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03. September 2026

Kurzfilm „Im Sturm“: FH-Studierende machen auf Young Carers aufmerksam

Wie fühlt es sich an, wenn man als junger Mensch Verantwortung für ein pflegebedürftiges Familienmitglied übernimmt? Der Kurzfilm „Im Sturm“ macht die oft unsichtbare Situation junger pflegender Angehöriger eindrücklich erlebbar. Gestaltet wurde der Film von drei Studierenden des Studiengangs MultiMediaArt der FH Salzburg. Am 2. September feierte „Im Sturm“ in Alpbach seine Premiere.

Rund 43.000 Kinder und Jugendliche übernehmen in Österreich regelmäßig Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige. Als sogenannte Young Carers kümmern sie sich um Eltern, Geschwister oder andere Familienmitglieder und tragen dabei häufig eine Verantwortung, die für Außenstehende kaum sichtbar ist. Der Kurzfilm „Im Sturm“ möchte diese Lebensrealität sichtbar machen und für die Situation junger pflegender Angehöriger sensibilisieren.

Von FH-Studierenden umgesetzt

Entstanden ist der Film in Zusammenarbeit mit der Pflege-Unterstützungs-App Alles Clara. Für die kreative Umsetzung verantwortlich waren die MultiMediaArt-Studierenden Elias Engelhardt, Patrick Mercelat und Maximilian Pfeiffer.

Filmpräsentation „IM STURM“ über Young Carers in Alpbach: Patrick Mercelat, Till Fuhrmeister (Fachbereichsleiter Film, FH Salzburg), Nicole Traxler (Geschäftsführerin Alles Clara), Elias Engelhardt (Student MultiMediaArt) und Anna Schwabegger (Vorsitzende der Bundesjugendvertretung). Foto: ERSTE Stiftung / Alles Clara

Der Film verbindet äußere und innere Realität: Ein aufziehender Sturm wird dabei zum Sinnbild für die emotionalen Belastungen, mit denen Young Carers konfrontiert sein können. So vermittelt der Kurzfilm nicht nur Informationen, sondern macht die Gefühlswelt der Betroffenen auf audiovisuelle Weise unmittelbar erfahrbar.

Premiere feierte „Im Sturm“ am 2. September in Alpbach. Der Film wurde sowohl im Rahmen einer Diskussion beim Europäischen Forum Alpbach als auch am Abend bei einer öffentlichen Veranstaltung im Feuerwehrhaus gezeigt. Bei der Präsentation und anschließenden Diskussion war unter anderem Anna Schwabegger, Vorsitzende der Bundesjugendvertretung, dabei.