habitus integrieren. (L1, L2, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen] (M6) Studierende können Kooperationsbeziehungen zu Eltern, Institutionen und externen Fachkräften im Sinne der Interdisziplinarität anbahnen und vertiefen. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Lehrforschungsprojekt II

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4LFPSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Anwendung empirisch qualitativer und empirisch quantitativer Methoden der Datenerhebung in einem eigenen Lehrforschungsprojekt - Analyse, Interpretation und Diskussion von Daten, die über den Einsatz von qualitativen und quantitativen Methoden im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts gewonnen wurden - Darstellung von Forschungsergebnissen - Verfassen eines Forschungsberichts inkl. Darstellung und Diskussion von Forschungsergebnissen

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind in der Lage, ausgewählte qualitative sowie quantitative Methoden der Datenerhebung korrekt und gegenstandsangemessen im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts (Fortführung: Lehrforschungsprojekt I) anzuwenden. (M1) Absolvent*innen sind in der Lage, die über den Einsatz von qualitativen sowie quantitativen Erhebungsmethoden gewonnenen Daten mittels eines gegenstandsangemessenen Analyseverfahrens auszuwerten, daraus gewonnenen Ergebnisse zu interpretieren sowie die Ergebnisse schriftlich und mündlich darzustellen und zu diskutieren. (M1, M2)

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliche Methoden - Anwendung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende verfügen über erprobte und reflektierte Kompetenzen zu wissenschaftlichem Arbeiten und können dieses Wissen auf eigene Forschungsprojekte übertragen. (L4) (M2) Studierende übertragen ihre empirischen Kenntnisse auf den fachlichen Diskurs mit Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation. (L2, L4) (M3) Studierende haben eine elaborierte forschende Haltung ausgebildet und verstehen die Bedeutung dieser Haltung für pädagogische Prozesse und jene der Organisationsgestaltung am Lernort Praxisorganisation. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Studierende können relevante Wissensbestände zu exemplarischen elementarpädagogischen Handlungsfeldern und Phänomenen in systematischer Weise in ihre eigene studentische Forschung integrieren. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Lernprozessreflexion IV

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4LPRSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Differenzierte Auseinandersetzung mit der Frage, wie Erwachsene lernen und welche Faktoren förderlich, aber auch hinderlich für das Anregen und Durchlaufen von Lernprozessen sind - Identifizieren und differenzierte Auseinandersetzung mit den Einschätzungen des eigenen Lernprozesses - Erweitertes Verstehen von Lernprozessen einzelner und auch der Gruppe und Verstehen der Bedeutung für das pädagogische Handeln - Differenziertes Herausarbeiten und Analysieren von auf Lernphänomene und insbesondere Lernschwierigkeiten bezogenen Unklarheiten bzw. Rätsel mit besonderem Fokus auf Lernwiderstände von Erwachsenen und Kindern - Vermittlung und Diskussion von Fach- und Erfahrungswissen zu den Themenfeldern Rollenfindung, Lehrplanung, Lehr- Lernaktivitäten und didaktische Methoden, Blended Learning, Feedbackkulturen, Leistungsüberprüfung sowie Lehre im Kontext von Bologna

Lernergebnis:

Absolvent*innen haben einen differenzierten, selbstreflexiven Zugang zu eigenen Lernprozessen ausgebildet, befassen sich in differenzierter Weise mit ihren eigenen Werten, Einstellungen und Erfahrungen und reflektieren deren Einfluss auf ihr Handeln am Lernort Praxisorganisation. (M3) Absolvent*innen entwickeln ein differenziertes Verständnis für die Prozesse der beruflichen Identitätsbildung und stärken ihre professionelle Haltung. (M3) Absolvent*innen verfügen über ein differenziertes, praxis- und theoriebezogenes Wissen sowie Verständnis über Lernprozesse (anderer) erwachsener Lernender entwickelt und können dadurch ihr didaktisches Repertoire zur Anregung von Lernprozessen erweitern. (M4) Absolvent*innen haben ihre Mentalisierungsfähigkeit erweitert. (M2, M3)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Aufbau

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse zur Beobachtung und Dokumentation der eigenen pädagogischen Praxis am Lernort Praxisorganisation, können dies durchführen und sind in der Lage, diese Beobachtungen am Lernort Praxisorganisation gemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Absolvent*innen reflektieren Situationen am Lernort Praxisorganisation unter Berücksichtigung der Beziehungsdynamik, können den Einfluss des eigenen Handelns und Erlebens darauf identifizieren sowie reflektieren und können dies im Kontext des Handelns am Lernort Praxisorganisation in basaler Weise einfließen lassen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Absolvent*innen entwickeln eine professionelle Haltung, stärken den Prozess ihrer beruflichen Identitätsbildung und können am Lernort Praxisorganisation authentisch handeln. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse darüber, wie Lernprozesse (anderer) erwachsener Personen unterstützt werden können und können dies am Lernort Praxisorganisation zunehmend anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Psychodynamik und Spiel

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4PDSIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Auseinandersetzung mit dem Spielen allgemein, um seine Antriebskräfte zu begreifen - Symbolisches Spiel, intermediärer Raum, Kreativität - Auseinandersetzung mit dem kindlichen Spiel unter Berücksichtigung der kognitiven und motorischen Entwicklung eines Kindes - Auseinandersetzung mit grundlegenden Autoren und Theorien zu Spiel und dessen Bedeutung für die Entwicklung des Kindes - Grundlagenwissen - Auseinandersetzung mit der psychodynamischen Perspektive auf Spielprozesse: Spielszenarien als Spiegel von Erleben und Erfahrungen des Kindes mit Selbst und Welt (einschl. Trauma, Krise) - Zentrale Modi (Als-Ob-Modus; Modus der psychischen Äquivalenz, Egozentrismus, u.A.)

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind mit der grundlegenden Bedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung vertraut. (M5, M6) Absolvent*innen kennen psychodynamische Theorien zur Bedeutung des Spiels für die Entwicklung von Kindern. (M5, M6) Absolvent*innen können Spielszenarien als Ausdruck von Erleben und Erfahrungen betrachten und entsprechende Konsequenzen für pädagogisches Handeln und Begleiten ableiten. (M5, M6) Absolvent*innen können differenzierte Spielbeobachtungen durchführen, ohne vorschnell Interpretationen zu tätigen (Aushalten des noch Nicht-Verstehens). (M5, M6)

Übergeordnetes Modul:

Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen die entwicklungstheoretischen Grundlagen der Sprachentwicklung, Sexualentwicklung und Medienbildung und können diese in die Planung von pädagogischen Prozessen mit Kindern am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studieren können über eigene (und von Kolleg*innen) ästhetisch-kreative Angebote kritisch reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M3) Studierende verfügen über ein erweitertes Repertoire an ästhetisch-kreativen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und können dies mit theoretischem Wissen verbinden. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M4) Studierende sind dazu in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements im Bereich Gestaltung/Musik/Bewegung und dem Spiel so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende kennen Theorien zur Psychodynamik des Spiels, können dies in der Planung am Lernort Praxisorganisation unter inklusiven Aspekten einbeziehen. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende können Spiel- und Gestaltungsprozesse von Kindern als Ausdruck von innerem Erleben verstehen und können darüber reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

Qualitative Methoden

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4QULIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Überblick zu qualitativen Methoden der Datenerhebung und der Datenauswertung inkl. digitaler Programme zur Unterstützung des Forschungsprozesses - Gütekriterien qualitativer empirischer Forschung - Forschungsethik im Rahmen qualitativer Forschung

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse zur Entwicklung und Durchführung empirisch qualitativer Forschungsprojekte im Feld der Elementarpädagogik und können dies beschreibend und erläuternd wiedergeben. (M1, M2) Das erarbeitete Methodenwissen kann hinsichtlich eines gegenstandsangemessenen Einsatzes qualitativer Methoden sowie forschungsethischer Aspekte reflektiert werden. (M1, M3) Absolvent*innen kennen die inhaltlichen und formalen Kriterien und den Aufbau eines qualitativ-empirischen Forschungsberichts (Ausgangslage, Methodenbeschreibung und Methodenbegründung, Ergebnisdarstellung und Ergebnisdiskussion, Konsequenzen) und können dies beschreibend und erläuternd wiedergeben. (M1, M2) Absolvent*innen können die zentralen Ergebnisse etablierter und aktueller Befunde qualitativ-empirischer elementarpädagogischer Forschung für ihr eigenes Handeln am Lernort Praxisorganisation ableiten und umsetzen. (M3)

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliche Methoden - Anwendung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende verfügen über erprobte und reflektierte Kompetenzen zu wissenschaftlichem Arbeiten und können dieses Wissen auf eigene Forschungsprojekte übertragen. (L4) (M2) Studierende übertragen ihre empirischen Kenntnisse auf den fachlichen Diskurs mit Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation. (L2, L4) (M3) Studierende haben eine elaborierte forschende Haltung ausgebildet und verstehen die Bedeutung dieser Haltung für pädagogische Prozesse und jene der Organisationsgestaltung am Lernort Praxisorganisation. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Studierende können relevante Wissensbestände zu exemplarischen elementarpädagogischen Handlungsfeldern und Phänomenen in systematischer Weise in ihre eigene studentische Forschung integrieren. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Quantitative Methoden

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4QUNIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Überblick zu quantitativen Methoden der Datenerhebung und der Datenauswertung inkl. digitaler Programme zur Unterstützung des Forschungsprozesses - Gütekriterien quantitativer empirischer Forschung - Forschungsethik im Rahmen quantitativer Forschung

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse zur Entwicklung und Durchführung empirisch quantitativer Forschungsprojekte im Feld der Elementarpädagogik und können dies beschreibend und erläuternd wiedergeben. (M1, M2) Das erarbeitete Methodenwissen kann hinsichtlich eines gegenstandsangemessenen Einsatzes quantitativer Methoden sowie forschungsethischer Aspekte reflektiert werden. (M1, M3) Absolvent*innen kennen die inhaltlichen und formalen Kriterien und den Aufbau eines quantitativ-empirischen Forschungsberichts (Ausgangslage, Methodenbeschreibung und Methodenbegründung, Ergebnisdarstellung und Ergebnisdiskussion, Konsequenzen) und können dies beschreibend und erläuternd wiedergeben. (M1, M2) Absolvent*innen können die zentralen Ergebnisse etablierter und aktueller Befunde quantitativ-empirischer elementarpädagogischer Forschung für ihr eigenes Handeln am Lernort Praxisorganisation ableiten und umsetzen. (M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Wissenschaftliche Methoden - Anwendung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende verfügen über erprobte und reflektierte Kompetenzen zu wissenschaftlichem Arbeiten und können dieses Wissen auf eigene Forschungsprojekte übertragen. (L4) (M2) Studierende übertragen ihre empirischen Kenntnisse auf den fachlichen Diskurs mit Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation. (L2, L4) (M3) Studierende haben eine elaborierte forschende Haltung ausgebildet und verstehen die Bedeutung dieser Haltung für pädagogische Prozesse und jene der Organisationsgestaltung am Lernort Praxisorganisation. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Studierende können relevante Wissensbestände zu exemplarischen elementarpädagogischen Handlungsfeldern und Phänomenen in systematischer Weise in ihre eigene studentische Forschung integrieren. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Work Discussion II

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4WDSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Englisch
SWS 2
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Durchführung der Methode der Work Discussion als Basis für die Fallarbeit und Fallanalyse: Beobachtungen am Lernort Praxisorganisation, Erstellen von deskriptiven und differenzierten Work Discussion Protokollen, Besprechung der Work Discussion Protokolle in der Lehrveranstaltung, Verfassen von Besprechungsprotokollen - Reflexion des eigenen (bewussten und unbewussten) emotionalen Erlebens hinsichtlich seiner Bedeutung für die Beziehungsgestaltung mit Kindern, Familien und im Team - Erkennen der Bedeutung von Interaktionsprozessen der pädagogischen Fachkräfte und dem Zusammenhang mit kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen - Erkennen des Zusammenhangs von Konflikten im Team bzw. mit Vorgesetzten unter Berücksichtigung der (unbewussten) Beziehungsdynamiken - Erarbeitung von selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen im Kontext von Fallarbeit

