Von Robotik über Messtechnik bis Automatisierung: Vergangene Woche verwandelte sich die FH Salzburg für fünf Tage in eine Vernetzungsplattform für Studierende, Forschende und Unternehmen aus ganz Österreich und darüber hinaus.

Vom 31. August bis 4. September 2026 fand am Department IT die GMAR Robotics Summer School statt – eine Woche lang drehte sich alles um Industrial Robotics & Digital Twins. Bachelor-, Master- und PhD-Studierende sowie Early Career Researcher aus Salzburg, der Steiermark, Vorarlberg, Wien und Karlsruhe kamen zusammen, um in Vorlesungen, Hands-on-Sessions und Challenges gemeinsam an realen Fragestellungen aus Robotik, Messtechnik und Automatisierung zu arbeiten.
Der Initiator hinter der Summer School ist unser Kollege Simon Kranzer, Vorstandsmitglied der GMAR (Österreichische Gesellschaft für Messtechnik, Automatisierung und Robotik). Für ihn ist der Netzwerkgedanke der Kern des Formats:
„Für uns von der GMAR ist die Summer School vor allem eine Vernetzungsplattform. Die Teilnehmer*innen kommen aus unterschiedlichen Hochschulen und Karrierestufen und arbeiten hier eine Woche lang gemeinsam an realen Fragestellungen aus Robotik, Messtechnik und Automatisierung – dabei entstehen Kontakte untereinander, zu Unternehmen und zu den verschiedenen Forschungsgruppen. Genau diese Verbindung von Studium, Forschung und Industrie ist das, was so ein Format leisten kann und was ein einzelner Kurs nicht schafft. Der Jahrgang 2026 hat das aus meiner Sicht sehr gut gezeigt: engagierte Gruppen, hohe Beteiligung in den Hands-on-Einheiten und durchwegs positive Rückmeldungen zu den Firmenbesuchen.“
Ein vollgepacktes Programm
Vermittelt wurde das fachliche Know-how von Kolleg*innen aus dem Department Information Technologies & Digitalisation. Ergänzt wurde das Programm durch Science Talks von Stefan Huber, Thomas Thurner (Montanuniversität Leoben) und Tina Neureiter (FH Salzburg) sowie durch Industry Talks von Ümit Bas (iONO Robotics) und Rainer Stätter (ITQ), die den Teilnehmer*innen Einblicke aus der industriellen Praxis vermittelten.
Ein besonderes Highlight waren die Firmenbesuche bei Palfinger Epsilon und LAM Research Salzburg, die den Studierenden einen direkten Blick in aktuelle industrielle Anwendungen von Robotik und Automatisierung ermöglichten.
Für Simon Kranzer und das gesamte Organisationsteam war der Jahrgang 2026 ein voller Erfolg: engagierte Gruppen, eine hohe Beteiligung in den Hands-on-Einheiten und durchwegs positive Rückmeldungen zu den Firmenbesuchen zeichnen ein rundes Bild einer Woche, in der Studium, Forschung und Industrie so eng zusammenkamen wie es ein einzelner Kurs kaum leisten könnte.
Die GMAR Robotics Summer School wurde in Kooperation mit IEEE Austria Section, dem BMIMI und der GMAR organisiert.