Laufende Projekte

Zentrum Zukunft Gesundheit

Das interdisziplinäre Zentrum Zukunft Gesundheit bündelt die Forschungskompetenzen der Studiengänge Biomedizinische AnalytikGesundheits- & Krankenpflege sowie MultiMediaTechnology in Kooperation mit PartnerInnen. Im Zentrum steht die Entwicklung von neuen Methoden zur Anpassung des individuellen Lebensstils von KlientInnen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern bzw. die Therapietreue (Adhärenz) während einer chronischen Erkrankung langfristig und nachhaltig zu erhalten. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der direkten Stärkung der KlientInnen als auch auf der Verbesserung der Tools die vom Gesundheitsfachpersonal in Beratung und Schulung der KlientInnen eingesetzt werden.

ProjektleiterInnen
FH-Prof. Priv.-Doz. Dr. Geja Oostingh; Studiengang Biomedizinische Analytik; E-Mail
FH-Prof. Mag. Babette Grabner; Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege; E-Mail
FH-Prof. DI Dr. Hilmar Linder; Studiengang MultiMediaTechnology; E-Mail

Realities MediaCube

Der Realities MediaCube wurde von den Studiengängen MultiMediArt, MultiMediaTechnology und Human-Computer Interaction der FH Salzburg als gemeinsame Forschungsgruppe gegründet. Diese Studiengänge bündeln damit ihre sehr unterschiedlichen Kompetenzen in einer Synergie von Kunst und Technologie zur Umsetzung innovativer Projekte im Bereich der interaktiven Medien mit einem starken Fokus auf den Zukunftstechnologien Virtual Reality und Augmented Reality. Der Realities MediaCube integriert die Forschung in die universitäre Ausbildung, sodass Studierende gemeinsam mit MitarbeiterInnen in der Lehre und Forschung Forschungs- und Industrieprojekte umsetzen. Die Projekte reichen dabei von der Untersuchung neuartiger Erzählmethoden und Spielmechaniken, über den Einsatz von innovativen interaktiven Lösungen im Bereich von Bildung, Medizin und Industrie, bis zu Grundlagenforschung im Bereich der Visualisierung und Interaktion.

Projektleitung: FH-Prof. DI Dr. Markus Tatzgern, Bakk.

SmartEater

Schätzungen zufolge erkranken mindestens 200.000 ÖsterreicherInnen einmal in ihrem Leben an einer Essstörung, wie z.B. Magersucht oder Bulimie. Jens Blechert, Mitglied des Zentrums für Kognitive Neurowissenschaften der Universität Salzburg, ist Experte für die psychologischen Aspekte von Essstörungen. Gemeinsam mit Simon Ginzinger vom FH Salzburg Studiengang MultiMediaTechnology entwickelt er eine Smartphone-App, die PatientInnen bei der Umstellung ihrer Essgewohnheiten helfen soll.

Fördergeber: European Research Council
Laufzeit:Jänner 2019 – Juni 2020
Projektleitung (FHS): FH-Prof. DI Dr. Simon Ginzinger MSc
ProjektmitarbeiterInnen: Samuel Arzt, BSc
Projektpartner: Univ.-Prof. Dr. Jens Blechert
Beteiligte Forschungsbereiche: MultiMediaTechnology, Fachbereich Psychologie der Paris-Lodron-Universität Salzburg

DM2CUA - Entwicklung und Integration von mobilen personen- und situationsbezogenen Interventionen in moderne Schulungs- und Beratungsstrategien.

Dieses interdisziplinäre Projekt wird im Rahmen einer Kooperation der Studiengänge Biomedizinische Analytik, Gesundheits- und Krankenpflege und MultiMediaTechnology gemeinsam mit der Diabetesambulanz der 1. Medizin der Universitätsklinik Salzburg (Dr. Lars Stechemesser) und der Privatklinik Wehrle-Diakonissen (Primar Univ.-Doz. Dr. Raimund Weitgasser) durchgeführt.
DM2CUA ist als Pilotprojekt innerhalb des Zentrums Zukunft Gesundheit (ZZG) der Fachhochschule Salzburg angelegt.

Diabetes Mellitus Typ II (DM2) ist eine lebensstilbezogene Volkskrankheit die eine große persönliche Belastung für die Patientinnen und Patienten aber auch für die Gesundheitssysteme darstellt. Neben den Kosten, die mit der Therapie von DM2 einhergehen, stellt auch die Behandlung der langfristigen Auswirkungen von Diabetes eine große Belastung für die Betroffenen und den Gesundheitssektor dar. Das Risiko sekundärer Erkrankungen kann nur durch Therapietreue und nachhaltige Lebensstiländerung erfolgreich reduziert werden. Zur Zeit werden Patientinnen und Patienten stationär oder ambulant im Umgang mit DM2 geschult. Hierfür ist ein hohes Engagement der Patientinnen und Patienten und eine intensive Betreuung durch die behandelnden Health Care Professionals erforderlich. Im Alltag gestalten sich die notwendigen Lebensstilmodifikationen jedoch häufig schwierig.