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind in der Lage, sich selbst im pädagogischen Handeln differenziert zu beobachten, dies in Work Discussion Protokollen deskriptiv sowie differenziert zu verschriftlichen und das eigene Handeln gemeinsam mit anderen Absolvent*innen kritisch im Sinne selbstreflexiver Aspekte in den Blick zu nehmen. (M1, M2) Absolvent*innen erkennen über die Bearbeitung der Praxisfälle die Bedeutung des eigenen (bewussten und unbewussten) emotionalen Erlebens für die Beziehungsdynamik zwischen ihnen und Kindern sowie Eltern und pädagogischen Fachkräften in der jeweiligen Fallsituation, differenzieren auf diese Weise ihr Verständnis über die Bedeutung der Beziehungsdynamik für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse und können darauf basierend über Handlungsalternativen zur Unterstützung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen der Kinder und der Zusammenarbeit im Team nachdenken und dies am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (M1, M2, M3) Absolvent*innen können die im Rahmen der Lehrveranstaltung verfassten Work Discussion Besprechungsprotokolle für ein tiefergehendes Verstehen pädagogischer Praxis heranziehen. (M2) Absolvent*innen haben selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen über die Fallarbeit und Fallanalyse entwickelt und können diese Kompetenzen am Lernort Praxisorganisation umsetzen. (M2, M3)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Aufbau

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse zur Beobachtung und Dokumentation der eigenen pädagogischen Praxis am Lernort Praxisorganisation, können dies durchführen und sind in der Lage, diese Beobachtungen am Lernort Praxisorganisation gemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M2) Die Absolvent*innen reflektieren Situationen am Lernort Praxisorganisation unter Berücksichtigung der Beziehungsdynamik, können den Einfluss des eigenen Handelns und Erlebens darauf identifizieren sowie reflektieren und können dies im Kontext des Handelns am Lernort Praxisorganisation in basaler Weise einfließen lassen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M3) Die Absolvent*innen entwickeln eine professionelle Haltung, stärken den Prozess ihrer beruflichen Identitätsbildung und können am Lernort Praxisorganisation authentisch handeln. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse darüber, wie Lernprozesse (anderer) erwachsener Personen unterstützt werden können und können dies am Lernort Praxisorganisation zunehmend anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung IV: Bewegung

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4ABBIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Vertiefung des Wissens über entwicklungsrelevanten Theorien und deren Relevanz für die Bewegungsbildung - Praktisches Erproben Spiel- und Lernarrangements der Bewegungsbildung; differenzierte Reflexion des emotionalen Erlebens und präzise Verbalisierung - Erweiterung des Repertoires an Angeboten der Bewegungsbildung für Kinder - Verknüpfung der Inhalte mit einem geschlechterbewussten Blick auf den Bildungsbereich Bewegung und Gesundheit aus der Lehrveranstaltung "Diversität und Lebenswelten" - Reflexion der eigenen Haltungen zu Geschlechterrollen in der Bewegungsbildung - Verknüpfung der Inhalte der Lehrveranstaltung "Elementarpädagogische Handlungsfelder: Inklusion, Sprache, MINT" - Gestaltung inklusiver Spiel- und Lernarrangements, die den Bedürfnissen aller Kinder gerecht werden, einschließlich Kindern mit Behinderung, chronischer Erkrankung und psychosozialen Beeinträchtigungen - Verknüpfung der Inhalte der Lehrveranstaltung "Psychodynamik und Spiel" mit den Grundlagen der Theaterpädagogik

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über vertieftes Wissen über Entwicklungstheorien, kennen deren Relevanz für kindliche Bewegungsbildung und stellen differenzierte Überlegungen für das elementarpädagogische Handlungsfeld an. (M3) Absolvent*innen verfügen über ein erweitertes Repertoire an Angeboten der Bewegungsbildung für Kinder und können Spiel- und Lernarrangements entwickeln und praktisch anwenden. (M3, M4) Absolvent*innen reflektieren ihr emotionales Erleben differenziert und verbalisieren dieses präzise. (M2) Absolvent*innen können Verknüpfungen zu Aspekten von Diversität und Lebenswelten herstellen und einen geschlechterbewussten Blick auf den Bildungsbereich Bewegung und Gesundheit anwenden. (M3) Absolvent*innen können Spiel- und Lernarrangements gestalten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Kinder, einschließlich Kindern mit Behinderung, chronischer Erkrankung und psychosozialen Beeinträchtigungen, gerecht werden. (M3, M4) Absolvent*innen kennen die Grundlagen der Theaterpädagogik und ihre Bedeutung von Ausdruck und Verarbeitung von Emotionen. (M3)

Übergeordnetes Modul:

Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen die entwicklungstheoretischen Grundlagen der Sprachentwicklung, Sexualentwicklung und Medienbildung und können diese in die Planung von pädagogischen Prozessen mit Kindern am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studieren können über eigene (und von Kolleg*innen) ästhetisch-kreative Angebote kritisch reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M3) Studierende verfügen über ein erweitertes Repertoire an ästhetisch-kreativen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und können dies mit theoretischem Wissen verbinden. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M4) Studierende sind dazu in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements im Bereich Gestaltung/Musik/Bewegung und dem Spiel so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende kennen Theorien zur Psychodynamik des Spiels, können dies in der Planung am Lernort Praxisorganisation unter inklusiven Aspekten einbeziehen. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende können Spiel- und Gestaltungsprozesse von Kindern als Ausdruck von innerem Erleben verstehen und können darüber reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung IV: Gestalten

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4ABGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Vertiefung des Wissens über Theorien zu Entwicklung und deren Relevanz für die kreative Bildung - Praktisches Erproben kreativer Spiel- und Lernarrangements; differenzierte Reflexion des emotionalen Erlebens und präzise Verbalisierung - Herstellung und Verwendung von Spielmaterialien und didaktischem Material - Erweiterung des Repertoires an kreativen Angeboten - Verknüpfung der Inhalte mit einem geschlechterbewussten Blick auf den Bildungsbereich Ästhetik und Gestaltung aus der Lehrveranstaltung "Diversität und Lebenswelten" - Reflexion der eigenen Haltungen zu Geschlechterrollen in der kreativen Bildung - Verknüpfung der Inhalte der Lehrveranstaltung "Elementarpädagogische Handlungsfelder: Inklusion, Sprache, MINT" - Gestaltung inklusiver Spiel- und Lernarrangements, die den Bedürfnissen aller Kinder gerecht werden, einschließlich Kindern mit Behinderung, chronischer Erkrankung und psychosozialen Beeinträchtigungen

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über vertieftes Wissen über Entwicklungstheorien, kennen deren Relevanz für kindliche kreative Bildung und stellen differenzierte Überlegungen für das elementarpädagogische Handlungsfeld an. (M3) Absolvent*innen verfügen über ein erweitertes Repertoire an kreativen Angeboten für Kinder und können Spiel- und Lernarrangements entwickeln und praktisch anwenden. (M1, M3, M4) Absolvent*innen reflektieren ihr emotionales Erleben differenziert und verbalisieren dieses präzise. (M2) Absolvent*innen können Verknüpfungen zu Aspekten von Diversität und Lebenswelten herstellen und einen geschlechterbewussten Blick auf den Bildungsbereich Ästhetik und Gestaltung am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M3) Absolvent*innen können Spiel- und Lernarrangements gestalten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Kinder, einschließlich Kindern mit Behinderung, chronischer Erkrankung und psychosozialen Beeinträchtigungen, gerecht werden. (M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen die entwicklungstheoretischen Grundlagen der Sprachentwicklung, Sexualentwicklung und Medienbildung und können diese in die Planung von pädagogischen Prozessen mit Kindern am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studieren können über eigene (und von Kolleg*innen) ästhetisch-kreative Angebote kritisch reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M3) Studierende verfügen über ein erweitertes Repertoire an ästhetisch-kreativen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und können dies mit theoretischem Wissen verbinden. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M4) Studierende sind dazu in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements im Bereich Gestaltung/Musik/Bewegung und dem Spiel so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende kennen Theorien zur Psychodynamik des Spiels, können dies in der Planung am Lernort Praxisorganisation unter inklusiven Aspekten einbeziehen. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende können Spiel- und Gestaltungsprozesse von Kindern als Ausdruck von innerem Erleben verstehen und können darüber reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

Ästhetische Bildung IV: Musik, Stimme, Ausdruck

Semester 4
Studienjahr 2
Lehrveranstaltungsnummer ELPB4ABAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Vertiefung des Wissens über entwicklungspsychologische Theorien und deren Relevanz für die musisch-kreative Bildung - Praktisches Erproben musisch-kreativer Ausdrucks- und Lernarrangements; differenzierte Reflexion des emotionalen Erlebens und präzise Verbalisierung - Herstellung und Verwendung von Instrumenten und didaktischem Material - Erweiterung des Repertoires an musisch-kreativen Angeboten - Verknüpfung der Inhalte mit einem geschlechterbewussten Blick auf den Bildungsbereich Musik aus der Lehrveranstaltung "Diversität und Lebenswelten" - Reflexion der eigenen Haltungen zu Geschlechterrollen in der musisch-kreativen Bildung - Verknüpfung der Inhalte der Lehrveranstaltung "Elementarpädagogische Handlungsfelder: Inklusion, Sprache, MINT" - Gestaltung inklusiver Ausdrucks- und Lernarrangements, die den Bedürfnissen aller Kinder gerecht werden, einschließlich Kindern mit Behinderung, chronischer Erkrankung und psychosozialen Beeinträchtigungen

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über vertieftes Wissen über Entwicklungstheorien, kennen dessen Relevanz für kindliche musisch-kreative Bildung und stellen differenzierte Überlegungen für das elementarpädagogische Handlungsfeld an. (M3) Absolvent*innen verfügen über ein erweitertes Repertoire an musisch-kreativen Angeboten für Kinder und können Ausdrucks- und Lernarrangements entwickeln und am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M3, M4) Absolvent*innen reflektieren ihr emotionales Erleben differenziert und verbalisieren dieses präzise. (M2) Absolvent*innen können Verknüpfungen zu Aspekten von Diversität und Lebenswelten herstellen und einen geschlechterbewussten Blick auf den Bildungsbereich Musik, Tanz und Ausdruck anwenden. (M3) Absolvent*innen können rhythmische sowie musikalisch-kreative Ausdrucks- und Lernarrangements gestalten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Kinder, einschließlich Kindern mit Behinderung, chronischer Erkrankung und psychosozialen Beeinträchtigungen, gerecht werden. (M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende kennen die entwicklungstheoretischen Grundlagen der Sprachentwicklung, Sexualentwicklung und Medienbildung und können diese in die Planung von pädagogischen Prozessen mit Kindern am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studieren können über eigene (und von Kolleg*innen) ästhetisch-kreative Angebote kritisch reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M3) Studierende verfügen über ein erweitertes Repertoire an ästhetisch-kreativen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und können dies mit theoretischem Wissen verbinden. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Ästhetik und Gestaltung] (M4) Studierende sind dazu in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements im Bereich Gestaltung/Musik/Bewegung und dem Spiel so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende kennen Theorien zur Psychodynamik des Spiels, können dies in der Planung am Lernort Praxisorganisation unter inklusiven Aspekten einbeziehen. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende können Spiel- und Gestaltungsprozesse von Kindern als Ausdruck von innerem Erleben verstehen und können darüber reflektieren. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft]

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Analyse elementarpädagogischer Praxis

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5AEPUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Auseinandersetzung mit pädagogischen Konzeptionen / Kinderschutzkonzepten / Notfallplänen - Reflexionsräume und Beratungsmöglichkeiten im beruflichen Kontext (kollegiales Feedback, kollegiale Fallberatung, Fachberatungen, Intervision, Supervision, Coaching, ...) erproben und Konsequenzen für das eigene professionelle, pädagogische Handeln ableiten - Beratung und Gesprächsführung in der Zusammenarbeit mit Eltern umsetzen - Bifokale Perspektive und kindliche Lebensweltorientierung: (Unterstützungs-)Bedarf von Kindern und Familien erfassen - Spielbeobachtung und psychodynamische Verstehensprozesse

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind mit diversen Beratungsformaten und deren Bedeutung für die Qualität der pädagogischen Praxis und des eigenen professionellen pädagogischen Handelns vertraut. (M1) Absolvent*innen kennen das Konzept der "Lebensweltorientierung" und können entsprechende unterstützende (pädagogische) Impulse für Kinder und Familien, auf Basis von differenzierten Beobachtungen sowie Dokumentationen, initiieren und umsetzen. (M2) Absolvent*innen können Beobachtungen von Spielsequenzen durchführen, kindliches Spiel responsiv und containend begleiten. (M3) Absolvent*innen können die Bedeutung der Spielszene für das kindliche Erleben differenziert, auch unter den Prämissen Trauma und Krise, reflektieren und Verstehensprozesse unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Theorien anstoßen. (M4) Absolvent*innen können (alleine und im Team) auf Basis durchgeführter Beobachtungen und Interaktionen, differenzierte Erkenntnisse und Konsequenzen für das weitere pädagogische Handeln und die Begleitung des Kindes ableiten. (M5)

