Der Studiengang Biomedizinische Analytik entwickelte sich aus der Akademie für den medizinisch-technischen Laboratoriumsdienst der Salzburger Landeskliniken. Durch eine Gesetzesänderung im 2005 wurde  es möglich, die Ausbildung zur Biomedizinischen Analytikerin bzw. zum Biomedizinischen Analytiker (BMA) als Bachelorstudium durchzuführen. 

Der Hauptfokus des Studiums liegt auf labordiagnostischen Arbeits- und Forschungsbereichen. Vermittelt wird umfassendes Wissen in naturwissenschaftlichen und medizinischen Fächern wie:

  • Klinischer Chemie
  • Hämostaseologie
  • Hämatologie & Immunhämatologie
  • Mikrobiologie & Zellbiologie
  • Molekularbiologie & Genetik
  • Immunologie
  • Histologie & Zytologie
  • Funktionsdiagnostik

Darüber hinaus werden Kompetenzen in folgenden Bereichen gestärkt:

  • Patient*innensicherheit und Risikomanagement
  • Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen
  • Projektmanagement
  • Qualitätsmanagement

Die Komplexität des Laboranalyseprozesses und damit verbunden Prozess- und Qualitätsmanagement, Technologiewissen und Informations- und Kommunikationskompetenz sind wesentliche Bestandteile des Studiums.

Die Ausbildung zur Biomedizinischen Analytiker*in ermöglicht den Kompetenzerwerb zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Durchführung des biomedizinischen Analyseprozesses gemäß § 2 Abs. 2 MTD-Gesetz.

Studienaufbau & Praxis

In den ersten vier Semestern werden zunächst die theoretischen und praktischen Grundlagen der Biomedizinische Analytik vermittelt.  In diesem Zeitraum findet der praktische Unterricht in den Ausbildungslaboratorien an den Salzburger Landeskliniken (SALK) statt. In den Semestern 4 bis 6 erfolgen die Berufspraktika an selbst ausgewählten Praktikumsstellen.

Im 4. Semester wird eine erste theoretische Bachelorarbeit verfasst. Ein zweites, praktisches Bachelor-Projekt wird im sechsten Semester durchgeführt.