07. September 2026

Vom Elektrotechniker zum Software-Spezialisten

In den Alumni Stories erfahren Sie, welchen spannenden beruflichen Werdegang unsere Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Studium an der FH Salzburg eingeschlagen haben. Lassen Sie sich von den #Karrierewegen inspirieren.

Philipp Grubmüller ist Masterabsolvent des Studiengangs Informationstechnik und System-Management (Jahrgang 2021) und arbeitet als Senior Engineer – Software Quality bei B&R Industrial Automation. Für ihn bedeutet beruflicher Erfolg weniger das Erklimmen einer traditionellen hierarchischen Karriereleiter, als vielmehr ein Umfeld, in dem er seinen unbändigen Wissensdurst und seine Leidenschaft für gelungenes Teambuilding verwirklichen kann.

Philipp Grubmüller ist Absolvent des Bachelor- & Masterstudiums Informationstechnik & System-Management und arbeitet als Senior Engineer – Software Quality bei B&R Industrial Automation im Bereich Automation Runtime.
Philipp Grubmüller ist Absolvent des Bachelor- & Masterstudiums Informationstechnik & System-Management und arbeitet als Senior Engineer – Software Quality bei B&R Industrial Automation im Bereich Automation Runtime.

Vielseitigkeit, Teamgeist und der Mut, eigene Wege zu gehen: Wie Softwareentwickler Philipp Grubmüller die Karriere für sich neu definiert

„Für mich ist es wichtig, dass die Arbeit Spaß macht und erfüllt. Der klassische Aufstieg ist nicht mein einziger Antrieb.“

Ursprünglich hatte Philipp mit dem Programmieren eher wenig am Hut. Mit seinem direkten Einstieg in den Bereich der Testautomatisierung bei B&R Industrial Automation änderte sich das nach seinem HTL-Abschluss aber schnell. „Da habe ich einfach gemerkt, hey, Programmieren, macht eigentlich total viel Spaß. Weil du in der Softwareentwicklung dieses Phänomen hast, dass du irrsinnig schnell zu kleinen Erfolgserlebnissen kommst.“ 

Angetrieben von der Motivation, die Dinge nicht nur oberflächlich anzuwenden, sondern bis ins kleinste Detail zu verstehen, entschied sich Philipp für das berufsbegleitende Bachelorstudium Informationstechnik und System-Management an der FH Salzburg mit der Vertiefung Netzwerktechnik. Später folgte das ebenfalls berufsbegleitende Masterstudium, in dem er sich intensiv mit Software-Architekturen und Data Science beschäftigte.

Über den Tellerrand: Vielseitigkeit als Superkraft

Philipp zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. Er liebt es, über den sprichwörtlichen Tellerrand zu schauen. Seine akademische und berufliche Laufbahn spiegelt diese Breite wider: von den elektrotechnischen Grundlagen über Netzwerkprotokolle, agile Software-Architekturen, Data Science bis hin zu Teambuilding und Mentoring.

Diese Vielseitigkeit bewies er auch bei seiner Masterarbeit, bei der er die vertraute Software-Bubble verließ: In Kooperation mit dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum optimierte er Deep-Learning-Modelle zur Klassifikation von Schilddrüsenkrebs. Zusätzlich absolvierte Philipp das B&R-interne Weiterbildungsprogramm „FITS“ (Fit for Success). Das damit verbundene Soft-Skill- und Präsentationstraining half ihm, seine ursprüngliche Scheu vor Vorträgen vollständig abzulegen und sich verstärkt überall dort einzubringen, wo es um ein gutes Miteinander geht.

„Es macht mir einfach Spaß, Menschen zusammenzubringen und sie über verschiedene Kontexte und Abteilungen hinweg zu vernetzen. Nur so entsteht ein echtes, funktionierendes Miteinander“

Ein bewusster Karriereweg abseits der Norm

Vorübergehende gesundheitliche Probleme, die glücklicherweise überwunden sind, prägten Philipps Sicht auf das Leben und seine Karriere nachhaltig. Er entschied sich vorerst bewusst gegen eine klassische personelle Führungslaufbahn, obwohl ihm diese Möglichkeit offenstand. Stattdessen wählte er eine technische Karriere: Er möchte aktuell seiner Leidenschaft für Programmieren nachgehen und sein Wissen an Kolleginnen und Kollegen weitergeben. In dieser Rolle als Mentor, aber auch rückblickend auf das Studium kann Philipp nur empfehlen:

„Verlasst eure Komfortzone und traut euch, Fragen zu stellen! Es ist nicht schlimm, wenn man etwas nicht versteht. Es ist nur schlimm, wenn man sich damit abfindet, anstatt nachzufragen. Und nutzt das Studium, um euch ein gutes Netzwerk aufzubauen.“

Hier geht's zu Philipp Grubmüllers eigens entwickelter Team-Building-Technik “Linking Lines”.

#karrierewege

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