Übergeordnetes Modul:

Lernort Praxisorganisation V

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit diversen Beratungsformaten und deren Bedeutung für die Qualität der pädagogischen Praxis und des eigenen professionellen pädagogischen Handelns vertraut. (L1, L2, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation] (M2) Studierende kennen das Konzept der ¿Lebensweltorientierung¿ und können entsprechende unterstützende (pädagogische) Impulse für Kinder und Familien, auf Basis von differenzierten Beobachtungen sowie Dokumentationen, initiieren und umsetzen. (L1, L2, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation] (M3) Studierende können Beobachtungen von Spielsequenzen durchführen, kindliches Spiel responsiv und containend begleiten. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende können die Bedeutung der Spielszene für das kindliche Erleben differenziert, auch unter den Prämissen Trauma und Krise, reflektieren und Verstehensprozesse unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Theorien anstoßen. (L1, L2, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen] (M5) Studierende können (alleine und im Team) auf Basis durchgeführter Beobachtungen und Interaktionen, differenzierte Erkenntnisse und Konsequenzen für das weitere pädagogische Handeln und die Begleitung des Kindes ableiten. (L1, L2, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]

Beratung und Gesprächsführung im Team

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5BGTIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Studierende setzen sich in der Lehrveranstaltung mit psychodynamischen Theorien und Konzepten der Gesprächsführung im Team auseinander und legen dabei insbesondere einen Fokus auf die Beziehungsdynamik sowie auf die Bedeutung einer verstehenden Haltung für das Gelingen von Gesprächen im Team - Die Studierenden befassen sich mit den je spezifischen Aufgaben, Rollen und Zielen unterschiedlicher Settings und Formen der Beratung und Gesprächsführung im Team, wie Mitarbeiter*innengesprächen, Fallbesprechungen und kollegialer Settings - Erarbeitung von selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen Beratung - Studierende setzen sich mit dem Kindergarten als Organisation unter Berücksichtigung psychodynamischer Aspekte auseinander - Verknüpfung der erarbeiteten psychodynamischen Theorien und Konzepte mit der Praxis der Beratung und Gesprächsführung - Verfassen deskriptiver und differenzierter Protokolle von Gesprächen mit dem Team - Studierende sind mit Kommunikationsmodelle mit Relevanz für Beratung und Gesprächsführung in elementarpädagogischen Teams vertraut - Multiprofessionalität / Interdisziplinarität

Lernergebnis:

Absolvent*innen verstehen zentrale psychodynamische Theorien und Konzepte sowie die Beziehungsdynamik im Kontext von Beratung und Gesprächsführung im Team und können diese unter Berücksichtigung settingspezifischer Aufgaben, Rollen und Ziele am Lernort Praxisorganisation anwenden. (M3, M4) Absolvent*innen haben die Bedeutung einer verstehenden Haltung für das Gelingen von Gesprächen mit dem Team internalisiert und können diese Haltung auch selbst einnehmen. (M3, M4) Absolvent*innen können psychodynamische Aspekte der Organisation Kindergarten in ihre Analysen miteinbeziehen. (M4) Absolvent*innen können deskriptive und differenzierte Protokolle von Gesprächen mit dem Team verfassen und analysieren. (M4) Absolvent*innen verfügen über selbst- und fremdreflexive Kompetenzen im Kontext der Beratung und Gesprächsführung im Team. (M4)

Übergeordnetes Modul:

Kooperation in der Institution

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen die Aufgaben und Spezifika von Non-Profit-Organisationen, können damit verbundene grundlegende Managementaufgaben benennen und hinsichtlich des Managements von elementarpädagogischen Einrichtungen reflektieren. (L2, L3) (M2) Die Studierenden kennen die Grundlagen zur Finanzierung, zu Marketing und zur Öffentlichkeitsarbeit im Feld der Elementarpädagogik und können diese Grundlagen projektorientiert anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Die Studierenden sind mit den allgemeinen Grundlagen zu Teamdynamiken, Teamstrukturen und Teambuildungprozessen vertraut und können dies vor dem Hintergrund psychodynamischer Organisationstheorien diskutieren und reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden sind mit den team- und gruppendynamischen Grundlagen der Beratung und der Gesprächsführung im Team vertraut, kennen zentrale psychodynamische Konzepte und können diese für die Reflexion von Beratungs- und Teamgesprächen am Lernort Praxisorganisation heran- und einbeziehen. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation] (M5) Die Studierenden kennen die theoretischen Grundlagen und Instrumente des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M6) Die Absolvent*innen verfügen über differenzierte Kenntnisse zu den rechtlichen Grundlagen im Feld der Elementarpädagogik, können diese mit Blick auf verschiedene Aufgabengebiete reflektieren und korrekt anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Natur und Technik]

Diagnostik, Traumapädagogik, Prävention

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5DTPIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 4
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Diagnostik: - Erarbeitung und Erprobung des Einsatzes von ausgewählten elementarpädagogischen diagnostischen Verfahren (insbesondere von Beobachtungs-, Dokumentations- und Auswertungsverfahren) unter Bezugnahme auf Fallmaterial aus der pädagogischen Praxis - Entwicklung von Bildungs-, Erziehungs- und Förderkonzepten ausgehend von diagnostischen Prozessen am Fallmaterial Traumapädagogik: - Auseinandersetzung mit Grundlagen der Traumapädagogik - Thematisierung des Zusammenhangs zwischen Trauma und belastenden Entwicklungseinflüssen - Unterscheidung zwischen Traumafolgestörungen und Entwicklungstraumastörung - Transgenerationale Weitergabe von Traumata - Vorstellen traumatherapeutischer Verfahren - Differenzierung "Traumatherapie" vs. "Psychotherapie", sowie "Pädagogik" vs. "Therapie" - Konzepte zur Möglichkeit korrektiver Erfahrungen in der Beziehung für die Betroffenen Prävention: - Gewalt und Gewaltprävention - Formen der Gewalt, Erkennen und Handeln, Botschaften der Prävention - Entwicklungsabweichungen erkennen und einschätzen können, im Hinblick auf Gewalt(prävention) - Risiko- und Schutzfaktoren, Resilienz - Kinderschutz, Kinderschutzkonzept

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen zur Einschätzung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen verschiedene methodologische Zugänge, Methoden und Instrumente, deren Möglichkeiten und Grenzen, können zu elementarpädagogischen diagnostischen Einschätzungen gelangen und daraus Konsequenzen für die elementarpädagogische Arbeit am Lernort Praxisorganisation ableiten. (M2, M4, M6) Absolvent*innen wissen um die Besonderheiten von Förderdiagnostik, der Einschätzung des Entwicklungsstandes von Kindern, der Rekonstruktion der biographischen Genese von Persönlichkeitsmerkmalen (psychischen Strukturen), dem Erfassen der Bedeutung von aktuellen Verhaltensweisen und Beziehungsprozessen und dem Verstehen der Art und Weise, in der Kinder sich und ihre Beziehungen erleben. (M2) Absolvent*innen kennen traumapädagogische Konzepte, können zwischen Traumatisierung und anderen belastenden Einwicklungseinflüssen differenzieren und können beziehungsorientiertes traumapädagogisches Fallverstehen anwenden. (M1, M2) Absolvent*innen eignen sich Grundkenntnisse über pädagogische Interventionsformen bei traumatisierten Kindern an. (M1, M3) Absolvent*innen kennen Formen der Gewalt und Prävention (Primär-, Sekundär-, Tertiärprävention), kennen wesentliche Hilfs- und Unterstützungssysteme und können daraus präventive Maßnahmen ableiten. (M1, M3) Absolvent*innen kennen Risiko- und Schutzfaktoren der Kinder, sind mit dem Kinderschutzkonzept am Lernort Praxisorganisation vertraut und können dazu beitragen, dieses am Lernort Praxisorganisation umzusetzen. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit Theorien zu Krise und Trauma vertraut und können diese in einem inklusiven Verständnis in der Planung für den Lernort Praxisorganisation anwenden. Sie erkennen Risiko- und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihres elementarpädagogischen Fachwissens angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können Entwicklungsvariabilitäten von Kindern beobachten und diagnostisch einordnen. Sie sind in der Lage professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft einzusetzen, um Interaktionsprozesse weiterzuentwickeln (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und den jeweiligen Entwicklungsbedingungen von Kindern reflektieren und die Entwicklungsvariabilität von Kindern in der Planung von ästhetisch-kreativen Impulsen für den Lernort Praxisorganisation einbeziehen. Sie gestalten Lernsettings diversitätsbewusst und genderreflexiv, wobei sie stereotype Zuschreibungen differenziert reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende sind zunehmend professionalisiert in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann, und können die Bedeutung dessen den Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation vermittelt. Sie wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können aufgrund ihres theoretischen Fachwissens die Beziehungs- und Psychodynamik in den Interaktionen und Ausdrucks- und Gestaltungsprozessen erfassen, sowie frühe Bindungs-, Interaktions- und Co¿Regulationsprozesse analysieren und darauf basierend pädagogische Handlungsempfehlungen ableiten. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende kennen relevante Bezugstheorien für die entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder, können interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und können dies am Lernort Praxisorganisation, in der Arbeit mit Kindern und Familien, anwenden. Sie sind in der Lage interdisziplinäre Fallkonstellationen zu bearbeiten und dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie strukturelle Zuständigkeitsgrenzen und Möglichkeiten im Netzwerk fachgerecht zu berücksichtigen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]

Konzeptseminar Bachelorarbeit

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5KBASE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Konzipierung der Bachelorarbeit zu einem elementarpädagogisch relevanten Forschungsgegenstand: Erhebung des Forschungsstands, Identifizieren und Darstellen einer Forschungslücke, Formulierung einer Forschungsfrage, Erarbeiten des Forschungsdesigns zur empirischen Untersuchung, Erarbeiten und Verfassen eines Exposés - Vertiefung der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens - Vertiefung Regeln guter wissenschaftlicher Praxis - Vertiefung zentraler forschungsethische Problemfelder - Durchführen der ersten Arbeitsschritte der empirischen Untersuchung - Verfassen erster Textteile der Bachelorarbeit (Fokus: Hinführung, Problemaufriss)

Lernergebnis:

Absolvent*innen identifizieren eine elementarpädagogisch relevante Forschungsfrage und erarbeiten ein Forschungsdesign zur Untersuchung dieser Frage. (M1) Absolvent*innen identifizieren und rezipieren den Forschungsstand zu einer entwickelten Forschungsfrage. (M1, M4) Absolvent*innen verfassen ein Exposé und erste Textteile der Bachelorarbeit, in denen die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens berücksichtigt werden. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Bachelorabschluss

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende können Forschungsfragen systematisch untersuchen und die generierten Ergebnisse nachvollziehbar disseminieren und verteidigen. (L4) (M2) Studierende können ihr professionelles Fachwissen eloquent darstellen und auch auf neue Fragestellungen und pädagogische Phänomene übertragen. (L4) (M3) Studierende gestalten ihre Praxis auf Basis wissenschaftlicher Wissensbestände und einer forschenden Haltung. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Studierende argumentieren und begründen ihr berufliches Handeln theorie- und empiriegeleitet. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Krise, Krisenintervention und Trauma

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5KKTSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Psychotraumata bei Kindern und Jugendlichen, Traumatheorien, Psychosoziale Krisen (traumatische Krisen, Lebensveränderungskrisen) - Grundsätze der Krisenintervention - Krisenintervention bei Kindern - Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung, Kinderschutz, Kinderschutzkonzepte

Lernergebnis:

Absolvent*innen erkennen Krisensituationen im Kindergarten und kennen pädagogische Konzepte, die mögliche Eskalationen von Krisen hintanhalten. (M1) Absolvent*innen können Krisensituationen von anderen belastenden Situationen unterscheiden und können dazu beitragen, Krisen in pädagogischen Einrichtungen professionell zu bewältigen. (M1) Absolvent*innen kennen Traumatheorien, wissen um das Entstehen von Psychotraumata in Beziehungen und wissen auch um Verstärker von Traumata in der Institution Kindergarten. (M1) Absolvent*innen sind mit den Richtlinien und Diskursen zum Kindeswohl und der Kindeswohlgefährdung vertraut und können wahrnehmen, falls das Wohl von Kindern gefährdet ist. (M1, M2) Absolvent*innen sind mit dem Kinderschutzkonzept am Lernort Praxisorganisation vertraut und tragen zur Implementierung an ihrem konkreten Standort bei. (M1)

