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18. März 2026

Erfolgreicher Abschluss des Josef Ressel Zentrums DeSoS: 5 Jahre Forschung im Systems Engineering

Nach fünf Jahren intensiver Forschungsarbeit wurde das Josef Ressel Zentrum für sichere, modellbasierte Entwicklung von Systemen (DeSoS) am Department Information Technologies and Digitalisation der FH Salzburg erfolgreich abgeschlossen. Im Mittelpunkt des Zentrums stand eine zentrale Fragestellung moderner Technologieentwicklung: Wie lassen sich komplexe technische Systeme zuverlässig, sicher und beherrschbar entwickeln?

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Systems Engineering als Schlüssel zur Beherrschung komplexer Systeme

Mit zunehmender Digitalisierung steigen auch die Anforderungen an technische Systeme – sei es in Energiesystemen, Fahrzeugen, industriellen Produktionsanlagen oder Smart Cities. Genau hier setzt Systems Engineering an: als methodischer Ansatz, um komplexe Systeme ganzheitlich zu entwickeln und deren Qualität langfristig sicherzustellen.

Das JRZ DeSoS hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit diesen Herausforderungen auseinandergesetzt und modellbasierte Methoden und Ansätze entwickelt, die eine strukturierte und sichere Entwicklung solcher Systeme ermöglichen.

Starke Partnerschaften mit der Industrie

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Zentrums war die enge Zusammenarbeit mit führenden Industriepartnern. Gemeinsam mit Bosch, Siemens, Chargepoint, Palfinger und Geoconsult wurden konkrete Lösungen erarbeitet, die direkt an realen Anwendungsfällen ausgerichtet sind.

 „Ein großer Vorteil ist die Forschung direkt vor der Haustür: Wir arbeiten an Themen, die für Unternehmen unmittelbar relevant sind – und profitieren gleichzeitig vom Transfer in die Praxis und von hervorragend ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen.“ bestätigen die Unternehmensvertreter Christian Zingel, Palfinger und Marianne Kusejko, Sigmatek.            

Nachhaltige Wirkung für Forschung, Lehre und Standort

Mit dem Abschluss des JRZ DeSoS endet nicht nur ein erfolgreiches Forschungsprojekt – es wurde auch ein nachhaltiger Forschungsschwerpunkt am Department IT etabliert.

  • Systems Engineering wurde als zentrales Thema in Forschung und Lehre verankert
  • die enge Zusammenarbeit mit der Industrie weiter gestärkt
  • und mehrere Folgeprojekte und Kooperationen bereits initiiert

Parallel dazu wurde im Rahmen des Projekts „Research Campus Schloss Urstein“ ein innovatives Umfeld geschaffen, das den Austausch zwischen Forschung, Unternehmen und Studierenden fördert. Dieses Zusammenspiel aus Infrastruktur und Forschung hat sich als besonders nachhaltig erwiesen.      

 „Rund zehn Prozent aller Josef Ressel Zentren in Österreich sind am Department IT angesiedelt – das unterstreicht die Stärke unseres Forschungsbereichs. Gerade im High-Tech-Bereich arbeiten wir an Themen, für die es oft noch keine Lehrbücher gibt – wir entwickeln dieses Wissen selbst. Genau deshalb ist diese Forschung so essenziell.“
Stefan Huber, Head of Research

Nachhaltige Wirkung für Forschung, Lehre und Standort

Mit dem Abschluss des JRZ DeSoS endet nicht nur ein erfolgreiches Forschungsprojekt – es wurde auch ein nachhaltiger Forschungsschwerpunkt am Department IT etabliert.

  • Systems Engineering wurde als zentrales Thema in Forschung und Lehre verankert
  • die enge Zusammenarbeit mit der Industrie weiter gestärkt
  • und mehrere Folgeprojekte und Kooperationen bereits initiiert

Parallel dazu wurde im Rahmen des Projekts „Research Campus Schloss Urstein“ ein innovatives Umfeld geschaffen, das den Austausch zwischen Forschung, Unternehmen und Studierenden fördert. Dieses Zusammenspiel aus Infrastruktur und Forschung hat sich als besonders nachhaltig erwiesen.         

 „Wir müssen uns als Gesellschaft Forschung leisten – sie ist ein fundamentaler Bestandteil unserer Zukunft. Jeder investierte Euro kommt vielfach zurück und stärkt nachhaltig den Innovationsstandort Salzburg.“ so Walter Haas, Innovation Salzburg.

In fünf Jahren sind über 70 wissenschaftliche Publikationen sowie mehrere frei verfügbare Modellierungswerkzeuge entstanden, die bereits in realen Projekten eingesetzt werden. Damit konnten wir nicht nur neue Methoden entwickeln, sondern auch konkrete Anwendungen für komplexe Systeme ermöglichen.