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07. September 2026

Fünf Forschungsbeiträge des JRZ ISIA bei der DEXA 2026 in Graz

Eine Forschungsgruppe des Josef Ressel Zentrums für Intelligente und Sichere Industrieautomatisierung (JRZ ISIA) war heuer bei der DEXA 2026 in Graz vertreten. Die internationale Konferenz zählt zu den etablierten Formaten im Bereich Datenbank- und Expertensysteme und bot eine gute Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse einem internationalen Fachpublikum vorzustellen, neue Impulse aufzunehmen und sich mit der Forschungsgemeinschaft zu aktuellen Fragestellungen rund um Künstliche Intelligenz, Datenanalyse und industrielle Anwendungen auszutauschen.

Gleich fünf Arbeiten aus dem Umfeld des JRZ ISIA wurden im Rahmen des AI4IP Workshops (AI4IP 2026), der Teil der DEXA 2026 war, präsentiert und veröffentlicht:

  • Khayyam Nosrati: Federated Learning for Multivariate Time Series Anomaly Detection in Industrial Automation
  • Georg Schäfer: Anticipatory Reinforcement Learning for Trajectory Tracking
  • Georg Schäfer: Integrating Physics-Informed Neural Networks for Safe Reinforcement Learning in a 1-DoF Helicopter System
  • Julian Langschwert: Reinforcement Learning for Optimal Experiment Design in Parameter Identification of Mechatronic Systems
  • Lukas Lürzer: Reconstructing OPC UA Address Spaces from Time-Series Databases

Die Bandbreite der Beiträge spiegelt die drei Forschungsschwerpunkte des JRZ ISIA wider: Systemarchitekturen, Künstliche Intelligenz und Cyber-Security. Die Arbeiten zeigen, wie vielseitig aktuelle Fragestellungen der intelligenten und sicheren Industrieautomatisierung bearbeitet werden.

Das JRZ ISIA erforscht seit 2022 unter der Leitung von  Stefan Huber die Grundlagen für digitale Assistenten für Industriemaschinen, die einen intelligenten und sicheren Betrieb ermöglichen sollen. Ziel ist es, die menschliche Bedienung von Industriemaschinen durch Unterstützung bei Überwachung und Steuerung zu entlasten – unter Berücksichtigung von Systemarchitektur, Künstlicher Intelligenz und Cyber-Security als gemeinsames Fundament (FH Salzburg).

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit gleich fünf Beiträgen bei der DEXA 2026 vertreten waren. Das zeigt die Breite und Qualität der Forschung, die wir im JRZ ISIA gemeinsam mit unseren Industriepartnern vorantreiben", so Zentrumsleiter Stefan Huber.