Übergeordnetes Modul:

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit Theorien zu Krise und Trauma vertraut und können diese in einem inklusiven Verständnis in der Planung für den Lernort Praxisorganisation anwenden. Sie erkennen Risiko- und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihres elementarpädagogischen Fachwissens angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können Entwicklungsvariabilitäten von Kindern beobachten und diagnostisch einordnen. Sie sind in der Lage professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft einzusetzen, um Interaktionsprozesse weiterzuentwickeln (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und den jeweiligen Entwicklungsbedingungen von Kindern reflektieren und die Entwicklungsvariabilität von Kindern in der Planung von ästhetisch-kreativen Impulsen für den Lernort Praxisorganisation einbeziehen. Sie gestalten Lernsettings diversitätsbewusst und genderreflexiv, wobei sie stereotype Zuschreibungen differenziert reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende sind zunehmend professionalisiert in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann, und können die Bedeutung dessen den Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation vermittelt. Sie wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können aufgrund ihres theoretischen Fachwissens die Beziehungs- und Psychodynamik in den Interaktionen und Ausdrucks- und Gestaltungsprozessen erfassen, sowie frühe Bindungs-, Interaktions- und Co¿Regulationsprozesse analysieren und darauf basierend pädagogische Handlungsempfehlungen ableiten. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende kennen relevante Bezugstheorien für die entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder, können interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und können dies am Lernort Praxisorganisation, in der Arbeit mit Kindern und Familien, anwenden. Sie sind in der Lage interdisziplinäre Fallkonstellationen zu bearbeiten und dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie strukturelle Zuständigkeitsgrenzen und Möglichkeiten im Netzwerk fachgerecht zu berücksichtigen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]

Lernprozessreflexion V

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5LPRSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Differenzierte Auseinandersetzung mit der Frage, wie Kinder und Erwachsene lernen und welche Faktoren förderlich, aber auch hinderlich für das Anregen und Durchlaufen von Lernprozessen sind - Identifizieren und differenzierte Auseinandersetzung mit den Einschätzungen des eigenen Lernprozesses - Erweitertes Verstehen von Lernprozessen einzelner und auch der Gruppe und Verstehen der Bedeutung für das eigene pädagogische Handeln - Differenziertes Herausarbeiten und Analysieren von auf Lernphänomene und insbesondere Lernschwierigkeiten bezogenen Unklarheiten bzw. "Rätsel" mit besonderem Fokus auf Lernwiderstände von Erwachsenen und Kindern - Vermittlung und Diskussion von Fach- und Erfahrungswissen zu den Themenfeldern Rollenfindung, Lehrplanung, Lehr- Lernaktivitäten und didaktische Methoden, Blended Learning, Feedbackkulturen, Leistungsüberprüfung sowie Lehre im Kontext von Bologna

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über einen hoch differenzierten, selbstreflexiven Zugang zu eigenen Lernprozessen, befassen sich in differenzierter Weise mit ihren eigenen Werten, Einstellung und Erfahrungen und reflektieren deren Einfluss auf das berufliche Handeln in differenzierter Weise. (M4) Absolvent*innen verfügen über ein differenziertes Verständnis für die Prozesse der beruflichen Identitätsbildung und fundieren ihre professionelle Haltung. (M4) Absolvent*innen haben ein differenziertes, praxis- und theoriebezogenes Wissen sowie Verständnis über Lernprozesse (anderer) erwachsener Lernender entwickelt, haben dadurch ein erweitertes didaktisches Repertoire zur Anregung von Lernprozessen und können dies in basaler Form am Lernort Praxisorganisation zur Anwendung bringen. (M4) Absolvent*innen haben ihre Mentalisierungsfähigkeit differenziert und können das Erleben anderer in Interaktionen wahrnehmen und verstehen. (M2, M4)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Vertiefung

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden verfügen über differenzierte Kenntnisse zur Beobachtung und Dokumentation des eigenen Handelns am Lernort Praxisorganisation, können dies durchführen und sind in der Lage, diese Beobachtungen am Lernort Praxisorganisationgemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren und in der Arbeit mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen einzubeziehen. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit, Sprache und Kommunikation, Natur und Technik] (M2) Die Studierenden verfügen über ein differenziertes Verstehen zur Bedeutung institutioneller Strukturen und Dynamiken für das eigene berufliche Handeln und das Erleben in beruflichen Kontexten und können dies über die Analyse von Praxisfällen erkennen sowie reflektieren. (L3) (M3) Die Studierenden sind in der Lage, Kenntnisse zum Zusammenspiel zwischen institutionellen Strukturen sowie Dynamiken und dem eigenen / individuellen pädagogischen Handeln für die Arbeit mit Kindern und die Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen am Lernort Praxisorganisation einzubeziehen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden verfügen über ausgeprägte Kompetenzen der Selbst- und Fremdreflexion und können diese in der Arbeit mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen am Lernort Praxisorganisation einsetzen. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit, Sprache und Kommunikation, Natur und Technik]

Organisation und Management I

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5OMAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Management von NPOs & Change- und Wissensmanagement - Besonderheiten in der Organisation von Non-Profit-Organisationen mit Fokus auf Organisationskultur und Entwicklungsphasen - Leitbild, Ziele und Strategien von NPOs - Grundlagen des Change- und Wissensmanagements als Basis des aktiven Gestaltens und Steuerns von Veränderungsprozessen - Analyseinstrumente für Organisationen und deren Weiterentwicklung und Anwendung in der Praxis - Teambuilding - Die Entwicklung einer Gruppe zum Team - Grundlagen für gute Zusammenarbeit in Teams - Bedeutung von Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Teamarbeit - Nutzung von Ressourcen in einem Team - Methoden zur Teamentwicklung - Ursachen von Teamkonflikten - Strategien zur Überwindung von Teamkonflikten - Finanzierung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit - Einblick in die Finanzierung von Investitionen und über deren gesamtwirtschaftliche Rolle und Bedeutung im Kontext von Nachhaltigkeit - Öffentliches Budget und Struktur des öffentlichen Haushalts als Einnahmenseite sowie die Ausgaben am Beispiel von Bildungsinvestitionen - Gesamtgesellschaftliche Wirkung von Bildungsinvestitionen vor dem Hintergrund verteilungspolitischer Überlegungen unter Anbindung an den Nachhaltigkeitsdiskurs - Grundprinzipien, Methoden und Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit im elementarpädagogischen Arbeitsfeld - Strategische und konzeptionelle Grundlagen von Marketing, Sponsoring und Fundraising

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind mit den Spezifika, Herausforderungen und Ressourcen im Kontext des Managements von Non-Profit-Organisationen vertraut. (M1) Absolvent*innen sind mit den Merkmalen von Teams, den Phasen der Teamentwicklung sowie verschiedenen Rollen und Teamphänomenen vertraut. (M3) Absolvent*innen sind mit Methoden zur Konfliktlösung, Mobbingintervention und Feedbackgabe sowie -annahme vertraut. (M3, M4) Absolvent*innen verstehen die Zusammenhänge zwischen Finanzierung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit in Non-Profit-Organisationen. (M1, M2) Absolvent*innen wissen, wie Marketing genutzt werden kann, um Dienstleistungen und Angebote zielgerichtet zu kommunizieren und die Mittelbeschaffung zu unterstützen. (M2) Absolvent*innen kennen die Grundprinzipien, Methoden und Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit im elementarpädagogischen Arbeitsfeld. (M2)

Übergeordnetes Modul:

Kooperation in der Institution

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen die Aufgaben und Spezifika von Non-Profit-Organisationen, können damit verbundene grundlegende Managementaufgaben benennen und hinsichtlich des Managements von elementarpädagogischen Einrichtungen reflektieren. (L2, L3) (M2) Die Studierenden kennen die Grundlagen zur Finanzierung, zu Marketing und zur Öffentlichkeitsarbeit im Feld der Elementarpädagogik und können diese Grundlagen projektorientiert anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Die Studierenden sind mit den allgemeinen Grundlagen zu Teamdynamiken, Teamstrukturen und Teambuildungprozessen vertraut und können dies vor dem Hintergrund psychodynamischer Organisationstheorien diskutieren und reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden sind mit den team- und gruppendynamischen Grundlagen der Beratung und der Gesprächsführung im Team vertraut, kennen zentrale psychodynamische Konzepte und können diese für die Reflexion von Beratungs- und Teamgesprächen am Lernort Praxisorganisation heran- und einbeziehen. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation] (M5) Die Studierenden kennen die theoretischen Grundlagen und Instrumente des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M6) Die Absolvent*innen verfügen über differenzierte Kenntnisse zu den rechtlichen Grundlagen im Feld der Elementarpädagogik, können diese mit Blick auf verschiedene Aufgabengebiete reflektieren und korrekt anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Natur und Technik]

Work Discussion III

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5WODSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Englisch
SWS 2
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Durchführung der Methode der Work Discussion als Basis für die Fallarbeit und Fallanalyse: Beobachtungen am Lernort Praxisorganisation, Erstellen von deskriptiven und differenzierten Work Discussion Protokollen, Besprechung der Work Discussion Protokolle in der Lehrveranstaltung, Verfassen von Besprechungsprotokollen - Reflexion des eigenen (bewussten und unbewussten) emotionalen Erlebens hinsichtlich seiner Bedeutung für die Beziehungsgestaltung mit Kindern, Familien und im Team - Analyse von Interaktionsprozessen der pädagogischen Fachkräfte und deren Bedeutung für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse - Verstehen von Konflikten im Team bzw. mit Vorgesetzten unter Berücksichtigung der (unbewussten) Beziehungsdynamiken - Erarbeitung von selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen im Kontext von Fallarbeit

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind in der Lage, sich selbst im pädagogischen Handeln zu beobachten, dies in Work Discussion Protokollen deskriptiv sowie differenziert zu verschriftlichen und das eigene Handeln gemeinsam mit anderen Absolvent*innen selbstreflexiv in den Blick zu nehmen. (M1) Absolvent*innen erkennen und verstehen über die Bearbeitung der Praxisfälle die Bedeutung des eigenen (bewussten und unbewussten) emotionalen Erlebens für die Beziehungsdynamik zwischen ihnen und Kindern sowie Eltern und pädagogischen Fachkräften in der jeweiligen Fallsituation, differenzieren auf diese Weise ihr Verständnis über die Bedeutung der Beziehungsdynamik für kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse, können darauf basierend Handlungsalternativen zur Unterstützung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen der Kinder und sowie der Zusammenarbeit im Team entwickeln sowie anwenden und können Teamkolleg*innen in diesen Prozessen begleiten und unterstützen. (M1, M2, M3, M4) Absolvent*innen haben selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen über die Fallarbeit und Fallanalyse entwickelt und können diese Kompetenzen in der Arbeit mit Kindern und der Zusammenarbeit mit Eltern sowie Familien und Teamkolleg*innen berücksichtigen. (M4)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Vertiefung

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden verfügen über differenzierte Kenntnisse zur Beobachtung und Dokumentation des eigenen Handelns am Lernort Praxisorganisation, können dies durchführen und sind in der Lage, diese Beobachtungen am Lernort Praxisorganisationgemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren und in der Arbeit mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen einzubeziehen. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit, Sprache und Kommunikation, Natur und Technik] (M2) Die Studierenden verfügen über ein differenziertes Verstehen zur Bedeutung institutioneller Strukturen und Dynamiken für das eigene berufliche Handeln und das Erleben in beruflichen Kontexten und können dies über die Analyse von Praxisfällen erkennen sowie reflektieren. (L3) (M3) Die Studierenden sind in der Lage, Kenntnisse zum Zusammenspiel zwischen institutionellen Strukturen sowie Dynamiken und dem eigenen / individuellen pädagogischen Handeln für die Arbeit mit Kindern und die Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen am Lernort Praxisorganisation einzubeziehen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden verfügen über ausgeprägte Kompetenzen der Selbst- und Fremdreflexion und können diese in der Arbeit mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen am Lernort Praxisorganisation einsetzen. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit, Sprache und Kommunikation, Natur und Technik]

