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14. November 2022

Fernsteuerung von Industrie-Robotern mit der 5G-Technologie

Lukas Portenschlager, Junior Researcher am Zentrum für Sichere Energieinformatik, beschäftigt sich mit der Fernsteuerung von Industrie-Robotern mit der 5. Generation der Mobilfunktechnologie. Damit sollen Produktionsabläufe noch effizienter werden.

Lukas Portenschlager, Junior Researcher am Zentrum für Sichere Energieinformatik, beschäftigt sich mit der Fernsteuerung von Industrie-Robotern mit der 5. Generation der Mobilfunktechnologie. Foto: FH Salzburg/Lukas Portenschlager

Im Projekt 5G Exploration Space Salzburg beschäftigt sich Lukas Portenschlager vor allem mit dem Forschungsgebiet „Fernsteuerung von Industrie-Robotern mit der 5G-Technologie“. Die 5G-Technologie, also die 5. Generation des Mobilfunks, wird in diesem Use Case dazu verwendet, Roboter über ein entsprechendes Netz innerhalb von Labors (am Shop-Floor) und von anderen mobilen Standorten aus (netzwerkübergreifend) fernzusteuern. „5G ist eine vielversprechende Technologie, da durch die damit verbundene erhöhte Schnelligkeit eine Echtzeit-Steuerung ermöglich wird“, sagt der Junior Researcher.

Austausch bei Open COBOT DAYS

Für den Junior Researcher war der Besuch der Open COBOT Days des MCI eine gute Möglichkeit sich über aktuelle Uses Cases zum Thema Cobots (kollaborative Roboter) auszutauschen. Die Anwendungen reichten von Schweißen, Palettieren, Schleifen, einfachen Pick-and-Place- Applikationen bis hin zu Simulationen von Robotern. „Vor allem die einfache Programmierung und Handhabung kann in Zukunft für kleine bis mittelgroße Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen. Die Bedienung bzw. Verwendung erfolgt intuitiv und kann in kürzester Zeit von einem Mitarbeiter oder Mitarbeiterin auch ohne Programmierkenntnisse durchgeführt werden“, meint Lukas Portenschlager nach dem Besuch am MCI.

Die Veranstaltung bot zusätzlich Einblicke in die Forschungsgebiete des Zentrums für Produktion, Robotik und Automatisierung des MCIs. Nicht zu kurz ist auch das Networking gekommen, so konnten wertvolle Kontakte und spannende Ideen und Erkenntnisse zwischen Teilnehmern und Veranstaltern ausgetauscht werden.