Mit 30. September 2026 blickt das Salzburg Center for Smart Materials 2.0 auf über 3 Jahre Materialentwicklung aus biogenen Reststoffen, vorwettbewerbliche Beratung sowie wissenschaftliche Begleitung interessanter Fragestellungen in KMU zurück.

In dem kooperativen Forschungsprojekt arbeiten Wissenschaftler der Paris Lodron Universität Salzburg (Fachbereich Chemie und Physik der Materialien) und der FH Salzburg (Department Design and Green Engineering) gemeinsam an den Materialien von Morgen. Neben Rinde, Stroh und Lignin fanden auch für die Materialforschung eher ungewöhnliche Rohstoffe wie Lippenstift, Aminosäuren und Kaffeesatz neue Verwendungsmöglichkeiten entweder als Klebstoff, Oberflächenbeschichtung oder gar als Tischplatte.

In dem vom Land Salzburg geförderten Scale-Up Zentrum wurde nicht nur die Materialentwicklung vorangetrieben: auch der Technologietransfer und die Demonstration der Prototypen in realer Umgebung ist ein wichtiger Punkt. Restauration des historischen Fürstenzimmers in Salzburg mit biogenem 3D-Druck, die Überführung von Materialien im Labormaßstab auf einen vorindustriellen Level sowie die Überprüfung der Praxistauglichkeit von Klebstoffen für die Bauindustrie.
Durch die Zentrumsarbeit konnten weit über 40 Unternehmen über vorwettbewerbliche Beratung, gemeinsame geförderte Forschungsprojekte und Auftragsforschung erreicht werden und das auch weit über die Grenzen des Bundeslandes hinaus bis nach Bonn. Zudem wurde auch die internationale Vernetzung der Salzburger Forschungslandschaft mit wissenschaftlichen Partnern forciert: 10 Publikationen, 6 Beiträge auf internationalen Konferenzen sowie über 5 internationale kooperative Forschungsprojekte, die eingereicht wurden, sind nur ein kleiner Teil der Erfolgsgeschichte.