Ästhetische Bildung V: Bewegung

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5ABBIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Grundlagen der Psychomotorik - Bedeutung von sensorischer Integration zur Förderung der Wahrnehmung - Bewegung als Prozess und Entdeckungsreise - Arbeitsfelder, Settings, Zielsetzung und Rolle der Gesundheitsberufe in der Arbeit mit Kindern Praktisches Erproben Spiel- und Lernarrangements der Bewegungsbildung - Reflexion der eigenen Bewegungssozialisation und deren Einfluss auf die pädagogische Praxis im Bereich der Bewegungsbildung - Differenzierte Reflexion des emotionalen Erlebens im Projekt "Was bewegt mich?" und Verbalisierung der Bedeutung für das eigene pädagogische Handeln - Verknüpfung mit den Inhalten der Lehrveranstaltung "Vertiefung elementarpädagogischer Praxis I: Diagnostik, Traumapädagogik, Prävention"; Anwendung methodologischer Zugänge sowie Methoden und Instrumente zur Einschätzung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen in der Bewegungsbildung - kindliche Bewegungsformen: Klettern, Rutschen, Springen, Rollen, Verstecken, Tragen, Schieben

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen Grundlagen der Psychomotorik, verschiedene Theorien zur Wahrnehmung und sensorischen Integration und können diese reflektieren und mit elementarpädagogischen Überlegungen verknüpfen. (M3) Absolvent*innen können ihre eigene Bewegungssozialisation reflektieren und ihren Einfluss auf ihr pädagogisches Handeln am Lernort Praxisorganisation im Bereich der Bewegungsbildung verstehen. (M5) Absolvent*innen können die Entwicklungsvariabilität von Kindern im Bereich der Bewegungsbildung erkennen, korrekt erfassen und am Lernort Praxisorganisation professionell begleiten. (M2, M3) Absolvent*innen können die Aufgabengebiete verschiedener Gesundheitsberufe mit Kindern, die verschiedenen Settings und Zielsetzungen beschreiben und deren Rolle im multiprofessionellen Team darlegen. (M3) Absolvent*innen können Spiel- und Lernarrangements der Bewegungsbildung für Kinder praktisch erproben, ihr emotionales Erleben differenziert reflektieren und die Bedeutung für ihr eigenes pädagogisches Handeln verbalisieren. (M5) Absolvent*innen können Verknüpfungen zu pädagogischer Diagnostik und zentralen traumapädagogischen Grundannahmen herstellen und erlernte Methoden und Instrumente zur Einschätzung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen in der Bewegungsbildung anwenden. (M2, M3)

Übergeordnetes Modul:

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit Theorien zu Krise und Trauma vertraut und können diese in einem inklusiven Verständnis in der Planung für den Lernort Praxisorganisation anwenden. Sie erkennen Risiko- und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihres elementarpädagogischen Fachwissens angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können Entwicklungsvariabilitäten von Kindern beobachten und diagnostisch einordnen. Sie sind in der Lage professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft einzusetzen, um Interaktionsprozesse weiterzuentwickeln (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und den jeweiligen Entwicklungsbedingungen von Kindern reflektieren und die Entwicklungsvariabilität von Kindern in der Planung von ästhetisch-kreativen Impulsen für den Lernort Praxisorganisation einbeziehen. Sie gestalten Lernsettings diversitätsbewusst und genderreflexiv, wobei sie stereotype Zuschreibungen differenziert reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende sind zunehmend professionalisiert in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann, und können die Bedeutung dessen den Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation vermittelt. Sie wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können aufgrund ihres theoretischen Fachwissens die Beziehungs- und Psychodynamik in den Interaktionen und Ausdrucks- und Gestaltungsprozessen erfassen, sowie frühe Bindungs-, Interaktions- und Co¿Regulationsprozesse analysieren und darauf basierend pädagogische Handlungsempfehlungen ableiten. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende kennen relevante Bezugstheorien für die entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder, können interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und können dies am Lernort Praxisorganisation, in der Arbeit mit Kindern und Familien, anwenden. Sie sind in der Lage interdisziplinäre Fallkonstellationen zu bearbeiten und dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie strukturelle Zuständigkeitsgrenzen und Möglichkeiten im Netzwerk fachgerecht zu berücksichtigen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]

Ästhetische Bildung V: Gestalten

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5ABGIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Bedeutung von Kreativität als Mittel zur Förderung psychischer Gesundheit nach D. W. Winnicott - Malort nach Arno Stern - Theorie der Formulation nach Arno Stern - Kreativität als Prozess und Entdeckungsreise - Praktisches Erproben kreativer Spiel- und Lernarrangements - Reflexion der Sozialisation der eigenen Kreativität und deren Einfluss auf die pädagogische Praxis im Bereich der kreativen Bildung - Differenzierte Reflexion des emotionalen Erlebens im Projekt "Kreative Entdeckungsreise" und Verbalisierung der Bedeutung für das eigene pädagogische Handeln am Lernort Praxisorganisation - Verknüpfung mit den Inhalten der Lehrveranstaltung "Vertiefung elementarpädagogischer Praxis: Diagnostik, Traumapädagogik, Prävention"; Anwendung methodologischer Zugänge sowie Methoden und Instrumente zur Einschätzung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen in der kreativen Bildung - Verfahren der wesentlichen Werkstoffe wie Papier, Holz, Ton, Metall und Kunststoff sowie Materialien und Techniken aus der Natur: Kohle, Holz, Blätter, Steine, Landart

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen verschiedene Theorien zur Kreativität, einschließlich der psychoanalytischen Theorie von D. W. Winnicott und den Malort nach Arno Stern, und können diese reflektieren und mit elementarpädagogischen Überlegungen verknüpfen. (M3) Absolvent*innen können die Entwicklungsvariabilität von Kindern im Bereich der kreativen Bildung erkennen, korrekt erfassen und professionell begleiten. (M2, M3) Absolvent*innen können die Sozialisation ihrer eigenen Kreativität reflektieren und ihren Einfluss auf ihre pädagogische Praxis im Bereich der kreativen Bildung verstehen. (M5) Absolvent*innen können kreative Spiel- und Lernarrangements praktisch erproben, ihr emotionales Erleben differenziert reflektieren und die Bedeutung für ihr eigenes Handeln am Lernort Praxisorganisation verbalisieren. (M5) Absolvent*innen können Verknüpfungen zu pädagogischer und zentralen traumapädagogischen Grundannahmen herstellen und erlernte Methoden und Instrumente zur Einschätzung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen in der kreativen Bildung anwenden. (M2, M3)

Übergeordnetes Modul:

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit Theorien zu Krise und Trauma vertraut und können diese in einem inklusiven Verständnis in der Planung für den Lernort Praxisorganisation anwenden. Sie erkennen Risiko- und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihres elementarpädagogischen Fachwissens angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können Entwicklungsvariabilitäten von Kindern beobachten und diagnostisch einordnen. Sie sind in der Lage professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft einzusetzen, um Interaktionsprozesse weiterzuentwickeln (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und den jeweiligen Entwicklungsbedingungen von Kindern reflektieren und die Entwicklungsvariabilität von Kindern in der Planung von ästhetisch-kreativen Impulsen für den Lernort Praxisorganisation einbeziehen. Sie gestalten Lernsettings diversitätsbewusst und genderreflexiv, wobei sie stereotype Zuschreibungen differenziert reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende sind zunehmend professionalisiert in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann, und können die Bedeutung dessen den Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation vermittelt. Sie wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können aufgrund ihres theoretischen Fachwissens die Beziehungs- und Psychodynamik in den Interaktionen und Ausdrucks- und Gestaltungsprozessen erfassen, sowie frühe Bindungs-, Interaktions- und Co¿Regulationsprozesse analysieren und darauf basierend pädagogische Handlungsempfehlungen ableiten. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende kennen relevante Bezugstheorien für die entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder, können interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und können dies am Lernort Praxisorganisation, in der Arbeit mit Kindern und Familien, anwenden. Sie sind in der Lage interdisziplinäre Fallkonstellationen zu bearbeiten und dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie strukturelle Zuständigkeitsgrenzen und Möglichkeiten im Netzwerk fachgerecht zu berücksichtigen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]

Ästhetische Bildung V: Musik, Stimme, Ausdruck

Semester 5
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB5ABAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 1
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Bedeutung von Musik, Ausdruck und Tanz als Mittel zur Förderung psychischer Gesundheit - Musik, Tanz und Rhythmus als Ausdruck von Emotion und innerem Erleben und Entdeckungsreise - Praktisches Erproben musisch-kreativer Spiel- und Lernarrangements - Reflexion der Sozialisation der eigenen Musikalität und deren Einfluss auf die pädagogische Praxis im Bereich der musisch-kreativen Bildung - Differenzierte Reflexion des emotionalen Erlebens im Projekt "Musisch-kreative und rhythmische Entdeckungsreise" und Verbalisierung der Bedeutung für das eigene pädagogische Handeln - Verknüpfung mit den Inhalten der Lehrveranstaltung -"Vertiefung Elementarpädagogischer Praxis I: Diagnostik, Traumapädagogik, Prävention"; Anwendung methodologischer Zugänge sowie Methoden und Instrumente zur Einschätzung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen in der kreativen Bildung - Formen der musisch-kreativen Auseinandersetzung: singen, musizieren mit Orff-Instrumenten und Body Percussion, gestalten von Liedbegleitungen, Theater spielen, aquarellieren zur Musik, Rhythmik üben und reimen u.a.

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen verschiedene Theorien zu Musik, Ausdruck und Tanz und können diese reflektieren und mit elementarpädagogischen Überlegungen verknüpfen. (M3) Absolvent*innen können die Sozialisation ihrer eigenen Musikalität sowie ihres musisch-kreativen Ausdrucks reflektieren und ihren Einfluss auf ihr pädagogisches Handeln am Lernort Praxisorganisation im Bereich der musisch-kreativen Bildung verstehen. (M5) Absolvent*innen können die Entwicklungsvariabilität von Kindern im Bereich der musisch-kreativen Bildung erkennen, korrekt erfassen und am Lernort Praxisorganisation professionell begleiten. (M2, M3) Absolvent*innen können kreative Ausdrucks- und Lernarrangements praktisch erproben, ihr emotionales Erleben differenziert reflektieren und die Bedeutung für ihr eigenes pädagogisches Handeln am Lernort Praxisorganisation verbalisieren. (M5) Absolvent*innen können Verknüpfungen zu pädagogischer Diagnostik und zentralen traumapädagogischen Grundannahmen herstellen und erlernte Methoden und Instrumente zur Einschätzung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen in der musisch-kreativen Bildung anwenden. (M2, M3)

Übergeordnetes Modul:

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit Theorien zu Krise und Trauma vertraut und können diese in einem inklusiven Verständnis in der Planung für den Lernort Praxisorganisation anwenden. Sie erkennen Risiko- und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihres elementarpädagogischen Fachwissens angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können Entwicklungsvariabilitäten von Kindern beobachten und diagnostisch einordnen. Sie sind in der Lage professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft einzusetzen, um Interaktionsprozesse weiterzuentwickeln (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und den jeweiligen Entwicklungsbedingungen von Kindern reflektieren und die Entwicklungsvariabilität von Kindern in der Planung von ästhetisch-kreativen Impulsen für den Lernort Praxisorganisation einbeziehen. Sie gestalten Lernsettings diversitätsbewusst und genderreflexiv, wobei sie stereotype Zuschreibungen differenziert reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende sind zunehmend professionalisiert in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann, und können die Bedeutung dessen den Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation vermittelt. Sie wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können aufgrund ihres theoretischen Fachwissens die Beziehungs- und Psychodynamik in den Interaktionen und Ausdrucks- und Gestaltungsprozessen erfassen, sowie frühe Bindungs-, Interaktions- und Co¿Regulationsprozesse analysieren und darauf basierend pädagogische Handlungsempfehlungen ableiten. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende kennen relevante Bezugstheorien für die entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder, können interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und können dies am Lernort Praxisorganisation, in der Arbeit mit Kindern und Familien, anwenden. Sie sind in der Lage interdisziplinäre Fallkonstellationen zu bearbeiten und dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie strukturelle Zuständigkeitsgrenzen und Möglichkeiten im Netzwerk fachgerecht zu berücksichtigen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]

LehrveranstaltungSWSECTSTYP

Bachelorprüfung

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6BAPBP
Typ BP
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommissionelle Prüfung vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat: - Präsentation und Diskussion der zentralen Aspekte der Bachelorarbeit - Fallbearbeitung und deren Querverbindungen zu den Fächern des Studienplans

Lernergebnis:

