Doris Rosenlechner-Urbanek, Senior Researcher, und Heiko Berner, Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Soziale Innovation, sind Mitherausgeber*innen des Sammelbandes „Partizipative Forschung und Empowerment – Erkundungen in Feldern der Sozialen Arbeit“. Darüber hinaus haben sie gemeinsam den Beitrag „Dreamteam Empowerment und partizipative Forschung? Möglichkeiten und Grenzen der Selbstbefähigung in partizipativen Forschungsprojekten“ verfasst.

Der Sammelband widmet sich grundlegenden Fragen partizipativer Forschung in der Sozialen Arbeit. Im Fokus stehen unter anderem das Empowerment-Potenzial partizipativer Forschungsansätze, die Verflechtung von Forschung, Bildung und Beteiligung sowie die Bedeutung gesellschaftlicher Machtverhältnisse – insbesondere im Hinblick auf ihre Wirkung in Forschungsprozessen mit unterschiedlichen Beteiligungsgruppen.
Hervorgegangen ist der Band aus dem 3. Trinationalen Workshop „Partizipative Forschung in der Sozialen Arbeit“, der 2023 an der FH Salzburg stattfand. Er bündelt aktuelle Forschungsberichte, theoretische Reflexionen und Debattenbeiträge aus Wissenschaft und Praxis und macht zentrale Diskurse in diesem Forschungsfeld sichtbar. Rosenlechner-Urbanek und Berner sind seit 2019 Teil eines trinationalen Forschungsnetzwerks zur partizipativen Forschung in der Sozialen Arbeit. Dem Netzwerk gehören außerdem Florian Eßer (Universität Osnabrück), Wolfgang Schröer (Universität Hildesheim), Stefan Schnurr und Clarissa Schär (FH Nordwestschweiz) sowie Elisabeth Richter (Medical School Hamburg) an. Die wissenschaftlichen Tagungen des Netzwerks finden im Zweijahresrhythmus statt – 2027 folgt das nächste Treffen in Oldenburg.
Der Sammelband ist zugleich die erste Publikation der neu gestarteten Buchreihe „Partizipative Forschung“ bei Beltz Juventa. Ein weiterer Band der Reihe befindet sich bereits in Vorbereitung.