DM2CUA nutzt Smartphone- und Web-Technologien um Patientinnen und Patienten beim Erreichen Ihrer Therapieziele mit situationsbezogenen Hinweisen zu unterstützen. Relevanz und Umsetzbarkeit werden sowohl von den Diabetikerinnen und Diabetikern als auch von allen Beteiligten in der Betreuungskette bewertet. In wiederholten Reflexionszyklen werden die Hinweise angepasst. Im Sinne der personalisierten Medizin entsteht für jede Patientin, jeden Patienten ein persönlicher digitaler Coach. Dieser Ansatz der Personalisierung basiert auf der Hypothese, dass individuelle Lebenswelten geprägt durch Geschlecht, Alter, kulturelle Hintergründe, Familien- und Arbeitskontext einen signifikanten Einfluss auf den Umgang mit der Erkrankung DM2 haben.

Die Entwicklung und Integration von mobilen personen- und situationsbezogenen Interventionen in moderne Schulungs- und Beratungsstrategien sowie die Erstellung eines Leitfadens zur Umsetzung im klinischen Alltag sind Ziel des Projektes und Grundlagen für die darauffolgende breite Anwendung.

Fördergeber: Kofinanziert durch das Land Salzburg
Laufzeit: März 2017 – Februar 2019
Projektleitung: FH-Prof. DI Dr. Simon Ginzinger MSc, FH-Prof. Mag. Babette Grabner, FH-Prof. Priv.-Doz. Dr. Geja Oostingh
ProjektmitarbeiterInnen: DI Caroline Roth BSc, Mag. Melanie Roth BSc, Martin Tiefengrabner BA MSc 
Projektpartner: Dr. Lars Stechemesser, Primar Univ.-Doz. Dr. Raimund Weitgasser
Beteiligte Forschungsbereiche: Biomedizinische Analytik, MultiMediaTechnology, Gesundkeits- und Krankenpflege, 1. Medizin der Universitätsklinik Salzburg, Privatklinik Wehrle-Diakonissen

Ecomedicine Virtual Reality Physiology Lab

Das vorliegende Projekt sieht den schrittweisen Aufbau eines transdisziplinären Forschungs- und Transferzentrums Ecomedicine vor, das sich durch die Kombination von Expertisen aus Medizin und Gesundheitswissenschaft sowie aus Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auszeichnet. Über die Bündelung der Kompetenzen des Instituts für Ecomedicine der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) und des Studiengangs MultiMediaTechnology der FH Salzburg soll eine kritische Masse an Forschungs- und Wissenstransferkompetenz im Bereich moderner IKT-Lösungen in Bezug auf die Messung von Gesundheitsoutcomes und deren Nutzung in der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung geschaffen werden. Dazu soll das kooperativ operierende "Ecomedicine Virtual Reality Physiology Lab" zur medizinisch-wissenschaftlichen und technologischen Methodenentwicklung und -testung im Bereich der Wirkung von Produkten und Dienstleistungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen aufgebaut werden. Die IKT-Schlüsseltechnologie „Virtual Reality“, die es unter anderem ermöglicht, innovative Produkte und Dienstleistungen bereits in frühen Entwicklungsstadien realitätsnah zu simulieren, soll dabei in verschiedenen Szenarien erforscht und damit Grundlagen für eine gezielte Wissensverwertung geschaffen werden. Dies wird anhand von zwei spezifischen Anwendungsfällen erforscht: 1.) Evidence-based Design – Gesundes Bauen und 2.) Indikationsspezifische Exergames mit Fokus auf COPD. Gezielte Maßnahmen im Technologie- und Wissenstransfer sollen dabei insbesondere KMU einen Zugang zu F&E und Innovationswissen auf Basis solider Grundlagenforschung ermöglichen und damit ein Fundament für neue Innovationsfelder im regionalen Wirtschaftssystem bilden.

Fördergeber: Land Salzburg
Laufzeit: Dezember 2017 – November 2020
Projektleitung: Univ.-Doz. Dr. Arnulf Hartl (PMU), Markus Tatzgern (FH Salzburg, MultiMediaTechnology))
ProjektmitarbeiterInnen MultiMediaTechnology: DI Gerlinde Emsenhuber, Radomir Dinic BSc MSc
Beteiligte Forschungsbereiche:  MultiMediaTechnology, Institut für Ecomedicine