Prüfungskandidat*innen präsentieren die wesentlichen Aspekte ihrer Bachelorarbeit auf inhaltlich nachvollziehbare und fachlich entsprechende Weise. (M1) Prüfungskandidat*innen beantworten Fragen des Prüfungssenates zu den Inhalten der Bachelorarbeit sowie zu Querverbindungen der Bachelorarbeit mit relevanten Fächern des Curriculums fachlich richtig und elaboriert. (M1, M2) Prüfungskandidat*innen präsentieren, analysieren und diskutieren auf inhaltlich nachvollziehbare und fachlich entsprechende Weise einen Fall aus ihren Erfahrungen am Lernort Praxisorganisation unter Bezugnahme auf im Studiengang erarbeitete Wissensbestände. (M1, M2, M4)

Übergeordnetes Modul:

Bachelorabschluss

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende können Forschungsfragen systematisch untersuchen und die generierten Ergebnisse nachvollziehbar disseminieren und verteidigen. (L4) (M2) Studierende können ihr professionelles Fachwissen eloquent darstellen und auch auf neue Fragestellungen und pädagogische Phänomene übertragen. (L4) (M3) Studierende gestalten ihre Praxis auf Basis wissenschaftlicher Wissensbestände und einer forschenden Haltung. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Studierende argumentieren und begründen ihr berufliches Handeln theorie- und empiriegeleitet. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Diagnostisches Fallverstehen

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6DFVSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Fallanalysen auf Basis der theoretischen Modelle und Methoden, die im Studium erworben wurden - Verstehensprozesse über das innere Erleben von Kindern und das Wahrnehmen der eigenen emotionalen Involviertheit - Bezugnahme auf die Notwendigkeit von Mentalisierungs- und Reflexionsfähigkeit für das diagnostische Fallverstehen von kindlichen Verhaltensweisen, Dynamiken und Interaktionsprozesse im Gruppengeschehen

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über ein Grundverständnis für die Beziehungs- und Psychodynamik von Kindern und Erwachsenen in der Interaktion und können dieses differenziert darlegen. (M1, M5) Absolvent*innen können über Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene, eigene Erwartungen und die Grenzen des eigenen Tuns am Lernort Praxisorganisation reflektieren. (M5) Absolvent*innen können unter Bezugnahme auf theoretische Bezüge der psychoanalytischen Pädagogik über Fälle aus der Praxis differenziert nachdenken und auf Basis dieser Zusammenführung Interventionen planen. (M5, M6)

Übergeordnetes Modul:

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit Theorien zu Krise und Trauma vertraut und können diese in einem inklusiven Verständnis in der Planung für den Lernort Praxisorganisation anwenden. Sie erkennen Risiko- und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihres elementarpädagogischen Fachwissens angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können Entwicklungsvariabilitäten von Kindern beobachten und diagnostisch einordnen. Sie sind in der Lage professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft einzusetzen, um Interaktionsprozesse weiterzuentwickeln (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und den jeweiligen Entwicklungsbedingungen von Kindern reflektieren und die Entwicklungsvariabilität von Kindern in der Planung von ästhetisch-kreativen Impulsen für den Lernort Praxisorganisation einbeziehen. Sie gestalten Lernsettings diversitätsbewusst und genderreflexiv, wobei sie stereotype Zuschreibungen differenziert reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende sind zunehmend professionalisiert in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann, und können die Bedeutung dessen den Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation vermittelt. Sie wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können aufgrund ihres theoretischen Fachwissens die Beziehungs- und Psychodynamik in den Interaktionen und Ausdrucks- und Gestaltungsprozessen erfassen, sowie frühe Bindungs-, Interaktions- und Co¿Regulationsprozesse analysieren und darauf basierend pädagogische Handlungsempfehlungen ableiten. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende kennen relevante Bezugstheorien für die entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder, können interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und können dies am Lernort Praxisorganisation, in der Arbeit mit Kindern und Familien, anwenden. Sie sind in der Lage interdisziplinäre Fallkonstellationen zu bearbeiten und dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie strukturelle Zuständigkeitsgrenzen und Möglichkeiten im Netzwerk fachgerecht zu berücksichtigen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]

Evaluation und Konzeption

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6EUKUE
Typ UB
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 0
ECTS-Punkte 5
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Prozessorientierte, kindorientierte und situative Lernumgebungen auf Basis von Beobachtungen und den diversen Bildungsbereichen gestalten, begleiten und reflektieren - Pädagogische Qualität einschätzen und Erkenntnisse für die eigene pädagogische Praxis ableiten - Diagnostisches Fallverstehen, Beobachtung und Fallanalyse eines Falls - Abschließende Reflexion: Reflexion der eigenen Haltung und des beruflichen Selbstverständnisses im Sinne der Professionalisierung - Selbstreflexive Auseinandersetzung in Hinblick auf das eigene pädagogische Handeln

Lernergebnis:

Absolvent*innen können den Praxisalltag ohne unmittelbare Unterstützung durch die Lehrende in der Praxisorganisation im Hinblick auf Bildungs-, Entwicklungs- und Förderangeboten für Kinder gestalten, anleiten und die Gruppe umsichtig und verantwortungsbewusst begleiten. (M1) Absolvent*innen können differenzierte Einschätzungen hinsichtlich der Qualität ihres eigenen pädagogischen Handelns theoriegeleitet treffen und Konsequenzen, im Sinne der Qualitätsentwicklung, ableiten. (M2) Absolvent*innen können über die Bedeutung der eigenen Praxisgestaltung für die Beziehungsdynamik und die Entwicklung der Kinder in der Gruppe und die Bedeutung für die Interaktionsgestaltung der Kinder untereinander reflektieren und evaluieren. (M3) Absolvent*innen können ihr eigenes pädagogisches Handeln differenziert analysieren und reflektiertes Erfahrungswissen in ihr Handeln und ihren Habitus integrieren. (M4)

Übergeordnetes Modul:

Lernort Praxisorganisation VI

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende können den Praxisalltag ohne unmittelbare Unterstützung durch die Lehrende in der Praxisorganisation im Hinblick auf Bildungs-, Entwicklungs- und Förderangeboten für Kinder gestalten, anleiten und die Gruppe umsichtig und verantwortungsbewusst begleiten. (L1, L2, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können differenzierte Einschätzungen hinsichtlich der Qualität ihres eigenen professionellen Handelns theoriegeleitet treffen und Konsequenzen, im Sinne der Qualitätsentwicklung, ableiten. (L1, L2, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über die Bedeutung der eigenen Praxisgestaltung für die Beziehungsdynamik und die Entwicklung der Kinder in der Gruppe und die Bedeutung für die Interaktionsgestaltung der Kinder untereinander reflektieren und evaluieren. (L1, L2, L3, L4) [BRP: Ethik und Gestaltung, Emotionen und soziale Beziehungen, Sprache und Kommunikation] (M4) Studierende können ihr eigenes pädagogisches Handeln differenziert analysieren und reflektiertes Erfahrungswissen in ihr Handeln und ihren Habitus integrieren. (L1, L2, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit, Sprache und Kommunikation, Natur und Technik]

Lernprozessreflexion VI

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6LPRSE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Differenzierte Reflexion der Frage, wie Kinder und Erwachsene lernen und welche Faktoren förderlich, aber auch hinderlich für das Anregen und Durchlaufen von Lernprozessen sind - Differenzierte Auseinandersetzung mit den Einschätzungen des eigenen Lernprozesses - Differenziertes Verstehen von Lernprozessen einzelner und auch der Gruppe und Verstehen der Bedeutung für das eigene pädagogische Handeln - Differenziertes Herausarbeiten und Analysieren von - auf Lernphänomene und insbesondere Lernschwierigkeiten bezogenen - Unklarheiten bzw. "Rätsel" mit besonderem Fokus auf Lernwiderstände von Erwachsenen und Kindern - Vermittlung und Diskussion von Fach- und Erfahrungswissen zu den Themenfeldern Rollenfindung, Lehrplanung, Lehr- Lernaktivitäten und didaktische Methoden, Blended Learning, Feedbackkulturen, Leistungsüberprüfung sowie Lehre im Kontext von Bologna

Lernergebnis:

Absolvent*innen verfügen über einen hochdifferenzierten selbstreflexiven Zugang zu eigenen Lernprozessen. (M4) Absolvent*innen haben ein sehr differenziertes Verständnis von Lernprozessen (anderer) Lernender ausgebildet und können dies mit theoretischem Wissen über Lernprozesse verbinden. (M4) Absolvent*innen haben ein differenziertes Repertoire zur Anregung von Lernprozessen entwickelt und können dieses in Interaktionen mit Kindern und Erwachsenen anwenden. (M3, M4) Absolvent*innen haben ihre Mentalisierungsfähigkeit differenziert und können das Erleben anderer in Interaktionen differenziert wahrnehmen und verstehen. (M2, M4)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Vertiefung

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden verfügen über differenzierte Kenntnisse zur Beobachtung und Dokumentation des eigenen Handelns am Lernort Praxisorganisation, können dies durchführen und sind in der Lage, diese Beobachtungen am Lernort Praxisorganisationgemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren und in der Arbeit mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen einzubeziehen. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit, Sprache und Kommunikation, Natur und Technik] (M2) Die Studierenden verfügen über ein differenziertes Verstehen zur Bedeutung institutioneller Strukturen und Dynamiken für das eigene berufliche Handeln und das Erleben in beruflichen Kontexten und können dies über die Analyse von Praxisfällen erkennen sowie reflektieren. (L3) (M3) Die Studierenden sind in der Lage, Kenntnisse zum Zusammenspiel zwischen institutionellen Strukturen sowie Dynamiken und dem eigenen / individuellen pädagogischen Handeln für die Arbeit mit Kindern und die Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen am Lernort Praxisorganisation einzubeziehen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden verfügen über ausgeprägte Kompetenzen der Selbst- und Fremdreflexion und können diese in der Arbeit mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen am Lernort Praxisorganisation einsetzen. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit, Sprache und Kommunikation, Natur und Technik]

Organisation und Management II

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6OMAIL
Typ IL
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Grundbegriffe, Konzepte und theoretische Zugänge des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung im Feld der Elementarpädagogik - Instrumente und Methoden des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung und Praxisanwendung - Förderliche und hinderliche Faktoren für die Umsetzung von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen im Rahmen der Qualitätsentwicklung - Professionstheoretische (kritische) Auseinandersetzung mit dem Thema des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung für das Feld der Elementarpädagogik - Reflexion der Praxis des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung aus professionstheoretischer Perspektive - Grundlagen des Group Relation Ansatzes: Psychodynamik von Gruppen und Organisationen und ihre Relevanz für das Management und von Organisationen - Zusammenhänge zwischen individueller Psychodynamik und psychosozialen Prozessen in Gruppen bzw. Organisationen und ihre Bedeutung für das eigene Handeln - Psychodynamik von Gruppen und Gruppentypen

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind in der Lage, Organisationstheorien zu benennen und die zentralen Konzepte psychodynamischer Management- und Organisationstheorien korrekt wiederzugeben. (M1, M3) Absolvent*innen können diese Konzepte sowie Grundkenntnisse psychodynamischer Management- und Organisationstheorien anwenden, um die Zusammenhänge zwischen (unbewussten und bewussten) individuellen Prozessen, Gruppenprozessen und Prozessen in Organisationen beschreiben sowie verstehen und reflektieren. (M1, M3) Absolvent*innen sind in der Lage, differenzierte Überlegungen hinsichtlich der Psychodynamik von Organisationsprozessen anzustellen. (M3) Absolvent*innen verfügen über Kenntnisse zur Entwicklung, Durchführung und Anwendung von Instrumenten und Methoden des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung und sind in der Lage, diese am Lernort Praxisorganisation anzuwenden. (M5) Absolvent*innen können förderliche und hinderliche Aspekte für das Qualitätsmanagement und die Qualitätsentwicklung in ihrem pädagogischen Handeln am Lernort Praxisorganisation einbeziehen. (M5) Absolvent*innen können sich aus einer professionstheoretischen Perspektive kritisch mit den Bereichen des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung befassen und daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln, bezogen auf die Bereiche des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung, ableiten und nach Möglichkeit am Lernort Praxisorganisation umsetzen. (M5)

Übergeordnetes Modul:

