Code and Interactive Systems verbindet Programmierung, interaktive Systeme und Zukunftstechnologien zu einem Studium, das die digitalen Erlebnisse von morgen gestaltet. Sie lernen, praxisnah Webseiten, Apps und Games zu entwickeln – kreativ, zukunftsweisend und am Menschen orientiert. Wählen Sie zwischen den Schwerpunkten Future Web & Mobile oder Game & Immersive Tech und bauen Sie sich so ein modernes, marktfähiges Profil auf.
| Studienart: | Vollzeit |
|---|---|
| Abschluss: | Bachelor of Science in Engineering (BSc) |
| Dauer: | 6 Semester (180 ECTS) |
| Studienplätze/Jahr: | 54 |
| Studienort: | Campus Urstein |
| Unterrichtssprache: | Deutsch | Fremdsprache: Englisch |
| Studienbeitrag: | 363 Euro pro Semester + ÖH-Beitrag (26,20 Euro pro Semester) |
| * | bisher „MultiMediaTechnology“; Umbenennung vorbehaltlich der Genehmigung durch die AQ Austria |
Das Studium für die digitale Zukunft
Sie lernen nicht nur die Technologien hinter modernen Anwendungen, sondern auch Schlüsselkompetenzen wie Software Qualität, Datenmanagement, Barrierefreiheit, User Experience Design und KI-Grundlagen, die in der Digitalbranche gefragt sind. Der Fokus liegt auf handlungsorientiertem Lernen: Von der Konzeption bis zum Deployment entwickeln Sie eigenständig Projekte, die direkt einsetzbar sind. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft leiten Sie an, um Theorie und Praxis nahtlos zu verbinden. So gewinnen Sie nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch die Fähigkeit, komplexe Herausforderungen teamübergreifend zu lösen.
Sicher ins Studium starten
Das Studium richtet sich an Absolventinnen und Absolventen aller Schultypen. Vorkenntnisse in Programmierung sind nicht erforderlich, Interesse und Neugierde sind ausreichend. Wer gute Ideen mitbringt, keine Scheu vor digitalen Tools hat und Teamarbeit schätzt, ist hier genau richtig. Alle Lehrveranstaltungen beginnen mit soliden Grundlagen. Förderkurse unterstützen den Einstieg und legen den Grundstein für Ihren Erfolg. So starten Sie selbstbewusst und können schnell erste Projekte umsetzen.
Ausgezeichnete Projekte als Sprungbrett
Mit praxisnahen Projekten bauen Sie im Studium ein beeindruckendes Portfolio auf, das Arbeitgeber überzeugt. Sie entwickeln Anwendungen mit konkretem Nutzen: nicht Technik um der Technik willen, sondern Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben unterstreichen den Erfolg unserer Studierenden. Von Web-Apps über Games bis hin zu XR-Erlebnissen: Erleben Sie, wie Ihre Ideen die Welt verändern!







Warum Programmieren gerade in Zeiten von KI wichtiger wird
Radomir Dinic
Senior Lecturer
Als Lehrender für Spieleentwicklung erlebe ich täglich, wie KI die Softwareentwicklung verändert. Die entscheidende Frage ist heute nicht mehr, ob wir noch Programmieren lernen sollten, sondern wie wir KI sinnvoll, kritisch und verantwortungsvoll in die Softwareentwicklung integrieren.
Wer programmieren lernt, lernt weit mehr als nur Syntax. Es geht darum, komplexe Probleme zu lösen, logisch zu denken und trotz Rückschlägen tragfähige Lösungen zu entwickeln. Genau diese Fähigkeiten zählen zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen in einer Arbeitswelt, die sich durch KI rasant verändert.
KI kann heute Code erzeugen und Routineaufgaben beschleunigen. Doch sie ersetzt weder technisches Verständnis noch die Verantwortung, Qualität, Sicherheit und Sinnhaftigkeit digitaler Systeme zu beurteilen. Wer die Logik hinter dem Code versteht, erkennt Fehler, stellt präzisere Fragen und kann KI gezielt statt blind einsetzen.
Vibe Coding allein reicht dafür nicht. Gefragt sind Menschen, die Technologien verstehen, kritisch hinterfragen und aktiv gestalten, statt nur Tools zu bedienen.
Eine fundierte Programmierausbildung bietet deshalb bessere Perspektiven denn je. Wer coden kann, nutzt Technologie nicht nur, sondern entwickelt die digitale Zukunft aktiv mit. Genau diese Fähigkeit wird in einer von KI geprägten Welt langfristig gefragt sein.