Forschungsprojekte

Im MATRIS Science Lab werden Forschungsprojekte zur Cybersicherheit, zum kombinatorischen Testen und zur Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen durchgeführt. Im Fokus stehen mathematische Methoden und praxisorientierte Ansätze, um komplexe Systeme besser vor digitalen und physischen Bedrohungen zu schützen.

Die Projekte verbinden die Grundlagenforschung an der Universität Salzburg mit der angewandten Forschung an der FH Salzburg und stärken die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis.

Laufzeit: Juli 2025 – Juni 2030

Die vom Land Salzburg gestiftete Brückenprofessur für Cybersecurity bildet die wissenschaftliche und organisatorische Grundlage des MATRIS Science Lab. Sie verbindet die Kompetenzen der FH Salzburg und der Universität Salzburg und ermöglicht eine gemeinsame Forschungsagenda im Bereich Cybersicherheit.

Im Mittelpunkt stehen mathematische Methoden zur Sicherheitsanalyse komplexer Systeme sowie deren Anwendung auf reale Herausforderungen. Die hochschulübergreifende Zusammenarbeit schafft die Voraussetzungen für langfristige Forschungsaktivitäten und den Wissenstransfer zwischen beiden Einrichtungen.

Laufzeit: Mai 2026 – August 2027

Das Forschungsprojekt AURELIA (Advancing Critical Infrastructure Resilience to Cyber Attacks and Natural Hazards) untersucht, wie kritische Infrastrukturen gegenüber kombinierten Cyberangriffen und Naturgefahren widerstandsfähiger gestaltet werden können.

Im Fokus stehen insbesondere intelligente Stromnetze und die Wechselwirkungen zwischen digitalen Angriffen und physischen Schadensereignissen. Dazu werden mathematische Modellierung, kombinatorisches Sicherheitstesten und geoinformatische Methoden miteinander verknüpft.

AURELIA wird gemeinsam an der FH Salzburg und der Universität Salzburg durchgeführt und schafft die Grundlage für weiterführende Forschungsprojekte zur Sicherheit kritischer Infrastrukturen.

Laufzeit: August 2026 – Juli 2027

Das Forschungsprojekt ALGOCT (Algorithms and Foundations of Combinatorial Testing) beschäftigt sich mit den mathematischen und algorithmischen Grundlagen des kombinatorischen Testens.

Ziel ist es, grundlegende Verfahren weiterzuentwickeln, mit denen komplexe Systeme effizient und systematisch getestet werden können. Die Forschung trägt dazu bei, Testmethoden wissenschaftlich zu fundieren und neue Anwendungsmöglichkeiten in der Software- und Cybersicherheit zu erschließen.

Das Projekt ist an der Universität Salzburg angesiedelt.

MATRIS-SHIELD – Wissenstransfer in der Cybersicherheit

Laufzeit: April 2026 – Dezember 2027

MATRIS-SHIELD widmet sich dem Wissenstransfer und der Sensibilisierung für Informations- und IT-Sicherheit im Hochschulbereich.

Im Rahmen der österreichweiten Initiative UNI-IIS werden praxisorientierte Schulungen, Workshops und Weiterbildungsangebote entwickelt. Diese richten sich an IT-Fachkräfte, Sicherheitsexpertinnen und Anwenderinnen.

Das an der Universität Salzburg angesiedelte Projekt soll das Verständnis für Cybersicherheitsprozesse stärken und einen Beitrag zur Verbesserung der IT-Sicherheitskompetenz leisten.

Laufzeit: April 2025 – Dezember 2028

Das Forschungs- und Transferzentrum für Cybersecurity widmet sich der datenbasierten Evaluierung von Sicherheits- und Datenschutztechnologien.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Sicherheit von KI-Systemen, Datenschutztechnologien sowie die Untersuchung von Angriffsszenarien und Schutzmaßnahmen.

Das gemeinsame Forschungs- und Transferzentrum der FH Salzburg und der Universität Salzburg stärkt den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und unterstützt die Weiterentwicklung innovativer Cybersicherheitslösungen. Forschende aus dem MATRIS-Umfeld sind an den Forschungsaktivitäten beteiligt.