Kooperation in der Institution

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen die Aufgaben und Spezifika von Non-Profit-Organisationen, können damit verbundene grundlegende Managementaufgaben benennen und hinsichtlich des Managements von elementarpädagogischen Einrichtungen reflektieren. (L2, L3) (M2) Die Studierenden kennen die Grundlagen zur Finanzierung, zu Marketing und zur Öffentlichkeitsarbeit im Feld der Elementarpädagogik und können diese Grundlagen projektorientiert anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Die Studierenden sind mit den allgemeinen Grundlagen zu Teamdynamiken, Teamstrukturen und Teambuildungprozessen vertraut und können dies vor dem Hintergrund psychodynamischer Organisationstheorien diskutieren und reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden sind mit den team- und gruppendynamischen Grundlagen der Beratung und der Gesprächsführung im Team vertraut, kennen zentrale psychodynamische Konzepte und können diese für die Reflexion von Beratungs- und Teamgesprächen am Lernort Praxisorganisation heran- und einbeziehen. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation] (M5) Die Studierenden kennen die theoretischen Grundlagen und Instrumente des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M6) Die Absolvent*innen verfügen über differenzierte Kenntnisse zu den rechtlichen Grundlagen im Feld der Elementarpädagogik, können diese mit Blick auf verschiedene Aufgabengebiete reflektieren und korrekt anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Natur und Technik]

Organisationsbeobachtung

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6OBESE
Typ SE
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 2
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Durchführung von Organisationsbeobachtungen und deren Analyse nach dem Group Relation Ansatz - Studierende setzen sich mit ausgewählten Konzepten der psychodynamischen Organisationstheorien theoretisch auseinander und vertiefen die daraus gewonnenen Kenntnisse mit Hilfe der Fallanalysen - Differenzierte Reflexion und Analyse des Zusammenspiels institutioneller Strukturen und Dynamiken und des eigenen/individuellen Handelns in der pädagogischen Praxis - Differenziertes Verstehen von Konflikten im Team bzw. mit Vorgesetzten unter Berücksichtigung der (unbewussten) Beziehungsdynamiken im Kontext institutioneller Strukturen und Dynamiken - Erarbeitung von differenzierten selbst- und fremdreflexiven Kompetenzen im Kontext von Fallarbeit

Lernergebnis:

Absolvent*innen sind in der Lage, institutionelle Strukturen, Regeln, Routinen sowie Institutions- und Teamdynamiken über die Analyse von Beobachtungen am Lernort Praxisorganisation zu erkennen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für gelingende oder misslingende pädagogische Prozesse zu reflektieren. (M1, M2, M3) Absolvent*innen verfügen über grundlegende Kenntnisse psychodynamischer Organisationstheorie und kennen den Zusammenhang zwischen der primären Aufgabe von Institutionen, dem damit verbundenen primären Risiko und der sich daraus ergebenden Belastungsfaktoren in der elementarpädagogischen Einrichtung und wie sich dies auf der institutionellen Ebene zeigt. (M2, M3) Absolvent*innen können in diesem Zusammenhang - über die Analyse von Praxisprotokollen - differenzierte Überlegungen anstellen, in welcher Weise solche Strukturen und Dynamiken auf der institutionellen Ebene Bedeutung für das eigene Erleben in der Praxis haben und in welcher Weise sich dies in bewusster und unbewusster Weise in der Arbeit mit Kindern und der Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Teamkolleg*innen niederschlägt. (M2, M3, M4) Absolvent*innen können sowohl theoriegeleitet als auch fallbezogen Konsequenzen für pädagogisches Handeln ableiten und am Lernort Praxisorganisation umsetzen. (M1, M3, M4)

Übergeordnetes Modul:

Reflexion und berufliche Identitätsbildung - Vertiefung

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden verfügen über differenzierte Kenntnisse zur Beobachtung und Dokumentation des eigenen Handelns am Lernort Praxisorganisation, können dies durchführen und sind in der Lage, diese Beobachtungen am Lernort Praxisorganisationgemeinsam in der Seminargruppe zu analysieren und in der Arbeit mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen einzubeziehen. (L1, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit, Sprache und Kommunikation, Natur und Technik] (M2) Die Studierenden verfügen über ein differenziertes Verstehen zur Bedeutung institutioneller Strukturen und Dynamiken für das eigene berufliche Handeln und das Erleben in beruflichen Kontexten und können dies über die Analyse von Praxisfällen erkennen sowie reflektieren. (L3) (M3) Die Studierenden sind in der Lage, Kenntnisse zum Zusammenspiel zwischen institutionellen Strukturen sowie Dynamiken und dem eigenen / individuellen pädagogischen Handeln für die Arbeit mit Kindern und die Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen am Lernort Praxisorganisation einzubeziehen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden verfügen über ausgeprägte Kompetenzen der Selbst- und Fremdreflexion und können diese in der Arbeit mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Kolleg*innen am Lernort Praxisorganisation einsetzen. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung, Bewegung und Gesundheit, Sprache und Kommunikation, Natur und Technik]

Rechtliche Grundlagen: Vertiefung

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6RGVVO
Typ VO
Art Pflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1
ECTS-Punkte 2
Prüfungscharakter abschließend

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Die Lehrveranstaltungen umfassen sämtliche Vertiefungen der Themenbereiche rechtlicher Rahmenbedingungen sowie weiterführende Auseinandersetzungen rechtlicher Grundlagen des elementarpädagogischen Feldes - Wiederholung und Vertiefung der rechtlichen Grundlagen aus dem 2. Semester (Aufsicht, Kindschaftsrecht, Kinderrechte, Kindeswohl, Sicherheit) - Kindeswohl, Kinderschutz, Aufgaben der Institution in Zusammenarbeit mit der KJH - Rechtliche Grundlagen in Zusammenhang mit Behinderung und chronischer Erkrankung - Die Familie in der Krise - Formen der Ehescheidung - Obsorge und Kontaktrechte nach Trennung bzw. Ehescheidung - Polizeiliche und gerichtliche Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt - Berührungspunkte Arbeit/Gericht - Klage und Strafanzeige/ Zivil- und Strafverfahren

Lernergebnis:

Absolvent*innen kennen vertiefte Grundlagen rechtlich relevanter Bezüge der Elementarpädagogik und können diese in ihrem Aufgabenbereich einbeziehen. (M6) Absolvent*innen gestalten die Zusammenarbeit mit Familien und die Organisation ihrer Einrichtung vor dem Hintergrund dieser grundlegenden vertiefenden rechtlichen Wissensbestände. (M4, M6) Absolvent*innen begleiten ihr Team beim Zugriff auf rechtliche Grundlagen und kennen die relevanten Gesetze und Verordnungen (Formen der Ehescheidung, Obsorge und Kontaktrechte nach Trennung, Gewaltschutz, Arbeit/Gericht, Klage und Strafanzeige/Zivil- und Strafverfahren). (M6)

Übergeordnetes Modul:

Kooperation in der Institution

Kompetenzerwerb:

(M1) Die Studierenden kennen die Aufgaben und Spezifika von Non-Profit-Organisationen, können damit verbundene grundlegende Managementaufgaben benennen und hinsichtlich des Managements von elementarpädagogischen Einrichtungen reflektieren. (L2, L3) (M2) Die Studierenden kennen die Grundlagen zur Finanzierung, zu Marketing und zur Öffentlichkeitsarbeit im Feld der Elementarpädagogik und können diese Grundlagen projektorientiert anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Die Studierenden sind mit den allgemeinen Grundlagen zu Teamdynamiken, Teamstrukturen und Teambuildungprozessen vertraut und können dies vor dem Hintergrund psychodynamischer Organisationstheorien diskutieren und reflektieren. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M4) Die Studierenden sind mit den team- und gruppendynamischen Grundlagen der Beratung und der Gesprächsführung im Team vertraut, kennen zentrale psychodynamische Konzepte und können diese für die Reflexion von Beratungs- und Teamgesprächen am Lernort Praxisorganisation heran- und einbeziehen. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation] (M5) Die Studierenden kennen die theoretischen Grundlagen und Instrumente des Qualitätsmanagements und der Qualitätsentwicklung und können diese am Lernort Praxisorganisation anwenden. (L1, L2) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M6) Die Absolvent*innen verfügen über differenzierte Kenntnisse zu den rechtlichen Grundlagen im Feld der Elementarpädagogik, können diese mit Blick auf verschiedene Aufgabengebiete reflektieren und korrekt anwenden. (L1, L2, L3) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Natur und Technik]

Seminar zur Bachelorarbeit

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6BACSE
Typ SE
Art Bachelorarbeit
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 7
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

- Durchführung der (im Konzeptseminar entwickelten) empirischen Untersuchung - Verfassen der Bachelorarbeit (Fokus: Theorieteil, Methodenteil, Ergebnisdarstellung) - Präsentation der Bachelorarbeit

Lernergebnis:

Absolvent*innen entwickeln und führen ein Forschungsdesign durch. (M1) Absolvent*innen erheben, analysieren und diskutieren Daten unter Anwendung einer gewählten Erhebungs- und Auswertungsmethode. (M1) Absolvent*innen wenden die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis in einer wissenschaftlichen Qualifizierungsarbeit an und präsentieren diese. (M1) Absolvent*innen verschriftlichen ein studentisches Forschungsprojekt unter Zugriff auf bislang erarbeitete Wissensbestände im Rahmen einer wissenschaftlichen Qualifizierungsarbeit systematisch, nachvollziehbar und präzise. (M1, M2)

Übergeordnetes Modul:

Bachelorabschluss

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende können Forschungsfragen systematisch untersuchen und die generierten Ergebnisse nachvollziehbar disseminieren und verteidigen. (L4) (M2) Studierende können ihr professionelles Fachwissen eloquent darstellen und auch auf neue Fragestellungen und pädagogische Phänomene übertragen. (L4) (M3) Studierende gestalten ihre Praxis auf Basis wissenschaftlicher Wissensbestände und einer forschenden Haltung. (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft] (M4) Studierende argumentieren und begründen ihr berufliches Handeln theorie- und empiriegeleitet. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft]

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Aspekte Sozialer Arbeit in der Elementarpädagogik (vertiefend)

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6ASAIL
Typ IL
Art Wahlpflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Die Lehrveranstaltung baut auf den in den vorangegangenen Semestern erworbenen Grundlagen zu Sozialraum, Diversität, Erziehungs- und Bildungspartnerschaft und institutioneller Kooperation auf und eröffnet Studierenden kurz vor Studienabschluss die Möglichkeit, einen vertieften Schwerpunkt im Schnittfeld von Elementarpädagogik und Sozialer Arbeit zu setzen - Vertiefte Auseinandersetzung mit dem elementarpädagogischen und sozialarbeiterischen Schutzauftrag in komplexen Unterstützungs- und Kinderschutzkonstellationen - Analyse anspruchsvoller Fallsettings mit mehrfach belasteten Familien, sozialarbeiterischen Unterstützungsbedarfen und besonderen Herausforderungen im pädagogischen Alltag - Professionelle Gestaltung der Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe, Familienberatung, Frühen Hilfen und weiteren relevanten Unterstützungsangeboten bei Hinweisen auf eine mögliche Gefährdung - Reflektierte Rollen und Verantwortungsklärung auf Grundlage bestehender pädagogischer und sozialarbeiterischer Kompetenzen, insbesondere bei Beobachtung, Einschätzung, Dokumentation und Weiterleitung - Auseinandersetzung mit sozialpolitischen und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf Handlungsspielräume, Zuständigkeiten und institutionelle Anforderungen - Vertiefte Betrachtung von Übergängen (Transitionen) und Anforderungen an Koordination und Abstimmung in multiprofessionellen Netzwerken bei instabilen oder belasteten Fallverläufen

Lernergebnis:

Absolvent*innen erweitern ihre bereits vorhandenen Kenntnisse zu pädagogischem und sozialarbeiterischem Schutzauftrag und wenden diese professionell in komplexen Unterstützungs- und Kinderschutzsituationen an. (M1, M6) Absolvent*innen können anspruchsvolle Rollen, Zuständigkeits- und Machtkonstellationen zwischen Elementarpädagogik und Sozialer Arbeit analysieren und dieses vertiefte Verständnis in multiprofessionellen Fallsettings angemessen anwenden. (M6) Absolvent*innen reflektieren ihr pädagogisches Handeln unter Berücksichtigung aktueller sozialpolitischer und rechtlicher Entwicklungen und leiten daraus angemessene Handlungsmöglichkeiten für Situationen mit möglichen Gefährdungshinweisen im Rahmen ihres elementarpädagogischen Auftrags ab. (M1, M6) Absolvent*innen schärfen ihre Sensibilität für Risiko und Belastungslagen und entwickeln auf Grundlage ihrer bestehenden Fachkenntnisse erweiterte professionelle Strategien zur Unterstützung von Kindern und Erziehungsberechtigen in besonders herausfordernden Lebenslagen. (M1) Absolvent*innen bearbeiten interdisziplinäre Fallkonstellationen vertieft auf Grundlage ihres elementarpädagogischen Auftrags und berücksichtigen dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie die strukturellen Herausforderungen und Zuständigkeitsgrenzen zu sozialarbeiterischen Aufgaben im Netzwerk. (M6) Absolvent*innen erweitern ihre bereits vorhandenen Kenntnisse zu pädagogischem und sozialarbeiterischem Schutzauftrag und wenden diese professionell in komplexen Unterstützungs- und Kinderschutzsituationen an. (M6) Absolvent*innen erkennen Risiko und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihrer elementarpädagogischen Fachkompetenz angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien, unter klarer Einbindung sozialarbeiterischer Kooperationspartner*innen und unter Wahrung des eigenen professionellen Mandats. (M1, M6)

Übergeordnetes Modul:

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit Theorien zu Krise und Trauma vertraut und können diese in einem inklusiven Verständnis in der Planung für den Lernort Praxisorganisation anwenden. Sie erkennen Risiko- und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihres elementarpädagogischen Fachwissens angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können Entwicklungsvariabilitäten von Kindern beobachten und diagnostisch einordnen. Sie sind in der Lage professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft einzusetzen, um Interaktionsprozesse weiterzuentwickeln (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und den jeweiligen Entwicklungsbedingungen von Kindern reflektieren und die Entwicklungsvariabilität von Kindern in der Planung von ästhetisch-kreativen Impulsen für den Lernort Praxisorganisation einbeziehen. Sie gestalten Lernsettings diversitätsbewusst und genderreflexiv, wobei sie stereotype Zuschreibungen differenziert reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende sind zunehmend professionalisiert in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann, und können die Bedeutung dessen den Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation vermittelt. Sie wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können aufgrund ihres theoretischen Fachwissens die Beziehungs- und Psychodynamik in den Interaktionen und Ausdrucks- und Gestaltungsprozessen erfassen, sowie frühe Bindungs-, Interaktions- und Co¿Regulationsprozesse analysieren und darauf basierend pädagogische Handlungsempfehlungen ableiten. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende kennen relevante Bezugstheorien für die entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder, können interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und können dies am Lernort Praxisorganisation, in der Arbeit mit Kindern und Familien, anwenden. Sie sind in der Lage interdisziplinäre Fallkonstellationen zu bearbeiten und dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie strukturelle Zuständigkeitsgrenzen und Möglichkeiten im Netzwerk fachgerecht zu berücksichtigen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]

Aspekte der Bindung und Beziehungsgestaltung in der Elementarpädagogik (vertiefend; 0-3 Jahre)

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6ABIIL
Typ IL
Art Wahlpflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Aufbauend auf den curricularen Grundlagen vertieft diese Lehrveranstaltung aktuelle Erkenntnisse der bindungs- und beziehungsorientierten Elementarpädagogik für 0-3 Jährige - mit Fokus auf Interaktionsqualität, Co-Regulation und neue Herausforderungen in der frühen Kindheit. - Vertiefte Auseinandersetzung mit bindungs- und beziehungsorientierten Handlungskonzepten für Säuglinge und Kleinstkinder (Feinfühligkeit, Responsivität, Co-Regulation) - Differenzierte Analyse mikrointeraktiver Prozesse (gemeinsame Aufmerksamkeit, Timing, serve and return) - Weiterentwicklung professioneller Beobachtungs- und Dokumentationskompetenzen (z.B. Learning Stories, Lerndialoge) - Transitionssensibles Arbeiten im 0-3 Bereich: Eingewöhnung, Beziehungskontinuität und Ablöseprozesse. - Reflexion professioneller Haltung im Kontext vielfältiger familiärer Lebenslagen und CareArrangements. - Einfluss mediatisierter Familiensituationen - etwa durch elterliche Smartphone Nutzung (Technoference) und Überforderung - auf Feinfühligkeit, gemeinsame Aufmerksamkeit und Interaktionsqualität sowie darauf aufbauende Empfehlungen.

Lernergebnis:

Absolvent*innen analysieren frühe Bindungs-, Interaktions- und Co-Regulationsprozesse vertieft und leiten daraus fundierte pädagogische Handlungsempfehlungen ab. (M5) Absolvent*innen gestalten Beziehungssituationen feinfühlig und bewusst mikro-interaktiv, nutzen "serve-and-return" gezielt und passen ihr Handeln an individuelle Entwicklungsverläufe an. (M5) Absolvent*innen setzen professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft ein, um Interaktionsprozesse differenziert weiterzuentwickeln. (M2, M5) Absolvent*innen reflektieren ihre professionelle Haltung im Kontext vielfältiger familiärer Lebenslagen auf hohem Niveau und beziehen dies in die Gestaltung stabiler Beziehungserfahrungen mit ein. (M1, M5) Absolvent*innen berücksichtigen aktuelle Herausforderungen wie mediatisierte Familiensituationen, etwa "Technoference", sowie elterliche Belastungen und entwickeln darauf aufbauend praxisnahe Empfehlungen für eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. (M1, M6)

Übergeordnetes Modul:

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit Theorien zu Krise und Trauma vertraut und können diese in einem inklusiven Verständnis in der Planung für den Lernort Praxisorganisation anwenden. Sie erkennen Risiko- und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihres elementarpädagogischen Fachwissens angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können Entwicklungsvariabilitäten von Kindern beobachten und diagnostisch einordnen. Sie sind in der Lage professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft einzusetzen, um Interaktionsprozesse weiterzuentwickeln (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und den jeweiligen Entwicklungsbedingungen von Kindern reflektieren und die Entwicklungsvariabilität von Kindern in der Planung von ästhetisch-kreativen Impulsen für den Lernort Praxisorganisation einbeziehen. Sie gestalten Lernsettings diversitätsbewusst und genderreflexiv, wobei sie stereotype Zuschreibungen differenziert reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende sind zunehmend professionalisiert in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann, und können die Bedeutung dessen den Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation vermittelt. Sie wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können aufgrund ihres theoretischen Fachwissens die Beziehungs- und Psychodynamik in den Interaktionen und Ausdrucks- und Gestaltungsprozessen erfassen, sowie frühe Bindungs-, Interaktions- und Co¿Regulationsprozesse analysieren und darauf basierend pädagogische Handlungsempfehlungen ableiten. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende kennen relevante Bezugstheorien für die entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder, können interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und können dies am Lernort Praxisorganisation, in der Arbeit mit Kindern und Familien, anwenden. Sie sind in der Lage interdisziplinäre Fallkonstellationen zu bearbeiten und dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie strukturelle Zuständigkeitsgrenzen und Möglichkeiten im Netzwerk fachgerecht zu berücksichtigen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]

Aspekte naturwissenschaftlich-technischer und nachhaltigkeitsorientierter Bildung (vertiefend; 3-6 Jahre)

Semester 6
Studienjahr 3
Lehrveranstaltungsnummer ELPB6ANWIL
Typ IL
Art Wahlpflicht
Unterrichtssprache Deutsch
SWS 1,5
ECTS-Punkte 3
Prüfungscharakter immanent

Lehrveranstaltungsinhalte:

Die Lehrveranstaltung knüpft an die in den vorangegangenen Semestern erworbenen Grundlagen zu MINT-Bildung, Diversität und genderreflexiver Pädagogik an. Sie ermöglicht den Studierenden, kurz vor Studienabschluss einen vertieften Schwerpunkt im Bereich früher naturwissenschaftlich-technischer Bildung mit Fokus auf 3-6 Jährige zu entwickeln. Im Zentrum steht die analytische Auseinandersetzung mit den strukturellen und professionellen Anforderungen einer diskriminierungssensiblen, nachhaltigkeitsorientierten und genderreflexiven MINT-Praxis in der Elementarpädagogik. - Weiterführung des forschend-entdeckenden Lernens: Hypothesenarbeit, dialogische Forschungsbegleitung (z. B. Sustained Shared Thinking), Er-kennen und Aufgreifen komplexerer Denkwege - Vertiefte Gestaltung nachhaltigkeitsorientierter MINT und Naturlernumgebungen: BNE, Naturphänomene, Ressourcen, Kreisläufe, frühe ökologische Verantwortung in alltagsintegrierten Situationen - Weiterentwicklung genderreflexiver, diversitätsbewusster MINT Praxis: vertiefte Analyse von Sprachmustern, Materialbias und Interaktionsstilen; Förderung reflektierter Selbstkonzepte - Vertiefte Beobachtung, Analyse und Dokumentation von Denk- und Forschungsprozessen: typische Fehlvorstellungen deuten, Lernwege sichtbar machen (Learning Stories, Lerndialoge, Portfolio) - Einsatz ausgewählter professioneller Methoden zur Qualitätsentwicklung von Interaktionen (z.B. Marte Meo) zur Weiterführung der eigenen pädagogischen Handlungsqualität - Hospitationen und Exkursionen zur vertieften Analyse von MINT, Natur und BNE-Situationen; gezielte Beobachtungsaufträge und Materialsammlung für die professionelle Praxis

Lernergebnis:

Absolvent*innen analysieren Denk-, Forschungs- und Problemlöseprozesse von 3-6 Jährigen auf vertieftem Niveau und leiten daraus pädagogische Impulse ab. (M2, M3) Absolvent*innen entwickeln, erproben und evaluieren weiterführende alltagsintegrierte MINT×Natur×BNE Lernarrangements und passen diese fachlich begründet an. (M3, M4) Absolvent*innen gestalten MINT- und Naturlernsettings konsequent genderreflexiv und diversitätsbewusst und reflektieren stereotype Zuschreibungen differenziert. (M3) Absolvent*innen wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur weiteren Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (M4)

Übergeordnetes Modul:

Vertiefung Elementarpädagogische Praxisgestaltung

Kompetenzerwerb:

(M1) Studierende sind mit Theorien zu Krise und Trauma vertraut und können diese in einem inklusiven Verständnis in der Planung für den Lernort Praxisorganisation anwenden. Sie erkennen Risiko- und Belastungslagen frühzeitig und entwickeln auf Basis ihres elementarpädagogischen Fachwissens angemessene Unterstützungsstrategien für Kinder und Familien (L1, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M2) Studierende können Entwicklungsvariabilitäten von Kindern beobachten und diagnostisch einordnen. Sie sind in der Lage professionelle Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sicher und vertieft einzusetzen, um Interaktionsprozesse weiterzuentwickeln (L1, L3, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft] (M3) Studierende können über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und den jeweiligen Entwicklungsbedingungen von Kindern reflektieren und die Entwicklungsvariabilität von Kindern in der Planung von ästhetisch-kreativen Impulsen für den Lernort Praxisorganisation einbeziehen. Sie gestalten Lernsettings diversitätsbewusst und genderreflexiv, wobei sie stereotype Zuschreibungen differenziert reflektieren. (L1, L3, L4) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M4) Studierende sind zunehmend professionalisiert in der Lage, Lern- und Bildungsarrangements so zu gestalten, dass sich ein sprachförderliches Setting entfalten kann, und können die Bedeutung dessen den Bildungspartner*innen am Lernort Praxisorganisation vermittelt. Sie wenden ausgewählte professionelle Methoden (z. B. Sustained Shared Thinking, Marte Meo) zur Qualitätsentwicklung ihrer Interaktionen an. (L1, L2, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik] (M5) Studierende können aufgrund ihres theoretischen Fachwissens die Beziehungs- und Psychodynamik in den Interaktionen und Ausdrucks- und Gestaltungsprozessen erfassen, sowie frühe Bindungs-, Interaktions- und Co¿Regulationsprozesse analysieren und darauf basierend pädagogische Handlungsempfehlungen ableiten. (L1, L4) [BRP: Ethik und Gesellschaft, Emotionen und soziale Beziehungen, Ästhetik und Gestaltung] (M6) Studierende kennen relevante Bezugstheorien für die entwicklungsangemessene Begleitung der Kinder, können interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und können dies am Lernort Praxisorganisation, in der Arbeit mit Kindern und Familien, anwenden. Sie sind in der Lage interdisziplinäre Fallkonstellationen zu bearbeiten und dabei Übergänge, Koordinationsanforderungen sowie strukturelle Zuständigkeitsgrenzen und Möglichkeiten im Netzwerk fachgerecht zu berücksichtigen. (L1, L3) [BRP: Emotionen und soziale Beziehungen, Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Ästhetik und Gestaltung, Natur und Technik]